AoS Diskussion - Age Of Sigmar - Neuerscheinungen (2015-2019)

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Mir ist einfach wichtig, das mal Klarheit herrscht wie mit den alten Rassen und deren Modelle weiter verfahren wird.

JEDER will doch gerne wissen, ob die Völker weiter supportet werden oder ob es sich um eine Luftnummer handelt, die GW nicht anfassen weiter will aber auch nicht auslaufen lässt.

Stimme dir absolut zu. Die Hängepartie muss hier endlich mal aufhören.

Hoffentlich hast du recht und die neue GW Führung brauchte einfach die Zeit um für AoS einen neuen Kurs zu finden, der hoffentlich wieder mehr Wert auf die klassischen Völker legt - oder diese zumindest endlich mal vernünftig im AoS Universum verankert.
 
Mir ist einfach wichtig, das mal Klarheit herrscht wie mit den alten Rassen und deren Modelle weiter verfahren wird.
...
JEDER will doch gerne wissen, ob die Völker weiter supportet werden oder ob es sich um eine Luftnummer handelt, die GW nicht anfassen weiter will aber auch nicht auslaufen lässt.
Japjap.

Das wäre mir auch wichtiger als neue Aelves oder meinetwegen auch Neue-Rasse-die-100%-umsetzt-was-ich-gerne-hätte. Wie auch immer die aussähe.
Ich erwarte noch nicht einmal mit einem großen Ausbau der Modellreihen. Ich hätte einfach gerne Regeln und Hintergrund, die sagen: Ihr seid ein vollwertiges AoS-Volk und ihr bekommt genauso Aufmerksamkeit wie Kharadron Overlords oder Khrone Bloodbound. Auch wenn es dafür keine neue Free-Peoples-Einheit-X gibt.
 
Ja, es wäre allein schon schön zu wissen, ob es sich jetzt noch lohnt in die alte Armee zu investieren oder ob man die lieber als Spaß-Armee abhaken und sich, wenn man das denn möchte, Gedanken über einen Neuaufbau mit einer Fraktion macht, die eine Zukunft hat.

Die Signale sind halt auch sehr unklar. Auf der einen Seite könnte man annehmen, wer im neuen GHB eine Treue bekommen hat, wird doch sicher weiter gepflegt werden, auf der anderen Seite sind dabei aber auch Fraktionen, die fast komplett Online-Exklusiv sind oder wo wie bei Skyre der Modell-Zuschnitt so irre ist, dass man allein für die Battleline so viel Geld ausgeben müsste, wie bei anderen Armeen für die komplette Streitmacht. Auf der anderen Seite könnte man diese 400 Punkte-Sets für Allierte auch als Hinweise sehen, welche Rollen Völker wie Disposessed, Spiderfang Grots oder Nachtgoblins noch zugedacht ist. Daneben gibt es immer mal wieder Gerüchte, wenn irgendjemand von seinem GW Menschen gehört hat, es wäre für Fraktion X irgendwas in der Mache.

Es würde ja schon reichen, wenn sie sagen würden, "für Fraktion A,B und C kommt irgendwann noch mal etwas und von Fraktion X, Y und Z verkaufen wir nur noch unsere Restbestände". Dann könnte, wer noch etwas ergänzen oder als Verbündeten nutzen möchte noch die Lücken schließen und die anderen könnten sich neuen Projekten (oder Spielsystemen) widmen.
 
Es würde ja schon reichen, wenn sie sagen würden, "für Fraktion A,B und C kommt irgendwann noch mal etwas und von Fraktion X, Y und Z verkaufen wir nur noch unsere Restbestände". Dann könnte, wer noch etwas ergänzen oder als Verbündeten nutzen möchte noch die Lücken schließen und die anderen könnten sich neuen Projekten (oder Spielsystemen) widmen.

Kann man doch so schon auch? Ich weiß jetzt nicht, was dich davon abhalten würde, zb. Free Peoples noch die paar Truppen zu holen, die man noch braucht, das Projekt abschließt und sich damit dann ein neues System/Projekt was auch immer sucht. Ob GW da jetzt sagt, schluß, kommt nichts mehr oder gar nichts ist doch völlig egal. Ist ja nicht so, dass AoS erst seit gestern exisitert. Also wer wollte, der hat eigentlich schon alles auf die Seite geschafft was er noch braucht, sogar noch in Eckbases. Also keine Ahnung warum ich da jetzt von GW ne Info brauche um mir jetzt noch 2 - 3 Boxen zu holen um meine Lücken zu schließen, denn die habe ich normalerweise doch schon längst geschlossen. Für mich klingt das eher nach Hamsterkäufen und später teuer verticken weils die Figuren nimmer gibt.
 
Ich bewundere deine Selbstbeherrschung das du noch nie spontan mal was gekauft hat für ein Projekt das in dem Moment voll gut klang.
Ich bewundere auch deine Willensstärke immer nur zu kaufen was du grade brauchst und nie Sachen einfach nur des haben wollens.

Dass hab ich nicht von mir behauptet, aber gerade weil ich diese Spontankäufe kenne und auch selber tätige, weiß ich dass das eher mit persönlicher Einstellung zu tun hat, als mit dem Hobby.
 
Kann man doch so schon auch? Ich weiß jetzt nicht, was dich davon abhalten würde, zb. Free Peoples noch die paar Truppen zu holen, die man noch braucht, das Projekt abschließt und sich damit dann ein neues System/Projekt was auch immer sucht. Ob GW da jetzt sagt, schluß, kommt nichts mehr oder gar nichts ist doch völlig egal. Ist ja nicht so, dass AoS erst seit gestern exisitert. Also wer wollte, der hat eigentlich schon alles auf die Seite geschafft was er noch braucht, sogar noch in Eckbases. Also keine Ahnung warum ich da jetzt von GW ne Info brauche um mir jetzt noch 2 - 3 Boxen zu holen um meine Lücken zu schließen, denn die habe ich normalerweise doch schon längst geschlossen. Für mich klingt das eher nach Hamsterkäufen und später teuer verticken weils die Figuren nimmer gibt.

Die Frage ist für mich eher: Ergibt es noch Sinn, Zeit und Geld in die beiden Armeen zu stecken, die ich im Moment habe oder ob ich mir, wenn ich weiter AoS spielen möchte, lieber eine neue Fraktion suchen sollte. Ich hab meine Zwerge zwar nach dem Desaster mit dem Kompendiums-Update mittlerweile durch andere Order-Einheiten wieder spielbar bekommen, aber die Fluffigkeit ist halt dahin und ich habe erst Recht wenig Lust, jetzt noch mehr Truppen aus noch mehr Unter-Fraktionen rein zu nehmen, um die immer noch bestehenden Schwächen abzufedern und den Zwergenanteil weiter zu senken. Bei meinen Spinnen weiß ich, dass ich nach heutigem Stand zumindest außerhalb absoluter Spaß-Spiele kein Land sehe, egal ob ich die rund 200 Nachgoblins bemale oder nicht, die ich noch in der Schublade habe.

Und ich denke, da geht es vielen Spielern alter Armeen ähnlich. Ein Battletome mit ein paar frischen Einheiten, die auf Augenhöhe mit den neuen Fraktionen sind und ein paar Batallions usw. - da könnte die Sache schon wieder ganz anders aussehen. Aber wenn man wüßte, dass man darauf nicht warten muss, könnte man die alte Truppe als Spaßarmee abhaken oder abschaffen und sich dann eben überlegen, ob man noch mal etwas Neues anfangen möchte oder eben nicht.

Ich glaube aber kaum, dass hier jemand auf Spekulationsgewinne aus ist. Schau dir mal an, was man für den alten Kram noch bekommt und wie viele Preissenkungen in der Regel erfolgen, bevor überhaupt mal etwas weg geht.
 
Versteh auch nicht was das Problem ist, man kann doch soviel zusammenfassen Free Peoples, Dispossed, Collegiate Arcane, Devoted und Ironwled in ein Battletome und fertig. Das wär doch schonmal ein Anfang.
Wahrscheinlich hat GW genau vor diesen "Schreibtischschubladenleichen" angst. Lieber neuen Content (die neuen Armeen) pushen damit alle bloß kaufen und nicht ihre schon gekauften Sachen wiederaufleben lassen.
 
Die Frage ist für mich eher: Ergibt es noch Sinn, Zeit und Geld in die beiden Armeen zu stecken, die ich im Moment habe oder ob ich mir, wenn ich weiter AoS spielen möchte, lieber eine neue Fraktion suchen sollte. Ich hab meine Zwerge zwar nach dem Desaster mit dem Kompendiums-Update mittlerweile durch andere Order-Einheiten wieder spielbar bekommen, aber die Fluffigkeit ist halt dahin und ich habe erst Recht wenig Lust, jetzt noch mehr Truppen aus noch mehr Unter-Fraktionen rein zu nehmen, um die immer noch bestehenden Schwächen abzufedern und den Zwergenanteil weiter zu senken. Bei meinen Spinnen weiß ich, dass ich nach heutigem Stand zumindest außerhalb absoluter Spaß-Spiele kein Land sehe, egal ob ich die rund 200 Nachgoblins bemale oder nicht, die ich noch in der Schublade habe.

Ich denke du siehst das mit den Mini-Fraktionen etwas zu eng. Schlußendlich kommt es fast aufs selbe raus. Reine Spinnenarmeen waren auch früher eher "meh" und hatten kaum Auswahl. Bei den Zwergen hattest du immer deinen harten Kern aus den typischen Kriegern (Dispossesd) die dann mit exotischeren Auswahlen (Ironweld Arsenal) ergänzt wurden. Nimmt mans ganz genau, hat man als Zwergenspieler eigentlich "fast" soviel neues bekommen wie Stormcast und Chaos, denn Fyreslayers und Kharadon Overlords sind ja schließlich Zwerge, wenn auch in anderen Lebensräumen. Der einzige Unterschied ist, ist dass die jetzt nicht mehr im selben Armeebuch wie früher sind und es einfacher ist "Sonderarmeen" aufzustellen. Also zumindest für die Zwerge, sehe ich da erstmal keinen neuen Bedarf. Natürlich sieht das anders aus, wenn man sich rein auf zb. Dispossesd konzentriert, aber da gings einem früher auch nicht anders wenn ich zb. beim Chaos gesagt habe, ich spiele rein Khorne. Da hatte man früher im falle der Dämonen 4 Auswahlen und sense. Ich tippe zwar darauf, dass die Minifraktionen irgendwann verschwinden und wieder zu einem großen, ganzen zusammengeführt werden, aber streng genommen hat sich im vergleich zu früher nichts verändert und die jeweiligen Volksneuheiten für Grünhäute (Ironjawz), Zwerge (Fyreslayer, Overlords) und Waldelfen (Sylvaneth) können als Ergänzungen der jeweiligen Ursprungsarmee angesehen werden.

Und ich denke, da geht es vielen Spielern alter Armeen ähnlich. Ein Battletome mit ein paar frischen Einheiten, die auf Augenhöhe mit den neuen Fraktionen sind und ein paar Batallions usw. - da könnte die Sache schon wieder ganz anders aussehen. Aber wenn man wüßte, dass man darauf nicht warten muss, könnte man die alte Truppe als Spaßarmee abhaken oder abschaffen und sich dann eben überlegen, ob man noch mal etwas Neues anfangen möchte oder eben nicht.

Natürlich geht das vielen Spielern so, dass liegt aber auch einfach daran, weil man nicht richtig hinschaut. überleg mal: Wie will GW zb. die 20 Fraktionen der Order Reihe richtig puschen? Dass sind mehr Fraktionen als Warhammer früher im ganzen Spiel hatte und dann kommen noch Chaos mit 19 Fraktionen, Death mit 7 und Destruction mit 12 Fraktionen dazu. Das sind üble 58 Fraktionen die man mit Armeebüchern, neuen Miniaturen etc. versogen soll, dass ist selbst für GW nicht machbar, dass kannst du schlicht vergessen. Du kannst davon ausgehen, dass da wie am Beispiel Chaos gesehen (Khorne und Tzeentch) wohl wieder ettliche Fraktionen zusammengefasst werden um größere Einheitliche Battletomes zu bringen, die dann eher den alten Armeebüchern entsprechen. Da wird man zwar immernoch zwischen Mini-Fraktionen unterscheiden (siehe zb. Tzeentch mit Arcanites und Demons) aber im Grunde genommen wirds wieder Armeen aus einem Guss geben, da bin ich mir sehr sicher. Anders ist das für GW auch nicht machbar.

Ich glaube aber kaum, dass hier jemand auf Spekulationsgewinne aus ist. Schau dir mal an, was man für den alten Kram noch bekommt und wie viele Preissenkungen in der Regel erfolgen, bevor überhaupt mal etwas weg geht.[/QUOTE]

Wenn ich so sehe, was die auf Ebay teilweise für die alten Armeebücher der 8th Edi bekommen ... aber generell war das auch nicht ernst gemeint.
 
Ich denke du siehst das mit den Mini-Fraktionen etwas zu eng. Schlußendlich kommt es fast aufs selbe raus. Reine Spinnenarmeen waren auch früher eher "meh" und hatten kaum Auswahl. Bei den Zwergen hattest du immer deinen harten Kern aus den typischen Kriegern (Dispossesd) die dann mit exotischeren Auswahlen (Ironweld Arsenal) ergänzt wurden. Nimmt mans ganz genau, hat man als Zwergenspieler eigentlich "fast" soviel neues bekommen wie Stormcast und Chaos, denn Fyreslayers und Kharadon Overlords sind ja schließlich Zwerge, wenn auch in anderen Lebensräumen. Der einzige Unterschied ist, ist dass die jetzt nicht mehr im selben Armeebuch wie früher sind und es einfacher ist "Sonderarmeen" aufzustellen. Also zumindest für die Zwerge, sehe ich da erstmal keinen neuen Bedarf. Natürlich sieht das anders aus, wenn man sich rein auf zb. Dispossesd konzentriert, aber da gings einem früher auch nicht anders wenn ich zb. beim Chaos gesagt habe, ich spiele rein Khorne. Da hatte man früher im falle der Dämonen 4 Auswahlen und sense. Ich tippe zwar darauf, dass die Minifraktionen irgendwann verschwinden und wieder zu einem großen, ganzen zusammengeführt werden, aber streng genommen hat sich im vergleich zu früher nichts verändert und die jeweiligen Volksneuheiten für Grünhäute (Ironjawz), Zwerge (Fyreslayer, Overlords) und Waldelfen (Sylvaneth) können als Ergänzungen der jeweiligen Ursprungsarmee angesehen werden.


Das hat für mich jetzt zwei Komponenten, die Fluffige und die Spielerische: Flufftechnisch waren die vorher die Zwerge halt ein Volk, so wie die Grünhäute eine gemeinsame Fraktion waren (da ist Destruction als große Allianz sicher noch am nächsten dran – mein persönliches Problem ist da einfach nur, dass ich die neuen Einheiten vom Design einfach nicht mag). Die
Die Fyreslayer und Kharadron Overlords haben aber storytechnisch mit den Disposessed überhaupt nichts mehr zu tun (die Disposessed wirken halt sowieso eher wie ein Überbleibsel, weil von der alten Zwergenkultur mit den Festungen in den Bergen usw. einfach nichts mehr da ist). Wenn ich jetzt meine alte Zwergen-Artillerie als Ironwield Arsenal mitnehme, ist das natürlich vollkommen OK, aber dass ich jetzt zum Beispiel ein Hurricanum dabei habe, um den Verlust fast aller wichtigen Buffs und Fähigkeiten durch das Ende aller namenhaften Helden auszugleichen, finde ich selbst grenzwertig. (Aber es macht meine Armee halt zumindest wieder ansatzweise konkurrenzfähig).


Das andere ist die spielerische Komponente. Je spezifischer die Armeeauswahl ist, desto mehr Synergien hat man. Das fängt bei der Treue an. Die neue Disposessed Treue hat ein paar nette Features, aber dann müßte ich mich zwischen meinem Fyreslayer-Block und der Artillerie entscheiden, denn selbst bei einer 2000 Punkte Armee mit 400 Punkten für Alliierte wäre nach 30 Vulkite Berzerkern oder 2 Kanonen (nicht mal mit Engineer) oder zwei Orgelkanonen mit Cogsmith oder dreien ohne Schluss, sonst kann ich die Treue gar nicht mehr nutzen. Sobald ich die Magier mit rein nehme, ist die Treue eh zum Teufel, weil die nicht als Alliierte zugelassen sind. Dann kommt dazu, dass bis auf wenige Ausnahmen (wie eben das Hurricanum) fast alle Helden nur ihre eigene Unterfraktion buffen.


Zwar sind extrem gemischte Armeen in der letzten Zeit durchaus erfolgreich gewesen, aber mir kommt es halt immer sehr zusammengestückelt vor und macht es mir noch schwerer, in die Spielwelt einzutauchen.




Natürlich geht das vielen Spielern so, dass liegt aber auch einfach daran, weil man nicht richtig hinschaut. überleg mal: Wie will GW zb. die 20 Fraktionen der Order Reihe richtig puschen? Dass sind mehr Fraktionen als Warhammer früher im ganzen Spiel hatte und dann kommen noch Chaos mit 19 Fraktionen, Death mit 7 und Destruction mit 12 Fraktionen dazu. Das sind üble 58 Fraktionen die man mit Armeebüchern, neuen Miniaturen etc. versogen soll, dass ist selbst für GW nicht machbar, dass kannst du schlicht vergessen. Du kannst davon ausgehen, dass da wie am Beispiel Chaos gesehen (Khorne und Tzeentch) wohl wieder ettliche Fraktionen zusammengefasst werden um größere Einheitliche Battletomes zu bringen, die dann eher den alten Armeebüchern entsprechen. Da wird man zwar immernoch zwischen Mini-Fraktionen unterscheiden (siehe zb. Tzeentch mit Arcanites und Demons) aber im Grunde genommen wirds wieder Armeen aus einem Guss geben, da bin ich mir sehr sicher. Anders ist das für GW auch nicht machbar.


Das ist aber das Ergebnis von GWs eigenen bescheuerten Entscheidungen. Es hat sie niemand gezwungen, alle alten Fraktionen noch mal in jeweils eine Handvoll Untergruppierungen zu zerpflücken oder die Artillerie von Imperium und Zwergen aus ihren Fraktionen herauszulösen und damit eine neue Schublade aufzumachen usw.
 
Das hat für mich jetzt zwei Komponenten, die Fluffige und die Spielerische: Flufftechnisch waren die vorher die Zwerge halt ein Volk, so wie die Grünhäute eine gemeinsame Fraktion waren (da ist Destruction als große Allianz sicher noch am nächsten dran – mein persönliches Problem ist da einfach nur, dass ich die neuen Einheiten vom Design einfach nicht mag). Die Fyreslayer und Kharadron Overlords haben aber storytechnisch mit den Disposessed überhaupt nichts mehr zu tun (die Disposessed wirken halt sowieso eher wie ein Überbleibsel, weil von der alten Zwergenkultur mit den Festungen in den Bergen usw. einfach nichts mehr da ist). Wenn ich jetzt meine alte Zwergen-Artillerie als Ironwield Arsenal mitnehme, ist das natürlich vollkommen OK, aber dass ich jetzt zum Beispiel ein Hurricanum dabei habe, um den Verlust fast aller wichtigen Buffs und Fähigkeiten durch das Ende aller namenhaften Helden auszugleichen, finde ich selbst grenzwertig. (Aber es macht meine Armee halt zumindest wieder ansatzweise konkurrenzfähig).

Fyreslayers und Overlords unterscheiden sich in meinen Augen so stark von den normalen Zwergen wie in unserer Welt zb. Japaner und Amerikaner. Beides sind Menschenvölker aber mit komplett unterschiedlichen Lebensräumen und Einstellungen. Es ist meiner Ansicht nach nur richtig wenn man mal von den "ausgetretenen" Pfaden weggeht und mal neue "Zwergenkulturen" erschafft und mal ganz unter uns: Ich finde beide Zwergenvölker wirklich stylisch, da sie vertrautes nehmen und doch was neues damit präsentieren. Natürlich passen die da nicht mehr zu den "aktuellen" Dispossed" aber das ist ne Designfrage, die sicher irgendwann geklärt wird. Ob das jetzt mit einem Re-Design der Dispossessd vonstatten geht, mit neuem Hintergrund und Figuren (wovon ich ausgehe, da die Zwerge zu präsent im Hintergrund sind) oder auf einem anderen Weg sei mal dahingestellt. Fakt ist: Die alte Leitung hat mit dem schlecht geplannten AoS Start dem aktuellen Managment einen Bärendienst erwiesen und einen einzigen Scherbenhaufen und einen viele unzufriedener Spieler hinterlassen. Den muß man jetzt erstmal aufkehren und dann auf dem Aschehaufen neu anfangen. Das wir derzeit für Fluffliebhaber (zu denen zähle ich mich übrigens auch) nichts wirklich handfestes bieten können, liegt einfach auch daran, dass man wohl zum Start von Sigmar noch nicht wußte wie die welten richtig aussehen sollte. Man hat mal drauf losgeschrieben und da kam nichts als Kauderwelsch raus und hat das halt dann mit typischen "Boah ey, riesenschlacht hier, riesenschlacht da" überspielt. Lies mal das erste Stormcast Battletome und jetzt das Overlords, da liegen schon Welten dazwischen wenn es um World Building geht. Es geht aufwärts, aber es braucht seine Zeit.


Das andere ist die spielerische Komponente. Je spezifischer die Armeeauswahl ist, desto mehr Synergien hat man. Das fängt bei der Treue an. Die neue Disposessed Treue hat ein paar nette Features, aber dann müßte ich mich zwischen meinem Fyreslayer-Block und der Artillerie entscheiden, denn selbst bei einer 2000 Punkte Armee mit 400 Punkten für Alliierte wäre nach 30 Vulkite Berzerkern oder 2 Kanonen (nicht mal mit Engineer) oder zwei Orgelkanonen mit Cogsmith oder dreien ohne Schluss, sonst kann ich die Treue gar nicht mehr nutzen. Sobald ich die Magier mit rein nehme, ist die Treue eh zum Teufel, weil die nicht als Alliierte zugelassen sind. Dann kommt dazu, dass bis auf wenige Ausnahmen (wie eben das Hurricanum) fast alle Helden nur ihre eigene Unterfraktion buffen.

Auch hier, ist das wohl eher ein Ursprung der schlechten Plannung des Starts. Ich gebe zu dass ich mich als Stormcast und Echsenmenschen Spieler da weniger betroffen fühle, allerdings hälts mich auch davon ab, Freeguilds anzufangen. Spieltechnisch habe ich halt das Glück genau die 2 Fraktionen zu spielen die Solo Problemlos klar kommen. Ich würde die derzeit alten Völker eher auf eine Stufe mit zb. Symbiontenkulten in 40k stellen. Nett, aber halt gegen "echte" Armeen nur bedingt zu gebrauchen, sondern eher ne Art Allierter. Das ist aber für mich als altgedienter Warhammer Spieler auch nicht grade neu, denn es gab immer Armeen die besser oder schlechter waren als andere bzw. einfach nicht aktuell, auch wenn sie mal ein Goddie bekommen haben. Ich denke da hilft nur abwarten. Generell würde ich mir aber auch nichts kaufen, was ich nur der Spielstärke wegen in meine Armee aufnehmen müßte, damit sie Spielbar ist, aber krass gesagt, kann ich mich noch gut an Zwergenarmeen erinnern die von Meistermagiern begleitet wurden, also auch hier, ist das eher eine Frage der Einstellung. Akzeptiert man dass man derzeit halt auf dem Abstellgleis steht und spricht mit seinen Mitspielern darüber um die Armeen aufeinander abzustimmen oder beißt man in den Sauren Apfel und begeht Fluffbruch für Spielbarkeit? Ich bevorzuge ja erste Methode, auch wenns manchmal echt weh tut auf dem Schlachtfeld.

Zwar sind extrem gemischte Armeen in der letzten Zeit durchaus erfolgreich gewesen, aber mir kommt es halt immer sehr zusammengestückelt vor und macht es mir noch schwerer, in die Spielwelt einzutauchen.

Naja, die Spielwelt ist bisher halt nur ein Flickwerk das auf 2 Dutzend Bücher und ERweiterungen verteilt ist. Sehr Einsteiger Unfreundlich und selbst für mich, der alle AoS Battletomes und Kampagnenerweiterungen hat, nicht wirklich schön zu lesen. Vor allem sind die ersten Bücher noch richtig schlecht geschrieben, werden aber immer besser. Overlords und das neue Stormcast Buch haben wirklich Spaß gemacht. Vorher wars teilweise zum Fremdschämen. Gerade Godbeasts war in meinen Augen ne Katastrophe ...

Das ist aber das Ergebnis von GWs eigenen bescheuerten Entscheidungen. Es hat sie niemand gezwungen, alle alten Fraktionen noch mal in jeweils eine Handvoll Untergruppierungen zu zerpflücken oder die Artillerie von Imperium und Zwergen aus ihren Fraktionen herauszulösen und damit eine neue Schublade aufzumachen usw.

s.o. beim Bärendienst
 
Fyreslayers und Overlords unterscheiden sich in meinen Augen so stark von den normalen Zwergen wie in unserer Welt zb. Japaner und Amerikaner. Beides sind Menschenvölker aber mit komplett unterschiedlichen Lebensräumen und Einstellungen. Es ist meiner Ansicht nach nur richtig wenn man mal von den "ausgetretenen" Pfaden weggeht und mal neue "Zwergenkulturen" erschafft und mal ganz unter uns: Ich finde beide Zwergenvölker wirklich stylisch, da sie vertrautes nehmen und doch was neues damit präsentieren. Natürlich passen die da nicht mehr zu den "aktuellen" Dispossed" aber das ist ne Designfrage, die sicher irgendwann geklärt wird. Ob das jetzt mit einem Re-Design der Dispossessd vonstatten geht, mit neuem Hintergrund und Figuren (wovon ich ausgehe, da die Zwerge zu präsent im Hintergrund sind) oder auf einem anderen Weg sei mal dahingestellt.


Das ist halt einfach eine Geschmacksfrage. Ich persönlich finde beide vom Design her nicht sehr gelungen und die Hintergrundgeschichte (wenn man sie denn so nennen will) extrem schwach. Für beide hat man einen ein Material erfunden, dass ihre ganze Kultur, ihre einzige Motivation und ihre ganze Daseinsberechtigung darstellt. Das ist für mich eher so das Paradebeispiel für alles, was ich an AoS nicht mag. Noch dazu bin ich überhaupt kein Steampunk-Freund, aber es ist vollkommen legitim, beides anders zu sehen. Andere finden die alten Modelle zu mickrig.


Aber es wäre zum Beispiel kein Problem gewesen, die Zwerge noch näher beieinander zu lassen. Die Fyreslayer hätten zum Beispiel einfach die alten Slayer ersetzen können und warum sollte eine Rune bei einem Kharadron Overlord nicht wirken?




Fakt ist: Die alte Leitung hat mit dem schlecht geplannten AoS Start dem aktuellen Managment einen Bärendienst erwiesen und einen einzigen Scherbenhaufen und einen viele unzufriedener Spieler hinterlassen. Den muß man jetzt erstmal aufkehren und dann auf dem Aschehaufen neu anfangen. Das wir derzeit für Fluffliebhaber (zu denen zähle ich mich übrigens auch) nichts wirklich handfestes bieten können, liegt einfach auch daran, dass man wohl zum Start von Sigmar noch nicht wußte wie die welten richtig aussehen sollte. Man hat mal drauf losgeschrieben und da kam nichts als Kauderwelsch raus und hat das halt dann mit typischen "Boah ey, riesenschlacht hier, riesenschlacht da" überspielt. Lies mal das erste Stormcast Battletome und jetzt das Overlords, da liegen schon Welten dazwischen wenn es um World Building geht. Es geht aufwärts, aber es braucht seine Zeit.


Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich spätestens seit der Kahlschlag in den Kompendien kein Wort mehr vom „neuen GW“ Gerede glaube. Ich sehe auch die Beliebigkeit der Welt nicht als Unfall, sondern als bewusste Entscheidung, um einfach alles an Armeen und Modellen veröffentlichen zu können, was sich verkaufen lässt, egal woher es zusammengeklaut ist. Da wird auch nichts mehr kommen. Es geht nur noch darum, warum Einheit A Superfähigkeit B hat.




Auch hier, ist das wohl eher ein Ursprung der schlechten Plannung des Starts. Ich gebe zu dass ich mich als Stormcast und Echsenmenschen Spieler da weniger betroffen fühle, allerdings hälts mich auch davon ab, Freeguilds anzufangen. Spieltechnisch habe ich halt das Glück genau die 2 Fraktionen zu spielen die Solo Problemlos klar kommen. Ich würde die derzeit alten Völker eher auf eine Stufe mit zb. Symbiontenkulten in 40k stellen. Nett, aber halt gegen "echte" Armeen nur bedingt zu gebrauchen, sondern eher ne Art Allierter. Das ist aber für mich als altgedienter Warhammer Spieler auch nicht grade neu, denn es gab immer Armeen die besser oder schlechter waren als andere bzw. einfach nicht aktuell, auch wenn sie mal ein Goddie bekommen haben. Ich denke da hilft nur abwarten. Generell würde ich mir aber auch nichts kaufen, was ich nur der Spielstärke wegen in meine Armee aufnehmen müßte, damit sie Spielbar ist, aber krass gesagt, kann ich mich noch gut an Zwergenarmeen erinnern die von Meistermagiern begleitet wurden, also auch hier, ist das eher eine Frage der Einstellung. Akzeptiert man dass man derzeit halt auf dem Abstellgleis steht und spricht mit seinen Mitspielern darüber um die Armeen aufeinander abzustimmen oder beißt man in den Sauren Apfel und begeht Fluffbruch für Spielbarkeit? Ich bevorzuge ja erste Methode, auch wenns manchmal echt weh tut auf dem Schlachtfeld.


Darum geht es ja gerade. Wenn man jetzt einigermaßen sicher wüßte, dass noch etwas kommt, beißt man sich halt solange durch und überbrückt die Zeit halt mit ein paar Misch-Experimenten. Und wenn man wüsste, dass nichts mehr kommt, könnte man das Thema abhaken und schauen, ob und wie man weiter machen will.




Naja, die Spielwelt ist bisher halt nur ein Flickwerk das auf 2 Dutzend Bücher und ERweiterungen verteilt ist. Sehr Einsteiger Unfreundlich und selbst für mich, der alle AoS Battletomes und Kampagnenerweiterungen hat, nicht wirklich schön zu lesen. Vor allem sind die ersten Bücher noch richtig schlecht geschrieben, werden aber immer besser. Overlords und das neue Stormcast Buch haben wirklich Spaß gemacht. Vorher wars teilweise zum Fremdschämen. Gerade Godbeasts war in meinen Augen ne Katastrophe ...


Wie oben geschrieben, habe ich das KO Buch deutlich anders empfunden. (Es ist aber auch neben dem Fyreslayer Battletome das Einzige, das ich besitze und gelesen habe).
 
Also ich spiele meine free guilds ähnlich erfolgreich wie meine Overlords,? aber bevor wir Jammern oder heilig sprechen was gw tut würde ich sagen abwarten was da noch kommt. Ich denke nächstes jahr wird ne menge neues kommen und freue mich auf alles was das system am Leben hält. Und ich Denke mal alles was im gh keine eigenen fähigkeiten bekommen hat bekommt über kurz oder lang ein neues buch. Ich bin gespannt drauf
 
Irgendwie habe ich so ein wenig das Gefühl, dass man die letzten zwei Seiten im Grunde genauso gut im AoS Unterforum hätte diskutieren können (ist im Grunde ja nicht das erste Mal). Wir müssen halt erstmal angekündigt bekommen was kommt. Zwingen können wir es nicht.

...
Weiß wer/mann ob die neuen Nurgle Dämonen auch bei AoS einzuhalten werden?

Im Grunde wissen wir nur das es im Nächsten Jahr einen Nurgle Battletome geben soll. Eigentlich war die Tendenz Richtung Mortal Nurgle, da aber Tzeentch und Khorne auch Gesamtpakete waren sollten Nurgle Dämonen auch drin sein.
 
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