Wenn dem so ist, dann entsprechen zwei Strecken, die gleich lang sind, dem selben Längenmaß, egal ob es sich bei den Strecken um horizontale (Bewegung) oder vertikale (Größe eines Kombattanten) Strecken handelt.
Ja, das heißt aber nicht das diese beiden Größen in Beziehung zueinander stehen.
Eben weil die Modelle alle gleich groß sind, unabhängig von der realen größe von dem was sie darstellen ist an zu nehmen das dieser Wert, also die Größe des Modelles, abstrakt ist.
Also ja, es gibt keinen Hinweis das die Größe des Modells und die länge der Bewegung den selben "Umrechnungsfaktor" haben, aber mehrere Hinweise das dem nicht so ist.
Darum also die anderen Beziehung zu ignorieren damit man die Theorie das eine 2 Stunden Spiel 40k nur 5 Minuten Gefecht abdeckt begründen kann ist kein ernst zu nehmendes Argument.
Den du gehst auch davon aus das ein Bolter nur 46m weit schießen kann bzw 23m Schnellfeuerreichweite hat, damit die 30 Sekunden stimmen.
und spätestens hier wird es Absurd.
Wenn die Physik des Universums sagt, dass ein Space Marine 1,5" (ca. 2 - 2,5 m) hoch ist und als "Übermensch" im maximalen Sprint im Zeitraum von 6 Runden maximal 72" (ca. 96 - 120 m) sprinten kann, dann wird, egal wie absurd das Universum sein mag, dieser Zeitraum von 6 Runden niemals mehreren Minuten oder gar Stunden entsprechen.
Ja, nur entspricht die Größe des Modells keinem realen Verhältnis.
Alle Modelle in 40k, sind unabhängig von ihrer realen Größe gleich groß und entsprechen keinem Maßstab.
Also kann man die Modellgröße nicht als Schablone für die Umrechnung annehmen.
Darum ist der ganze "Rosinenpicker-Realismus" auch so lächerlich und dumm. Da wird "Realismus" für arbiträres Nichenthema gefordert, aber im gleichen Zug "Realismus" in tausend anderen Punkten ignoriert/verworfen oder gar als hinderlich betrachtet.
Das GW versucht jede Regel mit einem realistischen Beispiel zu begründen und das auch direkt im Regelbuch macht, zeigt dann eigentlich dann nur das die eben genau den von dir als dumm bezeichneten Rosenpicker Realismus als Grundlage für das entwerfen von Regeln verwenden.