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Bei Feuchtigkeit ist defintiv immer auch die Ursache zu klären. So ein Raum-/Luftentfeuchter ist schön recht und gut, aber keine Dauerlösung. Drück dir die Daumen das es "nur" die Fenster sind und nicht (nachträglich) noch eine Feuchtesperre an der Kelleraußenwand angebracht werden muss.
Ich würde auf jeden Fall das Rohr noch streichen. In Wandfarbe weiß verschmuddelt sowas zuverlässig schnell.
Wenn der zweite Fensteraustausch noch die Gelegenheit für eine Kellerraumlüftung ggfs. mit Feuchtigkeitssensor bietet, ist das immer eine Überlegung wert.
Lüftung ist bei solchen Räumen und den überschaubaren Luftaustauschmöglichkeiten immer ein Punkt, wenn man die Räume nutzen will.
Bei Feuchtigkeit ist defintiv immer auch die Ursache zu klären. So ein Raum-/Luftentfeuchter ist schön recht und gut, aber keine Dauerlösung. Drück dir die Daumen das es "nur" die Fenster sind und nicht (nachträglich) noch eine Feuchtesperre an der Kelleraußenwand angebracht werden muss.
Da geb ich @Dragonbone recht.
Habe ja auch das Problem und im Moment wird das ganze auch mit Luftentfeuchter geregelt ( den hab ich über eine smarte Steckdose angeschlossen, die ab einer gewissen Luftfeuchtigkeitshöhe sich anschalten und wenn es wieder gesunken ist, wieder abschaltet. Aber eine Dauerlösung ist das nicht. Aber muss reichen, bis nächstes Jahr aufgegraben wird und abgedichtet.
Zumindest haben wir bei mir jetzt den Hauptverursacher für den extrem nassen Keller gefunden. Es war die Wasserzuleitung für den Garten. Muss schon seit jahren undicht sein und da lief natürlch Tonnen von Wasser ins Mauerwerk und hat sich schön verbreitet. 😡
Aber seit wir die gekappt haben, sieht man regelrecht, wie die Wand wirklich abtrocknet und auch kein Wasser mehr aus der Wand läuft.
Auf jeden Fall.
Meine Hoffnung ist es, dass es an besagten Problemen während der Sanierung gelegen hat. Die Kernbohrung ging schief, wurde nicht fachmännisch nachbearbeitet, Löcher wurden aufgelassen, dass der Keller über Tage nass wurde. Das wurde jetzt behoben und neuer Boden rein, weil echt alles hin war.
Die Feuchtigkeit geht langsam runter, geht aber bei jedem Regen wieder hoch.
Also jetzt, erster Schritt, nochmal Entfeuchtungsgerät rein, auf guten Wert bringen und gucken wie es sich dann verhält.
Zweiter Schritt, da sie nach jeden Regen deutlich hoch geht, das Fenster.
Wenn der zweite Fensteraustausch noch die Gelegenheit für eine Kellerraumlüftung ggfs. mit Feuchtigkeitssensor bietet, ist das immer eine Überlegung wert.
Lüftung ist bei solchen Räumen und den überschaubaren Luftaustauschmöglichkeiten immer ein Punkt, wenn man die Räume nutzen will.
Genau das ist der Plan, wenn man das Fenster eh austauschen muss, ob es dann nicht Sinn macht direkt ne entsprechende Lüftung reinzubauen. Das soll mir aber der Fachmann nochmal abnicken und am besten Kostenvoranschlag geben.
Ist bei mir genauso. Und lag leider nicht an den Fenstern ( sind alle neu ). Drück dir die Daumen, dass es nicht an einer fehlenden Abdichtung der Außenwand liegt, wie bei mir.
könnte man ggfs. in einem der "Fensterlöcher" machen. Eventuell mit Wärmetauscher und/oder der Möglichkeit zum Anschluss einer Abluftanlage (für 3D-Druck, Airbrush-Station,...)
Also Quasi ein Fenster raus, und dann "Zumauern mit Abluftloch".
Dem schließe ich mich in die eine Richtung an und dir mein Beileid...
Da meine Kellerwände aus Sandstein sind und der Keller keine Bodenplatte hat ist bei mir das Raumklima im Keller eh immer "besonders".
könnte man ggfs. in einem der "Fensterlöcher" machen. Eventuell mit Wärmetauscher und/oder der Möglichkeit zum Anschluss einer Abluftanlage (für 3D-Druck, Airbrush-Station,...)
Also Quasi ein Fenster raus, und dann "Zumauern mit Abluftloch".
Ein kurzes Update von mir. Das Gerät war nun über nacht aus und es gibt schlechte und gute Nachrichten zur Luftfeuchtigkeit im Keller.
Sie ist wieder hochgegangen auf 70%. Das ist deutlich besser als vorher, aber auf Dauer nicht gut genug. Die Schwelle sind so 60%. Aber es ist ein Wert den man regulieren kann.
Die Rücksprache und Beratung bezüglich des Fensters ergab, Fenster raus, Wand abdichten und mit passendem Lüftungsgerät ausstatten, auch mit Blick auf die Luftfeuchtigkeit.
Die meisten dezentralen Lüftungsanlagen, haben einen integrierten Feuchtigkeitssensor, die Luftfeuchtigkeit im Raum oder der Abluft wird fortlaufend gemessen. Steigt der Wert über einen bestimmten Wert (wie z.b. die 60%), schaltet das Gerät automatisch in eine höhere Leistungsstufe oder geht generell erst an.
Allerdings gibt es bei einem Kellerraum ein Problem. Eine einfache Feuchtesteuerung kann im Sommer im Keller schaden. Denn sie reagiert nur auf die hohe Luftfeuchtigkeit im Keller und lüftet mit warmer Außenluft. Diese trifft auf die kalten Kellerwände, kühlt ab und Feuchtigkeit kondensiert an den Wänden. Dadurch wird der Keller trotz Lüftung immer feuchter. Also genau der gegenteilige Effekt, den man eigentlich haben möchte.
Das Problem ist, dass die Steuerung nur die Kellerfeuchte misst und nicht berücksichtigt, dass die Außenluft noch mehr Feuchtigkeit enthält. Deshalb ist auch gerade dieses offene Fenster so ein Problem.
Die Lösung dafür nennt sich Taupunktsteuerung. Dadurch findet eine Lüftung nur noch dann statt, wenn die Außenluft tatsächlich trockener ist als die Kellerluft. Dazu messen Sensoren innen und außen Temperatur und Luftfeuchtigkeit und berechnen den Taupunkt. Liegt der Taupunkt der Außenluft niedriger als der im Keller, wird gelüftet, ist er höher, bleibt die Lüftung aus. Wichtig ist dann, das alles richtig zu ist.
Das Ganze hat natürlich einen Preis. Das Gerät plus die Taupunktsteuerung liegen bei etwa 800€. Je nachdem was das Gerät alles können soll wirds teuerer.
Anfang der kommenden Woche soll ich den Kostenvoranschlag zur Abdichtung des Fensters bekommen und dann wird auch nochmal wegen der Auswahl der Geräte gesprochen.
Eine super Seite und Wissen zum Thema hab ich hier gefunden: Die richtige Kellerlüftung für Ihr Zuhause | Luftbude.de
Da ich meinen Raum eh schon mit KI geplant hab und dieser dort bekannt ist, hab ich das ganze Wissen da mal reingepackt und mir auf meinen Raum zugeschnitten wieder gegeben lassen und nach Produktempfehlungen gefragt.
Das deckt sich sehr mit dem was ich gelesen bzw. mir bisher geraten wurde. Wer sich dafür interessiert, ich hab das mal in den Spoiler gepackt. 🙂
Dein Hobbyraum – meine Ausgangsannahmen
Aus unseren früheren Gesprächen:
ca. 28,5 m² Grundfläche, 2,20 m hoch → rund 63 m³ Luftvolumen
überwiegend unterirdisch
eher kühl
Nutzung als Hobby-/Arbeitszimmer
dir sind Ruhe und ein angenehmes Raumklima wichtig
Für so einen Raum reicht meist eine kleine bis mittlere dezentrale Lüftung; entscheidend ist die intelligente Steuerung, nicht maximale Luftmenge.
Führt das aber nicht dazu, gerade im Hinblick der deutlicheren Klima Veränderungen in Europa/DE, das immer öfter über längere Zeiträume die Außenluft nicht optimal für den Keller wäre und die Lüftung ausbleibt ?!
Jedenfalls meine ich das Hilfestellungen zu so einem Thema sehr aktuell sein müssen, da sich Klima technisch doch deutlich spürbar einiges ändert und viele Ratgeber eventuell noch auf ein Klima von vor 10-15 Jahren beruhen könnten.
Ich würde meinen das im Keller eine Infrarot Heizung ziemlich Sinnvoll wäre, da diese nicht primär die Luft, sondern die Wände und Gegenstände im Raum erwärmt und diese dann langsam die Luft.
Die Raum Luft dann solange es nötig ist, mit einem elektrischen Luftentfeuchter zwischen 50-58% halten. Bis man die Ursache langfristig in den Griff bekommen hat.
Um Geld zu sparen, würde es sich anbieten die Infrarot Heizung und den Luftentfeuchter hauptsächlich zwischen 22:00 - 08:00 Uhr zu betreiben, nicht nur weil dann der Keller normal am kühlsten wäre, sondern weil grob in diesem Zeitraum der Strompreis am günstigsten sein müsste.
Ich würde meinen das im Keller eine Infrarot Heizung ziemlich Sinnvoll wäre, da diese nicht primär die Luft, sondern die Wände und Gegenstände im Raum erwärmt und diese dann langsam die Luft.
Die Raum Luft dann solange es nötig ist, mit einem elektrischen Luftentfeuchter zwischen 50-58% halten. Bis man die Ursache langfristig in den Griff bekommen hat.
Um Geld zu sparen, würde es sich anbieten die Infrarot Heizung und den Luftentfeuchter hauptsächlich zwischen 22:00 - 08:00 Uhr zu betreiben, nicht nur weil dann der Keller normal am kühlsten wäre, sondern weil grob in diesem Zeitraum der Strompreis am günstigsten sein müsste.
Zumindest bei uns wäre das egal, wann ich das laufen hätte. Es kostest der Strompreis immer das selbe, egal zu welcher Uhrzeit.
Bei den Kosten des Entfeuchters werde ich gegensteuern und mir diesen Monat ein Balkonkraftwerk mit Speicher zulegen. Das holt die Kosten für den Entfeuchter defenitiv wieder rein und wenn ich den mal nicht mehr brauche ist es trotzdem sinnvoll.
Ich würde mit Einbau von 500 € Technik immer warten, bis ich die Ursache, den Feuchtigkeitseintrag abgestellt habe. Bis dahin ein Raumentfeuchter Salzsack (Caliumchlorid) in jede Ecke. Und erst danach würde ich schauen, ob noch was muss.
Wenn die Feuchtigkeit mit der Kernbohrung gekommen ist, könnte die ja auch eine Drainage oder das Rohr von der Dachrinne erwischt haben. Ich weiß ja nicht, wie das Wetter bei dir so ist, aber die Witterung ist ja eher trocken. Da könnte irgendwo zusätzliche Feuchtigkeit herkommen. So eine Endoskopkammera ist nicht all zu teuer. Ansonsten muss man wohl wirklich mal den Spaten in die Hand nehmen und die Ecke aufgraben.