Film/Serien Tipps

Ich bin mit TNG aufgewachsen und kann das jederzeit mit Freude anschauen. Auch wenn hier die Nostalgie stark ist, kann ich die Serie uneingeschränkt empfehlen. Ich gehe soweit und sage, viele Folgen sind super Material für Ethik- und Politikunterricht.
Das ist auch etwas, was mir an den neuen Star Trek Serien fehlt, die alten Serien mit ihren 20+ Folgen pro Staffeln waren für mich interessanter als die neuen kurzen 10 Folgen Staffeln. Die ganzen Folgen, die keine Rahmenhandlung vorangetrieben haben, haben dafür das Universum und die Charaktere gut ausgebaut, das kommt mir heute viel zu kurz. Es wird fix schlag auf schlag der Haupthandlungsstrang durch gepeitscht, hier und da ein paar kleine Schnipsel zu einzelnen Charakteren, zack fertig. Ist mir einfach zu wenig. Da schaue ich mir lieber zum x-ten mal TNG oder Babylon 5 an, als viele der neuen Serien, egal ob Star Trek oder andere Sci Fi Serie, denen fehlt oft einfach das "Herz".
 
Hab damals den 1. Band der Trilogie(?) gelesen, und fand den echt gut: Mal wieder ein "traditioneller" Vampir anstatt den "modernen" nach Anne Rice oder Meyer. Auch die ersten Folgen der Serien-Verfilmung hab ich geschaut, und fand die mE nach auch ansprechend.
Warum ich dann weder da noch dort weitergemacht habe, kann ich nicht mehr sagen. Hab mir über Wiki die Rest-Handlung angelesen, und dann vor ein paar Monaten die letzten 2-3 Folgen geschaut. Zur Qualität kann ich natürlich nix sagen, aber ich wollte schon wissen, wie das insgesamt ausgeht!

die alten Serien mit ihren 20+ Folgen pro Staffeln waren für mich interessanter als die neuen kurzen 10 Folgen Staffeln. Die ganzen Folgen, die keine Rahmenhandlung vorangetrieben haben, haben dafür das Universum und die Charaktere gut ausgebaut, das kommt mir heute viel zu kurz.

Dieses Prinzip kann man mE auf viele Serien übertragen. Zum ersten Mal ist mir das damals bei Akte-X aufgefallen, wo die "Monster of the week"-Episoden immer viel besser waren als diese langatmigen Teile, welche die Rahmenhandlung erzählen sollten.

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Würde nicht bald die 5. Staffel von Stranger Things anstehen, hätte ich mich wohl schon von Netflix nach knapp 10 Jahren Abo abgemeldet. War früh dabei, und man findet an "alten" Sachen immer noch durchaus mal was. Aber die Zeiten, wo man bei der Monatsvorschau dachte: "Wow, da kommt aber in den nächsten 30 Tagen geiles Zeug raus", sind schon lange vorbei. Klar, ne Perle wie "Adolescence" ist immer mal wieder dabei, aber das, was da gerade an Eigenproduktionen erscheint, rechtfertigt einfach kein DAUERHAFTES Abo mehr. Da "springe" ich dann in Zukunft lieber von Monat zu Monat im Wechsel zwischen WOW, Disney, Apple und Netflix hin und her...
 
Ich habe die neue Staffel The Witcher auf Netflix geschaut. Auch ohne Henry Cavill recht unterhaltsam. Die Folgen liefen so durch und auf einmal war die Staffel auch schon wieder vorbei.

Hatte das Gefühl, dass es gerade erst anfängt. Aber so ist es ja oft mit den kurzen Staffeln. 8 Folgen ist doch irgendwie nichts. 🫣
 
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Amazon: Terminal List und Dark Wolf. Ist thematisch in die quasi andere Richtung, aber ich fand beides sehr unterhaltsam.

SpecOps Stories 😉.

cya
Dann sieh dir mal Dark Hearts an.
Französisches Militär als Special Operative unterwegs.

Ich fand es sehr gut und gefühlt Realitäts näher als die ganzen Ultra Americans.
 
Das Reich der Spanier hat den Zenit seiner Expansion überschritten, Kriege verliefen unbefriedigend für die habsburgerische Krone, Soldaten stranden im Frieden, was ihnen bleibt ist ihre Ehre...
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"Er war nicht der christliche Untertan seiner Majestät, aber er war ein tapferer und gerechter Mann."

Wer genug von dystopischer SF hat einmal wieder einen Helden benötigt dem sei diese wundervollen Serie angeraten, das Buch ist ebenfalls sehr lesenswert
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Ehre, Kameradschaft, Verpflichtung, Drama, Liebe und Verpflichtung als Grundlage für Mantel und Degen Abenteuer.
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Waffenkunst gepaart mit der Abgwklährtheit des Überlebenden der sich an seine Ehre klammert und mit Achtung, Kameradschaft und der Liebe der Frauen geehrt wird - aber kein Mann des Friedens ist.
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Die Frauen sind klug, schön und leidenschaftlich. Spanische Senjoras und Senjoritas
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Die Männer sind stolze Senjores ind Dons. Klug, skrupellos, gewalttätig aber auch großmütig.

Und auch der Dichter kommt zu Wort
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Tolle Dialoge und ein wundervoller Humor, viel Spaß mit Buch und TV Serie

Achtung Spoiler:

Der französische Kardinal Richilieu wird von seiner Geliebten gebeten ins Bett zurück zukehren, aber dieser blickt lieber auf ein Schachspiel. Als die Geliebte das Bett verlässt und den Kardinal umarmt, erläutert dieser das er die Figuten mit Personen der europäischen Machtpolitk verknüpft. Als die Geliebte den Kardinal fragt welche Figur ihn darstellen würde, lehnt sich der Kardunal zurück und spricht: "Aber Madame ich spiele das Spiel!"

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Viel Spaß mit den Abenteuern von Diego Alatriste
 
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Ich bin von der ES Serie begeistert. Das Horror/Gore Level erinnert mich an gute alte Schule und macht Spaß. Die Story hat was von Stranger Things, mit dem Unterschied das sich diese Serie ausschließlich an Erwachsene richtet.
Ob die Serie der Lore entspricht kann ich nicht beurteilen, da bin ich zu wenig im Franchise drin. Als „neutraler“ Zuschauer ist die Serie bis jetzt jedoch überragend (abgesehen von einer CGI Szene am Tag).
 
Ob die Serie der Lore entspricht kann ich nicht beurteilen, da bin ich zu wenig im Franchise drin

Kennst Du denn die Handlung des Buches oder der bisherigen Verfilmungen? Ich will nix spoilern, aber wenn man die gelesen/gesehen hat, dann könnte man so seine Schwierigkeiten mit der Prämisse der neuen Serie haben...
 
Solange die kontroverse Szene aus dem Buch nicht verfilmt wird,

Es geht mir nicht diese (wohl nicht nur aus heutiger Sicht) völlig bizarre bis unangebrachte bis unnötige "Sex"-Szene unter Jugendlichen, die King wohl in der Hochphase seiner Alk- und Koks-Abhängigkeit eingefallen ist.

Ich meine eher, wie man da bei der aktuellen Serie für die gegebenen Prota- und Antagonisten einen echten Spannungsbogen herstellt, ohne dass es langweilig bzw. belanglos wird und einen Bruch zu dem klaren Ende des Buches/der Filme darstellt.
 
Hat vielleicht auch mit der Art zu tun, wie man liest?
Wenn ich mich an einem Buch festlese, habe ich quasi schon einen Film vor meinem geistigen Auge,da halten dann entschprechende Verfilmungen oft nicht mit.
Schon gar nicht dann, wenn der Regisseur dem Stoff seinen "Stempel" aufdrücken will.Wie ja einige Flops der letzten Jahre gut gezeigt haben, geht's da nicht nur mir so.🤷🤔
 
Ist bei mir auch so. Aber ich gehe halt, wenn ich eine Film sehe zu dem ich das Buch gelesen habe, eher mit Neugier da ran, was draus gemacht wurde. Mir reicht schon gut unterhalten zu werden, es muss ja nicht immer ein Meisterwerk sein.

Die Zeit, wirkliche Überraschungen haben zu wollen, liegt glaub ich hinter mir. Irgendwann hat man so viel gesehen, das Wiederholungen und Ablehnungen unvermeidbar scheinen. 🤷🏼‍♂️

cya
 
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Ich betrachte solche Serien als unabhängig vom Buch/Film und betrachte sie als eigenständiges Werk

Es hat doch keiner behauptet, dass ein Buch und eine Umsetzung danach bewertet werden müssen, inwieweit sie "abhängig" voneinander sind oder nicht?!
Es ging mir hier nicht um konkrete künstlerische Entscheidungen/Änderungen bei Umsetzung XY, sondern um die Frage, inwieweit man möglicherweise den "Kanon" des Romans an sich ändert/ändern muss, damit die Dramatik der Serie besser funktioniert.
 
Kennst Du denn die Handlung des Buches oder der bisherigen Verfilmungen? Ich will nix spoilern, aber wenn man die gelesen/gesehen hat, dann könnte man so seine Schwierigkeiten mit der Prämisse der neuen Serie haben...
Nicht wirklich, habe glaube irgendwann mal einen ES Film gesehen (glaub Teil 2? …war in so nem alten Haus glaub 🤷‍♂️).
Kann aber verstehen wenn es „Hardcore“ Fans aufschreckt was mit ihrem Franchise gemacht wird (geht mir mit Stars Wars nicht anders …Rey, Obi Wan, Boba, Desperate Housewives Hexenzirkel usw.).
Als völlig unbefangener spricht mich die Serie jedoch total an (Dämonen, Geister, Gore, ein gutes alte Schule Horror Gefühl und keine dummen jumpscares, und dazu noch eine spannende Story). Mir gefällt die militärische Geschichte, erinnert an die früheren paranormalen Versuche der CIA und dadurch natürlich an „Männer die auf Ziegen starren“ und „Stranger Things“ 😁
 
Nicht wirklich, habe glaube irgendwann mal einen ES Film gesehen
OK, dann will ich jetzt auch nicht weiter spoilern.

Nur soviel: In den bisherigen Filmen und dem Buch gibt es halt bestimmte zentrale Ereignisse und "Ergebnisse". Wenn man an denen "rumspielt" ist es qualitätiv was anderes als notwendige Anpassungen bei einer Umsetzung.
ZB beim Herrn der Ringe hab ich NULL Probleme damit, dass man Dinge wie Tom Bombadil rausgelassen und andere geändert hat. Bestimmte Sachen wie die Zerstörung des Ringes und Saurons Vernichtung durch zwei/drei Hobbits hat man aber zu Recht unangetastet gelassen.

Ich hoffe und gehe bislang davon aus, dass man bei der ES-Serie nach dem gleichen Prinzip verfährt. Sollte man das so tun, bin ich aber recht neugierig, wie die erzählerisch bei bestimmten Punkten die Dramatik der Serie hochhalten wollen.