Kompletter Neueinstieg nach 20 Jahren Pause - Adeptus Custodes

Um es in den weisen Worten von @sejason zu sagen: " You can't write paint without pain."
Wenn ich so an meine ersten Bemalversuche denke, vor Äonen der Zeit mit Revell Lackfarben, war das schon in einem andern Leben.

In diesem Sinne
Vollen Wirkungsgrad...
 
Vielen Dank, Leute! Das ist ungemein motivierend!
Rückblickend habe ich gestern eigentlich wahnsinnig viel gelernt, alleine schon die Zahl der Pinselstriche für die Feinmotorik war hilfreich. 🤣

Der erste Trupp Custodeswache ist für die Grundierung bereit. Die Waffenarme werden auf jeden Fall separat bemalt, sonst komme ich da niemals ran. Bei den Köpfen habe ich das auch kurz überlegt, aber zu spät. Die sind eigentlich bis auf einen Schlauch hier und da auch gut machbar.
Bei den Custodeshütern muss ich dann schauen, was besser passt.
 

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Erste Schritte:
  • 5 Wächter ohne Arme grundiert
  • Grundfarbe Imperial Gold, Wash, Trockenbürsten der Rüstung -> sehr variable Ergebnisse, die erste Mini hat im Vergleich zur fünften deutlich weniger Schattierungen
  • Grundfarbe Haarbüschel
  • erste Versuche, mit dem Pinsel Größe 0 Akzente zu setzen

Impressionen vom improvisierten Mal-Arbeitsplatz. 🤣
Der andere Tisch muss noch vorbereitet werden, optimal ist es nicht, vor dem Monitor zu malen.
 

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Also es sieht extrem langsam aus, ist es auch.
Aber in winzigen Miniaturschritten (buchstäblich 😁) geht es voran.
Es wurde noch nicht weiter bemalt, dafür 5 Hüter
zusammengebaut, diesmal sind Köpfe und Waffenarme separat auf den Korken.
War das eine schwere Geburt… alle Einzelteile flogen vom Tisch, was dauerte es ewig, wieder alles zusammenzufinden.
Die Entgrat-Fertigkeiten müssen natürlich auch noch optimiert werden.
Stunden vergingen, Fehler wurden korrigiert…
Einige abgetrennte Teile waren zu richten, bei einem Hüter werde ich jetzt - was ein Glück! - etwas Modelliermasse einsetzen müssen, damit er nicht mit offenem Brustkorb auf der rechten Seite herumlaufen muss usw. 💀

Aber immerhin, es sind Quantensprünge gegenüber dem ersten Tag.

Übrigens habe ich auch ein zweitägiges Individualcoaching als Katalysator für meine Malskills gebucht, ganz oder gar nicht. Gerade am Anfang vielleicht keine schlechte Idee, ich betrachte als recht kostspieligen Kurzurlaub. 😬

Morgen werden dann noch die Allarüssel und der Blade Champion zusammengebaut und dann ist die erste Streitmachtbox auf dem Tisch und ich kann mich 100% dem Bemalen widmen.
 

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Dein Output in Geschwindigkeit und Qualität ist beeindruckend. Auch deine Hingabe ist bemerkenswert- direkt ein Coaching gebucht. Wow. Ich habe zwar schon einige Jahre Erfahrung, habe solch coachings allerdings auch noch auf meiner Wunschliste.
Vielen lieben Dank dafür!

Ich glaube, ich gehe Dinge im Leben mittlerweile oft so an, dass ich zunächst eine schmerzhafte Investition tätige, um mich anschließend selbst zur Aktivität zu zwingen.
Ich muss handeln und kann nicht mehr zurück. No retreat, no surrender, ganz im Sinne der Space Marines.

Gerade beim Einstieg in ein neues Hobby kann man meines Erachtens schnell Fortschritte erzielen, wenn man mit einer gewissen Verbissenheit an neue Herausforderungen herangeht und ein dickes Fell entwickelt, um Frustrationen standzuhalten.

Das Coaching wird mir sicherlich viele Stunden ersparen, in denen ich mir die Grundlagen im Trial-and-Error-Verfahren selbst erarbeiten müsste. Und von dem soliden Fundament werde ich dann langfristig stark profitieren, wobei natürlich die Freude am Experimentieren nie ersetzt werden kann.