6. Edition Kurze Fragen - kurze Antworten 6th Edition

Themen über die 6. Edition von Warhammer 40.000
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ob ein Modell in Reichweite war, spielt spielt nur beim durchführen der Trefferwürfe eine Rolle (also ob das Modell überhaupt schießen darf).

Später wird die Reichweite nicht mehr überprüft (Seite 16 Unterpunkt Ausser Reichweite). Anders würde es Einheiten, die nur Waffen mit kurzer Reichweite besitzen, zu stark gegen Einheiten mit Waffen hoher Reichweite benachteiligen (z.B. Kongabildung bei Einheiten mit großer Reichweite).
 
Ob ein Modell in Reichweite war, spielt spielt nur beim durchführen der Trefferwürfe eine Rolle (also ob das Modell überhaupt schießen darf).

Später wird die Reichweite nicht mehr überprüft (Seite 16 Unterpunkt Ausser Reichweite). Anders würde es Einheiten, die nur Waffen mit kurzer Reichweite besitzen, zu stark gegen Einheiten mit Waffen hoher Reichweite benachteiligen (z.B. Kongabildung bei Einheiten mit großer Reichweite).
Wenn aber ein Modell der Zieleinheit zu Beginn des Schießen, wenn Reichweiten überprüft werden, nicht in der Reichweite einer beliebigen Waffe der schießenden Einheit war, kann ihm auch keine Wunde zugeteilt werden. In Albatous Beipsiel verfallen also die 5 Wunden!
 
Wenn aber ein Modell der Zieleinheit zu Beginn des Schießen, wenn Reichweiten überprüft werden, nicht in der Reichweite einer beliebigen Waffe der schießenden Einheit war, kann ihm auch keine Wunde zugeteilt werden. In Albatous Beipsiel verfallen also die 5 Wunden!

Falsch. So wie du es sagst würde das bedeuten, dass sobald ein Model in 13" Abstand zu dem Melter ist können die Bolter auch nichts mehr ausschalten. Die Modelle sind ja außer Reichweite einer beliebigen Waffe.

Was du sagst ist aber schon daher falsch, dass es für die Wundzuteilung irrelevant ist ob die Modelle in Reichweite des Schützen waren oder nicht. Wichtig ist nur welcher Schütze bei der Ermittlung der schießenden Modelle am Anfang in Reichweite war und wer nicht.

Somit verfallen die Wunden NICHT.
(Regelbuch S. 16 1. Absatz ist da sehr eindeutig)
 
Wenn aber ein Modell der Zieleinheit zu Beginn des Schießen, wenn Reichweiten überprüft werden, nicht in der Reichweite einer beliebigen Waffe der schießenden Einheit war, kann ihm auch keine Wunde zugeteilt werden. In Albatous Beipsiel verfallen also die 5 Wunden!

Könntest Du mir das bitte einmal regeltechnisch belegen?!? Bislang bin ich auch der festen Überzeugung, dass es beim Reichweitenmessen nur darauf ankommt, ob ein Schütze überhaupt schießen darf. Wunden dürfen Modellen nur dann NICHT zugeteilt werden, wenn Sie außer Sicht sind. Also modellweise außer Sicht = kann kein Verlust werden. Aber dass auch modellweise außer Reichweite = kann kein Verlust werden gelten soll, habe ich bislang nicht so gelesen.

Mein Beispiel: 10 Eldar Gardisten mit ihren 12" Katapulten schießen auf eine 30er Ork Einheit in Offenen, wobei aufgrund Konga-Linie nur die ersten 3 Orks in 12" zu den Katapulten sind. Der Eldar macht 8 Wunden. Bislang sind das für mich 8 tote Orks, weil zum Zeitpunkt des Schießens alle meine 10 Gardisten in 12" Reichweite zu dem Trupp waren. Wenn man jetzt tatsächlich modellweise schaut, wären das ja nur 3 tote Orks.

Aber vielleicht verstehe ich Seite 16, oben links, Out of Range, auch einfach nur falsch...


Gruß
General Grundmann
 
Der Absatz auf Seite 16 sagt, dass die Modelle beim to hit roll in Reichweite gewesen sein müssen, damit sie auch eine Wunde zugeteilt bekommen können. Wenn also eine Einheit, die nur mit Pistolen ausgerüstet ist, auf eine größere Einheit schießt, dann kann sie nur die Modelle ausschalten, die für eines ihrer Modelle in 12" sind, alle anderen können nicht ausgeschaltet werden, weil sie bei der Bestimmung des to hit roll, nicht in der Reichweite eines beliebigen schießenden Modells waren. Ist in der schießenden Einheit auch noch ein Raketenwerfer, sieht das wieder ganz anders aus, dann sind auch die weit hinten stehenden Zielmodelle, in der Reichweite eines beliebigen Schützen und können nun auch durch die Pistolen ausgeschaltet werden.

Wunden können keinem Modell zugeteilt werden, welches außerhalb aller schießenden Modelle ist. Ist das Modelle auch nur in der Reichweite eines beliebigen Modells der schießneden Einheit, dann können ihm alle Wunden des schießenden Einheit zugeteilt werden, auch die Wunden von Waffen, welche selbst keine Reichweite zum konkreten Zielmodell haben!

Edit für GG:
Seite 16

As long as a model was in range of the enemy when To Hit rolls
were made
, he is considered to be in range for the duration of
the Shooting attack, even if the removal of casualties means that
the closest model now lies out of range.
Für mich ist das klar. Das now wäre nicht nötig, wenn das Modell von Anfang an außer Reichweite gewesen wäre, dann könnte sich der Status nie ändern, entweder man ist in Reichweite oder nicht. Der Umkehrschluss aus dem unterstrichenen Satzteil ist, dass man beim to hit roll in Reichweite einer beliebigen Waffe des schießenden Trupps sein muss, um als "in Range" zu gelten. Diese Aussage wäre sinnlos, wenn sowieso der komplette Trupp, ausgeschlossen der nicht Sichtbaren Modelle, als Verlust entfernbar wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
S. 16 bezieht sich soweit ich das verstehe darauf, dass der aktive Spieler die Reihenfolge der Wunderverteilung selbst bestimmen kann, sodass es passieren kann, dass man zB einen Melterschuss zuletzt zuteilt, um dadurch evtl ein Instantkill gegen ein C zu verursachen. Es ist möglich, dass vorherige Wunden dafür sorgen, dass zum Zeitpunkt wenn der Melterschuss zugeteilt wird, der Schütze ausserhalb der Reichweite ist, da nähere Modelle ausgeschaltet wurden.

Seite 16 sagt dazu lediglich, dass wenn der Melterschütze beim Reichweite prüfen in Reichweite war, seine verursachte Verwundung auf jeden Fall zur Geltung kommt.
 
Keine weiteren Fragen, klingt einleuchtend! 😀 Das macht dann natürlich Einheiten mit ausschließlicher Kurzstreckenbewaffnung (Eldar-Gardisten, Pistolen-Orks und so weiter) natürlich deutlich schlechter... und sollte andererseits zum Beispiel Dark Angels motivieren, zusätzlich zu dem 10er Taktischen Boltertrupp auch einen Raketenwerfer dazu zu nehmen, um die Todeszone NICHT aus Versehen auf nur 24" zu begrenzen. :lol:

Edit: Hm, klingt auch einleuchtend. Mein Problem ist, dass der Beschuss truppweise abgehandelt wird, man schießt also auf Einheiten. Erst nach den erwürfelten Wunden geht man auf die Modelleebene runter. Finde das... verwirrend! 😱

Gab´s dazu schon mal eine Diskussion?!? :huh:

Edit 2: Stimme MisterSinister zu, wenn Out of range zu einem Verlust von Wunden führen würde, dann würde das genau so eindeutig da stehen wie bei Out of Sight. "Out of range" soll also gerade erklären, dass während der Wundzuteiung und Verlustentfernung außerhalb der Reichweite zu komme kein Problem ist, wenn man während der Trefferwürfe mal in Reichweite war.

Puuuuuh, doch alles richtig gespielt! :wub:


Gruß
General Grundmann
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Genau, das was MisterSinister schreibt, ist auch das was ich meine, das ist der Zweck dieses Absatzes. Das Beispiel von ihm, also der Melter dessen Wunde zugeteilt wird, wenn schon kein Modell mehr in 12" um den Schützen ist, ist der Grund warum der Absatz existiert.

Edit: Es gab soweit ich weiß noch keine Diskussion dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
So geht es mir auch grad, aber aus der anderen Richtung (für mich war klar, dass nur Modelle in Reichweite getroffen werden können) 😉

Hab jetzt mehrfach gelesen und denke es ist tatsächlich so gemeint. Nur unter "Reichweite prüfen" und diesem imo etwas verwirrendem Absat "Außer Reichweite" wird über haupt auf Reichweiten eingegangen. Dafür haben wir eine sehr deutliche Aussage unter "Nicht verhinderte Verwundungen zuteilen & Verluste entfernen":

Fahre damit fort, dem jeweils nächstem Modell Lebenspunktverluste zuzuteil, bis entweder keine Lebenspunktverluste mehr übrig sind oder die gesamte Einheit als Verlust enfernt wurde.

Klar ausgenommen werden nur Modelle außerhalb der Sicht.
 
Klar ausgenommen werden nur Modelle außerhalb der Sicht.
Dieser Absatz hat mich auch irritiert, ist für mich aber erstmal nur die Grundmechanik, die davon ausgeht, dass auch alle Modelle in Reichweite sind, später wird dann der Sonderfall für Modelle außer Reichweite erwähnt. Die gesamte Einheit schließt auch Modelle außer Sicht ein, für Modelle außer Sicht wird auch ein Sonderfall geschaffen, gleiches gilt für Modelle außer Reichweite. Beides bekommt einen extra Absatz.
 
Ok, nochmal für mich Dummi:
Wir gehen hier von Schuss=Verlust aus.

- Ich schieße mit 2x Waffe A(12") und 4x Waffe B(18") auf einen gegnerischen Trupp(6 Modelle).
- Zu Beginn des Beschusses können alle Waffen A auf genau ein Modell der Feindeinheit feuern.
- Ein Feindmodell der gegnerischen Einheit steht außerhalb der Reichweite von Waffe B.

1. Ich entferne zuerst 4x Verluste durch Waffe B.
2. 1x Waffe A hat nun bei der Wundzuteilung kein Modell mehr in Reichweite, kann jedoch die Reichweite von Waffe B nutzen, um die Wunde zuzuteilen.
3. 1x Waffe A hat nun bei der Wundzuteilung kein Modell mehr in Reichweite, die auszunutzende Reichweite von Waffe B genügt ebenfalls nicht, Wunde verfällt.

Richtig? ó.o
 
@NGF und MS
Jetzt bin ich noch mehr verwirrt... :huh:

Habe ich nun eine reichweitenbegrenzte Todeszone oder nicht? Meiner Meinung nach nein, weil es da nur auf die Schützen ankommt, wo jeder schießen kann der wenigstens ein (1) gegnerisches Modell in Sicht und Reichweite hat. Auf mein Beispiel bezogen, 8 tote Orks, und nicht nur 3.


Gruß
General Grundmann
 
Da man verschiedene Verwundungsvorräte hat (bsp: 8x Bolter 1x Melter und 1x Laserkanone) und diese vom schießenden Spieler nach eigenem Gusto dem Gegner zugewiesen werden, kann es durchaus sein, dass wenn der Melter dran kommt, gar kein Modell mehr in Reichweite ist. Verwundungen finden nicht gleichzeitig statt, Trefferwürfe hingegen schon!
Viel klarer könnte man das doch gar nicht schreiben, was ihr da rein interpretiert übersteigt wirklich mein Verständnis. Da steht doch ganz klar: Einmal in Reichweite, dürfen Verwundungen auch über die Maximalreichweite der Waffe zugeteilt werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin immer noch der Meinung ja, es gibt eine Reichweiten begrenzte Todeszone. Der von MisterSinister zitierte Absatz ist allgemein formuliert, geht weder auf Sichtlinie noch auf Reichweite ein. "Die ganze Einheit" bezieht sich in diesem Absatz also auf alle Modelle, egal ob in Sicht oder Reichweite. Nun gibt es später zwei Absätze die sich mit Modelle außerhalb der Sicht und außerhalb der Reichweite beschäftigen. Wenn ich den Absatz lese, der sich mit Modellen außerhalb der Reichweite beschäftigt, komme ich weiterhin zu dem Ergebnis, welches ich schon beschrieben habe.
 
GG: Richtig. Der Absatz ist nämlich garnicht eindeutig. Semantisch kann man daraus nicht lesen, ob es wichtig ist dass der Schütze in Reichweite war zum Zeitpunkt zu dem er schoß, oder ob es wichtig ist, dass ein angeschossenes Modell in Reichweite ist. Bei ersterem gibt es eine Killzone, beim zweiten nicht. Wer mit "a model [that is in range]" gemeint ist, ob Angreifer oder Beschossener, ist daraus nicht ersichtlich.

Rein vom Geiste des Spiels her sind Killzonen aber wahrscheinlich nicht die Idee. Sonst müsstest du ja nicht messen, ob du zu einem einzigen Gegnermodell in Reichweite bist um zu feuern, sondern zu wievielen. Es kann ja auch passieren, dass bei den Verwundungen sukzessive weggenommene Verluste dazu führen dass zB Teile eines taktischen Trupps mit ihren Boltern nicht mehr in Reichweite sind zum Schnellfeuern. Eine Killzone ist daher technisch nur machbar wenn du für jedes Modell unterscheidbare Würfel benutzt - auch für Modelle gleicher Waffenarten! Dementsprechend ist meine Meinung: Killzonen sind Unfug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.