Also beim Lordkommisar, dürfen sie dessen Moralwert für Moral und Niederhaltentests verwenden. Das ist so im groben die Wortwahl, ich will hier nicht unbedingt einen kompletten Regelteil als Zitat schreiben.
Der Wortlaut ist sinngemäß derselbe wie beim Warlord Trait „Inspiring Presence“. Es wird beim Kommissar lediglich ausdrücklich der LD-Wert von 10 genannt. Für das Warlord-Trait würde die Regelmechanik also analog gelten.
Instinktiv hätte ich bisher eigentlich auch gesagt, dass der Moralwert von 10 durch das Kampfergebnis modifiziert wird. Allerdings vermute ich inzwischen, dass diese Auslegung nur durch die Neigung entsteht, alles „so wie immer“ zu machen. Die Regel auf Seite 2, dass Modifikationen grundsätzlich neben Multiplikatoren und Additionen/Subtraktionen auch in „Set Values“ differenziert werden, ist ja neu. Die Spezifizierung, dass „Set Values“ zuletzt angewandt werden gab es bis letztes Jahr im Regelbuch noch nicht. In der 5. Edition gab es lediglich Errata, die entsprechendes für die Stärke bestimmter Nahkampfwaffen geregelt haben.
Bei dem Moraltest bei einem Nahkampf kommt es vermutlich darauf an, ob die Regelstellen auf Seite 7 „Leadership Tests“, vierte Strichaufzählung und Seite 7 „Models with Multiple Profiles“ oder die zuvor genannte Stelle auf Seite 2 des Regelbuches greifen.
Da das Charaktermodell mit einer solchen Leadership-Blase aber kein Modell der Einheit ist und in diesem Fall kein Modell über mehrere Leadership-values verfügt, fände ich die Interpretation nach Seite 2 einfacher und stringenter.
Der Wert der gesamten Einheit wird ja modifiziert=geändert. Die Frage, um was für eine Art von Modifikation es sich handelt, wäre dann auch sehr einfach beantwortet.
Amen?Dieses ganze Gerate ist und bleibt nicht schlüssig und rührt aus falschem Verständnis der neuen Regeln:.
Es ist auch für Moralwerte bisher ganz klar geregelt, wie in der 6th zu verfahren ist:
Set value modifier kommen ganz zum Schluss und überschreiben alle vorangehenden Berechnungen.
Die Einschränkung, dass die Rechnung mit dem höchsten Moralwert in der Einheit beginnt, hilft hier nicht weiter, da die Moralwertgeber eben NICHT Teil der Einheit sind. Ihr fixer unmodifizierter Wert wird somit zum Schluss übertragen und fertig.
Bei den kurz genannten Orks ist die Sache NOCH klarer, da hier überhaupt niemandes Moralwert egal ob extern oder intern verwendet wird, sondern schlicht ein Wert X explizit gesetzt wird. Wie dieser Wert X zustande kommt, ist regeltechnisch völlig egal, es ist ein set value modifier.
laut Imp dex, darf eine einheit in 6" den MW des kommis (10) für moral und niederhatlenstest benutzen, ich würde es daher so auslegen, da die einheit es darf muss sie sich vor dem jeweiligen test und dessen anschliesenden modifikationen entscheiden diesen zu nehmen, d.h. einheit nimmt MW10 und dann kommen die modis drauf
im beispiel: um 5 nk verloren ohne sarge am leben, dürfte sie sich entscheiden anstelle 7 den 10ner zu nehmen und dadurch anstelle gegen mw2 auf mw5 zu testen
Amen?
Entscheidend ist WANN ein Wert gesetzt wird. Jebu hat es gut beschrieben.
Vergleiche einfach mal den Wortlaut bei der Regel "unnachgiebig" mit dem Wortlaut in den regeln bei der Weitergabe von moralwerten. Bei unnachgiebig ist sogar noch von "unmodifizierten Moralwert" die rede.
Für mich ist die Sache recht klar. Besonders bei der verkorksten Behandlung wenn des UCM in einer Einheit ist und wenn nicht. Wenn der Chef nur zu schaut soll es motivierender sein als wenn er mitten drin ist? Nicht!
Tut man übrigens nicht. Wenn er stirbt, endet die Fähigkeit sofort.Die Begründung wird jetzt sein: "Stubborn" behalten sie ja auch wenn der Himmliche zwischenzeitlich stirbt. Man hat quasi vorgesorgt."
Dann bin ich erst recht auf eine Begründung gespannt. Wahrscheinlich weil er dann seine Einheit unnachgiebig machen kann.Tut man übrigens nicht. Wenn er stirbt, endet die Fähigkeit sofort.
@Omach und Tharek
Bislang habe ich das immer EXAKT so gesehen wie ihr, BIS die neuen Tau kamen.
Da steht auf Seite 35:
"Failure is Not An Option: All friendly models from this codex within 12" of the Ethereal use his Leadership for Fear, Morale, Pinning and Regroup tests. ..."
Bislang nix Neues, fast identischer Wortlaut zu Azrael´s "Rites of Battle" Spezialfähigkeit.
Aber der Ethereal hat noch eine andere Spezialfähigkeit, welche er zu Beginn der Bewegungsphase nutzen kann und welche wieder alle Modell in 12" betrifft.
Unter Anderem kann er "Stubborn" wirken. Er selber verfügt automatisch über "Stubborn".
DARUM ergibt sich jetzt die Frage: Wenn wir die Moralwertweitergabe als *Set Value modifier* betrachten, WARUM sollte es dann extra die Möglichkeit geben, die Einheiten in 12" "Stubborn" zu machen?!? Wenn wir die Moralwertweitergabe als *Set Value modifier* betrachten, dann ist jede Tau-Einheit quasi AUTOMATISCH "Stubborn", wenn immer zuletzt der Moralwert des Himmlischen herangezogen wird. Dann würde diese zusätzliche Spezialfähigkeit KEINERLEI Sinn machen!
Aus diesem Grunde, aber ich kann das RAW nicht beweisen, glaube ich, dass diese Moralwertweitergaben in der Tat so behandelt werden sollten, als ob der Trupp einfach grundsätzlich einen höheren Ausgangsmoralwert hat, welcher aber ganz normal modifiziert werden kann. Wie eben durch einen verlorenen Nahkampf. Zwar nicht RAW, aber ich kann auch andererseits kein klares RAW erkennen, WANN genau denn diese Moralwertweitergabe erfolgen soll. So ist es zumindest stimmig, dass die zusätzliche Sonderregel des Ethereals einen Sinn macht.
Gruß
General Grundmann
Für mich ist die Krux an der Stelle ob das Übernehmen eines Wertes wirklich ein Set to ist. Ich ersetze den Profilwert durch einen anderen.
Verschiedene Modifikatoren wie +2, -1 oder Fest 1 ist Fest über + klar, aber wenn ich nur einen Wert austausche kommen noch alle Modifikatoren zum Einsatz.