Sonstiges "Mirror Table", Top oder Flop ?

Was haltet ihr davon ?

  • 1.Top

    Stimmen: 38 48,1%
  • 2.zum Lernen okay

    Stimmen: 8 10,1%
  • 3.Flop

    Stimmen: 24 30,4%
  • 4.Egal

    Stimmen: 16 20,3%

  • Umfrageteilnehmer
    79

ScylLaS

Testspieler
Aber auch die könnte man eigentlich schön herrichten.. Ich vermisse nur bei vielen 40k aber auch Aoslern diese liebe zum Detail... die eigenen Minis ja okay wobei es auch viel zu viele gibt die grau spielen... aber beim Tisch selbst hört die liebe dann ganz auf.
 

ScylLaS

Testspieler
Ich kann das schon verstehen... Ich bin selbst nicht der große Gelände Bastler/Maler aber ich greife dann eben auf prepainted zurück.. kostet dann nen Euro mehr aber es sieht gut aus :) Man kann dann wenns einen rappelt auch anfangen noch Details draufzuschmirgeln
oder eben von anderen Hobbyisten Zeug kaufen

Ich lege eben trotz Unlust und Zeitmangel wert auf eine schöne Spieloberfläche
 

putrifier

Codexleser
Gelände schön und Detailreich anmalen ist mMn ziemlich ermüdend.
Ansichtssache, genau das führt zu dem krassen Missverhältnis zwischen den Figuren und der Bühne, auf der sie agieren. Ein gutes Essen, erst recht ein First Class Menü wird auch auch nicht im Pappkarton serviert.

Ich habe den Eindruck, die Einstellung, dass es sich beim Gelände um ein nerviges Pflichtprogramm handelt, führt nicht nur zu unansehnlichen Platten, sondern auch zu gedankenloser Positionierung auf dem Spielfeld und damit zu unausgewogenen Setups, die den Spielspaß empflindlich (zer)stören können.
 

Jim

Eingeweihter
Ich bin tatsächlich immer wieder motiviert für Gelände. Habe aber gemerkt wie schnell es mich langweilt, vorallem wenn es mehrere große und ähnliche Teile sind.

Deswegen habe ich meine Ruinen zum bemalen abgegeben und mir selber interessantere Stücke behalten.

Vielleicht liegt es auch daran dass ich noch nicht genug Routine darin habe.
 

Haakon

Tabletop-Fanatiker
Man braucht vor allem Platz für das fertige Gelände.


Das hier hat mich ins Hobby gebracht - ich liebe einfach schönes Gelände und die Stories darum. Die neunte hat da in meinen Augen auch einen schönen Kompromiss im Vergleich zur 8. gefunden, was die Komplexität angeht - notfalls funktioniert die Erweiterung ja auch noch.

Andererseits ging bei mir die Tendenz auch zur Matte - ich habe mich lange gesträubt, aber Gelände einfach so wegzupacken, dass es nicht stört und komplett modular ist, ist einfach auch ein Vorteil. Sicherlich geht das auch mit einer Platte, aber häufig fügt sich das modulare Gelände dort eben nicht perfekt ein.

Möchte ich ein ausgewogenes Spiel, finde ich den Spiegeltisch nicht verkehrt. Gelände hat einen unglaublichen Einfluss auf die Armeen und dieser ist zum Teil unterschiedlich. Dort eine Richtlinie zu haben, finde ich okay und kenne das von anderen Systemen wie Infinity. Da wäre niemand auf die Idee gekommen, Gelände zu einseitig aufzustellen, weil das Spiel in Runde 1 vorbei ist. Nur gewinnt dort vermutlich der verteidigende Spieler.

Für alles Narrative stelle ich das Gelände so auf, wie ich möchte. Wenn ich einen Raumhafen verteidige, dann stehe ich in eben diesem... und nicht der Angreifer :D
 

Dark Eldar

Hassassin Fiday
Moderator
Dort eine Richtlinie zu haben, finde ich okay und kenne das von anderen Systemen wie Infinity. Da wäre niemand auf die Idee gekommen, Gelände zu einseitig aufzustellen, weil das Spiel in Runde 1 vorbei ist. Nur gewinnt dort vermutlich der verteidigende Spieler.
Auch Infinity kann man gut mit Gelände spielen das nicht gespiegelt ist.
 

guerillaffe

Tabletop-Fanatiker
Ohne den ganzen Sermon gelesen zu haben, denke ich, dass die Videospielberichte meist versuchen, einen Eindruck der gespielten Fraktionen zu vermitteln und weniger eine Geschichte zu erzählen. Daher ist ein neutraler Spielfeldaufbau sinnvoll, bei narrativen Ansätzen/Spielen oder Kampagnen werden vmtl. auch weniger Videos gedreht, weswegen die "andere Art" häufiger zu finden is...
 

Haakon

Tabletop-Fanatiker
Wow, Danke für den coolen Link! Da gips noch mehr. Schöne Anregung für ein Wochenendprojekt 🤪 Mir gefällt die Idee mit den tiefen schmalen Stadtschluchten und verschiedenen Ebenen, Ob man den Eindruck einer übereinander gebauten Stadt auch kompakter hinkriegen kann? Hmm ...
Das war das alte Buch "Städte in Flammen", genau genommen war das ein Diorama dazu, wie es für Kampagnenbücher üblich war. Was daran schön ist, wie ich finde, es wurden zwar auch, aber eben nicht nur GW-Bausätze benutzt, sondern sie möglichst kreativ gestaltet. Sie kommen da ein Stück weit wieder hin, dass sie mehr zeigen, als die zusammengesteckten Ruinen aus den Bausätzen, aber laaaangsam.

Für planetare Invasionen gabs damals dieses Diorama, wenn ich mich nicht irre. Das kannst du in der Warhammer World auch noch sehen:

Danach hat es zu den Forgeworld Büchern zur Horus Heresy solche größeren Sachen gegeben. Manche davon waren aber bisschen lahm bemalt.

Wenn es um bekloppt große Geländeprojekte geht, gibts den Channel hier:

Aber ganz im ernst... ich will es auch... spätestens seit ich @7thCadian die Brücke habe bauen sehen, geht mir ein ähnliches Projekt nicht mehr aus dem Kopf. Nur sehe ich keine Welt, in der ich ein entsprechendes Modell sinnvoll lagern kann :( :( :(
 

Bayul

Testspieler
Wenn es um bekloppt große Geländeprojekte geht, gibts den Channel hier:

Dieses Video zeigt die Tragik von GWs eigenem Gelände perfekt. Früher wurden modulare Elemente für Gebäude verkauft, die man beliebig breit und beliebig hoch kombinieren kann. Während das aktuelle Gelände nicht nur viel zu teuer und zu unflexibel ist, kann man es nicht mit mal für ein ausgewogenes Spiel benutzen. Die offiziell vorgeschlagenen Geländezonen decken sich schlicht nicht mit dem Maßen der Ruinen:


Ruinen ineinanderschieben und neben Silos stellen und bloss nicht die transparente Folie für die Abmessung der Geländezone vergessen. Das ist einfach peinlich.

GW könnte ein Buch wie "City of Death" heutzutage garnicht mehr herausgeben. Modulares Gelände würde sowohl das Problem von Turnierspielern als auch von Hobbyisten lösen. Ich überlege daher mich von meinem GW-Gelände zu trennen und so ein Konzept zu backen:

 

xL_Freak

Erwählter
Ich handhabe es bisher immer je nach Situation.
Ich habe einen Spielpartner, der von sich selbst sagt er bevorzugt ausgeglichene Spiele. In dem Fall wird dann ein gespiegeltes Spielfeld aufgestellt.
In diesem Umfeld hatte ich nun aber auch schon jemanden der sagte: "Komm, gepflegt die Gesichter wegschmelzen für ein paar Stunden. Du 2k, ich 2k, und gib ihn!" - Spielfeld war gut bestückt aber absolut asymmetrisch.

Und dann gibt es da noch meinen Fokus, den Kreuzzug. Innerhalb dieser Kampagne versuche ich in den ersten Spielen der Phasen nach Möglichkeit ein "gleichwertiges" Spielfeld zu bauen. Sprich: Die Positionen des Geländes ist gespiegelt, die Gebäude sind jedoch immer andere. Und in den darauf folgenden Missionen wird ein Spielfeld aufgebaut, das zum aktuellen Narrativ des Kreuzzuges passt und die Mission gut wiederspiegelt und auch die Fairness entsprechend behandelt. Wenn jemand vorne liegt, versuche ich das Gelände so zu gestalten, dass die nächste Mission schwerer wird, etc.

Geht bisher super auf.

Ich persönlich spiele so ziemlich jeden Spieltisch, egal ob gespiegelt oder asymmetrisch, mit einer Ausnahme:
F*CKING PLANET BOWLING BALL

Einmal und nie wieder! Leg mir den vor die Mütze und du darfst gleich nochmal von vorne anfangen.
 

Dragunov 67

Tabletop-Fanatiker
Bisher ein, für mich,überraschendes Ergebnis. Im Nachhinein wäre eine genauere Formulierung auch besser gewesen. Mit Mirror Table verbinde ich tatsächlich gespiegelte Tisch mit gleichem Gelände auf beiden Seiten. Trotzdem danke für die verschiedenen Sichtweisen. Zumindest im kompetativen Bereich kann ich es nachvollziehen und werde es auch weiterhin für Einstiegsspiele nutzen.
 

AlexChristo

Hintergrundstalker
Man arbeitet halt lieber an der Armee als am Gelände.

Gelände schön und Detailreich anmalen ist mMn ziemlich ermüdend.
Hierzu möchte ich noch was sagen. Meiner Meinung nach muss ein schönes Gelände nicht Detailreich angemalt sein. So als Vergleich: Der Rahmen muss zum Bild passen und dieses in den Vordergrund setzen, deswegen muss es passen.

Was meine ich damit? Meiner Meinung nach kann man Gelände recht einfach bemalen. Spray, 2 oder 3 Drybrushfarben und schon hat man echt cooles Gelände. Meiner Meinung nach ist Gelände oft hässlich, wenn es sich einfach nur um "glatte Wände" mit Löchern drin (Fenster) handelt. Hier könnte man mehr rausholen über Farbe (dann wird es aber aufwendiger) oder man von Anfang an versucht, mehr Struktur auf die Wände zu bringen, z. B. mit Strukturpaste, Einschusslöcher oder so.

Ein weiteres Problem, das ich oft sehe: keine "Geländebases". Damit meine ich, dass anstatt für ein Gebäude eine Gebäudebase zu basteln, wird es nur auf den Tisch raufgesettz. Das sieht auch nicht pralle aus.

Zu dem Malen: Für ein Geländestück brauche ich nicht so lang wie beispielsweise um einen ein paar Marines anzumalen (und die Marines sind dann nicht einmal besonders toll angemalt ;-) ).

Hier mal beispiele vom Gelände, was nicht aufwendig bemalt wurde, aber cool aussieht: Klick mich

Für mich gehört ein tolles Gelände mit zum Spiel. (aber ja, man braucht dann einiges an Platz).
 

RED SCORPION

Miniaturenrücker
Ein sehr interessantes Thema!
Ich habe vor kurzem erst begonnen, Gelände für eine 40K Platte zu bauen. Vorher habe ich in meiner Spielgruppe gefragt, was braucht es an Gelände und wie muss es beschaffen sein, um das bestmögliche 40K Erlebnis zu haben. Ich hatte schon so viele Spiele, wo Gelände im Grunde keinen großen Einfluss bzw. eine Beteiligung am Spiel hatte.

Das möchte ich auf jeden Fall ändern!

Wie muss Gelände nach meiner bescheidenen Erfahrung also sein?
Im Grunde gibt es drei zu beachtende Kategorien:

+Optik (Flair)
+Bespielbarkeit
+Regeltechnisch nützlich für das Spiel

Für mich muss Gelände coole Details haben, die ein Geländestück hervorheben, abseits der glatten Wände mit Fensterausschnitten. Es muss immer auf einem Base stehen, damit der Boden auch gestaltet werden kann und das wichtigste ist, das Base muss sich der Geländeform anpassen. Nichts finde ich grausiger als eckige oder kreisrunde Bases (bsp. CDs). Ich baue generell gerne unförmiges Gelände und genau so, wird dann auch das Base. Dies könnt ihr an meinen Bsp. Bildern sehen.
Ganz wichtig ist die gute Bespielbarkeit! Was nützt das schönste Gelände, wenn es kaum nutzbar ist. Da muss man leider immer Abstriche bei der Gestaltung machen (z.B. Schuttberge in Ruinen). Weniger ist manchmal mehr.
Ich versuche immer einen guten Mittelweg zu finden.
Das Gelände muss regeltechnisch natürlich sinnvoll sein und eine gute Mischung aus den Varianten im Regelbuch, dürfte wohl am sinnvollsten sein.


Zum eigentlichen Thema des Threads, bin ich eher für einen ausgeglichenen Aufbau, ABER das Spielfeld sollte nicht gespiegelt aussehen. Hier wurden ja schon Beispiele gebracht, wie man das erreichen kann. Ich nutze dabei die ungleichmäßigen Formen meiner Geländestücke. Was ich auch immer gerne gebaut habe, sind Geländestücke, die speziell für den Rand oder eine Ecke sind (mit entsprechenden geraden Kanten). Das hat den Vorteil, dass das Spielfeld wie ein Ausschnitt aus z.B. einer größeren Stadt wirkt.
Wenn man ehrlich ist, ist der Rand vom Spielfeld um das außen stehende Gelände, meist toter Raum. Völlig ungenutzt und optisch langweilig.

Gruß Red

EDIT:
Die Größe der Geländestücke ist mit dem neuen GW Glelände ja auch gestiegen, weil die Teile größer geworden sind. Gerade bei Sichtblockern wie Ruinen, sehe ich das sehr positiv und baue auch absichtlich größere Geländestücke, weil man sich dahinter besser verstecken kann. Was hat das immer genervt, wenn man sich an eine Wand stellte und der Gegner nach minimaler Bewegung, einen trotzdem sehen konnte.
 

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Zuletzt bearbeitet:

RED SCORPION

Miniaturenrücker
Freut mich das es dir gefällt. Nimm dir ruhig was du brauchst 🍻

Deine negativen Erfahrungen beruhen bestimmt darauf, das die einzelnen Etagen nicht gut bespielbar waren? Wenn man beim Bau etwas darauf achtet, sollte das aber kein Problem darstellen.

Gruß Red
 
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