Black Templars The Eternal Crusade

Bei meiner Suche im Internet nach alten Bits stieß ich auf ein paar wahre Relikte.
Denke der Staub darauf spricht für sich. 😅


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haha... hab heute meine 2 Repulsor Executioners gebaut. Und auch teilweise die alten Bitz dafür verwendet. Genauso wie mit meinem ersten RepEx.
Ich hatte (und habe) von den Bitz noch einen großen Haufen da ich die Boxen nochmal 5x gekauft habe bevor die von GW aussortiert wurden. Ende der 8ten Edi hatte ich mir schon gedacht, dass die Primaris irgendwann mal alles ersetzen und vorzeitig gehortet... Und jetzt nach über 5 Jahren macht sich das langsam alles bezahlt...

btw viele kleine Bitzteile wie die Schwerter sind nach wie vor super als Zierde
 
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Bei meiner Suche im Internet nach alten Bits stieß ich auf ein paar wahre Relikte.
Denke der Staub darauf spricht für sich. 😅


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Ein toller Rahmen, aber gar nicht so sehr Relikt (zumindest aus meiner Warte), davon habe ich allein 10 noch OVP um irgendwann (laut meiner Frau nicht zu diesen Lebzeiten), meinen Kreuzzug vollständig abzubilden 😀
 
Ein toller Rahmen, aber gar nicht so sehr Relikt (zumindest aus meiner Warte), davon habe ich allein 10 noch OVP um irgendwann (laut meiner Frau nicht zu diesen Lebzeiten), meinen Kreuzzug vollständig abzubilden 😀
Ich glaube, mir kommen die nur so alt vor, weil es dieses Set gegen Ende meiner vorläufigen 40k-Karriere in der 4. Edition gab.
und gegen ende hatte ich nicht mehr das Geld bzw. wollte es nicht mehr dafür ausgeben.

Ich mag den neuen Codex einfach nicht. Er hat mir meine ganze Spielerfahrung mit dem Detachment weggenommen. BT fühlen sich so squishy an das es nicht mehr schön ist... schwertbrüder halten halt einfach garnichts aus. Die Repex sind weit besser als gedacht.
Insgesamt bin ich relativ zufrieden, auch wenn der Codex an sich irgendwie schon frech ist (kaum interessante Lore und insgesamt sehr wenig davon).
Aber ich verstehe deine Frustration. Sinngemäß hörte ich einen Pro-Gamer auf einem YouTube-Channel sagen: „Tolle Datasheets, um damit Gladius zu spielen …“

Ich glaube, das Problem ist, dass Gladius so gut und breit aufgestellt sein muss, eben weil es alle nutzen können.
Aber es gräbt halt auch massiv Wasser bei den anderen Detachments ab und sorgt dafür, dass es am Ende wirklich fast alle spielen.
Bleibt zu hoffen, dass GW an die Detachments noch mal rangeht und dafür sorgt, dass diese nicht so massiv auf eine Handvoll Einheiten fokussiert sind.

Aber für mein Spiel bin ich relativ glücklich damit.
Nur, dass die Sword Brethren bei God Hammer irgendwie nicht so richtig synergieren, finde ich schwach – wenn man bedenkt, dass BT gerade mal zwei spezifische Squads hat und eines quasi etwas leer ausgeht, weil die Regeldesigner vergessen haben, dass ein +1 to hit für eine Einheit, die schon auf 2+ trifft, wenig bringt.
 
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Ich glaube, mir kommen die nur so alt vor, weil es dieses Set gegen Ende meiner vorläufigen 40k-Karriere in der 4. Edition gab.
und gegen ende hatte ich nicht mehr das Geld bzw. wollte es nicht mehr dafür ausgeben.
[...]
Ich habe auch hauptsächlich gegen Ende der 7. Edition massiv aufgestockt (aus Angst, dass sie außer Produktion gehen und es war in dem Fall ja sogar einmal berechtigt). Ich habe aber auch viele angebrochene Rahmen des Upgraderahmens, weil ich unbedingt an jedem Marine etwas BT-spezifisches haben wollte, als ich in der vierten Edition mit spielen angefangen habe (meine Sprungtrupps haben nur die beiden BT-Topfhelme etc., Bolter, Boltpistolen und Kettenschwert nur mit Ketten etc.).

Spieltechnisch kann ich nicht viel zum neuen Codex sagen, da meien BT nut Firstborne enthalten --> Ergo: seit Ewigkeiten nicht gespielt werden.
Loretechnisch bin ich irgendwo zwischen ok/naja/und geht schlimmer. Die Tendenz die Graustufen aufzuweichen geht weiter, aber diesmal haben sie sich auf Aspekte fokussiert, die so auch schon in alten Codices vorgekommen sind. Die Einlassungen zu Anzahl der Black Templars stoßen mal wieder eher in Richtung eher nur knapp über 1000 Marines, sind aber schon besser als Guy Haleys Verbrechen an unserem Hintergrund.
 
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Ich habe auch hauptsächlich gegen Ende der 7. Edition massiv aufgestockt (aus Angst, dass sie außer Produktion gehen und es war in dem Fall ja sogar einmal berechtigt). Ich habe aber auch viele angebrochene Rahmen des Upgraderahmens, weil ich unbedingt an jedem Marine etwas BT-spezifisches haben wollte, als ich in der vierten Edition mit spielen angefangen habe (meine Sprungtrupps haben nur die beiden BT-Topfhelme etc., Bolter, Boltpistolen und Kettenschwert nur mit Ketten etc.).
War tatsächlich eine sehr gute Entscheidung. Die Sets sind echt fantastisch und überstrahlen das aktuelle Set bei weitem in dessen Auswahl.


Spieltechnisch kann ich nicht viel zum neuen Codex sagen, da meien BT nut Firstborne enthalten --> Ergo: seit Ewigkeiten nicht gespielt werden.
Loretechnisch bin ich irgendwo zwischen ok/naja/und geht schlimmer. Die Tendenz die Graustufen aufzuweichen geht weiter, aber diesmal haben sie sich auf Aspekte fokussiert, die so auch schon in alten Codices vorgekommen sind. Die Einlassungen zu Anzahl der Black Templars stoßen mal wieder eher in Richtung eher nur knapp über 1000 Marines, sind aber schon besser als Guy Haleys Verbrechen an unserem Hintergrund.
Gute Analyse.

Es ist tatsächlich so, dass sich das Bild aus der 9. Edition fortsetzt und die Black Templars dort in einem sehr dunklen Grau dargestellt werden. Auch wenn man noch kleine Türen zur alten Lore offenlässt, ist es dennoch bereits ein deutlich anderes Bild. Niemals hätte man sich früher vorstellen können, dass die Black Templars Armageddon verlassen könnten, nur weil ein strategisch belangloser Planet angegriffen wird – oder dass sie sich gar gegen Zivilisten, wegen nichtigkeiten wenden.
Die alte Darstellung der Black Templars lässt sich nur schwer mit der aktuellen in Einklang bringen.

Zur Ordensgröße ist es tatsächlich so, dass man sich viel weniger auf die früher genannten Zahlen festlegt und es hier sehr vage belässt. Vermutlich ist das nicht einmal beabsichtigt, aber im aktuellen Setting – in dem das Imperium praktisch geteilt ist und sowohl Kommunikation als auch Reisen schwieriger geworden sind als je zuvor – macht diese Darstellung durchaus Sinn.
Ich glaube jedoch, dass dies eher Zufall als Absicht gewesen ist.
Im Wesentlichen bleibt es dabei, dass der Orden der Black Templars größer als andere Orden ist, nur verzichtet man auf irgendwelche Schätzungen.

Was Guy Haley betrifft, muss ich sagen, dass mir einige seiner Ideen durchaus gefielen – zumindest besser als die aktuelle Darstellung der Black Templars im Verhältnis zu ihren Psykern. Doch auch hier lässt man bewusst eine kleine Tür an Haleys Interpretation offen.

Was mir insgesamt auffällt, ist, dass die allgemeine Darstellung ziemlich unstimmig wirkt.
Einerseits werden die modernen Black Templars sehr irrational dargestellt, andererseits sollen sie präzise, chirurgische Schockangriffe durchführen – dabei aber gleichzeitig mehr als bereitwillig Kollateralschäden in Kauf nehmen, für Taktisch überflüssige aktionen
Sie wissen, dass der Imperator ein Psioniker war, behandeln ihre eigenen Psyker aber dennoch wie Vieh, also zumindest anscheinend die meisten von denen.

Es zieht sich für mich kein klarer roter Faden durch die Darstellung der BT.
Dazwischen wird auch immer wieder eingestreut, dass sich manche Black Templars doch noch so verhalten, wie man sie früher beschrieben hat.
Alles wirkt dadurch ziemlich konfus.

So als gäbe es drei Autoren die nicht an einem Strang ziehen.
 
War tatsächlich eine sehr gute Entscheidung. Die Sets sind echt fantastisch und überstrahlen das aktuelle Set bei weitem in dessen Auswahl.



Gute Analyse.

Es ist tatsächlich so, dass sich das Bild aus der 9. Edition fortsetzt und die Black Templars dort in einem sehr dunklen Grau dargestellt werden. Auch wenn man noch kleine Türen zur alten Lore offenlässt, ist es dennoch bereits ein deutlich anderes Bild. Niemals hätte man sich früher vorstellen können, dass die Black Templars Armageddon verlassen könnten, nur weil ein strategisch belangloser Planet angegriffen wird – oder dass sie sich gar gegen Zivilisten, wegen nichtigkeiten wenden.
Die alte Darstellung der Black Templars lässt sich nur schwer mit der aktuellen in Einklang bringen.

Zur Ordensgröße ist es tatsächlich so, dass man sich viel weniger auf die früher genannten Zahlen festlegt und es hier sehr vage belässt. Vermutlich ist das nicht einmal beabsichtigt, aber im aktuellen Setting – in dem das Imperium praktisch geteilt ist und sowohl Kommunikation als auch Reisen schwieriger geworden sind als je zuvor – macht diese Darstellung durchaus Sinn.
Ich glaube jedoch, dass dies eher Zufall als Absicht gewesen ist.
Im Wesentlichen bleibt es dabei, dass der Orden der Black Templars größer als andere Orden ist, nur verzichtet man auf irgendwelche Schätzungen.

Was Guy Haley betrifft, muss ich sagen, dass mir einige seiner Ideen durchaus gefielen – zumindest besser als die aktuelle Darstellung der Black Templars im Verhältnis zu ihren Psykern. Doch auch hier lässt man bewusst eine kleine Tür an Haleys Interpretation offen.

Was mir insgesamt auffällt, ist, dass die allgemeine Darstellung ziemlich unstimmig wirkt.
Einerseits werden die modernen Black Templars sehr irrational dargestellt, andererseits sollen sie präzise, chirurgische Schockangriffe durchführen – dabei aber gleichzeitig mehr als bereitwillig Kollateralschäden in Kauf nehmen, für Taktisch überflüssige aktionen
Sie wissen, dass der Imperator ein Psioniker war, behandeln ihre eigenen Psyker aber dennoch wie Vieh, also zumindest anscheinend die meisten von denen.

Es zieht sich für mich kein klarer roter Faden durch die Darstellung der BT.
Dazwischen wird auch immer wieder eingestreut, dass sich manche Black Templars doch noch so verhalten, wie man sie früher beschrieben hat.
Alles wirkt dadurch ziemlich konfus.

So als gäbe es drei Autoren die nicht an einem Strang ziehen.

Ich denke, dass dein letzter Satz den Problemkern ganz gut trifft. Es fehlt einfach an Konsistenz. Es ist so viel in den letzten Editionen teilweise komplett umgedreht worden udn wieder zurück, dass die Wahrnehmungd er Black Templars wahrscheinlich ganz stark davon abhängig ist, in welcher Edition man eingestiegen ist, da viele Bestandteile die eigentlich "fix" sein sollten, verändert worden sind.

Das die Black Templars im Zweifelsfall hohe Verluste in Kauf nehmen, wenn sie der Meinung sind, dass der strategische Nutzen überwiegt oder es eine Frage der Ehre ist, ist auch in den alten Codices so gewesen. Allerdings waren sie dabei nicht erratisch (siehe Vergleich mit den Kampftaktiken der Carcharodons im Badab-Krieg etc.) oder unzuverlässsig (das war doch immer eher ein "Dark Angel"-Ding).

Das rechtfertigt der neue Codex jetzt mit einem verdrehten Ehrbegriff, was ein fragwürdiger Kniff ist.

Die Psyker-Behandlung ist jetzt eher wieder wie in der vierten Edition, weswegen ich sie eigentlich ok finde. Stört dich der Widerspruch, dass ein flottenbasierter Orden diejenigen, die ihn durch den Warp leiten sollen wie Dreck behandelt? 🙂
 
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Ich denke, dass dein letzter Satz den Problemkern ganz gut trifft. Es fehlt einfach an Konsistenz. Es ist so viel in den letzten Editionen teilweise komplett umgedreht worden udn wieder zurück, dass die Wahrnehmungd er Black Templars wahrscheinlich ganz stark davon abhängig ist, in welcher Edition man eingestiegen ist, da viele Bestandteile die eigentlich "fix" sein sollten, verändert worden sind.

Das die Black Templars im Zweifelsfall hohe Verluste in Kauf nehmen, wenn sie der Meinung sind, dass der strategische Nutzen überwiegt oder es eine Frage der Ehre ist, ist auch in den alten Codices so gewesen. Allerdings waren sie dabei nicht erratisch (siehe Vergleich mit den Kampftaktiken der Carcharodons im Badab-Krieg etc.) oder unzuverlässsig (das war doch immer eher ein "Dark Angel"-Ding).

Das rechtfertigt der neue Codex jetzt mit einem verdrehten Ehrbegriff, was ein fragwürdiger Kniff ist.

Die Psyker-Behandlung ist jetzt eher wieder wie in der vierten Edition, weswegen ich sie eigentlich ok finde. Stört dich der Widerspruch, dass ein flottenbasierter Orden diejenigen, die ihn durch den Warp leiten sollen wie Dreck behandelt? 🙂
Absolut auf den Punkt gebracht!
Dass die Black Templars keine makellosen Taktiker wie die Ultramarines sind, ist ja überhaupt nicht das Problem.
Aber dass die BT so verzerrt dargestellt werden, dass man in ihnen kaum noch die Qualitäten der Söhne Dorns wiedererkennt, wie bisher, das ist schon sehr befremdlich.

Im Roman Eternal Crusader von Guy Haley bekommt die Astropathin der Eternal Crusader eine ziemlich eindrucksvolle Szene.
Sie platzt förmlich hinein, unterbricht Helbrecht und seine Männer bei ihren Tätigkeiten – und wird dennoch mit großer Hochachtung empfangen.
Zuerst empfand ich das als ziemlich befremdlich, bis eine für mich sehr einleuchtende Erklärung kam:
Jeder sanktionierte Astropath muss die Seelenbindung mit dem Imperator durchlaufen und verliert dadurch sein Augenlicht.

Da hat es bei mir Klick gemacht.
In meinen Augen hat Guy Haley hier ein sehr starkes und überzeugendes Argument vorgebracht, warum die Black Templars ihre Astropathen mit solcher Hochachtung behandeln sollten, wie es in diesem Buch geschildert wird.
Und nun sollen sie überwiegend in Käfigen gehalten werden?
Das macht im Kontext des 40k-Universums einfach keinen Sinn.

Ablehnung und Hass gegen unsaktionierte Psioniker, oder allerlei Psionikern die nicht Navigatoren und Astrophaten sind, kaufe ich ja.
Aber die aktuelle darstellung wirkt einfach uninformiert, mit dem willen hier ein trope bis zum erbrechen zu überspitzen.
 
Ohne den Codex nun gelesen zu haben, aber gerade in den modernen Büchern sind sie doch sehr erratisch und je nach Kreuzzug auf einem Spektrum von "wir könnten Kumpels sein" bis hin zu "heiliger Imperator". Oder anders gesagt, es ist eine Frage des Ordenspriesters ob die Leute eher Ritter oder World Eaters sind.
Trifft es ziemlich gut. Interessanterweise sind ja im Buch Broken Crusade sowie im Hellbrecht-Roman die Ordenspriester eher als ordnende Kraft dargestellt. Im Hellbrecht-Buch wirkt Grimaldus sogar wie der rationalere von beiden.
Die Darstellung der Black Templars ist insgesamt ziemlich unfokussiert und klafft stellenweise massiv auseinander.

Bei den Dark Angels sieht es allerdings kaum besser aus.
Man hat das Gefühl, dass die neuen Autoren etabliertes Material einreißen und es ausschließlich durch irgendwie degeneriertes Zeug ersetzen.
 
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Trifft es ziemlich gut. Interessanterweise sind ja im Buch Broken Crusade sowie im Hellbrecht-Roman die Ordenspriester eher als ordnende Kraft dargestellt. Im Hellbrecht-Buch wirkt Grimaldus sogar wie der rationalere von beiden.
Die Darstellung der Black Templars ist insgesamt ziemlich unfokussiert und klafft stellenweise massiv auseinander.

Bei den Dark Angels sieht es allerdings kaum besser aus.
Man hat das Gefühl, dass die neuen Autoren etabliertes Material einreißen und es ausschließlich durch irgendwie degeneriertes Zeug ersetzen.
Ich glaube das sogar viel davon Absicht ist. Man will alle Leute bedienen. Mir persönlich gefällt BROKEN CRUSADE extrem gut weil ich es viel cooler finde, dass meine Jungs in Schwarz absolut IRRE religiöse Fanatiker sind. Und wie im letzten Supplement auch schon beschrieben alte Schriften verbrannt haben weil es Ihnen nicht "gefallen" hat was darin stand. Auch eigene Aufzeichnungen wohlgemerkt^^

Das Supplement hat ein paar Sachen die mir extrem gut gefallen und die Detachments.

  • Oath of moments durch VOWs zu ersetzen ist thematisch, loretechnisch und vor allem spieltechnisch super und fühlt sich gut an.
  • Datasheets teilen sich wirklich auf in "must have´s "und "dont´s" und wenige graustufen was in der Kombination mit dem Verlust von Oath dazu führt, dass die Menge an Datasheets die man spielt einfach gering ist. Rerolls sind nunmal eine der stärksten "Standart" Mechaniken und fast alle Einheiten im Codex Space Marine sind darauf angewiesen oder bepunktet... die fallen fast alle weg.
- Als jemand, der fast nur Space Marine Einheiten gespielt hat weil die BT Datasheets entweder zu schwach waren oder einfach nicht meinem Spielstil entsprechen ist es traurigerweise für mich ein Problem. Das ist aber sehr subjektiv. Ich spiele nunmal seit Anfang dieser Ediiton Righteous Crusader als Boardcontrole Armee mit Terminatoren und vielen Fahrzeugen weil ich auf Toughness und Standingpower setze als auf Output. EIne wenige Tricks um gezelt EXTREMEN Schaden auszuteilen. Das kann ich mit diesem Codex nicht - sollte aber auch nicht der Spielstil von Black Templars sein.
- Die Detachments fühlen sich an als wären sie gedacht für A) Leute die sich den Ancient(s) und Execrator(s) gekauft haben oder B) Leute die angestachelt werden sollen die neuen Modelle zu kaufen und C) Leute denen die Lore so wichtig ist, dass man sinnvoll einmal im Spiel einen Trupp Crusadersquads aus einem Land Raider hüpfen zu lassen.

Für was das Supplement auch geschrieben wurde ist mmn ---> kauft bitte Repulsor Executioners.
 
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Um noch einmal zu unterstreichen was ich gerade gesagt habe und warum ich den Codex NICHT mag ist folgendes (ich hole nochmal aus).:

  • GW hat es löblicherweise geschafft in dieser Edition combined arms meistens als beste Listenkomposition zu etablieren. Nicht wie früher alles auf eine Stärke zu setzen um dafür belohnt zu werden alles in Nahkampf oder nur Beschuss zu setzen. Das ist auch ein Grund warum Extremarmeen nicht so dominieren ( siehe Tau und World Eaters) .... was ja eignetlich gut ist.
  • GW hat es auch geschafft ein Detachment für Space Marines zu kreieren, welches alle anderen übertrifft... nicht weil es besser ist wie alle anderen in irgendeinem Punkt. Sondern weil es flexibel ALLES machen kann.

Leider war Righteous Crusdader eben AUCH eines der Detachments das ALLEN Einheiten geholfen hat, Alle Nahkämpfer können von Sustained hits, Lethal hits oder besserem AP profitieren,... es ist immer gut Gegner im Nahkampf festzuhalten und ein FnP hilft absolut JEDER Einheit.

Das machen die neuen Detachments mal so überhaupt nicht gut. Und der Wegfall von Armor of Contempt ist doppelt schlimm. es ist (auch wenn es sich nicht so liest) ein Nahkampf Stratagem. Im Beschuss hilft es oftmals nicht sonderlich viel nur gegen eine Einheit einen Schutz zu haben wenn der Gegner XYZ Einheiten so gestelllt hat dich zu beschiessen. Im Nahkampf ist es meistens so, dass ein Gegner maximal mit 3 Einheiten in deine gecharged hat, im Normalfall (also 9 von 10 Nahkämpfen) eine Einheit mit einer deiner EInheiten im Nahkampf ist... womit man in 90 Prozent der Fälle das volle Potential aus dem Stratagem holt. Der Wegfall von FnP und AoC tut der Armee gleich doppelt weh weil man keine -1 dmg 4 LP 4er Retter Deathwing Knights oder -1 to hit und -1 to wound 2+ Rüster mit AoC Sanguinische Garde hat sondern lediglich einen Schwertbruder mit normaler Rüstung und einem LP mehr als einem normalen Intercessor STumpen die in dem Spiel fallen wie die Fliegen.

Und ums nochmal kurz zu gestalten...:


70 Prozent winrate für Gladius ist INSANE mit der Hälfte aller Spieler die X-1 gehen (also maximal ein Spiel in einem großen Turnier mit mindestens 5 Spielen verloren)

und allen restlichen Detachments, die die Winrate der BT wieder auf 50 Prozent runterdrücken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

das BESTE der neuen Detachments kommt auf eine sagenhafte 25 % winrate....
F§%& OFF ---> GW hat in allen Maßstäben die für mich wichtig waren versagt.

Ich wollte unbedingt ein neues spielbares Detachment und ja nicht gezwungen zu werden, ein Codex complient Detachment spielen zu müssen.
GENAU DAS IST ABER EINGETRETEN.
 
Trifft es ziemlich gut. Interessanterweise sind ja im Buch Broken Crusade sowie im Hellbrecht-Roman die Ordenspriester eher als ordnende Kraft dargestellt. Im Hellbrecht-Buch wirkt Grimaldus sogar wie der rationalere von beiden.
Die Darstellung der Black Templars ist insgesamt ziemlich unfokussiert und klafft stellenweise massiv auseinander.
Nachdem ich das mittlerweile in einem Buch so beschrieben wird, halte ich es für durchaus geplant und für ein zentrales Element bei den Jungs. Anfangs dachte ich, es wäre in den Dawn of Fire Romanen eher dem geschuldet, dass Guy Haley und Marc Collins da halt andere Ideen haben und die einmal komplett durchgedreht, und einmal moderat beschreiben. Nun gabs in Broken Crusade unter einem Autor beides. Die ganze Debatte um religiösen Fanatismus und moderatere Kräfte wird auch in verschiedenen Büchern mit den Sororitas aufgegriffen, sodass ich davon ausgehen würde, dass diese differenzierte Darstellung durchaus gewollt ist. Von daher ist es wohl wirklich eine Frage des Geschmacks bei den Ordenspriestern, wie die gerade drauf sind. Der eine sperrt die Hexe in den Käfig, die anderen erkennen das Opfer an. Selbst im Broken Crusade hast du bereits bei der Betrachtung "normaler Menschen" unterschiedliche Meinungen.

Andere Sache - im Broken Crusade wird die hypovegetative Membran erwähnt - sollte die nicht eigentlich bei Dorns Blutlinie abgeschaltet sein? War das nicht immer die Begründung, warum die so verbissen trotz Verletzungen kämpfen? Oder liegt das an den Primaris, dass das nun wieder funktioniert?
Bei den Dark Angels sieht es allerdings kaum besser aus.
Man hat das Gefühl, dass die neuen Autoren etabliertes Material einreißen und es ausschließlich durch irgendwie degeneriertes Zeug ersetzen.
Bei den Black Templar (ohne Blick auf den Codex) finde ich das bisher nicht so schlimm. Die Orden bei denen ein Primarch erschienen ist, leiden natürlich sehr unter dem. Von meinem Gefühl her war der Ordensmeister (Azrael, Calgar) nicht selten ein Spiegelbild seines vergangenen Primarchen. Das Einfügen seines "größeren" Counterparts hat nun die Story doch nur in Teilen entwickelt - Vergeben kann nur Lion und die Imperiale Macht bündeln nur ein Primarch. Aber dadurch sind die Alleinstellungsmerkmale von Calgar und Azrael halt auch futsch. Ich meine, was passiert wenn beispielsweise Sanguinius erscheint und der Statthalter von Nihilus wird - geht Dante dann in Rente oder "kämpft irgendwo", wie es bei den anderen beiden der Fall ist. Gleiches gilt für Logan, wenn Russ zurück kehrt.

Dann kommt halt der Drahtseilakt dazu die Tragik der Orden zu halten und gleichzeitig die verringerte Dystopie der Primaris-Ära einzubauen:
  • Lion vergibt den Gefallenen und du hast einen noch inneren Kreis - okay, bisschen Story ist da noch übrig, aber so langsam gibts 30 Bücher dazu, was da passiert sein soll.
  • Astorath bekommt mit, dass die Blood Angels Primaris doch den roten Durst haben, nachdem sie vorher fast vernichtet waren und dachten das gäbe es nicht mehr - okay, weiter wie bisher.
  • Die Space Wolves konnten nie Nachfolgeorden haben und hatten mit ihrem Anspruch an Heldentum auf Kosten ihrer eigenen Vernichtung zu kämpfen - entscheiden sich dann aber dafür einfach nur dämlich zu sein und auf ihrem Ärger über Guilliman rumzureiten, nun haben sie aber Nachfolgeorden und Primaris - Problem gelöst.