Und hier hat
@beetlemeier die vielelicht Sinnvollste erklärung gegeben.
Der Große Kreuzzug war ein Wettlauf gegen die Zeit, alles war auf diese unfassbar gewaltige Militärkampagne ausgerichtet.
Das Ergebnis war für den normalen Bürger ein repressives System ohne echten Checks and Balances.
Man war für das System oder man musste mit harten Konsequenzen leben.
Es lag auch kein Fokus darauf, das Leben der Menschheit Mittelfristig zu verbessern, denn es ging ja ums Überleben.
Für Komfort in der breiten Bevölkerung gab es schlicht keine Kapazitäten, die man dafür hätte verschwenden können.
Das erklärt das Ganze schon, ist aber aus meiner persönlichen Sicht, wie gesagt, eine vertane Chance.
Anstatt ein aufflackerndes Goldenes Zeitalter zu haben, haben wir ein Setting bekommen, dessen Zenit sich auf „Damals hatten Space Marines dickere Panzer“ beschränkt.
Was aber angedeutet wird, ist, dass nach dem Großen Kreuzzug ein Goldenes Zeitalter auf die Menschheit warten könnte, mit interstellaren Reisen, die nicht mehr auf den Warp angewiesen sind, und Primarchen, die in ihre Friedenszeit-Rollen zurückkehren. Manche von ihnen jedenfalls.
Aber wie gesagt, das wird nur angedeutet, also auch hier keine bittersüße „Fallhöhe“ zu 40k.
Schade.