Tipps und Tricks für einen Anfänger

DerTom04

Aushilfspinsler
24. Januar 2026
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Guten Abend,

Ich habe vor einigen wenigen Tagen mit dem bemalen meiner ersten Miniaturen begonnen. Mir geht es bei diesem Hobby primär erstmal um das bemalen der Figuren und Ich versuche mich dort schnellstmöglich zu verbessern. Deshalb nehme ich mir für meine Minis auch alle Zeit der Welt und würde mich gerne an verschiedensten Techniken versuchen bzw. diese zu lernen. Dennoch fällt mir der Einstieg recht schwer bezüglich Layering/Blending und will euch hiermit fragen ob ihr allgemein Tipps oder Videos empfehlen könnt um das ganze besser zu lernen und zu verstehen. Außerdem stellt sich mir noch die Frage, ob es möglich ist die Minis auch noch im Gussrahmen zu grundieren, danach dann die Einzelteile zu bemalen und danach zu verkleben oder ob der Plastikkleber (Tamiya) dann nicht mehr hält ?

Über jede Antwort und Hilfe bin ich sehr Dankbar

Beste Grüße
 
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Willkommen!

Schau dir mal diverse Tutorials an, @Bemalmini hat da ne nette Seite gebastelt:

Ansonsten gehen videotutorials natürlich auch immer, wobei ich da oftmals den Eindruck habe dass die frustrieren können, wenn der Maler da mal eben in 4,3 Sekunden alle Details abfrühstückt ^^

Grundsätzlich ist das Grundieren im Rahmen eine eher blöde Idee, du grundierst und bemalst die Schnittkanten nicht mit, und hast dann unbemalte Stellen die höllisch schwer zu korrigieren sind.
Außerdem löst Plastikkleber Plastik an/auf, damit auch die Acrylfarbe.

WENN du das so machen willst, Sekundenkleber.

Ich würde aber dringend von abraten, besser ist ein lösen der Teile und ein teilweise zusammenbau des Modells, wobei ich das selbst mittlerweile nur noch bei größeren Modellen mache.
Denk immer daran, wo dein Pinsel nicht hinkommt, da tut sich das Auge auch schwer etwas zu sehen 😉
 
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Im Gußrahmen grundieren + bemalen hat ein Youtuber mal als Spaß gemacht, als ernsthafte Technik wird das nicht verwendet. Teilbauen, sogenannte Subassemblies, dagegen sehr wohl. D.h. man holt alles aus dem Gußrahmen, klebt aber nur einen teil.Wenn ein arm oder Kopf oder Ähnliches eine Mini so verdecken würde das man nur schwer an darunter liegendes kommt, wird es in Teilen bemalt und danach geklebt.
Beim Batchpainting (also massenhaften Bemalen von Armeen), macht man das eher selten. Höchstens bei Helden.
Beim Malen von Displayminis dagen schon.


Falls du mit Plastikkleber Plastikzement meinst, der braucht rohes Plastik.
Aber normaler Sekundenkleber hält auch sehr gut auf grundierter Fläche.
Hier musst du einzig aufpassen nicht zuviel zu verwenden, damit er beim Ausdampfen keine Spuren hinterlässt.

Blending ist garnicht so leicht wie es in den Videos scheint. Hatte ich auch probiert, und jetzt erstmal nach hinten geschoben.
Als Anfänger ist es erstmal wichtig Brushcontrol zu kriegen.
Das beinhaltet ein Gefühl dafür wie die Farbe aus dem Pinsel fließen sollte, also wie dich/dünn sie sein soll.
Und natürlich das manuelle Geschick das sie dahin fließt wo man sie auch haben will.
 
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Auch wenn es irgendwann wie Kunst aussieht, ist es gerade am Anfang ein Handwerk und wie immer sollte man ruhig mit den Basics anfangen.
@Bemalmini wurde schon erwähnt,YT Videos sind so eine Sache,da dort überwiegend Pros am Werk sind,da sieht es halt easy aus.
Zu überambitionierte Startarmeen landen dann halt oft als Schnäppchen Konvolut in der Bucht.
Immer dran denken, daß es Hobby ist und Spaß machen soll.😁
 
Bei Youtube gilt: es muss dir taugen.
Ich kann zb. Den GW‘bezahl‘videos auf Warhammertv nichts anfangen weil mir diese 5sekunden Musik die ständig läuft tierisch auf den Senkel geht…
So musst du mehr oder weniger dich selber durchklicken.
Oft ist es auch so das solche Malvideos nebenbei laufen und man sich dann denkt - holla wie hat er das gemacht und dann das Video bewusst anschaut.
 
Nun, ich habe anfangs nach den Videos von WarhammerTv auf Youtube gearbeitet und einfach alles schritt für schritt nachgemacht. Dann immer andere videos hinzugezogen und mir das rausgesucht, was für mich brauchbar war. Es gibt dutzende Videos, man muss sie sich nur anschauen und für sich selber entscheiden, ob diese für einen selber nützlich sind und man sich das zutraut, oder eben nicht. Anschließend dann halt anfangen zu malen und aus den daraus resultierenden Fehlern, welche definitiv passieren werden, lernen und verbessern.
 
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Um ehrlich zu sein kannte ich Warhammer TV am Anfang gar nicht und auch bis jetzt habe ich mir keine 10 Videos von denen angesehen. Erstens bin ich von erster Stunde kein Citadel Fan (ja... Ganz klassisch ist Nuln Oil bei mir ausgelaufen. Komplett.) und manchmal mag ich auch die Leute dort nicht.
Mein Einstieg in das Figuren bemalen ist jetzt auch nicht allzu lange her und da hat mir der Perfektionismus echt zu schaffen gemacht. Es hat super lange gedauert, bis ich mich getraut habe, den ersten Skarabäenschwarm zu bemalen, und dann den erste Krieger... Ja und heute hätte ich trotzdem alles ganz anders gemacht 🙂

Ich sag mal
  • Anfängervideo suchen (gibt es von vielen Kanälen) oder evtl auch den Warhammer-Store des vertrauens besuchen
  • sich erstmal auf eine oder wenige Techniken konzentrieren
  • sich bewusst sein: perfekt wird es eh nicht. Bloß nicht mit Leuten vergleichen, die x Jahre mehr Erfahrung haben oder so etwas gar beruflich machen
  • der Weg ist das Ziel. Es ist toll, dass es dir Spaß macht, guck einfach, dass es so bleibt 🙂
 
Hallo

Gerne hab ich ein paar Bemerkung und Tipps, willkommen im Hobby

Von Tutorial Videos würde ich Dir abraten!

1. Malen ist eine komplexe Tätigkeit, durch Praxis wird man besser, wenn man sich Profi Videos anschaut dann vergleicht man sich mit einem Menschen, der das Malen jahrelang verinnerlicht hat - denke das ist eher eine beschämend Erfahrung, da man sich intuitiv vergleicht.

2. Kauf Dir ganz billige Figuren (Combat Patrol, oder ebay) und male viel. Es ist fast egal wie gut das am Anfang aussieht, Letnerfolfe durch eigenes Handel sind am Anfag riesig!

3. Alte Space Marines bemalen!!! Die sind einfacher zu bemalen als die neuen hochdetailierten Modelle.

4. Musik oder Hörbücher motivieren (mich) unglaublich, da man da irgendwie wissen will wie die Geschichte ausgeht. Robert E.Howards Conan oder Krull Geschichten sind für Fantasy ein Traum

5. Es gibt tolle Grundprinzipien, vom Einfachem zum Schweren, vom Bekannten zum Unbekannten.

6. Community!!! Manche GE Läden haben einen gemeinsamen Maltag in der Woche. Wenn das zwischenmenschlich passt ist das oft ein schönes Malerlebnis.

7. Nicht verrückt machen lassen von all dem perfekten Internetkram !!! Dir eigenen Erfolge und die Eigene Erfahrung und der eigene Spaß ist das Wichtigste !!!
 
Von Tutorial Videos würde ich Dir abraten!

2. Kauf Dir ganz billige Figuren (Combat Patrol, oder ebay) und male viel. Es ist fast egal wie gut das am Anfang aussieht, Letnerfolfe durch eigenes Handel sind am Anfag riesig!
Generelle möchte ich dir zustimmen, allerdings bin ich bei den beiden Punkten nicht oder nur eingeschränkt deiner Meinung.

Wie soll man dann lernen, wie man Figuren bemalt, ohne sich das zumindest auch einmal anzuschauen? Das kann ja nur schief gehen. Das Rad muss man ja nicht neu erfinden. Schon klar, dass man nicht gleich mit einem NMM-Video anfangen muss. Anfängervideos beschränken sich sehr gut auf das Nötigste.

Billige Figuren ja, habe ich auch gemacht und mache ich noch, weil sich ja keiner so viele Modelle leisten kann um 'Milage' zu gewinnen - ABER die Gefahr ist groß, dass man sich dann nicht mehr traut, an die teuren Modelle zu gehen, wegen denen man eigentlich angefangen hat.
 
Wie soll man dann lernen, wie man Figuren bemalt, ohne sich das zumindest auch einmal anzuschauen?
Wie haben wir es in den 90ern bloß geschafft ohne YT überhaupt Farbe auf die Minis zu bekommen?😉😁
...Oder der arme Junge in "The Patriot"?😉
...oder mein Uropa, der 1904 mit 10 Jahren angefangen hat Zinnfiguren zu bemalen?😉
@Vespeisian hat schon Recht, selbst die Anfänger Vids werden trotzdem von Pros gemacht,dh die wissen wie welche Farben zu verarbeiten sind, die haben volle Pinselkontrolle,da ist immer eine gewisse Frustrationsgrenze vorgegeben, weil man das erst alles durch Praxis lernen muß.
Nebenbei ist lesen auch gut für das Memorieren,Vids kann man sich ja anschauen wenn man schon ein bisschen sattelfest ist.😉
Natürlich ist das aus Sicht eines älteren Semesters,Gen TikTok tickt da vielleicht etwas anders.🤷🤔
Am Anfang 2-3 "Klecks Echsen" bemalen, die man auch schnell wieder entfärbt hat und dann langsam mit den richtigen Minis loslegen .
 
Wie haben wir es in den 90ern bloß geschafft ohne YT überhaupt Farbe auf die Minis zu bekommen?😉😁
...Oder der arme Junge in "The Patriot"?😉
...oder mein Uropa, der 1904 mit 10 Jahren angefangen hat Zinnfiguren zu bemalen?😉
Wahrscheinlich so wie die ersten Menschen versucht haben Feuer zu machen? 😂
Und im Ernst, die bemalten Figuren von damals sehen teilweise auch genauso aus, als hätten die Leute nicht gewusst, was sie machen.

Wenn man die Möglichkeit hat, auf etwas aufzubauen, Informationen zu verwenden, sollte man das meiner Meinung nach tun.
Demotivierend ist auch, es ohne jegliche Anleitung zu versuchen, keine Ahnung zu haben, dass man Farbe etwas verdünnt, warten sollte, das Farbe trocknet etc. , und dann zu sehen, dass die Figuren Lichtjahre entfernt sind von dem was auf den Covern abgebildet ist oder andere produzieren. Um die Bilder und den Vergleich kommt man sowieso nicht drum herum.
 
Wenn man die Möglichkeit hat, auf etwas aufzubauen, Informationen zu verwenden, sollte man das meiner Meinung nach tun.
Deshalb wurde ja schon der hier
verlinkt.😉

Und im Ernst, die bemalten Figuren von damals sehen teilweise auch genauso aus, als hätten die Leute nicht gewusst, was sie machen.
Erzähle das mal den GD Teilnehmern von damals.😉
Ich würde allerdings in Deckung gehen, die Cybots von damals waren wirklich "waffenfähig".😁
Allerdings habe ich den Eindruck,daß hier zwei zu unterschiedliche Altersklassen aneinander vorbei reden, daher lasse ich es dann auch bei der obigen Empfehlung.
 
Learning by doing ist absolut legitim und in Ordnung.

Videos empfinde ich auch als demotivierend, sogar heute noch, wo ich behaupte halbwegs zu wissen was ich mitm Pinsel tue.

Auch Einsteigerdinger, da gibt's so'n Typen der nur mit contrast malt, wollte seinen Keeper of Secrets nachmachen.

Nach zwei Wochen hab ich das Vieh in Isopropanol gedippt und "wie immer gemacht" xD

Lesen hilft mir da viel mehr.
 
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Deshalb wurde ja schon der hier
verlinkt.😉


Erzähle das mal den GD Teilnehmern von damals.😉
Ich würde allerdings in Deckung gehen, die Cybots von damals waren wirklich "waffenfähig".😁
Allerdings habe ich den Eindruck,daß hier zwei zu unterschiedliche Altersklassen aneinander vorbei reden, daher lasse ich es dann auch bei der obigen Empfehlung.
Diese Seite ist bei Weitem nicht die einzige Quelle für Anfänger. Und eine reine Bildanleitung halte ich für etwas eingeschränkt, wenn es heutzutage die Möglichkeit des Videos gibt.

Vermutlich muss ich es denen nicht einmal sagen, da sich der Standard von GD enorm verändert hat. Der erste Preis von damals würde heute wohl nicht einmal mehr eines Blickes gewürdigt werden. 😁

Ja, mir ist schon klar, dass du mich für Generation TicToc hältst, der Seitenhieb ist mir nicht entgangenen. Und um ein 'Vorbeireden' handelt es sich in dem Fall auch nicht.
Falls es sich bei 67 um dein Geburtsjahr handelt, ja, dann gibt es einen Altersunterschied.
Aber auch ich bin mit Text- und Bildanleitungen groß geworden, allerdings bin ich so offen und weiß gut gemachte Videos zu schätzen, weil sie einfach aussagekräftiger sind.

Aber gut, der ursprüngliche Fragesteller möchte das gerne für sich selbst entscheiden.
 
Wie soll man dann lernen, wie man Figuren bemalt, ohne sich das zumindest auch einmal anzuschauen?
Das kann ja nur schief gehen. Das Rad muss man ja nicht neu erfinden.
Einen ganz wichtigen Punkt vergisst du da in meinen Augen. Das ganz reale, haptische, gefühlte (...) Auftragen von Farbe auf so ein kleines Figürchen, das Verhalten der Farbe bei verschiedener Verdünnung und so weiter lässt sich eben nicht einfach "abgucken".
Alleine erstmal einem Space Marine eine gleichmäßige Grundfarbe zu verpassen, die nicht fleckig ist UND keine Details zukleistert ist z.B. etwas, was man einfach gemacht und geübt haben muss (ja, gibt bestimmt Wunderkinder da draußen die das beim ersten Versuch mit verbundenen Augen schaffen...).
Da braucht es kein Video und auch das tollste Zugucken wie da jemand bei Youtube seine Farbe verdünnt nützt erstmal wenig bis gar nichts.
 
Einen ganz wichtigen Punkt vergisst du da in meinen Augen. Das ganz reale, haptische, gefühlte (...) Auftragen von Farbe auf so ein kleines Figürchen, das Verhalten der Farbe bei verschiedener Verdünnung und so weiter lässt sich eben nicht einfach "abgucken".
Alleine erstmal einem Space Marine eine gleichmäßige Grundfarbe zu verpassen, die nicht fleckig ist UND keine Details zukleistert ist z.B. etwas, was man einfach gemacht und geübt haben muss (ja, gibt bestimmt Wunderkinder da draußen die das beim ersten Versuch mit verbundenen Augen schaffen...).
Da braucht es kein Video und auch das tollste Zugucken wie da jemand bei Youtube seine Farbe verdünnt nützt erstmal wenig bis gar nichts.
Man schaut sich ja nicht nur die Videos an und das wars dann. Das macht man (wahrscheinlich) auch nicht, wenn man sich eine geschriebene Anleitung durchliest.

Von Trockenschwimmen war nie die Rede - und falls du meinen Beitrag gelesen hättest, hättest du das vielleicht auch gesehen.
 
Nur noch einmal zur Klarstellung, ich habe nichts gegen Videos, schau ich auch und habe hier auch schon interessante verlinkt.
Mein Hinweis war mehr auf die "Tücke des Objekts" bezogen und die Punkte die man im Hinterkopf behalten sollte.
Das sind keine blutigen Anfänger die blutigen Anfängern die Anfänge erklären.😁
Das sind (meist) Meister ihres Faches, die Neulinge anleiten.
Dabei vergisst man als "Ausbilder" aber auch gerne Sachen zu erklären/zeigen, die man schon rein instinktiv tut, und die nicht sofort ersichtlich sind,da den Angeleiteten die entsprechende Erfahrung fehlt.
Viele sind auch in anderen Sprachen bzw KI übersetzt,da geht auch einiges an einem vorbei.
Wenn man sich für Videos entschieden hat,gut.
Nur ist aus meiner Erfahrung, die Frustschwelle eher erreicht, wenn es nicht so klappt, wie zb nach den Anleitungen in den bisherigen Abos oä.
 
Das ist ganz richtig und ich möchte dir darin nicht widersprechen, dass es alles keine Anfänger sind, die einem etwas erklären. Deswegen meinte ich auch, dass man sich bloß nicht mit Leuten vergleichen sollte, die x Jahre mehr Erfahrung haben.
Natürlich ist keiner der Leute perfekt, die Anleitungen erstellen, genauso wie keine Meister / Ausbilder (in der 'realen' (?) Welt - du weißt schon) perfekt ist.
Ich muss dazu sagen, dass ich fast ausschließlich englische und spanische Videos aus dem Bereich sehe (ohne KI Übersetzung, was sich vielleicht auch nicht jeder leisten kann), dort gibt es eine größere Auswahl an meiner Meinung nach 'guten' Anfängerquellen (nicht gesagt, dass es keine guten Deutschen gibt z. B. Diced Auf YouTube).
Vielleicht wäre der Mittelweg perfekt oder es hängt einfach von der Person ab. Für mich ist es halt nichts, mir eine Anleitung durchzulesen, da ich so schnell mit dem Malen anfangen möchte, wie nur möglich (jap, dabei sind mir schon Fehler passiert, aber nichts, dass ich nicht ausbügeln konnte).
Aber wenigstens wurde dem Frager eine Palette an Vorschlägen geboten - mit seinen Pros und Cons.
 
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Änfängdrtipps und gleich eine Annäherung an eine Grundsatzfrage, vielleicht auch ein kleines bisschen vom Jahrhang abhängig...

Amüsanterweise taucht diese Diskussion in der Menschheitsgeschichte regelmäßig auf, v.a. dann wenn sich ein neues Kommunikationsmedium (Schrift, Bilder....) etabliert.

Vielleicht kann man die Diskussion auf zwei extreme Idealtypen festlegen.

Einerseits gibt es das Moment des Handelns und der Inneren Selbsterfahrung, andererseits das Moment des Betrachtens und des Versuches das Betrachtete sich anzueignen.

Denke beide Idealtypen haben ihre Sinnhaftigkeit, irgendwo zwischen diesen Positionen bewegen wir uns alle...

Mein Eindruck: Gesellschaftliche bewegen wir uns momentan immer mehr zur Betrachtung statt zur Selbsterfahrung hin. Daher würde ich gerade im Hobby für einen Schwerpunkte auf das Entdecken und Selbsterfahren hin plädieren, bzw . für eine Vermittlung durch Menschen die man kennt und ihnen begegnet.

Na ja und wen diese Thematik interessiert, Deboard hat über diese Thematik ein tolles Buch geschrieben:


Abschnitt 1 und 2

Ansonsten kann ich nur sagen viel Spaß beim Malen, ob mit oder ohne tolle Videos, es ist ein tolles Hobby!!!
 
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Reaktionen: Dragunov 67
Also hier wurde ja schon mehrfach bemalminis.de empfohlen. Ich kann dem nur zustimmen. Die Seite ist toll! 😉

Zur Diskussion Text vs. bewegte Bilder: Dass beide Informationsmöglichkeiten ihre Berechtigung haben, ist ein Allgemeinplatz und vermutlich würde da auch kaum jemand widersprechen. Letztendlich liegt es ja am Nutzer/Empfänger, wie er mit den dargereichten Informationen umgeht. Ich persönlich empfinde es so, dass sich Videos noch eher zum rein passiven Konsum eignen, als Texte dies tun, sodass leicht der Eindruck entstehen könnte, dass das Anschauen eines Videos nur oberflächliches Interesse am Thema signalisiert. Gleichzeitig ist mir aber auch bewusst, dass letztendlich der Nutzer entscheidet, wie aktiv er mit den Infos umgeht und auch das Anschauen und Verstehen-wollen eines Videos kann ein sehr aktiver Prozess sein. Und andersherum kann auch das Lesen eines Textes eine Möglichkeit der Prokrastination darstellen.