Hallo Leute!
Nur zwei drei kurze Worte bevor es mit dem Spielbericht los geht:
Ich spielte eine Dämonenliste um Epidemus und für alle die es nicht wissen, solange er auf dem Feld ist wird gezählt wie viele Modelle von Nurgleeinheiten ausgeschaltet werden. Dann kann man anhand einer Tabelle ablesen welche Boni sich für diese Einheiten ergeben, das beinhaltet Giftattacken auf 2+ für den Nahkampf und geht bis zu „Alle Attacken von Anhängern des Nurgle ignorieren Rüstungswürfe“ – kann also sehr eklig (yay, Wortspiel 😀 ) werden, ist allerdings auch unter normalen Umständen für Nurglemodelle schwer zu erreichen.
Meine Liste ist in diesem Thread zu finden, die von meinem Gegner sah ETWA so aus (genaue Liste folgt):
*************** 1 HQ ***************
Lord-Kommissar 70 Punkte
- 1 x Energiefaust 15 Pkt.
- Plattenrüstung 10 Pkt.
- Tarnmantel 10 Pkt.
+ Chimäre 55 Pkt.
- Multilaser kostenlos
- Schwerer Flammenwerfer kostenlos
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 175 Punkte
*************** 2 Elite ***************
5 Ogryns 210 Pkt.
10 Gardisten 165 Pkt.
- 1 x Melter 10 Pkt.
- 1 x Plasmawerfer 15 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
- 1 x Energiewaffe 10 Pkt.
- - - > 200 Punkte
*************** 2 Standard ***************
Veteranentrupp 70 Punkte
- 3 x Veteran mit Melter 30 Pkt.
- Veteranensergeant kostenlos
+ Chimäre 55 Pkt.
- Multilaser kostenlos
- Schwerer Flammenwerfer kostenlos
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 170 Punkte
Infanteriezug
+ Kommandotrupp des Zuges 30 Pkt.
- Zugkommandeur kostenlos
- 1 x Energiefaust 15 Pkt.
- Kommissar 35 Pkt.
- 1 x Energiefaust 15 Pkt.
- 4 x Soldat mit Granatwerfer 20 Pkt.
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
- Kommissar 35 Pkt.
- Plasmapistole 10 Pkt.
- Energiewaffe 10 Pkt.
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
- - - > 390 Punkte
*************** 2 Sturm ***************
3 Spähsentinels 105 Pkt.
- 3 x Maschinenkanone 15 Pkt.
- Nebelwerfer 15 Pkt.
- - - > 135 Punkte
Sturmpanzerschwadron
- Nebelwerfer 5 Pkt.
+ - Höllenhund 130 Pkt.
- Schwerer Bolter kostenlos
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 150 Punkte
*************** 3 Unterstützung ***************
Leman-Russ-Schwadron
+ - Leman Russ Kampfpanzer 150 Pkt.
- Schwerer Bolter kostenlos
- Paar schwere Bolter 20 Pkt.
- Maschinengewehr 10 Pkt.
- Suchkopfrakete 10 Pkt.
- Bulldozerschaufel 10 Pkt.
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 215 Punkte
Leman-Russ-Schwadron
+ - Leman Russ Exterminator 150 Pkt.
- Schwerer Bolter kostenlos
- Paar schwere Bolter 20 Pkt.
- Maschinengewehr 10 Pkt.
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 195 Punkte
Raketenpanzer Manticor 160 Punkte
- Schwerer Bolter kostenlos
- - - > 160 Punkte
Gesamtpunkte Imperiale Armee : 2000
Nach einigem hin und her Gewürfel ergab sich die Aufstellung Speerspitze, als Mission Vernichtung und, dass ich den ersten Zug haben sollte.
1. Zug der Dämonen:
Wie üblich war der erste Dämonenzug ausgesprochen langweilig. Die gewünschte Welle, bestehend aus zwei Dämonenprinzen, zwei Trupps Seuchenhütern mit Ikone, einem ohne und Epidemus in einem Ikonentrupp erschien und wich kaum ab. Lediglich die ikonenlosen Seuchenhüter machten einen Satz gefährlich nah in Richtung Spielfeldkante und ein Dämonenprinz verlor einen Lebenspunkt durch einen Test für gefährliches Gelände. In der Schussphase versuchten die Anhänger Nurgles etwas Raum gut zu machen und der vordere Dämonenprinz war nicht in der Lage die Sentinels durch seinen Dämonischen Blick zu beschädigen.
Aufstellung imperiale Armee und geschockte Dämonen:

1. Zug der Imperialen Armee:
Um auf die frisch erschienenen Dämonen zu reagieren, ein wenig Platz zum Schocken in der Nähe der Ikonen nehmen zu können und ihre Flammenwerfer in Stellung zu bringen rückten Teile der Imperialen Armee vor, blieb jedoch zu großen Teilen stehen um ihre überlegene Feuerkraft nutzen zu können.
Ein Großteil des Beschusses konzentrierte sich den Seuchenhütertrupp mit Epidemus, und auch die Deckung des Kraters konnte nicht verhindern, dass zuerst die Gardisten und danach auch noch die Chimäre der Veteranen, die Veteranen selbst, die Sentinels und zuletzt der Höllenhund dem Trupp jeweils ein Modell nahmen. Epidemus Schutzwall aus totem Fleisch wurde dünner und dünner bevor er auch nur eine einzige neue Krankheit für Väterchen Nurgle entdecken konnte!
Der Manticore versuchte dem vorderen Prinzen einige Lebenspunktverluste zu entlocken um ihn für den folgenden Beschuss aufzuweichen, wich jedoch in die rechten Seuchenhüter ab und schaltete einen davon aus. Sowohl der noch folgende Beschuss der beiden Leman Russ und der Ogryns verpuffte an der hohen Widerstandsfähigkeit der Nurgletruppen.
2. Zug der Dämonen:
Offensichtlich fand Nurgle, dass schon genügend seiner Diener versuchten den Imperialen zuzusetzen, denn nur die Schleimbestien und ein weiterer Trupp Seuchenhüter ohne Ikone kamen zur Unterstützung in die Nähe der Ikone des Epidemustrupps geschockt.
Sämtliche Diener Nurgles rückten vor, einer der Prinzen wollte sich an den Sentinels versuchen, der andere übersprang diese um direkt ins Herz der Kompanie vorzustoßen und den Kommandotrupp auszuschalten. Nur der Seuchenhütertrupp auf der rechten Flanke blieb hinter einem Teil einer Ruine in Deckung um nicht zu schnell von den Ogryns und ihrem Kommissar angegriffen zu werden.
Zweite Welle der Dämonen und Bewegung:

Der beißende Gestank, der von Epidemus ausging, ließ vier Gardisten keuchend und Blut hustend zu Boden gehen, noch bevor er, getragen von seinen Nurglings, bei ihnen ankam und zwei weitere von ihnen mit seinem Seuchenschwert niederstreckte. Anscheinend zu sehr von der Schrecklichkeit ihrer Gegner übermannt um sich effektiv zu wehren erschlugen weder die normalen Soldaten, noch die Gardisten auch nur einen Seuchenhüter im multiplen Nahkampf mit Epidemus, verloren den Mut und wurden in die Flucht geschlagen. Dabei gelang es Nurgles Dienern die Gardisten einzuholen, die gewöhnlichen Soldaten konnten jedoch das Schlachtfeld verlassen.
Während der eine Prinz nur einen Sentinel ausschalten konnte brach der andere mit purer Gewalt durch eine Mauer und zerfetzte das HQ komplett, bevor es sich wehren konnte.
Nach kurzem durchzählen und dem Beschluss vom Spielfeld geflohene Einheiten nicht als von Nurgleeinheiten ausgeschaltet zu zählen klatschte Epidemus erfreut in die schwabbeligen schleimbedeckten Hände – Es waren schon über 20 feindliche Soldaten an wundervollen neuen Arten des Leids gestorben, genug um ab dem nächsten Zug der Nurgletruppen sämtliche seiner Boni zusprechen zu können. Zumindest sofern er zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Spielfeld sein sollte…
Nahkampf Epidemus und Seuchenhüter mit Imperialen Soldaten und Gardisten

2. Zug der Imperialen Armee:
Entnervt von der Inkompetenz seiner Gefolgsmänner beschloss der Lordkommissar die Sache jetzt selbst in die Hand zu nehmen, scheuchte seine Ogryns aus der Chimäre und in Richtung des Dämonenprinzen der seine Offiziere zu kleinen schleimigen Pfützen reduziert hatte. Offensichtlich viel zu begeistert bald ihre Knarren jemandem ins Gesicht schlagen zu können schafften die Ogryns es nicht dem geflügelten Schrecken eine Wunde durch ihren Beschuss zuzufügen, der Höllenhund sengte ihm jedoch die Flügel an und nahm ihm dadurch einen Lebenspunkt.
Als hätten die Panzerkommandanten erkannt, dass von Epidemus die momentan größte Gefahr ausging konzentrierten sie ihre Granaten und Raketen auf seinen Trupp, verwundeten Epidemus, schalteten jedoch nur den letzten verbliebenen Gefolgsmann ohne Ikone aus. Der Manticore verfehlte ihn ganz und schoss dafür zwei Raketen in den Ikonenlosen Trupp auf der linken Flanke, die jedoch günstig genug im Krater herumschlurften um davon unbeeindruckt zu sein.
Trotz der beeindruckenden Zahl von Attacken konnten die Ogryns und ihr Kommissar dem Prinzen nur einen Lebenspunkt nehmen, ein weiterer und er wäre unter der Last der Attacken zusammengebrochen. Andererseits gelang es diesem jedoch weder den Kommissar, noch einen Ogryn auszuschalten und verwundete sie nur.
Den Tentakeln des anderen Prinzen fiel ein weiter Sentinel zum Opfer, doch befreien konnte er sich aus dem Nahkampf noch immer nicht.
3. Zug der Dämonen:
Gegenangriff der Ogryns und eintreffen weiterer Reserven

Epidemus Segen lockte offensichtlich noch mehr Dämonen aus dem Warp, denn nur noch die Nurglings blieben der Schlacht fern, der sich materialisierende Prinz erkannte aber anscheinend, dass er noch nicht gebraucht wurde und verzögerte sich doch noch und Kugath verlor einen Lebenspunkt als er im Krater bei der rechten Ikone erschien.
Epidemus beschloss, dass der einzelne Seuchenhüter seiner Leibwache nicht mehr in der Lage sein würde ihm weitere Krankheiten vorzuführen und schloss sich den neu erschienenen Schleimbestien an.
Kugath lachte (Wortspiel!) dreckig und schleuderte Händeweise Nurglings auf einen Trupp imperiale Soldaten, sehr nurgletreu schaltete er dabei sieben Soldaten aus.
Die Seuchenhüter, die im letzten Zug erschienen waren beeilten sich ihre neu gewonnen Fähigkeiten an den Ogryns zu testen und verursachten 5 Energiewaffenwunden an ihnen, während der Prinz den Kommissar in seine Einzelteile zerlegte. Die Ogryns beobachteten offenbar so gespannt die Flugbahn ihres Anführer, dass sie den Dämonen keinen Schaden verursachten – allerdings auch vergaßen wegzulaufen und blockierten stattdessen weiterhin den Weg!
Die restlichen Nurgleeinheiten versuchten durch Lüftungsschlitze und Feuerluken an die Fahrzeugbesatzungen zu gelangen, fanden jedoch keinen Weg hinein nur einige Schützen schreckten von ihren Waffen zurück, auch der Dämonenprinz konnte den Sentinelpiloten nur durchschütteln.
3. Zug der Imperialen Armee:
Die Veteranen überzeugten den Fahrer ihrer Chimäre davon, dass aussteigen keine gute Idee war und man stattdessen mit der Masse des Panzers die Seuchenhüter zu einem gut brennbaren Pulk zusammenschieben könnte. Begeistert nahmen die Reste des von Kugath dezimierten Soldatentrupps und der Höllenhund sich diesen Trupp vor, mussten jedoch entsetzt feststellen, dass die verbesserte Widerstandsfähigkeit durch Epidemus Segen die Verluste auf ein Minimum begrenzte. Nur der Manticore schaffte durch seine Raketen einen erlösenden Schlag und zerfetzte 2 Schleimbestien, Epidemus war wieder ein Stück greifbarer für die restlichen Truppen geworden, außerdem ging der letzte Seuchenhüter der ehemaligen Leibgarde vom Feld.
Der Dämonenprinz schaffte es letztendlich doch noch sich vom Sentinel zu befreien und suchte sich schon einen Panzer aus den er mit seinen Tentakeln in Stücke reißen konnte, während sowohl die Seuchenhüter, als auch die Ogryns und der andere Dämonenprinz anscheinend immernoch den fliegenden Überresten des Kommissars zusahen, denn es geschah überhaupt nichts in ihrem Nahkampf, außer dass ein Ogryn scheinbar vor Langeweile starb.
Der andere Dämonenprinz war dafür erfolgreicher und befreite sich vom letzten Sentinel.
4. Zug der Dämonen:
Während der verbliebene Rest der dämonischen Reserven wenig beachtet wurde ignorierten die noch kokelnden Seuchenhüter auf der linken Flanke die Chimäre, die sie eben noch versucht hatte zu überfahren und stapften stattdessen auf den Leman Russ zu, dessen Besatzung entsetzt damit beschäftigt war nachzuladen. Als ihr durchdringender Gestank im Fahrzeug kaum noch zu ertragen war riss eine der Ketten des schwerfälligen Panzers, die Geschütze und Bolter waren jedoch wieder voll einsatzbereit und die Besatzung schwor sich mit einem letzten Feuerwerk unterzugehen.
Epidemus versuchte seine Schleimbestien auf die Chimäre zu zutreiben, jedoch konnte keine von ihnen das vorbeirauschende Fahrzeug erwischen, der Prinz der sich endlich nicht mehr mit lästigen Läufern herumschlagen musste ließ seine Wut am Exterminator aus, der in einer mittelmäßigen Explosion zerstört wurde.
Kugath schloss sich dem fröhlichen Fahrzeugzerlege an und verwandelte die Kommandochimäre in einen Feuerball.
Der Dämonenprinz besann sich zurück auf die Ogryns die vor ihm standen und wischte sie lässig mit seinem Schwert beiseite um sich wieder wichtigeren Dingen zuwenden zu können.
4. Zug der Imperialen Armee:
Epidemus gerät in Gefahr, der letzte Prinz erscheint bei Kugath

Während sich der mit Ogrynklumpen besprenkelte Dämonenprinz wieder zur Reihe der verbliebenen imperialen Fahrzeuge umdrehte beschloss der letzte verbliebene Kommissar, dass es an der Zeit für eine Beförderung sei, legte an und feuerte seine schon 3 mal in dieser Schlacht überhitzte Plasmapistole ab. Sie traf die scheußliche Kreatur direkt im Gesicht, zerriss ihren Kopf und das Ungetüm verging in einer Fontäne aus Eiter und abgestorbenem Gewebe.
Der verbliebene Leman Russ feuerte auf Epidemus und seine Schleimbestien, woraufhin eine der Kreaturen leblos in sich zusammensackte und Epidemus sah verwundeter aus als es selbst für einen Nurgledämonen gut sein konnte. Als seine Nurglings den Thron drehten um ihn vor weiterem Feuer des Panzers zu schützen nutzten die Veteranen ihre Chance. Ein Plasmageschoss verbrannte die letzte Schleimbestie und ein einzelner lautloser Laserstrahl zerschnitt Epidemus schwabbeligen Wanst. Langsam kippte der Herold von seinem Thron und fiel mit einem nassen Klatschen auf den steinigen Boden. Die Seuchenhüter am Leman Russ spürten wie sein Segen mit ihm die materielle Welt verließ und versuchten voller Wut den Leman am feuern zu hindern und waren erfolgreich.
5. Zug der Dämonen:
Trotz des verlorenen Segens neigte sich die Schlacht immer mehr zu Nurgles Gunsten, Kugath schleuderte weiter begeistert Nurglings über das Schlachtfeld, die beiden Seuchenhütertrupps an der Front, sowie die Nurglingschwärme griffen die verbliebenen Fußtuppen an, während die zurück gebliebenen Seuchenhüter stumpf in den Ruinen stehen blieben – sie würden die Schlacht ohnehin nicht mehr erreichen.
Der Dämonenprinzen ließen ihre Wut an den übrig gebliebenen Fahrzeugen aus, zerfetzten den letzten Leman Russ, legten den Höllenhund lahm und hinderten ihn am Abfeuern seiner Waffen, während die Seuchenhüter den letzten Kommissar und seinen Trupp mit ihren Schwertern in grobe Stücke schlugen.
5. Zug der Imperialen Armee:
Der Manticore, der sämtliche seiner Raketen mittlerweile verschossen hatte richtete sich selbst auf den zuletzt eingetroffenen Dämonenprinzen aus und fuhr direkt auf ihn zu. Überzeugt davon die Schlacht ohnehin schon gewonnen zu haben rammte dieser sein Schwert in den Raketenpanzer, glitt aber an der zusätzlichen Panzerung ab und wurde überfahren.
Die Veteranen, erkannten, dass sie etwas tun mussten, wenn sie nicht untergehen wollten legten auf den Prinzen an, der beide Leman Russ vernichtet hatte. Nach einem vernichtenden Feuerhagel starrte der zwar mit einem Auge weniger aber nicht weniger bösartig auf ihre Chimäre und setzte sich in Bewegung…
Eine entvölkterte Aufstellungszone mit überfahrenem Prinz (nicht im Bild 😛 )

6. Zug der Dämonen:
Die Dämonen verloren offensichtlich die Lust am laufenden Kampf und betrachteten ihn als gewonnen. So waren sie nur in der Lage einige Fahrzeuge durchzuschütteln, die von Kugath erschaffenen Nurglings waren sogar so unmotiviert, dass sie weit abwichen, ein Schocktruppen Missgeschick erlitten und in Reserve platziert wurden. Nur die schon vorhandenen Nurglings töteten den letzten Soldaten des verbliebenen Trupps.
6. Zug der Imperialen Armee
Die Veteranen wussten, dass es ihr Ende war, die Verstärkungen vom HQ trafen nicht ein, die Schlacht war verloren. Sie machten sich für einen letzten Sturmangriff bereit und spurteten aus ihrer von den Tentakeln des Dämonenprinzen malträtierten Chimäre.
Auf der anderen Seite der zusammengebrochenen Frontlinie nutzte der Fahrer des Manticores seinen Schwung um in Kugaths aufgedunsenen Leib zu schmettern und zerfetzte auch ihn! (Blöd wenn man gegen Ende des Spiels alle Tod oder Ehre Tests annimmt 😀 )
Die Veteranen nutzen ihre ausgediente Chimäre als Schutzschild vor dem Dämonenprinzen, feuerten ihre Melter auf ihn ab, nahmen ihm seine letzten zwei Lebenspunkte und verwandelten ihn in einen noch übler stinkenden Haufen Asche als man es sich jemals hätte vorstellen wollen.
Epilog:
Die Veteranen feuerten sämtliche ihrer Magazine in das Ungetüm, die Melter sengten die Chimäre an, die ihnen seit 3 Kampagnen so gute Dienste geleistet hatte, und endlich schwankte der Dämonenprinz und zerfiel. Hektisch suchten die Soldaten nach weiter Munition für ihre Lasergewehre und noch bevor die Melter für einen weiteren Schuss auskühlen und der Rauch sich verziehen konnte wurde eine riesige Horde von Seuchenhütern sichtbar, die langsam, aber unbeirrbar auf die Soldaten zustapfte. Der Funker forderte Verstärkung an, versuchte die übrigen Truppen zu erreichen und hörte nur das Rauschen seines Funkgeräts, es war niemand mehr da, der antworten konnte. Ein letztes Aufleuchten im Nebel im Rauch des vergangenen Ungeuers, gefolgt von einem dumpfen Rumsen verkündete die Explosion eines verbliebenen Fahrzeugs der Kompanie. Der Sergeant zog sein Energieschwert, und sprach mit fester Stimme: „Es war eine Ehre mit euch dem Imperator zu dienen.“
Ein letztes Mal steckten sie die Bajonette auf ihre Lasergewehre, luden durch und stürmten der schwankenden Horde der Seuchenhüter entgehen.
Das Spiel endete 11-8 und war ein Sieg für die Dämonen des Nurgle, ich hoffe ihr hattet euren Spaß beim lesen 🙂
Ein besonderer Dank gebührt den Usern DaGuppie und Akira, von denen ich große Teile der Armee kaufte/ertauschte: Danke! Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen 🙂
lg Stefan
Nur zwei drei kurze Worte bevor es mit dem Spielbericht los geht:
Ich spielte eine Dämonenliste um Epidemus und für alle die es nicht wissen, solange er auf dem Feld ist wird gezählt wie viele Modelle von Nurgleeinheiten ausgeschaltet werden. Dann kann man anhand einer Tabelle ablesen welche Boni sich für diese Einheiten ergeben, das beinhaltet Giftattacken auf 2+ für den Nahkampf und geht bis zu „Alle Attacken von Anhängern des Nurgle ignorieren Rüstungswürfe“ – kann also sehr eklig (yay, Wortspiel 😀 ) werden, ist allerdings auch unter normalen Umständen für Nurglemodelle schwer zu erreichen.
Meine Liste ist in diesem Thread zu finden, die von meinem Gegner sah ETWA so aus (genaue Liste folgt):
*************** 1 HQ ***************
Lord-Kommissar 70 Punkte
- 1 x Energiefaust 15 Pkt.
- Plattenrüstung 10 Pkt.
- Tarnmantel 10 Pkt.
+ Chimäre 55 Pkt.
- Multilaser kostenlos
- Schwerer Flammenwerfer kostenlos
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 175 Punkte
*************** 2 Elite ***************
5 Ogryns 210 Pkt.
10 Gardisten 165 Pkt.
- 1 x Melter 10 Pkt.
- 1 x Plasmawerfer 15 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
- 1 x Energiewaffe 10 Pkt.
- - - > 200 Punkte
*************** 2 Standard ***************
Veteranentrupp 70 Punkte
- 3 x Veteran mit Melter 30 Pkt.
- Veteranensergeant kostenlos
+ Chimäre 55 Pkt.
- Multilaser kostenlos
- Schwerer Flammenwerfer kostenlos
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 170 Punkte
Infanteriezug
+ Kommandotrupp des Zuges 30 Pkt.
- Zugkommandeur kostenlos
- 1 x Energiefaust 15 Pkt.
- Kommissar 35 Pkt.
- 1 x Energiefaust 15 Pkt.
- 4 x Soldat mit Granatwerfer 20 Pkt.
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
- Kommissar 35 Pkt.
- Plasmapistole 10 Pkt.
- Energiewaffe 10 Pkt.
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
+ Infanterietrupp 50 Pkt.
- Soldat mit Flammenwerfer 5 Pkt.
- Upgrade zum Sergeant kostenlos
- - - > 390 Punkte
*************** 2 Sturm ***************
3 Spähsentinels 105 Pkt.
- 3 x Maschinenkanone 15 Pkt.
- Nebelwerfer 15 Pkt.
- - - > 135 Punkte
Sturmpanzerschwadron
- Nebelwerfer 5 Pkt.
+ - Höllenhund 130 Pkt.
- Schwerer Bolter kostenlos
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 150 Punkte
*************** 3 Unterstützung ***************
Leman-Russ-Schwadron
+ - Leman Russ Kampfpanzer 150 Pkt.
- Schwerer Bolter kostenlos
- Paar schwere Bolter 20 Pkt.
- Maschinengewehr 10 Pkt.
- Suchkopfrakete 10 Pkt.
- Bulldozerschaufel 10 Pkt.
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 215 Punkte
Leman-Russ-Schwadron
+ - Leman Russ Exterminator 150 Pkt.
- Schwerer Bolter kostenlos
- Paar schwere Bolter 20 Pkt.
- Maschinengewehr 10 Pkt.
- Zusätzliche Panzerung 15 Pkt.
- - - > 195 Punkte
Raketenpanzer Manticor 160 Punkte
- Schwerer Bolter kostenlos
- - - > 160 Punkte
Gesamtpunkte Imperiale Armee : 2000
Nach einigem hin und her Gewürfel ergab sich die Aufstellung Speerspitze, als Mission Vernichtung und, dass ich den ersten Zug haben sollte.
1. Zug der Dämonen:
Wie üblich war der erste Dämonenzug ausgesprochen langweilig. Die gewünschte Welle, bestehend aus zwei Dämonenprinzen, zwei Trupps Seuchenhütern mit Ikone, einem ohne und Epidemus in einem Ikonentrupp erschien und wich kaum ab. Lediglich die ikonenlosen Seuchenhüter machten einen Satz gefährlich nah in Richtung Spielfeldkante und ein Dämonenprinz verlor einen Lebenspunkt durch einen Test für gefährliches Gelände. In der Schussphase versuchten die Anhänger Nurgles etwas Raum gut zu machen und der vordere Dämonenprinz war nicht in der Lage die Sentinels durch seinen Dämonischen Blick zu beschädigen.
Aufstellung imperiale Armee und geschockte Dämonen:

1. Zug der Imperialen Armee:
Um auf die frisch erschienenen Dämonen zu reagieren, ein wenig Platz zum Schocken in der Nähe der Ikonen nehmen zu können und ihre Flammenwerfer in Stellung zu bringen rückten Teile der Imperialen Armee vor, blieb jedoch zu großen Teilen stehen um ihre überlegene Feuerkraft nutzen zu können.
Ein Großteil des Beschusses konzentrierte sich den Seuchenhütertrupp mit Epidemus, und auch die Deckung des Kraters konnte nicht verhindern, dass zuerst die Gardisten und danach auch noch die Chimäre der Veteranen, die Veteranen selbst, die Sentinels und zuletzt der Höllenhund dem Trupp jeweils ein Modell nahmen. Epidemus Schutzwall aus totem Fleisch wurde dünner und dünner bevor er auch nur eine einzige neue Krankheit für Väterchen Nurgle entdecken konnte!
Der Manticore versuchte dem vorderen Prinzen einige Lebenspunktverluste zu entlocken um ihn für den folgenden Beschuss aufzuweichen, wich jedoch in die rechten Seuchenhüter ab und schaltete einen davon aus. Sowohl der noch folgende Beschuss der beiden Leman Russ und der Ogryns verpuffte an der hohen Widerstandsfähigkeit der Nurgletruppen.
2. Zug der Dämonen:
Offensichtlich fand Nurgle, dass schon genügend seiner Diener versuchten den Imperialen zuzusetzen, denn nur die Schleimbestien und ein weiterer Trupp Seuchenhüter ohne Ikone kamen zur Unterstützung in die Nähe der Ikone des Epidemustrupps geschockt.
Sämtliche Diener Nurgles rückten vor, einer der Prinzen wollte sich an den Sentinels versuchen, der andere übersprang diese um direkt ins Herz der Kompanie vorzustoßen und den Kommandotrupp auszuschalten. Nur der Seuchenhütertrupp auf der rechten Flanke blieb hinter einem Teil einer Ruine in Deckung um nicht zu schnell von den Ogryns und ihrem Kommissar angegriffen zu werden.
Zweite Welle der Dämonen und Bewegung:

Der beißende Gestank, der von Epidemus ausging, ließ vier Gardisten keuchend und Blut hustend zu Boden gehen, noch bevor er, getragen von seinen Nurglings, bei ihnen ankam und zwei weitere von ihnen mit seinem Seuchenschwert niederstreckte. Anscheinend zu sehr von der Schrecklichkeit ihrer Gegner übermannt um sich effektiv zu wehren erschlugen weder die normalen Soldaten, noch die Gardisten auch nur einen Seuchenhüter im multiplen Nahkampf mit Epidemus, verloren den Mut und wurden in die Flucht geschlagen. Dabei gelang es Nurgles Dienern die Gardisten einzuholen, die gewöhnlichen Soldaten konnten jedoch das Schlachtfeld verlassen.
Während der eine Prinz nur einen Sentinel ausschalten konnte brach der andere mit purer Gewalt durch eine Mauer und zerfetzte das HQ komplett, bevor es sich wehren konnte.
Nach kurzem durchzählen und dem Beschluss vom Spielfeld geflohene Einheiten nicht als von Nurgleeinheiten ausgeschaltet zu zählen klatschte Epidemus erfreut in die schwabbeligen schleimbedeckten Hände – Es waren schon über 20 feindliche Soldaten an wundervollen neuen Arten des Leids gestorben, genug um ab dem nächsten Zug der Nurgletruppen sämtliche seiner Boni zusprechen zu können. Zumindest sofern er zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Spielfeld sein sollte…
Nahkampf Epidemus und Seuchenhüter mit Imperialen Soldaten und Gardisten

2. Zug der Imperialen Armee:
Entnervt von der Inkompetenz seiner Gefolgsmänner beschloss der Lordkommissar die Sache jetzt selbst in die Hand zu nehmen, scheuchte seine Ogryns aus der Chimäre und in Richtung des Dämonenprinzen der seine Offiziere zu kleinen schleimigen Pfützen reduziert hatte. Offensichtlich viel zu begeistert bald ihre Knarren jemandem ins Gesicht schlagen zu können schafften die Ogryns es nicht dem geflügelten Schrecken eine Wunde durch ihren Beschuss zuzufügen, der Höllenhund sengte ihm jedoch die Flügel an und nahm ihm dadurch einen Lebenspunkt.
Als hätten die Panzerkommandanten erkannt, dass von Epidemus die momentan größte Gefahr ausging konzentrierten sie ihre Granaten und Raketen auf seinen Trupp, verwundeten Epidemus, schalteten jedoch nur den letzten verbliebenen Gefolgsmann ohne Ikone aus. Der Manticore verfehlte ihn ganz und schoss dafür zwei Raketen in den Ikonenlosen Trupp auf der linken Flanke, die jedoch günstig genug im Krater herumschlurften um davon unbeeindruckt zu sein.
Trotz der beeindruckenden Zahl von Attacken konnten die Ogryns und ihr Kommissar dem Prinzen nur einen Lebenspunkt nehmen, ein weiterer und er wäre unter der Last der Attacken zusammengebrochen. Andererseits gelang es diesem jedoch weder den Kommissar, noch einen Ogryn auszuschalten und verwundete sie nur.
Den Tentakeln des anderen Prinzen fiel ein weiter Sentinel zum Opfer, doch befreien konnte er sich aus dem Nahkampf noch immer nicht.
3. Zug der Dämonen:
Gegenangriff der Ogryns und eintreffen weiterer Reserven

Epidemus Segen lockte offensichtlich noch mehr Dämonen aus dem Warp, denn nur noch die Nurglings blieben der Schlacht fern, der sich materialisierende Prinz erkannte aber anscheinend, dass er noch nicht gebraucht wurde und verzögerte sich doch noch und Kugath verlor einen Lebenspunkt als er im Krater bei der rechten Ikone erschien.
Epidemus beschloss, dass der einzelne Seuchenhüter seiner Leibwache nicht mehr in der Lage sein würde ihm weitere Krankheiten vorzuführen und schloss sich den neu erschienenen Schleimbestien an.
Kugath lachte (Wortspiel!) dreckig und schleuderte Händeweise Nurglings auf einen Trupp imperiale Soldaten, sehr nurgletreu schaltete er dabei sieben Soldaten aus.
Die Seuchenhüter, die im letzten Zug erschienen waren beeilten sich ihre neu gewonnen Fähigkeiten an den Ogryns zu testen und verursachten 5 Energiewaffenwunden an ihnen, während der Prinz den Kommissar in seine Einzelteile zerlegte. Die Ogryns beobachteten offenbar so gespannt die Flugbahn ihres Anführer, dass sie den Dämonen keinen Schaden verursachten – allerdings auch vergaßen wegzulaufen und blockierten stattdessen weiterhin den Weg!
Die restlichen Nurgleeinheiten versuchten durch Lüftungsschlitze und Feuerluken an die Fahrzeugbesatzungen zu gelangen, fanden jedoch keinen Weg hinein nur einige Schützen schreckten von ihren Waffen zurück, auch der Dämonenprinz konnte den Sentinelpiloten nur durchschütteln.
3. Zug der Imperialen Armee:
Die Veteranen überzeugten den Fahrer ihrer Chimäre davon, dass aussteigen keine gute Idee war und man stattdessen mit der Masse des Panzers die Seuchenhüter zu einem gut brennbaren Pulk zusammenschieben könnte. Begeistert nahmen die Reste des von Kugath dezimierten Soldatentrupps und der Höllenhund sich diesen Trupp vor, mussten jedoch entsetzt feststellen, dass die verbesserte Widerstandsfähigkeit durch Epidemus Segen die Verluste auf ein Minimum begrenzte. Nur der Manticore schaffte durch seine Raketen einen erlösenden Schlag und zerfetzte 2 Schleimbestien, Epidemus war wieder ein Stück greifbarer für die restlichen Truppen geworden, außerdem ging der letzte Seuchenhüter der ehemaligen Leibgarde vom Feld.
Der Dämonenprinz schaffte es letztendlich doch noch sich vom Sentinel zu befreien und suchte sich schon einen Panzer aus den er mit seinen Tentakeln in Stücke reißen konnte, während sowohl die Seuchenhüter, als auch die Ogryns und der andere Dämonenprinz anscheinend immernoch den fliegenden Überresten des Kommissars zusahen, denn es geschah überhaupt nichts in ihrem Nahkampf, außer dass ein Ogryn scheinbar vor Langeweile starb.
Der andere Dämonenprinz war dafür erfolgreicher und befreite sich vom letzten Sentinel.
4. Zug der Dämonen:
Während der verbliebene Rest der dämonischen Reserven wenig beachtet wurde ignorierten die noch kokelnden Seuchenhüter auf der linken Flanke die Chimäre, die sie eben noch versucht hatte zu überfahren und stapften stattdessen auf den Leman Russ zu, dessen Besatzung entsetzt damit beschäftigt war nachzuladen. Als ihr durchdringender Gestank im Fahrzeug kaum noch zu ertragen war riss eine der Ketten des schwerfälligen Panzers, die Geschütze und Bolter waren jedoch wieder voll einsatzbereit und die Besatzung schwor sich mit einem letzten Feuerwerk unterzugehen.
Epidemus versuchte seine Schleimbestien auf die Chimäre zu zutreiben, jedoch konnte keine von ihnen das vorbeirauschende Fahrzeug erwischen, der Prinz der sich endlich nicht mehr mit lästigen Läufern herumschlagen musste ließ seine Wut am Exterminator aus, der in einer mittelmäßigen Explosion zerstört wurde.
Kugath schloss sich dem fröhlichen Fahrzeugzerlege an und verwandelte die Kommandochimäre in einen Feuerball.
Der Dämonenprinz besann sich zurück auf die Ogryns die vor ihm standen und wischte sie lässig mit seinem Schwert beiseite um sich wieder wichtigeren Dingen zuwenden zu können.
4. Zug der Imperialen Armee:
Epidemus gerät in Gefahr, der letzte Prinz erscheint bei Kugath

Während sich der mit Ogrynklumpen besprenkelte Dämonenprinz wieder zur Reihe der verbliebenen imperialen Fahrzeuge umdrehte beschloss der letzte verbliebene Kommissar, dass es an der Zeit für eine Beförderung sei, legte an und feuerte seine schon 3 mal in dieser Schlacht überhitzte Plasmapistole ab. Sie traf die scheußliche Kreatur direkt im Gesicht, zerriss ihren Kopf und das Ungetüm verging in einer Fontäne aus Eiter und abgestorbenem Gewebe.
Der verbliebene Leman Russ feuerte auf Epidemus und seine Schleimbestien, woraufhin eine der Kreaturen leblos in sich zusammensackte und Epidemus sah verwundeter aus als es selbst für einen Nurgledämonen gut sein konnte. Als seine Nurglings den Thron drehten um ihn vor weiterem Feuer des Panzers zu schützen nutzten die Veteranen ihre Chance. Ein Plasmageschoss verbrannte die letzte Schleimbestie und ein einzelner lautloser Laserstrahl zerschnitt Epidemus schwabbeligen Wanst. Langsam kippte der Herold von seinem Thron und fiel mit einem nassen Klatschen auf den steinigen Boden. Die Seuchenhüter am Leman Russ spürten wie sein Segen mit ihm die materielle Welt verließ und versuchten voller Wut den Leman am feuern zu hindern und waren erfolgreich.
5. Zug der Dämonen:
Trotz des verlorenen Segens neigte sich die Schlacht immer mehr zu Nurgles Gunsten, Kugath schleuderte weiter begeistert Nurglings über das Schlachtfeld, die beiden Seuchenhütertrupps an der Front, sowie die Nurglingschwärme griffen die verbliebenen Fußtuppen an, während die zurück gebliebenen Seuchenhüter stumpf in den Ruinen stehen blieben – sie würden die Schlacht ohnehin nicht mehr erreichen.
Der Dämonenprinzen ließen ihre Wut an den übrig gebliebenen Fahrzeugen aus, zerfetzten den letzten Leman Russ, legten den Höllenhund lahm und hinderten ihn am Abfeuern seiner Waffen, während die Seuchenhüter den letzten Kommissar und seinen Trupp mit ihren Schwertern in grobe Stücke schlugen.
5. Zug der Imperialen Armee:
Der Manticore, der sämtliche seiner Raketen mittlerweile verschossen hatte richtete sich selbst auf den zuletzt eingetroffenen Dämonenprinzen aus und fuhr direkt auf ihn zu. Überzeugt davon die Schlacht ohnehin schon gewonnen zu haben rammte dieser sein Schwert in den Raketenpanzer, glitt aber an der zusätzlichen Panzerung ab und wurde überfahren.
Die Veteranen, erkannten, dass sie etwas tun mussten, wenn sie nicht untergehen wollten legten auf den Prinzen an, der beide Leman Russ vernichtet hatte. Nach einem vernichtenden Feuerhagel starrte der zwar mit einem Auge weniger aber nicht weniger bösartig auf ihre Chimäre und setzte sich in Bewegung…
Eine entvölkterte Aufstellungszone mit überfahrenem Prinz (nicht im Bild 😛 )

6. Zug der Dämonen:
Die Dämonen verloren offensichtlich die Lust am laufenden Kampf und betrachteten ihn als gewonnen. So waren sie nur in der Lage einige Fahrzeuge durchzuschütteln, die von Kugath erschaffenen Nurglings waren sogar so unmotiviert, dass sie weit abwichen, ein Schocktruppen Missgeschick erlitten und in Reserve platziert wurden. Nur die schon vorhandenen Nurglings töteten den letzten Soldaten des verbliebenen Trupps.
6. Zug der Imperialen Armee
Die Veteranen wussten, dass es ihr Ende war, die Verstärkungen vom HQ trafen nicht ein, die Schlacht war verloren. Sie machten sich für einen letzten Sturmangriff bereit und spurteten aus ihrer von den Tentakeln des Dämonenprinzen malträtierten Chimäre.
Auf der anderen Seite der zusammengebrochenen Frontlinie nutzte der Fahrer des Manticores seinen Schwung um in Kugaths aufgedunsenen Leib zu schmettern und zerfetzte auch ihn! (Blöd wenn man gegen Ende des Spiels alle Tod oder Ehre Tests annimmt 😀 )
Die Veteranen nutzen ihre ausgediente Chimäre als Schutzschild vor dem Dämonenprinzen, feuerten ihre Melter auf ihn ab, nahmen ihm seine letzten zwei Lebenspunkte und verwandelten ihn in einen noch übler stinkenden Haufen Asche als man es sich jemals hätte vorstellen wollen.
Epilog:
Die Veteranen feuerten sämtliche ihrer Magazine in das Ungetüm, die Melter sengten die Chimäre an, die ihnen seit 3 Kampagnen so gute Dienste geleistet hatte, und endlich schwankte der Dämonenprinz und zerfiel. Hektisch suchten die Soldaten nach weiter Munition für ihre Lasergewehre und noch bevor die Melter für einen weiteren Schuss auskühlen und der Rauch sich verziehen konnte wurde eine riesige Horde von Seuchenhütern sichtbar, die langsam, aber unbeirrbar auf die Soldaten zustapfte. Der Funker forderte Verstärkung an, versuchte die übrigen Truppen zu erreichen und hörte nur das Rauschen seines Funkgeräts, es war niemand mehr da, der antworten konnte. Ein letztes Aufleuchten im Nebel im Rauch des vergangenen Ungeuers, gefolgt von einem dumpfen Rumsen verkündete die Explosion eines verbliebenen Fahrzeugs der Kompanie. Der Sergeant zog sein Energieschwert, und sprach mit fester Stimme: „Es war eine Ehre mit euch dem Imperator zu dienen.“
Ein letztes Mal steckten sie die Bajonette auf ihre Lasergewehre, luden durch und stürmten der schwankenden Horde der Seuchenhüter entgehen.
Das Spiel endete 11-8 und war ein Sieg für die Dämonen des Nurgle, ich hoffe ihr hattet euren Spaß beim lesen 🙂
Ein besonderer Dank gebührt den Usern DaGuppie und Akira, von denen ich große Teile der Armee kaufte/ertauschte: Danke! Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen 🙂
lg Stefan
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