Warhammer Konferenz !!??

Dragunov 67

Tabletop-Fanatiker
14. Juni 2020
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Darüber bin ich gestern in meinen News gestolpert.
Anfänglich musste ich etwas schmunzeln,fand es dann beim weiterlesen aber sehr interessant.
War jemand von euch an der ersten interessiert ,dabei oder hat da anderweitige Infos?
Schon cool in welche Richtungen ein TT System Einfluss nehmen kann.

PS an die @Mods, kann verschoben werden, wenn es woanders besser aufgehoben ist.
 
Bei dem link war ich erstmal skeptisch, was da tatsächlich geboten wird und ob sich da jemand aus Prestige-Gründen nur an bestehende Institutionen "dranhängt". Aber die Veranstalter/Organisatoren sind von der Uni Lancaster Management School und das scheint tatsächlich offiziell an der Uni in Heidelberg stattzufinden; deren Wappen findet man dort.

Beteiligt ist auch dieses Institut mit dem Wahnsinnsnamen:

Krass; als ich studiert habe, gab es Jura, Medizin, Theologie und noch 1-2 Sachen... 🥳
 
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Klingt interessant, doch bei der derzeitigen gesellschaftlichen Lage bin ich mir unsicher, ob Diskurse über (fiktionale) Politik gesittet stattfinden können.
Keine Ahnung was du damit meinst oder was unsere derzeitige gesellschaftliche Lage sein soll.

Die Abstracts klingen interessant, aber auch so dass jemand ohne akademischen Hintergrund, der nur hingeht weil er 40K mag, wenig Spaß haben wird.

 
Den PTSD Punkt find ich interessant. Da schau ich Mal tiefer rein.
Aber beim Rest denk ich mir: Man kann iwie alles übertreiben.
Finde man kann schwer sagen, welches Thema übertrieben ist. Gibt tausende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Möglichkeiten beschäftigen 2€ weniger Steuern zu bezahlen oder Befragungen zu allen Möglichen Kleinigkeiten in Unternehmen.

Ohne "Übertreibung" gäbe es keinen wissenschaftlichen Fortschritt und wir wüssten Nichts über uns selbst
 
Ohne "Übertreibung" gäbe es keinen wissenschaftlichen Fortschritt und wir wüssten Nichts über uns selbst

Soweit würde ich jetzt nicht gehen.

Und das stellt ja auch nur meine persönliche (und vor allem oberflächliche) Meinung dar. Ich bin für sowas einfach nicht die richtige Zielgruppe.

Mein Interesse an 40k ginge mehr in die naturwissenschaftliche Richtung anstatt die Theologische oder Philosophische.
 
Soweit würde ich jetzt nicht gehen.

Und das stellt ja auch nur meine persönliche (und vor allem oberflächliche) Meinung dar. Ich bin für sowas einfach nicht die richtige Zielgruppe.

Mein Interesse an 40k ginge mehr in die naturwissenschaftliche Richtung anstatt die Theologische oder Philosophische.
Ist ja auch ok. Aber was ist in 40K naturwissenschaftlich interessant? Bin da selber nur auf der Oberfläche und weiß dass ein Thunderhawk unmöglich fliegen kann
 
Ist ja auch ok. Aber was ist in 40K naturwissenschaftlich interessant? Bin da selber nur auf der Oberfläche und weiß dass ein Thunderhawk unmöglich fliegen kann
Musste erstmal die Definition von Naturwissenschaft checken bevor ich antworte.

Da gibt es aber definitiv ne ganze Menge die da interessant wäre. Verschiedenste Alien Völker, der Warp und tausende und abertausende Planeten mit eigenem eventuell anderem Ökosystem.
 
Da gibt es aber definitiv ne ganze Menge die da interessant wäre. Verschiedenste Alien Völker, der Warp und tausende und abertausende Planeten mit eigenem eventuell anderem Ökosystem.

Sicher! Ich glaube nur, bei so -ich sag jetzt mal vorsichtig- "fachübergreifenden" Themen ist es immer schwierig für ne Uni, wo genau und in welchem Fachbereich man bestimmte Veranstaltungen reinpackt. Ich denke, dass viele Hochschulen da auch eher auf einen seriösen Ruf bedacht sind, und nicht jede Fakultät auf sowas Lust hat. Wenn die ganzen Organisatoren dieser Idee aus Lancaster kommen (?), man das aber in Deutschland stattfinden lässt, wird das schon einen Grund haben.

Im Zweifel kann man das Thema mE halt besser im Bereich Geisteswissenschaften abhandeln als im Bereich MINT.
 
Naja selbst hier in Forum, gab es eine Person die versucht hat, die Einheiten der Imperialen Armee und ihre Funktionsweise so zu erklären, das es zu den Modellen und deren Maßstab passt. Fand ich als Leihe sehr interessant.

Von daher kann und soll ne Uni gerne Naturwissenschaftlich an das Thema herangehen. Das würde für mich die geistige Betrachtung aber nicht ausschließen. Man kann ja durchaus beides tun. Eventuell dann durch unterschiedliche Unis oder Institutionen abgedeckt.
 
Ich finde es viel interessanter, dass ein fiktives Universum in den Interessenbereich von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen rückt.
Michio Haku und andere haben ähnliches ja schon mit Technik, Philosophie, Politik und anderen Themen aus verschiedenen Büchern, Filmen und Spielen wie StarTtrek/Wars,Bab 5,Buck Rogers ua in Dokus und Artikeln gemacht.
Zeigt aber auch ein wenig die Komplexität den Einfluss eines Projektes/Produktes wie Warhammer auf andere Bereiche, wenn sich Wissenschaftler verschiedener Bereiche und Unis damit beschäftigen.
Ob es wegen der Seriösität in Heidelberg statt Lancaster stattfindet bezweifle ich allerdings etwas,da Heidelberg ja auch nicht irgendeine Hinterwäldler Uni ist.
Die Zeiten ändern sich halt.
Themen die vor ein paar Jahren noch Spinnerei waren,werden heute auch auf anderen Gebieten ernsthaft diskutiert und dokumentiert.
 
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Ob es wegen der Seriösität in Heidelberg statt Lancaster stattfindet bezweifle ich allerdings etwas,da Heidelberg ja auch nicht irgendeine Hinterwäldler Uni ist.
Es geht nicht um die Seriösität des Themas alleine, sondern wie das thematisch zu einer Uni bzw. einer Fakultät/einem Institut konkret passt:

-Uni Lancaster, also ne Management/bussiness school (also was aus dem eher BWL-Bereich) oder

-Uni Heidelberg mit einem geisteswissenschaftlichen Institut mit so einer Selbstbeschreibung:
The Käte Hamburger Center for Apocalyptic and Post-Apocalyptic Studies (CAPAS) at Heidelberg University focuses on the question of how catastrophes and end-time scenarios affect societies, individuals and environments. The aim is to describe past and present system upheavals and collapses in a differentiated way on the basis of a transdisciplinary research approach and to distinguish between them. The reactions to apocalyptic scenarios as well as future designs for the time after the catastrophe are also to be understood, analysed and questioned against the background of their respective historical and cultural frameworks.

🤷‍♂️😉
 
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Uni Lancaster, also ne Management/bussiness school (also was aus dem eher BWL-Bereich) oder

-Uni Heidelberg mit einem geisteswissenschaftlichen
Meine Vermutung ist etwas profaner.😉😁
Lancaster -> UK nicht EU
Heidelberg -> EU 🤷😁
Habe auch schon an der TU Dresden bzw OHS Löbau Seminare, Vortragsreihen uä mitgenommen die nichts mit Technik bzw Militär zu tun hatten.🤔
Allerdings war das in einem System,wo auch Wert auf Allgemeinbildung und nicht nur auf fachliche Ausrichtung gelegt wurde.🤷
Davon mal ab, ist es für mich interessant zu sehen wie Fantasie und Kreativität Einfluss auf viele,teils anders gelagerte Bereiche nimmt.😁
 
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Der Promethiumdurchfluss für das Teil dürfte ziemlich enorm sein. Aber hey evtl. ist die Energiedichte von Promethium ja 20/1 wenn man mit Kerosin oder whatever vergleicht. Das ist ja das schöne an Sci-Fi you can make things work 😉.

Und direkt ein gutes Thema für die nächste Konferenz gefunden: Wie hoch ist die Energiedichte von Promethium? Abschätzungen an Hand der benötigten Energiemengen welche die Flugfahigkeit eines Thunderhawks sicherstellen 🤔😁.

cya