Zeigt her eure Raritäten und Nostalgiestücke! (Warhammer)

Sry fürs offtopic:
Das Problem hatte ich mal mit einen Conan-Roman, wo ich echt dachte, das hat der Author jetzt nicht echt so geschrieben und das wurde nicht ernsthaft so übersetzt. Das war einfach zu heftig und bildlich für meinen Geschmack. Heute würde das hoffentlich durch kein Lektorat mehr so durchgehen. Und bevor die Fragen kommen, Ich sag mal so: Epstein hätte seinen Gefallen daran gefunden. Ich fand es übelst und unnötig.
Bildlich sexuelle Gewalt hat imo keinen Platz in Unterhaltungsliteratur.
Ja. Es gibt Literatur, wo ich es dulden kann, weil es zum Kontext gehört. Aber Fantasy-Unterhaltung?!
Was Mann und Frau so einvernehmlich machen, ist da auch von ausgeschlossen, muss aber nicht unbedingt ins pornographische abgleiten.
Ich finds eigentlich teils nur lächerlich und unnötig, was Hollywood uns da teils so liefert. Ja menschlich, aber bringt die Geschichte nur wenig vorran.
Das waren sehr wahrscheinlich keine Übersetzungsfehler. Robert E. Howard war eher von der „groben“ Sorte (um mal einen gängigen Euphemismus zu benutzen).
 
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Das war ja nun ein sehr grundsätzlicher aber auch sehr individuell moralisierender rant.😒
... aber bringt die Geschichte nur wenig vorran.
Stimmt. Genau so wenig wie vieles an den teils exzessiven Gewaltdarstellungen, die essentieller Teil aller WH-Welten, des Spiels und der Geschichten sind.🧐

Könnte man separat diskutieren, das würde aber voraussetzen, dass alle die gleichen Beispiele im Kopf parat haben und selbst dann wird man vermutlich forenüblich lange und mächtig aneinander vorbeireden.

Robert E. Howard war eher von der „groben“ Sorte (um mal einen gängigen Euphemismus zu benutzen).
Ich find den Kane echt gelungen, was soll man in einer Kane/Conan/Almuric-Umgebung denn erwarten? Dass die tagsüber rummetzeln und abend zur care-Arbeit nach Hause gehen? Allenfalls rettet er auch noch das Mädel und es wird etwas deutlicher gesagt, was dann passiert ... nämlich das was schamhaft wegbleibt, wenn der brave Cowboy die Blondine kriegt.
 
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Ich glaube, Game of Thrones war unter anderem deshalb so erfolgreich, weil die Serie nicht einfach nur „Gut gegen Böse“ gezeigt hat.
Oft blieb die Kamera einen Moment länger auf einer Szene und hat auch die unangenehmen oder ambivalenten Seiten gezeigt.
Insgesamt fand ich das, auch bei Themen wie Gewalt und Sex, ziemlich ausgewogen.

Was ich dabei immer etwas seltsam finde: Brutale Szenen, wie wenn jemandem der Kopf aufgespießt wird, werden oft eher akzeptiert als Nacktheit, zum Beispiel bei einem Protagonisten.
Diese Gewichtung wirkt auf mich irgendwie befremdlich.

Am Ende sind das aber persönliche Empfindlichkeiten.
Wer sich daran stört, hat natürlich jedes Recht dazu und kann solche Inhalte einfach meiden , darf sich auch darüber beschweren.

Ich persönlich sehe jedenfalls nichts grundsätzlich Falsches daran, wenn neben heroischen Schlachten auch andere, weniger schöne Seiten des Lebens gezeigt werden.
 
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Kontrovers selbst ist es eigentlich nicht. Nur ziemlich schonungslos und realistisch.
Ahh, das meintest du. Verstehe was du meinst, allerdings lese ich zu wenig aktuelle Literatur um beurteilen zu können ob sowas heute auch geschrieben würde oder nicht. Vom hören-sagen hab ich dafür mitbekommen das es wohl Bücher im Young Adult Markt gibt die so wiederum sicher nicht damals geschrieben worden wären (da es wohl sehr, einvernehmlich, bildlich zur Sache geht).

Aber bringen wir den Thread mal zurück zum ursprünglichen, schönen Thema.
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Da ist noch ein uralter White Dwarf aufgetaucht 😎
 
@ Cormac Guter Hinweis.
Ich hab jetzt keinen Bock, durch meine (nicht ganz komplette) Sammlung zu blättern.
Also muss mir bis zum Beweis des Gegenteils die management summary der KI-Antwort auf die Frage "gibt es in den conan erzählungen von howard und seinen nachfolgern explizite sexszenen ?" genügen.
"Nein, in den ursprünglichen Conan-Erzählungen von Robert E. Howard und seinen klassischen Nachfolgern gibt es keine expliziten Sexszenen. Die Geschichten sind action- und blutbetont, aber Erotik wird in der Literatur bis heute nur angedeutet oder umschrieben."