Meine erste Armee in 40k waren die SW während der 2. Edition.
Und ich habe sie nicht gemocht.
Deren Ästhetik gefiel mir damals überhaupt nicht.
Aber es war die Fraktion, die noch niemand hatte, und den Codex dazu gab es im Store.
Also beugte ich mich meinem Schicksal.
Als die 3. Edition herauskam, verweigerte sich meine Spielgruppe dieser.
Zu simpel, zu unfluffig und was weiß ich, was es alles für Gründe bei ihnen gab.
Wir waren zuerst Pen-&-Paper-Rollenspieler und dann Leute, die Tabletop gespielt haben.
Aber Gott, das Cover der Box der 3. Edition.
Niemand spielte Black Templars, und diese sahen so genial aus.
Als DSA-Spieler hat mich ihr martialischer und leicht ritterlicher Stil sofort gepackt.
Ich erinnere mich, wie ich öfter über dieses Bild sinniert habe. Wenn ich mich nicht täusche, war es im Grundbuch der 2. Edition.
Das ist Terra, die Wiege der Menschheit, das Zentrum der Macht.
Und es sieht fast so aus, als wäre man auf einem Alienplaneten, so fremdartig, absurd, durchmischt mit Cybertechnologie und geradezu archaischen Elementen. Damals gab es kaum Romane, also musste man auf basis dieser Bilder und kleiner Textschnipsel sich vorstellen wie das Imperium wohl ist.
Verglichen damit wirken auf mich einige heutige Darstellungen von Städten und Gesellschaften in 40k etwas zu mundan, zu normal.
John Blanche hat 40k in meinen Augen erst zu etwas Besonderem und Fremdartigem gemacht.
Warzone, das auch ein paar coole Bilder in seinen Büchern hatte, sah im Vergleich dazu immer relativ unoriginell aus.
John Blanche hat 40k erst wirklich zu etwas gemacht, das nicht nur ein Sammelsurium aus verschiedenen Sci-Fi-Universen ist.