Mittlerweile sind meine ersten Prototypen für meine Spielplatte "Der Alte Wald" gekommen.
Jedes Hexagon-Feld besteht aus drei Teilen. Die untere Platte mit den Ausschnitten an den Kanten und den kleinen Löchern in der Mitte sowie zwei weitere Platten mit drei großen, kreisförmigen Ausschnitten.
Jedes Hexagon-Feld hat drei Steckplätze für verschiedenste Einsätze. Diese Einsätze werden manuell ausgeschnitten und mittels Legosteinen verbunden.
So sieht ein fertiges Hexagon-Feld ohne Einsätze aus
Hier sieht man die Lego-Verbindung auf der Unterseite. In die quadratischen Ausschnitte wird eine 2x2-Fließe geklebt. Zwei Fließen werden anschließend mit einem 2x4-Stein verbunden. Durch die Löcher auf der Unterseite kann man mit einem Zahnstocher die Einsätze wieder "rauspieksen".
Zwei fertige, verbundene Hexagon-Felder. Die Felder können beliebig angeordnet und mit beliebigen Einsätzen versehen werden. Entsprechendes Material von Green Stuff World ist schon eingekauft.
Ich bin auch wirklich froh, dass ich nur zwei Platten zum Testen gekauft habe. Ursprünglich wollte ich gleich 20 kaufen, da der Stückpreis doch erheblich sinkt bei höheren Mengen. Ich hab ein paar wertvolle Erkenntnisse gewonnen:
- Die quadratischen Ausschnitte für die Fließen haben abgerundete Ecken und waren daher nicht tief genug. Für die fertigen Hexagon-Felder muss ich die Ausschnitte um 1mm in Richtung Mittelpunkt vergrößern
- Die Einsätze brauchen theoretisch keine Lego-Verbindung. Die Einsätze sind exakt so groß wie die Vertiefungen und halten auch so. Auf Dauer dürfte durch Abrieb mehr Spiel entstehen aber grundsätzlich müssen die Einsätze ja auch nicht bombenfest halten. Ich überlege daher, die Lego-Steckverbindung ersatzlos zu streichen. Der sehr große Vorteil wäre, dass ich mir dadurch fast das komplette Lego und die mittlere, 6mm dicke PVC-Platte sparen würde. Außerdem ist es gar nicht so einfach, die Lego-Steine zum "Klicken" zu bringen, da die Einsätze nur in vier verschiedenen Positionen passen und ich teilweise wirklich Probleme hatte, den richtigen Punkt zu treffen. Vielleicht bleibe ich auch bei meiner aktuellen Lösung. Die wirkt deutlich edler, als die Einsätze einfach nur reinzulegen.
Für den Moment bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Prototyp. Der Wald würde auf diese Weise wirklich extrem modular werden.