[WH40k] Adeptus Mechanicus - Überleben bedeutet nichts, Daten alles

1 Intro

Als die neuen Skitarii Modelle von GW veröffentlich worden sind, war ich sofort begeistert! Ich fand den Style super, das Farbschema ansprechend und die Armee an sich innovativ. Also habe ich mir gleich zwei Start Collecting! Skitarii Boxen gekauft, die dann allerdings lange unangetastet blieben.


Irgendwann habe ich dann eine Tech-Priest und 20 Skitarii (5 Ranger, 15 Vanguard mit Spezialkniften) gebaut und grundiert. Dazu habe ich sukzessive weitere Ad Mech Modelle „organisiert“ und die Codizes gelesen. Ich hatte Bock, aber keine Zeit für mehr.

Ich bekam dann zum Geburtstag einen Imperialen Ritter geschenkt und habe diesen bereits in den Farben des Haus Taranis bemalt. Ich wollte unbedingt eine Kombo aus Ritter, Ad Mech und Skitarii, da ich dies einfach fluffig finde. Mein Interesse stieg, als ich die Bücher „Skitarius“ und „Tech-Priest“ gelesen habe. Mit der 8. Edition hat mich nun endgültig der Ehrgeiz gepackt, die Armee auf Vordermann zu bringen! Ich werde, auch als Mittel der Eigenmotivation, die Fortschritte hier posten.
Viel Spaß beim Lesen des Armeeaufbau-Threads!

Ork Turnierliste erstellen

In diesem Thread würde ich gerne eine neue Orkturnierliste erstellen.

Als Rahmenbedingungen nehme ich die TTM Regeln.
-1850 Punkte (Beachtet, dass die Punktkosten für Auswahlen in den meisten Fällen KEINE Ausrüstung enthalten. Auch die Standardausrüstung muss bezahlt werden.)

-3 Kontingente, gemäß des Regelbuchs (Armeen zwischen 1000-2000 Punkten)

-Fraktionen, gemäß Regelbuch (Imperium ist z.B. eine Fraktion, beachtet aber wer von Buffs profitiert.)

-Forgeworld ist erlaubt

-Missionen: Eine Kombination von jeweils einer Eternal War- und einer Maelstrom-Mission. Missionen folgen noch

-W3 Missionspunkte bleiben fest 2 Punkte.

-Psikräfte und ähnliches können vor jedem Spiel, wie im Regelbuch angegeben ausgewürfelt oder ausgesucht werden.

-Jedes Stratagem kann in jeder Phase maximal einmal genutzt werden. Vor dem Spiel können die Stratagems beliebig oft genutzt werden. Beachtet: Ein Würfelwurf kann nur maximal 1x wiederholt werden. In den Missionen ist festgelegt, wer für die Aufstellungsart und die Fortsetzung des Spiels würfelt. Es können Stratagems genutzt werden um diese Würfel zu wiederholen!

-Es gilt das neue Maelstrom Deck. Es werden KEINE Karten vor dem Spiel aussortiert. Wenn eine Karte nicht erfüllbar ist, dann hat der Spieler Pech (dies wird dank des neuen Decks seltener vorkommen). Missionsziele lassen sich nicht mehr nur im eigenen sondern auch im gegnerischen Zug erfüllen(, wenn die Karte nicht vom eigenen Zug spricht).

-Die Kampagnen Bücher „Stadt in Flammen“ und co. gelten NICHT.

Erstmal werde ich darlegen was meiner Meinung nach in die Liste sollte und was die Liste an sich können muss.
Danach würde ich euch gerne bitte mir weitere Ideen zu liefern und über die Ansätze zu diskutieren.

Also fangen wir an.

Eine Turnierliste sollte meiner Meinung nach ein paar Kernpunkte erfüllen.

Sie braucht eine Einheit die Schocktruppen erfolgreich blocken kann, d.h. entweder ein dicker Block der die Armee abschirmt oder eben mehrere kleine die das können.
Da sind wir also schon bei den Standards und ich schaue auf die Boys und Grotz.
Da man die Waffen der Boys wieder mischen kann, würde ich die mit Shoota vorne lassen und dahinter die Nahkämpfer herwatscheln lassen.
Die Ziele beim Beschuss kann man ja frei wählen, daher sind die Rokkit launcha eine solide Wahl.
Bei der Claw am Boss bin ich noch am überlegen, aber der Big Choppa sollte reichen.
Über einen Runtherd habe ich nachgedacht, da er aber fast soviel kostet wie eine weitere Einheit Grotz würde ich lieber die nehmen um den Eliteslot frei zu halten.

30 Boyz, 9 x Choppa & Slugga, 17 x Shoota, 3 x Rokkit launcha
+ Boss Nob, Kustom shoota, Big choppa -> 13 Pkt.
- - - > 229 Punkte

10 Gretchin
- - - > 30 Punkte

10 Gretchin
- - - > 30 Punkte

Die Elite brauchen wir sowieso für die Panzerabwehr.
Auch hier war die Entscheidung zwischen Tankbustas oder Lootas. Die Tankbustaz haben neben der besseren Waffe, auch wenn die Anzahl der Schüsse und die Reichweite geringer ist, den großen Vorteil das sie eine Assault Waffe ist und natürlich die Sonderregel der Bustaz an sich.
Die Squigs würde ich erstmal weg lassen. Treffen auf die 5 und D6 Schaden ist mir zu unsicher. Wäre es auch fix ein Wert könnte man darüber nachdenken, aber dann kann man auch noch mehr Tankbustaz dazu packen.

10 Tankbustas
- - - > 170 Punkte

10 Tankbustas
- - - > 170 Punkte

Irgendwie müssen die Tankbustas noch bewegt werden, also packen wir 2 Trukks dazu.

Trukk, Big shoota
- - - > 82 Punkte

Trukk, Big shoota
- - - > 82 Punkte

Bewegung ist ein gutes Stichwort auch der große Mob will evtl. mal etwas schneller unterwegs sein.
Wie schon so oft gelesen kommt dafür der Weirdboy ins Spiel.

Wyrdboy
- - - > 62 Punkte

Neben da Jump kann er ja auch noch Smite und bringt somit evtl. auch die eine oder andere Mortal Wound.

Jetzt haben wir einen soliden großen Trupp, kleine Nerveinheiten und einen Teil der Panzerabwehr.
Fehlen noch Einheiten die etwas weiter schießen und schnelle Einheiten die mal ein MZ holen.

Für die Feuerunterstützung kommen die Big/Mek Gunz in Frage. Die Kustom mega-kannon hat ein sehr hohes Potential, selbst bei einem Schuss ist sie nicht zu verachten.
Der Lobba ist genau für die nervigen Einheiten wie etwa Grotz 🙂 um diese auch mal hinter einem LOS Blocker zu finden.
Die Zzap gun ist leider mit der Stärke zu zufällig selbes gilt für die Kannon mit ihrem einen Schuss. Selbes gilt auch fürt die Smasha gun und den Bubblechukka.

1 Mek Gun, 1 x Kustom mega-kannon
- - - > 48 Punkte

1 Mek Gun, 1 x Kustom mega-kannon
- - - > 48 Punkte

1 Big Gun, 1 x Lobba
- - - > 30 Punkte

Jetzt zu den schnellen Einheiten um mal ein abgelegenes MZ oder später auch den Durchbruch zu sichern.
Im Angebot sind Kommandos, Stormboyz, Deffkoptas, Biker, Buggies.
Ich als großer Fan der Buggies bin leider von der neuen Regel nicht besonders überzeugt.
Die Regeln des Koptas sind zwar besser, dafür sind die Punkte sehr hoch. Dafür kriegt man zwei Trupps Kommandos die noch dazu eine bessere Aufstellungsregel haben.
Stormboys sind richtig günstig geworden und die angreifen Regel nach dem Advance ist sehr nett.
Biker sind auch nicht schlecht, mit ihren 2 Leben und der etwas längeren Bewegungsreichweite sind sie ebenfalls eine Option. Da ich aber Stormboys besitze kommen die in meine Liste.

5 Kommandos
- - - > 45 Punkte

5 Kommandos
- - - > 45 Punkte

5 Kommandos
- - - > 45 Punkte

*************** 3 Sturm ***************
5 Stormboyz
- - - > 40 Punkte

5 Stormboyz
- - - > 40 Punkte

5 Stormboyz
- - - > 40 Punkte

Evtl gebe ich den Kommandos auch noch Rokkits, aber das muss ich erst noch schauen ob das Kosteneffizient ist.

Jetzt muss man sich entscheiden ob man den Rest mit mehr Boys auffüllt oder noch ein paar Spielerreien einbaut.
Einige werden innerlich schon rufen und wo is da Boss. Ja, den kann man einfach immer mitnehmen. Also rein mit ihm.
Auf Bike kann er schnell mal woanders aushelfen und dank der neuen Regeln kann er unbeheligt vom gegnerischen Beschuss hinter den Reihen herumdüsen.
Wer den Forgeworld Index hat sollte den Boss daraus nehmen 😉

Warboss on Warbike, Attack squig
+ Shoota, Power klaw -> 25 Pkt.
- - - > 111 Punkte

Dann packem wir noch einen Mek ein der der Warlord sein darf.

Mek
+ Kustom mega-blasta, Choppa -> 9 Pkt.
- - - > 31 Punkte

Wie oben schon geschrieben hat man jetzt die Möglichkeit mit den restlichen Punkten den Tisch zu fluten.
Persönlich will ich aber immer gerne ein zentrales Stück in meiner Armee haben, und das wird in diesem Fall der Morkanaut mit seinem Kraftfeld.
Die Hoffnung dabei ist dem Gegner eine Einheit zu geben an der er sich abarbeiten kann und damit die kleinen Einheiten etwas aus den Augen zu verlieren.

Morkanaut, Kustom force field
- - - > 374 Punkte

Ich muss aber gestehen, das diese Einheit evtl. noch ersetzt wird. Mein Gefühl sagt mir, das sie nicht so lange überleben wird wie ich mir das erhoffe 🙂

Hier noch die fertige Liste und Feuer frei für eure Anregungen und Kritik. Übrigens hat auch der Erzfeind bereits eine sehr ähnliche Liste vorgestellt.
Turniere sind eben an der Stelle immer etwas eintönig, das wird sich auch mit der 8ten Edition nicht ändern, außer man spielt komplett andere Konzepte.
Würde mich freuen wenn wirklich jemand eine gute Läuferliste hat oder auch gerne Evil Sunz die rum düsen.

Orks: Patrol Detachment - 977 Punkte
*************** 1 HQ ***************
Wyrdboy
- - - > 62 Punkte

*************** 3 Standard ***************
23 Boyz, 8 x Choppa & Slugga, 12 x Shoota, 2 x Rokkit launcha
+ Boss Nob, Kustom shoota, Big choppa -> 13 Pkt.
- - - > 175 Punkte

10 Gretchin
- - - > 30 Punkte

10 Gretchin
- - - > 30 Punkte

*************** 2 Elite ***************
10 Tankbustas
- - - > 170 Punkte

10 Tankbustas
- - - > 170 Punkte

*************** 2 Sturm ***************
5 Stormboyz
- - - > 40 Punkte

5 Stormboyz
- - - > 40 Punkte

*************** 2 Unterstützung ***************
1 Mek Gun, 1 x Kustom mega-kannon
- - - > 48 Punkte

1 Mek Gun, 1 x Kustom mega-kannon
- - - > 48 Punkte

*************** 2 Transporter ***************
Trukk, Big shoota
- - - > 82 Punkte

Trukk, Big shoota
- - - > 82 Punkte

Orks: Vanguard Detachment - 872 Punkte
*************** 1 HQ ***************
Warboss on Warbike, Attack squig
+ Shoota, Power klaw -> 25 Pkt.
- - - > 111 Punkte

*************** 1 Standard ***************
21 Boyz, 7 x Choppa & Slugga, 12 x Shoota, 1 x Rokkit launcha
+ Boss Nob, Shoota, Big choppa -> 9 Pkt.
- - - > 147 Punkte

*************** 4 Elite ***************
5 Kommandos
- - - > 45 Punkte

5 Kommandos
- - - > 45 Punkte

5 Kommandos
- - - > 45 Punkte

Mek, Grot oiler
+ Kustom mega-blasta, Choppa -> 9 Pkt.
- - - > 35 Punkte

*************** 1 Sturm ***************
5 Stormboyz
- - - > 40 Punkte

*************** 2 Unterstützung ***************
1 Big Gun, 1 x Lobba
- - - > 30 Punkte

Morkanaut, Kustom force field
- - - > 374 Punkte


Gesamtpunkte der Armee : 1849
Powerlevel der Armee : 113
Kommandopunkte der Armee : 4

Armeeliste DerEld goes Tournament [Aktuell: Dark Evolution - Sommer Home Invasion]

Hai allerseits ^^
h
Am 22.7.2017 steht mein nächstes TTM-Turnier. Aktuell bin ich dabei eine schlagkräftige Truppe aufzustellen.

Mein bisheriger Ansatz in der 7.Edition war gewesen Chaosdämonen + Chaos Space Marnines:
Omnisicent Oracle (Kairos Fateeaver + Lord of Change [Warlord])
Herlads Anarchic (als Warp-Batterie)
Kombiniertes Kontingent Thousand Sons CSM (Hexer, 2x Kultisten, Magnus + Void-Shiole Generator oder Schrein des Aquila)
Ich hatte mit der Liste genauso viel Spaß wie Frust. Sehr mächtig, aber auch instabil sobald einer der großen Drei hops ging oder die Psiphase daneben ging oder es Perils of the Warp gab.

Die Liste ist so nicht übertragbar auf die 8.Edition, wegen der Detachments. Und auf Grund der massiven Änderungen bei Beschwörungen (daemonic ritual) und der Psiphase nicht mehr attraktiv. Es ist nicht mehr möglich vernünftig auf Mahlstrom zu spielen. Mortals Wounds können generiert werden, sind aber stark Würfelabhängig (wer mal erlebt hat wie ich bei neun Würfel fünf 1ser erwürfelt für Blick des Magnus oder mit 2+ Retter wiederholbrem Retter bei 4 Wunden trotzdem 4 LP verliere weiß was ich meine).

Also nun auf in die 8.Edition. Magnus ist immer noch eines der härtesten Modell im fressen und austeilen, aber den will ich vorläufig in der Vitrine lassen. Auch will ich weg von den Chaosdämonen, ich weiß nicht recht was ich mitr denen anstellen soll und kann.

So wende ich mich den Heretic Astartes zu und wende mich dort meiner ersten Liebe wieder zu: KHORNE :wub:

Ich erhoffe mir Meinungen und Empfehlungen mit Diskussion. Was ich nicht möchte ist das die Liste komplett umgekrempelt wird (wie ich das in so vielen Armeelisten-Threads hier leider erlebt habe).

Hier nun die Liste
World Eaters Battalion Detachment – 1446p (+3 Command Points)

2x Chaos Lord
Chainsword
Bolt Pistol
Frag Grenade
Krak Grenade


Chaos Lord + Bike
Chainaxe
Combi-Bolter
Combi-Flamer
Frag Grenade
Krak Grenade

2x Hellforged Predator
Predator Autocannon
2x Lascannon
Havoc Launcher

3x 5 Khorne Berserkers
3x 5 Chainaxe
5 Bolt Pistol
Frag Grenade
Krak Grenade

2x 5 Havocs
3x Missile Launcher
1x Lascannon

2x Rhino
2x Combi-Bolter

Thousand Sons Battalion Detachment – 402p (+3 Command Points)

2x Sorcerer + Jump-Pack
2x Force Sword
Bolt Pistol
Frag Grenade
Krak Grenade

3x 10 Kultisten
Autogun


Ich möchte eine Flanke komplett zu machen mit einer Ballerburg, bestehend aus beiden Hellforged Predators, beiden Havocs und dazu kommt zumindest ein Chaos Lords für den 1er reroll. Das schöne an den Hellforges Predators ist deren Schlachtfeldrolle ELITE. Sie belegen also keinen Heavy Support. Dazu kommt ein Hexer um Presience (+1 auf Trefferwürfe) geben zu können je nach Zielpriorität.
Die Berzerkers gehen in die Rhinos und advancen in der 1.Runde. Unterstützung kommt vom zweiten Hexer aus der Reserve über Warptime für ein Rhino. Hinter den Rhinos fährt der Biker-Lord her um seinen 1er reroll zu spenden.
Die Kultisten schützen die Ballerburg vor First tur charges, verweigen Land für gegnerische Reserven und können ggf. MZs belagern.

Was ich mit dem 2.Lord machen soll weiß ich noch nicht so richtig. Die Idee ist das einmal Havocs und ein Hellforged Predator mit jeweils einem Lord ein Trio Infernal bilden.
Lieber wäre mir ein Dämonenprinz der mit den Rhinos vor prescht. Da stellt sich die Frage ob lieber Khorne/World Eaters für 1er reroll oder eventuell Tzeentch/Thousand Sons für Smite, Prisience und Warptime. Ich halte beides für attraktiv und kann nicht auf anhieb sagen was effektiver wäre.

Auch bin ich mit bei den Chainaxes der Berzerkers nicht sicher, ich tausche 1 Attacke gegen ein besseres Profil pro Modell. Es ist schon ein Unterschied ob die sie mit zweimal 16 Attacken oder zweimal 11 Attacken zuhauen.

Aktuell sind noch 2p offen, investieren würde ich die erstmal in jeweils einen Combi-Bolter pro Rhino um den output zu verdoppeln.

Insgesamt komme ich mit der Liste auf 9 Command Points, das halte ich für sehr gut ^^

Ich habe zu Hause noch ein Hellforged Dreadclaw Droppod das zusammengebaut und getestet werden will. Ich wollte das Modell schon immer haben, ungesehen seiner tatsächlichen Qualitäten und Punktkosten. :wub:

Die Legiosnzugehörigkeit der Thousand Sons passt zwar zu Sorcerern, beisst sich aber mit World Eaters :guns::death:

  • Gesperrt
Einheiten Wochen 8 Edition Adeptus Ministorum

Nun denn da sich ja einige Einheitenwochen gewünscht haben, hier mal der Grundlegende Aufbau.

Ich wollte es so einfach wie möglich halten.


  1. Warum entscheidet Ihr euch diese Einheit? Fluff/ Effektivität/ sonstige bzw. was erwartet Ihr von der Auswahl?
  2. Welche Rolle sollen Sie bei euch Übernehmen und wie rüstet Ihr sie dazu aus?
  3. Fazit aus eurer Spielpraxis?


Adepta Sororita

HQ

Celestine
Geminia Superia

Prinzipalis


Elite

Imagifier
Hospitaller
Dialogus
Celestian Squad
Mistress of Repentance
Repentia Squad


Standard
Battle Sisters Squad

Sturm
Serpahim Squad
Dominion Squad


Unterstützung
Retributor Squad

Fahrzeuge

Transport
Rhino
Immolator
Repressor


Unterstützung
Exorcist

Ekklesiarchie

HQ
Uriah Jacobus

Elite
Ministorum Priest
Crusaders
Death Cult Assassins
Arco Flagellants


Unterstützung
Penitent Engines


Helping Units from other Keywords

  • Gesperrt
  • Umfrage Umfrage
Thema für PRIDE OF THE LEGION

Was soll das erste Thema für den PRIDE OF THE LEGION Malwettbewerb sein

  • Legion Veterans + Specialists

    Stimmen: 5 62,5%
  • Land Raider

    Stimmen: 3 37,5%

Ich wünsche allen Loyalisten und Verrätern einen guten Morgen.


Als Thema für den ersten PRIDE OF THE LEGION Wettbewerb stehen 2 Themen zur Wahl.

1. Legion Veterans+
Specialists (Legion Veteran Tactical Squad + Legion Seeker Squad + Legion Destroyer Squad + Legion Reconnaissance Squad)

2. Land Raider (jegliche Konfiguration)

Die Umfrage wird entweder bis Sonntag gehen oder wenn 10 oder mehr Personen noch heute abstimmen, bereits heute entschieden. In diesem Fall, wird die Anmeldephase bereits morgen am 1. Juli beginnen, ansonsten am Montag.

Die Umfrage ist nicht öffentlich!


Ich wünsche euch allen bereits jetzt ein schönes Wochenende!

8. Edition Schwächen der Hochelfen, Spiel gegen Chaos Hilfestellungen und Efahrungsaustausch

Hallo,

hoffe dass es hierauf einige Antworten gibt da die 8. Edition ja fast eingeschlafen zu sein scheint. Ich könnte Hilfe gebrauchen da ich
die meisten Spiele einfach gegen meinen Standardgegner das Chaos verliere.

Was spielen wir...in der Regel ab 5000 Punkte aufwärts öfters 10000 auch mit Endtimes. Wir sind jetzt her gegangen und haben entschieden die neuen Zaubersprüche weg zu lassen, da sie einfach zu mächtig und Spielbeeinflussend sind.

Ich stelle gerne große Blöcke hier sieht man öfters
40+ weiße Löwen
40+ Phönixgardisten
50+ Seegarde
30 Schwestern von Avelorn
Drachenprinzen und was das Hochelfen Herz so hergibt.

Ich baue immer auf Alarielle mit Banner von Avelorn und Teclis. Das Weltendrachenbanner ist beinahe immer bei den Löwen (meiner stärksten Einheit) mit gebufften Leben Sprüchen und weißer Magie buffe ich eher immer als dass ich Schadenssprüche versuche.
Warum...die meisten Stufe 6 Sprüche erfordern Tests auf Stärke, Widerstand oder Ini. All dass ist beim Chaos immer so hoch, dass ich davon absehe. Dann rüste ich aus was geht mit Rettern. Der Gesalbte in die Löwen die Helden/ Kommandanten alles an Talismanen und Rüstungen was geht.

Wo liegt mein Problem....erstmal der Widerstand von 3. Mein Gegner hat nicht wenig Manticore und andere Viecher mit Flammenattacken.
Die landen irgendwie immer im Ziel ich kann da machen was ich will. Der Gegner bringt seine Flammenschablone immer ins Ziel.
Meine Stärke von 3. Wenn ich nicht gerade Schwertmeister oder Löwen habe oder Kavallerie mit Lanzen haben meine Massen an Speerträgern und Schützen Stärke 3. Gegen alle Chaosmonster und die robusten Krieger immer witzlos.

Am schlimmsten und Hassfeind Nr. 1 Galrauch der hat sogar 2 Flammenattacken von denen eine einen Widerstandstest verlangt sonst tot ohne irgendwelche Schutzwürfe. Auch das Weltendrachenbanner schützt da nicht. Dazu noch die Magieschulen vom Chaos die immer Widerstandstests verlangen.

Dazu noch der Dorn im Auge Wulfrik und Festus. die können anscheinend immer ein Charaktermodell rauspiecken und dann ihre Action abziehen:
Wulfrik: Macht mit einer Barbarenhorde immer einen Überfall ins Heck fordert meine schwachen Magier dann in Herausforderungen die ich nicht ablehnen kann heraus. Teclis, Alarielle und co
Festus: Rammt meinen Charakteren immer nen Trank rein.

Meine Frage an euch ist was mache ich falsch? Was kann ich besser machen.

Aeldari Verbund oder Ynnari? Wiedereinsteiger hat Fragen

Hallo alle zusammen, ich habe vor ca. 7 Jahren mit dem Hobby aufgehört, fange jetzt allerdings wieder an.
Ich habe auch schon die ersten Runden mit der 8. Edition hinter mir, bin also Regeltechnisch auch wieder drin. Allerdings war ich doch sehr (positiv) verwundert, dass man alle Eldar Varianten jetzt zusammen spielen kann, was mir auch sehr gut in die Karten spielt. Habe früher Dark Eldar und Weltenschiff Eldar gespielt, jetzt liegt es natürlich nahe einen Aeldari Verbund zu spielen, oder eben diese (für mich neuen) Ynnari.
Mir kommt Ynnari irgendwie stimmiger vor wenn man vor hat alle zusammen zu spielen, vor allem die Transportfahrzeugauswahl gefällt mir (Asuryans Jäger, welche direkt aus einer Schattenbarke feuern... nice!).
Allerdings würden mir Regeln wie Rising Crescendo oder Power from Pain irgendwie fehlen...
Wie sind eure Erfahrungen mit einem Aeldari Verbund? Haben die Ynnari mit den Transportern und ihren Sonderregeln doch größere Vorteile?

Man muss dazu sagen, dass ich kein Turnierspieler bin und nur gegen Freunde antrete. Es geht also nicht nur darum was effektiver ist.

Vielen dank im voraus!

Grey Knights Inquistion in der 8. Edition

Hello is there anybody outside ? 😉


Die Achte Edition ist da und mit ihr hatte ich vor einige Teile der Inquisition meiner Imperialen Armee hinzuzufügen. Nach dem ich jetzt allerdings den Index in habe hat sich bei mir ziemlich Ernüchterung breit gemacht. Erst mal sind die Einheiten quer über lauter Unterfraktionen verteilt, wo ich erst mal noch herausfinden muss wie man die sinnvoll kombinieren kann. Dann scheint es die mMn ikonische Einheit der Inquisition nicht mehr zu geben, und zwar das Gefolge des Inquisitors bestehend aus Kreuzrittern, Todeskultassasinen, Arcoflagelanten usw diese scheint man nur noch in einzelnen Einheiten Auswählen zu können. Auch die Inquisitoren selbst scheinen mir im Vergleich zu früher relativ langweilig geworden zu sein, nicht mal eine Servorüstung steht ihnen zur Verfügung geschweige denn anderes Cooles Zeug.


Gar nicht so verkehrt erscheinen mir die Akoluthen (die wohl das neue Gefolge darstellen sollen) mit 3 LP pro Model und der Fähigkeit Wunden für den Inquisitor auffangen zu können sind sie das Meatshield das ihren Herrn am Leben erhält können aber sonst nicht wirklich viel.


Wie ist eure Meinung zu Inquisition in der neuen Edition ?

Neue Platte, neus Glück!

Lange ist es her, dass ich mich aktiv in diesem Bereich betätigt habe. Seit dem ist vieles passiert:

-meine alte Platte hat einen neuen Besitzer gefunden

https://www.gw-fanworld.net/showthread.php/210547-Spielplatte-40k-Fantasy-im-Antiken-Style

-unser Spieltisch ist dank fachmännischer Unterstützung fertig geworden
-für den Tisch muss ein neues Spielfeld her

an dem letzten Punkt arbeite ich jetzt nun schon seit knapp 6 Monaten und es geht leider nur schleppend voran. Aber seht selbst:

Anhang anzeigen 337608

Das ist unser neuer Esstisch, den ich zusammen mit einem Verwandten Schreiner entworfen und gebaut habe.
Dabei ließ ich mich durch eine englische Firma inspirieren die solche Spieltische proffessionell herstellt und sich auch gut bezahlen lässt.
Die Tischplatte setzt sich aus vier gleich großen Platten und einer Leiste zusammen, welche man ohne Probleme abnehmen kann, sodass man zum eigentlich Spielfeld kommt.

Anhang anzeigen 337609

Meine alte Platte bestand aus 6 60x60cm Platten. Da ich dieses Mal aber einen Rahmen habe, entschied ich mich für kleinere Platten (20x20cm) um den Tisch noch modularer zu halten.
Als Szenario wählte ich wieder das Stadtkampfthema.

Die Platten basieren auf Schaumkarton, der sich einfach zuschneiden lässt und auch günstig bei gewissen anbietern zu bestellen ist.
Darauf kommen die zurecht geschnittenen Styrodurplatten, die mit handelsüblichen Leim aufgeklebt werden.
Das war der einfache Teil. Der wesentlich zeitintensivere Teil, ist das einritzen und nachbearbeiten der eigentlichen Struktur.

Anhang anzeigen 337610

Als kleines Schmankerln gibt es dann hier noch ein Chimären Wrack. Bitte beachtet, dass auch dieses noch WIP ist.

Anhang anzeigen 337611Anhang anzeigen 337612

Weitere updates werden folgen und ich hoffe, dass ich hier ein wenig Motivation und vll. auch Inspiration finde :happy:

1. Edition Neue Battletomes?!

Hallo zusammen. Habe vor kurzem mit Age of Sigmar angefangen. Habe in der Vergangenheit schon einige Erfahrungen mit den Produkten von Games Workshop gemacht und bin nie so richtig davon weg gekommen. Bin mehr der Sammler als Spieler und habe mir jetzt die ersten Sachen gekauft (Starter Set, Grand Alliance Bücher, Farben). Kommen demnächst neue Battletomes raus oder andere neue Bücher?! Bzw gibt es bis jetzt schon verschiedene Versionen davon?!

Mfg Daniel

8. Edition "Taktische Reserven" und Einheiten, die das Spiel in Transportern beginnen

Servus,

es geht um diese Regel, die im "Matched Play" grundsätzlich Anwendung findet:

New40kReservesRule.jpg


Was bedeutet das in Bezug auf Einheiten die in Transportern starten wollen?

Beispiel:
Meine Armee besteht aus 2 Terminator Charaktermodellen, 2 Taktischen Trupps und 2 Rhinos.
Die Terminatoren würde ich gerne mit der Regel "Teleport Strike" ins Spiel bringen, eine Regel die bezüglich "besonderem Deployment" eindeutig unter die oben genannte Limitierung fällt.
Die beiden Taktischen Trupps würde ich gerne in den Transportern starten lassen, was eine generelle Sonderregel für Transporter ist und nichts mit "besonderen Deployment" im Sinne der oben genannten Limitierung zu tun haben sollte... trotzdem würde es dazu führen, dass zu Beginn der Schlacht nicht mehr (mindestens) die Hälfte meiner Einheiten auf dem Schlachtfeld platziert wurden.


Muss ich also (mindestens) einen Taktischen Trupp außerhalb des Rhinos starten lassen um (mindestens) 50% meiner Einheiten zu Beginn auf dem Spielfeld stehen zu haben?

Updates Schwarm Aufbau

Hallo Liebe GW-Fanworld Gemeinde!


Zuerst darf ich mich einmal hier im Tyraniden Forum vorstellen. Ich heiße Andreas und komme aus Tirol (Österreich) und bin 25 Jahre alt.
Bin nun schon seit 2 Jahren wieder im Hobby. Bis jetzt hab ich schon einige Armeen durchprobiert und gespielt. Nun möchte ich mich in der neuen Edition wieder meinen Tyraniden widmen.

In diesem Thema würde ich gerne den Aufbau meines Schwarms dokumentieren und mit euch teilen. Ich möchte über Maltechniken, Basing aber auch über Taktiken sprechen. Ich werde auch bei dem ein oder anderen Tunier teilnehmen und euch gerne an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.
Ich besitze auch schon einige Käfer, jedoch noch alles unbemalt xD

Zu Anfang hab ich mir jetzt eine Harpy vorgenommen.
Anhang anzeigen 337603Anhang anzeigen 337604

Hier mal die ersten Teaser Bilder 🙂

Farbschema soll rotes Fleisch und lila Panzer werden. Für Krallen und Klauen brauch ich noch eine Idee, momentan tendiere ich zu Orange. Schreib bitte, solltet ihr eine gute Idee zur Farbe der Klauen haben 😉.


Werde auch in gut zwei Wochen an einem Tunier in unserem Club teilnehmen. Hab schon eine Armeeliste im Kopf, aber mal schaun was es endgültig wird 🙂

Liebe Grüße
Update

Battlestar Galactica Deadlock

Slitherine Games entwickeln Battlestar Galactica Deadlock, ein Simultanrundenstrategiespiel. Falls ihr euch fragt was das ist nun, jeder Spieler plant seinen Zug in aller Ruhe wie in einem Rundenstartegiespiel und sobald beide Spieler ihren Zug geplant haben wird er simultan ausgefürht, ds ganze gibts zum Beispiel auch schon bei Frozen Synapse.

Hier mal der Trailer und ein Gameplay Video. Hab das Video jetzt noch nicht ganz angesehen werde das aber mal im AUge behalten. Ach ja soweit ich weiß spielt das im Universum der neuen Serie.

Einsteiger W40k im Raum Dessau 06846

Hallöchen,

mein Name ist Daniel. Ich bin 33 Jahre alt und habe mich entschlossen mit der neuen Starterbox endlich mal in dieses Tabletop einzusteigen. Ich suche auf diesem Wege andere Spieler in meiner Nähe die mich ein wenig an der Hand nehmen und mir dieses Spiel näher bringen. Meldet euch einfach.

Lg der Daniel

40k Der LKW

Der LKW

Nein nicht geboren.
Ausgespuckt!
In Gedanken revidierte Darrell die erste Assoziation, die sich eingestellt hatte, als er den LKW am Horizont entdeckte.
Man sagte zwar „so hässlich, dass nur eine Mutter es lieben kann“, doch was da aus der Staubhose hervorgebrochen kam sah mehr aus wie etwas, was eine Mutter angewidert von sich stoßen würde, wenn es ihr der Geburtshelfer hinhielt.
Auf den Punkt gebracht, das Fahrzeug sah aus wie etwas, dass die Einöde loswerden wollte.
Er strich mit dem Zeigefinger über das kleine Rädchen an der Oberseite des Sichtgeräts und der elektronische Zoom holte ihm den LKW heran.
Unmöglich die Farbe auszumachen.
Rot vielleicht, aber das konnte auch auf die Schicht aus Staub zurückzuführen sein.
Seine aufblitzende Abneigung und die blumigen Vergleiche waren natürlich Unsinn. Ein einsamer Springer auf dem Weg nach Golga, na und? Nichts Alltägliches, aber auch nichts Ungewöhnliches. Und waren nicht alle diese LKWs, die Versorgungsgüter zu den Außenposten oder Schrott aus der Wüste zu den Verwertstationen am Stadtrand brachten, ausnehmend hässliche Fahrzeuge?
Wer durch die Ödnis fuhr musste seiner Maschine sein Leben anvertrauen und da galt Funktionalität mehr als ästhetische Gesichtspunkte.
Dennoch...
Darrell vertraute seinen Instinkten nicht blind. Das war Blödsinn, der bei Tieren und in Groschenheften funktionieren mochte, aber nicht im wirklichen Leben. Wie oft stellten sich vermeintliche Instinkte als schlichte Vorurteile oder Irrtümer heraus?
Ganz zum Schweigen konnte man seine Intuitionen dann aber doch nicht bringen und so flüsterte sie leise aber penetrant, dass irgendetwas an diesem Wagen es wert war nicht gemocht zu werden.
Der LKW war bei weitem nicht das größte Exemplar, das Darrel jemals gesehen hatte. Nichtsdestotrotz ein gottverdammtes Monster.
Die langgezogene Schnauze war auf Fahrbahnhöhe mit einem Gitterräumschild bewährt, wie man ihn sonst nur an Zügen zu sehen bekam. Dieser Rammsporn, dazu gedacht Sandwehen und Steine aus dem Weg zu schieben, zeichnete ein zähnefletschendes Grinsen in das Gesicht der Maschine. In Verbindung mit den schrägen Sehschlitzen, welche die Scheibenwischer in die Dreckkruste auf den Fenstern gefressen hatten, verlieh es dem Antlitz des Vehikels eine unangenehme Fratze. Das mochte es sein was Darrel den LKW nicht gefallen lassen wollte.
Natürlich abergläubischer Unsinn.
Ein Lastwagen war ein Ding und irgendwelche Charakterzüge, die man ihm aufgrund seines Aussehens andichtete, sprachen allein dafür, dass der Beobachter etwas zu lange in der Sonne gewesen war. Allerdings gab es andere Aspekte, die sich weniger leicht von der Hand weisen ließen. Etwa die Geschwindigkeit, mit der der Schlepper unterwegs war.
Springer waren chronisch darauf bedacht so sparsam wie möglich zu fahren, jeden Tropfen Kraftstoffverbrauch gegen die Gewinnspanne der Fracht aufzurechnen. Keiner von ihnen würde das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtreten, wenn dazu nicht absolute Notwendigkeit bestand.
Noch merkwürdiger wurde dieser Umstand durch die Tatsache, dass der LKW bis eben durch eine Staubhose gefahren war. Die Sicht in diesen unberechenbaren Wetterphänomenen betrug gleich Null und die gängige Methode war anzuhalten und die Sache auszusitzen. Weiterzufahren, dazu noch mit diesem Tempo, war nackter Irrsinn. Räumschild und mannsdicke Reifen hin oder her, eine ungünstige Bodenwelle und der Karren gesellte sich zu den ungezählten, rostigen Wracks, die von Unterschätzung der Wüste kündeten.
„Warum so eilig, mein Freund?“
Murmelte Darrel, an dessen Ohr jetzt auch das entfernte Geräusch des Motors klang. Ein seltsames Echo verzerrte den Laut zu einem Winseln, welches nicht recht zu der bulligen Maschine passen wollte. Das leicht krisselige Bild des Sichtgerätes wanderte über die Karosserie. Zeichen langer Benutzung und entbehrungsreicher Dienstjahre im Transit zwischen den Bastionen der Zivilisation. Wie bei einem uralten Meeresungeheuer zeichneten sich Narben und Dellen auf der metallenen Haut ab. An einigen Stellen deuteten hellere Teile darauf hin, dass hier nachgebessert und ausgetauscht wurde. Helle Flecken, wie Pockennarben, mochten geflickte Einschusslöcher sein. Ein Firmenlogo konnte er ebenso wenig auf der Flanke des LKWs erkennen, wie sich die Fracht eindeutig identifizieren ließ. Ein länglicher Auflieger vielleicht, aber mehr als eine Vermutung ließ der wirbelnde Staub nicht zu. Darrel tastete den LKW noch einmal mit den Augen ab und schwenkte das Sichtgerät dann nach Süden. Er vermutete, dass der Kurs des LKWs etwa zwei Kilometer an der Position der Stadtbälger vorbei führen würde.
Er hatte die Kids vor etwa einer Stunde kontrolliert. Zwei junge Burschen und ihre Freundinnen. Dezent aufgespritzte Lippen, makellose Brüste und kleine weiße Perlmuttzähnchen die Mädesl, Muskeln und künstlich gebräunte Haut die Typen.
Gottverdammte Hochglanzmagazinmenschen!
Sie waren freundlich zu ihm gewesen. Hatten ihm die Papiere des Fahrzeugs gezeigt, ihre ID und die Besitzerlaubnisse für die Jagdgewehre und Pistolen. Auf Mutanten waren sie aus, so hatten sie Darrel erklärt und tatsächlich war an der Ladefläche ihres chromglänzenden Pickups eine Kranwinde befestigt gewesen. Wie so ein Teil mit dem man Fische aus dem Wasser hieven und sich grinsend neben dem zur Schau gestellten Kadaver ablichten lassen konnte. Nur das es eben keine Fische, sondern mutierte Menschen waren, auf die Mamas und Papas Lieblinge da zum Halali bliesen.
Nicht das ihre Aussichten auf Erfolg besonders überwältigend gewesen wäre. Der Sinn stand ihnen wohl eher danach ihre Nobelkarosse ein bisschen mit Staub einzusauen, sich die Stürme anzusehen, zu trinken und vielleicht ein bisschen rumzumachen. Bevor die Nacht über das Land kam würden sie wieder in der oberen Etage der Stadt sein und auf irgendwelchen Stimulanzpartys Designerdrogen einwerfen.
Darrel konnte nicht aus eigener Anschauung bestätigen, dass so was wirklich in den Türmen abging. Die Aussicht, dass ein Grenzer wie er jemals mehr von der Oberstadt sehen würde, als die hell erleuchteten Türme, die nachts wie Nadeln in den Sternenhimmel stachen, war doch eher gering. Also verließ er sich auf das was er von anderen hörte, die es möglicherweise besser wussten, wahrscheinlich aber nicht.
Bei der Kontrolle waren sie höflich gewesen. Die Jungen hatten ihn mit „Herr Grenzpolizist“ angesprochen, die Mädchen artig die Augen niedergeschlagen und nichts gesagt. Ganz so wie es die Etikette der feinen Leute verlangte. Aber seine Mutter hatte keinen Idioten großgezogen und Darrel wusste sehr genau wann er verarscht wurde. Unter der Oberfläche dieses zuvorkommenden Getues schwamm herablassender Spott. Er konnte sich vorstellen wie sie losgeprustet hatten, kaum dass er sich an den Hut getippt und von dannen gezogen war. Der verschwitzte Grenzhauser, der sich toll dabei vor kam vier besseren Herrschaften aus der Oberstadt zu befehlen ihm ihre Papiere zu zeigen.
Alles in Ordnung Freunde, schönen Tag noch.
Er hatte den Wagen der Vier entdeckt und zoomte heran. Das Fahrzeug stand hinter einer kleinen Anhöhe, wo sie den schlimmsten Auswirkungen des Staubsturms entkommen waren.
Seine Vermutungen waren in die richtige Richtung gegangen, denn rings um das Auto brach sich das Sonnenlicht auf weggeworfenen Bierdosen. Eine dieser Büchsen sprang in die Höhe und keine Sekunde danach drang auch der Schussknall an Darrels Ohr. Einer der Burschen stand auf der Ladefläche und feuerte auf die vorher geleerten Dosen. Schön wenn man so verschwenderisch mit Munition umgehen konnte. Seine Vorhersage war korrekt gewesen. Um diesen Kids zum Opfer zu fallen musste ein Muti schon selten dämlich sein, was sich mit dem Überleben in der Wüste ausschloss. Während einer der Wochenendhelden seine Schießkünste an dem selbst produzierten Müll ausließ, stand eines der Mädels bei ihm und himmelte ihn an.
Die anderen beiden trieben es auf der Motorhaube.
Was?
Er zoomte noch einmal heran und befeuchtete sich die Lippen, während das Bild langsam die Schärfe nachjustierte.
Nein, soweit waren die beiden da unten dann doch noch nicht. Sie schienen zu tanzen. Wenn man das denn so nennen wollte. Er hing halb auf der Motorhaube und sie rieb sich an ihm wie eine rollige Katze. Das sie dabei ihr Oberteil ausgezogen hatte und ihre Verrenkungen nur im BH oder einem Badeoberteil absolvierte sah zugegebenermaßen ansprechend aus, würde ihr jedoch morgen einen Sonnenbrand und wenn sie Pech hatte, in ein paar Jahren Hautkrebs einbrocken.
Wie dem auch sei, für den Moment genoss Darrel die Show.
Er fragte sich, ob denen da unten bewusst war, dass er sich beobachtete und ob die beiden vielleicht nur deswegen so loslegten. Nun vermutlich nicht und wenn doch, machten sie sich entweder einen Spaß daraus oder es war ihnen schlicht egal, ob so ein verstaubter Leguanfresser wie er sie bei ihrem Treiben begaffte. Sein schlechtes Gewissen jedenfalls hielt sich in Grenzen und er war tatsächlich enttäuscht, als sich die blonde Ballkönigin ihr Shirt wieder überwarf. Ihre Haut würde es ihr danken, aber es war trotzdem schade.
Als er mit einer weiteren Drehung an der Justierung das Bild wieder etwas weiter fächerte, sah er warum die kleine Darbietung so rüde unterbrochen wurde. Das andere Mädchen hatte sich auf der Ladefläche auf die Zehenspitzen gestellt und konnte damit über die kleine Felsformation spähen, hinter der sie geparkt hatten. Aufgeregt deutete es nach Westen.
Auf den hässlichen LKW.
Für eine angenehme Minute oder zwei, hatte Darrel den Springer schon wieder völlig vergessen und es stieß ihm umso saurer auf, dass er nun wieder an ihn erinnert wurde. Kurz zuckte sein Blick zu dem Fahrzeug. Immer noch nicht mehr, als ein herandonnernder Komet aus aufgewirbeltem Dreck. Die Augen wieder auf die Jugendlichen gerichtet, war nun zu sehen, dass sich alle Vier auf der Ladefläche versammelt hatten und in Richtung des LKWs spähten, die Augen durch beschirmende Hände an der Stirn gegen die unbarmherzige Sonne schützend. Eines der Mädels hüpfte auf und ab und winkte dabei euphorisch, was ihre Brüste anschaulich in Bewegung versetzte. Der Kerl mit dem Gewehr riss plötzlich seine Waffe an die Schulter und zielte.
Darrel zog scharf die Luft ein und legte seine Linke instinktiv auf den Griff seiner Pistole.
Eine gleichsam unbewusste, wie unnütze Geste.
Der Junge wurde vom Rückstoß seiner Waffe leicht in die Knie gedrückt, der Lauf ruckte hoch.
Der Knall jedoch blieb aus und der Klaps, dem ihm eines der Mädchen auf den Oberarm versetzte, ließ erkennen dass der Bursche nur so getan hatte als ob.
Die vier schienen sich zu beraten und als Darrel schon dachte, sie hätten das Interesse an dem LKW verloren, kam plötzlich Bewegung in die Truppe.
Ein Pärchen blieb auf der Ladefläche, die anderen beiden kletterten nach vorn und bestiegen die Kabine. Staub spritze auf, als sich die Räder des schweren Geländewagens durchdrehten und das Auto dann mit einem Satz nach vorn sprang. Die beiden auf der Ladefläche mussten sich an dem Scheinwerferaufbau festklammern, ihr Gebaren deutete jedoch nicht darauf hin, dass sie sich an der holprigen Fahrt störten. Vielmehr ließen die aufgerissenen Münder und in die Luft boxenden Fäuste darauf schließen, dass sie sich königlich amüsierten und ihren Kumpel zu mehr Geschwindigkeit und höherer Wahrscheinlichkeit einer selbst verschuldeten Katastrophe anspornten.
„Tut das nicht Freunde!“
Springer waren an sich keine schlechten Kerle, jedenfalls nicht die, die Darrel bisher kennengelernt hatte. Aber sie waren auch oftmals durch die lange Einsamkeit und die Bedrohungen der Wüste verschroben und eigenbrötlerisch. Wer permanent mit Wetterkapriolen und Mutantenangriffen rechnen musste, der hatte für gewöhnlich nichts übrig für dumme Streiche. Das konnte schief gehen, aber er konnte auch niemanden davon abhalten neben einem Lastwagen herzufahren, der in Richtung Stadt rollte.
Er hoffte inständig, das die Kids es nicht übertrieben und das der Springer besonnen genug war, sich nicht irgendwie provozieren zu lassen und allzu schnell mit der Schrotflinte bei der Hand war.
Der Pickup hielt seitlich auf den Lastwagen zu. Dieser war gewiss schnell, konnte sich aber kaum mit der Höchstgeschwindigkeit des überzüchteten Nobelspielzeugs messen. Immerhin schien sich der Fahrer, so er die Aktion in seinem Kosmos aus brüllendem Motorenlärm und Staub überhaupt bemerkt hatte, nicht von seinem Tun abbringen zu lassen. Er wurde weder langsamer, noch versuchte er Abstand zu gewinnen oder die Halbstarken auch nur durch das Betätigen des Horns auf die Dummheit ihres Tuns aufmerksam zu machen.
Die Kids waren dem Sattelschlepper entgegen gefahren und ließen Darrel dadurch genug Zeit sein weiteres Vorgehen zu überdenken. Viel mehr als den stillen Beobachter zu spielen konnte er im Augenblick freilich nicht tun. Sich wie Arschlöscher zu benehmen und anderen Leuten auf die Eier zu gehen war hier draußen genauso wenig verboten wie seine leeren Bierdosen wegzuwerfen. Das war schließlich die verdammte Wüste.
Den Pickup zu beobachten war schwierig, denn die Sonnenreflektionen auf den verchromten Teilen des Autos stachen in den Augen.
Darrel klappte den Filter über die Linse. Damit war es erträglich.
Ah, sie hielten sich jetzt auf gleicher Höhe mit dem LKW, inzwischen ungefähr auf gerader Linie mit seiner eigenen Beobachtungsposition. Der Pickup war ein wuchtiger Wagen, nahm sich neben dem Koloss aber geradezu lächerlich klein aus. Der jugendliche Fahrer ließ das Auto zwei, drei Mal hin und her schlingern, wobei er jedoch keineswegs hinter dem Sattelzug zurück blieb.
Das Mädchen auf der Ladefläche hielt sich mit beiden Händen am Aufbau fest und hüpfte dabei wie irre auf und ab. Es sah aus als schrie sie etwas zum LKW rüber. Darrel fragte sich, ob sie irgendetwas eingeworfen hatten, was sie so die Gefahr missachten ließ. Das man sich in jungen Jahren für unsterblich hielt war ihm schon klar, schließlich war es ja bei ihm auch noch nicht so lange her. Das da unten aber war glatter Irrsinn. Eine unebene Stelle, eine Sekunde, in welcher der Fahrer die Kontrolle über den Pickup verlor und das Pärchen auf der Ladefläche machte einen Abgang. Wenn sich nicht gleich der ganze Wagen überschlug.
Jetzt setzen sie sich vor die Schnauze des LKWs, scheinbar frustriert darüber ignoriert zu werden. Der Bursche auf der Ladefläche leerte eine Bierdose und warf sie nach hinten.
Das funkelnde, sich überschlagende Objekt wurde von der Staubbestie verschluckt.
Das Mädchen riss ihr Shirt hoch und zeigte dem Springer was sie hatte.
Keine Reaktion, kein Hornsignal, kein Langsamerwerden oder Versuch auszuweichen.
Der Sattelzug wirkte geradezu stoisch.
Eigentlich machte der Typ am Steuer dieses hässlichen Wüstenschlachtschiffs genau das Richtige. Er ignorierte diese Gören, so wie ein geduldige Vater seine überdrehten Kinder ignorieren würde, in dem Wissen, dass er ihnen dadurch die Lust an ihrem Unsinn mehr nahm, als es jedwede Reaktion tun konnte.
Oder wie ein Alligator, der sich nicht um kleine Vögel kümmerte, die auf seinem tödlichen Maul herum hüpften.
Welchen Vergleich man auch bemühte, es schien jedenfalls tatsächlich zu funktionieren. Der Pickup verließ seine Position vor der Front des LKWs, fuhr auf einer Höhe mit der Zugmaschine, ließ sich langsam aber sicher zurückfallen, genauso wie die Kapriolen der hinteren Passagiere an Elan verloren.
Darrel entspannte sich.
Ein weiteres Zeugnis dafür, was er über Leute, gerade wohlhabende, junge Leute, aus der Stadt wusste und gehört hatte. Man konnte nur hoffen, dass sie daraus lernten, dass nicht jeder Mensch gewillt war auf ihre Launen einzugehen. Es stand zwar zu bezweifeln das...
Der LKW zog nach rechts!
Darrel blinzelte, mehr erstaunt als erschrocken und drückte das halb abgesetzte Sichtgerät wieder gegen die Nase.
Der schwere Lastwagen hatte nur einen kleinen Schlenker zur Seite gemacht. Für den Fahrer sicherlich kaum mehr als ein leichter Zug am Lenkrad, doch die Wirkung war nichtsdestotrotz fatal. Die Maschine touchierte das Auto, welches sich neigte und zur Seite ausbrach. Jetzt war überall Staub und für einen furchtbaren Augenblick glaubte Darrel das schreckensverzerrte Gesicht des Mädchens ausmachen zu können, als sie über die Umrandung der Ladefläche fiel.
„Verfluchte Scheiße!“
Er kämpfte den Drang nieder direkt zu seinem eigenen Wagen zu laufen und um Hilfe zu funken. Das würde er natürlich tun, doch er musste sich die Sekunde zurücknehmen, die er brauchte um die Situation besser einschätzen und entsprechend melden zu können.
Der LKW- Fahrer, dieser miese Bastard, fuhr weiter als wäre nichts gewesen. Egal, den würde er sich schnappen wenn er bei den Kids gewesen war, oder man brachte ihn spätestens an einem Einfahrtstoren der Stadt zur Strecke. Es war schließlich nicht so, dass sich dieses Monster großartig verstecken konnte und die Stadt war der einzige Anlaufpunkt im Umkreis von tausenden Rundmeilen.
Aber eins nach dem anderen.
Er fokussierte seinen Blick auf den verunfallten Pickup und stellte mit einiger Erleichterung fest, dass das Auto wenigstens nicht umgekippt war.
Das Gefährt hatte Schlagseite. Vielleicht war bei der kleinen Schleuderpartie ein Reifen von der Felge gesprungen. Auf der rechten, nun tiefer liegenden Seite, hatte der Pickup eine Sanddüne vor sich aufgeschoben. Diese hatte das ausbrechende Fahrzeug nicht nur gebremst, sondern wohl auch vor dem Umkippen bewahrt.
Das Pärchen stieg aus der Fahrerkabine. Sie hielt sich den Arm, er massierte seinen Nacken.
Aber alles in allem schienen sie mit dem Schrecken davongekommen zu sein. Nun erkannte Darrel auch, dass der Junge von der Ladefläche noch genau dort war. Es hatte ihn von den Beinen geholt und er war der Länge nach hingeschlagen, doch auch ihm waren wohl einfach nur die Knochen ein bisschen zum Klappern gebracht wurden. Naja vielleicht ein wenig mehr als das, denn der Zoom zeigte einen Blutstrom, der im von der Nase abwärts das Gesicht verschmierte.
Blieb noch das Mädchen.
Er hoffte inständig, dass sie nur in den Staub gefallen war.
In diesem Moment hoffte er dies nicht einmal um seiner selbst Willen, nicht aus Furcht vor dem Zorn des Papas, der sicherlich weniger Himmel und mehr Hölle in Bewegung setzen würde um ihn dafür zur Verantwortung zu ziehen, dass er sein Töchterlein zwar der Ausweise wegen kontrolliert, sie aber nicht vor einem wahnsinnig gewordenen Springer bewahrt hatte. In diesem Moment hoffte er um des Mädchens Willen, dass sie sich nur die gemachte Nase im Staub etwas verbogen hatte, dass im schlimmsten Fall ein Arm gebrochen war. Allein, er konnte sie bei den Schwaden aus feinem Staub in der Luft nicht entdecken. Also setzte er das Sichtgerät ab und spurtete zu seinem eigenen Wagen, dabei das Bild verdrängend, was passiert sein mochte, wenn sie bei ihrem Sturz noch so nah am LKW gewesen war das...
Darrel riss die Tür auf und griff nach dem Funkgerät, alle fruchtlosen Spekulationen so gut als möglich verbannend. Das Sprechgerät wechselte in die Linke, damit er den Motor starten konnte.
„Randposten Fünfzehn Drei an Zentrale, kommen!“
Er ließ die Sprechtaste im gleichen Moment los, in dem der Wagen zum Leben erwachte. Der Motor kündete mit einem Brüllen von den vierhundert PS, die ihm innewohnten und blies den Staub aus den vier Ansaugstutzen, als blähe er die Nüstern in Freude darüber die eigene Kraft einmal mehr erproben zu können. Der Wagen schoss vorwärts, während im Inneren eine automatisierte Stimme aus dem Empfänger knisterte.
„Momentan sind alle Kanäle überlastet oder aufgrund von wetterbedingten Störungen nicht verfügbar. Hinterlassen sie eine Nachricht. Diese wird schnellstmöglich an die zuständigen Stelle weitergeleitet.“ Derartiges war so üblich, dass Darrel sich nicht einmal die Mühe machte darüber zu fluchen. Wer am Rand war, der war allein, auf sich gestellt. Alles andere waren Ausnahmen von der Regel. Ein Signalton ertönte und er drückte erneut die Sprechtaste.
„Diese Nachricht muss an die zentrale Einsatzleitung der Wüstenausläuferüberwachung weitergeleitet werden.“ Er wartete kurz um eine klare Trennung zu haben. „Hier spricht Fünfzehn Drei, ich befinde mich bei Markstein Fünfzehn, Ringkilometer Vierzehn.“ Kurz huschten seine Augen von der Piste auf den kleinen Positionsbestimmer, der wie wild in seinem flüssigkeitsgefüllten Gehäuse schwamm und die holprige Fahrt auszugleichen versuchte.
„Über Vierzehn mit drei Strich. Unfall mit erwartetem Personenschaden, möglicherweise Verursacherflucht. Beschreibung Verursacher folgt nach Erstversorgung. Benötigt wird ein Rettungsflieger zu angegebener Position.
Fünfzehn Drei Ende.“
Er hängte das Sprechgerät wieder in die Gabel, nahm sich Zeit hochzuschalten und legte dann beide Hände auf das Lenkrad. Er hatte jetzt die natürliche Rampe passiert, welche den Zugang zu seinem Beobachtungshügel darstellte und trat das Gaspedal durch. Kurz blickte er aus dem Seitenfenster und stellte erleichtert fest, dass der Staubsturm von ihnen weg zog.
Wenigsten etwas!
Während er noch einen Gang höher schaltete, nahm er auf der anderen Seite des kleinen Ausschnitts Wüste, welchen ihn die verdreckte Windschutzscheibe zu sehen gestatte, wahr, dass der LKW keineswegs floh um sich seiner Verantwortung zu entziehen. Vielmehr hatte der Springer in einem weitläufigen Bogen gewendet und kam nun zurück. Dafür gab es zwei mögliche Erklärungen.
Nummer Eins, der Kerl hatte gar nicht mitbekommen was passiert war, weil seine Maschine durch das Rammen des Autos nicht mehr tangiert wurde, als führe sie über einen größeren Stein oder durch eine Bodenwelle. Bei der Fahrweise des Springers war beide sicher keine Seltenheit. Jetzt hatte der Bursche einen Blick in den Rückspiegel geworfen und das Schlamassel gesehen. Dann kam er vielleicht zurück um zu helfen. Wie gesagt, diese Typen waren verschroben und vierschrötig, ließen für gewöhnlich aber auch niemanden in der Wüste zurück ohne zu helfen.
Das wäre die angenehmere Variante.
Version Nummer Zwei war weniger vom Hauch der Nächstenliebe umweht und beinhaltete einen skrupellosen Wichser, der nicht nur einen Unfall verursacht und den Tot von vier Menschen billigend in Kauf genommen hatte, sondern der auch nicht gedachte Zeugen für seine Tat zu hinterlassen.
Darrel legte einen Kippschalter um, woraufhin die Lichtsirenen auf dem Dach seines Wagens zum Leben erwachten. Sie sandten in kurzen Intervallen weißes Gleißen nach allen Seiten. Die Intensität dieses Signals war stark genug, dass man es selbst bei hochstehender Mittagssonne bis zum Horizont zu erkennen vermochte. Der LKW musste es sehen und realisieren, dass hier ein Wüstenbulle Zeuge der ganzen Sache gewesen war. Kein Springer war so dumm sich mit einem aus dem Corps der Randposten anzulegen.
Die Kids hatten ihn auf jeden Fall gesehen. Einer der Jungs stand auf der Motorhaube und winke wild in seine Richtung. Der Sattelschlepper drehte derweil nicht ab, was eigentlich ein gutes Zeichen hätte sein müssen. Trotz der Anwesenheit eines Ordnungshüters schien er helfen zu wollen. Das Darrel dennoch wünschte er wäre näher an der Unfallstelle als der LKW lag daran, dass das rostige Ungeheuer nicht langsamer wurde.
Sein Wagen war schnell, doch der Schlepper war näher dran und jetzt war seine Absicht nicht mehr wegzudenken. Die Abgasfahnen der senkrechten Zwillingsauspuffrohre standen fast waagerecht. Die Jugendlichen winkten immer noch wie irre in seine Richtung, deuteten auf die Stelle wo der LKW sie gerammt hatte. Sahen oder hörten sie dieses heranstürmende Gebirge aus Metall etwa nicht? Waren sie denn blind?
Nein, jetzt drehte sich der Bursche auf der Ladefläche um und auch wenn er für einen Moment so aussah, als wäre er wie vom Donner gerührt regte er sich doch plötzlich.
Was er tat war freilich die größte Dummheit, die ihm hätte einfallen können. Unvermittelt hatte er wieder das Jagdgewehr in der Hand und schien es auch zu benutzen. Genau konnte Darrel das nicht erkennen, da seine eigene kleine Welt aus Motorenlärm Vibration, Geruckel und einem kleinen, verdreckten Sehschlitz von Windschutzscheibe bestand. Alles in Allem nichts, was ihm die Umgebung in Brillanz wahrnehmen ließ. Dennoch meinte er über den Krach seiner eigenen Maschine das Astknacken entfernter Schüsse zu hören. Gut möglich, dass der Junge sogar Glück hatte und den Fahrer erwischte. Die ganze Sache würde dadurch zwar auch nicht weniger kompliziert werden, aber vielleicht verhinderte der Bursche damit, dass er und seine Freunde ihr Leben in dieser unsterbenswerten Gegend ließen.
Das verbliebene Pärchen ließ sich zu einer weniger heldenhaften, aber wie Darrel fand, sehr viel verständlicheren Reaktion hinreißen. Sie rannten, er sie dabei an der Hand hinter sich herziehend.

Der LKW traf den Pick-Up!

Der Wagen zerplatze regelrecht. Als das Schiebeschild und dann die hässliche Schnauze durch das Fahrzeug brachen, als sei es nicht viel mehr, als eine weitere Sanddüne. In einer Kaskade aus Lichtreflexen flogen Teile nach allen Seiten, Der Motorblock, oder besser der verdrehte Schrott, der er einmal gewesen war, segelte als brennender Brocken Schlacke davon. In dem Chaos des Aufpralls sah Darrel für einen Herzschlag ein rotes Aufblühen, welches sich sogleich mit der Staubwand vereinte. Er musste unwillkürlich an einen fetten Käfer denken, der auf die Windschutzscheibe klatschte. Sein Magen schlug einen Salto und das lag nicht am Tempo seiner Fahrt.
Der LKW hupte mit dem Triumpfgebrüll einer urzeitlichen Bestie. Brachial und gleichzeitig fröhlich.
Die beiden Flüchtenden hatten ebenso wenig eine Chance auf Überleben, wie Darrel eine Chance hatte sie rechtzeitig zu erreichen.
Sie blickten sich immer wieder nach dem Monstrum in ihrem Nacken um, welches den Abstand spielerisch schrumpfen ließ. Der Grenzer brüllte vor Frustration, hieb zornig gegen den Wagenhimmel, als wolle er ein störrisches Reittier zu mehr Geschwindigkeit anspornen. Sein Dienstwagen arbeitete an der Leistungsgrenze und die Temponadel des Tachometers zitterte im roten Bereich. Das Paar starb in keinster Weise so, dass es für eine romantische Erzählung als Stoff hätte dienen können. Dafür war nicht nur die Art des Verhängnisses verantwortlich, sondern auch der Umstand, dass der Bursche die Hand seiner Freundin abschüttelte und dem Tod so einige Meter abtrotzte. Das war keine schöne Sache, auch wenn Darrel es auf beschämende Art und Weise nachvollziehen konnte.
In den letzten Sekunden waren sich vermutlich die meisten Menschen selbst der Nächste.
Das Mädchen wurde von dem LKW regelrecht verschluckt. In einem Moment war sie noch da, dann kam die Bestie über sie und tilgte sie schlicht und unspektakulär vom Angesicht dieser Welt. Kein Blut, keine fliegenden Gliedmaßen, zumindest nicht so das man sie ausmachen konnte. Was sich in der Bugwelle aus Staub abspielte sah gewiss anders aus.
Der Junge drehte sich vor dem Ende noch einmal um, blickte seinem Verfolger in die hässliche Fratze. Dann war auch er an der Reihe. Das schnelle Ableben seiner Gefährtin war ihm nicht vergönnt. Darin mochte eine Ironie, ausgleichende Gerechtigkeit liegen, oder schlichtes Pech. Der LKW nahm ihn auf die Hörner und für schrecklich lange Sekunden konnte der heranrasende Polizist mit ansehen, wie der Bursche schreiend auf dem Räumschild der Zugmaschine hing. Wie er den Aufprall überlebt hatte blieb Darrel schleierhaft, aber das kreideweiße Gesicht in dem Wirbel aus rotem Staub lebte definitiv noch.
Sekunden, die sich zu Ewigkeiten zu strecken schienen, hing der Junge zwischen den rostigen Zähnen der Bestie, wie eine grausige Kühlerfigur oder eine Jagdtrophäe. Dann rutschte er langsam. Er wurde Stückchenweise unter den Stahl gezogen und verschwand schließlich ganz.
Der LKW wurde ein wenig langsamer, Darrel nicht.
Er hielt direkt auf das Fahrzeug zu, steuerte mit einer Hand und zog mit der anderen seine Pistole. Es war eine schwere Waffe, dazu bestimmt dem Gesetz auch in den gesetzlosesten Gegenden Geltung zu verschaffen. Trotzdem, nicht einmal die Hohlspitzgeschosse würden bei dieser Geschwindigkeit eine Wirkung auf die Reifen des LKWs haben. Noch so ein Groschenheftmythos. Das Zerschießen von Reifen in voller Fahrt war alles andere als ein Leichtes. Die Kugeln prallten von den sich schnell drehenden Rädern ab. Außerdem hatten diese Lastzüge oftmals verstärkte Doppelreifen. Doch selbst wenn er all diese Fakten nicht gewusst hätte, Darrel hatte nicht die Absicht dem Bastard nur die Reifen zu zerschießen.
Die jungen Städter hatte er nicht retten können, blieb also nur sie zu rächen.
Er ging vom Gas, trat die Bremse und ließ den Wagen herumschleudern. Die Fliehkraft war so groß, dass sich sein Gefährt fast einmal um die eigene Achse drehte. Darrel ließ es geschehen, senkte den Fuß wieder auf das Gaspedal und verfolgte den LKW jetzt auf gerader Linie, schloss schnell auf. Der Mordwagen ließ sich von seinem Verfolger nicht stören. Er lenkte leicht ein, um im weiten Bogen auf seinen ursprünglichen Kurs zurück zu finden. Der Mord an den vier Jungendlichten kaum mehr als ein kurzes Intermezzo, eine heitere Unterbrechung einer ansonsten langweiligen Fahrt durch die Wüste.
Darrel tauchte in den Schweif aus Staub ein. Spielerisch kam er auf eine Höhe mit der Fahrerkabine. Dieser Vorteil war umso schmerzlicher, da er nicht schnell genug gewesen war um den Kids beizustehen. Das Protokoll sah vor, dass er den Schlepper über den Lautsprecher auf dem Dach anrufen und zum Anhalten auffordern sollte. Doch das würde nicht geschehen. Ein Knopfdruck an der Lenkradarmatur ließ die Scheibe auf der Beifahrerseite herunter gleiten. Heulend brach der Fahrtwind ins Wageninnere ein und brachte roten Staub, Hitze und brüllenden Motorenlärm mit sich. Mit Zeigefinger und Daumen schob Darrel sich die Schutzbrille vor die Augen, das Halstuch vor Mund und Nase. Die Pistole legte er dabei nicht aus der Hand. Vielmehr klickte er den Sicherungshebel um und die verchromte Schutzkapsel an der Front der Waffe teilte sich und gab den Lauf frei.
Der LKW stieß nach ihm! Er schwenkte träge aus, ein halbherziger Versuch den Polizeiwagen zu rammen, kaum mehr als ein Büffel, der mit dem Schwanz nach lästigen Fliegen schlägt. Dem Angriff zu entkommen war ein Leichtes, ein kleines Rucken am Lenkrad und das Auto entzog sich dem Stoß. Darrel musste ohnehin etwas Abstand gewinnen um die hoch liegende Fahrerkabine ins Visier zu bekommen.
Er hob den Arm, zeigte mit der Mündung auf Tür und Seitenfenster des LKWs.
Er feuerte!
Die Pistole bockte in seiner Faust, einmal, dreimal, fünfmal, dann ein siebtes Mal. So schnell wie Darrel befähigt war den Finger zu krümmen spuckte sie ihre tödlichen Insassen auf den Schlepper. Ein kleiner Kreis aus silbernen Stanzlöchern entstand dort, wo der Polizist den Fahrer vermutete, dann zeichneten zwei Kugeln Spinnennetze in die dreckverkustete Scheiben. Das Glas zersprang nicht, auch wenn Darrel sicher war, dass seine Munition selbst durch das kugelsicheres Glas gedrungen sein würde.
Was Folgte untermauerte seine Vermutung.
Der LKW bremste abrupt ab. Die Kaskaden aus Staub steigerten sich noch einmal. Der Polizeiwagen schoss weiter, während der Laster langsamer wurde. Kreischende Bremsen, in der alles umhüllenden Wolke brach der Auflieger unvermittelt aus, schwenkte nach einigen Metern wieder hinter der Zugmaschine ein, schlingerte in die andere Richtung, drohte für einem Moment zu kippen und fing sich dann. Der Bremsweg war lang doch schließlich kam der LKW tatsächlich zum Stehen. Auch Darrel wurde langsamer, fuhr eine Kurve und näherte sich dem gefällten Monster im Schritttempo. Träge verzog sich die rote Wolke und gestatte nun erstmals einen ganzheitlichen Blick auf das waidwunde Ungeheuer. Die Fracht des Fahrzeuges stellte ein Konstrukt dar, das an einen Tank gemahnte, aber keinerlei Deckel oder Befüllungsöffnungen aufwies. Unter als dem verharschten Schmutz war eine Farbe schwerlich auszumachen, auch wenn Darrel auf irgendetwas in Richtung weißlich tippte. Nun, wo der Motor seines eigenen Wagens, mit dem Langsamerwerden etwas weniger brachial röhrte, konnte er hören, dass von dem LKW ein durchgehender Hupton ausging. Ansonsten zeigte das Vehikel keinerlei Aktivität mehr.
Der Wagen hielt knirschend auf dem steinigen Boden. Ohne den Blick von der durchgehend hupenden Bestie zu nehmen, schob er ein neues Magazin in die Waffe und wartete auf das kurze Doppelpiepen, welches den korrekten Ladezustand bescheinigte. Dann öffnete er die Tür und stieg aus.
Er näherte sich zügig aber nicht überhastet, die Waffe in die Armbeuge der angewinkelten Linken gelegt. Sein Blick zuckte zu dem Räumschild, in dessen verbeulter unterer Hälfte Steine steckten. Weiter oben hatte sich etwas verfangen, was von der Größe her auch ein Stein hätte sein können, ihn aber aus entsetzten, wenngleich leblosen Augen anstarrte. Darrel gönnte sich keinen Moment des Ekels. Auskotzen konnte er sich, wenn das ganze hier vorbei war.
In gemessenem Abstand hatte er die lange Schnauze des LKWs hinter sich gelassen und kam nun auf Höhe der Fahrertür.
„Hey!“ Versuchte er das Quäken der Hupe zu übertönen, deren Nerv tötendes Monotongeräusch langsam in den Ohren zu schmerzen begann.
Keine Reaktion. Dort wo die Tür mit dem Rahmen der Kabine abschloss, tropfte es rot heraus. Auf dem Trittbrett hatte sich bereits eine kleine Lache gebildete, auf der sich Staubkörner von gleicher Farbe abzeichneten. Darrel war versucht noch ein Magazin durch die Tür zu jagen, nur um auf Nummer sicher zu gehen. Ließ es dann aber. Er wollte in seinem Bericht nicht mehr Protokollbrüche verschleiern müssen als nötig.
Langsam näherte er sich der Seite, Schritt für Schritt. Wäre in diesem Moment das Hupen verstummt, er hätte die Kabine trotz aller Überlegungen zersiebt. Aber das geschah nicht. Quälend dröhnte das Signalhorn vor sich hin. Halb um es endlich hinter sich zu bringen, halb um das Geräusch abzuwürgen, setzte er einen Fuß auf den untersten Tritt, riss die Tür auf und sprang im selben Moment zurück.
Die Tür schwang auf, etwas zögerlich, da sie durch ihr Alter und das eigene Gewicht schräg in den Angeln hing. Aus dem Inneren der Kabine drang ein erbärmlicher Gestank. Ein Geruch nach altem Schweiß, verbrauchter Luft, Fäkalien, Blut und undefinierbarer, schwerer Süße. Der Fahrer hing zusammengesackt auf dem gewaltigen Lenkrad. Doch nicht sein vornübergebeugter Körper hatte die Hube ausgelöst, wie Darrel es vermutet hatte. Vielmehr war der rechte Arm des Truckers nach oben verrenkt und hing schlaff im Seilzug des Signalhorns. Richtig, diese Wüstenschiffe hatten meist Zughupen der alten Art. Diesen Irrtum seinerseits nahm Darrel jedoch nur am Rande wahr. Zu sehr war er von dem Toten eingenommen. Was war das für ein Typ?
Der Kerl trug eine Art Schutzanzug, oder eher noch eine Rüstung. Metallplatten schützen den Körper. Rot mit goldenen Applikationen, alles verschnörkelt und verziert. Er wusste nicht woher, doch das Wort „Barrock“ trieb durchs Darrels Geist. Kunstvoll und verspielt, dabei doch aggressiv, wie ein bösartiges Insekt, dessen schillernder Panzer nicht über die Zangen des Kiefers hinwegtäuschen können. Der Tote, dass er tot war verrieten die Einschusslöcher in der Seite, aus denen dunkles Blut träge hervor sickerte, hatte eine Atemflasche auf dem Rücken. Unmöglich sich damit bequem im Sitz zurückzulehnen, er musste permanent vorgebäugt und verkrampft hinter dem Lenkrad gehockt haben. Schwarze Schläuche führten zu einer Maske, die in ihrer Gestaltung an die Fratze irgendeines Fabelwesens oder Dämons gemahnte.
„Was zur Hölle bist du denn für einer?“ Fragte er den Leichnam durch das dämpfende Tuch vor seinem Gesicht hindurch. Die Leiche blieb ihm die Antwort schuldig. Dass der Fahrer nicht nur den Toten spielte um seinen Angreifer zu täuschen war ziemlich eindeutig. Die abstruse Rüstung hatte der panzerbrechenden Munition des Polizisten keinen wirklichen Widerstand leisten können. Vier der abgegebenen Schüsse hatten ihr Ziel gefunden und da das Blut nur mehr aus den Wunden tröpfelte, stand kein funktionierendes Herz mehr dahinter, welches die Zirkulation vorantrieb. Darrel steckte die Waffe in das Halfter zurück und setzte erneut einen Fuß auf den Tritt. Er drückte sich hoch und lehnte den Oberkörper in die Kabine. Wenn der Tote dieses Atemgerät benutzt hatte um dem selbst fabrizierten Gestank zu entgehen, dann hatte er gut daran getan. Darrel würgte ob der Dünste, die die Kabine beherrschten. Er zerrte am Arm des Toten herum, um ihn aus der Leine des Signalhorns zu befreien. Der leblose, gepanzerte Arm war schwer aber letztlich gelang es ihm und nach Motoren, Schüssen und Hupe war die einsetzende Stille ohrenbetäubend.
Seine Bemühungen hatten zur Folge, dass der Tote zur Seite kippte und auf ihn zu rutschte. Da Darrel darauf aus war so wenig Körperkontakt wie möglich mit diesem stinkenden Verrückten in Kauf zu nehmen, schwang er sich wie ein Affe zur Seite und ließ den Körper an sich vorbei ins Freie sacken. Hart schlug die Leiche auf und wenn er nicht schon hinüber gewesen wäre, jetzt wäre er es vermutlich gewesen. Denn sein Kopf wurde unnatürlich zur Seite genickt, als er mit dem gesamten Gewicht seiner abstrusen Rüstung darauf landete. Es knirschte unschön. Darrel blickte von Oben auf den Toten und hätte sich gewünscht grimmige Befriedigung zu verspüren, den Mörder der Jugendlichen so entwürdigt zu seinen Füßen zu sehen. Doch die ganze, surreale Situation und das langsam abflauende Adrenalin in seiner Blutbahn, ließen ihn im Augenblick gar nichts fühlen. Das würde heute Abend kommen, wenn er auf der Sache bei einem Whisky herumdachte. Doch bis dahin würde er noch einiges zu tun haben und noch mehr erklären müssen. Er wandte den Blick ab und konzentrierte sich wieder auf die Fahrerkabine. Vielleicht ließen sich Hinweise auf die Herkunft des LKWs finden. So etwas wie Frachtpapiere oder eine Routenliste. Doch seine diesbezügliche Hoffnung schwand schnell. Der Fahrer war ganz eindeutig des Wahnsinns Beute gewesen. Die gesamte Fahrerkabine war mittels Fettkreide mit kantigen, irgendwie bösartig aussehenden Symbolen beschrieben. Jeder noch so kleine Freiraum war damit beschmiert wurden. An der Decke hing ein funktionsuntüchtig aussehendes Funkgerät, von dessen Halterung ein abartiger Fetisch aus Federn, dem verwachsenen Totenkopf eines kleinen Vogel und… Darrel würgte… einem menschlichen Ohr hing. Darum schwirrten Fliegen. Der Wüstencop spuckte bittere Galle in den Fußraum, in dem sich der Müll stapelte. Verpackungen von Notrationen, irgendwelche Buchseiten, Getränkedosen und Essensreste. Nur um die Pedale waren Mulden in diesen Teppich aus Abfall gescharrt wurden. Es bedurfte einiges an aufgebrachter Willenskraft sich weiter nach vorn zu beugen um das Handschuhfach zu begutachten. Dabei fiel ihm die Puppe auf, die ordentlich auf dem Beifahrersitz saß. Absonderlich, dass es bei der wilden Fahrt nicht in den Fußraum gefallen oder wenigstens zur Seite gekippt war. Es war eines dieser billigen Dinger, wie sie Kinder für ein paar Schekel auf dem Rummel gewinnen konnten. Sie war nackt, es fehlte ein Arm und man hatte ihr mit Lippenstift ein breites Grinsen auf das Gesicht gemalt. Irgendwie zog das für Darrel einen dicken Strich unter das Urteil es mit einem komplett Irren zu tun gehabt zu haben. Mehr noch als selbst der Mehrfahrmord und die durchgeknallte Aufmachung des Toten. Er ignorierte das entstellte Spielzeug angestrengt und langte nach dem Handschuhfach, in dem der letzte Funken Hoffnung irgendeine Art von Identifizierung glomm. Das sich der Vorhang bewegte, der die Fahrerkabine von der schmalen Schlafkabine hinter den Sitzen abtrennte, registrierte er zwar, doch seine geschundenen Nerven sahen darin seine eigene Schuld. Zu sehr hatten Körper und Geist sich darüber geeinigt, dass der Kampf erledigt war und dass es nun galt die Scherben aufzufegen. Erst als er das Unendlichzeichen des stummeligen Flintenlaufes sah, blitzte Ärger über die eigene Nachlässigkeit auf. Seine Hand zuckte zur Waffe, der Donner der Entladung kam schneller.
Die abgefeuerten Läufe spien ihren Inhalt auf den Polizisten und trafen in an Hals und Brust. Seine halb aufgerichtete Haltung, gepaart mit dem Hammerschlag des Treffers, warf ihn zurück und schleuderte ihn aus der Kabine. Schmerzen explodierten in seiner Brust und er bemerkte den harten Aufprall auf der Leiche des Fahrers gar nicht. Er wusste nur, dass er plötzlich im Freien war, in einer Wolke aus Staub und sich mit den Beinen von dem Toten abstieß, was ihn ein paar kümmerliche Meter von der Zugmaschine weg brachte. Er tastete nach seinem Hals und fasste in ein breiiges Schlamassel, dass feucht und sämig an seinen Fingern klebte. Er konnte nicht atmen, als ob er unter Wasser wäre, als ob er Wasser schluckte. Aber das war doch albern, er war in der Wüste. Er wollte etwas sagen, wollte Fluchen, um Hilfe rufen oder seine Verwunderung über alles hier äußern, er wusste es selbst nicht. Doch dem was von seiner Kehle noch übrig war, entrang sich nur ein gurgelndes Stöhnen. Mit verschwimmenden Blick konnte Darrel ausmachen, wie sich im Halbdunkel der Fahrerkabine eine Gestalt abmühte sich zwischen den Sitzen hindurch aus der Schlafnische hervorzuschieben. Diese Person trug auch so einen merkwürdigen Schutzanzug, auch wenn die Verzierungen und die Maske nicht eins zu eins der des Toten glichen. Auch war diese Person zierlicher und etwas kleiner als der leblose Fahrer. Vielleicht eine Frau. Darrel spekulierte darüber, auch wenn ihm klar war, dass er sich eher darüber Gedanken machen sollte, dass er nicht mehr richtig atmen konnte und dass seine Beine kalt und taub zu werden begangen. Er ließ von seinem Hals ab und schob sich halb liegend, halb auf dem Hintern rutschend, ein weiteres Stück von dem LKW und seiner tödlichen Fracht weg. Dabei musste er Blut von dem erschossenen Fahrer mit sich gezogen haben. Es war doch unmöglich, dass die rote Schleifspur von ihm stammte.
Die Tür der Kabine quietschte, als der Beifahrer sich an ihr fest hielt und mit den schweren Stiefeln Halt auf dem blutnassen Tritt suchte. In der anderen Hand hielt sie eine rostige, noch rauchende Schrotflinte mit abgesägtem Lauf. Als letzte Stufe nutzte sie den Körper ihres leblosen Kameraden. Darrel hatte seine eigene Waffe ziehen und die Frau erledigen können. Doch in seiner Situation kam er gar nicht auf den Gedanken. Er war zu sehr damit beschäftigt dem Tod ein paar weitere, feucht keuchende Sekunden abzuringen.
Die Frau in der Rüstung versuchte die Schrotflinte zu öffnen, scheiterte aber an dem schlechten Pflegezustand der Waffe. Sie drehte den Oberkörper ein wenig und warf sie zu dem restlichen Müll im Fußraum der Kabine. Ohne Hast machte sie zwei Schritte auf den Polizisten zu, der seinerseits versuchte von ihr fort zu kriechen. Gleichwohl ein reichlich aussichtsloses Unterfangen. Jetzt konnte er den Atem der Frau hören, der vernehmlich durch die Schläuche ihrer Maske rasselte und seine eigenen Bemühungen, Luft in die Lungen zu ziehen, zu verspotten schien. In ihrem hastlosen Schritt ging sie leicht in die Hocke und zog eine lange, boshaft gezähnte Klinge aus ihrem Stiefelschaft. Diese Waffe war ebenso braun von Rost wie die Flinte. Doch die Schneide glänzte in geschliffener Schärfe. Dieses oxidierte Stück Stahl verhieß kein erlösend schnelles Ende und brachte Darrel dazu sich nun doch seiner Waffe zu entsinnen. Er nestelte mit tauben und schlüpfrigen Fingern am Holster herum, bekam den Druckknopf jedoch nicht auf. Eine Tätigkeit, die ihm ansonsten keine bewusste Wahrnehmung mehr wert gewesen war. Es war ohnehin zu spät. Die Frau war heran und kniete sich neben ihn. Ihre behandschuhte Hand ging ebenfalls zum Halfter. Sie drückte seine Hand fast sanft beiseite, schlug sich dann etwas energischer fort, als er seinen Versuch nicht aufgeben wollte. Nicht brutal. Eher wie bei einem störrischen Kind, das die Dummheit der eignen Handlung nicht einsehen wollte. Mit frustrierender Leichtigkeit zog sie Darrels Pistole, besah sie sich kurz und warf sie dann weg. Die Waffe landete etwa zwei Meter weiter im Staub und hätte damit auch am anderen Ende der Wüste liegen können. Die Frau, dass es definitiv eine war konnte Darrel erkennen, wenn er in die Augen hinter den schmierigen, runden Sichtgläser der Maske sah, betrachtete ihn nur. Blickte ihn ausdruckslos an, atmete aufreizend schwer durch den Filter. Selbst ohne das Messer in ihrer Hand hätte Darrel nun keinen Angriff mehr auf sie unternehmen können. Alle Kräfte hatten ihn verlassen, sein Leib war nur noch ein kalter Klumpen Fleisch, die Ränder seines Sichtfeldes wurden bereits grau, die Farbe schien aus der Welt zu tropfen wie der Lebenssaft aus ihm ran.
„Wa…“ Mehr ein krächzender Laut als ein wirkliches Wort, doch die Frau schien zu verstehen. Sie legte den Kopf schräg und ihr Blick lächelte. Darrel konnte sehen, dass eines ihre Augen rot war, weil Äderchen darinnen geplatzt sein mussten.
„Warum?“ Ihre Stimme war angenehm, wenn auch durch das Material ihrer Maske gedämpft wie durch Watte. Der Polizist konnte bereits nicht mehr tun, als mit zunehmender Entrückung zu ihr aufzublicken. Alle verbleibende Kraft floss in die Bemühung neben Blut auch etwas Luft einzusaugen.
Sie blickte auf, als überlege sie oder horche auf ein fernes Geräusch. Dann sah sie flüchtig über die Schulter und zu dem LKW. Das Monster stand stumm da, warf einen scharf geschnittenen Schatten und sein Schiebeschild ließ es grinsen.
Die Frau sah wieder zu Darrel, hob das Messer und tippte sich mit der Spitze zwei Mal gegen das Sichtfenster über dem blutigen Auge. Das leise Klicken, mit dem der Stahl das Glas berührte, hörte Darrel sogar über dem auffrischenden Wind.
„Auf roten Rössern bringen wir euch den Wahnsinn.“ Die Worte klangen verträumt, als spräche sie mehr zu sich selbst als zu dem Mann. Letztlich stimme das auch, denn der Verwundete hatte aufgehört zu atmen und lag nun still. Sie lauschte wieder, während ihr Gesagtes vom Wind in die Wüste getragen wurde und sich roter Flugsand an dem Toten fing und seine Konturen bereits dem Land anglich. Die Frau ließ das ungebrauchte Messer wieder im Schaft ihres Stiefels verschwinden und erhob sich. Ohne den Kopf noch einmal nach dem toten Grenzer umzudrehen ging sie zurück zum LKW. Sie nutzte die Leiche wieder um auf deren ursprünglichen Platz zu klettern. Ihre Hand griff nach der Tür und der LKW verschluckte sie.

Schwarze Abgaswolken aus den aufragenden Auspuffrohren begleiteten das Erwachen des Motors. Der Schlepper ruckte an und beschrieb einen Bogen. Das Hinterrad der Zugmaschine überrollte die ausgestreckten Beine der gepanzerten Leichte und zerquetschte sie, ohne dass sich der Reifen auch nur spürbar hob. Dann passierte der LKW das Polizeiauto, auf dessen Dach noch immer Lichtsignale Aufmerksamkeit einforderten.
Langsam sein Tempo steigernd, richtete sich die Bestie wieder auf die Stadt aus, die irgendwo hinter dem Horizont liegen musste.

Story by Kogan und mit Erlaubnis gepostet

1. Edition Startbox Stormcast Eternals

Hi,
Ich hab hier noch die Stormcast Eternals aus der Grundbox und weiß nicht was ich mit denen machen soll.
Regeltechnisch hab ich mich noch nicht mit denen beschäftigt und es stellt sich mir die Frage wie weit ich mit denen aus rein effektiver Sicht komme?
Stormcast sollen ja ein sehr starkes Volk sein, lässt sich das mit denen umsetzen/ein passender Grundstock bilden?
Muss ich vielleicht was umbauen?
Mit was soll ich das ganze erweitern?
Freu mich auf eure Antworten.🙂

Zensierte Stelle im GRW

Ich hatte vorgestern das (englische) Grundregelwerk zum 1. Mal in der Hand.
Anscheinend gibt es ja dort eine Textstelle -recht am Anfang-, die Schwärzungen zeigt und von der Inquisition zensiert wurde!

Eine Interpreation der noch lesbaren Stellen überlasse ich jedem selber!😀

Mich wundert aber, dass dazu noch niemand was geschrieben hat. Findet Ihr diese Stelle belanglos, nur eine dramaturgische Täuschung der Autoren? Oder deute ich den Absatz völlig falsch?:wub:

Basteln Genestealer Taurox

Mahlzeit!

Da die Scions in der achten Edition scheinbar unglaublich stark erscheinen, überlege ich, wie ich sie am besten in meinen Armeekonzept einbetten kann. Die Barette auf die Neophyte-Köpfe umzubauen kann ich mir sogar ziemlich gut vorstellen.

Hätte jemand vielleicht eine Umbau Idee für einen Taurox? Oder vielleicht sogar ein Alternativmodell?
Das ist eins der wenigen Fahrzeug Modelle mit dem ich leider überhaupt nichts anfangen kann.

Space Wolves SW wie Bemalen?

Moin moin,

ich weiß ist das falsche Forum dafür da es mehr ums malen geht aber ich fange hier trotzdem an. Momentan bemale ich meine SW rüstung wie folgt
1. schwarz grundieren
2. the fang spray
3. Drakenhof Nightshade alles washen
4. Russ gray
5. shade mix

meine Überlegung ist das ganze zu verkürzen

1. Schwarz grundieren
2. Mechanicus Standart gray
3. Nuln oil oder shade mix

hat jemand Erfahrungen mit der Optik von dem MSG bei SW? evtl mit bildern?!

CSM Fahrzeug Ausstattung

Hallo Freunde,

mit der neuen Edit wird meine angefangene Chaos Armee wieder entstaubt.

Leider ist das meiste was ich bemalt hab wohl eher mau. Also wird angefangen das Unbemalte aus zu packen und neues beschafft.


In meinem Fundus hab ich noch einen OVP Predator. Mein erstes Rhino hab ich mittlerweile auch auf Ebay ersteigert.
Das Gebrauchte Rhino hat bis jetzt eine Havoc Launcher und einen Kombibolter.

Vor dem Zusammenbauen stellt sich jetzt die Frage, wie das Modell ausstatte. Der Predator wird sicher mit 4 LK ausgestattet. Die Bolterseitenkuppeln brauch ich nicht magnetisieren, wenn ich den Prerdator spiele ist seine Aufgabe klar das Panzerknacken. Den Turm kann man leider nicht so leicht magnetisieren, allerdings denke ich auch dass ich da mit der Sync LK immer gut fahre.
Havoc Launcher sollte man schnell Magnetisieren können.
Aber was haltet ihr generell von ihm. Ich finde ihn sehr schick. Mit den neuen Regeln kann man ihn ja immer zusätzlich auf passende Ziele Feuern. Mit 48" sollte sich da auch immer was finden. Aber ist er seine Punkte Wert? Vor allem auf einem Primärziel wie dem Predator.
Macht bei all dem dann eine Kombiwaffe überhaupt noch sinn? Ich denke ein Kombibolter für 2P ist ja fast geschenkt. Aber der rest ist eher nichts für den Predeator.


Jetzt geht es noch ums Rhino.
Kann das wirklich mit Kombibolter, Kombiwaffe und Havoc Launcher ausrüsten? Ist es das überhaupt wert?
Im Moment spiel ich mit dem Gedanken es mit Kombibolter und Kombiflammer aus zu rüsten.
Dann in der 1. Rund nach vorne Preschen und Nebelwerfer zünden. In der 2. Runde die Seuchenmarines (Berserreker hab ich leider noch nicht) aussteigen lassen und mit dem Flammenwerfer Spaß haben.

Combiplasma ist mir zu gefährlich und Kombimelter hat mir zu wenig Reichweite.


Was haltet ihr denn von den zusätzlichen Waffen?

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