Oder der Roman (auch released)
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Shurion hat im Warhammer-Board einen Post aus dem Warseer Forum von Harry übersetzt:
http://warhammer-board.de/index.php?page=Thread&postID=616626#post616626
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Shurion hat im Warhammer-Board einen Post aus dem Warseer Forum von Harry übersetzt:
Harry hat vor ein paar Stunden einen sehr langen und lesenswerten Post gemacht, den ich hier gern sinngemäß widergeben möchte.
Zitat von »Harry«
„Die Aussage mit den runden Bases ist nur ein Gerücht. Ich denke nicht, dass die 6 Fraktionen ausschließlich neue seien werden – wenn überhaupt! Ich wollte nur auf die Idee hinweisen, dass etwas neues eine echte Möglichkeit ist – zusätzlich zu den Rassen die wir schon kennen.“
Daraufhin folgte das Zitat hier:
Zitat von »Mike3791«
Ich lese die Gerüchte auf der ersten Seite des Threads und deine (Harry’s) Kommentare auf der ersten Seite. So wie ich das verstehe, bleiben alle Fantasyrassen bestehen, aber benutzen einfach komplett neue Namen. Wie die Leute vermuten ist das so, damit GW einen eisernen Griff über sein geistiges Eigentum haben kann. Die Leute begreifen einfach den Kontext nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Miniaturen rausfliegen, aber ich denke das neuere Zeug ist ziemlich sicher. Vieles in der WHFB Miniaturenreihe ist alt und hässlich genug um Leute vom Kauf abzubringen.
„Einfach nur die Namen der Fraktionen ändern (Von Elfen in Asur zum Beispiel) würde GW nicht ermöglichen, ihr geistiges Eigentum (IP) besser zu schützen. Auch wenn ich es Grünhaut Allianz nenne, werden die Leute immer noch Orks und Gobbos (oder bei uns deutschen Obst und Gemüse, Orkze, und so weiter) sagen. Wenn ich aber ihre Uniformen und ihren Stil verändere, dann krieg ich die Leute auch vllt dazu, den neuen Namen zu verwenden. Mache ich eine ganz neue Rasse mit 4 Armen und 2 Köpfen, dann steigt die Chance signifikant.“„Ein weiterer ausgezeichneter Schutz ist auch, wenn GW einfach folgendes tun kann: Sie produzieren (Zahl aus der Luft gegriffen) 100 000 Kopien und verkaufen sie mit Profit. Dann bringen sie etwas neues und reduzieren das Bedürfnis, diese Miniatur zu verkaufen, indem sie den Leuten etwas neues geben, was sie haben wollen, bevor ein anderer Hersteller eine billige Kopie machen kann. Die Wahl ist: Wenn du es haben willst, kauf von GW, oder warte ein Jahr, bis es jemand anderes herstellt oder du es gebraucht und schlecht bemalt von eBay kriegst, und dann ist der Nutzen schon stark eingeschränkt, bzw es gibt bereits etwas neues. Wenn sie für jeden neuen Release den gleichen enthusiasmus generieren können wie für die End Times Sachen – brilliant.
Und der Schuldige dabei sind wir. Solange die Leute bereit sind, das doppelte für einen Orkboss zu bezahlen, der nen anderen Kopf hat als der gewöhnliche, nur weil er limitiert ist, macht GW weiter. Solange die Leute das Gefühl haben, dass sie alles Neue BRAUCHEN, dass eine, coole, dass sonst niemand hat, ist das nicht nur ein machbares, sondern potentiell sehr profitables Geschäftsmodell."
Zitat von »SpineyNorman«
Was auch immer passiert, kann ich mir nicht vorstellen, wie alle bestehenden Armeen in nur 6 Fraktionen gequetscht werden. Das würde sich zu erzwungen anfühlen, zu seltsam. Es werden vllt nur ein paar wenige sein, aber ich denke die eine oder andere Rasse wird komplett ins Gras beissen wird.
Die Sache mit der Ästhetik ist eine Meinung (hier geht’s um jemand anderes denke ich) und sicherlich NICHT universell anwendbar. Es gibt einige ältere Bausätze (aber nicht mehr als 2 – 3 pro Armee (Bretonen ausgenommen…), aber zu sagen dass es die Mehrzahl ist einfach falsch, in jeder Hinsicht. Ausserdem haben auch die älteren Kits noch Fans. Alles eine Frage des Geschmacks. Wenn dir eine Armee nicht gefällt, dann such dir eine mit Modellen die du hübscher findest.
„Gestern bin ich mal ein wenig durch die Warhammer-miniaturen gegangen und hab für mich mal geschaut was ‚lebt‘ und was ‚stirbt‘. Ich war sehr überrascht wie alt manche der Bausätze aussehen. Auch ein paar der neuen Miniaturen sehen so aus als ob sie so gestaltet wurden, dass sie mit dem alten ‚Zeug‘ zusammenpassen. Was mir aber noch mehr aufgefallen ist, ist, dass es 2 verschiedene Looks gibt, die sich eingeschlichen haben. Es gibt eine klare Abgrenzung zwischen dem alten, ‚comic-heroic‘ look, und einem neuen, ‚realistischeren‘ und eleganterem look. Schau selbst, und du wirst sehen was ich meine.
Versteh mich nicht falsch, ich weiß was du meinst. Ich mag den alten Stil. Aber der springende Punkt ist…
Die Tatsache, dass es zwei unterschiedliche Looks gibt, IST ein Hindernis für den Einstieg. Magst du den neuen Stil wirst du eine Armee mit vielen alten Modellen nicht spielen wollen. Magst du den alten Stil, dann wirst du keine Armee spielen, die viele neue Modelle hat, oder wo die Modelle bald überarbeitet werden könnten.
Wenn ich mir die Miniaturenreihe ansehe, ist der Oldhammer/Newhammer split sehr sehr offensichtlich. Ich hab mich am Kopf gekratzt, und ich denke ich habs verstanden. GW ist seinem eigenen historischen Erfolg zum Opfer gefallen.Nimm die Hochelfen-miniaturen als Beispiel, eine meiner Lieblingsarmeen. Die Konzeptzeichnungen von Jes Goodwin waren zu Beginn der 4. Edition so prägend, und so stark, dass alle Miniaturen, die seit den 90ern rausgekommen sind nicht anders konnten, als zu diesen Miniaturen dazuzupassen. Das hat geklappt – die Miniaturen passen wunderbar zusammen. Alle sehen sie aus als stammten sie aus den 90ern. Alle Miniaturen sehen out of date aus. Alles sieht so zugehörig zu dem alten Kram aus, dass sie sich schwer tun, irgendetwas NEUES für Hochelfen zu erfinden.
Nur indem man das alte fallenlässt, und ich bin mir sicher, dass das sehr schwer fällt, kann GW wieder wirklich innovativ und kreativ sein.
Nimm dir mal 10 Minuten Zeit, und geh über die GW Miniaturenreihe drüber. Du wirst sehen was ich meine.
Und was mir noch aufgefallen ist, ist die schiere Menge an Miniaturen, die es für jede Armee gibt. Das allein ist schon ein riesiges Hindernis. Es gibt für die meisten Armeen so viel Zeug zu sammeln dass es eine gewaltige Herausforderung ist, alles zu sammeln (und vor allem das alles zu bezahlen…) Grade wenn man schon eine Weile dabei ist kann man das leicht übersehen. Man hat eine Sammlung, und die Armee wächst jedesmal ein bisschen, wenn man etwas neues dazukauft, was neu rauskommt.
Das erklärt ihr Verlangen, die Uhr zurückzustellen. Sie wollen die Möglichkeit, in einem überschaubaren Zeitraum nicht nur alle Miniaturen zu kaufen, sondern auch zu bemalen. Nur so kann man Leute dazu bewegen, öfter ein neues Projekt zu starten, oder überhaupt mit dem Spiel anzufangen. Und wenn man eine so ‚komplette‘ Sammlung hat, ist man auch viel versuchter, etwas neues zu kaufen wenn es rauskommt, viele wollen das sogar so haben, weil sie nichts mehr zu malen haben.
Das Risiko dabei ist einfach: Die große Frage ist, wie viele Leute sie davon überzeugen können, das neue Zeug zu kaufen. Das hängt von vielen Faktoren ab. Wie gut sind die Regeln, wie gut ist das Artwork, wie gut sie auf dem Spieltisch aussehen, qualität der Miniaturen, und natürlich… wieviel sie sich trauen als Preis zu verlangen.
Es geht kaum mehr ‚Oldhammer‘ als ich. Aber ich würde das ganze ausprobieren. Was ich nicht mitmachen werde, ist wenn sie versuchen, mit 60 Witch Elves und einen Blutkessel für 300€ zu verkaufen. Wenn ich bei vollem Bewusstsein beklaut werden will, dann kann ich das für weit weniger Geld."
Zitat von »Tyranno1«
Keine ahnung welche Skelette du dir angeschaut hast. (Ich nehm an das war an jemand anderen gerichtet). Die neuen sind sehr sehr gut, sie sind anatomisch so weit korrekt, dass man Muskeln und Haut dranmodellieren könnte und hätte am Ende einen normalen Menschen.
Es gibt ein paar alte Modelle, aber die Mehrzahl ist ziemlich gut und neu.
"Skelette sind ein tolles Beispiel. Die neuen haben die alten, übergroßen, ersetzt. Die Mehrheit des neuen Krams ist gut, aber nicht alles passt zusammen. Es sind zwei unterschieldiche Stile."
Ich fand das sehr schön ausformuliert, und es klingt alles schlüssig. Es ist ne bittere Medizin, aber manchmal ist das eben nötig.
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