GamesWorkshop-Bashing-Thread

Ab jetzt keine Anfeindungen mehr, keine Pauschalisierungen, keine Beleidigungen usw. auch nicht versteckt.

Sachlich kann diskutiert werden, jeder kann seine Meinung sachlich zum Thema GW schreiben, muss Sie aber nicht tausendmal wiederholen nur weil jemand anderer Meinung ist

Ansonsten:

Kick ich like Beckham

Das meine ich übrigens so wie es da steht.
 
Meine Theorie: Die GW HQ Modelle sieht man meiner Meinung nach nicht oft auf Spieletischen da viele ihre HQs selber aus verschiedenen Bits bauen da niemand einen mainstream HQ spielen will. Durch den neuerdings völlig überzogenen Preis bei den HQs will GW diese attraktiver machen, da diese somit exklusiver sind. Rein wirtschaftlich gesehen würde ich das verstehen.
 
Naja find ich jetzt nicht. Wenn sie limitiert wären, würde ich die Richtung Exklusivität noch annehmen. Parallel hier die ET Bücher. Auch mein ich, dass GW nicht unbedingt die Umbaufreude im Blick hat. Wäre ja auch widersprüchlich zur Kiddie Zielgruppe. Die bauen nicht um, die spielen ootb. Ich glaub die Preisgestaltung bei HQ kommt von teures Einzelmodell in Punkten und singuläre Stellung in der Armeeliste führt zu hohem Preis. Ist aber nur ne Vermutung meinerseits. Wie die sich das vorstellen kann man nicht so genau sagen, ich dachte bis vor kurzem ja auch noch, dass es GW primär ums spielen geht.
 
Ne, die verkaufen Sammlerminiaturen. In der Regel sind die teuren HQs auch nicht so ohne weiteres durch Umbau nachzubauen. Sieht man mal vom Standard Spacemarinecaptain ab, den man aus jeder gewöhnlichen Dosenbox bauen könnte, fällt einem auf dass so nahmhafte Charaktere wie Marneus Calgar nur mit viel Friemelei nachzubauen gehen. Ob das nun dendeutlich höheren Preis gegenüber den Standardboxen rechtfertigt, muss jeder selbst wissen. Im historischen Bereich gibt es auch eine Preisdiskrepanz zwischen HQ Modellen und den normalen Rank and File Minis. Allerdings fällt da die Schere nicht so deutlich aus. Dass HQ Modelle überhaupt teuer sind, liegt wohl auch daran, dass der GRundbedarf für derartige Modelle deutlich beschränkter ist und die Herstellungskosten sich also über eine geringere Marge refinanzieren müssen. Wenn GW jetzt vermehrt auf Plastik HQs mit einem eingeschränkten Mehrfachkaufanreiz setzt, heißt das, dass die Minis auch teurer sein müssen. Ich gehe bei meiner Überlegung davon aus, dass die Formen für Plastikguss deutlich teurer sind als für Weißmetallguss oder Resinguss.

Allerdings hat es bei GW auch schon vor der PlastikHQzeit eine viel deutlichere Schere zwischen Charakteren und Standardminis gegeben als dies bei anderen Herstelenr der Fall war. Mal als Beispiel. Warlordgames verlangt über den Daumen gepeilt ca. 1€ pro Standardmini. Für besondere Modelle wie Standartenträger und Generäle aus Zinn im Schnitt zwischen 2-3 €. Für einzelne Charaktermodelle aus Zinn hat man GW schon früher zwischen 10-15 € hingelegt während man für Standardmodelle aus Plastik etwas mher als 1€ hingelegt hat und das auch noch noch zwischen Fantasy und 40k schwanken konnte.
 
Im historischen Bereich gibt es auch eine Preisdiskrepanz zwischen HQ Modellen und den normalen Rank and File Minis.

Wo denn das? Liegt nur manchmal daran, dass die HQ häufig noch aus Zinn ist und das ist nunmal teurer.

Ich bezahle generell nicht für imaginären Mehrwert durch Punktekosten oder so. 😛

Allerdings fällt da die Schere nicht so deutlich aus. Dass HQ Modelle überhaupt teuer sind, liegt wohl auch daran, dass der GRundbedarf für derartige Modelle deutlich beschränkter ist und die Herstellungskosten sich also über eine geringere Marge refinanzieren müssen.

Ok, habe mich selber selbst geninjad. Du hast natürlich recht. Deswegen ja meistens auch Zinn, da günstiger bei geringerer Stückzahl, aber da Kosten die meistens trotzdem so viel wie andere Zinnminis. Gut bei Warlos mags anders sein. Aber da ist der Zinn Standard Trooper auch Saugünstig.
^^

GW Preise sind für mich trotzdem jenseits von gut und Böse. Du musst bedenken, dass die Gußformen für Helden auch kleiner sind und andere Herrsteller kriegen bei vieeeeeeeeelllllllll kleinerer Auflage von Plastikmodellen trotzdem günstigere Preise hin.

Und wie gesagt Preisroulette/ Diskrepanz innerhalb von Modellreihen bei GW ist ja eh weithin bekannt.
 
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Ich denke schon, dass GW für seine auch in meinen Augen völlig überteuerten Charakterminis einen Markt hat. Ich habe eine Blacktemplarsammlung übernommen und in dieser Sammlung fanden sich nicht weniger als Gamesday limited Champions des Imperators und noch einige HQ Modelle mehr, was weit über den Bedarf für eine spielbare Armee hinaus geht. Es gibt sie also die Sammler solcher Minis. Ich denke, der Preis für die Clampack Chars kommt einerseits durch die höheren Produktionskosten ( teurere Formen bei niedrigerer Stückzahl) und andererseits durch den Exklusivitätsanspruch seitens GW zustande. Ob das nun wirtschaftlich sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.

In meine Augen geht das für erst richtig nach hinten los, wenn seine Spielsysteme sich dahingehend wandeln, dass man ohne die Clampackcharaktere spieltechnisch garnicht mehr auskommt und das nicht unbedingt in puncto Spielstärke sondern in puncto zwingend notwendig, um überhaupt spielen zu können. Die Standardboxen von GW bewegen sich zwar auch im oberen Preissegment aber bei weitem nicht so deutlich wie die Charaktere. Meist bieten die Standardboxen auch eine größere Auswahl an Bits zum Individualisieren.

Das Grundproblem,das GW hat ist einerseits der Anspruch hochwertige und hochpreisige Miniaturen anzubieten und andererseits seine Spielsysteme auf Massenschlacht auszulegen. Das Gleiche auch bei den Printprodukten. Hochwertige Codices vertragen sich nicht mit einer hohen Schlagzahl an Neuveröffentlichungen und Regelaktualisierungen.

Es ist ein Unterschied, ob ich ein Armeebuch/ Codex mit einer Aktualitätsdauer von einem Jahr kaufe oder ob das Büchlein vielleicht zehn Jahre aktuell ist. Wenn es lange aktuell ist lohnt sich auch eine teurere Bindung und ein teureres Design. In meinen Augen aber auch nur, wenn der Inhalt stimmt. Ich bin mir aber bewusst, dass es auch Leute gibt, die primär auf äußerlichen Eindruck solcher Bücher achten. Also Bildqualität, Bindung, Papierqualität. Ich kann mir aber nicht vorstellen , das socleh Bibliophile sich einen solchen Codex kaufen würden, wenn sie wüssten, dass der Inhalt in einem bis einem halben Jahr gerade wieder obsolet wird.
 
Dem letzten Bereich kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich hab hier auch schon genug alte Codices rumflattern ohne das diese in immer kürzeren Abständen rauskommen. Das nervt mich weitaus mehr als die teuren Miniaturen. 40€ auszugeben ist kein Pappenstiel, zumindest nicht wenn man dies mehrmals für Regeln der selben Armee machen muss. 4 Jahre waren völlig ok, bei zwei wirds schon wieder nervig für Leute die mehr als eine Armee haben (Was vermutlich die meisten sind) erst recht wenn die Armeen dann direkt hintereinander neue Codices kriegen, sprich Armee 1 im Januar, Armee 2 im Februar etc. Bevor ich nen Job hatte konnte ich in manchen Monaten keine Modelle kaufen weil ich gezwungen war mir erst mal "wieder" nen neuen Dex zu besorgen. Und dann kommen die depperten GW Mitarbeiter und hypen einen voll wie geil und toll es doch wäre das immer mehr und mehr Hefte immer teurer werden und häufiger rauskommen. Die finden echt für jeden Mist Gründe den als Gold zu verkaufen. Versuche denen seine Sichtweise zu verklickern scheitern regelmäßig. Gehirnwäsche muss wohl bei Bewerbern von GW zur Grundausbildung gehören.^^ Wie gesagt, damals war es noch tolerierbar, aber jetzt seit geraumer Zeit ist echt Schlag auf Schlag neuer Kram da. Sowas nervt nur, es macht unangenehmen Stress zum Standard meines einst so geliebten Hobbys. Ich kauf ja gern etwas, aber ich lass mir ungern einen Kauf aufzwingen..
 
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es ist ein Hobby, es zwingt doch niemand etwas zu kaufen. Die Argumentation passt auch nicht. Wenn man die Armee schon hat und nur den Codex braucht sinds nur 40€ ( und das auch erst jetzt, du schreibst so als wären das schon immer 40 gewesen ). Baust du ne Armee neu auf sind die 40€ im Vergleich zu den Kosten für die Armee meist lächerlich.

Bevor ich nen Job hatte konnte ich in manchen Monaten keine Modelle kaufen weil ich gezwungen war mir erst mal "wieder" nen neuen Dex zu besorgen.
verrückt... 🙄
Tabletop generell ist ein Hobby mit Luxusgütern, ich glaube wenn man gerade keine Arbeit hat, haben doch eh andere Dinge Priorität oder nicht?
 
Vidar spricht eine andere Problematik an. Es gibt viele Leute die schon ewig im Hobby sind, daher mehrere Armeen haben und trotz geregelten Einkommens mit der Flut an Neuheiten nicht mehr nachkommen.

Thalos, dein Argument geht aber auch in eine andere Richtung: Richtig Hobby ist Luxus und nach einer harten Woche moderne Arbeitswelt möchte und habe ich ein Recht auf Entspannung. Wenn sich diese bei mir oder anderen nun in 40K oder anderen Tabletops manifestiert? Ich denke du siehst die beiden Argumente und die Richtung.

Knight spricht das auch an: Mehr als man "braucht". Und das geht eben nicht bei den Preisen und den Mengen an Armeen (oder sogar Systemen). Dann kriegt auch das Argument "Was krieg ich für mein Geld" eine neue Bedeutung und ich denke diese Kombination ist es, die GWs Umsätze derzeit negativ beeinflußt.

Aber zu deren Ehrenrettung muß ich sagen, dass der Kurs mit Spaß am Spiel hierfür der Richtige ist. Die Leute werden dann nicht bestimmte Konzepte zur Maximierung ihrer Siegesmöglichkeiten kaufen und spielen sondern das was ihnen Spaß macht. Ob da alle Spieler mitziehen ist wieder eine andere Sache aber da muß sich GW an die eigene Nase fassen für die Jahrelange "schneller, härter, teurer" Schiene. Man hat sich dadurch eine Klientel gezogen die über Maximierung von Siegchancen nachdenkt (Listenhammer der Unterforen zB.) anstatt über das Gestalten und spielen einer "schönen" Armee. Natürlich will jeder gewinnen, aber als Lebenszweck? Etwas einseitig mMn.

Eine ganz andere Geschichte hat noch keiner angesprochen. Ich bin Ü30 und ich denke das Alter spielt eine große Rolle bei dem was man toll findet und was schlecht. Ob die Fokussierung auf eine jüngere Zielgruppe angesichts der Demographie richtig ist, wird sich zeigen. Aber warum kann das Spiel nicht mit seinen Spielern "mitaltern"? Der Vater lernt dann den Sohn an, der Opa den Enkel.....gibts hier im Königreich immer noch diese Situation.
 
Ich weiß nicht, wie das im Tabletop ist. aber bei den 1/72 Figuren war es so, dass sich dort jahrelang nicht allzuviel getan hat, bis die Hersteller gemerkt haben, dass die ehemaligen kleinen Jungs mit kleinem Budget auf einmal so um die 40 Jahre alt waren und deutlich mehr Geld zur Verfügung hatten. Und siehe, die 1/72 minis machten einen regelrechten Quantensprung was Detailgrad, Gussqualität und Sortimentvielfalt anging.
 
Mit "bevor ich nen Job hatte" meinte ich unter anderem die gute alte Schulzeit. Kann doch schlecht warten mit dem Hobby bis ich nach der Schule Arbeit finde. Und Taschengeld ist auch nicht bei jedem ausreichend um sich immer neu einzudecken.^^ Wenn man nicht bei den alten Editionen bleiben möchte, das Hobby aber nicht aufgeben will ist schon irgendwo Zwang da zum Kauf. Klar sind 40€ nicht wahnsinnig viel, aber wenn man noch andere Prioritäten hat dann kann das schonmal die eigentlichen Miniaturanschaffungen um nen Monat zurückwerfen. Nicht das GW es groß interessiert für was genau die jetzt ihr Geld von mir kriegen, solang es regelmäßig kommt..^^
 
Richtig, nur "damals" wurde einiges weniger heiß gegessen als es gekocht wurde. Aus taktischen Gründen würde ich daher diese plumpe Kopie ignorieren und das obwohl das Bild doch geradezu "Ultamarines" schreit.

Andererseits, warum nicht ein paar Figürchen untermischen, Bitswaps usw und mehr als nur eine Firma unterstützen? Zur wirklichen Konkurrenz werden solche (Raub)Kopierer erst wenn man sie selbst dazu macht.
 
erstmal sind das auch nur Render. Es haben schon mehrere Kickstarter bewiesen dass bei Rendern und tatsächlichem Ergebnis Anspruch und Wirklichkeit stark auseinander gehen können. Und bisher fertigt der über Shapeways..... ich glaub da braucht man gar nicht drüber sprechen solange da nichts vorzuweisen ist was auch tatsächlich in Menge kaufbar wäre.

ungelegte Eier und so
 
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