ich hab jetzt 15 seiten gewhine und gezeter gelesen und ich frag mich ernsthaft, wieso is die hälfte der forenteilnehmer eigentlich nich mit seinem eigenen selbstkonzipierten regelwerk unterwegs und verdient mit seiner ehemaligen garagenfirma in der er auf ner alten schreibmaschine das erste regelwerk mit seinem blut geschrieben hat millionen?
Mehr als das. Ein Großteil des Gezeters verweist ja regelmäßig auf andere Spiele/Systeme, die's angeblich besser machen.
Der Punkt ist, das Miniaturen-Hobby ist voller vielseitiger, diverser und zum Teil inkompatibler Präferenzen und Vorlieben unter den Spielern.
Es folgt also, dass eine breite Vielfalt von Spielen, darunter u.a. manche mit Fokus auf Balance und/oder wenig Zufall, andere mit Schwerpunkten in anderen Bereichen, besser sind als eine Monokultur an Spielen, die sich alle den gleichen Designprinzipien verschreiben und daran messen. Eine diverse Spielerkultur kann nur durch eine vielfältige Spielelandschaft maximal abgedeckt werden.
Daraus folgt, dass es innerhalb dieser vielseitgen, bunten Spielelandschaft Spiele gibt, die für Spieler-Typ A gemacht sind, und seine Vorlieben ansprechen, aber nicht für Spieler-Typ B. Und umgekehrt.
Anstatt dass dann Spieler-Typ B losmarschiert und versucht den Spielern vom Typ A ihr Hobby kaputt zu machen, sollte man schlicht die Vielfalt im Hobby (und in den angebotenen Produkten) als Segen aufgreifen und sich der Niche zuwenden, die einem selbst am besten liegt, und nicht als Mini-Hobby-Internet-Tyrann versuchen, anderen ihre Niche/ihr Hobby schlecht zu reden, bloß weil es eben anders ist und andere Schwerpunkte verfolgt/für wichtig erachtet.