Guardian Defenders - das Beste aus einer schlechten Einheit herausholen

Unbekannter Besucher

Grundboxvertreter
09. Mai 2010
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Gardisten. Ein Treppenwitz seit der 4. Edition. In einem Codex, in dem fast alles besser geworden sind, sind sie gleich geblieben, was in diesem Fall gleich schlecht bedeutet. Kann man trotzdem etwas mit ihnen anfangen? Ich habe mir mal Gedanken gemacht... 😴


Stärken und Schwächen:

Zunächst einmal die gute Nachricht: Die Feuerkraft pro Punkt ist bei Gardisten auf kurze Reichweite überdurchschnittlich. Hier schlagen sie die hauseigene Konkurrenz in Form von Dire Avengers deutlich und liegen sogar knapp vor imperialen Soldaten (gleich viele Verwundungen aber Chance auf rüstungsbrechend). Mit einer hohen Bewegung und Battle Focus sind Gardisten wie alle Eldar auch verhältnismäßig mobil. Leider ist ihre Reichweite bekanntermaßen armselig und ihre Überlebensfähigkeit pro Punkt sehr dürftig (imperiale Soldaten können hier mit den doppelten Lebenspunkten aufwarten). Schließlich und endlich können Gardisten in großen Blöcken von 20 Mann aufgestellt werden, was eine im Vergleich zu Aspektkriegern größere Buff-Effizienz ergibt, die Einheit jedoch auch anfällig für Moralverluste macht.


Einsatzmöglichkeiten:


Missionszielhalter:
Man könnte versucht sein eine Einheit von 10 Gardisten mit Waffenplattform irgendwo im Hinterland auf ein Missionsziel zu stellen. Dort passiert ihnen nicht viel und die schwere Waffe kann zumindest noch am Kampf teilnehmen. Bei Frontline-Gaming wurde ein Artikelschreiber nicht müde zu erwähnen wie geil es doch sei, eine Laserlanze hinter 10 ablativen Lebenspunkten zu verstecken. Hier muss ich allerdings widersprechen: für knapp über 100 Punkte ist das extrem ungeil. Missionsziele im Hinterland können Ranger besser und billiger halten. Einziges Argument für Gardisten in diesem Szenario: falls wirklich mal ein Gegner nahe kommt sind 10 Shurikenkatapulte natürlich besser als ~8 Sniper-Gewehre. Für mich dennoch die schlechteste Art und Weise Gardian Defenders einzusetzen.

Abschirm-Einheit:
Mit einer Shurikenkanone oder ganz ohne Waffenplattform können Gardisten relativ günstige mobile Einheiten bilden, die Räume zustellen, die bei Bedarf Hussa!-schreiend vorstürmen und den anrückenden Gegner mit Shurikens eindecken (bevor sie von ihm eingetütet werden). Gegen Gegner, die auf einen zukommen (Orks etc.) und/oder über gefährliche Schocktruppen verfügen, ist dieses Vorgehen tatsächlich gar nicht so schlecht. Zwar sind Gardisten als reine Opfereinheit etwas teuer, aber in dieser Rolle kann der Gegner sie zumindest nicht mehr so einfach ignorieren. Auch dieser Job könnte billiger von kleinen Einheiten Dire Avengers übernommen werden (die dann jedoch weniger Fläche abdecken) oder von Sturmgardisten, die z.B. mit Flammenwerfern bewaffnet gar nicht so viel weniger Feuerkraft haben.
In diesem Szenario lohnt es sich übrigens noch mal einen Blick auf die Waffenplattform zu werfen: Da diese von einem Gardisten anstelle eines normalen Shurikenkatapults abgefeuert wird, erhöht eine Shurikenkanone die absolute Feuerkraft der Einheit nur leicht und senkt die Feuerkraft pro Punkt sogar effektiv. Die Plattform bringt allerdings auch zwei Lebenspunkte und einen 3er Rüstungswurf mit und erhöht somit die Überlebensfähigkeit des Trupps (absolut sowie pro Punkt) spürbar, wenn man Wunden auf sie zuteilt. Falls die Einheit Deckung findet, muss jeder Beschuss erst einmal zwei 2+ Rüstungswürfe überwinden, bevor Modelle entfernt werden. Das kann eine Menge Lasergewehrschüsse schlucken! In diesem Einsatzszenario kann man das ohne Reue so halten, da anders als bei den Missionszielhaltern, die Reichweite nach dem ersten Zug keine entscheidende Rolle mehr spielt.

Gardisten im Serpent:
Natürlich lässt sich die geringe Reichweite und Überlebensfähigkeit der Gardisten zumindest teilweise kompensieren, wenn man sie in einen Transporter steckt. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass man für den Serpent auch mehr als die dopplete Menge Gardisten (oder eine Einheit Khaindar etc.) bekäme. Jedoch: wenn man ohnehin eine mechanisierte Armee spielt und Standardslots auffüllen will, kann diese Taktik durchaus effektiv sein.

Große Kampfeinheit:
Eine volle 20er Einheit Gardisten weißt eine bedeutend höhere Buff-Effizienz auf, als die meisten kleineren Infanterie-Einheiten der Eldar. D.h. man hat mehr von seinen unterstützenden Psikräften und Stragamenen, wenn man sie auf 20 Gardisten anwendet als z.B. auf 10 Dire Avengers. Allerdings steigen die Gardisten damit automatisch auch in der Zielpriorität des Gegners. Unter diesen Umständen erst einmal eine Runde laufen zu müssen, bevor man effektiv auf etwas schießen kann, ist keine gute Ausgangslage...
Per Webway-Strike-Stratagem lässt sich solch eine Kampfeinheit jedoch direkt in 12-Zoll Reichweite zum Gegner ins Spiel bringen. Diese Einheit tötet dann im Schnitt immerhin ~7 Space Marines oder ~12 Orks, solange diese im Offenen stehen. Unterstützt durch Psikräfte oder weitere Stratageme (Ulthwé: Discipline of the Black Guardians), kann dieser Trupp eine ERHEBLICHE Feuerkraft entfalten. Anschließend hat man allerdings eine teure, zerbrechliche Einheit exponiert vor dem Gegner stehen. Hier könnten weitere Stratageme (Fire and fade, Celestial Shield...) hefen, das Schlimmste zu verhindern. Auch die Psikraft Protect im Zusammenspiel mit Waffenplattformen (s.o.) bietet sich an. Man sollte allerdings sehr gut abwägen, wie viele Ressourcen man noch in eine Einheit stecken will, die ihre Sternstunde gerade hinter sich hatte...


Fazit:

Sollte man also überhaupt Gardisten einsetzen? Wenn man auf ein Turnier fährt, vermutlich eher nicht. Wenn man aber gerne thematisch aufstellt und viele von den Typen bemalt hat, kann man es durchaus machen, ohne dem Gegenspieler dadurch gleich den Sieg zu schenken. Dabei gilt, dass die meisten Jobs von anderen Einheiten gleichgut oder besser erfüllt werden können. Einzig als große 20er Einheit haben Gardisten tatsächlich markante Vorteile gegenüber der hauseigenen Konkurrenz, jedoch ebenso markante Nachteile, die geschickt umspielt werden wollen.


Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie ihr das seht und ob euch vielleicht noch andere Taktiken einfallen 🙂
 
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Ich stimme mit deiner Einschätzung generell überein. Gerade das Gardisten-auf-Missionsziel-parken ist mMn extrem ineffizient. Erfolgreiche Armeen zeichnen sich in dieser Edition aktuell auch dadurch aus, wie erfolgreich sie billige Infantrie für Zoning, Missionsziele halten und Nahkämpfer blocken können.

Da sieht es für unsere Aeldari einfach mau aus zu versuchen mit einem Gardistenblob das gleiche erreichen zu wollen was Kultisten oder imperiale Soldaten einfach dreimal besser können. Der ordinäre Guardian Defender sollte wegen seines Katapultes und nicht wegen der Waffenplattform mitgenommen werden. Standards natürlich generell wenn man sich die Cp verdienen möchte, sonst über andere Armeeorganisationen nachdenken.
Die Waffenplattform ist zum unterstützten da. Ich würde auf schwere Waffen verzichten und wenn etwas mitnehmen, das die Katapulte der Gardisten unterstützt (ShuCannon).

Im Moment bin ich sehr angetan von den Stormguardians! Die Kerle kommen schon zu 8, was viel Platz im Tranporter bedeutet und sie machen den Job als Opfereinheiten einfach besser wenn man sie billig hält. Wenn gewünscht macht sich auch ein Flamer oder der Fusionsblaster nicht schlecht.

Die Craftworld Standards sind nicht überragend. Man nimmt sie mir um sich CP für gute Strategems zu verdienen und kombiniert das Paket am besten mit Transportern um die weichen Eldar zu schützen. Wenn man schon günstig einkaufen möchte, machen Sturmgardisten ihren Job nicht schlecht. Wenn sie nur als Blocker dienen sollen ist ihre Ausrüstung auch besser geeignet als die teureren Gardisten.

PS: teilst du der Waffenplattform eine Wunde zu, muss sie die weiteren Wunden ebenfalls schlucken.
 
Da man in der 8. das Feuer ja aufteilen kann, stell ich mir gerade einen Gardistentrupp aus 20 Mann vor, der mit 40 Shurikenkatapultschüssen und 6 Shurikenkanonenschüssen mittels Webway Stratagem auftaucht und dann:

- entweder 1er beim Trefferwurf wiederholt
- oder +1 auf den Trefferwurf erhält (Ulthwe Stratagem)

Damit kann man (situationsbedingt):

1. zwei Einheiten empfindlich treffen
2. Eine Einheit sicher aus dem Spiel nehmen
3. mit 20 Mann stellt man die Wege so zu, dass der Rest der eigenen Armee erstmal sicher ist und weniger zu befürchten hat.

Das sind dann zwar 190 Pkt und ein Stratagem, aber irgendwie ist das doch gar nicht so viel.
 
PS: teilst du der Waffenplattform eine Wunde zu, muss sie die weiteren Wunden ebenfalls schlucken.

Das ist natürlich klar, aber wie beschrieben: in einer an der Front operierenden Einheit ist die Plattform entbehrlich, ganz besonders, wenn es sich um eine Shurikenkanone handelt. Sie kostet etwa so viel wie zwei Gardisten, schießt auf kurze Reichweite nicht wirklich besser als diese, hält aber gegen kleinkalibriges Feuer spürbar mehr aus. Ich sehe ihren Wert daher tasächlich eher in der Defensive (verkehrte Welt in der wir leben🙄)

Da man in der 8. das Feuer ja aufteilen kann, stell ich mir gerade einen Gardistentrupp aus 20 Mann vor, der mit 40 Shurikenkatapultschüssen und 6 Shurikenkanonenschüssen mittels Webway Stratagem auftaucht und dann: [...]

Achtung: wenn sie die Plattformen abfeuern sind es nur noch 36 Katapultschüsse, da sie anstelle der normalen Bewaffnung eines Gardisten benutzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gardisten bringen einfach Masse mit, und wenn es auch nur beim Aufstellen ist. Aber mit 3x10 Gardisten stellt man schon eine Menge Raum zu, der dann vor Schocktruppen sicher ist.

Klar, Gardisten verlieren im Vergleich zu Brimstones, liegt aber eher an den Brimstones als an den Gardisten. Aber was kommt dann noch? Imperiale Soldaten sind ohne Kommissar quasi raus, ansonten fallen mir noch Tau Drohnen ein. Und Kultisten können auch nicht mehr machen, als Missionsziele halten und Platz zustellen.

Ob es anstatt der Gardisten sinnvollere Standards gibt, klar. Ob es auch bessere Eldar Standards gibt, situationsbedingt. Ihren Platz/ihre Aufgabe haben sie in meinen Augen aber auf alle Fälle - wenn man sie dafür nötig haben will!
 
Ein Treppenwitz seit der 4. Edition.
Grantelnder-Rentner-Modus ein: Mumpitz! 😀

vorweg: ich spiele nur noch wenig, 8te. überhaupt nicht, weil mir die Regeln massiv ausfahren und den paar anderen alten Herren die mit mir spielen ebenfalls.


Aber kann es sein, das du den Eintrag im neuen Codex nicht richtig gelesen hast? Die treffen jetzt auf 3+ d.h. effektiv BF4, das ist schon recht nett.

Warlock mit conceal/reveal ist halt nach wie vor Pflicht. Nen Ulthwe-Stil mit Avatar und mehreren Propheten eigentlich auch. Geht halt darum Synergien zu produzieren: 6+ Verwundungen ignorieren, -1 auf feindliche Trefferwürfe und 5+Rettungswurf (wenn kein Gelände verfügbar)...das ist schon relativ robust. Da muss der Gegner schon ordentlich Feuerkraft aufwenden, wenn er da 20 LP weg haben will.

Offensiv will man bei Shurikenwaffen die 6en. Wenn man wirklich mal mit dem 20er Bob in Reichweite ist: Doom und Guide drauf. (also doom auf den Gegner^^), und wenn der Gegner in Deckung steht den Warlock auf reveal stellen...

Als Waffe für die Plattform präferiere ich mehr als je zuvor den Raketenwerfer jupp mit +50P für 2 verschwindet der "billig" Vorteil der Einheit, aber das Ding ist einfach zu gut, IMHO
- mit 48" kann man eben was eerreichen bevor man auf Shurikenreichweite ist
- mit 20 dank Avatar furchtlosen LP bleibt der im Spiel bis der Trupp komplett nieder gemacht ist
- 2W6 (also im schnitt 7) Schüsse gegen Kleinvieh oder 2xS8 gegen Dickvieh mit je nem W6 Lebenspunktverlusten (gut -2RWM ist nicht pralle, also eher auf Transporter u.ä. ballern). Eldar haben nicht viele flexible Einheiten, die potentiell gegen alles gefährlich werden können (also Masse, Klasse und großes Zeug), Gardisten mit Rakwerfern sind aber so ne Einheit.


Steht und fällt halt mit dem Gesamtkonzept. Aber ne Liste die auf Masse&Kadenz geht, also klassisches Ulthwe fährt mit Gardisten nicht verkehrt. V.a. wenn man sich die Konkurrenz im Standard anguckt, fahren die nicht so schlecht.
Eine einzelne Einheit, in einem nicht dazu passenden Kontext ist sicher eher schlecht, keine Frage, aber in ner thematisch passenden Liste sehr, sehr ordentlich. Allein weil praktisch kaumeiner damit rechnet gegen Eldar in der Unterzahl zu sein, wenn man mit 4-5 kompletten Blöcken (OK, muss man erst mal haben, aber: hab ich 😀) Gardisten aufwartet 😉
 
Aber kann es sein, das du den Eintrag im neuen Codex nicht richtig gelesen hast? Die treffen jetzt auf 3+ d.h. effektiv BF4, das ist schon recht nett.

Jetzt wo du es sagst...😱
Spaß beiseite. Das ist ja schon seit der der 6. Edition so, als die Eldar auf das klassiche "Elfen"-Profil mit KG/BF 4 und INI 5 umgestellt wurden. Hat ihnen in meinen Augen allerdings nur marginal geholfen. Ich würde tatsächlich lieber auf die 4 treffen, dafür aber weiter schießen können.

Ich kann auch deine Leidenschaft für den Raketenwerfer nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich Raketen verschießen will, stelle ich Khaindar auf und kriege für ~20 Punkte mehr als ein 10er Trupp Gardisten kostet gleich 5 davon. Und zwar welche, die auch nach dem Laufen ohne Abzüge schießen können. Überhaupt ist die Anti-Synergie von Gardisten (die oftmals rennen müssen um auf irgendwas ballern zu können) und schweren Waffen (die genau dann nicht schießen dürfen), so offensichtlich, dass ich darauf in meiner Betrachtung gar nicht erst eingegangen bin.

Ansonsten: Der Avatar löst natürlich das Moralproblem, dass große Einheiten sonst mit sich brächten. Das Argument kann man aber durchaus auch andersherum drehen, nämlich dass andere Einheiten nicht auf die Nähe eines lebenden Gottes angewiesen sind, um etwas zu reißen 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich werde def. Ulthwe spielen und da werde ich 20 Defender spielen und ggf. aus dem Portal springen lassen wenns nötig sein sollte.

Mit Stratagem und Autarch treffer ich auf 2+ und "1" darf ich wiederholen.
zum verwunden nutze ich "Doom" und schon habe ich eine Einheit die sogar einem Land Raider statistisch 8 LP zieht, Terminatoren mehr als 5 LP und ziemlich sicher einen 10er Trupp Marines.
Selbst wenn dieser Trupp beschossen wird kann man ihn stark buffen.
4++ 6+++ und ggf -1 to hit. dann furchtlos durch den Avatar und falls man gecharged wird den Avatar zur Hilfe + das Stratagem sich vom Nahkampf zu lösen und normal zu agieren.

Und man sollte nicht vergessen das man als Eldar so viel mehr Einheiten auf dem Spielfeld hat, vor denen der Gegner extrem Angst hat, womit jeder Schuss auf unsere Gardisten ein Schuss weniger auf unsere Hard-Hitter Einheiten bringt. Und damit ist der 4++ auch irgendwie ein 4++ für unseren Avatar der, wenn er mal ankommt, ordentliches Schadenspotetial hat.
 
Ich kann auch deine Leidenschaft für den Raketenwerfer nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich Raketen verschießen will, stelle ich Khaindar auf und kriege für ~20 Punkte mehr gleich 5 davon.
Aber eben 5 Lebenspunkte, wo jeder Verlust weh tut. Wenn eine Einheit es schafft die Reaper aufs Korn zu nehmen, sind die halt auch weg.

Ansonsten: Der Avatar löst natürlich das Moralproblem, dass große Einheiten sonst mit sich brächten. Das Argument kann man aber durchaus auch andersherum drehen, nämlich dass andere Einheiten nicht auf die Nähe eines lebenden Gottes angewiesen sind, um etwas zu reißen
Spielt keine Rolle. Sind Einheiten die sich gegenseitig bedingen. Nen Avatar macht außerhalb ner Fußlatscher-Massen-Armee keinen Sinn. Und wie gesagt: die Furchtlosigkeit ist gold wert, auch im Nahkampf. ich hatte schon nen Spiel, wo irgend nen 300P+ Dämonenprinz nix anderes gemacht hat als jede Runde 2-3 Gardisten, sprich 24P, zu killen. Während dessen die Banshees und der Avatar, denen er empfindlich hätte weh tun können nebenan seine armee vermöbelt haben.

Ich hab nen gewissen Ulthwe-Grundkonzept, das s mehr oder weniger seit der 3rd funktioniert:
- mehre große Blöcke Gardisten
- Avatar +so viele Propheten/Eldrad wie die Liste sonst her gib
- Warpspinnen, Khaindar, Banshees 1-2 Trupps (je nach Größe des Spiels), wenn man den Gegner (Volk) kennt etwas angepasst auf den.
- 2 Phantomlords
- Rest nach Laune zum experimentieren

War nie (außer in der 3rd/4th mit Rat der Seher) der Mega-Burner, aber immer solides oberes Mittelfeld...

Spaß beiseite. Das ist ja schon seit der der 6. Edition so
sieh es mir nach, das ich den ganzen Mumpitz ausblende 😀 die letzte brauchbare Edition war leider die 5th 😉
 
Aufgebuffte Gardisten gut und schön. Ulthwe ist da auch Flufftechnisch sicher der richtige Ansprechpartner, wenn man soetwas stellen möchte.

Was uns gleich zu etwas sehr wichtigem bringt. Die generelle Zusammensetzung der Armee. Da entscheidet sich auch ob/welche/wieviele Standards. In einer Alaitoc Armee werden wir weniger Gardisten mitnehmen wollen, da die kurze Reichweite eben den Alaitoc Bonus zu nichte macht.

Generell ist die kurze Reichweite der Gardisten mMn ihr Hauptproblem. Die Kerlchen wollen einfach nicht nahe an Nahkämpfer oder Blobs aus Orks oder Lasguns. Die Wahrscheinlichkeit ist dann einfach höher, dass der Gegner mit weniger Aufwand mehr Punkte vernichtet. Ja ich glaube gerne, dass ein 20er Gardistenblob mit diversen Buffs haltbar ist. Im B&B Spiel ja, kompetitiv wahrscheinlich nicht. Über das Schocken kann man noch reden.
 
ich werde das auf jeden Fall bald in meinem Verein gegen unsere anderen Turnierspieler testen. Ich kann mir schon gut vorstellen das sich Gardisten ganz gut schlagen.

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@Sohn des Khaine

Klar ist ein Avatar super für Gardisten und andere Inf.Truppen, aber er kann auch in Fahrzeuglisten Sinn machen. Man bezahlt ja nicht 250 Punkte für den furchtlos Bonus sondern für seine Charakter-Regel + den Damage.
 
Meines Erachtens ist das hier eine Milchmädchenrechnung. Gardisten haben in Betracht zur 7. Edition einige tolle Werkzeuge in die Handbekommen:

Stratagems: 4++; +1 auf Treffer, Zurückfallen und Schießen;
Craftworld Attribute: Ullthwe´s 6+++ FNP, Alaitoc´s -1 auf Fernkampftreffer, Iyandens Moralboost aka Kommissar oder Biel-Tan´s built in Autarch
Psikräfte: Conceal, Protect, Guide, Doom und Fortune
Warlordtrait: Alaitoc´s 6" Blase um den Warlord um Moraltest automatisch zu bestehen.

Wenn man die Gardisten nun durch den Mix all dieser tollen Sachen wirft können einige tolle Kombis rauskommen, die für "Standards" schon sehr geil sind.

1. Beispiel: Iyanden 20er Blob mit Protect und Conceal verliert nie mehr als ein Modell bei Moraltests, hat einen 4+ Rüster (3+ in Deckung) und Fernkampfbeschuss trifft Sie um -1 schlechter. Wenn jemand auf die Gardisten schießt und das Stratagem gezündet wird haben die Jungs einen 3++ dank Protect.
2. Beispiel: Alaitoc 20er Trupp hat mit Conceal -2 auf Fernkampfbeschuss bis die Jungs in Reichweite sind. Marines Treffen auf die 5, Orks gar nicht mehr und die Tau und Imperialen können nach 6er fischen gehen.
3. Beispiel: Biel-Tan 20er Trupp kommt mit Guide oder Doom aus dem WWP mitten ins geschehen.
4. Beispiel Ulthwe 20er Trupp kommt mit Protect und Black Guardians Stratagem aus dem WWP. Treffen auf die 2+, 4er Rüster, 3er Retter mit Stratagem und 6 FNP.

Ein Truppe mit 20 Guardians kann mit diesen Beispielen viel Fläche auf dem Tisch abdecken und gut Druck aufbauen. Wenn man sich Sorgen wegen der Zerbrechlichkeit im Nahkampf macht, reicht ein Wraithlord als Wachhund aus. Mit 2x ShuKa und 2xShuKat / 2x Flammenwerfer und dem Schwert ist auch dieser Zeitgenosse ein ordentliches Argument. Das Tolle an den Gardisten und den Standards im Allgemeinen ist, sie füllen die Lücken zwischen den anderen Auswahlen (Warpspiders, Khaindare, Wraithguard, usw).

Beiläufig möchte ich noch die Dire Avengers im 10er Zug erwähnen: Als Ulthwe können die Jungs mit Shimmershield und Protect einen 3er Rüster einen 4er Retter und einen 6 FNP haben. So knackige Standards kenne ich nur von den Grey Knights Terminatoren mit Sanctuary.
 
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Beiläufig möchte ich noch die Dire Avengers im 10er Zug erwähnen: Als Ulthwe können die Jungs mit Shimmershield und Protect einen 3er Rüster einen 4er Retter und einen 6 FNP haben. So knackige Standards kenne ich nur von den Grey Knights Terminatoren mit Sanctuary.

Erst einmal vielen Dank für die vielen Vorschläge und Anregungen. Ich sehe da aber gewisse Schwierigkeiten: Mit Protect werden viele Einheiten besser, das stimmt. Problem ist aber: nur eine pro Runde kann es tatsächlich haben (im Matched Play). Und dazu muss es auch erst einmal gewirkt werden, sprich es kann auch misslingen. Mit den Stratagemen ist es genau so, zusätzlich gehen einem da nach zwei Zügen die Kommandopunkte aus, wenn man ständig alle Register zieht. Deswegen sollte man bei aller Euphorie nicht die Opportunitätskosten aus den Augen verlieren.
 
Meistens hat sich das Spiel aber nach 2 Runden entschieden. Daher sind diese kombos am Anfang schon wichtig

Völlig richtig, aber das war nicht der Punkt. Wenn man schreibt, wir haben Standards mit 3+ Rettungswurf, härter als Terminatiren etc., dann sollte man eben nicht vergessen, dass wir die nur temporär haben...
 
Völlig richtig, aber das war nicht der Punkt. Wenn man schreibt, wir haben Standards mit 3+ Rettungswurf, härter als Terminatiren etc., dann sollte man eben nicht vergessen, dass wir die nur temporär haben...

Anscheinend ist hier ein Missverständnis entstanden. Ich habe nicht gesagt, Standards sind härter als Terminatoren, Ich sagte, und zitiere: "So knackige Standards kenne ich nur von den Grey Knights Terminatoren mit Sanctuary. Das heißt, dass die standard Einheiten der Eldar im besten Fall gleichwertig zu Pendants anderer Völker sind.

Auch bei der zeitlichen Wertigkeit scheint ein Missverständnis vorzuliegen. Unsere Standards können sehr Widerstandsfähig sein WENN es darauf ankommt. Das heißt, wenn der Zeitpunkt des gegnerischen Angriffs kommt. Genau hier entfaltet sich die taktische Vielfältigkeit der Eldar mittels Psifertigkeiten, Warlordtrait, Craftworld Attribute und Gefechtsoptionen. Genau das ist für mich der Grund, warum ich ein überzeugter Eldar-Spieler bin.

Wer auf der Suche nach einem statistischem Allzweck-Wert ist wird bei den Eldar, glaube ich nicht fündig. Dafür bieten sich eher Völker wie die Space Marines und das Astra Militarum an.
 
Das heißt, wenn der Zeitpunkt des gegnerischen Angriffs kommt. Genau hier entfaltet sich die taktische Vielfältigkeit der Eldar mittels Psifertigkeiten, Warlordtrait, Craftworld Attribute und Gefechtsoptionen. Genau das ist für mich der Grund, warum ich ein überzeugter Eldar-Spieler bin.
Na gut, dann sind wir uns einig. Es klang ein bisschen sehr euphorisch in deinem Post 😉