WH40K hat kein Balanceproblem! Oder: Houston wir haben SPAM!

Mal als Nichtspieler und damit etwas Aussenstehender die Sache betrachtet:

Generell würde ich SPAM so definieren, das deine Armee komplett oder zum größten Teil nur aus ein und der selben Einheit besteht. Meistens mit dem Hintergedanken das diese damit am effektivsten in dem Regelwerk funktioniert. Und dabei den Gedanken/Hintergrund deiner Armee völlig ignoriert.
Ich kann jetzt nur mal ein Beispiel aus X-Wing nennen, weil es das SPiel ist was ich derzeit nur spiele. Wenn mein Gegner nur TIE-Fighter aufstellt und diese dann auch nur im engen Block spielt, dann ist das für mich SPAM. Würde er nur TIE-Fighter aufstellen und diese dann aber alle mehr oder weniger einzeln über die Platte schiebt, ist es wiederum kein SPAM für mich. Einfach weil die TIE-Fighter so der Standart-Jäger des Imperiums ist. Und weil in den Filmen die Flieger kreuz und querr fliegen.

Jetzt wieder zurück zu WH40K. Wie gesagt ich spiele es nicht, daher sind das nur reine beobachten und Gefühle die ich so halb durch das Netz mitbekomme.

Ich glaub eines der Probleme bei WH40K mit dem Balance ist es, das es jede Menge Fraktionen gibt. Und jede Fraktion hat mehrer Einheiten. Das Regelwerk gibt dir aber nur begrenzte Möglichkeiten für Unterschiede. Daher sind die Unterschiede wohl eher minimal, auch wenn sie im Fluff immer anders dargestellt werden. Ausserdem finde ich, das in einem solchen Spiel sich im Spiel anders anfühlen sollte. Aber wie stark ist dieses gefühl den wirklich? Das kann ich jetzt nicht wirklich beurteilen, aber ich denke das die meisten Armeen sich mehr oder weniger gleich anfühlen, oder? Hier und da ein kleiner Unterschied aber im großen und ganzen?

Generell bin ich jemand der den Hintergrund mag. Generell, egal welches System oder welcher Hintergrund. Und wenn ich dann ein entsprechendes Spiel spielen will, dann ist eine Anforderung die ich habe, das das Spiel mir halbwegs diesen Hintergrund wiedergibt. Da hab ich nicht das Gefühl das dies bei WH40K so ist. Gerade in hinblick auf die SM. Gleichzeitig muss ein Spiel, egal ob man es aus Spaß, harten Wettkampf oder was auch immer, in der Regel fair sein. Und wenn man nun bedenkt das GW eigentlich kein Spiel sondern Miniaturen verkaufen will, denke ich, liegt da schon ein Kernproblem des ganzen. Weil das verdammt schwer ist unter einem Hut zu bekommen. Zudem glaube ich, das GW das Balancing nutzt um seinen Verkauf zu fördern. Auch wenn ich in letzter zeit das Gefühl habe das es besser geworden ist. Zumindest ist das Geschrei im Internet nicht mehr soo laut wie ich es früher wahrgenommen habe.

An dieser Stelle nochmal zum Eröffnungspost, wo von den Schlachtberichten im WD erzählt wird. Das ganze Magazin ist letztlich ein Verkaufsblatt. Natürlich werden da die Armeen ausgeglichen sein. So das die kleinen Kiddys sehen, "Oh so eine Armee besteht aus allen Modellen die es so gibt". Ich weiß also nicht in wie fern das wirklich für das Spielkonzept das GW sich ausgedacht hat steht. Bzw. ob man das so ableiten kann.

Und um nochmal auf SPAM zurück zu kommen. In WH40K gibt es für mich durchaus Armeen, wo ich Masse sehen will. Imperiale Armee und Tyraniden zum Beispiel. Wenn mir jemand diese Begriffe sagt, dann sehe ich einfach Masse von Infantrie. Derselben Infantrie. Durchsetzt von einigen schweren Einheiten, Komandoeinheiten und Spezialisten. Sowas würde ich dann aber nicht als SPAM empfinden.

Aber da komtm auch wieder dieser Fluffgedanke zum tragen. Er passt nicht wirklich zum Spiel. Der Fluff transportiert in der Regel immer riesige Armeen. Das spiegel aber das Spiel selber nur selten wieder wenn ich mir so die Berichte ansehe. Wer kann sich das schon leisten bzw. die Geschwindigkeit und der Platz dafür ist einfach für den einfachen Standartspieler nicht drin. Und das beeinflusst wiederum den Spieler beim bau seiner Armee. Wenn ich nicht die Möglichkeit habe meine Armee klassisch nach Fluff auszurichten, überlegt man gleich von anfang an, vielleicht nicht mal gewollt, welche Einheiten muss ich mitnehmen um irgendwas zu erreichen. Was den Raum für die weniger effektiveren Einheiten, die aber vielleicht besser passen zur Armee als solches, gibt. Dadurch könnte sich dann wiederum auch der SPAM-Gedanke heraus entwickeln.
 
... Wenn mein Gegner nur TIE-Fighter aufstellt und diese dann auch nur im engen Block spielt, dann ist das für mich SPAM. Würde er nur TIE-Fighter aufstellen und diese dann aber alle mehr oder weniger einzeln über die Platte schiebt, ist es wiederum kein SPAM für mich. ...

Spam ist also jetzt schon eine Frage davon, WIE Modelle platziert werden und nicht mehr WELCHE Modelle WIE OFT? :huh: Das gibts doch gar keinen Sinn 🙄.



Allgemein lässt sich feststellen: Spam an sich gibt es gar nicht. Es wird immer das als Spam bezeichnet, was man selbst nicht mag (aus welche Gründen auch immer). Somit lässt sich Spam auch nicht begrenzen, weil man erst mal wissen mus, WAS man begrenzen will, bevor man Maßnahmen ergreifen kann.
 
Allgemein lässt sich feststellen: Spam an sich gibt es gar nicht. Es wird immer das als Spam bezeichnet, was man selbst nicht mag (aus welche Gründen auch immer). Somit lässt sich Spam auch nicht begrenzen, weil man erst mal wissen mus, WAS man begrenzen will, bevor man Maßnahmen ergreifen kann.

Es gibt Spam den alle als diesen auch erkennen. Anderen Spam würde nicht jeder als diesen deklarieren und ggf auch garnichtmal für negativ halten...

Also lasst uns zumindest mal für die hohen Spitzen etwas überelgen.
Ich hatte bisher an eine Prozentregelung gedacht,... diese ist aber durch die verschiedenen Detachments schwer zu arrangieren.

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@ Veritas II - wenn es denn so einfache Möglichkeiten gegen den Infanteriespam gegen hätte? Warum wurde der dann nicht auf Turnieren entdeckt?
 
Was sind denn gerade die Spitzen?
Wenn ich die Reaper sehe, dann hoffe ich da immer noch auf GW mit dem nächsten Errata.


Dark Reaper, Schwarm-Hydranten, Genestealer, Kultisten, Poxwalker+Horrors, Dämonenprinzen (war zumindest ne Zeit lang so, kA ob immernoch), Commander (bis vor der Beschränkung). Son Krams eben. Zeug was gespamt zu ziemlichen OP-Shit wird - oder zumindest wirklich, wirklich stark 🙂

LG, Foxxi
 
Wenn deine Mitspieler nie Masse an Infanterie spielen, wieso gehen sie dann davon aus, dass ihr anderen Nicht-AM damit rechnet? 😛

Ich sagte, nicht dass sie keine Masse an Infanterie spielen, sondern dass sie keine Masse an Rekruten spielen. Kleiner Unterschied, ich weiß. Aber halt entscheidend. Zwei meiner Gegner führen standardmäßig ihre Infanteriekompanie ins Feld. In jedem Spiel über 500P. also in jedem Spiel. Das sind im einen Fall 110 Modelle, im anderen 120. Und dann kommen noch Rekruten, Halblinge und was weiß ich nicht alles hinzu. Oder mal eine zweite und dritte dieser Kompanien. Oder Panzer. oder Artillerie. Je nach dem.

Und der Grund ist, dass der Vorteil von Massen an Rekruten verfliegt, wenn man in jedem Fall mit einer hohen Anzahl Anti-Infanterie-Waffen rechnen muss. Dann ist einfach der ganze Sinn hinter den vielen Rekruten hinfällig. Ihre Funktion als für die gängigen Gegner nahezu nicht weg zu bekommender Meatshield ist plötzlich hinfällig. Weil er einen Konter dafür unter Garantie dabei hat. Und es fängt an mehr Sinn zu machen, mehr in flexiblere Truppentypen zu investieren.
Auch der von Zorg angesprochene Zeitdruck, bzw das Fehlen dieses in den Spielen, die zB. ich spiele, der tut ein übriges. Während man mit Rekruten als deren Spieler recht leicht und flott umgehen kann (Übung vorausgesetzt), muss der Gegner viel Zeit aufwenden, um die kaputt zu machen.
Und auch hier hilft ihm Spam. 3 Sturmkanonenrazorbacks sind da viel simpler zu handeln, als zB. drei Trupps taktische Marines, wo der Sgt. auf Nahkampf getrimmt ist, es einen Melter gibt und einen schweren Bolter.

@ Veritas II - wenn es denn so einfache Möglichkeiten gegen den Infanteriespam gegen hätte? Warum wurde der dann nicht auf Turnieren entdeckt?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil auf Turnieren halt nicht nur imperale Armee auftaucht. Sondern auch Marines, Chaosmarines, Necrons...jede Menge Zeug, gegen das eine hohe Kadenz an Waffen mit guten rüstungsbrechenden Eigenschaften nötig sind.
Und da ich mit beidem rechnen muss, Elitetruppen mit gutem Rüster, als auch billige Hordeninfanterie, kann ich mich als Turnierspieler nicht nur gegen Horden aufstellen.

Zumindest ist das meine Vermutung. Du als Turnierspieler kannst mir bestimmt sagen, ob und wenn warum ich da falsch gewickelt bin.

@Naysmith: meine Lösung wird den meisten hier nicht gefallen. Keine Turniere spielen. Ein System anders zu verwenden, als es gedacht ist, führt zu zusätzlichen Problemen. Logischte Lösung. Nicht anders verwenden, als gedacht, wenn einem diese Probleme stören.
Aber damit dürfte ich bei den Turnierleuten aus verständlichem Grund wenig anklang finden. :happy:

Gruß vom Veri
 
Mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil auf Turnieren halt nicht nur imperale Armee auftaucht. Sondern auch Marines, Chaosmarines, Necrons...jede Menge Zeug, gegen das eine hohe Kadenz an Waffen mit guten rüstungsbrechenden Eigenschaften nötig sind.
Und da ich mit beidem rechnen muss, Elitetruppen mit gutem Rüster, als auch billige Hordeninfanterie, kann ich mich als Turnierspieler nicht nur gegen Horden aufstellen.

Zumindest ist das meine Vermutung. Du als Turnierspieler kannst mir bestimmt sagen, ob und wenn warum ich da falsch gewickelt bin.

Gruß vom Veri

Imps hatten trotz der großen billigen Masse so starke Feuerkraft das viele andere Listen nicht mithalten konnten und der Nahkampf aufgrund der furchtlosen billigeinheiten nie dahinkommen konnten wo sie eigentlich hin sollten. Elitetruppen waren zu hoch bepunktet, Necrons wurden regelrecht vernichtet (egal gegen welchen Gegner) Chaos Space Marines wurden nie gespielt - nur Obliterators, Dämonenprinzen und Figuren mit Smite... d.h. genau diese Dinge wurden überhaupt nicht gespielt. Nur übergünstige Rekruten und Brimstones weil GW die Masse viel zu günstig bepunktet.

Beispiel: 5 Terminatoren mit E-Klauen (beste Bewaffnung gegen 5+ und W3) töten gerade mal zwischen 9 und 10 Rekruten, das heißt das ca 190 Punkte pro Nahkampfphase gerade mal 30 Punkte erschlagen.

Generell sind Rüster immernoch bei GW zu stark bepunktet da alleine ein -1 AP auf einer Waffe die Verluste schon verdoppelt. Im Gegenzug sind leichte Rüster wie 5+ mittlerweile recht stark da man sie oft genug auch noch in vollem Maße nutzen darf.

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@Naysmith: meine Lösung wird den meisten hier nicht gefallen. Keine Turniere spielen. Ein System anders zu verwenden, als es gedacht ist, führt zu zusätzlichen Problemen. Logischte Lösung. Nicht anders verwenden, als gedacht, wenn einem diese Probleme stören.
Aber damit dürfte ich bei den Turnierleuten aus verständlichem Grund wenig anklang finden. :happy:

Gruß vom Veri

Man könnte ja auch einfach ein paar Dinge ändern die das System zumindest einigermaßen balanced. Immerhin sind Turniere für GW ein kostenloses Werkzeug um ihr eigenes System zu perfektionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss gestehen, ich verstehe dein Beispiel nicht so recht. Genau weil 5 Termis mit E-Klauen nur 9-10 Rekruten erledigen, setzt man sie nicht gegen sie ein. Jedenfalls nicht, wenn man weiß, dass man gegen Imps kämpft. Ein Crusader-Trupp, ein zwei Trupps Devastoren mit Schwebos oder ein Trupp Berserker im Fall von CSM ist da deutlich effektiver und kostet nicht mal Ansatzweise so viel wie die Termis.
Die setze ich eher gegen schwerere Infanterie ein, wo ich weiß, dass sie ihr Potential in einem besseren Preisleistungsverhältnis nutzen.

Und so weit ich es verstanden habe, werden Termis im Turnier selten benutzt, eben weil sie nur sehr speziell einzusetzen sind und andere Auswahlen da geeigneter.

In wie weit belegt, dass Klauentermis, falsch eingesetzt gegen Billiginfanterie, eine schlechte Killrate pro Punkt haben, dass Rüster bei GW schlecht/falsch bepunktet sind?

Kannst du das erklären, was du da meinst?
 
Ich muss gestehen, ich verstehe dein Beispiel nicht so recht. Genau weil 5 Termis mit E-Klauen nur 9-10 Rekruten erledigen, setzt man sie nicht gegen sie ein. Jedenfalls nicht, wenn man weiß, dass man gegen Imps kämpft. Ein Crusader-Trupp, ein zwei Trupps Devastoren mit Schwebos oder ein Trupp Berserker im Fall von CSM ist da deutlich effektiver und kostet nicht mal Ansatzweise so viel wie die Termis.
Die setze ich eher gegen schwerere Infanterie ein, wo ich weiß, dass sie ihr Potential in einem besseren Preisleistungsverhältnis nutzen.

Und so weit ich es verstanden habe, werden Termis im Turnier selten benutzt, eben weil sie nur sehr speziell einzusetzen sind und andere Auswahlen da geeigneter.

In wie weit belegt, dass Klauentermis, falsch eingesetzt gegen Billiginfanterie, eine schlechte Killrate pro Punkt haben, dass Rüster bei GW schlecht/falsch bepunktet sind?

Kannst du das erklären, was du da meinst?

naja dann rechne dir doch mal aus wieviel Schaden ein Crusadersquad mit vollen 20 Mann pro Runde macht mit der Grundaustattung der Waffen und wie bei 50 Mann Rekruten der Gegenschlag dann ausfällt und was sich dann irgendwie rechnet 😉 12,14 tote Rekruten - das entspricht 36,43 Punkte. Ich würde mal sagen das auf jeden Fall 3 Marines auch in der folgenden Runde sterben werden wenn sich die restlichen Rekruten vom Nahkampf zurückziehen. Leider kosten 20 Marines aber 240 Punkte. Und das obwohl ja leichte Infanterie im Nahkampf ihr Hauptziel sein sollten. Jetzt kommen aber so Dinge noch garnicht hinzu wie Abwehrfeuer und der Weg der dahinführt. Hier weiß man aber das Imps sehr viele gute Waffen gegen normale Marines haben. Das liegt aber auch an der Nahkampfschwäche der Marines. Aber wenn du dir mal anschaust das ein Schwebo maximal 9 Punkte erschiesst (1,11 Verluste und damit 3,33 Punkte ist der Erwartungswert) und da bei 23 Punkten liegt sieht das ganze nicht besser aus.

Wie du siehst ist auch hier die Rechnung die selbe. Es gibt in diesem Forum irgendeinen Thread in dem eine Grundrechnung aufgestellt worden ist... Da kann man sich alle möglichen Infanteriemodelle mal genauer anschauen.

GW hat einfach nicht überrissen das man früher im Nahkampf stark war, eben weil man die Gegner dort gebunden hatte. Da waren auch Siege und Niederlagen viel verheerender wenn man gleich mal einen ganzen Trupp überlaufen konnte.
 
Allein die Tatsache das einige Armeen nur ihren Index/Codex haben und das Imperium auf tonnenweise Dinge zugreifen kann und quasi alles hat. Zeigt das es dadurch schon keine richtige Balance geben kann.
GRUND: jeder nimmt für sich die besten Einheiten die er hat, klar. Wenn du aber Einheiten aus gefühlt 1000 Büchern nehmen kannst, hat es Stark den Anschein das du hier im Vorteil gegenüber anderen Armeen bist.

Ich behaupte mal das das hier in einiger Hinsicht auch eine bessere Balance geschaffen werden kann.
 
Hallo zusammen,

so spannend ich Einzelfallbetrachtungen auch finde, die hin und her wogen, ohne je einen Konsens, zu finden möchte ich doch noch einmal um ein back to topic bitten!

Vermutlich habe ich mich in Anfangspost zu verklausuliert ausgedrückt. Deswegen hier noch mal die eigentliche Frage:

Wie schaffen wir Anreize für möglichst gemischte Armeelisten auf Turnieren?

cya
 
Geht ist allerdings ein sehr langwieriger Prozess.

Wenn das hier stimmt:

Via BolS
rumors via source on Faeit


Flying Hive Tyrant Changes



  • Going up +20 points
  • Limited to 1 per detachment
  • Source claimed to hear this directly from the playtest team
[h=2]Thoughts:[/h] I’ve been saying for a while that Fly is the powerful keyword in the game and I think it’s clear that wings are way way to cheap on Tyrants (or anything else). The +20 points would go a little ways towards fixing that.


The bigger rumor to me is word of the “1 per detachment” moving over from the Tau Commander to the Tyranids. This of course will start to see the game divided behind the armies with no such limitations and those with limits. In theory GW should really only declare a 0-1 limit for units that supposed to be truly rare.


Which leads us down logical-fluff rabbit-holes such as why are Tau Commanders limited but – say Daemon Princes aren’t?


Dann geht GW langsam hin zur Einheitenbeschränkung pro Detachment, was ich oben ja auch schon angeregt habe.

cya
 
Ich finde es eine spannende Diskussion.

Was die ganze Sache meiner Meinung nach auch noch schwieriger macht ist, dass einige Armeen, bestimmte Strategien oder Vorgehensweisen nicht machen können. Beispielsweise könne Grey-Knights keinen "Schild" aufstellen, um sich selbst gegen Schocker zu schützen oder dieser Schild wird so teuer, dass es keinen Sinn mehr macht.

Andere Armeen haben damit keine Probleme und können damit sehr einfach schützen.

Dann, noch ein weiterer wichtiger Punkt: Das Gelände auf dem Tisch. Wenn alles voll mit Sichtblockern ist, ist eine Beschussarmee mehr im Nachteil als eine Nahkampfarmee.

Weiterer Punkt: Die Missionen. Wenn ich nur darauf aus bin, den anderen "Auszulöschen", dann muss ich mir keine Gedanken darum machen, irgendwelche Missionsziele zu holen, wenn ich automatisch gewinne, wenn der andere ausgelöscht ist.



Hallo zusammen,

so spannend ich Einzelfallbetrachtungen auch finde, die hin und her wogen, ohne je einen Konsens, zu finden möchte ich doch noch einmal um ein back to topic bitten!

Vermutlich habe ich mich in Anfangspost zu verklausuliert ausgedrückt. Deswegen hier noch mal die eigentliche Frage:

Wie schaffen wir Anreize für möglichst gemischte Armeelisten auf Turnieren?

cya


Mir fallen da verschiedene Ansätze ein, teilweise recht "autoritäre" Ansätze ;-).

Es geht ja nicht nur um möglichst durchmischte Armeelisten auf Turnieren, sondern auf möglichst gleichstarke Turnierlisten, die durchmischt sind.

Ich fang mal mit dem autoritärsten Ansatz an... (vorweg, ich sage nicht, dass der toll ist, aber auf jeden Fall eine Möglichkeit):

- Die möglichen Listen werden einfach vorgegeben. Erfahrene Spieler setzen sich hin und erstellen für jeden Codex ein oder zwei Listen, die im Vergleich mit anderen Codizies (ungefähr) gleichstark sind. Man hätte durchmischte Listen, man hätte gleichstarke Armeen und es würden wahrscheinlich auch wieder mehr "Nischen"Codizes auftauchen, weil man mit ihnen einen Chance hätte. Auf die Nachteile gehe ich jetzt mal nicht ein, die liegen auf der Hand ;-).


Jetzt mal nicht so autoritäre Ansätze und ein bisschen dahergesponnen:
- Keine Punkte mehr für Auslöschung (oder vielleicht ein paar Extrapunkte, aber nicht zu viel) und mehr Punkte für Missionsziele.
- Bestimmte Missionsziele können nur von bestimmten Einheiten (Elite, Unterstützung, Sturm) geholt werden.
- Im Vorfeld festgelegtes Gelände, das ggf. bestimmte Armeekonzepte uninteressanter macht und zwingt, sich mehr zu bewegen.
- Jeder, der eine Einheit aufstellt, die sonst keiner auf dem Turnier aufstellt, bekommt Extrapunkte fürs Turnier.
- Dann natürlich der Klassiker: Beschränkung bei den Listen: "Dicke Codizies" dürfen jede Einheit maximal zweimal aufstellen, "Dünne Codizies" dürfen jede Einheit maximal dreimal aufstellen. Oder man macht individuelle Beschränkungen für jeden Codex.
 
Zu den Gerüchten einmal und passend dazu zu dem Topic betreffend Spam. Sollte in diesem FAQ wirklich Punkteänderungen kommen? Gab es nicht einmal die Aussage, entweder offiziel oder inoffiziel, so genau kann ich es leider nicht mehr nachvollziehen, deswegen die Frage hier, das in den grossen FAQs keine Punktenanpassungen stattfinden werden?