französische Szene

@Sportmanship Bewertung & Best painted
Auf dem Warhammer Fest Europa habe ich eine interessante Variante kennengelernt.
Es sollte für den ersten Tag der fairste Mitspieler benannt werden, und für den zweiten Tag.
Das selbe bei der Bemalung, welcher der beiden Armeen waren für mich selber schöner bemalt?

Das kann ich mir auch für deutsche Turniere vorstellen.
Ich habe drei Spiele gehabt, welcher der drei war für mich der fairste? Welcher hatte die schönste bemalte Armee für mich?

Die Frage ist hierbei, wie binde ich diese subjektive Wahrnehmung wertungstechnisch mit ein?
 
@Sportmanship Bewertung & Best painted
Auf dem Warhammer Fest Europa habe ich eine interessante Variante kennengelernt.
Es sollte für den ersten Tag der fairste Mitspieler benannt werden, und für den zweiten Tag.
Das selbe bei der Bemalung, welcher der beiden Armeen waren für mich selber schöner bemalt?

Das kann ich mir auch für deutsche Turniere vorstellen.
Ich habe drei Spiele gehabt, welcher der drei war für mich der fairste? Welcher hatte die schönste bemalte Armee für mich?

Die Frage ist hierbei, wie binde ich diese subjektive Wahrnehmung wertungstechnisch mit ein?

Die Einbindung ist relativ einfach. Es gibt einfach 3 (oder 4) Preise. Bester General (am meisten Turnierpunkte), Bester Maler, Fairster Spieler (ggf. Best Overall). Somit hat auch jeder Teilnehmer die Chance in der Kategorie die ihm am wichtigsten ist zu gewinnen.

Ich bin übrigens der Meinung, dass dieses System sehr sinnvoll sehr sinnvoll und einfach zu realisieren ist. Am Ende des Tages erinnert man sich noch an alle Spiele und kann sich entscheiden welches am Fairsten war. Direkt nach dem Spiel ist man noch zu sehr "in der Materie" um da fair zu urteilen. Ich würde das gerne wieder mal auf einem Turnier sehen. Mittlerweile gibt es viel weniger Best Painted Abstimmungen als früher. Als Publikumsentscheid fand ich das eigentlich immer fair.
 
Gegenfrage:



Warum also sollte ich zu Dir nach Bonn kommen, lieber Turnierveranstalter?

Dagegen nehme ich im englischsprachigen Raum schon wahr, dass das Hobby auch auf "Events" eine breitere Bedeutung hat, d.h. dass mehr Aspekte angesprochen werden. Deshalb bin ich auch eher bereit, von Gladbach aus nach Cardiff zu fahren als nach Bonn, wenn ich einen Hobbytag haben will. Turniere kann ich ja auch in Bedburg haben. 😉

Ich glaube nicht das die Turnierszene sich dahingehend so stark verändert hat. Früher gab es sogar weniger Belohnungen - man durfte oftmals garnicht mit unbemalten Figuren spielen. Damals waren trotdem mehr Spieler anwesend (als auch mehr Nerdgelaber zu hören).

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Großes Turnier in Deutschland = großer Leistungsorientierter Wettbewerb
Großes Turnier in Frankreich/Amerika = großes Event mit vielen Nebenaspekten/Sideevents, der Leistungsorientierte Wettbewerb ist dort nur ein Teilaspekt des Komplettprogramms.
In Frankreich, weil wir das als Beispiel hatten, werden nicht selten, von den Teilnehmern Armeen gekauft und komplett konvertiert nur für ein paar größere Events des aktuellen Jahres. Die Mentalität geht auch stärker Richtung style over substance. Solche Spieler hast du auch an deutschen Turnieren, aber in geringeren Umfang, alleine dadurch + die ganzen Nebenevents, vermitteln eine ganz andere Atmosphäre. Es ist schön und gut wenn es auf Turnieren hier zu lande auch einen Bestpaint gibt, das läuft hier eher so nebenbei, habe ich das Gefühl. In anderen Ländern hat dieser Titel bei den Events gerne mal einen ähnlichen Stellenwert wie der best General sprich Turniersieg (in Amerika nicht ganz so stark, in Frankreich ist das wiederum bedeutender).

Das ist eine Behauptung.... ich glaube ihr einfach nicht. Kann das jemand nachweisen? Kann jemand (der des französischen mächtig ist) dies nachlesen, erfragen?
Würde mich wirklich brennend interessieren (auch wenn ich eigentlich nur glaube das ich so den Gegenbeweis finden werde...)

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Ist glaube ich ein guter Punkt. Zumal Leute anfang 20 meistens deutlich flexibler sind was Wochenenden angeht, als Leute Ende 30. Ob man grad angefangen hat zu studieren, oder nen 9to5, nen Haus und 2 Kinder hat, wirkt sich wohl schon häufig auf die Verfügbarkeit am Wochenende aus^^
Klar, aber ich habe auch Dienst am Wochenende und unter anderem Nachts... trotzdem schaffe ich es auf Turniere (auch wenn nicht auf alle auf die ich Bock hätte). Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

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Bin mal gespannt ob irgendwo die Listen dort publiziert werden. Die These ist ja, dass dort eher nach style, nicht nach leistung gestellt wird.
Wenn ich mir so die entspannten scheunenkloppen anschaue, oder gerade die TacTeam formate (was es ja auch in frankreich ist), dann sind hier vllt so 20% der Listen ausgemaxte Armeen der Topfraktionen. Bei Tacteams eher weniger. Darüber, dass es hier in Deutschland garkein so ausgeprägtes netlisting gibt, hatte ich ja schonmal nen beitrag gemacht.
Wenn man sich dann nach dem Turnier in Frankreich mal anschaut was die top 10-20% so spielen kann man ja verifizieren ob es da tendenziell mehr oder weniger spieler sind, die ihre Listen ausmaxen.
Ich bezweifel das wirklich stark, dass dort anteilig weniger Leute wären, die "hardcore armeen" spielen.

Daneben ist es auch eine self-fullfilling prophecy. Also die Idee, dass man als "style-armee" Spieler nicht da hinfährt, weil zu viele "hardcore-listen" am start sind.
Wenn die Leute, die potentiell mit "style-armeen" zu nem Turnier/Event fahren würden, das nicht tun, weil da zu wenig "style-armeen" sind, dann bedingt sich das ja gegenseitig.

Die anderen Punkte, was Mindset, Nebenaktivitäten, hobbyismus auf Turnieren/Events etc angeht, kann ich gut nachvollziehen.

Das mit dem "netlisting" ist aber zumindest stärker als in früheren Editionen. Also das Listenniveau ist deutlich härter geworden im Vergleich zur 5ten oder 6ten Edition. Vor allem die Fluff-Listen sehe ich auf Turnieren eigentlich garnichtmehr. Da ist schon was dran.
 
die Regeln für dieses grosses Turnier in Grenoble sind ähnlich Ars Bellica, keine Einheit doppel ausser Standard, max 60 Figs, 1 Detachment pro Spieler, ein Spieler darf 1 Superschweres Kontigent spielen, kein Forgeworld mehr als 500 Pkt. Mission sind eine Mischung aus ETC, Maelstrom und Überaschung. Es gibt Preise für die ersten Plätze, die best bemalten armeen, schlechteste Würfelwurf ,beste Würfelwurf usw.turnierkosten inklusiv 2 Früschtuck, 3 warme Mahlzeiten,kaffeeflat.
 
Mal kurz einen Einwurf als Nicht-Turnier-Spieler und aus juristischer Sicht:

Ich habe auch so meine Zweifel, dass man die aktuellen Erfolge in Frankreich alleine auf "Mentalitätsunterschiede" zwischen Frankreich und Deutschland runterbrechen kann. Da sind für mich dann auch noch andere Faktoren mit drin!

ZB finde ich es sehr interessant, das laut @ar-men29 (schöner Nick-Name by the way...😉) in fanzösichen Gemeinden die Verwaltungschefs bestimmten Gruppen kommunale Veranstaltungsräume umsonst zur Verfügung stellen können. Das will ich auch garnicht abstreiten, aber so einfach wie geschildert, ist das auf das deutsche Gemeinderecht bezogen nämlich nicht!

Da ist es nämlich ziemlich genau geregelt, welche Gruppe wann und wo städtische Einrichtungen und zu welchem Preis nutzen kann. Sonst kommt es wieder zu einem Hauen und Stechen nach dem Motto: "Manno, warum dürfen Erwachsene umsonst mit Püppies Krieg spielen, aber wir als Taubenzüchterverband müssen was bezahlen?"😀

Und so Fragen wie:
-Organisation/Haftung
-Ausschank/Gastronomie
-Versicherung

sind dann immer noch nicht geklärt!
@ar-men29:
Wie sieht es denn da bei Euch aus? Übernimmt da auch der Bürgermeister die Versicherung für die Teilnehmer und die Haftung als Veranstalter?

Ich hatte diese Punkte auf kleineren Niveaus auch immer eher für übertrieben gehalten, bis ich mich mal für einen Freund (Organisator/Veranstalter eines lokalen Rollenspieler-Cons) da näher mit beschäftigen musste. Das ist -ich kann wie gesagt nur für D bzw. NRW bzw. meine Heimatstadt sprechen- schon einiges, was man da rechtlich beachten muss.

Wenn es in Frankreich weniger restriktiv gehandhabt werden sollte, finde ich das auch gut.
Aber aus diesem Turnier in F alleine jetzt Mentalitätsunterschiede herzuleiten, finde ich angesichts der vielen genannten Gegenargumente als alleinige Erklärung DERZEIT nicht haltbar...😉
 
Das ist eine Behauptung.... ich glaube ihr einfach nicht. Kann das jemand nachweisen? Kann jemand (der des französischen mächtig ist) dies nachlesen, erfragen?
Würde mich wirklich brennend interessieren (auch wenn ich eigentlich nur glaube das ich so den Gegenbeweis finden werde...)

Sorry Med, aber das ist doch kein Argument. Alles ist erst mal einen Behauprung solange es nicht bewiesen ist. Kannst Du beweisen, dass die Turnierspieler weltweit aus den gleichen Motiven zu nem Turnier gehen? Vermutlich nicht.

Die Frage warum es so große Turniere in D nicht gibt, ist leicht beantwortet: Sie werden nicht angeboten. (Ja das ist keine große Erkenntnis)

Die Frage warum die Spieler nicht zu Turnieren gehen ist auch leicht beantwortet: Das Turnier bietet nicht das was sie suchen.

Die Frage warum Organistoren keine "großen" Turniere veranstalten ist nicht leicht beantwortet weil da wirklich viele Faktoren reinspielen (Kosten, Räume Gelände für 150+ Tische usw. , usw.).

Ich gehe überhaupt zu Turnieren, weil in Bedburg Einsteiger Turniere angeboten wurde in einem Format, dass mir gefällt. Ich war schon vorher Jahre lang daran interessiert zu einem Turnier zu gehen. Aber nicht zu denen die angeboten wurden. Die haben nicht das geboten was ich gesucht habe.

Ich werde nicht nach Bonn gehen, obwohl ich die Idee eines 140 Mann Turniers super finde. Hier die Gründe warum ich nicht gehe: Es ist ein Teamturnier und ich habe keinen Spielpartner. Die Leute mit denen ich spiele, wollen (noch) nicht zu Turnieren gehen. Aus völlig validen Gründen. Ich will nicht mit jemand Fremden spielen, weil ich nicht Grund sein will, dass sich jemand anderes ärgert weil der Anspruch zu unterschiedlich ist und natürlich umgekehrt.
Es ist meine knapp bemessene Freizeit die ich da investiere, da sollte wirklich alles passen.

Die Lösung für Großevents in meinen Augen liegt in der Kooperation der verschiednen TO´s in D. Zusammen könnte man vermutlich entspannt genug Gelände stellen. Und um die Spieler abzuholen bietet man auf dem Event einfach mal unterschiedliche Formate an. Da wird dann AB 1250/1750, TTM und ein Teamformat angeboten so, dass für fast jeden was dabei ist. Evtl. kann man mit dem Ansatz ein solches "Groß"-Turnier realisieren.

cya
 
Die Frage warum es so große Turniere in D nicht gibt, ist leicht beantwortet: Sie werden nicht angeboten. (Ja das ist keine große Erkenntnis)

Ist die Henne oder Ei frage: Werden sie nicht angeboten, weil die Leute nicht hinfahren? Oder fahren die Leute nicht hin, weil sie nicht angeboten werden?
Da wir jetzt mal wieder ein 100+ angebot haben, kann man das mitte Januar feststellen, ob es daran liegt, dass es das Angebot nicht gibt, oder dass es das Interesse nicht gibt.

Die Frage warum die Spieler nicht zu Turnieren gehen ist auch leicht beantwortet: Das Turnier bietet nicht das was sie suchen.
Das kann man so nicht sagen. es gibt ja auch familiäre und berufliche Gründe. Oder logistische. Und bei denen die sagen "es bietet nicht was ich suche, aber grundsätzlich würden mich große Events interessieren", kann man ja versuchen raus finden was denn gesucht wird.

Die Lösung für Großevents in meinen Augen liegt in der Kooperation der verschiednen TO´s in D. Zusammen könnte man vermutlich entspannt genug Gelände stellen. Und um die Spieler abzuholen bietet man auf dem Event einfach mal unterschiedliche Formate an. Da wird dann AB 1250/1750, TTM und ein Teamformat angeboten so, dass für fast jeden was dabei ist. Evtl. kann man mit dem Ansatz ein solches "Groß"-Turnier realisieren.
Das ist nen interessanter Ansatz. Also verschiedene Turniere auf einem Event anzubieten und so die Größe zu erzeugen.


Grundsätzlich wäre das denke ich erstrebenswert ein paar größere Events zu haben. Auch in Amiland hat nicht alles groß gestartet.
Wenn es aber mal groß ist, dann bieten sich auch Möglichkeiten. nen sagen wir 200 Leute Event könnte auf einmal interessant für Sponsoren sein, weil nen Werbepublikum da ist zum Beispiel.
 
Ist die Henne oder Ei frage: Werden sie nicht angeboten, weil die Leute nicht hinfahren? Oder fahren die Leute nicht hin, weil sie nicht angeboten werden?
Da wir jetzt mal wieder ein 100+ angebot haben, kann man das mitte Januar feststellen, ob es daran liegt, dass es das Angebot nicht gibt, oder dass es das Interesse nicht gibt.

Ich tippe darauf das die Wahrheit in der Mitte liegt 😉. Ist ja meist so.

Das kann man so nicht sagen. es gibt ja auch familiäre und berufliche Gründe. Oder logistische. Und bei denen die sagen "es bietet nicht was ich suche, aber grundsätzlich würden mich große Events interessieren", kann man ja versuchen raus finden was denn gesucht wird.

Das ist natürlich stark reduziert. Wir werden es (hier) nicht herausfinden können. Dafür müssen Profis eine richtige Evaluation starten. Danach wüsste man mehr.

Das ist nen interessanter Ansatz. Also verschiedene Turniere auf einem Event anzubieten und so die Größe zu erzeugen.

Genau darum gehts

Grundsätzlich wäre das denke ich erstrebenswert ein paar größere Events zu haben. Auch in Amiland hat nicht alles groß gestartet.
Wenn es aber mal groß ist, dann bieten sich auch Möglichkeiten. nen sagen wir 200 Leute Event könnte auf einmal interessant für Sponsoren sein, weil nen Werbepublikum da ist zum Beispiel.

Wer weiß vielleicht startet der Aufbau hier in D ja gerade. Sowas dauert ja auch einige Zeit bis Strukturen gefunden und etabliert sind.

Und weil es gut passt: Turnier Review GT Süd

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
So, nun habe ich eine Antwort erhalten. Ich hatte das Orgateam angeschrieben und gefragt warum deren Szene momentan so floriert.

EDIT:
bin gerade erst aufgestanden nach der Nachtschicht und habe vorschnell geschrieben und meinen Satz nochmals überdacht.



Hi Christopher!

First of all, thank you for your message.
We are pleased to see that our event is considered as a big one, so a great thank you for your comment 🙂.

About the tournament scene in France, there are many associations who organize various types of events (from a little gameday in a shop to bigger events made by associations).
We believe that the community makes it possible. Thanks to some french youtubers, shops, and people, all fans of the universe, the french scene can move forward.
Many associations and shops organize their own tournaments, which permits many players to have fun and measure themselves against others.

Concerning Fat of War, when we started this challenge, we had on focus to organize an event that we've all wanted to participate to.
We're all players before being members of the staff, and we want the do the best as we can for the wargamer community. For some of us, it's been about 15 years that we're in the hobby!

As a conclusion, we believe that the tounament scene in France is big and healthy because of the commitment of the community. Without it, things would be totally different.

Thanks again for your message, and we hope we answered to your questions.

The Fat of War team


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Was in Deutshcland bei sowas hilft ist ein gemeinnütziger Verein zu sein. Damit gehen finanzielle Unterstützungen für Räumlichkeiten und Veranstaltungen einher.
Allerdings wird kaum ein Tabletop Club das sein wollen. Bei uns war einer der Gründe dagegen, dass man dann - vereinfacht formuliert - Leute nicht sachgrundlos ablehnen kann.

tatsächlich sind die Veranstalter der Münchener Turniere beides e.V.
- Hammer und Schild e.V. (wir)
- Weißblauen Strategen e.V.

Und man merkt durchaus, dass es stark hilft. Btw... wer hierzu fragen hat, weil er evtl selber Turniere organisieren will kann sehr gerne seine Fragen an mich stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hast du aus der Antwort gezogen?

Ich hätte eher gesagt dass sie das florieren der Szene darauf schieben dass viele kleine und größere Gruppen Turniere anbieten und alles, von Shops über YouTuber bis zu Fans des Universums, zusammenarbeitet, was dazu führt dass es läuft.

Zu dem Turnier sagen sie ja nur dass sie eines machen wollten an dem alle teilnehmen wollten.

Wahrscheinlich geht da viel in der Übersetzung von französisch ins Englische verloren, aber ich finde es nicht wirklich aussagekräftig.



Zum e.V., nur weil ein Verein eingetragen ist heißt es ja nicht dass er gemeinnützig ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
So schlecht ist unsere Szene doch eigentlich garnicht vernetzt - das war bisher meine Einschätzung. Evtl spielt ja auch die Plattform eine große Rolle. t3 und die TTM-Seite ist einfach nicht jedem geläufig und vor allem t3 ist halt optisch nicht gerade sehr ansprechend. Auch kommt von Shops usw nicht gerade viel Support. Ich weiß nur das die Kieler hier tief verankert sind, (und ohhh Wunder... die stellen jedes Jahr ein 100 Mann Turnier).

@e.V. - natürlich sind wir auch als gemeinnütziger Verein eingetragen 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Evtl. ist man dort auch einfach mehr mit dem Machen beschäftigt anstatt stets das Ei des Kolumbus zu suchen.
Bei uns scheitert doch viel bereits daran, wie man es aufziehen möchte. Hier wird sich auch leidenschaftlich darum gestritten was stets besser ist oder anders muss und darüber oft genug vergessen das man ab und an einfach nur was machen muss und sich nicht immer die Frage nach dem Besten oder Optimalsten stellen muss.

Die Antwort sagt für mich aus, dass sich dort einfach Spieler für Spieler daran machen Events zu organisieren und bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Nun habe ich keinen Einblick in die franz. Szene und deren Foren, aber wenn ich hier bei TTM & Co die Beiträge (auch hier im Forum) lese, dann frag ich mich immer wo viele Leute noch Spaß dran haben. Hier wird in meinen Augen viel zu viel Energie in Kritik und der Suche nach Makeln vergeudet. Wenn sich 20, 30 oder 70 Leute treffen, gemeinsam spielen und Spaß hatten ist das Ziel doch im Grunde erreicht.

Meine Frage wäre da, ob diese ganzen großen Events auch teil einer Liga sind oder einfach für sich stehende Turniere die sich nicht mit der Verbissenheit die damit einhergeht abmühen müssen.
 
Ohne mir die Links genauer angesehen zu haben (Ich spreche keine Baguette 😉).

Es könnte in Frankreich auch mit der Bevölkerungsverteilung zu tun haben.
Wenn ich mich recht entsinne wohnt z.B. jeder 8 Franzose im Großraum Paris.
In Frankreich gibt es nur ein paar große Städte. Was sich da auf dem Dorf abspielt ist fast nicht relevant.
Stellt euch vor es würden 10 Mio. Menschen im Großraum Berlin leben (was dann ca. jeder 8 Deutsche währe) und ans Berliner Verkehrsnetz angeschlossen sein.
Dann währe sowas einfacher zu bewerkstelligen.

Ballungszentrum Paris - das ist es. Erobere Paris, dann gehört dir ganz Frankreich. Das wussten schon die alten Völker 🙂
 
Evtl. ist man dort auch einfach mehr mit dem Machen beschäftigt anstatt stets das Ei des Kolumbus zu suchen.
Bei uns scheitert doch viel bereits daran, wie man es aufziehen möchte. Hier wird sich auch leidenschaftlich darum gestritten was stets besser ist oder anders muss und darüber oft genug vergessen das man ab und an einfach nur was machen muss und sich nicht immer die Frage nach dem Besten oder Optimalsten stellen muss.

Die Antwort sagt für mich aus, dass sich dort einfach Spieler für Spieler daran machen Events zu organisieren und bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Nun habe ich keinen Einblick in die franz. Szene und deren Foren, aber wenn ich hier bei TTM & Co die Beiträge (auch hier im Forum) lese, dann frag ich mich immer wo viele Leute noch Spaß dran haben. Hier wird in meinen Augen viel zu viel Energie in Kritik und der Suche nach Makeln vergeudet. Wenn sich 20, 30 oder 70 Leute treffen, gemeinsam spielen und Spaß hatten ist das Ziel doch im Grunde erreicht.

Meine Frage wäre da, ob diese ganzen großen Events auch teil einer Liga sind oder einfach für sich stehende Turniere die sich nicht mit der Verbissenheit die damit einhergeht abmühen müssen.

Ich glaub bei uns herrscht einfach zu oft die Kopf in den Sand Mentalität, wenn sowas nicht im 1. Versuch sofort der Renner wird. Denke aus der Antwort kann man auch gut herauslesen, das da viel "Cross-Selling" mitspielt. Man nutzt halt alle verfügbaren Kanäle für seine Events. Das klappt schon was viele Hobbystores angeht sehr gut, wenn nur auf Facebook was gepostet wird. Häng da jetzt noch bekannte Youtube Kanäle ran, bzw. Twitter und Co. Das wichtigste ist es aber Brücken zu bauen. Da müssten dann viele Hobbyclubs einfach mal über ihren Schatten springen und für ein höheres Wohl der Szene insgesamt arbeiten. Was ich so vor Ort mitbekommen habe, sind sich halt viele Clubs untereinander schon recht Spinnefeind. So wird das natürlich nichts. 😴