Warum bestehen die GW Minis aus immer mehr Einzelteilen?

Welche Posen welcher Modelle musst du denn in rauen Mengen anpassen?

Ich spiele zwei Armeen die aus ausgesprochen Individualisten bestehen. Orks und Spacewolves. Aus Prinzip habe ich keine doppelten Modelle (einzige Ausnahme Grotz), jeder Boy und jeder Marine ist ein Unikat, ab und an gibt es zwei Modelle die sich ähneln aber die sind in unterschiedlichen Trupps.
Primaris sind natürlich von Natur und auch Hintergrund einheitlicher es gibt weniger Gestaltungsmöglichkeiten das wäre ja auch erstmal okay, aber wenn ich dann in Elite Einheiten wie Aggressoren bei 6 Mann nur 3 Posen habe und wegen der Art wie die Gurte gemacht sind hab ich nichtmal ne Idee wie ich die Posen ändern soll, das stört mich einfach.
 
Ich spiele zwei Armeen die aus ausgesprochen Individualisten bestehen. Orks und Spacewolves. Aus Prinzip habe ich keine doppelten Modelle (einzige Ausnahme Grotz), jeder Boy und jeder Marine ist ein Unikat, ab und an gibt es zwei Modelle die sich ähneln aber die sind in unterschiedlichen Trupps.
Primaris sind natürlich von Natur und auch Hintergrund einheitlicher es gibt weniger Gestaltungsmöglichkeiten das wäre ja auch erstmal okay, aber wenn ich dann in Elite Einheiten wie Aggressoren bei 6 Mann nur 3 Posen habe und wegen der Art wie die Gurte gemacht sind hab ich nichtmal ne Idee wie ich die Posen ändern soll, das stört mich einfach.

Ich kenn deine Wölfe 😉
Ich hab die letzten Wochen viel mit Phobosmarines verbracht, hierzu kann ich nur sagen, dass diese Modelle durchaus Platz zum Umbau und auch Kitbash bieten, die Infiltrators/Incursors sind mit Reivers und den SSp-Infiltrators kombinierbar, die Charaktere sind frikelig, da muss man wie bei den Metallcharakteren tw. sehr radikal vorgehen oder eben mit dem leben was die Mini vorgibt. Dem Capt. wollte ich den Bolter leicht absenken, damit die Haltung natürlicher (auf mich) wirkt, da musste ich das Modell zusammenbauen ums wieder zu zerlegen; hab lange gehadert ob das lohnt, am Ende hat die Haltung mich doch zu sehr genervt und schwupps die Klinge gezückt, den Arm amputiert und neu befestigt. Der Sciptor bekommt auch ne andere Haltung der rechten Hand bzw. Arm, ich geb ihm ne Boltpistole, dank Reivers hab ich dafür die richtigen (optisch passenden) Teile. Ich wollte die ganzen Siegel an den Minis wegmachen, das lass ich lieber; ist dann doch zu viel Aufwand ohne Mehrwert. Ich komm bei 39 Modellen, ohne Eingriff auf 4 Doppelungen (alle aus SSp); bei 2 bleibe ich mit Umbauten, dafür reize ich die Kombiboxen voll aus, eine reine MSU-Armee... es geht also durchaus was mit den neuen Bausätzen, es ist anders als bisher und als Chaosspieler hab ich seit der 6th Edt. mit dieser Art von Modellen zu tun, daher vmtl. auch einen leichten Vorsprung wenns ans Kombinieren und/oder zerlegen geht.
 
Ich kenn deine Wölfe 😉
Ich hab die letzten Wochen viel mit Phobosmarines verbracht, hierzu kann ich nur sagen, dass diese Modelle durchaus Platz zum Umbau und auch Kitbash bieten, die Infiltrators/Incursors sind mit Reivers und den SSp-Infiltrators kombinierbar, die Charaktere sind frikelig, da muss man wie bei den Metallcharakteren tw. sehr radikal vorgehen oder eben mit dem leben was die Mini vorgibt. Dem Capt. wollte ich den Bolter leicht absenken, damit die Haltung natürlicher (auf mich) wirkt, da musste ich das Modell zusammenbauen ums wieder zu zerlegen; hab lange gehadert ob das lohnt, am Ende hat die Haltung mich doch zu sehr genervt und schwupps die Klinge gezückt, den Arm amputiert und neu befestigt. Der Sciptor bekommt auch ne andere Haltung der rechten Hand bzw. Arm, ich geb ihm ne Boltpistole, dank Reivers hab ich dafür die richtigen (optisch passenden) Teile. Ich wollte die ganzen Siegel an den Minis wegmachen, das lass ich lieber; ist dann doch zu viel Aufwand ohne Mehrwert. Ich komm bei 39 Modellen, ohne Eingriff auf 4 Doppelungen (alle aus SSp); bei 2 bleibe ich mit Umbauten, dafür reize ich die Kombiboxen voll aus, eine reine MSU-Armee... es geht also durchaus was mit den neuen Bausätzen, es ist anders als bisher und als Chaosspieler hab ich seit der 6th Edt. mit dieser Art von Modellen zu tun, daher vmtl. auch einen leichten Vorsprung wenns ans Kombinieren und/oder zerlegen geht.

Es hat ja auch keiner gesagt, dass man das nicht kann. Aber der Aufwand für mich als erfahreneren Bastler ist dabei total durch die Decke gegangen. Du stellst ja selbst schon fest, dass man häufig da schneiden muss, wo vom Gussrahmen her keine Klebestelle ist. Ich sehe mich da immer vor der Wahl, ob ich das Modell sorgfältig zerschneide, neu zusammenpuzzele und dann noch die Übergänge modelliere oder es einfach Nach dem Willen des Gottimp... GW Desigen Teams zusammenklebe. Ich könnte es sicher ganz gut hinbekommen, weil ich das auch schon an genug andere Modelle gemacht habe, aber das war eben keine Standard Infanterie, sondern einfach besondere Modelle von denen zehn Stück auf dem Tisch schon der ganzen Armee Charakter geben und nicht bloß einer von fünf Trupps sind.
 
Ich finde es auch krass wie der Aufwand für einfach nur Zusammenbauen bei einigen neuen Modellen ist. :huh:
Bei meinen Ork Buggys hab ich für die Scratchbilds weniger Zeit gebraucht als für die Originale :mellow:

Ja! Wenn ich dran denke wie lange ich am WE gesessen habe um Jain Zar (16 Teile oder so...) und fünf Banshees zu bauen. ^^
 
Bei dem Militarum Tempestus hat es den Plasma Gunner auch hart getroffen. Während er mit seinem Plasma Gewehr im Arm kuschelt, möchte er wohl mit dem ausgestreckten Zeigefinger der anderen Hand zu irgendeinem Alien nach Hause Telefonieren. Also eine der Posen, welche sich der heldenhaft nach vorne stürmende General nicht erhofft hat.

Generell ist das aber eigentlich kein Thema, wenn man die Flammenwerfertypen und den Soldaten mit dem Granatwerfer mit Skalpell etwas bearbeitet, kann man da durchaus einen Scion basteln, der mit seinem Plasmagewehr auch auf etwas ballert. Polystyrol ist geduldig und meine Bitbox gut gefüllt.

Trotz der Mehrarbeit finde ich die neuen Miniaturen echt nicht schlecht. Gut, über dieses "Barocke Frosch mit der Maske Design" kann man sich streiten, ich finds aber irgendwie cool. Sogar die Positionierung der Gußkanäle scheint besser geworden zu sein, der Übergang zum Gußrahmen befindet sich nicht mehr auf irgendwelchen Details...Auch die Detailschärfe der neuen Miniaturen kann durchaus mit den "großen" Modellbauherstellern mithalten. Sicherlich geht da noch mehr, aber es ist Tabletop. Die Püpchen müssen es halt überleben können, mit Chipsfingern über das Schlachtfelt geschubst zu werden, von daher ist robuster besser.

Wenn ich da an die aktuellen Cadianer oder Catachaner denke, sind die zwar schneller zu bauen, aber auch nur wenn man nicht auf den Faltenwurf einiger Hosen achtet. Teilweise ist da ein halber Millimeter Versatz drinnen. Ohne schleifen + spachteln geht da nix. Und auch einige Gesichter sind abenteuerlich. Die wirken erst nach aufwendiger Bemalung. Unter diesem Punkt sind die neuen Miniaturen echt um längen "Anwenderfreundlicher". Da fällt mir ein, ich habe für ein Militarum Auxila Projekt noch zwei Kartons Tiermenschen im Keller. Gruselig. Da sieht man nicht wo vorne und hinten ist, bis die Grundierung drauf ist. Die Gußform ist scheinbar noch älter als die Cadianer Box gewesen - oder aber das jeweilige Werkzeug am Ende seiner Lebensdauer.

Was meinen Rekrutenblob betrifft, so verwende ich die Snapfit Cadianer. Da teilen sich 50 Burschen 5 unterschiedliche Körperhaltungen, weil die in zwei Hälften kommen. Da ist sogar der Faltenwurf der Hose nicht schlimm, das geht in der Masse unter. Es ist also immer die Frage, was man möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde das garnicht mal so sehr als eine generelle Entwicklung ansehen; dieses "Problem" ist doch eher eines von manchen konkreten Modellen und deren "Konstruktion".

Extrem ist mir das persönlich am Primaris Invictor aufgefallen: So ein nerviges und kleinteiliges Gefrickel, dass meinem Mal- und Bastelstil überhaupt nicht entgegen kommt....

Ich finde die Tendenz zu immer mehr Einzelteilen nicht per se schlecht, ist eher die Frage von bestimmten Einheiten! 😉
 
Ich finde die GW Miniaturen derzeit rein optisch wirklich großartig.
Plastik lässt sich angenehm verarbeiten und bis jetzt hatte ich auch keinerlei Probleme beim Zusammenbau.

Allerdings hat das Mini Zusammenbauen für mich schon fast etwas meditatives und gehört einfach zum Hobby dazu, deswegen stören mich steigende Teilezahlen nicht wirklich.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Posen und Gussdetails einfach eine andere Gußform voraussetzen, als nur die simpelste Anordnung im Rahmen...
 
Ich hab damit auch wenig Probleme, meistens finde ich die Kleinteilung sogar vorteilhaft; denn Bitz, die ich nicht an der Mini haben möchte, können leicht weggelassen werden; siehe Primaris-Mephiston: sein Spritzenbesteck, das Buch, der lächerliche Plasmaarm, der Kopp...

Besonders einsteigerfreundlich sind die neuen Charaktermodelle nicht, dass war "früher" leichter: rechter Arm dran, Backpack drauf, fertig zum grundieren.
 
Mehr Kleinteile sind gut. Stichwort Kitbashing. Ich habe mir eine Skaven Höllengrubenbrut für 0€ aus vorhandenem Green Stuff, Tyraniden und Skaven-Bitz plus einem Überaschungsei als Körper zusammengebasht.

Doof ist es nur, wenn klar ist, dass im Gussrahmen mehr Platz für mehr Modelle gewesen wäre und stattdessen nutzloser Mist rumhängt. Ging mir bei Genestealern so, wo aus 12 Stealern 8 gemacht wurden und dafür dann so Zeugs wie Brutmarker hinzuzgefügt wurden, für die es bei Release (und auch in der darauf folgenden Edition) keine Regeln gab und die man auch nicht mal zur Baseverzierung verwenden konnte, da zu groß.
 
4.Edition - Battle for Macragge

Die kleinen Dinger auch? Ich erinnere mich nur an das größere Teil.


Ich hab damit auch wenig Probleme, meistens finde ich die Kleinteilung sogar vorteilhaft; denn Bitz, die ich nicht an der Mini haben möchte, können leicht weggelassen werden; siehe Primaris-Mephiston: sein Spritzenbesteck, das Buch, der lächerliche Plasmaarm, der Kopp...

Besonders einsteigerfreundlich sind die neuen Charaktermodelle nicht, dass war "früher" leichter: rechter Arm dran, Backpack drauf, fertig zum grundieren.

Wenn man es insgesamt vergleicht, sind die angegossenen Deteils aber gefühlt mehr geworden. Die Einzelmodelle sind da wohl eine ausnahme, damit der Gussrahmen auch schön voll ist.

Was die Anfängerfreundlichkeit angeht, würde ich die neueren Modelle sogar freundlicher einstufen, solange man sie nicht umbauen will. Zinn und Resin zu kleben war immer schwieriger. Man musste stiften und die Übergänge haben auch nur selten so gut gepasst, dass man ohne GS ausgekommen wäre. Heute ist die Passform der einzelnen Teile so exakt, dass man praktisch keine Lücken mehr zuspachteln muss, solange man alles genau so macht, wie es die Anleitung will.
 
Mehr Teile bedeutet auch mehr Varianten und mehr Bastelspaß. Es sind halt immer noch Bausätze und der Zusammenbau ist, zumindest für mich, neben dem Bemalen auch ein wichtiger Faktor.
Nicht ohne Grund gibt es Panzer etc. von Revell & Co. in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Wenn ich 50€ für ein Modell hinlege, erwarte ich auch, dass ich länger als eine Stunde mit dem Zusammenbau beschäftigt bin.

Bei manchen Sachen muss ich aber auch den Kopf schütteln. IIRC bei einem Custodes-Bausatz war ein winziges Teil zum Einkleben, das man auch als Teil des Körpers hätte lassen können.