40k Diskussion - 40k - Gerüchte/Neuerscheinungen (2022)

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Wir machen in unserer Gruppe ein Deckel auf die 9te und schauen was die 10te so an neuen Einheiten bringt.
Wenn das Regelkonstrukt von den Profilen her so bleibt (wovon man ausgehen kann) pflegen wir evtl neue Einheiten per externe quellen einfach ein.

Sofern die 10te kein Überflieger wird sehen wir auch nicht ein die Codex Spirale wieder mitzmachen, vorallem wo jetzt so langsam jeder in der Gruppe seinen Codex endlich hat.
 
Ich bin da ehrlich gesagt entspannt. In Zeiten von Wahapedia und Battlescribe wüsste ich nicht, warum ich mir einen Codex oder irgendwelche Zusatzbücher kaufen sollte. Bei den ganzen Updates heutzutage machen Bücher sowieso keinen Sinn. Das Geld stecke ich lieber in Minis und Farbe.

Falls die 10. Edition nicht alle Regeln der 9. über den Haufen wirft, hat man diese doch auch relativ zügig verinnerlicht.
 
Meine Spielergruppe und ich sind quasi erst mit der 9. eingestiegen und haben jetzt schon keine Lust mehr auf die Release-Politik von GW. Deswegen haben wir beschlossen bei der 9. zu bleiben. Ob diese gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt, aber das ist es egal, wir kennen ja keine Andere Edition. Wenn der Letzte seinen Codex erhält geht das Ganze dann quasi wieder von vorne los, das ist eine Zumutung.
 
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Die Corona-Edition 9 habe ich komplett übersprungen und ich kann nur jedem, der unzufrieden mit GW ist, raten, es mit der zehnten genau so zu machen. Die ganze 9. Edi ist für mich voll für'n Poppes und ich lache jedes Mal laut, wenn meine Leute wieder über die Regeln fluchen - aber fast nie spielen.
Denn gerade dann, wenn man eine Edi aufgrund von Kontaktminimierung eh nicht spielt (ja, Corona ist weiterhin aktiv da draußen), muss man wirklich nicht 350€ aufwärts für Regelbücher und Dexe ausgeben. Die für mich beste Entscheidung. Investiert das Geld lieber in hübsches Gelände für daheim! ???
bester kommentar bisher, kudos

Edit: Ich hatte mich genauso blenden lassen von den zuanfangs schönen Minis, aber über den Tellerrand geblickt ist mir das zumindest bei 40k mittlerweile einfach zuviel brimborium was man auch mit 2,3 anständig geschriebenen Büchern hätte lösen können. Bei AoS gehts doch auch, klar ist mal 1 Fraktion zu strak geraten, lässt sich bei der Vielfalt nicht vermeiden...
 
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Sofern die 10te kein Überflieger wird sehen wir auch nicht ein die Codex Spirale wieder mitzmachen, vorallem wo jetzt so langsam jeder in der Gruppe seinen Codex endlich hat.
Mir fehlt ehrlich gesagt die Fantasie, was sie in einer 10. Edition bringen wollen - zumindest deutet sich nichts wirklich an. Im Verlauf der recht kurzen 6. Edition hatten wir dann die ersten Supplements, nachdem es die ja spätestens in der 5. in der Form nicht mehr gab. Da kamen dann auch nur so Spezialfälle wie "Clan Raukan" oder "Sentinels of Terra". Das hat sich in der 7. im stärkeren Stil fortgesetzt. - Ende der 7. hatten wir mitten in der Edition Formationen, die sich überall reingedrückt haben.

Es kam der Reset zur 8., wobei nun jedoch "Ordensregeln" für alle kamen und schließlich mehr Stratagems, krassere Stratagems und die zweite Schicht Sonderregeln als Bonus der Fraktion - beginnend mit den Spacemarines und ihren Doktrinen (man könnte argumentieren, dass das Admech "das schon vorher hatte"). Es kamen Supplements und die "Superdoktrin", die bisher nicht alle Fraktionen haben. Das ist einfach gerade "die GW-Tendenz". Und es wird nachgefragt - wer wünscht sich nicht viele Vorteile für seine Fraktion, damit sie sich anfühlt wie in den Büchern. Gerade an 10 Jahren Horus Heresy ist das spürbar. Während wir in der 6. Edition noch mit Betrayal, im ersten Buch, sehr vorsichtige Sonderregeln für die Legionen und vorsichtige Spezialeinheiten hatten, lässt sich gut verfolgen, wie diese mit jedem Buch etwas mutiger wurden. Das ganze kam anfangs noch mit Nachteilen - diese wurden in Horus Heresy 2.0 weitgehend entfernt oder, wenn sie im Rite of War stattfinden stark abgeschwächt.

Ich erwarte also nicht "viel" von einer neuen Edition - möglicherweise gibts für alle Fraktionen die Behandelung der Chaosspacemarines (mehr Stratagems pro Subfraktion, mehr Regeln analog zur "Superdoktrin"). Ich erwarte, dass die Codizes mehr Streamlining haben, also mehr in Richtung "verdorbene Waffen" als unterschiedliche Ausrüstung gehen. Schneller würfeln, mehr würfeln, kompetitiver.
Aufgrund des Stratagem-Systems rechne ich nicht mit Reaktionen, da die Systeme redundant wären. Ein Stratagem ist bereits in vielen Fällen eine Reaktion - eher rechne ich damit, dass wir hier ein größeres Portfolio an Standardreaktionen bekommen.
 
Nun ja, wenn man schon etwas länger dabei ist, dann dürfte man weder Editionswechsel noch den Umstand, dass die Regeln bei GW-(Haupt-)Systemen meistens mehr oder weniger ein Flickenteppich (gewesen) sind, als etwas Besonderes wahrnehmen.

Wem das nicht gefällt, der muss bei der Release-Politik nicht mitmachen. Ich persönlich habe mich nach der 4. Edition mit keiner Warhammer 40.000-Edition beschäftigt, weil mir der ganze Zirkus a) zu schnell ging und b) diese Flickschusterei auf den Keks ging - am Sinnvollsten wären Editionswechsel dann, wenn neben dem Regelwerk auch die Codices/Armeebücher allesamt rauskämen. Dann könnte man alle drei (plus x) Jahre ein Update machen und das wäre dann im Sinne des Spiels.

So funktioniert das aber bei Games Workshop offenbar nicht, wohl deshalb, weil man ständig irgendwas rausbringen muss, damit man neuen Kram verkaufen kann. Das ist zwar nicht im Sinne eines übersichtlichen, ausbalancierten, anständigen Spiels, aber darauf muss man sich einstellen, wenn man an Produkten dieser Firma hängt - Kleinkram gibt's für eine gewisse Zeit, dann ist er ausverkauft (Space Hulk könnten sie immer noch produzieren, wenn es nach mir ginge), große Spiele sind ein schreiendes Chaos an Supplements und Battlescrolls und Detachements und so fort. Fairerweise scheinen aber auch nicht wenige Leute eine solche Release-Politik zu unterstützen oder sogar zu fordern, weil ihnen ohne wöchentliches Plastik etwas fehlt - wieso sollte die Firma da auch etwas anders machen?

Mitterweile gibt es ja auch unzählige Firmen und Spiele, die eine Alternative darstellen und die mit neuen Editionen sparsamer umgehen. Im Zweifelsfall muss man zu so einem wechseln, wenn man mit seinem Hobby nicht (mehr) glücklich ist. : )
 
Nun ja, wenn man schon etwas länger dabei ist, dann dürfte man weder Editionswechsel noch den Umstand, dass die Regeln bei GW-(Haupt-)Systemen meistens mehr oder weniger ein Flickenteppich (gewesen) sind, als etwas Besonderes wahrnehmen.

Wem das nicht gefällt, der muss bei der Release-Politik nicht mitmachen. Ich persönlich habe mich nach der 4. Edition mit keiner Warhammer 40.000-Edition beschäftigt, weil mir der ganze Zirkus a) zu schnell ging und b) diese Flickschusterei auf den Keks ging - am Sinnvollsten wären Editionswechsel dann, wenn neben dem Regelwerk auch die Codices/Armeebücher allesamt rauskämen. Dann könnte man alle drei (plus x) Jahre ein Update machen und das wäre dann im Sinne des Spiels.

So funktioniert das aber bei Games Workshop offenbar nicht, wohl deshalb, weil man ständig irgendwas rausbringen muss, damit man neuen Kram verkaufen kann. Das ist zwar nicht im Sinne eines übersichtlichen, ausbalancierten, anständigen Spiels, aber darauf muss man sich einstellen, wenn man an Produkten dieser Firma hängt - Kleinkram gibt's für eine gewisse Zeit, dann ist er ausverkauft (Space Hulk könnten sie immer noch produzieren, wenn es nach mir ginge), große Spiele sind ein schreiendes Chaos an Supplements und Battlescrolls und Detachements und so fort. Fairerweise scheinen aber auch nicht wenige Leute eine solche Release-Politik zu unterstützen oder sogar zu fordern, weil ihnen ohne wöchentliches Plastik etwas fehlt - wieso sollte die Firma da auch etwas anders machen?

Mitterweile gibt es ja auch unzählige Firmen und Spiele, die eine Alternative darstellen und die mit neuen Editionen sparsamer umgehen. Im Zweifelsfall muss man zu so einem wechseln, wenn man mit seinem Hobby nicht (mehr) glücklich ist. : )
Sehr schön, nicht alleine dazustehen mit so einer Meinung... Bei mir ist nach 2,5 Jahren die Luft raus aus 40k und ich wünschte ich hätte auf die Stimmen von damals gehört, auf die ich 20 Jahre lang gehört habe... "steig da nicht ein, billig plastik für viel Geld..."
 
Mal etwas Gerüchte meinerseits: neulich im web (1000 für den Imperator) aufgeschnappt und für gut befunden.
Die Frage ist in der Lore ja nun auch welche Primarchen zurückkehren. Bei den Chaoten darf denke ich Angron als gesetzt gelten.
Bei den Loyalisten hätte ich wie die meisten bisher den Löwen genannt, aber wenn man die Bloodies zu den Poster-Boys der 10. macht bringt das jemand anderen auf den Plan: Sanguinius.
Ist in der neuen Lore jetzt plausibler als es erstmal klingt, denn
  • es wird ja sehr schwer in die Richtung "gehinweist" dass die Primarchen kleinere Warpgottheiten sind, die der Imperator in (über)menschliche Hüllen gesperrt hat. Und zumindest von Vulcan weiß man dass er ein Perpetual ist - warum nur ein Primarch, wäre nicht zu erwarten dass der Imp alle seine Söhne derartig gestaltet? Der Tod wäre also ggf. nur ein Hindernis.
  • auch in den Romanen wird deutlich dass er auf der vengeful spirit nicht endgültig vernichtet wird (die Sache mit den Glasfiguren) und halt auch der Umstand das die Blood Angels quasi permanent vom "Wesen" ihres Gen-Vaters heimgesucht werden (Melancholie wie auch der schwarze Durst), also ganz weg ist er nicht
  • das psionische Erwachen "fanatisiert" die Menschen des Imperiums noch mehr als sie es ohnehin sind (wenn das geht^^). Es finden sich mehrere Stellen wo sie Visionen von einem engelsgleichen Wesen in goldener Rüstung haben, dass das Imperium rettet. Ja klar, der Imperator, der sich seinem Gott-Status nähert. Aber sind wir ehrlich: wir nicht passieren. GW wird den Imp nicht auf der Erde wandeln lassen. außerdem hat sich die Darstellung mittlerweile verändert: der Imp ist eher so der Typus "gestrenger Göttervater" (und in den Romanen teilweise ganz schönes Arschloch). Und durch die ganzen absorbierten Psioniker mittlerweile auch gaga. Der Strahlemann ist und war immer Sangi.
  • der Gag nun: im neuen Dawn of Fire: "Throne of Light" Roman ist mal wieder vom erwachen eines "Goldenen Gottes" die Rede den die Leute sehen - diesmal hat er aber Flügel. Und wer könnte das sein? Klar könnte am Ende auch wieder das Starchild, also "der Imperator in seiner wahren Form als Gott" sein, aber eben: Sanguinius ist auch nicht so abwegig IMO. Und hies es vor ein paar Jahren nicht auch (Codex? Roman? Weiß nimmer wo) dass seine Grabstätte wo man die Überreste verehrte auf einmal leer war?
  • storytechnisch passt es ach gut zum altersmüden Dante: der dürfte endlich sterben, wo er den Orden in den bestmöglichen Händen wüßte. Und auch die Fluff-Perversion des Sanguinor könnte man endlich wieder verschwinden lassen wenn z.B. der zurückkehrende Geist des Primarch in dessen Körper einfährt oder so (je nach Sichtweise soll er ja eh schon die Verkörperung von dessen guten Eigenschaften sein) ^^ Und im Großen Meta könnte man so erklären wenn das Imperium mal wieder etwas in den Vorwärtsgang kommt und nicht nur permanent zusammenbricht.

Wenn man jetzt eben wirklich die Blood Angels stärker in den Focus stellt (was eine Starterbox zumindest impliziert) halte ich das nimmer für abwegig. Auch wenn natürlich immer noch viel für den Löwen spricht, schon weil die Fallen und Cypher gerade durch gefühlt jedes Hintergrundbuch hopsen.
 
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Ich habe mit der 2. Edition von 40K damals begonnen und habe die 4./5. und die 7. ausgesetzt..bei der 8. nur bis die die Codizes kamen rumprobiert.
Gaaanz früher war es echt nervig nur selten Updates und Codizes zu bekommen, das ist heute einfach besser und auch notwendig in Zeiten des Internets.. das Spiel ist viel schneller durchanalysiert und durchgesprochen.
Die 8. Edition hat mir vom Konzept sehr gut gefallen und die 9. hat das verfeinert.. der wichtigste Punkt für mich: Endlich mal Missionen wo du gemixte Armeen aufstellen kannst um zu gewinnen. Nicht mehr das ewige "wer tötet mehr" aus der Urzeit oder "wer am Ende noch steht gewinnt" Siegesbedingungen, was ungefähr aufs gleiche rauskam. 3-9er Listen fürn Arsch!
Aus meiner Sicht verbocken sie es aber immer mit dem Codex-Creep, weil die Manager anscheinend Angst haben, dass niemand mehr was kauft, wenn der neue Codex die Spirale nicht weiter nach oben dreht (Ausnahmen bestätigen die Regel). Weiter nach oben drehen im Vergleich zur vorherigen Edition find ich ok, aber nicht innerhalb der Edition alles umwerfen (Schadenwerte in der 9. als ein Beispiel)

Die 9. hab ich angefangen, weil ich mal wieder richtig Bock auf Turniere hatte und ich hoffte dass Corona sich schneller verabschiedet, was ja nun nicht geklappt hat. Die Verkaufspolitik hat mich dann ein weiteres mal über den Tellerrand, nach passender Alternative ausschauhaltend, blicken lassen.
Früher gabs schon versuche von anderen Herstellern, ihr eigenes Ding mit eigenen Minis aufzubauen und ganz eigenen Regeln die nie auf das Feeling von 40k abzielten.. nun fand ich aber das kostenlose One Page Rules (Grimdark Future) 🙂 .. und dabei bleiben ich und meine Spielgruppe auch erstmal, bis GW sich mal etwas konsolidiert. Modelle und Lore kann man auch ohne GW's Regelsystem genießen!

Die 10. Edition ist also wieder so ein Punkt mal "vorbei zu schauen" und wir hoffen auch auf eine 9.5 Version.. doch dann ist da wieder das Problem der Codizes und den tröpfelnden Veröffentlichungen.. und der Idee das alles wieder ein Stück anders sein muss um Verkäufe zu generieren, womit alte Codizes wieder total aus dem Konzept fallen. 🙁
 
Mir fehlt ehrlich gesagt die Fantasie, was sie in einer 10. Edition bringen wollen - zumindest deutet sich nichts wirklich an. Im Verlauf der recht kurzen 6. Edition hatten wir dann die ersten Supplements, nachdem es die ja spätestens in der 5. in der Form nicht mehr gab. Da kamen dann auch nur so Spezialfälle wie "Clan Raukan" oder "Sentinels of Terra". Das hat sich in der 7. im stärkeren Stil fortgesetzt. - Ende der 7. hatten wir mitten in der Edition Formationen, die sich überall reingedrückt haben.

Es kam der Reset zur 8., wobei nun jedoch "Ordensregeln" für alle kamen und schließlich mehr Stratagems, krassere Stratagems und die zweite Schicht Sonderregeln als Bonus der Fraktion - beginnend mit den Spacemarines und ihren Doktrinen (man könnte argumentieren, dass das Admech "das schon vorher hatte"). Es kamen Supplements und die "Superdoktrin", die bisher nicht alle Fraktionen haben. Das ist einfach gerade "die GW-Tendenz". Und es wird nachgefragt - wer wünscht sich nicht viele Vorteile für seine Fraktion, damit sie sich anfühlt wie in den Büchern. Gerade an 10 Jahren Horus Heresy ist das spürbar. Während wir in der 6. Edition noch mit Betrayal, im ersten Buch, sehr vorsichtige Sonderregeln für die Legionen und vorsichtige Spezialeinheiten hatten, lässt sich gut verfolgen, wie diese mit jedem Buch etwas mutiger wurden. Das ganze kam anfangs noch mit Nachteilen - diese wurden in Horus Heresy 2.0 weitgehend entfernt oder, wenn sie im Rite of War stattfinden stark abgeschwächt.

Ich erwarte also nicht "viel" von einer neuen Edition - möglicherweise gibts für alle Fraktionen die Behandelung der Chaosspacemarines (mehr Stratagems pro Subfraktion, mehr Regeln analog zur "Superdoktrin"). Ich erwarte, dass die Codizes mehr Streamlining haben, also mehr in Richtung "verdorbene Waffen" als unterschiedliche Ausrüstung gehen. Schneller würfeln, mehr würfeln, kompetitiver.
Aufgrund des Stratagem-Systems rechne ich nicht mit Reaktionen, da die Systeme redundant wären. Ein Stratagem ist bereits in vielen Fällen eine Reaktion - eher rechne ich damit, dass wir hier ein größeres Portfolio an Standardreaktionen bekommen.
Ich rechne auch mit einer etwas abgewandelten Form der Reaktionen aus HH in Form der Stratagems als Hauptänderung.
 
  • es wird ja sehr schwer in die Richtung "gehinweist" dass die Primarchen kleinere Warpgottheiten sind, die der Imperator in (über)menschliche Hüllen gesperrt hat. Und zumindest von Vulcan weiß man dass er ein Perpetual ist - warum nur ein Primarch, wäre nicht zu erwarten dass der Imp alle seine Söhne derartig gestaltet? Der Tod wäre also ggf. nur ein Hindernis.

Also, wenn DAS zutrifft, dann kann ja praktisch jeder Primarch zurückkehren. Inklusive Ferrus Manus. Braucht ja nur einen neuen Körper zum hineinfahren. Einzig Horus bliebe das außen vor, wegen ohne Seele und so. Mit so einem Zug könnte GW sogar die zwei verschollenen Primarchen irgendwo auftauchen lassen, sofern man auf die Gerüchte zurückgreift, dass zumindest einer von denen "nur" von Leman Russ erledigt wurde.
Am Ende sind die Tyraniden nicht als Biowaffe der Alten in die Galaxie eingefallen, sondern als Rache der verschmähten Primarchen, die dann nebenbei auch noch die T'au erschaffen haben.
Ich habe ja nichts gegen ein wenig recon, wie bei den Necrons, die vormals nur stumme Krieger waren und erst durch das Erwachen weiterer Gruftwelten so richtig mit Hintergrund versorgt wurden. Aber wenn GW sowas wirklich durchzieht, dann ist nichts mehr sicher! Nichts mehr! Gar... Nichts... Mehr! GAR NICHTS! 😱?????
 
@exilant
habe das Video und die dazu gehörige Theorie auch gesehen und ich muss sagen, sie gefällt mir sehr, auch wenn ich nicht ganz abschätzen kann, wie wahrscheinlich es ist, dass GW ihn wirklich zurückholen würde.

Was mir gerade gefällt ist die Dualität die dadruch aufgebaut werden würde. Auf der einen Seite hätten wir das Imperium Sanctus wo Gulliman wohl der einzige Primarch ist, dem es möglich sein könnte diesem überbürokratischen Moloch Herr zu werden. Denn wenn es ein Problem im Imperium Sanctus gibt, dann ist es, dass es durch seine eigene Art zu träge und ineffizient geworden ist. Bedrohungen brauchen ewig, um überhaupt erkannt zu werden und bis eine Reaktion kommt dauert es noch länger dank einem Wust an Personen und Institutionen die alle meinen sie haben das Oberrecht über alle dinge und seinen die Wichtigsten im gesamten Sanctum. Effektiv ein politisches Haifischbecken. Und nun Gulliman mitten drin, der wohl von allem Primarchen der ist, der am meisten staatsmännisches Geschick aufweißt und dieses Chaos beseitigen kann.

Und dann, auf der anderen Seite des Risses Das Imperium Nihilus. Hier ist Bürokratie das geringste Problem. Denn die einzelnen Planeten und Systeme liegen hier quasi offen für alle möglichen Gefahren und mir kommt immer wieder das Bild eines risigen Schwarzen Meeres in den Kopf wo nur einzelne kleine Böotchen mit kleinen Lichtern von den Wellen hin und her geschleudert werden in der Hoffnung, diesen Sturm irgendwie zu überleben. Und genau das ist es, was sie brauchen: Hoffnung. Hoffnung, dass sie nicht allein im Meer des Schreckens sind, Hoffnung, dass ihre Schreie nach Hilfe gehört werden. Hoffnung, dass jemand kommt und sie aus diesem Horror heraus holt.
Und an diesem Punkt wäre die Wiedergeburt des Engels das, was den Menschen im Imperium Nihilus eben genau diese Hoffnung zurück geben könnte. Sanguinius als Symbol der Hoffnung, als Licht in der Dunkelheit. Ja auch andere Primarchen könnten diese Rolle des Hoffnungsträgers erfüllen. Aber bei keinem anderen Primarchen würde ich derart von der Inkanation der Hoffnung sprechen, als beim goldenen Engel, dem geliebten Sohn, des Imperators, der die gütigsten Eigenschaften seines Vaters in sich vereint und und aus meiner Sicht perfekt als Gegenpol in das ansonsten hoffnungslose Imperium Nihilus passen würde.

liebe Grüße
Zerzano
 
Mal was zu den zwei zuletzt diskutierten Sachen:

Sehr wahrscheinlich wird mit der 10. Edition das Codex-Karussell neu gestartet. Das ist auch was, was mich am aktuellen Stand von 40k fast am meisten stört. Hatten die Codices früher weitgehend eine Halbwertszeit von zwei Editionen, so gab es jetzt in der 8. und 9. Edition für jede Fraktion jeweils ein neues Buch (oder wird es geben) - und ich gehe davon aus, dass es in der 10. auch so laufen wird. GW überschüttet uns zuletzt einfach nur noch mit Büchern - weswegen ich auch schon lange nicht mehr jedes Kampagnenbuch kaufe - und nur noch die Codexbücher für die Fraktionen, die ich auch sammle.

Bei den Blood Angels gibt es ja schon länger den Sanguinor, der ja nun offenbar als eine Art Reinkarnation / abbild von Sanguinius beschrieben wird. Und nach den letzten Gerüchten wird man wohl so verfahren, dass der jetzt als Avatar von Sanguinius auftreten wird. Damit könnte man Sanguinius quasi zurückbringen, aber auch seinen Opfertod gegen Horus nicht komplett ungeschehen machen. Ich hoffe dann aber, dass man den Lore so weiterentwickelt, dass der Sanguinor permanent bei den Blood Angels bzw. beim Imperium verbleibt. Denn mal ehrlich - an den Warp gebundenen Helferlein, die in der Stunde der Not auftreten und nach Erfolg wieder verschwinden, haben wir beim Imperium mittlerweile echt genug (St. Celestine, Kaldor Draigo, Legion of the Damned).
 
Zum Thema Sanguinius:

- Es gibt ein Roman, wo Fabius sich in die Festung von Baal schleicht und im Leichenraum des Engels den Sarg findet. Dort liegt kein verwester, Knochen-Sanguinius, sondern sein Leib in Stase aufrechterhalten. Er stahl einen Tropfen seines Blutes.

- Im Custodes Dex gibt es einen Eintrag, dass ein Gefängnis unter dem Palast von Terra beschreibt, wo 1000 gefährliche Wesen eingesperrt sind. Es gibt eine Zelle, deren Inschrift nur: II bedeutet. Ein Hinweis auf Primarch Nummer 2?
 
Inklusive Ferrus Manus

Welcher ja bereits zigfach von Fabius Bile nach Istvaan "zurückgeholt" wurde, weil Fulrgim ihn so gerne an seiner Seite gehabt hätte, Ferrus sich aber immer gegen Fulgrim entschieden hat.

Dass es derzeit zwei Fulgrims (als Dämonenprimarch und Klon, in Stasis bei den Necrons) gibt, erwähnen wir mal nicht 😀
 
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