Mir gehts primär um den Fluff. Aber ich denke bei der 10. werde ich vl ebenfalls aussetzen.
bester kommentar bisher, kudosDie Corona-Edition 9 habe ich komplett übersprungen und ich kann nur jedem, der unzufrieden mit GW ist, raten, es mit der zehnten genau so zu machen. Die ganze 9. Edi ist für mich voll für'n Poppes und ich lache jedes Mal laut, wenn meine Leute wieder über die Regeln fluchen - aber fast nie spielen.
Denn gerade dann, wenn man eine Edi aufgrund von Kontaktminimierung eh nicht spielt (ja, Corona ist weiterhin aktiv da draußen), muss man wirklich nicht 350€ aufwärts für Regelbücher und Dexe ausgeben. Die für mich beste Entscheidung. Investiert das Geld lieber in hübsches Gelände für daheim! ???
Mir fehlt ehrlich gesagt die Fantasie, was sie in einer 10. Edition bringen wollen - zumindest deutet sich nichts wirklich an. Im Verlauf der recht kurzen 6. Edition hatten wir dann die ersten Supplements, nachdem es die ja spätestens in der 5. in der Form nicht mehr gab. Da kamen dann auch nur so Spezialfälle wie "Clan Raukan" oder "Sentinels of Terra". Das hat sich in der 7. im stärkeren Stil fortgesetzt. - Ende der 7. hatten wir mitten in der Edition Formationen, die sich überall reingedrückt haben.Sofern die 10te kein Überflieger wird sehen wir auch nicht ein die Codex Spirale wieder mitzmachen, vorallem wo jetzt so langsam jeder in der Gruppe seinen Codex endlich hat.
Sehr schön, nicht alleine dazustehen mit so einer Meinung... Bei mir ist nach 2,5 Jahren die Luft raus aus 40k und ich wünschte ich hätte auf die Stimmen von damals gehört, auf die ich 20 Jahre lang gehört habe... "steig da nicht ein, billig plastik für viel Geld..."Nun ja, wenn man schon etwas länger dabei ist, dann dürfte man weder Editionswechsel noch den Umstand, dass die Regeln bei GW-(Haupt-)Systemen meistens mehr oder weniger ein Flickenteppich (gewesen) sind, als etwas Besonderes wahrnehmen.
Wem das nicht gefällt, der muss bei der Release-Politik nicht mitmachen. Ich persönlich habe mich nach der 4. Edition mit keiner Warhammer 40.000-Edition beschäftigt, weil mir der ganze Zirkus a) zu schnell ging und b) diese Flickschusterei auf den Keks ging - am Sinnvollsten wären Editionswechsel dann, wenn neben dem Regelwerk auch die Codices/Armeebücher allesamt rauskämen. Dann könnte man alle drei (plus x) Jahre ein Update machen und das wäre dann im Sinne des Spiels.
So funktioniert das aber bei Games Workshop offenbar nicht, wohl deshalb, weil man ständig irgendwas rausbringen muss, damit man neuen Kram verkaufen kann. Das ist zwar nicht im Sinne eines übersichtlichen, ausbalancierten, anständigen Spiels, aber darauf muss man sich einstellen, wenn man an Produkten dieser Firma hängt - Kleinkram gibt's für eine gewisse Zeit, dann ist er ausverkauft (Space Hulk könnten sie immer noch produzieren, wenn es nach mir ginge), große Spiele sind ein schreiendes Chaos an Supplements und Battlescrolls und Detachements und so fort. Fairerweise scheinen aber auch nicht wenige Leute eine solche Release-Politik zu unterstützen oder sogar zu fordern, weil ihnen ohne wöchentliches Plastik etwas fehlt - wieso sollte die Firma da auch etwas anders machen?
Mitterweile gibt es ja auch unzählige Firmen und Spiele, die eine Alternative darstellen und die mit neuen Editionen sparsamer umgehen. Im Zweifelsfall muss man zu so einem wechseln, wenn man mit seinem Hobby nicht (mehr) glücklich ist. : )
Ich rechne auch mit einer etwas abgewandelten Form der Reaktionen aus HH in Form der Stratagems als Hauptänderung.Mir fehlt ehrlich gesagt die Fantasie, was sie in einer 10. Edition bringen wollen - zumindest deutet sich nichts wirklich an. Im Verlauf der recht kurzen 6. Edition hatten wir dann die ersten Supplements, nachdem es die ja spätestens in der 5. in der Form nicht mehr gab. Da kamen dann auch nur so Spezialfälle wie "Clan Raukan" oder "Sentinels of Terra". Das hat sich in der 7. im stärkeren Stil fortgesetzt. - Ende der 7. hatten wir mitten in der Edition Formationen, die sich überall reingedrückt haben.
Es kam der Reset zur 8., wobei nun jedoch "Ordensregeln" für alle kamen und schließlich mehr Stratagems, krassere Stratagems und die zweite Schicht Sonderregeln als Bonus der Fraktion - beginnend mit den Spacemarines und ihren Doktrinen (man könnte argumentieren, dass das Admech "das schon vorher hatte"). Es kamen Supplements und die "Superdoktrin", die bisher nicht alle Fraktionen haben. Das ist einfach gerade "die GW-Tendenz". Und es wird nachgefragt - wer wünscht sich nicht viele Vorteile für seine Fraktion, damit sie sich anfühlt wie in den Büchern. Gerade an 10 Jahren Horus Heresy ist das spürbar. Während wir in der 6. Edition noch mit Betrayal, im ersten Buch, sehr vorsichtige Sonderregeln für die Legionen und vorsichtige Spezialeinheiten hatten, lässt sich gut verfolgen, wie diese mit jedem Buch etwas mutiger wurden. Das ganze kam anfangs noch mit Nachteilen - diese wurden in Horus Heresy 2.0 weitgehend entfernt oder, wenn sie im Rite of War stattfinden stark abgeschwächt.
Ich erwarte also nicht "viel" von einer neuen Edition - möglicherweise gibts für alle Fraktionen die Behandelung der Chaosspacemarines (mehr Stratagems pro Subfraktion, mehr Regeln analog zur "Superdoktrin"). Ich erwarte, dass die Codizes mehr Streamlining haben, also mehr in Richtung "verdorbene Waffen" als unterschiedliche Ausrüstung gehen. Schneller würfeln, mehr würfeln, kompetitiver.
Aufgrund des Stratagem-Systems rechne ich nicht mit Reaktionen, da die Systeme redundant wären. Ein Stratagem ist bereits in vielen Fällen eine Reaktion - eher rechne ich damit, dass wir hier ein größeres Portfolio an Standardreaktionen bekommen.
- es wird ja sehr schwer in die Richtung "gehinweist" dass die Primarchen kleinere Warpgottheiten sind, die der Imperator in (über)menschliche Hüllen gesperrt hat. Und zumindest von Vulcan weiß man dass er ein Perpetual ist - warum nur ein Primarch, wäre nicht zu erwarten dass der Imp alle seine Söhne derartig gestaltet? Der Tod wäre also ggf. nur ein Hindernis.
Inklusive Ferrus Manus