Lohnt sich der (Wieder-)Einstieg?

Pahuax

Erwählter
23. Februar 2019
648
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10.011
Hallo zusammen,

Da im lokalen Club doch viel Warhammer 40.000 in der zehnten Edition gespielt wird und ich Space Marine 2 irgendwie sehr genossen habe, habe ich dummerweise Lust bekommen, eine Armee aufzubauen - und damit dann auch zu spielen.

Allerdings habe ich keinen Plan, wie das Spiel mittlerweile funktioniert. Das letzte Mal habe ich Warhammer 40.000 als Dreizehnjähriger (!) in der vierten Edition gespielt. 😆

Mich würden entweder Black Templars oder Dark Angels reizen (Sororitas irgendwie auch, aber zwei Optionen sind schon schwierig genug, die Space Wolves habe ich schon abgeschrieben).

Folgende Punkte wären mir dabei wichtig:

a) "Langlebigkeit": Wenn ich "alten Kram" (Firstborn etwa) ausschließe, wie sicher kann ich sein, dass nicht plötzlich die halbe Armee wegfällt/in "Legends" wandert und die Truppe noch länger so spielbar sein wird?

b) "Größe": Ich habe in der New-Recruit-App mal ein bisschen herumgeklickt und irgendwie schien es mir, als würde eine 2000-Punkte-Armee ganz schön viele Einheiten haben. Mache ich da was falsch oder sind Armeen in der Punktgröße tatsächlich größer als früher?

c) "Fluff und Präferenzen": Bei den Templars würde ich gerne ausschließlich Templar-Einheiten spielen (Helbrecht, Grimaldus, Champion, Sword Brethren, Crusader Squad, Land Raider Crusader), bei den Angels nur bestimmte Einheiten (Azrael, Belial, Deathwing-Knights, Innere Circle, Hellblasters, Intercessors, Jump-Assault-Marines etc.). Die Flugpanzer finde ich doof (ich mag nur Land Raider), der Löwe ist mir zu "big" flufftechnisch für jeden Feld-, Wald- und Wiesen-Konflikt und bestimmte Units (alles "devastorige" bei den Templars) fühlen sich nicht "richtig" an. Bringt man sich damit um die Siegchance/sind da bestimmte Auswahlen so wichtig, dass man ohne definitiv nicht antritt oder kann man da eine Armee im Stile der alten Editionen (nur halt in Primaris-Größe) erschaffen, die auch was taugt?

Über Rückmeldungen von erfahrenen Spielerinnen/Spielern würde ich mich freuen. 🙂
 
a) "Langlebigkeit": Wenn ich "alten Kram" (Firstborn etwa) ausschließe, wie sicher kann ich sein, dass nicht plötzlich die halbe Armee wegfällt/in "Legends" wandert und die Truppe noch länger so spielbar sein wird?
Die Edition wird noch ein Jahr existieren. Der Einstieg jetzt, sofern du gleich spielen willst, ist eher unpraktisch. Primaris Modelle sind bisher nur einmal raus geflogen, das war eine auf dem alten Umbauset der Spacewolves basierende Einheit die sich praktisch nicht von einer generischen entschied. Die Gefahr besteht immer, aber bei den neuen Einheiten ist sie gering.
b) "Größe": Ich habe in der New-Recruit-App mal ein bisschen herumgeklickt und irgendwie schien es mir, als würde eine 2000-Punkte-Armee ganz schön viele Einheiten haben. Mache ich da was falsch oder sind Armeen in der Punktgröße tatsächlich größer als früher?
Ja, irgendwie schon. Vor allem wenn du die vollen 2000 Punkte spielen willst. Das kann dann, wenn du nur wenige Einheiten spielen magst aber auch schnell sehr repetitiv.

Bringt man sich damit um die Siegchance/sind da bestimmte Auswahlen so wichtig, dass man ohne definitiv nicht antritt oder kann man da eine Armee im Stile der alten Editionen (nur halt in Primaris-Größe) erschaffen, die auch was taugt?
Das kommt sehr stark auf deine Gegner an. Es kann sein, dass du mit angezogener Handbremse kämpfst. Ich habe Mitspieler bei denen das wunderbar funktioniert.
 
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... und irgendwie schien es mir, als würde eine 2000-Punkte-Armee ganz schön viele Einheiten haben. Mache ich da was falsch oder sind Armeen in der Punktgröße tatsächlich größer als früher?

Die Armeen sind tatsächlich größer als früher. Damals hatten wir aber auch noch 1.750 Punkte als Standard und viele Einheiten sind billiger (zb Termis).
Und dir wird auffallen, dass die Schlachtfelder geschrumpft sind. Damals 72x48 Zoll ... jetzt 60x44 Zoll.
Und vieeeel mehr Gelände. Auf Turnieren nahezu ausschließlich Ruinen nach einem vorgegebenen Layout.
 
Hallo zusammen,

Da im lokalen Club doch viel Warhammer 40.000 in der zehnten Edition gespielt wird und ich Space Marine 2 irgendwie sehr genossen habe, habe ich dummerweise Lust bekommen, eine Armee aufzubauen - und damit dann auch zu spielen.

Allerdings habe ich keinen Plan, wie das Spiel mittlerweile funktioniert. Das letzte Mal habe ich Warhammer 40.000 als Dreizehnjähriger (!) in der vierten Edition gespielt. 😆
Viele Regeln findest Du kostenfrei auf Warhammer Community im Download Bereich. Alle Regeln findest Du genau so kostenfrei auf wahapedia.ru.

Die Edition wechselt in ca. 11 Monaten da sollte man sich vermutlich das Regelinvest von 100+ Euro überlegen.
a) "Langlebigkeit": Wenn ich "alten Kram" (Firstborn etwa) ausschließe, wie sicher kann ich sein, dass nicht plötzlich die halbe Armee wegfällt/in "Legends" wandert und die Truppe noch länger so spielbar sein wird?
Je älter eine Minis desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie neu aufgelegt wird oder ganz verschwindet. GW hat da bisher kein Muster durchblicken lassen.
b) "Größe": Ich habe in der New-Recruit-App mal ein bisschen herumgeklickt und irgendwie schien es mir, als würde eine 2000-Punkte-Armee ganz schön viele Einheiten haben. Mache ich da was falsch oder sind Armeen in der Punktgröße tatsächlich größer als früher?
Ja so ist es. Aber man kann auch hervorragend auf kleineren Punkten spielen. Dafür müssen nur die Mitspieler mitmachen.
c) "Fluff und Präferenzen": Bei den Templars würde ich gerne ausschließlich Templar-Einheiten spielen (Helbrecht, Grimaldus, Champion, Sword Brethren, Crusader Squad, Land Raider Crusader), bei den Angels nur bestimmte Einheiten (Azrael, Belial, Deathwing-Knights, Innere Circle, Hellblasters, Intercessors, Jump-Assault-Marines etc.). Die Flugpanzer finde ich doof (ich mag nur Land Raider), der Löwe ist mir zu "big" flufftechnisch für jeden Feld-, Wald- und Wiesen-Konflikt und bestimmte Units (alles "devastorige" bei den Templars) fühlen sich nicht "richtig" an. Bringt man sich damit um die Siegchance/sind da bestimmte Auswahlen so wichtig, dass man ohne definitiv nicht antritt oder kann man da eine Armee im Stile der alten Editionen (nur halt in Primaris-Größe) erschaffen, die auch was taugt?
Klares jain. Abhängig vom Spielumfeld kann das sehr gut klappen oder auch voll in die Hose gehen. Sprich mit Deinen Mitspielern. Was wollt ihr eigentlich erleben? Darauf sollten dann die Listen aufeinander angepasst werden. Wenn da bereits Spielerfahrung besteht um so besser.

cya
 
@Pahuax Als jemand der selbst wieder eingestiegen ist, (ok ich hatte nur 10 Jahre Pause) kann ich dir sagen, dass es sich lohnt WENN

1) du von vornherein weißt, dass es ein komplett anderes Spiel ist als früher. Früher hattest du so simple Missionen wie "bring möglichst viel in die gegnerische Aufstellungszone oder in die Schlachtfeldmitte". Heute gibt es sowas auch, aber zu den Primärmissionen kommen dann halt noch Sekundärmissionen dazu. Es ist anspruchsvoller geworden.

2) du kein Problem damit hast, dass GW in regelmäßigen Abständen (ca. quartalsweise) die Punkte von Einheiten anpasst oder auch Regeln komplett umschreibt. Die Psychophage (Monster der Tyraniden) als eines der jüngesten Beispiele ist nun von den Regeln komplett anders als zu denen aus dem Codex. Das hilft zwar dem Balancing, aber man kann sich nicht sicher sein, ob die Armee, die man auf 2000 Pkt gesammelt hat, auch die ganze Edition so bleibt.. Es kann sein, dass diese plötzlich 2100 kostet.. oder 1850..

3) du Lust auf das Lernen von Regeln hast. Heutzutage wird man von Regeln und Codexauswahlen teilweise erschlagen. Früher war das so, dass du einen Space Marine Captain als Codexauswahl hattest. Den konntest du dann ausrüsten.. mit einer Energiefaust oder einem Sprungmodul. Heute hast du 5 halbseitige Codexeinträge für Captains. Einen Standardcaptain, eine Captain mit Sprungmodul, einen mit Phobos-Rüstung, einen mit Terminatorrüstung und einen mit Gravisrüstung. Jeder davon kann auch etwas Besonderes. Das war jetzt nur ein Beispiel und das zieht sich durch alle Fraktionen und Codizies. Zwar nicht überall so extrem wie bei den Marines, aber es ist nicht mehr so trivial zu sagen "know your enemy".. da musst du schon teilweise ein Hochschulstudium "40-Regeln" absolviert haben. Regeln, die sich teilwweise wie o.g. ändern können.
 
Es kommt am meisten auf deine Mitspieler an und wie ihr spielen wollt.
Für "einfache" und gemütliche Spiele nimm dir Dark Angels. Die sind flexibel genug, können aber auch sehr spezialisierte Armeen aufstellen.
Spiele mit 1000 und 1500 Punkten funktionieren super, so man nicht immer seinen Land Raider oder den Löwen dabei haben "muss".
Und falls ihr 3D-Druck nutzt - los geht es. einfach machen und das Hobby ohne GW-Limitierungen ausnutzen.
 
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Als Einstieg empfiehlt sich Spacemarines oder Tyraniden wenn du Space Marine 2 magst außerdem waren die in den Grundboxen-Varianten der 10. Edition. Tyraniden und Spacemarines hatten auch so ein Abo "Combat Patrol" mit sie gerade durch sind, womit es eine Flut an Tyraniden und Spacemarines überal lgibt.
Man bekommt man sie dieser Edition gut und günstig (Ebay, Kleinanzeigen, Marktplatz ect)...

Hole und baue dir eine Combat-Patrol (500 Punkte) auf, und bemale erstmal mehr ist die Edition nicht mehr wert, da nächstes Jahr die nächste schon da ist.
 
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Vielen Dank für eure zahlreichen (und ausführlichen) Antworten!

"Komplexere Missionen" klingen eigentlich ziemlich cool.

Und Veränderungen bei den Punktkosten sind ein Beispiel für "Änderungen", die ich als relativ niedrigschwellig empfinde. Ich dachte eher daran, dass man auf einmal keine soundsovielen Auswahlen von diesemundjenem mehr pielen dürfte oder so, als ich an den Punkt der "Langlebigkeit" dachte.

Das mit dem "Lernen der Regeln" ist so eine Sache. Ich kenne auch nicht alle Karten meiner Gegner bei MtG (die lerne ich dann meistens kennen...), sondern meine eigenen. Dann stürze ich mich fröhlich ins Gefecht...oder so...vielleicht hätte ich doch wieder Orks spielen sollen... 🤔
 
Sind auch relativ neue Einheiten schon geflogen , Celestians kamen so gesehen Ende 2019(?) kurz vor Ende der 8. Edition als die Sororitas ihren Codex bekamen mit neuen Modellen und sind dann zur 10. Edition rausgeflogen.

Faustregel wie andere schon schrieben ältere haben größere Risiken gestrichen zu werden ist aber keine Garantie das neues bleibt
 
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Man muss dazu sagen das die 10. Edition von ein Großteil der Community als einer der schlechtesten Editionen seit dem es WH40k gibt wahrgenommen wird .
Gerade bei größeren Punktezahlen wird es sehr ungemütlich, da man aus dem Würfeln und Regeln/Updates nachschlagen nicht mehr rauskommt.
Einige nennen sie die WH40k-Edition der Lobotomie. 😂

Persönlich fand ich die 3 bis 5 Edition sehr gut, als Panzer noch Panzer waren und ein Glückschuss den Panzer rausnehmen konnte (bzw man Panzer auch betäuben konnte) und noch keine X-Lebenspunkte hatten, die nun aufwendig runtergerechnet werden.
Damals waren die großen Spiele auch deutlich schneller, und irgendwie hatte man mehr Spielspass, auch mit den Schablonen-Waffen mit Abweichungswürfel wodurch auch Eigenbeschuss mit viel Pech möglich war...wodurch vieles nicht berechenbar war und echt intressante Situationen damals entstehen konnten.
 
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Man muss dazu sagen das die 10. Edition von ein Großteil der Community als einer der schlechtesten Editionen seit dem es WH40k gibt wahrgenommen
wird. Gerade bei größeren Punkitezahlen. Einige nennen sie die WH40k-Edition der Lobotomie.
Bei der Aussage wäre ich sehr vorsichtig.

Wie immer mag ein Teil der Spieler die Edition nicht, der andere Teil mag sie. Ob das ein Großteil oder evtl. doch nur ein Kleinteil ist, weiß tatsächlich niemand.

Zumindest die Umfrage hier im Forum sagt aus, das 61,5 Prozent die Edition befriedigend und besser finden.

Turniere haben einen sehr großen Zulauf und es gibt mehr als je zuvor. Auch eher ein Indikator, dafür die Edition allgemein gut angenommen wird.

cya
 
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Sind auch relativ neue Einheiten schon geflogen , Celestians kamen so gesehen Ende 2019(?) kurz vor Ende der 8. Edition als die Sororitas ihren Codex bekamen mit neuen Modellen und sind dann zur 10. Edition rausgeflogen.

Faustregel wie andere schon schrieben ältere haben größere Risiken gestrichen zu werden ist aber keine Garantie das neues bleibt
Das Datasheet ist verschwunden, die Modelle gab es praktisch nie als richtige Modelle, das ist der Battlesister Bausatz, vergleichbare Situation wie mit den Drukhari Trueborn. Praktisch die Veteranauswahl die man aus dem Standartsatz baut.

Man muss dazu sagen das die 10. Edition von ein Großteil der Community als einer der schlechtesten Editionen seit dem es WH40k gibt wahrgenommen wird .
Gerade bei größeren Punktezahlen wird es sehr ungemütlich, da man aus dem Würfeln und Regeln/Updates nachschlagen nicht mehr rauskommt.
Einige nennen sie die WH40k-Edition der Lobotomie. 😂

Persönlich fand ich die 3 bis 5 Edition sehr gut, als Panzer noch Panzer waren und ein Glückschuss den Panzer rausnehmen konnte (bzw man Panzer auch betäuben konnte) und noch keine X-Lebenspunkte hatten, die nun aufwendig runtergerechnet werden.
Damals waren die großen Spiele auch deutlich schneller, und irgendwie hatte man mehr Spielspass, auch mit den Schablonen-Waffen mit Abweichungswürfel wodurch auch Eigenbeschuss mit viel Pech möglich war...wodurch vieles nicht berechenbar war.
Wie @Naysmith möchte ich das auch kritisieren, das ist deine rein Subjektive Meinung, die Edition wird generell weder als besonders gut noch besonders schlecht angesehen. Die Edition hat ihre deutlichen Stärken aber auch Schwächen.

Was das nachschlagen von Regeln und das würfeln angeht möchte ich folgendes sagen damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Edition ist simpler und einfacher als vorherige in vielen Dingen, wenn man viel Zeit mit nachschlagen und reinem Würfeln verbringt dann liegt das an kaum vorhandener Spielpraxis und nicht generell am Spiel. das ist eine rein subjektive Wahrnehmung. Ich schlage in in einem 2k Spiel über 5 runden evtl. 1-2 Minuten regeln nach, meist auf Anfrage meines Gegners wegen dem genauen Wortlaut um eine Interaktion zu klären.
Diese Problematik hat man allerdings in jeder Edition wenn wenig Zeit für das Spiel da ist und ist nicht explizit in der 10. Edition so (9. war immerhin deutlich komplizierter...)
 
Mein Senf:
Nein, die 10te ist keine schlechte Edition. Und wenns nach TeH iNtErWeBz geht, dann ist alles seit der 3ten Edition seelenloser Schund - was meiner Meinung nach auch nicht stimmt.
Grundsätzlich sind die Grundregeln der 10ten recht schnell zu lernen und fürn Einstieg würde ich, wie hier schon erwähnt, die frei verfügbaren Regeln nutzen. Gemeint sind damit die Combat Patrols. Die Spiele sind sogar einigermaßen ausgewogen; auf jeden Fall sind sie schnell genug, um an einem Abend auch mal zwei oder sogar drei zu schaffen (und Armeen zu tauschen).
Sollte die Lebzeit der 10ten allerdings wirklich nur noch 10, 11 Monate sein, würde ich auch nicht mehr komplett einsteigen. Aber so eine Combat Patrol ist - grade bei Marines - ein guter Einstieg. Primaris sind nix, was GW demnächst streichen wird.
 
Zumindest die Umfrage hier im Forum sagt aus, das 61,5 Prozent die Edition befriedigend und besser finden.
Und wie war das in der vergangenen Edition? Und wer kein 40k mehr spielt ist auch im Forum und hat definitiv abgestimmt, ja? Klassischer Fall von, traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.

Gerade das mit dem Regelwuchs ist halt hoch subjektiv. @Araj90 spricht es bereits an und @Hummelman sagte im anderen Thread auch, dass er sie einfach findet. Ich finde sie unnötig kompliziert für das angekündigte Zurechtschneiden, was GW vor hatte.

Das Gegenbeispiel ist halt das:
Das war jetzt nur ein Beispiel und das zieht sich durch alle Fraktionen und Codizies. Zwar nicht überall so extrem wie bei den Marines, aber es ist nicht mehr so trivial zu sagen "know your enemy".. da musst du schon teilweise ein Hochschulstudium "40-Regeln" absolviert haben. Regeln, die sich teilwweise wie o.g. ändern können.
Jede Einheit, also wirklich jede hat mindestens eine Sonderregel. Teilweise sinds zwei. Und das pro Datenblatt, das heißt, der Captain hat in Abhängigkeit von seiner Rüstung andere Regeln. Selbst das was man als "Basistruppen" kannte, wie zum Beispiel Termaganten hat eine Sonderregel. Dazu kommen zusätzliche lagen Sonderregeln, eine Fraktionsregel und eine Kontingentsregel, die sich je nach gewähltem Kontingent ändern kann und mit 6 Gefechtsoptionen daher kommt.

Das Balancing der einzelnen Fraktionen auf Turnierniveau ist gut und das wird von vielen sehr gefeiert. Das Balancing auf deinem Spieltisch könnte allerdings schlechter nicht sein, denn Ausrüstung kostet keine Punkte. Wenn du also mal nicht die optimale Ausrüstung am Sergeanten oder deinem Crusader-Trupp angebaut hast, fährst du mit angezogener Handbremse. Das fällt dir bei einigen Fraktionen kaum auf, bei anderen umso mehr. Gerade die imperiale Armee ist da so ein negativ Beispiel. GW hat teilweise angefangen die Auswahlen bei denen das besonders extrem war zu trennen. Dafür hast du nun 3 Datasheets für Krisis-Kampfanzüge mit eigenen Sonderregeln. Ähnlich sieht es bei den Leman Russ etc. aus.

Etwas selber bauen wird durch GW, wie bei HDR nur noch bestraft, weil diese Modelle konsequent keine Regeln erhalten.
Primaris sind nix, was GW demnächst streichen wird.
Damit wäre ich fast vorsichtig. Die Aussage ist per se richtig, Primaris gehen nicht. Ich würde meine Hand nur nicht für jede einzelne Auswahl ins Feuer legen.
GW hat schon gezeigt, dass sie auch bei Stormcasts richtig gut wüten können und sogar recht neue Modelle rauswerfen. Die ältesten Primaris sind nun auch bald 8-9 Jahre alt und mit einigen Einheiten wie Supressors oder Reivers ist halt echt wenig passiert außer dass sie existieren.
 
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Reaktionen: Hummelman und Moglee
Deshalb weder auf die Hater noch auf die Fanboys hören.
Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und definiert sich hauptsächlich über die persönlichen Vorlieben und die Spielmentalität.

Ich empfehle für den Anfang - gerade auch wegen der vermuteten neuen Edition in 1 Jahr - die kostenlosen Grundregeln + 1 Codex deiner Lieblingsarmee.
Oder - wenn dir Übersichtlichkeit und Papier nicht so wichtig sind - anstatt des Codex New Recruit und Wahapedia.
 
Oder - wenn dir Übersichtlichkeit und Papier nicht so wichtig sind - anstatt des Codex New Recruit und Wahapedia.
Also der Codex ist, sofern man die gültigen Regeln spielen möchte wohl die unübersichtlichste Regelquelle. Einfach weil weder Punkte noch Waffenprofile noch Kontingentsregeln stimmen. Spacemarines und insbesondere Dark Angels wurden da ja deutlich verändert.

Dann lieber Newrecruit und die "pretty pdf" hübsch ausdrucken.
 
Einfach weil weder Punkte noch Waffenprofile noch Kontingentsregeln stimmen.

Das hast nix mit Übersichtlichkeit zu tun sondern mit Aktualität.

Ich blättere gern durch den Codex und die Datasheets.
Und die Änderungen kann/muss man dann halt einfügen.
Oder parallel mit Codex und Online Quellen arbeiten.

Man kann natürlich auch ...

... anstatt des Codex New Recruit und Wahapedia.

... nützen.

Edit: Ich empfehle auch die 40K GW-App. Auch wenn man den (kostenpflichtigen) Armybuilder nicht nützen will, sind alle Regeln - aktuell und mit Suchfunktion - kostenlos (auf Englisch) vorhanden.
 
+1 für WarOrgan!
Von den freien Apps finde ich die von der Bedienung und Übersichtlichkeit am besten. Ich weiß aber nicht wie es da mit der Aktualität immer aussieht, bzw wie lange die Regel und Punkteupdates brauchen bis sie eingearbeitet sind.
Selber nutze ich hauptsächlich die GW App, warOrgan gucke ich gerne rein wenn ich armeen zusammenklicken möchte die ich selber nicht habe oder Armee- und Einheitenregeln nachschauen möchte.