AoS AOS Soft Reboot (Gerücht!)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das klingt alles vernünftig und stopft die großen Probleme mit den 8 Realms...

ABER:

Für mich klingt das alles ZU detailiert wenn der Revamp erst 2027/28 kommt... zu meiner Zeit (Anfang 2000) haben wir die Bücher 1-2 Monate vorm Release zum Übersetzen bekommen.
Das bedeutet für mich:
  • die Leaks stammen direkt von einem GW Schreiberling
  • die neue Version kommt noch dieses Jahr, vor allem weil hier schon von Artworks gesprochen wird
  • das ist alles totaler Quatsch

Ich glaube an Letzteres.
Laut aktueller „Insider“/Leaker haben Grundregelwerke für neue Editionen inzwischen ein Jahr Vorlauf. Da im Sommer nächsten Jahres AoS ansteht könnten die Infos also aus fast Finalen Versionen der Bücher stammen. Sofern an den Gerüchten was dran ist. Die Quelle hat aber vieles korrekt vorhergesagt in der Vergangenheit.
 
  • Like
Reaktionen: Riven
Also ich muss sagen das für mich das Thema Lore ganz nice war. Bin ja mit 2e eingestiegen zum sammeln und da war das Buch Seelenkriege schon ganz toll.

Inzwischen haben sie so viel dran gebastelt das ich den Überblick verloren habe. Der Fluff um die Stormcast wurde schon ganz cool. Der kill der 2e Minis dafür ein ziemliches Bäh Gefühl. Man bekommt den Eindruck die wissen nicht was sie damit machen sollen. Jetzt der nächste Softkill wahrscheinlich durch den Lorewechsel.

Was mich aber eher so richtig gekillt hat das ich auch seit über einem Jahr nicht mehr gespielt hab waren die inzwischen jährlichen Regeländerungen. Gefühlt kommt man einfach nicht mehr mit wenn man wenig spielt und bis man sich einigermaßen eingelernt hat, ändern sie schon wieder alles. Fängst wieder bei 0 an und darfst wieder nur verlieren bis man es wieder einigermaßen intus hat. Das raubt ganz schön den Spielspaß.
 
Dem ist kaum was hinzuzufügen.

Ich denke, dass GW sich bei AoS (wie auch bei 40k in der 11.) einmal mehr verzettelt hat mit den Regeln. Gerade AoS fand ich in der zweiten Edition noch am besten zu spielen. So rund 10 Seiten basisregeln, dass passte, der Rest dann über die Zusatzregeln im Battletome, das hat gepasst. Die 3. war dann die totale 180 Grad Wende mit einem konfus geschriebenen Regelbuch mit einer massiven Aufblähung der Regeln. In der 4. gab es den nächsten großen Regel-Reboot, aber geändert hat er an der Regelschwemme leider wenig.

Was ich mir daher für die 5. Edition dringend wünsche:

- Schmeißt die Armeeaufstellung mit den Kriegsbanden wieder raus, wo bestimme Charaktermodelle nur bestimmte Truppen mitnehmen können. Das war eine dumme Kopie von Conquest - TLAOK und hat für mich nie gut funktioniert. Auch fand ich die frühere Idee mit den Battleline Units und dass man abhängig von der Armeegröße eine Mindestanzahl davon mitnehmen muss, echt gut. Denn das hat von sich aus schon recht organisch wirkende Armeen erzeugt.

- Macht die Regeln wieder schlanker - und vor allem schmeißt dieses olle Season Gameplay raus. Wir sind hier nicht bei Diablo und Co., wo man jedes Jahr ein neues Sub-Regelset einführt, dass dann eine gewisse Zeit gilt.

Zur Lore:

Irgendwie schade, dass der Reboot jetzt kommt, denn eigentlich hat man zum Stand der 4. Edition endlich die Welt von AoS so weit etabliert, dass man darin gut spielen kann. Denn gerade die Größe der Reiche und dass wir nur einen Teil von deren Kernlanden kennen, ließ einem doch sehr viele Freiheiten, wie man den Hintergrund seiner Armee entwickelt.

Jetzt eine Warhammer-Welt 2.0 einzuführen, wo der Platz wieder arg begrenzt ist, ist für mich da irgendwie ein Rückschritt.

Und Stormcasts. ja, das Kind ist da schon lange in den Brunnen gefallen. Für mich hatten die zu viele Lore Änderungen über die Editionen. Immer mit dem Zweck, die cooler und nahbarer zu machen. Aber den Makel der stets respawnenden Sigmarines haben die bis heute nicht wirklich verlieren können.
 
Dem ist kaum was hinzuzufügen.

Ich denke, dass GW sich bei AoS (wie auch bei 40k in der 11.) einmal mehr verzettelt hat mit den Regeln. Gerade AoS fand ich in der zweiten Edition noch am besten zu spielen. So rund 10 Seiten basisregeln, dass passte, der Rest dann über die Zusatzregeln im Battletome, das hat gepasst. Die 3. war dann die totale 180 Grad Wende mit einem konfus geschriebenen Regelbuch mit einer massiven Aufblähung der Regeln. In der 4. gab es den nächsten großen Regel-Reboot, aber geändert hat er an der Regelschwemme leider wenig.
Ich finde es immer wieder spannend sowas zu lesen, weil sich meine Meinung dazu völlig gegenteilig verhält. Bisher waren diese stark zusammengestauchten Regelwerke löchrig wie ein Schweizer Käse. One Page Rules ist da für mich auch so ein Beispiel, zumindest die Version von vor ein paar Jahren. Die auf den ersten Blick zwar super aussieht, aber wenn man dann mit vielen verschiedenen Leuten spielt stellt sich heraus das man doch ausführlichere Regeln bräuchte oder diese nicht schlecht wären.
Was ich mir daher für die 5. Edition dringend wünsche:

- Schmeißt die Armeeaufstellung mit den Kriegsbanden wieder raus, wo bestimme Charaktermodelle nur bestimmte Truppen mitnehmen können. Das war eine dumme Kopie von Conquest - TLAOK und hat für mich nie gut funktioniert. Auch fand ich die frühere Idee mit den Battleline Units und dass man abhängig von der Armeegröße eine Mindestanzahl davon mitnehmen muss, echt gut. Denn das hat von sich aus schon recht organisch wirkende Armeen erzeugt.
Beim ersten Punkt stimme ich dir zu, den zweiten Punkt mit Battleline Units sehe ich bei AOS nicht wirklich kritisch oder als nötig an. Zum einen haben wir stark asynchrone Armee, sprich manche haben einfachere Battleline Units, bei anderen sind es maximal screens und wieder andere wie Sons of Behemat haben gefühlt gar keine im klassischen Sinne. Auch sind die Armeen wesentlich kleiner wie bei 40K weshalb ein "grosser" Bulk an Battleline Einheiten darin resultiere würde das von den speziall Einheiten oder denen mit einfach WUmms, fast gar nichts mehr auf dem Feld ist. Ich meine momentan ist es ja schon so. Im Regelfall hat jede Armee momentan 1-2 Hammer, 0-1 Spezialisten, sonst Helden und kleines Fussvolk.
- Macht die Regeln wieder schlanker - und vor allem schmeißt dieses olle Season Gameplay raus. Wir sind hier nicht bei Diablo und Co., wo man jedes Jahr ein neues Sub-Regelset einführt, dass dann eine gewisse Zeit gilt.
Nein bitte nicht! Die Seasons sind super um eine Edition spannend zu halten. Wer keinen Bock drauf hat spielt in seinem Spielerkreis einfach ohne sie. Ist für mich wieder das typische Problem wo eigentlich keines ist. Anstatt also anderen Leuten etwas wegnehmen zu wollen, könnte man selber es auch einfach nicht nutzen, weil verbietet einem ja keiner. Sonst hat man wieder das Problem das nach 1-2 Jahren die Leute gelangweilt sind und nach was neuem schreien.
 
@Fauk Jop. Sehe das ähnlich. Spielen fast jeden Samstag 1-2 Spiele. Da ist irgendwann die Luft raus.

Mag z.B. das aktuelle Handbuch überhaupt nicht. Allerdings kommt in ein paar Monaten ja schon wieder ein neues raus.
Neulinge können ja erstmal mit den Grundregeln spielen und damit ihren Spaß haben.

Was ich mir tatsächlich wünschen würde ist, dass Einheiten wieder witzige Sonderregeln bekommen und die Keywords rausfliegen. Haben für mich wenig Mehrwert. Ob man nun sagt:

"Die Einheit hat Crit-Mortals"

"Die Einheit macht bei nem 6er Trefferwurf Mortal-Wounds"

ist jetzt nicht so wirklich der Mehraufwand. War ein großer Freund, der witzig beschriebenen Regeln unter den Einheiten.
 
  • Like
Reaktionen: Ferox21
Was ich an der 3ten und 4ten Edi bisher Positive finde, sind mehr Möglichkeiten auf die Handlungen des Gegners direkt reagieren zu können.
Wodurch im Zug des Gegners weniger das Gefühl entsteht nur stiller beobachter zu sein.

Sowie das einiges nicht mehr so Overkill ist, wie in den ersten Jahren des Systems.

Was mich aber eher so richtig gekillt hat das ich auch seit über einem Jahr nicht mehr gespielt hab waren die inzwischen jährlichen Regeländerungen. Gefühlt kommt man einfach nicht mehr mit wenn man wenig spielt und bis man sich einigermaßen eingelernt hat, ändern sie schon wieder alles. Fängst wieder bei 0 an und darfst wieder nur verlieren bis man es wieder einigermaßen intus hat. Das raubt ganz schön den Spielspaß.
Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen.
 
  • Like
Reaktionen: Roio
Scheint ja doch verschiedenen Ansichten zu geben, das das ist ja auch gut so. Dass das seasonal Gameplay so gut aufgenommen wird, habe ich bisher nicht so wahrgenommen, aber wenn es seine Anhänger hat, kann es ruhig als Option bleiben.

Bei der Armeeaufstellung sollte wohl die "Charaktermodell-Steuer" jetzt ein wenig das Aussehen der Armee bestimmen. So von wegen: Du willst Einheit X spielen, dann musst du eines von diesen Charaktermodellen mitnehmen. Nur scheint GW das System selber nicht mehr so sehr zu mögen, denn bei den neusten Armeen war es gefühlt doch so, dass die meisten Chraktermodelle auch Zugriff auf alle Einheiten hatten und das maximal die billigeren Support-Chars (Zauberer, Priester) hier noch Einschränkungen hatten.

Regeln werden wir sehen. Mir sind die AoS Regeln mittlerweile zu sperrig und gefühlt hat GW in der 4. Edition die Vereinfachung an der falschen Stelle angebracht. So spielt die Waffenauswahl bei den wenigsten Einheiten noch eine Rolle. Gut für Schönbastler, klar, aber ich hätte doch gerne mal die eine oder andere Option.

in jedem Fall wird es aber noch eine ganze Weile bis zur nächsten Edition / dem vermeintlichen Reboot dauern - ca. ein ganzes Jahr...
 
@Fauk Jop. Sehe das ähnlich. Spielen fast jeden Samstag 1-2 Spiele. Da ist irgendwann die Luft raus.
Aha, das also ist ein Beispiel dafür, dass AoS 4 besser ist als AoS 2. Weil man Zusatzregeln braucht, um das Spiel spannend zu halten...

Nein bitte nicht! Die Seasons sind super um eine Edition spannend zu halten. Wer keinen Bock drauf hat spielt in seinem Spielerkreis einfach ohne sie. Ist für mich wieder das typische Problem wo eigentlich keines ist. Anstatt also anderen Leuten etwas wegnehmen zu wollen, könnte man selber es auch einfach nicht nutzen, weil verbietet einem ja keiner. Sonst hat man wieder das Problem das nach 1-2 Jahren die Leute gelangweilt sind und nach was neuem schreien.
In den letzten 20 Jahren habe ich KEINE EINZIGE SPIELERGRUPPE gesehen, die NICHT NACH TURNIERREGELN spielte. Egal welches System, egal welche Edition.

Zugegebenermaßen ist das nicht das Problem von GW. Der Hinweis, man könne es als (einzelner) Hobbyist ja anders machen, läuft dennoch ins Leere.
 
Aha, das also ist ein Beispiel dafür, dass AoS 4 besser ist als AoS 2. Weil man Zusatzregeln braucht, um das Spiel spannend zu halten...

Keine Ahnung, wo du das gelesen haben willst, aber wenns dir Freude bereitet, dann seis drum.

Regeln werden wir sehen. Mir sind die AoS Regeln mittlerweile zu sperrig und gefühlt hat GW in der 4. Edition die Vereinfachung an der falschen Stelle angebracht. So spielt die Waffenauswahl bei den wenigsten Einheiten noch eine Rolle. Gut für Schönbastler, klar, aber ich hätte doch gerne mal die eine oder andere Option.

Sehe das tatsächlich ähnlich. Mochte z.B. die 3te da auch lieber. Gerade auch, da die meisten Trupps 2 Optionen hatten und beide Sinn ergeben haben und je eine unterschiedliche Rolle übernommen haben.

Spiele zwar noch viel, aber finde die 4te auch etwas zu sperrig, Listenbau ist nicht meins und da bin ich auch kein Freund davon, dass man nun Taktikauswahl mit in die Listenschreiberei mit reinbringt.
 
Keine Ahnung, wo du das gelesen haben willst, aber wenns dir Freude bereitet, dann seis drum.
Da:
Nein bitte nicht! Die Seasons sind super um eine Edition spannend zu halten. Wer keinen Bock drauf hat spielt in seinem Spielerkreis einfach ohne sie. Ist für mich wieder das typische Problem wo eigentlich keines ist. Anstatt also anderen Leuten etwas wegnehmen zu wollen, könnte man selber es auch einfach nicht nutzen, weil verbietet einem ja keiner. Sonst hat man wieder das Problem das nach 1-2 Jahren die Leute gelangweilt sind und nach was neuem schreien.
@Fauk Jop. Sehe das ähnlich. Spielen fast jeden Samstag 1-2 Spiele. Da ist irgendwann die Luft raus.
LG
 
  • Like
Reaktionen: Performer of Miracles
Was ich mir tatsächlich wünschen würde ist, dass Einheiten wieder witzige Sonderregeln bekommen und die Keywords rausfliegen. Haben für mich wenig Mehrwert. Ob man nun sagt:

"Die Einheit hat Crit-Mortals"

"Die Einheit macht bei nem 6er Trefferwurf Mortal-Wounds"

ist jetzt nicht so wirklich der Mehraufwand. War ein großer Freund, der witzig beschriebenen Regeln unter den Einheiten.
Ohja, das da soviel von rausgeflogen ist empfand ich auch als sehr schade.

Die Magielehre der Bonesplitterz war zur 1ten/2ten Edi einfach sehr toll gemacht. 🤗


Zeigt einem wohl das die System Ausrichtung eben mehr Richtung Turnier Tauglichkeit zu gehen scheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werfe mal ne andere Sichtweise in den Ring ohne Anspruch auf darauf "mehr wahr" zu sein.
Aha, das also ist ein Beispiel dafür, dass AoS 4 besser ist als AoS 2. Weil man Zusatzregeln braucht, um das Spiel spannend zu halten...
AoS4 ist besser als AoS2 weil es Zusatzregeln gibt die das Spiel spannend halten.
In den letzten 20 Jahren habe ich KEINE EINZIGE SPIELERGRUPPE gesehen, die NICHT NACH TURNIERREGELN spielte. Egal welches System, egal welche Edition.
Und es gibt sie eben doch, auch wenn Du sie nicht siehst. Bei mir zu Hause und beim Freund am Tisch. Aber um fair zu sein, unser beider Wahrnehmungshorizont ist zu klein, um die echte Verteilung zu kennen. Ich glaube aber auch, dass mehr Leute nach Turniersettings spielen als sie es nicht tun aber eben nicht alle.
Weswegen das hier
Zugegebenermaßen ist das nicht das Problem von GW. Der Hinweis, man könne es als (einzelner) Hobbyist ja anders machen, läuft dennoch ins Leere.
durchaus ne Steile These ist.
 
@Zwergenkrieger Und jetzt noch das Zitat, wo ich gesagt habe, dass die 4te Edition besser ist als die 2te. Dann würde ich dir auch glauben, dass du lesen kannst.

AoS4 ist besser als AoS2 weil es Zusatzregeln gibt die das Spiel spannend halten.

Oida, warum wird hier über ein Thema geredet, was überhaupt nicht angesprochen wurde. Fauk hat nur seine Meinung ausgesprochen und mitgeteilt, was ihm besser gefällt. Eine feste Wertung der Editionen kam überhaupt nicht zum tragen.

Gerade da ich die 2te Edition nicht mal gespielt und daher nix beurteilen kann.

Also Leseverständnis ist echt unterirdisch.
 
Bleibts hier freundlich? 😉

Ich fremdel auch bisschen mit der Art des Armeeaufbaus. Bisschen mehr oder eben weniger dürfte es dann schon sein. So bin ich gerade bei kleinen Spielen meist auf eine von zwei Geschmacksrichtungen festgelegt. Entweder spiele ich Skinks oder Sauruskrieger o. Ä. oder Dämonen oder Mortals. Das neue Regelbuch mag präzise sein, aber sprachlich macht es mir keinen Spaß das zu lesen: "wenn x dann Heile (3) diese Einheit" ist mir persönlich bisschen zu technisch.

Sachen wie die festen Verwundungswerte zu kritisieren wäre wohl bisschen "unfair", da AOS das halt einfach von Beginn an macht. Die Veränderungen an den Waffen für die 4. haben aber halt auch bisschen mehr Immersion gekillt, wenn der Ghulhund dann auf einmal genauso mit einem Dolch zuhaut wie der Rest des Trupps. Da wurde aber auch bei jeder Fraktion anders gestreamlined.
 
  • Like
Reaktionen: Ferox21
Ich fremdel auch bisschen mit der Art des Armeeaufbaus. Bisschen mehr oder eben weniger dürfte es dann schon sein. So bin ich gerade bei kleinen Spielen meist auf eine von zwei Geschmacksrichtungen festgelegt. Entweder spiele ich Skinks oder Sauruskrieger o. Ä. oder Dämonen oder Mortals.


Ich bin ein Neuling und spiele erst seit Start der 4ten Edition.
Ich finde die Art des Armeeaufbaus prinzipiell okay. Ich finde schon, dass die Auswahl deines Generals auch den Geschmack deiner Armee ein wenig vorbestimmen darf und kann.

Was ich persönlich aber nicht leiden kann, dass ich nicht das Gefühl habe, dass es konsistent über alle Armeen und Armeebücher umgesetzt wurde.

Bei SBGL kann jeder "normale" Held fast alles mitnehmen.

Grade spiele ich aber Seraphon. Das ist evtl. nicht ganz aussagekräftig, weil sie noch kein eigenes Buch haben, aber ich meine: Seraphon Spieler müssen halt mit sowas klar kommen:

Die Helden schalten nicht konsistent Sachen frei. Die großen Helden wie Slann, Kroak oder OldBloods schalten alles frei. Aber ein Skink der ein Monster reitet, schaltet nicht wirklich mehr Monster frei. Nur 1.
Ein Skink Held kann wieder nur Skinks mitnehmen. Was okay ist.
Ein Saurus auf Reittier nur Saurus.

Aber so eine Underworlds-Bande als Held für 150 Punkte schaltet wieder alles frei?



Klar, evtl. nur ein kleins Augenmerk auf ein Detail, aber nochmal: Ich finde diese Regel ist ungleich über die verschiedenen Battletomes verteilt und das finde ich dann auch blöd.

Und ich fände es auch okay, wenn man auch "Battleline" Einheiten mitnehmen müsste, wenn diese auch entsprechend sinn- und flavorvoll eingesetzt werden könnten.
 
  • Like
Reaktionen: Ferox21
Grade spiele ich aber Seraphon. Das ist evtl. nicht ganz aussagekräftig, weil sie noch kein eigenes Buch haben, aber ich meine: Seraphon Spieler müssen halt mit sowas klar kommen:
Das sollte halt eigentlich nicht passieren, da man ja im besten Fall einen Plan für so eine Edition hat. Scheint halt nicht funktioniert zu haben, zumindest interpretiere ich das in die Änderung hinein.

Den von dir besprochenen Geschmack bringen die Helden halt meist auch durch die Sonderregeln mit. Dann bufft der Streitwagencharakter nur Streitwägen 😁
 
Was ich mir tatsächlich wünschen würde ist, dass Einheiten wieder witzige Sonderregeln bekommen und die Keywords rausfliegen. Haben für mich wenig Mehrwert. Ob man nun sagt:

"Die Einheit hat Crit-Mortals"

"Die Einheit macht bei nem 6er Trefferwurf Mortal-Wounds"

ist jetzt nicht so wirklich der Mehraufwand. War ein großer Freund, der witzig beschriebenen Regeln unter den Einheiten.
Da bin ich sehr vorsichtig bei dir. Wenn es dir nur um die Beschreibungstexte einer Fähigkeit geht, geh ich voll mit dir mit. Das gibt es auch Heutzutage noch ein wenig. Belga bspw. hat Controlwert 3, warum? Weil sie in der Lore drei Personen zu einer verschmolzen ist. Das hat Charme und wirkt sich nicht grossartig aus. Geht es dir aber um diesen Quatsch von wegen: "Wenn du mit 2W6 eine dreizehn würfelst, hast du gewonnen trollololo" das war einfach Bullshit...
Bei der Armeeaufstellung sollte wohl die "Charaktermodell-Steuer" jetzt ein wenig das Aussehen der Armee bestimmen. So von wegen: Du willst Einheit X spielen, dann musst du eines von diesen Charaktermodellen mitnehmen. Nur scheint GW das System selber nicht mehr so sehr zu mögen, denn bei den neusten Armeen war es gefühlt doch so, dass die meisten Chraktermodelle auch Zugriff auf alle Einheiten hatten und das maximal die billigeren Support-Chars (Zauberer, Priester) hier noch Einschränkungen hatten.
Das zieht sich ja als roter Faden durch den Thread und ich bin da auch bei dir. Bisher hat mich das System entweder nicht gejuckt weil die Helden die man mitnehmen wollte sowieso alles unlocken, oder das System hat abgefuckt weil man eben nicht das machen konnte was man machen wollte. Auch das Auxillary system wird ja zu 99% gar nicht genutzt, weil die Nachteile so hoch sind. Ich habe glaube ich seit bestehen des Systems genau eine Liste gesehen wo eine Auxillary Einheit genutzt wurde die nicht der Marke war: Trololo ich hab 15 mal die gleiche Einheit mitgenommen (Skaven Deathmaster, Spawn of Chotec, etc.)
Regeln werden wir sehen. Mir sind die AoS Regeln mittlerweile zu sperrig und gefühlt hat GW in der 4. Edition die Vereinfachung an der falschen Stelle angebracht. So spielt die Waffenauswahl bei den wenigsten Einheiten noch eine Rolle. Gut für Schönbastler, klar, aber ich hätte doch gerne mal die eine oder andere Option.

in jedem Fall wird es aber noch eine ganze Weile bis zur nächsten Edition / dem vermeintlichen Reboot dauern - ca. ein ganzes Jahr...
Bei sperrigen Regeln geh ich voll mit, bei der Waffenauswahl nicht. Die Waffenauswahl war für mich bisher, vor allem bei 40k, immer so eine Spielerverarschung weil sie meist auf diese dinge rausgegangen ist:
  • Ja du kannst X Waffen in die Einheit packen, nein nur 1 bis maximal 2 sind überhaupt gut, der Rest verkackt vollständig. Kann sich ja jeder mal selbst fragen wie oft er einen Champion in 40k mit etwas anderem wie seiner Standardausrüstung ausgestattet hat und wie oft das auch nur ansatzweise zum tragen gekommen ist.
  • "Ja wir wissen das Schwerter für den 20er Trupp derzeit eine Top Auswahl ist, aber ja wir konnten es leider nicht übers herz bringen mehr wie 10 in die Box zu packen, also buy more please!"
  • Ja du hast jetzt alle 20 mit Schwertern gebaut aber du wir haben jetzt nochmal drüber nachgedacht und befunden das in der neuen Edition jetzt die Äxte voll tufte sind während Schwerter scheisse sind, sucks to be you I guess. Money oder Proxy goes brrrrrrr......
Aha, das also ist ein Beispiel dafür, dass AoS 4 besser ist als AoS 2. Weil man Zusatzregeln braucht, um das Spiel spannend zu halten...
Ja man, einfach weil jedes System, auch wenn es noch so gut ist nach einem Zeitraum von X ohne Neuerungen langweilig oder fade wird. Irgendwann hast du halt alles was du machen wolltest mal gemacht und sehnst dich nach frischem Wind. Ob das wirklich nach jedem Jahr schon passieren sollte kann man aber drüber streiten.
In den letzten 20 Jahren habe ich KEINE EINZIGE SPIELERGRUPPE gesehen, die NICHT NACH TURNIERREGELN spielte. Egal welches System, egal welche Edition.

Zugegebenermaßen ist das nicht das Problem von GW. Der Hinweis, man könne es als (einzelner) Hobbyist ja anders machen, läuft dennoch ins Leere.
Hast du dich halt mal gefragt warum das so ist? Ist nicht böse gemeint, aber meine Vermutung ist weil es zum einen meist neue Regeln sind, sprich frischen Wind reinbringt und zum anderen bringen sie die wenigsten Diskussionen und Spielvorbereitungen mit sich. Die Regeln sind meist gefixt durch FAQs oder Erratas und man muss sich nicht vorher "stunden"lang mit dem Mitspieler verabreden welche Regelversion man jetzt spielt mit welchem Zusatz und welchen Punkten, sondern man sagt einfach: "2k Punkte, aktuellste Regeln, danke fürs Gespräch."
Ohja, das da soviel von rausgeflogen ist empfand ich auch als sehr schade.

Die Magielehre der Bonesplitterz war zur 1ten/2ten Edi einfach sehr toll gemacht. 🤗


Zeigt einem wohl das die System Ausrichtung eben mehr Richtung Turnier Tauglichkeit zu gehen scheint.
Ich hab immer das Gefühl das "Turnier" so als das böseste Buzzword durch den Raum getrieben wird. Dabei sagt Turnier eigentlich in erster Instanz mal nur aus das das Spiel ausgeglichen ist, sprich beide Spieler sollen die gleichen Siegchancen haben basierend auf ihrem Skill und nicht weil sie halt Armee X oder Liste Y spielen oder irgendeinen Random Würfelwurf noch vor Spielbeginn gewonnen haben weil sie die bessere Geländeseite erwischt haben oder beim Random auswürfeln von Geländefertigkeit halt in zwei "+ to Cast" Gelände stehen mit ihrer Tzeentch Armee....
Bleibts hier freundlich? 😉

Ich fremdel auch bisschen mit der Art des Armeeaufbaus. Bisschen mehr oder eben weniger dürfte es dann schon sein. So bin ich gerade bei kleinen Spielen meist auf eine von zwei Geschmacksrichtungen festgelegt. Entweder spiele ich Skinks oder Sauruskrieger o. Ä. oder Dämonen oder Mortals. Das neue Regelbuch mag präzise sein, aber sprachlich macht es mir keinen Spaß das zu lesen: "wenn x dann Heile (3) diese Einheit" ist mir persönlich bisschen zu technisch.
Spass beim lesen ist jetzt auch ein komisches Argument 😀 Ich weiss denke ich was du meinst, aber auch hier verzichte ich lieber auf Spass beim lesen wenn ich dafür klare Strukturen habe, keine Diskussionen mit meinen Mitspielern die am Ende in ein Feel Bad moment reinlaufen.
Sachen wie die festen Verwundungswerte zu kritisieren wäre wohl bisschen "unfair", da AOS das halt einfach von Beginn an macht. Die Veränderungen an den Waffen für die 4. haben aber halt auch bisschen mehr Immersion gekillt, wenn der Ghulhund dann auf einmal genauso mit einem Dolch zuhaut wie der Rest des Trupps. Da wurde aber auch bei jeder Fraktion anders gestreamlined.
Das ist halt diese leidige Immersions vs Spielbarkeit Diskussion. Mittlerweile bin ich zu 100% bei Spielbarkeit einfach weil Immersion jeder anders wahrnimmt und die Armeebücher meist eh als Propaganda geschrieben ist. Wenn man etwas weiter über Immersion nachdenkt dann waren alle Regeln dafür meist kacke, muss ich jetzt mal so in den Raum werfen. Ja 10 Grots können Archaon umklatschen, einfach weils ein Würfelspiel ist. Wäre er Immun gegen sowas wiel super duper Rüstung dann muss der Gegner am Anfang nur den einen gegnerischen Hammer raushauen und schwupps haste das Spiel verloren bevor es richtig fahrt aufgenommen hat. Auch hier wieder, es gibt halt zu viele asynchrone Armeen. Soulblight Gravelords kommen mit haufenweisen Skelleten und Zombies an, können die jetzt einen Son of Behemath überhaupt ankratzen? Nach der Lore wahrscheinlich nicht, würde mir das dann aber aufm Spieltisch Spass machen? Wahrscheinlich auch nicht. Irgendwie kann man hier sagen meine Immersion muss da aufhören wo die Immersion meines Gegners anfängt oder so....
Was ich persönlich aber nicht leiden kann, dass ich nicht das Gefühl habe, dass es konsistent über alle Armeen und Armeebücher umgesetzt wurde.

Bei SBGL kann jeder "normale" Held fast alles mitnehmen.

Grade spiele ich aber Seraphon. Das ist evtl. nicht ganz aussagekräftig, weil sie noch kein eigenes Buch haben, aber ich meine: Seraphon Spieler müssen halt mit sowas klar kommen:

Die Helden schalten nicht konsistent Sachen frei. Die großen Helden wie Slann, Kroak oder OldBloods schalten alles frei. Aber ein Skink der ein Monster reitet, schaltet nicht wirklich mehr Monster frei. Nur 1.
Ein Skink Held kann wieder nur Skinks mitnehmen. Was okay ist.
Ein Saurus auf Reittier nur Saurus.

Aber so eine Underworlds-Bande als Held für 150 Punkte schaltet wieder alles frei?
Bin ich bei dir, und zeigt das Problem mit asynchronen Armeen. Bei den einen Armeen ist es logisch und immersiver Einsetzbar wie bei den anderen. Ich würde es gut finden wenn diese Regel für alle Armeen entfällt und nur bei wenigen Armeen noch zum tragen kommt wo es einen Mehrwert bieten würde oder ein Balancing tool ist ohne die Immersion anderweitig zu killen in dem man Profile bspw. schlechter macht.
Und ich fände es auch okay, wenn man auch "Battleline" Einheiten mitnehmen müsste, wenn diese auch entsprechend sinn- und flavorvoll eingesetzt werden könnten.
Das ist halt schwer. Die eine Armee hat Battleline nur als Lückenfüller, die nächste nur als Screen und wiederum die nächste kann auf ihre Battleline gar nicht verzichten weil sie eine tragende Rolle spiel. Wie willst du das jetzt über alle Armeen verteilt einbringen damit alle damit happy sind?
 
Also Leseverständnis ist echt unterirdisch.
Kommunikation findet zwischen den Teilnehmern statt. Wenn da ein Missverständnis auftritt (auch mehrfach) haben da mit hoher Sicherheit alle ihren Anteil dran. Ich bezog mich übrigens auf Zwergenkriegers Aussage und nicht auf Dich.
 
Zuletzt bearbeitet:
nachdenkt dann waren alle Regeln dafür meist kacke, muss ich jetzt mal so in den Raum werfen. Ja 10 Grots können Archaon umklatschen, einfach weils ein Würfelspiel ist. Wäre er Immun gegen sowas wiel super duper Rüstung dann muss der Gegner am Anfang nur den einen gegnerischen Hammer raushauen und schwupps haste das Spiel verloren bevor es richtig fahrt aufgenommen hat.
Hier müssen zwei Sachen getrennt werden.
Das erste sind Geschichten wie die Ghulhunde von den Beastslayern der FCE. Das ist ein Trupp mit drei Basegrößen, bei dem jedes Modell dann doch identisch ist, in dieser Edition. Das ist beispielsweise komplett anders designed als die Jäger bei den CoS. Würde dich da auch wundern, wenn der Hund mit einer Armbrust schießt. Wäre aber eine Vereinfachung.

Das andere, Widerstand und Stärke statt Verwundungswerte ist halt eine Designentscheidung um die sich das Spiel dreht. Insbesondere mit dem überspringenden Schaden bei AOS. Das schmälert halt den Wert von Manövern und Bewegung, wenn ich zumindest in der Theorie durch alles auf der anderen Seite durchrennen könnte. Der einzig relevante Wert, der den Gegner betrifft ist so maximal die Wucht oder der potenzielle Overkill. Den Rest mache ich mit mir aus.
 
Kommunikation findet zwischen den Teilnehmern statt. Wenn da ein Missverständnis auftritt (auch mehrfach) haben da mit hoher Sicherheit alle ihren Anteil dran. Ich bezog mich übrigens auf Zwergenkriegers Aussage und nicht auf Dich.

Es wurde etwas bei mir reingelesen, was einfach nicht da war.

ABER: Bei meiner Aussage auf das Leseverständnis habe ich mich einfach beschissen ausgedrückt. Wollte das Gespräch wieder in eine andere Richtung bringen und hab verkackt.

Tut mir Leid
 
  • Like
Reaktionen: Naysmith und Fauk
Status
Für weitere Antworten geschlossen.