WHFB Gruftkönige von Cathay [unbemaltes Grün & Grau]

Ich habe noch einen Spielbericht loszuwerden, vom letzten Monat, und wenn ich bis morgen warte, wird es schon der vorletzte Monat, deswegen heute. ^^
(Das war auch gar nicht mein letztes Spiel, hatte seitdem mit Dunkelelfen gespielt, war auch cool, hier spezifisch gab es Fragen.)
Anyway.
Das war gegen unseren Zwergenspieler, der wirklich gut ist, und der versuchsweise mal einen Runenpriester OHNE Amboß testen wollte, und ich hatte offensichtlich Gruftkönige (nicht Vampire) ausgesucht.
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Aufstellung und Einheitenauswahl:

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Ich hatte die Ushabti-Modelle vergessen und mit Gruftschrecken geproxt. Und die Rundbase vorne links ist der Erscheinungspunkt für die Gruftschwärme (die vom Skorpion ist weiter hinten im Geländestück).

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Ich habe den ersten Zug.
Das Neue an meiner Liste war der König mit Staubmantel, der ihm erlaubt, aus dem Skelettregiment rauszufliegen und irgendwas zu überraschen, was schlecht steht:

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Der Gyrokopter frisst auch direkt den Köder, um in die Skelette und Reiter reinzubrutzeln, und wird (demnächst) ein solches Ziel.

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Offensichtlich hatten die Zwerge eine Frontlinie aus manchmal langsamer Infanterie. "Manchmal", weil man dafür den Bewegungszauber bannen muss, was ich auch zu priorisieren versuchte. Die Zwerge hatten mehrere Quellen für den Zauber, um ohne die 36" vom Amboss den auch über die Armee verteilt verfügbar zu haben.
Jedenfalls konnte ich die (von mir aus gesehen) rechte Flake verweigern, um auf der Linken für ein paar Runden eine Übermacht zu nutzen zu versuchen.

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Ich hatte auch etwas mehr Fernkampf als der Zwerg, mit Katapult und Bogenshabti und einem kleinem Geschoss beim Priester, aber diese Übermacht hätte nicht viel genutzt, wenn er mit den leicht angeschlagenen Zwergenblöcken nach ein paar Runden dann da doch auf der Matte steht, sodass ich links nach vorn und recht (mit Bogenreitern) ausweichen musste.

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Der Gyrokopter hatte es geschafft, doch eine Runde länger als gehofft zu überleben, und der König wird noch bis in die späten Runden brauchen, bis er irgendwo wieder relevant mitspielen kann.

Wie man Gruftschwärme sinnvoll nutzt, weiß ich immer noch nicht so ganz, aber der Skorpion immerhin spielt mit den Rangern Katz und Maus während die Reiter denen noch auszuweichen versuchen müssen.

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Für die beiden dicken Zwergenblocke von der linken Flanke braucht es langsam eine Lösung und ich versuche sowas Ähliches wie eine Falle zu bauen. Die Schwertkämpfer-Skelette haben das Banner von Rakaph dafür, aber irgendeine der Zwergeneinheiten auch das Ding, das ihr mehr Angriffsbewegung gibt.
Ich hatte diesmal auch viel Glück mit dem Katapult, das (selbst auf dessen S4-Treffern) die Rüsung des Ziels negiert, und das ein ziemlicher Hebel gegen schwergerüstete Blöcke ist. Man sieht, wie die Elitezwerge da links (das sind Langbärte mit Zweihandwaffen mit den Hämmern, weil an der Effektivität der Hammerträger-Regeln gewisse Zweifel bestehen) schon merklich ausgedünnt sind.

Und plötzlich gibt es Action:

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Die Einheit Krieger (oder waren es auch Langbärte mit HW+S?) mit den Charakteren drin erreichen dank verlängerter Angriffsbewegung doch die Ushabti.
Die Slayer von der rechten Flanke sind auch endlich da, aber ich kann mit den Reitern noch eine Runde erkaufen bevor sie auch reinrennen, und so lange mit den Bogen-Shabti den Nahkampf noch zu entscheiden versuchen.

Ich weiß nicht mehr genau, was mit den Schwert-Skeletten war, dass sie so stehen und die Flanke zeigen. Vielleicht noch eine Runde ausweichen, damit der König sich anschließen kann.

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Im Nahkampf mit den Ushabti werden noch munter Buffs verteilt und gebannt, aber letztendlich geht er zugunsten Untoten aus bevor die Slayer eingreifen können:

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Die Zwerge müssen in Richtung weg von den Bogenshabti fliehen und sind am Geländestück automatisch vernichtet, samt Runenpriester und wer da noch drin war, während sich der Skorpion schon näherte.

Ich glaube, eine Runde oder Zug haben wir noch gespielt, und das Spiel dann für entschieden erklärt.

Hat hier jemand Erfahrung mit Zwergen in WCE ohne Amboß?
Ich habe den Bericht parallel bei TTW geopostet, wo ein paar Verantwortliche vom Projekt auch unterwegs sind, weil wir nach dem Spiel doch gewisse Fragen zum internen Balancing der Zwergenkommandanten hatten.
 
Das wird jetzt dem Threadtitel nicht gerecht, aber mir was so, als wäre die Zeit reif, etwas von den Skeletten anzumalen.

Erstmal nur ein Regiment, und ohne Musiker, dem noch die Arme fehlen. Alles noch Experimentierstadium.

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Da fehlen ja Modelle!
Ja genau. Hier sind sie mit Preshading:

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Und dort kommt dann Wash drauf?
Nein, das wird anders, erzähle ich morgen. Trocknet noch.
(Würde dann auch nach Meinungen fragen.)
 
Und zwar.
Erstmal ging es in den Afrika-Urlaub:

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Ich mache das zum ersten Mal, also Ölfarben statt zum klassischen Malen für so ein reduktives technisches Ding verwenden.
Die obere Hälfte ist bräunlich gefärbt, die untere grünlich, beides halbdeckendes Schwarz mit lasierender oder anderer halbdeckender Farbe drin. Da lässt sich aber noch variieren, für weniger tiefe Schatten, vielleicht mehr in eine gelbliche Richtung.

Nach einer Stunde nur abgeputzt (rechts) und mit Weiß nachgearbeitet (links):

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Zinkweiß war ein Fehler, falle jedes Mal drauf rein. Es ist halblasierend und ich denke, das wäre genau richtig, aber es verschiebt dann den Farbton und schafft zu wenig klare Akzente. Jetzt ist das linke Skelett sehr kalt von seiner Sonnenseite.

Beim rechten denselben Schritt mit Titanweiß (deckend) und davon weniger, sah besser aus:

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Möchte beim nächsten Mal probieren, das Preshading höher zu ziehen auf den Knochen, und dort hinterher rein reduktiv zu arbeiten, und nur auf der Bronze die Akzente am Ende drauf zu setzen, dafür evtl einen Schritt vom Preshading sparen. Aktuell hat die Bronze 5.
Und mit dem Rot bin ich noch unglücklich. Braucht vielleicht Zusatzschritte **nach dem Stocknen. Oder die Büschel hinterher einfach klassisch bemalen, haben ja ganz andere Transparenzeigenschaften als so ein Stück Rüstung und brauchen eh anderen Schatten. Hatte vorhin mit Indischgelb nachzubessern versucht, aber wurde nicht so wirklich besser.

Anyway.
Hat jemand mit so einer Technik Erfahrung und etwas zur Lasurstufen der Ölfarben empfehlen? Was passiert, wenn man da deckende Farben nimmt – kommt da irgendein bunter Quatsch raus, oder ein erwünschtes Maß an Dreck?
 
Ich finde eigentlich beide Ergebnisse recht ansprechend.

Also mit Ölfarben zu lasieren erfordert zum Einen lange Trockenzeiten, da teilweise selbst nach einer Woche die Farbe wieder aktiviert werden kann. Zum Anderen funktioniert nass in Nass mit Ölfarben am besten. Ich bemale meine Skelette folgendermaßen. Erst eine Grundierung aus dunkelm Braun, gefolgt von einem Trockenbürstschritt mit einer Knochenfarbe Deiner Wahl (beides noch Akryl). Dann nehme ich eine Farbbrühe aus stark verdünnter Ölfarbe ( bei mir meist Van Dyck Braun) und washe damit grob die gesamte Figur. Da dies der Schritt ist, bei dem Du die Schattenfarbe festlegst, kannst Du hier variieren. Einfach in den Braunton Deiner Wahl etwas grün oder blau oder violett hineinmischen. Brauntöne sind meist lasierend bis halblasierend.


Danach nehme ich einen großen trockenen Pinsel und ziehe damit die Farbe wieder von den Knochen herunter. Die müssen dabei nciht komplett blank werden. Erst jetz kommt weiß zum Einsatz. Zinkweiß habe ich bisher nicht verwendet. Ich nehme immer Titanweiß. Damit setze ich kleine feine Punkte an den erhabenen Stellen und verreibe sie dann mit einem kleinen alten! Pinsel. Diesen Schritt wiederhole ich mehrmals immer mehr zum Licht hin. Wichtig dabei ist, wirklich immer nur ganz kleine Mengen Weiß zu nehmen und diese dann immer wieder zu verreiben. Klingt zeitraubend, geht aber mit etwas Übung relativ schnell von der Hand. Und das Beste, solltest Du diech ml komplett vermalt haben, kannst Du die Ölfarbe mit einem sauberen Pinsel wiederherunternehmen und neu ansetzen. Mann sollte Ölfarben auch nie so stark verdünnen, wie man das von Akryfarben gewohnt ist. Außer bei dem Schritt mit dem Ölwash sollte die eher eine cremige Konsistenz haben. Sind sie zu dünn, laufen sie Dir überall hin und vermischen sich zu einer undefinierbaren Brühe.

Ich hoffe, mein Kauderwelsch war einigermaßen verständlich.
 
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Ja, danke, ist alles verständlich. Ist ja nicht der erste Kontakt mit den Farben.
Einzelne Modelle bemale ich ja schon komplett in Öl (mit oder ohne Acryl-Grundfarben). Neu ist nur dieser technische Ansatz, um 50 Skelette und den Rest der Armee damit batchpainten zu können.
Wäre dein Ansatz, mit der Nachbearbeitung mit weißen Klecksen etc., denn auch für sowas gedacht, oder doch eher für Einzelmodelle?

Ich hatte indes bei TTW mit Barbarus ein Gespräch darüber, dass meine Fotos und die Belichtung dabei Mist seien, und habe von einem der Skelette so eine Rundumsicht-Reihe gebastelt:

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Zugehöriges Gruppenfoto von 6 Skeletten aus Anlauf 2:

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Bin mit der Farbgebung dort unglücklich, von der Sonnenseite ist mir das Rot ausgerutscht (also zu viel und falscher Ton, sieht jetzt blutig statt alt aus). Und die angelaufene Bronze tut noch nicht wie ich will. Aber so sieht grad der Zwischenstand aus.

Was man auch erkennt, ist dass (als hätten wir es nicht gewusst) an den Skeletten gar nicht so viel Knochen ist und viel Rüstung eher, die verschiedene Farben möchte. ^^"
Mit nur Knochen in 4–5 Schritten hübsch bekommen ist man da lange nicht fertig. Ich bereite gerade den ganzen Rest des Regiments vor, und merke, wie lange allein das Aufmalen der Grundfarben schon dauert, bevor man zu den eigentlich interessanten Effekten kommt.
Kann danach aber mit Öl rumprobieren ohne jedes Mal durch das langweilige Preshading zu müssen.
Aktuell bin ich nur etwas… hab ein Skelett auf dem Boden gefunden, das also die ganzen Schritte der anderen noch nicht abbekommen hat, und müsste bei dem jetzt von vorne ran. -.-
Außerdem wäre es vielleicht eine Idee, den Musiker einfach mal fertig zu bauen und mitzubemalen, damit das Regiment nach der Bemalung auch fertig ist statt wie immer.
 
Ich hab mal ne Schritt für Schritt- Anleitung erstellt.

Bild 1 Grundierung plus Trockenbürstung als Basis
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Bild 2 Ölwash aus Van Dyck Braun
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Bild 3 Setzen der Lichter Schritt 1 Pünktchen
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Bild 4 nach dem Verreiben der Pünktchen
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Im Grunde geht das recht schnell von der Hand, da du nach dem Ölwash einfach grob die Lichter setzt und durch das Verreiben das Weiß sich mit dem restlichen Ölwash vermischt und dadurch abgedunkelt wird. Wenn Du härtere Kantenakzente erzeugen willst, wiederholst Du den Schritt an den gewünschten Stellen. Für das Wald und Wiesen- Skelett reicht aber für gewöhnlich ein Durchgang.

Da Du die Skelette mit Rüstungen versehen hast, ist natürlich die Fläche mit Knochen wesentlich kleiner. Ich würde hier dazu tendieren eine einfache Grundschicht mit Akryl zu malen und dann nach Trocknung die Rüstung grob mit Ölwash übermalen und dann das überschüssige Wash mit einem sauberen Pinsel abziehen. Da zu den Untoten leuchtende eher nicht passen, kannst Du auch auf den Rüstungen weiße Lichter nach der oben genannten Methode setzen. Das Weiß wirkt entsättigend. Hier würde ich aber sehr sparsam vorgehen.

Ich hab mal geschaut, wie lange ich für vier Skelette gebraucht habe. So ungefähr zwanzig Minuten bis ne halbe Stunde, weil ich nebenher Bilder gemacht habe.
 
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Ich habe eben geschaut, ob GWFW einen Tutorialsbereich hat, um deins dort rein zu tun, aber ich fürchte nicht. ^^

Das Vorgehen auf den Knochen ist meinem gar nicht so unähnlich:
Zweistufige Grundierung und gelbes Wash (Acryl) statt Trockenbürsten. Öl dicker und mit gezieltem Reduzieren (abputzen) statt direkt dünnes Wash. Im letzten Schritt Titanweiß (nicht mehr Zinkweiß) für die Akzente. Das ginge natürlich auch mit erst Kleckse platzieren, dann verreiben, wenn man möchte, dass sich nicht dauernd die andere Farbe auf dem Pinsel mit dem Weiß vermischt.
Ich glaube, das Aufwändige sind wirklich Rüstung und Details.
Ich versuche ja schon, da etwas Farbe reinzubringen, damit das Regiment nach dem ganzen Modellieren nicht doch nur nach braunem Fleck aussieht. Habe bei meinen Dunkelelfen schon das „Problem“, dass sie auf etwas Entfernung nicht knallig genug sind und zu „irgendwie dunkel“ verschwimmen. Hier bei den Skeletten sollte man zumindest die verschiedenen Segmente und die weißen, roten, brozenen und knöchernen Teile voneinander unterschieden können.
Und was ich feststelle:
Grundfarben für all das auftragen dauert überraschend lange. ^^"
Habe jetzt die übrigen 18 Skelette am Stück preshaden wollen, und danach genüsslich mit dem Öl zu spielen, und nach ein paar mal Hinsetzen, dann einige Skelette vergessen, nochmal für die extra hinsetzen (…), fehlt jetzt nur noch das Braun (im einzelnen auch ein einfacher Schritt mit einem Ink).
Aber uff.
Man sieht, ich hatte jetzt einige Tage nicht geschrieben, weil ich dachte, mache gleich ein paar neue Ergebnisse zum Zeigen, war aber nicht.
Habe jetzt wieder viel mehr Verständnis für Leute, die brav mit ihrem Acryl layern, dabei das Malen verfluchen, und es trotzdem lange dauert und „Tabletopstandard“ aussieht. Weil es das ab einer Zahl Grundfarben einfach tut.

Das Altern der Bronze versuche ich dann vielleicht nach dem Öl. Das wird aber noch der interessante, und damit meine ich experimentelle Teil.

Währenddessen hatte mich die ganze Zeit unglücklich gemacht, dass die Regimenter eigentlich unvollständig sind, und zwar wegen der fehlenden Musiker.
Also ohne Arme.
Das kann man zwar als so einen Scherz wie GWs Skelett mit Tröte verkaufen, aber war eigentlich nicht geplant.
Da hatte ich ja noch damals mit @Dragunov 67 länger beraten, was die so spielen, weil ich bei der Recherche zu lange nicht gut voran kam, ob sie nun Schlägel hatten oder nicht, und sie dann unfertig blieben.
Jetzt jedenfalls ist das wenigstens behoben, juhee, plötzlich sind die Regimenter vollständig!

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Jo, Fotos sind bei miesem Licht und unscharf, wollte vor dem Grundieren noch schnell knipsen.
Aktuell ist der linke Musiker, der also zum Schwertkämpfer-Regiment gehört, auch grundiert – für das einzelne Modell mit Pinsel und Trockenbürsten – und auf Niveau der anderen mit Grundfarben bemalt.

Nun ja, fast vollständig. Das Speerträgerregiment hat noch ein Problem mit der Standarte, damit beschäftige ich mich irgendwann nach diesem hier.
Und was genau bei der Bemalung auf die Standarte sollte, müsste auch noch recherchiert werden.
Immerhin hatte ich in der Zweischenzeit einigermaßen Hànzì schreiben gelernt (und wieder halb vergessen).
 
Nachtrag mit den übrigen Skeletten, erkläre das Preshading (bis auf Standarte) jetzt für fertig, kann mit Farben rumprobieren.

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Man sieht, ich habe diesmal den Grünstich auf der Bronze ganz weggelassen und versuche den in der Nachbearbeitung zu erzeugen.

Die nächsten Schritte werden dann hoffentlich in diesem 20-Minuten-Rahmen, von dem du da oben sprichst. ^^
 
Das mit dem Grundfarbauftrag kann ich nachvollziehen. Ich quäle mich gerade wieder durch ein Batiallon preußischer Füsiliere. Das dauert in der Tat am längsten und was hinzukommt, das Zwischenergebnis sieht in der Regel demotivierend scheiße aus. Aber!!! Die Ölbehandlung selbst geht dann schnell und sieht richtig gut aus.

Bei dem derzeitigen Stand, den Du hier zeigst, denke ich fast, eine Runde grobes Ölwash mit Braun ist absolut ausreichend. Da Deine Krieger Rüstung tragen, wären das wahrscheinlich ein bis zwei kleine weiße Punkte pro Figur, die man zum Aufhellen benötigt. Die Durststrecke ist in der Tat die Vorbemalung. Jetzt weiß ich auch worauf Du mit dem Lasieren hinaus wolltest. Das mach ich auch bei Metallteilen. Bei meinen Dunkelelfen habe ich dafür strak verdünntes Preußischblau genommen und dann die LAsur an den erhabenen Stellen wieder abgewischt. Bei Dir wäre das dannwahrscehinlich eher ein Türkis oder Grün.

Wenn die Figuren nach dem brauen Ölwash zu diffus aussehen, kannst du auch noch aan ausgewählten Stellen mit Elfenbeinschwarz blacklining machen, das kommt denke ich besonders bei den Schildbeschlägen gut zur Geltung um die Flächen klarer voneinander abzugrenzen. Für Schatten ist mir reines schwarz zu dunkel.

Auch wenn an vielen Stellen geschrieben wird, dass man nicht mit Akryl über Öl malen soll, kannst Du nach dem Durchtrocknen der Ölfarben auch noch mal mit Metallfarben Kantenakzente nachziehen. Ölfarbe trocknent in der Regel matt aus. Das kann dem Metall den Glanz nehmen. Bei Untoten kann das sogar gewollt sein.
 
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Für Metall habe ich mir auch mal die Ölfarben zugelegt. Sind nicht so gut wie die Metallics von Vellejo, aber gehen dafür auf Öl. ^^

Braunes Wash allein tut es nicht, das schafft zwar Plastizität, aber keine Lichtrichtung, wie man sie mit der reduktiven Methode bekommt.

Nach der Ölbehandlung von letzter Nacht jedenfalls:

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Der Grünspan ist OK (man könnte beinahe vermuten, im Chromoxid wäre Grünspan drin!), war aber ziemlich viel Gefummel mit dem Grün, Weiß und Schwarz dazu. Geht mit etwas Übung natürlich schneller.
Das Rot wurde durch Schatten/Akzent nicht genug entsättigt, aber ich überlege, die Schulterträger eh in der Farbe loszuwerden, machen die Modelle zu unruhig. Werden stattdessen braun oder grau. Sie an den übrigen vorbereiten Modellen nochmal umpinseln wird auch nicht die Welt sein.
 
Also ich finde das Resultat sieht sehr gut aus. Vor allem die oxidierten Rüstungen. Ich hab zwar gut reden, weil ich ähnlich lange an Miniaturen rumfummle. Aber es kommt auf den Gesamteindruck der Einheit an. Man sollte da nicht allzu perfektionistisch an den hinterletzten Speerträger herangehen. Ich nehme mir für das Aufhübschen immer ein Glied des zu bemalenden Regiments pro Abend vor. Das ist entspannt, man sieht am Ende der Malsession einen Fortschritt und ist mit der Einheit trotzdem nach einer Woche fertig.

Was die Metallölfarben angeht, weiß ich, was du meinst. Da sind für meine Geschmack einfach die Pigmente zu grob. Ich male Metallteile immer mit Armypainter Metallics vor. Die sind robust und man direkt auf der getrockeneten Akrylfarbe mit Ölfarben drüber gehen. Vallejo hat zwar auch richtig gute Metallfarben. Aber ich habe den Verdacht, die sind gegenüber Terpentin anfällig. Sollten ise eigentlich nicht sein. Aber iches stellenweise erlebt, dass die Metallfarbe leicht Blasen geworfen hat, nachdem sie mit Terpentin in Berührung gekommen ist. Kann auch sein, dass das Airbrushfarben waren.
 
Man sollte da nicht allzu perfektionistisch an den hinterletzten Speerträger herangehen.

Das Ding ist, sind ja nicht die hinterletzten, wenn noch 14 Modelle vor ihnen sind. Da versuche ich vorher schon die Technik und das Farbschema so zu justieren, dass mir nicht hinterher erst auffällt, dass ich das Detail doch lieber in nicht-rot hätte. ^^

Apropos.
So sieht es mit nicht-rot aus:

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An den roten Büscheln habe auch noch herumkorrigiert, aber die sollen natürlich rot bleiben.

Aber ich habe den Verdacht, die sind gegenüber Terpentin anfällig. Sollten ise eigentlich nicht sein. Aber iches stellenweise erlebt, dass die Metallfarbe leicht Blasen geworfen hat, nachdem sie mit Terpentin in Berührung gekommen ist. Kann auch sein, dass das Airbrushfarben waren.

Ich meine, die gute Metallics-Reihe ist für Airbrush. Die nicht oxidierte Bronze an den Skeletten ist Tamiya Gold unten und unregemäßiges Geklecker mit dem Vallejo Kupfer aus der Reihe drüber. Vom Anlösen habe ich nichts gesehen, aber bei dem Farbschema hier ist sowieso so viel unregelmäßiges Rauschen drin, dass es mir nicht aufgefallen wäre.

Und ja, in den Öl-Metallics dachte ich an die zu großen Pigmente. ^^
 
Soo… hatte ja letzte Woche die übrigen 14 fertig gemalt (außer Standarte, und Bases natürlich), habe jetzt noch bei den früher Bemalten Kleinigkeiten nachbessern wollen, aber habe da doch weniger als erwartet geändert. Das Bisschen Varianz in den hinteren beiden Reihen ggü. den vorderen drei fällt nicht als unnatürlich auf.
Jedenfalls:

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Bin mit dem Prozess ganz zufrieden, hat irgendwie eine Nacht gedauert für alle 14.
Das war:
  • Erstmal washen mit sehr dünnem gebrannten Umbra, einfach damit überall Terpentin erstmal dran ist
  • Oberes Drittel „Paynes Grau“, das ist ein lasierendes entsättigtes Dunkelviolett
  • Unteres Drittel Saftgrün (lasierendes erdiges Grün)
  • Mitte Böhmische Erde (schmutziges Gelb)
  • Sonnenzugewandter Winkel noch bei einigen das rötlichere (Akademie) gebrannte Sienna, bei anderen direkt Scharlach (lasierendes warmes Rot)
…dann warten.
Abputzen.
  • Dann auf den Bronzeteilen Flecken verteilen mit „Chromoxid Dunkel“ (bläuliches Grün), Titanweiß und Eisenoxid-Schwarz. Durch Tupfen dann mischen/einarbeiten.
Mir fiel hinterher auf, dass ich noch ein dunkles Metallic als Pigmet habe, würde das gern nächstes Mal statt des schon angemischten Eisenoxids probieren, ob das nen Unterschied macht.
  • Am Ende mit dem Titanweiß noch auf den Nicht-Bronzeflächen auch Kleckse verteilen und danach verschmieren.
(Wer nicht mit Öl arbeitet und sich wundert: Das muss man so rum machen, weil sich die Farben sonst auf dem Pinsel vermischen, wenn man direkt zu akzentuieren versucht.)
Und das war es auch, hatte am nächsten Tag noch etwas mehr weiße Akzente gesetzt, weil sie erste Schicht Weiß sich zu gut in die Farbe integriert hatte, aber hätte sich sicherlich vermeiden lassen.
 
Also der Gesamteindruck der Einheit macht echt was her. Ich weiß zwar durch Deine vorangegangenen Posts, dass die Krieger auf zwei verschiedene Arten bemalt wurden. Aber sie passen doch sehr gut zusammen. Hast Du Dir schon ein Motiv für das Banner überlegt? Für Deine asiatischen Untoten erscheinen mir die klassischen Untotenbanner mit Schädeln und christlich inspiriertem memento mori- Zeug irgenwie nicht passend. Wahrscheinlich wären passende chinesische Schriftzeichen auf monochromen Hintergrund ziemlich stimmig.
 
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Nee, wollte noch recherchieren, was in den passenden Epochen so auf Bannern gestanden hat.
Bei der Recherche nach der Banner-Form, die einige Jahre her ist, hatte ich voll nicht auf die Motive geachtet, und darf jetzt nochmal von vorn. ^^"
Habe aber erst angefangen.


Außerdem, eine ganze andere Frage, nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich jemand auskennt:
Bei TTW hatte mich Barbarus auf Lack/Firnis für das Regiment angesprochen, und ich habe dazu auch noch keine zu genauen Pläne. Habe heute geschaut, es gibt tatsächlich Schlussfirnis auch als Spray. Aber weiß jemand, ob sich das normale, flüssige auch airbrushen ließe?
Die Grundierung ist auch giftiges Enamelzeug, das man nur draußen im Garten mit Gummihandschuhen und Maske verwenden kann und hinterher alles mit Aceton putzen. So ein Firnis aus Alkydharz und verarbeiteten Ölen würde den Brei da nicht fett machen, wenn es sich denn airbrushen lässt.
 
hatte ich voll nicht auf die Motive geachtet, und darf jetzt nochmal von vorn. ^^"
Habe aber erst angefangen.
Name und Ahnen/Schlachtenreihe der jeweiligen Generäle,Ruhmestaten, Feldzüge, Durchhalteparolen und so Zeug.🤔😁
Nur bei den Farben sollte es für Untote etwas weniger historisch korrekt sein, die waren meist recht knallig.🤔
 
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Zwischendurch (noch ohne Fortschritt beim Banner) ein Kurz-Spielbericht, weil ich die Fotos schon habe und den ~bemalten Modellen schon etwas Auslauf geben wollte. ^^

Runde 1, Vampire beginnen:

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Also weil ohne Beschuss, ~alles direkt nach vorn.
Goblins müssen mit den angebotenen Nahkämpfen antworten:

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Runde 2, Blutritter können mal wieder nicht für ihre 360 P:

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Aber stehen eine Runde lang, sodass das Skelettregiment hinterher kann und zusammen es irgendwie gegen die Wolfsreiter dann doch reicht.
Der große Spielfehler war hier, zu verfolgen:

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Die Goblinfliese ohne Chars (bis auf Schlitzas) habe ich auch mit dem großen 620P-Vampirlord danach nicht mehr wegbekommen.

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(Foto vom Ende, nachdem er schon zerkrümmelt war)

Auf der anderen Flanke können die Ritter dem Riesen ein paar Löcher schlagen,
aber reicht ohne Unterstützung auch nicht.
Ende.
 
Ich denke, das lag an einer Mischung aus der Regel, dass unbemalte Figuren immer gegen bemalte Figuren verlieren und dem Fakt, dass frisch bemalte Figuren beim ersten Spiel nahc Bemalung meist erst mal auf die Mütze kriegen. Es lag also nicht so sehr an Deien Feldherrenfähigkeiten. Aber wenigstens sahen die Skelette gut dabei aus. Und das! ist doch auch schon was.