40k 11th Edition Regelleaks, Infos und Diskussion

Ich weiß nicht, ob ich das aus spielmechanischer Sicht mag, wenn sich Trupps (auch eigene) durch einander bewegen können. Irgendwie soll es bei einem Spiel ja auch ein bisschen darum gehen, wo ich was hinstelle und dabei ggf. einen Zug voraus denke. Auf der anderen Seite haben wir halt mittlerweile sehr viele Einheiten, große Bases und vor allem schnelle Einheiten auf kleineren Platten. Dieses "ich parke meinen AdMech-Flieger irgendwo, damit du nicht am Spiel teilnimmst" ist mir noch gruselig in Erinnerung geblieben.

Ich hab mir vor einigen Jahren schon gedacht, es könnte der Tag kommen, in der sich der Scale Creep von GW sich als Hindernis für die Spielbarkeit manifestiert. Da isser. Irgendwann wirds halt schwierig, wenn ich meine Modelle und Bases immer mehr aufpumpe und gleichzeitig das Spielfeld von 6 x 4 auf das heutige verkleinere.
 
Ich hab mir vor einigen Jahren schon gedacht, es könnte der Tag kommen, in der sich der Scale Creep von GW sich als Hindernis für die Spielbarkeit manifestiert. Da isser.
Ich sag mal, die Folgen hast du schon vor paar Jahren erkannt und sie waren dort schon vorhanden 😛

Bestimmte Grundmechaniken, die das Spiel mal hatte, wie beispielsweise dass du Modelle nach der Explosion eines Transporters in dessen Grundfläche rein packen kannst, finden es gar nicht erst ins Regelwerk. Auch wenn du versuchst, dass Spiel bisschen immersiver zu spielen und Türen zum Ein- und Austritt ins Gelände nutzen willst, sind die halt selten breit genug für einen Eightbound.

Das letzte ist wohl eher ein "ich-Problem", aber wenn wir die alten Editionen spielen, brauchen wir beispielsweise Hausregeln dafür, dass einige Einheiten aus Transportern aussteigen, weil die Base größer ist als das Wholly-Within um die Türen. Das Problem hat aber beispielsweise auch die neue Horus Heresy, welche deswegen die gesamte Seite einer Tür zum ein- und aussteigen nutzt.

So ein Helbrecht ist ein wundervolles Modell und ich liebe es. Aber es ist eben keine Spielfigur mehr und damals wäre man gefragt worden, warum man mit seinem Diorama spielen will. 😀
 
@Lord Protector Vermutlich benutze ich da den Begriff fluffig einfach anders als Du. Fluff ist ja die erzählte Geschichte die Stimmung zum Universum erzeugt. Und ich finde so eine Aktion, die abstrahiert beschreibt wie die Soldaten aus dem Weg springen um dem Tod zu entgehen halt ziemlich erzählerisch und stimmungserzeugend, also fluffig.
Naja, aber ein Termi/Custodes muss dem Orkbuggy nicht aus dem Weg springen, um dem Tod zu entgehen. Der Buggy zerplatzt da eher. Nicht gerade immersive sonst.
Ganz zu schweigen das es nen Unterschied machen sollte, wie schnell das Fahrzeug war und aus welcher Distanz es gestartet ist.

Letztlich ist es halt immer abstrahiert, um es spielbar zu machen.
 
Letztlich ist es halt immer abstrahiert, um es spielbar zu machen.
Genau. Wenn wir hier zu kleinteilig vorgehen wird es halt unspielbar (TM).

Regelbloat wurde ja schon häufig bemängelt und eine zu kleinteilige Herangehensweise, um so viel wie möglich fluffig passend abzubilden, erzeugt genau diesen.
 
  • Like
Reaktionen: Wargrim
Regelbloat wurde ja schon häufig bemängelt und eine zu kleinteilige Herangehensweise, um so viel wie möglich fluffig passend abzubilden, erzeugt genau diesen.
Ich kann dem nur widersprechen, weil du hier durch eine unscharfe Formulierung ein Strohmannargument aus dem Immersionsgedanken heraus formulierst.

Die Abbildung eines realen Sachverhalts muss nicht zwingend "Bloat" sein, sondern kann häufig eine Chance für interessante Spielinteraktionen sein. Beispielsweise Granaten und ihre Interaktion mit Deckung. Ginge heute auch sehr gut, Beispiel - man gibt angreifenden Einheiten ohne Granaten "fight last", wenn sie in Deckung angreifen. Die Gegenmechanik, Granaten, hebt diesen Nachteil auf. Wir haben dementsprechend ein Keyword, welches in einer Spielsituation keinen Unterschied macht. Das ist kein Bloat.

Nun wollte man sich "Granaten" allerdings als Option seitens GW erhalten und hat daraus ein Stratagem gemacht, welches wiederum Interaktionen mit der Schussphase hat, ein Timing braucht usw. Das heißt, wir haben hier ein unnötig großes Regelkonstrukt um ein Stratagem herum, welches, ohne dass du einen CP investierst erstmal gar nicht stattfindet.

"Bloat" sind insbesondere Dinge wie:
  • Datasheets, welche per Design mindestens eine Sonderregel haben müssen und die teileweise unlogisch zwischen ähnlichen Einheiten varriieren (warum ist der Redemptor stabiler als ein vergleichbarer Cybot mit dem Chassis)
  • Mehrere Datasheets ohne Not, wo es auch Ausrüstungsoptionen getan hätten (Infractors, Tormentors?)
  • Fraktionssonderregeln, weil alle das haben - Fraktionen unterscheiden sich bereits durch Profile und Regeln auf diesen Profilen, hier braucht es eigentlich keine grundsätzlichen Sonderregeln für alle. Die Spacemarines und ihre Variation der Fraktionssonderregel im Verlauf der Editionen zeigen ganz gut, dass es da eigentlich keine definierende Sonderregel gibt. Bei Necrons sieht das dann beispielsweise anders aus.
Als nächstes haben wir dann Fälle, wo "Vereinfachung und Abstraktion" zu merkwürdigen Regelinteraktionen führt. Die Transporterrregeln und Feuerluken (oder Plattform) sind hier ein schönes Beispiel. Statt der realistischeren Durchführung, dass ein im Transporter sitzendes Modell tatsächlich die Waffe abfeuert und dies einfach "aus der Luke" tut, haben wir eine Regelinteraktion, bei der der Transporter dies tut. Das wiederum braucht Klarstellungen bezüglich überhitzender Waffen oder Ausrüstung des Trägers der Waffe (beispielsweise Enhancements) da diese Ausrüstung ja nicht vom Transporter getragen wird.

Die falsche Dichotomie die du hier aufbaust, zwischen "abstrakt=spielbar" und "Simulation=kompliziert und unspielbar" besteht also so in der Realität nicht.
 
Joa, vielleicht fluffiger im Vergleich zur 10., wo friedliche Protestierende sich händehaltend vor Fahrzeugen aufreihten und diese ganz am Fahren hinderten. ☮️
Ich glaube du missverstehst mich.
Was deinen Vergleich angeht, zwischen 10th und 11th, schlagen sich hier in meinen Augen zwei Obdachlose um ein halbvolles Bier.
Aber nur weil sich hier keiner der beiden rühmen kann würdevoller als der andere zu sein, ändert das so überhaupt nichts an der Situation als solches.
Oder eines davon wird plötzlich Fluffig.
 
  • Haha
Reaktionen: Zeitgeist
Komisch…..
Man schaut sich die Regeln des Weirdboyz an und fragt sich, was hat er im Teaserfilmchen genommen was er in seinem Datasheet nicht hat. 🤷🏼‍♂️
Zu 💯 mein Gedanke! Eine dezent unkontrollierte Explosion die einfach alles trifft wäre auch deutlich passender ^^
 
  • Like
Reaktionen: Naysmith und Mshrak
Hallo @Haakon ich reagiere auf diesen Post, weil ich von dritten die nur hier im Forum lesen und mich persönlich kennen darauf angesprochen wurde. Die Frage war:" Was ist das mit Haakon und Dir, hast Du den nicht auf ignore? Weiß der nicht das Du seine Beiträge nicht liest?"
Also habe ich mir das angeguckt und nach ner Nacht drüber schlafen, sehe ich mich gezwungen, darauf zu reagiern, weil ich mich von Dir falsch dargestellt fühle.
Ich kann dem nur widersprechen, weil du hier durch eine unscharfe Formulierung ein Strohmannargument aus dem Immersionsgedanken heraus formulierst.
Hast Du den ersten Saatz absichtlich weggelassen? Der ist für den Kontext durchaus wichtig gewesen, denn er macht die Bedingung klar unter dem ich den folgenden Satz als gültig betrachte. Wenn ...
Ich formuliere folgend tatsächlich unscharf und zwar weil ich nicht benennen könnte wann es zu kleinteilig ist. Aber wenn es dann zu viel ist ( und da wird es dann je nach Betrachter sehr, sehr unterschiedlich in der Wahrnehmung) dann haben wir Bloat (wieder unheimlich abhängig vom Betrachter, aber wer definiert das eigentlich? Ich sicherlich nicht!). Aber das es ein grundsätzliches Problem ist, sich in Kleinteiligkeit zu verlieren zu können, liegt auf der Hand und ist einfach wahr. Darüber wann das dann anfängt könnte man vermutlich wochenlang diskutieren, weshalb ich nichts dazu gesagt habe weil ich halt nicht weiß wann es der Fall ist. Was Du hier als Strohmann siehst, existiert also nicht (in meinem Kopf) weil ich ein allgemeines Problem angesprochen habe (ohne weitere Hintergedanken) vor dem Spieldesigner nunmal stehen.

Die Abbildung eines realen Sachverhalts muss nicht zwingend "Bloat" sein, sondern kann häufig eine Chance für interessante Spielinteraktionen sein. Beispielsweise Granaten und ihre Interaktion mit Deckung. Ginge heute auch sehr gut, Beispiel - man gibt angreifenden Einheiten ohne Granaten "fight last", wenn sie in Deckung angreifen. Die Gegenmechanik, Granaten, hebt diesen Nachteil auf. Wir haben dementsprechend ein Keyword, welches in einer Spielsituation keinen Unterschied macht. Das ist kein Bloat.

Nun wollte man sich "Granaten" allerdings als Option seitens GW erhalten und hat daraus ein Stratagem gemacht, welches wiederum Interaktionen mit der Schussphase hat, ein Timing braucht usw. Das heißt, wir haben hier ein unnötig großes Regelkonstrukt um ein Stratagem herum, welches, ohne dass du einen CP investierst erstmal gar nicht stattfindet.

"Bloat" sind insbesondere Dinge wie:
  • Datasheets, welche per Design mindestens eine Sonderregel haben müssen und die teileweise unlogisch zwischen ähnlichen Einheiten varriieren (warum ist der Redemptor stabiler als ein vergleichbarer Cybot mit dem Chassis)
  • Mehrere Datasheets ohne Not, wo es auch Ausrüstungsoptionen getan hätten (Infractors, Tormentors?)
  • Fraktionssonderregeln, weil alle das haben - Fraktionen unterscheiden sich bereits durch Profile und Regeln auf diesen Profilen, hier braucht es eigentlich keine grundsätzlichen Sonderregeln für alle. Die Spacemarines und ihre Variation der Fraktionssonderregel im Verlauf der Editionen zeigen ganz gut, dass es da eigentlich keine definierende Sonderregel gibt. Bei Necrons sieht das dann beispielsweise anders aus.
Als nächstes haben wir dann Fälle, wo "Vereinfachung und Abstraktion" zu merkwürdigen Regelinteraktionen führt. Die Transporterrregeln und Feuerluken (oder Plattform) sind hier ein schönes Beispiel. Statt der realistischeren Durchführung, dass ein im Transporter sitzendes Modell tatsächlich die Waffe abfeuert und dies einfach "aus der Luke" tut, haben wir eine Regelinteraktion, bei der der Transporter dies tut. Das wiederum braucht Klarstellungen bezüglich überhitzender Waffen oder Ausrüstung des Trägers der Waffe (beispielsweise Enhancements) da diese Ausrüstung ja nicht vom Transporter getragen wird.
Eine der wiederkehrenden nachvollziehbaren Darstellung was Du unter Bloat verstehst und eine Deiner Bewertungen des bestehenden Regelkörpers.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wofür dieser Absatz notwendig war. Du stellst hier Deine Gedankengänge dar und ich sehe keinen Zusammenhang zu dem was ich geschrieben hatte. Zumindest hatte ich keine Gedanken in diese Richtung unternommen (sonst hätte ich es wohl geschrieben), da ich eher allgemeingültig gesprochen habe und nicht auf das konkrete Regelwerk von GW bezogen.

Die falsche Dichotomie die du hier aufbaust, zwischen "abstrakt=spielbar" und "Simulation=kompliziert und unspielbar" besteht also so in der Realität nicht.
Und das hier ist es nun weswegen ich reagiere. Was soll diese Darstellung. Wo kommt das her? Mit keinem Wort habe ich das was Du mir hier unterstellst geschrieben, erwähnt, gemeint oder beabsichtigt. Ich bewege mich gedanklich immer in einem Sepktrum und nie in zwei Lagern. Es ist immer ein Von, Bis. Es geht immer von einem Extrem zum anderen und in dem dazwischen liegenden Raum bewegen sich dann irgendwo die Betrachter mit ihren Bewertungen und individuellen Wahrheiten. Also nix Dichotomie sondern Spektrum nur um das nochmal gerade zu rücken.

Darüber hinaus ist ein Spiel ist immer Abstraktion und eine Simulation auch, weil man etwas mechanisch nicht identisch zur Realität darstellt bzw. abbildet. Der Abstraktionsgrad ist eher entscheidend dafür ob wir von Spiel oder Simulation reden. Selbstverständlich ist beides spielbar und beides wird immer schlechter spielbar je komplizierter es wird.

Ich möchte Dich nun eindringlich und ein letztes mal bitten, mir keine Worte in den Mund zu legen. Bitte reagiere am besten gar nicht mehr auf meine Beiträge, weder mit Augenrollen Emoticons noch mit ausführlichen Beiträgen die "darstellen was ich eigentlich gemeint habe". Du weißt ganz genau das ich Dich auf ignore habe und Deine Beiträge nicht lese. Dadurch nehme ich mir auch die Möglichkeit auf eine Falschdarstellung meiner Äußerungen und der dahinterliegenden Absichten durch Dich zu reagieren, wohingegen Du jede Möglichkeit hast mich durch Deinen persönlichen - nicht objektiven - Filter darzustellen.

Wir sind in vielem unterschiedlicher Meinung und ich würde es wirklich gerne dabei belassen die jeweilige Meinung des anderen unkommentiert stehen lassen zu können. Natürlich ist es für mich einfacher weil ich Deine Beiträge nicht sehe. Dennoch wäre es ein Zeichen des nötigen Minimums an Respekt wenn Du diesem Wunsch nachkommen würdest. Besonders da Du ja immer die Doppelrolle des Users und Moderators ausfüllst.
 
  • Like
Reaktionen: Haakon
Wir sind in vielem unterschiedlicher Meinung und ich würde es wirklich gerne dabei belassen die jeweilige Meinung des anderen unkommentiert stehen lassen zu können. Natürlich ist es für mich einfacher weil ich Deine Beiträge nicht sehe. Dennoch wäre es ein Zeichen des nötigen Minimums an Respekt wenn Du diesem Wunsch nachkommen würdest. Besonders da Du ja immer die Doppelrolle des Users und Moderators ausfüllst.
Halte deinen Wunsch nicht für so durchdacht.
Schau dir mal die Reaktionen an, die Haakons Beitrag erhalten hat.

Man kann durchaus den Case aufmachen, dass dies ein konstruktiver Beitrag zum Thema war.
Das muss dir nicht gefallen, aber du solltest das auch nicht kontrollieren wollen.

Stell dir vor, es würden dich eine Handvoll aktiver Leute auf die Ignore-Liste setzen und genau diesen Wunsch an dich richten.
Damit würde das Forum praktisch nicht mehr für dich funktionieren, da du wie ein Ausgestoßener außerhalb vieler Themen bleiben müsstest, die zwischen diesen Leuten entstehen.

Halte ich nicht für eine faire oder auch nur gangbare Lösung.
Bzw. wüsste ich nicht, wo man die Linie ziehen sollte, vor allem, wenn ein Beitrag gegen keine der Forenregeln verstößt.