40k Gerüchte/Neuerscheinungen - 11. Edition Regel Releases

Das sie etwas gegen Spam tun wollen begrüße ich sehr. Aber ich warte erstmal auf die Umsetzung. Bisher war es ja auch oft so das wenn eine Einheit gute Regeln hat dann wird sie mitgenommen, selbst wenn GW sie 10 Punkte teuerer gemacht hat. Man hat halt eher woanders gespart, oder hatte einfach weniger Punkte am Ende über.
Vor allem bin ich gespannt wie das bei neuen Figuren wird die GW a den Mann (oder die Frau) bringen will. Kann mir gut vorstellen das sie dann beim Start keine Staffelung haben aber wenn dann der erste Update kommt heißt es dann: “Wir haben ‘gemerkt’ das diese Einheit stark ist und setzen daher die Staffelung ein” …
 
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Das sie etwas gegen Spam tun wollen begrüße ich sehr. Aber ich warte erstmal auf die Umsetzung. Bisher war es ja auch oft so das wenn eine Einheit gute Regeln hat dann wird sie mitgenommen, selbst wenn GW sie 10 Punkte teuerer gemacht hat. Man hat halt eher woanders gespart, oder hatte einfach weniger Punkte am Ende über.
Die Umsetzung ist wie bisher auch, gucken was gespielt wird, Punkte hoch setzen. Mit den selben Folgen, wenn es keine Alternative gibt, guckst du in die Röhre.
 
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Gegen Spam gibt es eine einfache Lösung : Limitierung.
Hat schon einmal geklappt das Einheiten eine 0-1 oder 0-3 Limitierung hatten als es noch etwas wie Armee Organisationspläne gab.

Dieser komische Kompromiss der da begangen wird hat gänzlich zwei Ursachen (naja, genau genommen eine einzige): GW will nicht von der Regel der 3 weg und GW will das sich der Kunde möglichst 3 mal die selbe Einheit kauft.

Und nun versucht man den Eindruck zu erwecken "das man etwas gegen spam" macht und dafür extra Stellschrauben einbaut.
 
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Jo, wenn man die Defiler zb. auf 0-1 beschränken würde, würden alle rumheulen, die sich mehrere gekauft haben oder einfach in ihrer Freiheit beschnitten fühlen, alles so aufzustellen wie sie es gewohnt sind.
Alternativen wären die Waffen/Abilities schlechter zu machen oder die Punktekosten pauschal zu erhöhen. Nicht wirklich das Optimum.
Hier eine Staffelung einzuführen finde ich einen guten Kompromiss.

Hat ja auch schon bei den Einheiten Größen funktioniert.
 
Oder sprechen wir mal konkret den Defiler an - bei den Emperors Children ist der mangels Predatoren, Helbrutes usw. beispielsweise die einzige Einheit in der Nische der Fernkampfoption mit hoher Reichweite. Ich würde persönlich auch nur einen spielen, aber ich verstehe beispielsweise auch, warum "ausweichen" da schwierig ist.
Was wäre denn die Alternative? Nach bisherigem Muster würden die Punkte für den Defiler hart nach oben korrigiert. Dadurch würden auch diejenigen bestraft, die nur einen gespielt haben und somit gar nicht den extremen „Exploit“ mitgenommen haben. Mit einem progressiven Punktesystem könnte man das geschickt umgehen, die Kosten für den einzelnen Defiler könnten gleich bleiben. Erst ab dem zweiten würde es teurer und beim dritten erst recht. So ließe sich im Umkehrschluss mehr Einheiten-Vielfalt erreichen.

Aus meiner Sicht wäre das auch gut für den Hobbyaspekt aus Sicht der „Normalo-Spieler“. Ich habe nämlich keine Lust (und auch keine Zeit) ständig irgendeinem Extrem-Konzept hinterherzulaufen, das schon in Grund und Boden generft wird, bevor ich mit bauen und bemalen fertig bin.

Bei meinen Drukhari galten beispielsweise Hellions als sehr schwach, bis Ende letzten Jahres der neue Codex kam. Dadurch hat sich das Meta komplett gedreht und es werden teilweise 20 und mehr Hellions gespielt. Ich gebe zu, dass ich da nicht hinterherkomme und das für mich auch eine ziemliche Spaßbremse ist.
 
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Was wäre denn die Alternative? Nach bisherigem Muster würden die Punkte für den Defiler hart nach oben korrigiert. Dadurch würden auch diejenigen bestraft, die nur einen gespielt haben und somit gar nicht den extremen „Exploit“ mitgenommen haben. Mit einem progressiven Punktesystem könnte man das geschickt umgehen, die Kosten für den einzelnen Defiler könnten gleich bleiben. Erst ab dem zweiten würde es teurer und beim dritten erst recht. So ließe sich im Umkehrschluss mehr Einheiten-Vielfalt erreichen.
Evaluation, warum die Einheit dreimal gespielt wird. Wenn es keine Alternative gibt, weil die in der Armeeliste einfach nicht drin ist, dann schaffst du auch nicht plötzlich:
Einheiten-Vielfalt
Woher soll die denn kommen, wenn in der Armeeliste genau eine Auswahl dazu drin ist.

Dann hast du im Umkehrschluss Listen, in denen einfach unglaublich viele redundante Einheiten sind, die dann häufig 10 Punkte weit auseinander liegen. Nehmen wir an, Sturmmarines sind zum durchführen von Missionen nun der heiße Scheiß, kosten derzeit 90 Punkte, dann 90, 100 und meinetwegen 110 Punkte. Dann spielst du als Spacemarine halt zweimal Sturmmarines und einmal Vanguard Veterans für 100 Punkte. Du hast also deutlich mehr Optionen auszuweichen. Wenn du das gleiche mit deinen Hellions versuchst, gibts in deinem Codex vielleicht gar keine Auswahl (wobei die DE in dem Fall ggf. noch Bikes und Harpyen haben).
Und nun denken wir das weiter, die Kontingente basieren darauf, Einheiten eines bestimmten Typs zu spielen und dafür Buffs zu bekommen. Wenn du nun statt der einen, eine andere Auswahl nehmen musst, kann sie dir aus dem Detachmentbonus fallen. Auch das klingt erstmal wie ein guter Kompromiss, bis du die Gesamtzahl der Einheiten und Redundanzen der einzelnen Listen vergleichst.

Ich würde sogar anders herum argumentieren und sagen, dass du, wenn du bisher nur eine Einheit jedes Typs gespielt hast, wenig Ärger mit den Patches hattest. Zumindest war abseits der Eldar immer irgendwas teurer und was anderes günstiger geworden, sodass ich nicht einmal meine Liste anpassen musste.
 
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Nur um das einmal festzuhalten:
Ich glaube, wir haben hier alle einen gemeinsamen Konsens. 😁
Crazy, ich weiß..
Nämlich darüber, dass diese Regel, sofern sie kompetent umgesetzt wird und mit gutem Augenmaß auf die Bedürfnisse der einzelnen Fraktionen eingeht, etwas Positives wäre.

Letztlich entscheidet aber die Durchführung darüber, ob sie gut ist oder nicht.
Beispiel: Wenn der zweite Defiler 5 Punkte mehr kostet und der dritte 15 Punkte mehr, dann ist das Ganze nur ein Furz gegen den Sturm.

Genauso gilt aber auch: Wenn die Regel nicht konsequent umgesetzt wird, also etwa für Defiler gilt, aber nicht für Executioner oder Rogal Dorns usw. dann verliert sie schnell an Sinn.

Oder der Punkte Anstieg ohne jeglichen Augenmaß einfach Identisch ist über alle Fraktionen hinweck usw.

Beispiele, nagelt mich nicht darauf fest, und es gibt sicher mehr Möglichkeiten das zu verkacken.
Aber Ihr versteht was ich meine.

Trotzdem muss ich sagen, dass allein die Tatsache, dass GW überhaupt auf diese Idee gekommen ist, schon überraschend ist.
Es ist natürlich nicht so, als hätte es solche Ideen nicht schon lange in der Community gegeben.

Aber für GW-Verhältnisse ist diese Einführung wirklich bemerkenswert.
So viel kann man Ihnen denke ich schon mal geben, und jetzt schauen wir mal ob Sie die Landung auch hinbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genauso gilt aber auch: Wenn die Regel nicht konsequent umgesetzt wird, also etwa für Defiler gilt, aber nicht für Executioner oder Rogal Dorns usw. dann verliert sie schnell an Sinn.
Das ist ja das Ding, du kannst es in bestimmten Fraktionen nicht konsequent umsetzen, denn der Sturmtrupp kostet beispielsweise 90 Punkte und die Vanguards derzeit 100. Es gab schon Zeiten, da wurden Sturmmarines 3mal gespielt und Missionen zu holen, in jeder Spacemarine-Liste, sodass sie teurer wurden. Und dann sind wir halt beim Problem, dem du ohne Armeeaufbau wie @Black Harlekin ihn erwähnt hat nicht bekommst. Der Spacemarine nimmt die nächst günstigere Einheit die was ähnliches tut und gut, während der Votann dumm guckt. Da wir Datasheets zufällig mal zusammen oder getrennt haben, wird das nur noch schlimmer.

Trotzdem muss ich sagen, dass allein die Tatsache, dass GW überhaupt auf diese Idee gekommen ist, schon überraschend ist.
Weiß ich gar nicht... vielleicht. Ich halte es für Aktionismus. Statt sinnvolle Regeln zu designen wird eine Scheinlösung gefunden, die am Ende genauso wenig oder viel wirkt, wie die 10 Punkte rauf oder runter bisher.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Sieger vom Super-Major bis auf 1 Spiel jedesmal 2-3 Defiler gegen sich.
Die Dinger sind ja auch grotesk broken - aber ansteigende Punkte sind dann auch nicht die Lösung, sondern die Regeln oder Punkte des Modells welches Broken ist anzupassen. Aber vorher müssen die Dinger halt verkauft werden.
 
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Das ist ja das Ding, du kannst es in bestimmten Fraktionen nicht konsequent umsetzen, denn der Sturmtrupp kostet beispielsweise 90 Punkte und die Vanguards derzeit 100. Es gab schon Zeiten, da wurden Sturmmarines 3mal gespielt und Missionen zu holen, in jeder Spacemarine-Liste, sodass sie teurer wurden. Und dann sind wir halt beim Problem, dem du ohne Armeeaufbau wie @Black Harlekin ihn erwähnt hat nicht bekommst. Der Spacemarine nimmt die nächst günstigere Einheit die was ähnliches tut und gut, während der Votann dumm guckt. Da wir Datasheets zufällig mal zusammen oder getrennt haben, wird das nur noch schlimmer.
Wie gesagt, Beispiele.
Man muß schon gutes Augenmaß haben.
Aber Grundsätzlich könnte diese Regel Potenzial haben hier viel gutes zu bewirken.
In Fraktionen wo solche EInheiten kritisch sind aufgrund der eingeschränkten Auswahl, könnte die Regel ja auch erst ab der 3. Unit greifen usw.
Diese Regel platt auf alle Fraktionen und Units auszubreiten macht natürlich nicht so viel Sinn.
 
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Nur um das einmal festzuhalten:
Ich glaube, wir haben hier alle einen gemeinsamen Konsens. 😁
Crazy, ich weiß..
Nämlich darüber, dass diese Regel, sofern sie kompetent umgesetzt wird und mit gutem Augenmaß auf die Bedürfnisse der einzelnen Fraktionen eingeht, etwas Positives wäre.

Da gehe ich schon einmal nicht mit. Du, als jemand der schon länger im Hobby unterwegs bist, hast keine Probleme dich daran anzupassen genauso wenig wie ich.

Aber ich denke an Leute die noch nichts oder kaum etwas mit dem Regelsystenen am Hut haben. Allein denen das klar zu machen das ein Modell basis zB 250 Punkte und das selbe Modell beim zweiten mal zB 265 kosten soll wird Lustig.

Der "Normalo" Spieler hat doch schon kein Bock auf die Detachments, Befehlsoptionen und die Punkte zählerei. Die möchten ein paar schicke Püppies über das Feld schieben und sich gegenseitig ums Feld kniffeln.

Problem ist das 40k inzwischen so auf Tunier geeicht das dein Bier und Bretzel Spiel nicht mehr Funktioniert, der Schadensoutput von Einheiten wurde größer, das Spielfeld kleiner und Rüstung hat so wenig wert das fast jede Einheit einen Retter haben muss.
Fähigkeiten sind Copy&Paste und Armeen haben kaum Identität mehr.

40k ist sehr Steril geworden und am meisten sieht man das in den Regeln.
 
Dann hast du im Umkehrschluss Listen, in denen einfach unglaublich viele redundante Einheiten sind, die dann häufig 10 Punkte weit auseinander liegen. Nehmen wir an, Sturmmarines sind zum durchführen von Missionen nun der heiße Scheiß, kosten derzeit 90 Punkte, dann 90, 100 und meinetwegen 110 Punkte. Dann spielst du als Spacemarine halt zweimal Sturmmarines und einmal Vanguard Veterans für 100 Punkte. Du hast also deutlich mehr Optionen auszuweichen.
Der Punkt ist natürlich wichtig und muss berücksichtigt werden. Wenn mehrere Datasheets nahezu deckungsgleich funktionieren, dann müsste der Anstieg der Punkte das auch berücksichtigen. Dann müssten theoretisch Gruppen gebildet werden, sonst bringt die Regel bei Fraktionen mit vielen redundanten Auswahlen weniger.

Letztendlich schließe ich mich der Meinung von @Lord Protector an: der Ansatz ist gut, die Umsetzung muss technisch aber auch gut sein.