Künstliche Intelligenz in der Praxis

Sehr schade, dass man das ganze nicht dazu nutzt um auf den zahlreichen Plattformen im Internet den Rassismus, Diskriminierung, Hass, Gewalt etc. stärker zu bekämpfen.

Aber da ist bisher wohl einfach noch nicht genug Geld zu holen... besser gesagt zu wenig Anreiz geschaffen.
Das sind alles Begriffe, die schlecht zu definieren sind bezüglich Strafbarkeit.
Rassismus außen vor, das geht sehr gut. Bei Diskriminierung wird es schon schwerer imHo, da greift aber Zivilrecht noch gut (Abmahnung, Unterlassung, Schadenersatz). Hass ist ein Gefühl und daher nicht sanktionierbar.
Gewalt im Netz? Körperliche Gewalt ist da ja nicht möglich und psychische Gewalt, da tut sich jeder Gesetzgeber schwer das zu definieren. Teils aus Gründen des nicht wollens (z.b. dt. Familienrecht, das kennt die psychische Gewalt wenn nur einseitig meistens aber garnicht) und teils aus des nicht Könnens. Was einem als Hass begegnet ist für den Anderen nur ne Harte Ansage. Wo einer schon psychisch angeknackst wird, zuckt der andere mit den Schultern. Das lässt sich nur kulturell regeln. Über soziale Tabus.

So was zu "bekämpfen" vor allem im digitalen Raum und dann noch automatisiert durch KI, endet verdammt schnell in sehr harter und brutaler Zensur, insbesondere, wenn erschaffene Durchgriffsmittel irgendwann Leuten in die Hände fallen, des es nicht mehr gut meinen.

Ich habe, bezüglich Experten KIs, dieses Jahr die eingebaute KI von Wiso Steuer für meine Erklärungen 24 und 25 mit genutzt. Fand die sehr angenehm und gut trainiert. Hat mir einiges aufgezeigt, was ich sonst übersehen hätte bzw was zu Rückfragen vom Amt hätte führen können.
 
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@KharnForever In meinem Beispiel sind die Experten Anwälte in einer größeren Kanzlei. Da geht es um richtig Geld, wenn die Fehler machen. Da wird schon ausgesiebt, das ist nicht die Politik, wo es nur Steuergeld ist.
Sorry, bitte nicht als Angriff verstehen aber das ist so dermaßen pauschal....was soll denn da den Expertenstatus belegen?

Das trifft doch auf so gut wie jede Kanzlei zu. Zudem darf ich immer dann "wenn es um richtig Geld geht" ein gewisse Neutralität in Zweifel ziehen. Das ist dann genau 1 Kanzlei die die KI füttert......das ist doch per se schon gefärbt. Ist doch mit Wikipedia genauso, wenn man da manche Diskussionen der Autoren mitverfolgt dann ist man am Ende eh nur verwirrt, weil teils komplett gegensätzliche Positionen vertreten werden.

Ich weiß ja nicht wo diese Kanzlei sitzen soll aber bei uns kann es doch dem Anwalt relativ egal sein, ob er das Verfahren gewinnt oder nicht. Entweder wird auf Honorarbasis abgerechnet oder nach RVG. Er wird ja nicht nach "Erfolg" bezahlt. Ich wage zu bezweifeln, dass diese Kanzlei für sich allen Ernstes eine Haftung annimmt, wenn entgegen Ihrer Beratung bzw. KI dann doch ein Verfahren verloren geht. Daher verstehe ich das Geld Argument als Beleg für den Expertenstatus nicht. Dann müsste Montana Black ja ein Experte auf jedem Gebiet sein...nach den ganzen Themen bei denen er schon seinen Send zu abgegeben hat 🙂

Machen wir uns nichts vor, wenn die Deutsche Umwelthilfe eine KI füttern würde, käme mit Sicherheit bei gleicher Frage eine andere Antwort raus, als wenn der deutsche Motor Sport Bund da was einstellt 😉

Ich glaube man macht als Mensch oft den Fehler, dass man beim Thema "Fakten" oft von einer schwarz/ weiß, richtig/ Falsch Prämisse ausgeht und daraus schließt, dass die KI dann eben auch bei entsprechendem Zulauf die richtige Antwort gibt.

In vielen Bereichen stehen aber viele Meinungen nebeneinander und es gibt eben nicht nur schwarz und weiß, sondern viele Grauzonen.

Zudem frage ich mich, wie denn eine KI z.B. auch Fehlurteile eines Gerichts einschätzen will. Wie oft habe ich es gehabt, dass ein Urteil durch das nächsthöhere Gericht aufgehoben wird. Daher interessieren mich erstinstanzliche Urteile / Beschlüsse meistens so gut wie gar nicht.

Auch kennt ein erfahrener Anwalt die Kammer und weiß worauf diese achtet und Wert legt, bzw. womit man mal eher durchkommt und womit nicht. Auch diese subjektiven Werte, die allein aus der menschlichen Interaktion entstehen kann die KI nicht abbilden. Und Richter sind auch nur Menschen und machen Fehler.

Anderes extremes Beispiel das dritte Reich:

Fast die gesamte Justiz (und das waren alles hochgebildete "Experten"), hat zu diesem Zeitpunkt ohne mit der Wimper zu zucken Todesurteile vollstreckt. Was wenn es da KI gegeben hätte?

Was wenn es eine Gruppe gibt, die eine KI nach den Rechtsmaßstäben wie manche die Scharia ausleben füttert?

Wie gesagt, ich bin der Meinung, dass jeder der eine KI zu einem bestimmten Thema füttert damit auch eine Absicht verfolgt und es in der menschlichen Natur liegt da auch eine persönliche Konnotation mit einzubringen. Und wer mehr Inhalt postet, mehr füttert umso wahrscheinlicher ist es, dass die KI auch genau diese Position vertritt.

Wenn Elon Musk jetzt Milliarden in die Hand nehmen würde, um im Internet zu verbreiten dass die Erde flach ist, und KI in erster Linie angefüttert wird oder durch das Internet lernt, dann würden doch Mindermeinungen (egal ob richtig oder falsch) untergehen und die Erde wäre eben laut KI flach 😉. Wie gesagt ich bin Null Techniker, stelle mir aber vor, dass eine KI viel mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet und dann eben die Ergebnisse nutzt die am meisten vorhanden sind.

Wir haben doch jetzt schon ein Problem mit falschen Infos und zu vielen Infos. Es gibt etliche rechtsradikale Gruppierungen z.B. die sich mittlerweile gerne hinter Umweltaktionen verstecken und lustige Flyer verteilen bzw. Zeitschriften verteilen. Da muss man schon dreimal hinschauen wer mit welcher Botschaft eigentlich dahinter steckt.

Vielleicht wird KI irgendwann so sein wie in der Science Fiction, aber sie wird ihren Ursprung immer in dem haben, was wir aus ihr gemacht bzw. mitgegeben haben und daher auch immer auch anfällig für Fehler sein, die wir ihr bewusst oder unbewusst vererbt haben.
 
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Hast ja recht, es ist pauschal, wenn ich das nur in einem Satz abhandele.

Ich denke wenn du anfängst ein gutes Juradiplom und international renomierte Großkanzleien anzuzweifeln, wird es irgendwann absurd. Irgendwo muss man eben einen Expertenstatus zusprechen und natürlich werden da auch immer andere Experten andere Meinungen zu haben.

Nicht jede Kanzlei betreut große Firmen, wo es um Millionenbeträge geht. Da hat man schon einen gewissen Ruf und will den auch erhalten.
Genau kenne ich mich da auch nicht aus und wir haben ja auch Experten auf dem Gebiet hier. Ich glaub das sind sogar mehrere Kanzleien, die sich da zusammen geschlossen haben. Ein Montana Black würde da nur ausgelacht, wenn er es überhaupt durch die Tür schaffen würde.
Noch wird die AI auch nicht eingesetzt, sondern trainiert. Eben diese Sachen soll sie ja auch lernen.

Das wir Menschen die AI, wie jede große Erfindung, zwangsläufig als Waffe benutzen werden: Geschenkt. Klar wird das passieren.
 
Ich denke wenn du anfängst ein gutes Juradiplom und international renomierte Großkanzleien anzuzweifeln, wird es irgendwann absurd.
Das finde ich als Jurist erstmal sehr juristenfreundlich und damit gut!😎

Im Ernst: Ein "Expertenstatus" (mal offen gelassen, was das konkret ist) bedeutet ja nicht, dass diese Experten vor Fehlern gefeit sind bzw. nicht bewusst Fehler begehen. Da ist in manchen Fällen ein Anzweifeln nicht nur ratsam, sondern auch geboten. Beispiel Hanno Berger:


Der war steuerrechtlich sowohl in praktischer wie theoretischer Hinsicht ein absoluter Experte, hat aber als Erfinder von cum-ex einen Schaden im Bereich mittlerer zweistelliger Millardenbetrag mitverursacht.
Und machen wir uns eines nicht vor: Die Nachfolger von Hanno Berger sind nicht erst seit heute schon massiv dabei, die bestehenden Systeme nach ähnlichen Lücken zu durchforsten. Leider dürfte das mittlerweile durch KI alles deutlich schneller gehen als bei Hann Berger vor über 20 Jahren. Dort war es nämlich seine ganz persönliche Erfahrung aus dem Staatsdienst, welche erst die Schlupflöcher nutzbar/bekannt gemacht hat. Dieses absolute "Insider"-Wissen dürfte bei hinreichend fortgeschrittener KI garnicht mehr notwendig sein.

Von daher ist gerade bei den großen Experten und Kanzleien wegen der Hebelwirkung eine Grundskepsis angebracht. Es ist halt nicht der "Einzelkämpfer", der in seiner Dorfkanzlei und 40 Jahren Erfahrung ausschließlich im Nachbarrecht einen staatsgefährdenden Schaden von dutzenden Miliarden anrichten kann...🤷‍♂️
 
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einen Schaden im Bereich mittlerer zweistelliger Millardenbetrag mitverursacht.
Für so etwas haben wir aber auch CSU/CDU Minister oder die Deutsche Bahn..

Letztere wird in diesen beiden Dokus entsprechend behandelt:
„Unsere Bahn: geliebt, verflucht – gefährlich?“
ZDF-Doku von Dunja Hayali – Deutsche Bahn fordert Löschung* oder Frontal Doku - Das Deutsche-Bahn-Desaster..

Ob eine gute KI bei der DB einige dieser kuriosen Entscheidungen beeinflusst hätte ?! 🤔🤷‍♂️


*bitte beachten, dass die DB bereits seit Erstausstrahlung des Beitrags erwirkt hat, dass das ZDF in der Doku gewisse Änderungen vornahm.

Und umso kurioser wie man nach 7Jahren ganz plötzlich wieder schwarze Zahlen direkt im drei stelligen Millionen Bereich schreibt..🤔
 
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Was Experten angeht würde ich da aus wissenschaftlicher Sicht ne ganz simple Perspektive aufmachen. Es gibt natürlich auch sehr komplexe Theorien in der Kompetenzforschung, aber mir gefiel diese simple immer am besten. Experten(tum) und Komptenz kann man sich aus drei Aspekten vorstellen, die zusammenkommen müssen, um Anerkennung finden zu können. Können (das was als Fähigkeiten oder moderner als Skill verstanden wird), Wollen (also innerer Antrieb, Überzeugungen und ein Glauben an sich) und Dürfen. Und gerade der letzte Aspekt ist eine soziale Konstruktion durch und durch, die nicht nur von Titeln, sondern auch davon abhängt, dass andere es einem zuschreiben, zu können was man da tut oder zu tun gedenkt. Traurtiges Beispiel dafür, dass das Dürfen sehr relevant werden kann, sind ausländische (NIcht-EU)-Bildungsabschlüsse. Was da an Können und Wollen verschwendet wird, geht auf keine Kuhhaut. Anyways! Wem ich seit ner Weile folge in Bezug auf KI ohne dass ich seine Eignung im strengen SInne überprüft habe, ist Max Fröhlich. Dem glaube ich dass er in dem Bereich promoviert, aber seine Beiträge sind auch gut gemacht.

Anyhow, aus verschiedenen Gründen planen wir uns einen kostenpflichtigen KI-Account zuzulegen. Einige von euch nutzen solche Accounts ja schon privat und/oder beruflich. Welche würdet ihr persönlich empfehlen, wenn es vor allem um Fragen des Alltags (Gesundheit, Rechtliches usw.) als Ersteinschätzung und Wegweiser zu handfesten und überprüfbaren Optionen aber auch beruflich im weiteren Sinne von Bewerbungsgesprächsvorbereritung in meinem Falle geht? Bis auf Grok würde ich keine mir bekannte KI prinzipiell ausschließen, aber Elon Musk versuche ich wo es irgendwie geht zu umgehen.
 
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Welche würdet ihr persönlich empfehlen, wenn es vor allem um Fragen des Alltags (Gesundheit, Rechtliches usw.) als Ersteinschätzung und Wegweiser zu handfesten und überprüfbaren Optionen aber auch beruflich im weiteren Sinne von Bewerbungsgesprächsvorbereritung in meinem Falle geht

Ich würde grundsätzlich bei so elementaren Fragen wie Gesundheit, Jura, Berufliches und Finanzielles KEINER heutigen KI vertrauen! Selbst nicht im Anfangsstadium.
Denn grade in diesen Bereichen hat ein Fehler gerne mal sehr drastische Folgen, und trotzdem büßt/haftet keiner für die eventuellen Konsequenzen, außer man selber. Gleiches natürlich auch, wenn man ne Beginner-Frage an die KI (teilweise falsch oder unvollständig) formuliert. Solange man nicht in der Lage ist, die Ergebnisse entweder selbst auf Richtigkeit prüfen zu können oder durch einen Dritten, ist das ein mE ein reiner Münzwurf an sehr sensibler Stelle.

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Bis auf Grok würde ich keine mir bekannte KI prinzipiell ausschließen
Ich würde es mir auch eher anders wünschen, aber bei den Fragen, die ich persönlich üblicher Weise an KIs stelle (hauptsächlich Popkulturelles, "alte Hüte" aus geisteswissenschaftlichen Bereichen und Suchen nach bestimmten Produkten) , hat sich Grok zumindest für mich als die mit Abstand beste und informativste rausgestellt...
 
Ich würde grundsätzlich bei so elementaren Fragen wie Gesundheit, Jura, Berufliches und Finanzielles KEINER heutigen KI vertrauen! Selbst nicht im Anfangsstadium.
Denn grade in diesen Bereichen hat ein Fehler gerne mal sehr drastische Folgen, und trotzdem büßt/haftet keiner für die eventuellen Konsequenzen, außer man selber. Gleiches natürlich auch, wenn man ne Beginner-Frage an die KI (teilweise falsch oder unvollständig) formuliert. Solange man nicht in der Lage ist, die Ergebnisse entweder selbst auf Richtigkeit prüfen zu können oder durch einen Dritten, ist das ein mE ein reiner Münzwurf an sehr sensibler Stelle.
Ja, ich verstehe deinen Einspruch und sehe das prinzipiell ähnlich, bin da aber auch nicht der eigentliche Nutzer. Ich hab es akzeptiert, dass es so genutzt wird und begleite das möglichst aufmerksam. Entscheidungen bedürfen am Ende immer der Konsultation von Expert*innen, die halt auch nicht immer so leicht beizukriegen sind. 🤷‍♂️

Ich würde es mir auch eher anders wünschen, aber bei den Fragen, die ich persönlich üblicher Weise an KIs stelle (hauptsächlich Popkulturelles, "alte Hüte" aus geisteswissenschaftlichen Bereichen und Suchen nach bestimmten Produkten) , hat sich Grok zumindest für mich als die mit Abstand beste und informativste rausgestellt...
Dann ist dein Nutzungsprofil nicht ganz mit meinem vergleichbar puuuuhhh. Bis auf die alten Hüte in der Geisteswissenschaft. Aber da bin ich selbst ne ganz gute Quelle. :-D

Ich hab mich schon vor Jahren von Twitter/X abgemeldet und will mit dem Kosmos dieses Menschen einfach so wenig wie möglich zu tun haben.

Haben und jetzt erstmal entschieden die gängigen Alternativen per Probe-Abo - wo möglich - eingehender zu testen. Aber falls wer ne PErspektive hat nehme ich die weiterhin gerne an.
 
Hier ein kleiner Bericht von Heise zu ChatGPT im Gerichtssaal: Hessische Richter kopieren erkennbar KI-Quellen. Zumindest im Recherche-Bereich scheint es genutzt zu werden. Solange es nicht als alleinige Quelle genutzt wurde, sehe ich da aber kein Problem. Das Werkzeug muss "nur" richtig eingesetzt werden, dann passt das ja.

@Telzo von der Qualität her unterscheiden sich die Modelle der großen Anbieter nicht wirklich. Schnapp dir einfach ein KI-Abo und teste drauf los. Falls es dir zusagt, bleib dabei, andernfalls wechseln.
So man die ChatBots ähnlich wie Wikipedia als Startpunkt einer Recherche nutzt und sich nicht blind drauf verlässt, klappt das schon.
 
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@Telzo von der Qualität her unterscheiden sich die Modelle der großen Anbieter nicht wirklich. Schnapp dir einfach ein KI-Abo und teste drauf los. Falls es dir zusagt, bleib dabei, andernfalls wechseln.
So man die ChatBots ähnlich wie Wikipedia als Startpunkt einer Recherche nutzt und sich nicht blind drauf verlässt, klappt das schon.
Yo, hab ja mit den diversen Frei-Abos schon Erfahrungen und habe jetzt eine OPENAI-Aktion mal angenommen um das bessere Modell zu testen. Der Unterschied, das liest man hier ja immer wieder zwischen den freien und den kostenpflichtigen ist relevant, der zwischen vielleicht wirklich nicht so sehr. Außer man möchte spezielle Funktionen die eines nicht hat. Danke!
 
Ich denke wenn du anfängst ein gutes Juradiplom und international renomierte Großkanzleien anzuzweifeln, wird es irgendwann absurd. Irgendwo muss man eben einen Expertenstatus zusprechen und natürlich werden da auch immer andere Experten andere Meinungen zu haben.
Kann dich da ja auch verstehen, man muss ja auch nicht überall das "böse" hinter vermuten aber ich z.B. habe das Gefühl, dass wir Menschen mehr und mehr aufhören kritisch zu hinterfragen.

Ich persönlich würde mich z.B. nie als Experten bezeichnen und mich persönlich interessiert auch Null wer einen Expertenstatus hat oder wie groß oder klein die Kanzlei oder Werkstatt oder Baufirma usw. ist. Ich gucke mir die Sachen an und entscheide dann, ob mich der Auftritt usw. überzeugt oder nicht.

Auch das Thema Sachverständiger und Gutachter vor Gericht ist ein ganz heikles Thema, bei denen es sich die Gerichte aus meiner Sicht viel zu leicht machen und viel zu schnell darauf bauen.

Und da bleibe ich dabei, dass die Gefahr groß ist, dass der KI zu viel vertraut wird und man nach und nach verlernt sich selbst eine eigene Meinung zu bilden.

Ich bin halt der Meinung, dass der Grundpfeiler jeder Weiterentwicklung die Skepsis ist. Und ja natürlich kann man das kritisch betrachten, wenn man eine international renommierter Großkanzlei den "Expertenstatus" abspricht.......ich kann nur für mich persönlich sagen.....bei mir bekommt niemand Vorschusslorbeeren und ich selber verlange auch keine.....egal ob "kleiner" Anwalt oder Großkanzlei......jeder muss sich bei mir erstmal beweisen 😎 , genau wie ich mich auch immer neu bei anderen beweisen muss und nichts würde ich von beiden übernehmen ohne selbst das ganze nochmal zu überprüfen und abzugleichen.....

Und daher würde ich persönlich nie eine KI wollen, die das Denken für mich übernimmt. Als Recherchetool so wie eine ggfs. erweiterte Wikipedia, ok das könnte ich mir noch vorstellen.....alles andere brauche ich persönlich nicht und will ich auch nicht.

Aber da ist jeder anders.....bekannter von mir hat ne app die ihm sagt wann er trinken soll......wenn ich das meiner Oma erzähle und die erzählt welche Herausforderungen deren Generation sich nach dem Krieg stellen musste, dann denke ich manchmal selbst bei mir daran, was ich eigentlich alles essentielle mittlerweile verlernt habe....wobei man früher natürlich auch nicht mit so einer InfoFlut zurecht kommen musste.

Aber es gibt ja auch Studien die belegen sollen, dass durch die immer weitere und frühere Nutzung digitaler Informationsmedien die Fähigkeit zu Problemlösung gerade bei Kindern/ Jugendliche immer weiter abnimmt.

Also wer es noch nicht rausgelesen hat.....ich bin jetzt kein Freund von KI 🤣
 
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