40k Im Dienst des Imperiums – Feldzug gegen den Pile of Shame

Höllvetia

Blisterschnorrer
19. Januar 2012
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VORWORT
Nach langer Zeit möchte ich nun auch hier einen Armeeaufbau im 40K-Bereich mit euch teilen. Der letzte und auch aller erste Armeeaufbau, den ich hier im Forum gestartet habe, ist , der meiner Bretonen - Die Wächter des Cordon Sanitaire für Warhammer Fantasy das aber zurzeit ruht. Doch nun möchte ich auch im 40K einen Armeeaufbau beginnen.

Dabei geht es mir allerdings weniger darum, eine spielbare Armee aufzustellen, sondern vielmehr darum, meinen mittlerweile nicht gerade kleinen Pile of Shame abzubauen. Über all die Jahre im Hobby haben sich unglaublich viele imperiale Modelle angesammelt: von Mordianern über die Stahllegion von Armageddon, Space Marines, einigen wenigen Sororitas über Steiners Galgenvögeln und vielen weiteren Miniaturen.

Das Ziel dieses Armeeaufbauprojekts ist, wie bereits erwähnt, meinen Pile of Shame nach und nach abzuarbeiten. Daher werden sich im Laufe dieses Projekts verschiedenste Elemente des Imperiums hier wiederfinden.

Während ich bei meinem Armeeaufbau der Bretonen sehr viel Zeit und Liebe auch in den Hintergrund der Charaktermodelle investiert habe, wird sich dieser Armeeaufbau hauptsächlich auf das Bemalen der Modelle konzentrieren. Vielleicht kommt hier und da etwas Hintergrund dazu, aber der Fokus liegt klar auf dem bemalen der Miniaturen.

ZIELE DES ARMEEAUFBAUS
Dieses Projekt verfolgt ein paar einfache, aber für mich wichtige Ziele.

1. Den Pile of Shame abbauen
Das wichtigste Ziel ist es, den über die Jahre angewachsenen Pile of Shame langsam und sorgfältig abzuarbeiten. Über viele Jahre haben sich zahlreiche imperiale Modelle angesammelt und nun sollen sie endlich Farbe sehen oder erneut bemald werden.

2. Bemalen, worauf ich gerade Lust habe
Der Fokus liegt darauf, das zu bemalen, was mir im jeweiligen Moment Freude bereitet.
Wenn ich heute Lust habe, Cadianer zu bemalen, dann werden Cadianer bemalt. Wenn ich übermorgen plötzlich das Bedürfnis habe, ein paar Space Marines dazwischenzuschieben, dann wird eben das gemacht. Das Projekt soll motivieren und nicht zur Pflicht werden.

3. Kein Fokus auf Spielbarkeit
Der Schwerpunkt liegt nicht darauf, eine spielbare Armee nach aktuellen Regeln aufzustellen. Ich spiele zurzeit ohnehin kein 40K. Vielmehr geht es darum, über die Zeit eine grosse imperiale Streitmacht aufzubauen. Eine Art Kreuzzug oder einen Teil einer Heeresgruppe des Imperiums.

4. Unterschiedliche Regimenter ,Organisationen und Heraldiken
Durch das große Sammelsurium an Modellen wird es schwierig sein, einen einheitlichen Armeestil zu verfolgen. Das ist aber keineswegs schlimm, ganz im Gegenteil.
Ich erinnere mich gut daran, dass imperiale Armeen früher oft aus vielen unterschiedlichen Regimentern und Organisationen bestanden so wie dies auch in der Lore dargestellt wird. Verschiedene Uniformfarben, verschiedene Heraldiken und Einheiten gehören einfach für mich, zu einer Imperialen Streitmacht.

Doch wo soll ich anfangen?
Beginnen werde ich weil ich vor Kurzem "den Fall von Cadia" gehört habe , mit Cadianern. Allerdings gefällt mir das klassische Farbschema der normalen Cadianer, respektive des 8. Cadia, nicht besonders. Ich erinnerte ich mich aber an einen uralten White Dwarf. Ich glaube, es war aus der Zeit der dritten oder vierten Edition, als die Cityfight-Regeln erschienen und Stadtkämpfe im Fokus standen. In einem dieser Hefte wurde eine Schlacht um Vogen gezeigt, und darin war auch das 122. Cadia-Regiment abgebildet. Es gab sogar einen richtig coolen Spielbericht gegen die Night Lords. Dieser Bericht ist mir irgendwie bis heute im Gedächtnis geblieben wie auch das Farbschema.

Deshalb habe ich beschlossen, einen Teil der Cadianer, die sich seit „Neuestem“ (also seit ungefähr zwei,drei Jahren) in meinem Besitz befinden, endlich zu bemalen und damit den Anfang zu machen.
 
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Das 122. Cadia

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Begonnen habe ich bereits von einigen Tagen mit dem Zusammenbau. Hier einmal die ersten Gedanken und Bilder...

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Für den Anfang gibt es 30 Soldaten und eine Kommandoabteilung
. Sentinels und Geschütze werden als nächstes folgen. Die Panzer werden irgendwann einem anderen Regiment zugeordnet und werden im 122 keinen Platz finden. Da ich nochmals eine Combat Patrol Box besitze, wird es dann Mal weitere 30 Cadianer geben für das 122.

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Für die Bases verwende ich Teile aus der Bitzbox und auch Spachtelmasse, dasd ich mit einem Silikonpinsel auftrage, um ein Schlachtfeld darzustellen. Ich möchte nicht zu viele Details auf die Bases verteilen. Aber in der Regel 1 bis zwei Gegenstände.
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Für die Bemalung nutze ich mal eine für mich neue Methode die ich im Netz gefunden habe.
Schwarze Grundierung, trockenbürsten mit grau sowie weiss und dann primär, mit shades und Contrastfarben darüber pinseln. Wobei die ersten Modelle eher weiss als etwas anderes wurden aber mal schauen wie es kommt 🙂

Sobald der erste Trupp fertig ist (voraussichtlich übermorgen) werde ich ihn euch präsentieren )
 
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Der zweite Trupp ist nun auch beendet. Merke gerade, dass ich bei der Beleuchtung etwas anderes gemacht habe als üblich aber jetzt auch egal.
Ebenfalls habe ich bei den schwarz-weissen Tarnmuster eine andere Technik genutzt. Werde bei den nächsten Modellen wieder die Variante nutzen wie beim ersten Trupp.
 
Dank dem begonnenen Nachtschichtblock komme ich mit dem drittem Trupp nicht so Vorwärts wie gewünscht doch Schritt für Schritt...

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Dafür habe ich ein wenig Bitz für die Bases zusammen geschnippselt. Darunter einen Gussrahmen verarbeitet der seit Jahrzehnten darauf gewartet hat 😀
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Vielen Dank allen für die positiven Feedbacks. Ist immer motivierend, wenn es nicht nur einem selbst gefällt.

Bin heute knapp nicht fertig geworden und jetzt muss ich zur Arbeit. Morgen wird dann noch der Staub und das Lackieren durchgeführt und dann kann ich den 3.Trupp in Farbe präsentieren 😁
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Nun hat auch die Kommandoabteilung ihre Farbe erhalten. Sobald ich den Tisch aufgeräumt habe, werde ich ein Gruppenfoto machen.
Anschliessend möchte ich mir unbedingt die verwendeten Farben notieren, damit ich künftig jederzeit nachvollziehen kann, welche Farbkombinationen ich genutzt habe.

Wenn dann alles erledigt ist , der Tisch sauber, das Foto gemacht, gibt es erst einmal eine kleine Plastikschlacht. Ich werde mich nun dem Basteln widmen und einige Einheiten so weit vorbereiten, dass sie für die Bemalung griffbereit sind und ich sponat nehmen kann auf was ich Lust habe

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Gruppenfoto 😁 Jetzt dürfen sie feierlich in die Vitrine einziehen um sich einzugraben und auf Verstärkung zu warten😁


Beim Hintergrund hab ich mir auch ein bisschen was überlegt aber nichts völlig Ausgeartetes, ich will im Gegensatz zu meinen Bretonen, nicht so viel Energie in den Hintergrund setzen. Aber ganz ohne Rahmen geht halt auch nicht. Und weil Armageddon gerade in aller Munde ist und sowieso schon immer so ein kleines Nostalgie Zentrum bei mir war (Man erinnere sich an epische Kampagnen, White-Dwarf-Berichte um die Schlacht von Tempestora und über wilde Nebenschauplätze auf einem Space Hulk oder einer Schnneelandschaft), ist die Sache eigentlich klar: Meine Truppe verteidigt jetzt offiziell Armageddon. Und somit können meine uralten Stahllegionäre endlich aus ihrer Verpackungs Stasis erwachen und sich der Armee anschliessen. Aber zuerst noch ein wenig Plastikzeugs zusammen mecken 😀




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Der Servoschädel für die Pict-Aufnahmen muss mal gewartet werden...
 

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Heute war so ein Tag, der sich angefühlt hat wie Weihnachten, Geburtstag und Jubiläum zugleich. Ich habe mich endlich mal durch eine meiner „Pile of Shame“ Kisten gewühlt und ganz ehrlich: Es war fast wie eine archäologische Ausgrabung der eigenen Kindheit.
Dabei sind so viele Erinnerungen wieder hochgekommen. Ich war wirklich erstaunt, was sich da alles noch versteckt hat, teilweise sogar noch original im Blister und Box! Unglaublich, was man über die Jahre alles vergisst...

Besonders gefreut habe ich mich über einige echte Schätze: Creed mit seinem treuen Standartenträger. Ich hatte völlig vergessen, dass ich den überhaupt noch besitze. Auch Al’Rahem und Chenkov sind wieder aufgetaucht, was mich richtig überrascht hat. Und dann dieser Moment, als mich plötzlich alte, bemalte Figuren aus der Kiste „angeschaut“ haben: Die uralten Gardisten aus Plastik!
Ein weiteres Highlight war ein alter Titan aus der Space-Marine/Epic-Zeit. Da kamen direkt Erinnerungen hoch, wie ich damals überhaupt zum Hobby gekommen bin: Ich hatte meinem Bruder mit meinem Taschengeld Space Marine für 119.- auf seinen Genurtstag gekauft nur um es am nächsten Tag umzutauschen, weil er eigentlich Warhammer 40K (2.Edi) wollte. Ich hatte schlicht die falsche Box gewählt weil mir das Bild auf der Packung besser gefallen hat. Musste sogar noch einen Franken drauf bezahlen den ich aber nicht hatte also übernahm er dies😄

Neben all dem habe ich noch weitere Valhallaner, einige Catachaner, Steiners Galgenvögel sowie mehr Mordianer und Prätorianer gefunden, als ich eigentlich dachte noch zu besitzen. Offenbar habe ich längst nicht alles bemalt, wie ich immer angenommen hatte.
Jetzt kreisen natürlich direkt die Ideen: Gerade bei den Mordianern überlege ich, ob ich ihre Waffenteams nicht für die schweren Waffen der Cadianer verwenden könnte. Der Gedanke, alte Modelle mit neuen Bausätzen zu kombinieren, reizt mich gerade sehr. Oder aus den meisten Zinnmodelen einen zusammengelegten Zug aus überlebenden zu bilden. Würde auch zur Thematik von Armaggedon passen. Mal schauen ...

Ich habe noch zwei weitere kleinere Kisten die ich bei nächster passenden Gelegnheit sortieren werde. Bin gespannt was dort noch zu finden ist.

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