VORWORT
Nach langer Zeit möchte ich nun auch hier einen Armeeaufbau im 40K-Bereich mit euch teilen. Der letzte und auch aller erste Armeeaufbau, den ich hier im Forum gestartet habe, ist , der meiner Bretonen - Die Wächter des Cordon Sanitaire für Warhammer Fantasy das aber zurzeit ruht. Doch nun möchte ich auch im 40K einen Armeeaufbau beginnen.
Dabei geht es mir allerdings weniger darum, eine spielbare Armee aufzustellen, sondern vielmehr darum, meinen mittlerweile nicht gerade kleinen Pile of Shame abzubauen. Über all die Jahre im Hobby haben sich unglaublich viele imperiale Modelle angesammelt: von Mordianern über die Stahllegion von Armageddon, Space Marines, einigen wenigen Sororitas über Steiners Galgenvögeln und vielen weiteren Miniaturen.
Das Ziel dieses Armeeaufbauprojekts ist, wie bereits erwähnt, meinen Pile of Shame nach und nach abzuarbeiten. Daher werden sich im Laufe dieses Projekts verschiedenste Elemente des Imperiums hier wiederfinden.
Während ich bei meinem Armeeaufbau der Bretonen sehr viel Zeit und Liebe auch in den Hintergrund der Charaktermodelle investiert habe, wird sich dieser Armeeaufbau hauptsächlich auf das Bemalen der Modelle konzentrieren. Vielleicht kommt hier und da etwas Hintergrund dazu, aber der Fokus liegt klar auf dem bemalen der Miniaturen.
ZIELE DES ARMEEAUFBAUS
Dieses Projekt verfolgt ein paar einfache, aber für mich wichtige Ziele.
1. Den Pile of Shame abbauen
Das wichtigste Ziel ist es, den über die Jahre angewachsenen Pile of Shame langsam und sorgfältig abzuarbeiten. Über viele Jahre haben sich zahlreiche imperiale Modelle angesammelt und nun sollen sie endlich Farbe sehen oder erneut bemald werden.
2. Bemalen, worauf ich gerade Lust habe
Der Fokus liegt darauf, das zu bemalen, was mir im jeweiligen Moment Freude bereitet.
Wenn ich heute Lust habe, Cadianer zu bemalen, dann werden Cadianer bemalt. Wenn ich übermorgen plötzlich das Bedürfnis habe, ein paar Space Marines dazwischenzuschieben, dann wird eben das gemacht. Das Projekt soll motivieren und nicht zur Pflicht werden.
3. Kein Fokus auf Spielbarkeit
Der Schwerpunkt liegt nicht darauf, eine spielbare Armee nach aktuellen Regeln aufzustellen. Ich spiele zurzeit ohnehin kein 40K. Vielmehr geht es darum, über die Zeit eine grosse imperiale Streitmacht aufzubauen. Eine Art Kreuzzug oder einen Teil einer Heeresgruppe des Imperiums.
4. Unterschiedliche Regimenter ,Organisationen und Heraldiken
Durch das große Sammelsurium an Modellen wird es schwierig sein, einen einheitlichen Armeestil zu verfolgen. Das ist aber keineswegs schlimm, ganz im Gegenteil.
Ich erinnere mich gut daran, dass imperiale Armeen früher oft aus vielen unterschiedlichen Regimentern und Organisationen bestanden so wie dies auch in der Lore dargestellt wird. Verschiedene Uniformfarben, verschiedene Heraldiken und Einheiten gehören einfach für mich, zu einer Imperialen Streitmacht.
Doch wo soll ich anfangen?
Beginnen werde ich weil ich vor Kurzem "den Fall von Cadia" gehört habe , mit Cadianern. Allerdings gefällt mir das klassische Farbschema der normalen Cadianer, respektive des 8. Cadia, nicht besonders. Ich erinnerte ich mich aber an einen uralten White Dwarf. Ich glaube, es war aus der Zeit der dritten oder vierten Edition, als die Cityfight-Regeln erschienen und Stadtkämpfe im Fokus standen. In einem dieser Hefte wurde eine Schlacht um Vogen gezeigt, und darin war auch das 122. Cadia-Regiment abgebildet. Es gab sogar einen richtig coolen Spielbericht gegen die Night Lords. Dieser Bericht ist mir irgendwie bis heute im Gedächtnis geblieben wie auch das Farbschema.
Deshalb habe ich beschlossen, einen Teil der Cadianer, die sich seit „Neuestem“ (also seit ungefähr zwei,drei Jahren) in meinem Besitz befinden, endlich zu bemalen und damit den Anfang zu machen.
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