Die Zeit der Helden nähert sich dem Ende! Abschluss Kapitel 4
Status: Übergang Kapitel IV → Kapitel V
Ferrus Magna: Weiter unter dem Griff des Chaos?
Kapitel IV neigt sich dem Ende.
Das Kapitel der Helden.
Der Herrscher.
Der Tyrannen.
In den Eingeweiden von Ferrus Magna wurden Schlachten geschlagen,
die keine Chronik vollständig erfassen kann.
Zwischen zerborstenen Kathedralen,
in den Schächten unter der Makropole,
an den Mauern der Bastionen und in den Hallen vergessener Wahrheiten
wurde entschieden, wer noch den Anspruch erhebt, über diese Welt zu urteilen.
Neue Mächte sind auf das Feld getreten.
Die goldene Elite des Imperators selbst –
die Adeptus Custodes.
Wo sie marschieren, erzittern selbst Veteranen des langen Krieges.
Wo sie kämpfen, wird der Wille des Imperators in Gold und Blut geschrieben.
Doch sie kamen nicht allein.
Das Astra Militarum marschiert in großer Zahl auf Ferrus Magna auf.
Regimenter aus Stahl und Fleisch, Männer und Frauen, die wissen, dass sie sterben werden – und dennoch vorwärts marschieren.
Die Inquisition selbst hat ihre Hand auf diese Welt gelegt.
Kein Rückzug.
Keine halben Maßnahmen.
Nur Urteil.
Die Söhne des Russ kämpfen wie Bestien in den Ruinen, ihre Helden längst zu Legenden geworden.
Sie halten dort, wo andere längst gefallen wären.
Und weitere Orden der Space Marines sammeln ihre Kräfte.
Die Söhne Vulkans, Ritter des Imperators und namenlose Veteranen alter Kriege – sie alle erkennen dieselbe Wahrheit:
Ferrus Magna darf nicht fallen.
Und doch…
selbst all das konnte das Blatt nicht wenden.
Nein.
Sie haben Ferrus Magna nicht gerettet.
Sie haben nur etwas Zeit erkauft:
Einige Stunden.
Einige Tage.
Ein letztes, kostbares Aufbäumen gegen das Unvermeidliche.
Denn das Chaos dominiert weiterhin.
Wie ein eiserner Würgegriff liegt es um die Makropole.
Die World Eaters opfern weiterhin Blut in den Straßen.
Die Emperor’s Children haben aus Ruinen Tempel des Exzesses gemacht.
Die Iron Warriors brechen systematisch jeden letzten Widerstand.
Die Death Guard tragen ihre Seuchen durch Schächte, Hab-Blocks und Kathedralen – wo sie marschieren, stirbt nicht nur Fleisch, sondern Hoffnung.
Das dunkle Mechanicum lässt Maschinen auf eine Weise atmen, wie sie es niemals sollten.
Und zwischen ihnen plündern und Rauben weitere Chaos Warbands!
Doch auch die Xenos verschwinden nicht.
Sie werden stärker...
Die Necrons erheben sich weiterhin aus vergessenen Gruften.
Lautlos.
Methodisch.
Unaufhaltsam.
Tief unter Ferrus Magna brechen die Tyraniden aus den Subleveln hervor.
Nicht als Invasion.
Sondern wie Hunger selbst.
Die Schächte leben.
Und sie fressen zurück.
Auf dem Hohlmond sind noch immer Vertreter des Sternenreichs der Tau.
Sie warten auf ihren Augenblick.
Selbst Sol Mortis scheint näher.
Nicht heller.
Nicht größer.
Nur… präsenter.
Ferrus Magna spürt es.
Jeder Krieger spürt es.
Die Stadt verändert sich immer schneller.
Und doch:
Noch ist Kapitel IV nicht abgeschlossen.
Noch ist nicht alles entschieden.
Noch stehen Helden.
Noch marschieren Armeen.
Noch gibt es jene, die glauben, dass Ferrus Magna gerettet werden kann.
Drei Tage.
Nur noch drei Tage...
Drei Tage, um Bastionen zurückzuerobern.
Drei Tage, um Tyrannen zu erschlagen.
Drei Tage, um das Herz dieser Welt zu erreichen.
Danach…
beginnt Kapitel V.
Und dann wird nicht mehr gefragt,
ob Ferrus Magna gerettet werden kann...
Noch ist Zeit.
Wenig.
Blutig.
Teuer.
Aber Zeit.
Nutzen wir sie.
Oder Ferrus Magna wird es für uns tun.
Sol Mortis wacht.
Stahl erinnert.
Und die letzten Tage haben begonnen.