40 MaC Series II - 2 Runde

Ich bin auch hin, obwohl ich vorher schon total geschlaucht war. Die nette Atmosphäre und Platz 4 waren den Streß aber absolut wert^^
DIe Extrazeit hat einen großen Unterschied gemacht. Man hatte bessere Chancen langfristige Strategien und Pläne durchzusetzen. Es war halt ein angenehmeres Spielen. Dazu noch überall freundliche Spieler, ein Raphael, der sich riesen Mühe gemacht hat und ein großes Lob für die ganze Arbeit verdient.
Ich würde mich auch mal wieder über ein team-Turnier freuen^^.
 
Moin,

der MaC ist vorbei und nächstes Jahr geht es weiter.

Habe nun an euch die Frage, was sich für die weiteren Turniere (Kritikpunkte) optimieren lässt.

Sei es der Ablauf, Organisation, Platten, Gelände, Punktematrix.

Was hat euch gut gefallen und was ging gar nicht?

Wie ihr mich ja kennt, versuche ich es angenehmer für alle (Mehrheit) zu machen.


Grüße Euer Raffy
 
Werte Hobbyfreunde!

Auch wenn ich leider (wieder mal) aus persönlichen Gründen nicht an dem Turnier teilnehmen konnte, so bin ich natürlich, wie Raffael auch, an Feedback interessiert, um euren Wünschen und Vorstellungen eher zu entsprechen und ein noch besseres Turniererlebnis zu ermöglichen. Die häufigste Kritik scheint ja die S/U/N-Matrix zu sein. Ich möchte nur kurz erläutern, WARUM ich persönlich diese Matrix mit Blick auf ein Turnier als Ganzes für *fairer* halte, auch wenn die Matrix sich im Einzelnen eventuell *unfairer* anfühlt.


Mein (persönlich *unfairstes*) Turnierergebnis-Horrorszenario bei einem 3-Spiele-Turnier und 20:0er-Matrix als A-Wertung:

Spieler A gewinnt Runde 1 mit einem 20:0

Spieler A gewinnt Runde 2 erneut mit 20:0


Spieler B spielt Runde 1 mit 15:5

Spieler B spielt Runde 2 mit 18:2

Vor dem Finalspiel in Runde drei ist Spieler 1 Erster mit 40:0 Punkten, Spieler B ist Zweiter mit 33:7 Punkten.


Finale: Spieler B gewinnt solide mit 13:7 gegen Spieler A, also ein würdiges Finale und ein SIEG!


TROTZDEM hat Spieler A nun immer noch 47 Turnierpunkte und Spieler B *nur* 46 Turnierpunkte. Dabei hat Spieler B drei mal gewonnen! Spieler A hingegen hat nur 2 Spiele gewonnen und ein (1) Spiel deutlich VERLOREN, tatsächlich SOGAR das FINALE!!! TROTZDEM soll Spieler A der Turniersieger sein?!?

Bei der SUN Matrix ist das genau anders, Spieler B ist der einzige Spieler mit drei Siegen und liegt damit eindeutig und klar auf dem ersten Platz des Turniers! Verdient, möchte ich meinen...


Und GENAU da liegt das Problem! Und das ist eine Grundsatzentscheidung:

1. Will man *Scheingenauigkeit* bei der vermeintlichen Höhe des Sieges in der A-Wertung, wobei diese *Scheingenauigkeit* zugleich in den Aufbau der gespielten Armeen spürbar eingreift und im Endeffekt bei der TurnierENDwertung sogar MASSIV ungerecht sein kann?!? Spieler können sich so durch "Noobs" und/oder Paarungsglück in den ersten Runden #vollsaugen# und haben dann einen Puffer gegenüber einem ansonsten vielleicht sogar besseren Spieler im Finale, der aber diesen Puffer dann einfach nicht mehr in der notwendigen Höhe kompensieren kann. Auch, weil der Spieler mit dem Puffer das weiß und es sich erlauben kann, passiv zu spielen.

ODER

2. Will man am Turnierende NUR den Spieler oben haben, der tatsächlich JEDES Spiel gewonnen hat, egal wie hoch? Der sich den Turniersieg verdient hat aufgrund einer eindeutigen SUN-Matrix, auch wenn mancher Sieg und manche Niederlage vielleicht knapp war? Auch wenn sich manche knappe Niederlage natürlich persönlich schlecht anfühlt, aber genau so süß ist der knappe Sieg auf der anderen Seite.


Im Endeffekt, aber das ist nur meine Meinung, kein Angriff, haben wir die Wahl zwischen Fußball, wo auch nur ein (1) Fehler das Spielgeschehen auf den Kopf stellen kann und auch die schwächere Mannschaft durch eine (1) brillante mal 1:0 gewinnen kann (S/U/N)
ODER
wir spielen Handball, wo es eben auf die kontinuierliche Leistung ankommt und im Regelfall die über 60 Minuten bessere Mannschaft das Spiel gewinnt?!?

Jetzt etwas polemischer formuliert: Für mich persönlich ist die SUN-Wertung die *härtere* Wertung, die Siegertypen ;-) bevorzugt, die charakterlich auch mit einer knappen Niederlage umgehen können. Oder um es mit Klopp´s Worten zu sagen: "Ich halte es für besser, Spielern die Lust am Gewinnen nahezubringen als die Angst vorm Verlieren."

Selber bin ich eigentlich Handballer von Haus aus, aber bezogen auf Turnier-Warhammer 40K bin ich siegorientierter Fußballer, dem es dann letztenendes egal ist, ob er 1:3 oder 1:7 verliert. Und darum geht´s meiner Meinung nach: Um ein 40K-Spiel bis zum Ende spannend und dynamisch zu gestalten, darf es nicht nur darum gehen, ein paar Punkte zu sichern, sondern es muss immer noch probiert werden, auf Sieg zu gehen. Weil Niederlage bei einer SUN Matrix immer gleich Niederlage ist, egal wie hoch! Und wenn man eh schon deutlich verloren hat, dann nimmt man bei 40K eben noch so viel vom Gegner mit wie möglich und zeigt Sportsgeist sowie spielerische und charakterliche Größe in der Niederlage.


Für mich keine Frage, was ich persönlich bevorzuge, aber genau wie mit dem T³-FAQ, ich mache das nicht für mich, sondern für die Spieler! Teilt mir eure Meinungen, Erfahrungen und Vorschläge zu dem Thema bitte mit.


Gruß
General Grundmann
 
Um ein 40K-Spiel bis zum Ende spannend und dynamisch zu gestalten, darf es nicht nur darum gehen, ein paar Punkte zu sichern, sondern es muss immer noch probiert werden, auf Sieg zu gehen. Weil Niederlage bei einer SUN Matrix immer gleich Niederlage ist, egal wie hoch! Und wenn man eh schon deutlich verloren hat, dann nimmt man bei 40K eben noch so viel vom Gegner mit wie möglich und zeigt Sportsgeist sowie spielerische und charakterliche Größe in der Niederlage.

Gabs dazu nicht schon mal ein Thema? Vielelicht sollte mand as noch mal ausgraben ^^

Das Problem ist halt, das es nicht bis zum Schluß spannend ist, wenn es eben nix mehr zu gewinnen gibt. Wie süß waren meine Spiele gegen Topspieler die ich nur knapp verlor und mir immerhin 7-9 Punkte sichern konnte... das waren die eigentlichen persönlichen Turnierhilights für mich... und so gehts vielen. Und deswegen stößt du mit deiner S/U/N Matrix in Deutschland auf so heftigen Wiederstand. Keiner möchte seine hart erkämpften Punkte verlieren, die es einem schwächeren Spieler ermöglichen noch ein paar Punkte aus einem Spiel mitzunehmen. Oder aus Missmatches noch etwas rauszuholen... Kämpfen tut nur der der was gewinnen kann und das ist in dne seltesten Fällen das Spiel, jedoch fast immer ein paar Punkte... Auf guten Sportsgeist zu vertrauen um aussichtslose Spiele noch zuende zu spielen find ich da ziemlich illusorisch.

Unschöne Situation kann es übrigens auch mit deiner S/U/N Matrix geben.

Und meiner Meinugn nach passt zu einem Strategiespiel keine "alles oder nix" Wertung...

Ich werd nicht am Mac teilnehmen, also sorry fürs einmischen, vielleicht reaktivieren wir den dazugehörigen Disskusionsthread ja mal wieder 😛 ...oder machen einen neuen^^
 
Für einen Top Spieler ist es genau so Frustrierend nach S-U-N nur knapp zu gewinnen. Ich denke GG stimmt mir zu, dass es eine vernünftige Sekundärwertung geben muss. Und die ist am ende in den oberen Rängen genau so entscheidend.

Die Platzierungen unterscheiden sich letztendlich nur in den einzelnen "Leistungsgruppen". Wer nach 20:0 im Mittelfeld gespielt hat, findet sich auch nach SUN im Mittelfeld. Nur die Reihenfolge wird sich ändern.

Du hast dann eben Typen die 3 mal gewonnen haben und es im Detail unter sich ausmachen. Der der dann gegen dich nur ein 9-7 geholt hat ist dann der der weint. 😉
 
@GG: Ich persönlich finde SUN in Ordnung. Am Wochenende hab ich +10, +4 und -8 gespielt, weshalb ich wohl bei einer 20er Matrix ähnlich abgeschnitten hätte.
Was ich aber ändern würde, wäre folgendes: Wenn du schon die Fußball-Anleihen hinzuziehst, würde ich das anders staffeln.
Niederlage : 0 Punkte
Unentschieden: 1 Punkt
Sieg: 2 Punkte (hier gingen auch 3, muss man mal überlegen 😉 )

Ich hab nur viele lange Gesichter gesehen, die beim -1 Ergebnis erstaunt gefragt haben: "Was?! 20:0?!"
Das 20:0 ist zu stark vorbelastet und daher unbrauchbar als Anzeiger der Ergebnisse, weil sich der Verlierer unumgänglich benachteiligt fühlt, weil er das 20:0 als maximales Ergebnis gegen sich kennt, aber es nicht mit einem einfach Sieg in Verbindung bringt 😉

@Raffy: Schönes Turnier 🙂 Komme gerne wieder.
 
Ich wäre für 3/1/0.

Aus der Erfahrung mit unseren "Münster Massakern": dort haben wir in den letzten Jahren beide Systeme ausgerechnet (wenn auch natürlich immer nur eins angewendet wurde) und die Ergebnisse waren fast immer identisch. Auf dem Treppchen kam es sogar nur einmal zu einer Verschiebung.

Wenn man wirklich "aussagekräftige" Turnierergebnisse haben möchte muss man wohl eher ganz wo anders ansetzen. Turniere dürften dann nur noch von maximal 32 Leuten besuchten werden und fünf Spiele wären Pflicht. 😉 Ein Ein-Tages-Turnier wäre dann schon mit 8 Spielern "voll".

Aber ich bin auch dafür, dass nur der Spieler mit drei Siegen ein Turnier wie das MaC gewinnen sollte und nicht hinter einem zwei "20:0" und einem "10:10" abstinken sollte. Hier gibt es natürlich auch die Gefahr, dass sich zwei dominierende Spieler eventuell noch im Finale gegenseitig rausnehmen und der Underdog gewinnt - aber solange nicht alle gegen alle spielen, ist das halt so ...

Das eine solche Punktrechnung bei Einzelnen dazu führen könnte, dass sie dann nicht mehr "Alles" geben, ist vielleicht nicht mal schlecht. Ehrgeizige Gegner sind selten nette Gegner (und es ist ein Hobby verdammt). Außerdem gehört sowas für mich in den Bereich "Charakterschwäche". Wer zum Turnier kommt ist zum Spielen dort (das sollte Grundvorraussetzung sein, wenn man außerdem noch mit dem Anspruch da ist, gewinnen zu wollen, ist das Privatsache 😉 ) und sollte seine Spiele dann auch durchziehen – egal wie sie ausgehen.

Eine Idee wäre vielleicht noch Unentschieden ganz abzuschaffen. 😀
Läßt sich in einem Spiel kein Gewinner ermitteln haben halt beide verloren. 😉
 
Weil das Ergebnis einfacher ist, prägnanter und ehrlicher ... 😉
SuN ist nunmal wirklich leichter, als eine 20:0 Matrix. Vor allem im Design der Missionen. Gewonnen ist gewonnen.

Gut, anscheinend wird die 20:0 Matrix ja trotzdem benötigt, für die Sekundärwertung... also sind die Vorteile auch wieder dahin...
 
Moin,

ich finde das SUN - System gut und eine 20ger Matrix sieht am Ende für mich als Organisator besser aus, wenn ich die Ergebnisse in T3 reinstelle. So hat der erste Platz inkl. Bemalung 65 Punkte.

Würde es nur 3 / 1 / 0 oder 2 / 1 / 0 Punkte geben, könnte ich die Bemalbewertung auch schon fast vergessen, da der Spieler max 6 - 9 Punkte holen können.

Es sieht für einen Spieler nicht toll aus und viele haben das denke ich nicht so verstanden (am Turniertag). Viele hat dann nach dem ersten Spiel schon die Lust gefehlt weiter zu spielen, weil sie dann gemerkt haben, dass sie nicht mehr oben mitspielen werden, egal wie die anderen Spiele ausgehen.

Ich werde das System bei behalten und mich weiterhin nach GG richten.

Des Weiteren fanden das einige Spieler blöd, dass die Bemalung in die primäre Wertung kam.

Bei dieser Wertung kann man durch die Bemalung in den oberen und unteren Plätzen nicht so weit abweichen. Aber wer wirklich in einem Turnier den ersten Platz beansprucht sollte nicht nur alle Spiele gewinnen sondern auch mit einer Armee kommen die Bemalt ist. Beim MaC hätten sich die ersten 3 Plätze auch ohne Bemalwertung nicht geändert.

Wo die Bemalung dann sehr stark eingreift sind die mittleren Plätze. Da es viele Spieler gab, welche 2 Spiege oder 1 Sieg hatten, kann man mit einer nicht bemalten Armee schon tiefer fallen. Dies kann durch ein oder zwei starke Spiele (wenn man die / das andere👎 nicht so hoch abgegeben hat) kompensieren.


Grüße Euer Raffy




p. s.

Fragen zum neuen Gelände:

1. Ist es euch überhaupt aufgefallen.
2. Wie hat es euch gefallen.