Glaube, für Turnierspieler gilt das auch, da sie eben sehr gerne innerhalb der Meta-Choices bleiben.
Aber außerhalb davon gibt es einfach Einheiten und Detachments, die GW praktisch vergessen hat, weil sie auf Turnieren keine Rolle spielen (woran das wohl liegen mag …).
So halte ich die BT-Detachments nicht nur für sehr schlecht gebalanced, sondern auch handwerklich für ziemlich mies umgesetzt.
(Godhammer +1 to hit, super für die SBs die auf 2+ treffen, danke GW …)
Aber das ist für GW offenbar kein Problem, das sie adressieren müssen, sollen BT halt die Vanilla-Detachments spielen.😒
Und die Victrix Guard war zum Release so lächerlich mächtig, dass man durchaus den Case machen kann, dass dies in vollem Bewusstsein seitens GW geschah und anschließend fast schon widerwillig (mehrfach) generft wurde. Während die Sword Brethren geradezu ultra-balanced gewesen sind, weil GW Angst hatte, dass diese zu extrem wären, wenn man denen die 4. Attacke ließe … klar.
Also ja, ich denke, die 10th war für Turnierspieler ein Segen.
Aber davon ab hat sie in meinen Augen nicht sonderlich viel besser gemacht als die vorherigen Editionen.
So empfand ich die Spiele gegen die DG stets als bockhart, wo ich gefühlt extra auf die Mütze bekommen habe, wenn ich einfach nur gespielt habe, worauf ich Lust hatte.
Auch die Spiele gegen die Imperial Guard waren teils absolut absurd, was den Output anging.
Also ja, ich denke, Turnierspieler mit mehreren Armeen, die Modelle und Detachments spielen, die gerade „funktionieren“, können vermutlich mit der 10th sehr glücklich sein.
Hast du aber ein lore-friendly Armeekonzept im Sinn, merkst du schnell, dass die Armeen zum Teil sehr extreme Balanceunterschiede haben, die sich erst auf hohen Spielniveau mit allem, was dazugehört, halbwegs relativieren.