Balance 11. Edition Disskusion

Erwarte nicht zu viel, man könnte dann enttäuscht werden 😉
Ganz sicher wird GW nicht enttäuschen zu Beginn einer neuen Edition. Zu Beginn/während der 8/9ten (?) gab es die untreffbare Charakter/Culexusliste, Rhino Sniping, 30 Mortals pro Runde Thousand Sons. Zu Beginn der 10ten mussten Eldar dreimal generft werden weil die broken OP hoch drei waren.
 
Ganz sicher wird GW nicht enttäuschen zu Beginn einer neuen Edition. Zu Beginn/während der 8/9ten (?) gab es die untreffbare Charakter/Culexusliste, Rhino Sniping, 30 Mortals pro Runde Thousand Sons. Zu Beginn der 10ten mussten Eldar dreimal generft werden weil die broken OP hoch drei waren.
Sowas ist nervig, aber leider fast schon erwartbar. Nicht selten sind das halt seltsame Regelinteraktionen - die erste Version der "Smitespam"-Liste gabs mit den komischen Forgeworld-Rogue-Psykern für geringe zweistellige Punkte. Rhinosniping ist halt ein negativer Auswuchs realistischerer Sichtmechaniken (es stirbt nur, was man sieht) und das mit den Eldar waren auch eher die komischen Interaktionen des Grundregelwerks mit ihrer Fraktionsregel. In der Sache hast du also überall einen Punkt, aber in der Analyse würde ich sowas eher erwarten und als normal ansehen, als dass es mich ärgern würde.

Das Problem besteht dann, wenn bestimmte Grundmechaniken wie Towering oder Devastating Wounds wie zu Beginn der 10. nicht richtig funktionieren. Die Grundmechaniken müssen halt sitzen. Wenn man nun beispielsweise an Hidden wieder rumspielt, fragt man sich halt wirklich, ob das getestet wurde.
Oder besser, mit welchen Listen. Die 10. funktionierte halt auch ohne L-Ruinen, wenn die gespielten Listen nicht den Output hatten, den sie haben konnten.
 
Glaube, für Turnierspieler gilt das auch, da sie eben sehr gerne innerhalb der Meta-Choices bleiben.

Aber außerhalb davon gibt es einfach Einheiten und Detachments, die GW praktisch vergessen hat, weil sie auf Turnieren keine Rolle spielen (woran das wohl liegen mag …).
So halte ich die BT-Detachments nicht nur für sehr schlecht gebalanced, sondern auch handwerklich für ziemlich mies umgesetzt.
(Godhammer +1 to hit, super für die SBs die auf 2+ treffen, danke GW …)
Aber das ist für GW offenbar kein Problem, das sie adressieren müssen, sollen BT halt die Vanilla-Detachments spielen.😒

Und die Victrix Guard war zum Release so lächerlich mächtig, dass man durchaus den Case machen kann, dass dies in vollem Bewusstsein seitens GW geschah und anschließend fast schon widerwillig (mehrfach) generft wurde. Während die Sword Brethren geradezu ultra-balanced gewesen sind, weil GW Angst hatte, dass diese zu extrem wären, wenn man denen die 4. Attacke ließe … klar.

Also ja, ich denke, die 10th war für Turnierspieler ein Segen.
Aber davon ab hat sie in meinen Augen nicht sonderlich viel besser gemacht als die vorherigen Editionen.
So empfand ich die Spiele gegen die DG stets als bockhart, wo ich gefühlt extra auf die Mütze bekommen habe, wenn ich einfach nur gespielt habe, worauf ich Lust hatte.
Auch die Spiele gegen die Imperial Guard waren teils absolut absurd, was den Output anging.

Also ja, ich denke, Turnierspieler mit mehreren Armeen, die Modelle und Detachments spielen, die gerade „funktionieren“, können vermutlich mit der 10th sehr glücklich sein.
Hast du aber ein lore-friendly Armeekonzept im Sinn, merkst du schnell, dass die Armeen zum Teil sehr extreme Balanceunterschiede haben, die sich erst auf hohen Spielniveau mit allem, was dazugehört, halbwegs relativieren.
Habe nicht mehr gespielt seit Ende Oktober 25. Habe mein Ziel "best in faction Black Templars" nicht geschafft und in Deutschland nur 2ter geworden. Ziemlich ärgerlich wegen eines Wespenstichs der sich entzunden hatte konnte ich 2 große turniere nicht mehr spielen die mir evtl den ersten platz verschafft hätte.

Aber mit zur Wahrheit gehört auch, dass ich die Black templars so lange gespielt hatte weil mir das ursprüngliche index detachment so extrem gut gefallen hatte. Der Codex war eine zeit lang etwas spielstärker (auch nur weil, wie du sagst...) wegen den generischen Marine Detachments.

Und ich glaube das ist auch einer der Gründe warum ich mich nicht auf die neue Edi freuen kann.... mir gefällt der neue Codex nicht.
Godhammer würde ich so gerne spielen wenn da noch 2-3 kleine Dinge anders wären. Meine Hoffnung war ja, dass Black Templars, BA, SW und DA aus dem normalen SM-Codex fallen und komplett eigene Detachments bekommen.
 
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Glaube, für Turnierspieler gilt das auch, da sie eben sehr gerne innerhalb der Meta-Choices bleiben.

Aber außerhalb davon gibt es einfach Einheiten und Detachments, die GW praktisch vergessen hat, weil sie auf Turnieren keine Rolle spielen (woran das wohl liegen mag …).
So halte ich die BT-Detachments nicht nur für sehr schlecht gebalanced, sondern auch handwerklich für ziemlich mies umgesetzt.
(Godhammer +1 to hit, super für die SBs die auf 2+ treffen, danke GW …)
Aber das ist für GW offenbar kein Problem, das sie adressieren müssen, sollen BT halt die Vanilla-Detachments spielen.😒

Und die Victrix Guard war zum Release so lächerlich mächtig, dass man durchaus den Case machen kann, dass dies in vollem Bewusstsein seitens GW geschah und anschließend fast schon widerwillig (mehrfach) generft wurde. Während die Sword Brethren geradezu ultra-balanced gewesen sind, weil GW Angst hatte, dass diese zu extrem wären, wenn man denen die 4. Attacke ließe … klar.

Also ja, ich denke, die 10th war für Turnierspieler ein Segen.
Aber davon ab hat sie in meinen Augen nicht sonderlich viel besser gemacht als die vorherigen Editionen.
So empfand ich die Spiele gegen die DG stets als bockhart, wo ich gefühlt extra auf die Mütze bekommen habe, wenn ich einfach nur gespielt habe, worauf ich Lust hatte.
Auch die Spiele gegen die Imperial Guard waren teils absolut absurd, was den Output anging.

Also ja, ich denke, Turnierspieler mit mehreren Armeen, die Modelle und Detachments spielen, die gerade „funktionieren“, können vermutlich mit der 10th sehr glücklich sein.
Hast du aber ein lore-friendly Armeekonzept im Sinn, merkst du schnell, dass die Armeen zum Teil sehr extreme Balanceunterschiede haben, die sich erst auf hohen Spielniveau mit allem, was dazugehört, halbwegs relativieren.
Kurze Anmerkung dazu: Da wahrscheinlich jeder Spieler die Hintergrund seiner Armee anders auslegt, wird es hier auch schwer werden, jeden Einzelpunkt genau zu treffen. Erwartungsmanagement hilft hier ungemein!