Hi,
schreibe gerade an einer mehrteiligen Story, die meinen Armeeaufbau begleitet und die ersten Spiele mit meiner Ork&Goblins Armee. Vielleicht kennen einige sie ja schon aus einer sehr guten Fanzine bzw. Hobbyzeitschrift. Falls jemand Zeitfehler findet... stehe mit denen auf Kriegsfuß XD denn je öfter man sich was selber durchliest, um so seltener wird man sich derer gewahr -.- Jeden Monat erstelle ich einen weiteren Teil und bis jetzt sind es 3 an der Zahl. Hier erst mal der erste:
Ein Boss geht seinen Weg
By Kassyus
Prolog
Der Stamm der Blaufaustorks
Hintergrund des Stammes:
Die Orks dieses Stammes lebten in den Düsterlanden, an der Nördlichen Spitze der Wetterberge und hatten eine eigene kleine Festung errichtet. Welche als „Da Brock’n“ bekannt war und sie wurde in einem uralten Höhlensystem im inneren des höchsten Berges der Gebirgsformation errichtet. Von dort aus herrschten sie über die umliegenden Gebiete und hatten die dort ansässigen Goblins der Ebenen und Täler unterworfen. Diese wurden entweder in die Minen geschickt oder in die Horden gepresst. Mittlerweile waren schon zahlreiche Generationen an Goblins in der Sklaverei, so das ihnen mittlerweile ein freies Leben gänzlich unbekannt war. Die Abenteuerlustigsten unter ihnen schlossen sich den so genannten Äxpeditionenz an. Diese kleinen Horden zogen aus um andere Stämme oder Siedlungen der verschiedenen Völker zu überfallen, zu Plündern und zu brandschatzen. Es gab schon einige Angriffe anderer Stämme, aber bis jetzt konnten sie ihnen immer noch zeigen wer die Härteren Orkse waren.
Die Unterwelt
Vor vielen Jahren hatte eine dieser Äxpeditionenz einen verborgnen Tunneleingang tief unterhalb des Brock’n entdeckt, welcher in ein riesiges Höhlen- und Kavernenlabyrinth führte. Es musste gigantisch sein den kein Ork der hinab stieg kehrte wieder zurück und so brachen immer wieder kleine Gruppen auf, in Begleitung eines Schamanen der des Zeichnens mächtig war, um dieses unterirdische Reich zu erforschen. Viele gingen allerdings in den Dunklen tiefen verloren und nur wenige fanden den weg zurück… zum ihrem Glück hatten die Blaufaustorks eine hohe Geburtenrate um die so entstandenen Verluste schnell wieder auszugleichen. Die Orks stellten bald fest das man durch dieses Netzwerk an fast jeden beliebigen Ort der Alten Welt gelangen konnte. Bei einem dieser Streifzüge wurde eine Gruppe Dunkelelfen gefangen genommen und der Schamane Borgit Blitzg’scheid, der der Sprache der Spagelz einigermaßen mächtig war, hatte nach einer intensiveren Befragung von ihnen erfahren dass dieses unterirdische Höhlenreich als Unterwelt bekannt war und man in der Tat überall hinreisen konnte. Die Bosse waren hocherfreut gewesen ob dieser neuigkeit, war doch ihre Festung von jeglichen Handelsrouten oder Siedlungen zu weit entfernt gewesen. Nach der Befragung endeten die Elfen schließlich als Hauptgericht bei dem anschließenden Fest zu ehren Morks. Mittlerweile ist es aber den besten und klügsten Schamanen gelungen aus den Bruchstücken der Erzählungen und Aufzeichnungen von Überlebenden einige Halbwecks brauchbare Karten zu erstellen und Horden der Blaufaustorks wurden seitdem überall auf der Alten Welt gesichtet, mehr oder weniger genau an ihrem Zielort ankommend. Eifersüchtig bewachte der Stamm den Eingang unter seinem Berg.
Rangfolge:
Die Rangfolge innerhalb des Klans oder einer Horde wurde durch ein Ritual ermittelt welches als Koppkloppen bekannt war. Wer seinen Kontrahenten mit Koppnüssen zu Boden schickte ist der Gewinner und hat recht oder stirbt der Verlierer dadurch, dann hatte der Gewinner ebend Oberrecht. Dadurch gewann natürlich der Ork mit dem härtesten Dickkopf und nur die Zähesten befanden sich in der Position eines Bosses.
Schamanen:
Der Stamm vertraute seit jeher auf Gewalt als auf magische Tricks und hatte deshalb nur wenige Schamanen in seinen Reihen. Das lag daran, das die Schamanen die kleinen Erkundungstrupps begleiteten um Karten des Tunnellabyrinthes zu erstellen. Da häufig diese Trupps nicht mehr zurückkehrten, ist ihre Zahl gering. Deshalb gab es auch nur wenige hochrangige Schamanen. Diese wenigen hatten deshalb eine besondere Stellung innerhalb des Stammes, weil sie die einzigen waren die des Zeichnens mächtig waren.
Schwarzorks
Als sich der Stamm in den Wetterbergen ansiedelte und sein Nomadisches Leben hinter sich ließ, tauchte einige Monate später eine Gruppe Schwarzorks vor den Toren des Brock’n auf und befahl Einlass. Ihre Erscheinung war zerlumpt und geschunden. Der damalige Obawaaghboss Gruk Stumpenzquetscha ließ die Tore öffnen und schon beim ersten zusammentreffen forderte der Anführer der Neuankömmlinge Gruk um die Herrschaft des Brock’ns heraus. Nach alter Blaufausttradition wurde dies in einem Koppkloppenwettbewerb entschieden und Gruk ging mit zerschmettertem Schädel zu Boden, von wo er auch nicht mehr aufstand. Die umstehenden Orks waren für einen Moment starr vor Ehrfurcht und jubelten schließlich nach einigen Minuten ob ihres neuen Anführers. Auch die Schamanen deuteten die Zeichen im Großen Grün als verheißungsvoll und von Mork begünstigt. Der neue Anführer hatte allerdings nie seinen Namen genannt, doch das war den anderen Grünlingen egal, denn er schickte mehr Äxpeditionenz auf Plünderung aus und, was noch wichtiger war, diese Raubzüge waren erfolgreicher den je. Die Orks waren mit dieser Entwicklung der Geschehnisse mehr als glücklich und zufrieden.
Seitdem herrscht eine kleine Elite von Schwarzorks über den Stamm und zu Ehren des ersten der Ihren wird der jeweilige neue Obawaaghboss nach seiner Ernennung nicht mehr bei seinem ursprünglichen Namen genannt. Sondern hat neben seinem Rang noch folgenden Beinamen: Da dickstä Dickschäd’l von da Brock’n un’ den ganz’n Wettaberg’n… oder einfach nur Obawaaghboss Dickschäd’l. Sie haben eine Art Kriegsrat gebildet um über die Ziele des Stammes zu beraten und planen die jeweiligen Äxpeditionenz und Raubzüge. Im gegensatz zu anderen Schwarzorks begnügen sich die Ratsmitglieder damit zu planen und wenn sie in den Kampf ziehen, dann führen sie nur die großen Horden an. Überlassen daher die kleineren Horden und Kampfmobs ihren Untergebenen, den Orkbossen. Woher die Schwarzorks damals kamen haben sie selbst nie erzählt, aber es wird gemunkelt das sie von ganz weit oben aus dem Norden kommen jenseits des großen Gebirges wo das Land schwarz und rauchig ist…
Glauben der Blaufaustorks:
Sie glauben das, wenn sie ihre Fäuste in blaue Farbe tauchen, sie von ihren Göttern gesehen werden wie gut sie Moschen und würden dann bevorzugt behandelt werden wenn Mork oder Gork ihre Seelen nehmen und in einen neuen Körper packen damit sie wiedergeboren werden und weiter Moschen können. Außerdem begünstigt Blau die Krieger und bringt Glück in der Schlacht und sie glauben außerdem dass sie dann besonders hart und gut kämpfen mit der Farbe. Außerdem färben sich die Bosse bei einem Koppnusswettbewerb ihre Stirn Blau. Sie glauben zwar an die beiden Götterbrüder, doch scheinen sie eher Mork zugetan.
Die Karte
Teil 1
Still lag der Tunnel vor der Äxpeditionzhordä des Blaufauststammes, unter Führung des Ork-Gargbosses Gitrup Koppdrescha, bestehend aus Orks und Goblins. Sie waren schon seit einiger Zeit unterwegs in diesem feuchten, von Leuchtmoosen bewachsenen Labyrinth unter der Oberfläche. Weiter vor ihnen, aus einem der Tunneleingänge welche sich vor ihnen in die Dunkelheit erstreckten, konnte man das Heulen von Wölfen und die schrillen Stimmen ihrer Reiter hören, welche vor der Gruppe herliefen und sich stritten. Gitrup schüttelte seinen massigen Kopf „Elända Mad’n! Alläs muß man selba tun…“ fluchte er und strich über die kantige Scharte seiner großen Axt. Er hatte den Gobbos den Befehl gegeben das nahe Umfeld auszukundschaften und sich dabei möglichst leise zu verhalten „Aba was konnte man auch von da Wolfis an’eres ärwart’n…“ Grummelte er und holte mit der rechten Faust ein zusammengerolltes stück Pergament aus der Gürteltasche, griff sich einen der vorbeilaufenden Goblins, spießte die Karte auf dessen Helmzierde und deutete der kleinen Grünhaut mit der drohenden Faust sich bloß ruhig zu verhalten.
Auf der Karte waren Gänge, Höhlen und verschieden große Kavernen aufgezeichnet. Einer der wenigen Stammesschamanen hatte sie angefertigt nach den Beschreibungen Überlebender anderer Äxpeditionenz, welche in dieses dunkle Labyrinth hinab gestiegen waren und heil wieder heraus kamen, sie hatten Zugänge in alle Länder der Völker entdeckt und benutzten sie seitdem für ihre Raubzüge. Einer der Überlebenden Boyz berichtete, er hatte mehrere kleine mit Widerhaken versehene Bolzen im Hinterteil, von einem schwimmenden Berg auf einem riesigen Meer welches unter dem Erdboden existierte und von diesem aus hätten kreischende Spitzohrenz seinen Mob angegriffen und alle weg gemoscht oder verschleppt bis auf ihn, er war clever und hatte sich tot gestellt. Genützt hatte es ihm nichts, nach dem er das erlebte einem der Schamanen erzählt hatte, wurde er anschließend von einem zufällig anwesenden Schwarzork-Waaghboss zu Brei geprügelt weil er sich wie ein „Faiga Git!“ verhalten hatte…
„Na dann woll’n wia ma guck’n!“ sprach Gitrup zu sich selber und der Gargboss betrachtete das Machwerk Orkischer Zeichenkunst. Der Schamane hatte den weg zu einer der Mänschen-Siedlungen mit roter Farbe gekennzeichnet und mit allerlei Ork-Glyphen und Symbolen reichhaltig verziert, welche Bemerkungen und Gefahren darstellen sollten. Gitrob betrachtete die Karte angestrengt und fuhr die Linie mit dem Finger nach, kniff die Augen zusammen um besser sehen und erkennen zu können in dem bläulichen Lichte der Leuchtmoose, doch verwirrten ihn die ganzen Skizzen und seltsamen Schriftzüge. Als er schließlich aufschaute sah er in die erwartungsvollen Fratzen seiner Boyz, im Hintergrund stritten sich die beiden Gobbomobs wieder mal um irgendeine Kleinigkeit. Gitrup wurde es zuviel und stapfte wütend zu den kleinen Grünlingen herüber, packte sich jeweils die Bosse der beiden Mobs aus der raufenden Masse und schlug ihre Köppe hart gegeneinander „Schnauzä, sonst Roll’n Schäd’l!!“ brüllte er die beiden an und warf sie wieder zurück in die kloppende Gobbomenge wo sie mit gezielten Schlägen und Tritten für Ruhe sorgten. Dann betrachtete er sich noch einmal das Pergament genau an, knurrte und knüllte es anschließend zusammen, stopfte es wieder in die Tasche zurück. Ungeduldig versetzte er dem Goblin zu seinen Füßen einen Tritt in den allerwertesten so das dieser in einem hohen Bogen, mit einem schrillen schrei der Begeisterung, durch die kalte Luft flog und die Höhlendecke streifte bevor er dann schließlich zwischen seinen meckernden Kumpanen unsanft landete „Da geht’z lang…!“ brüllte der Gargboss entschlossen und schritt voran, deutete mit seiner Axt auf den mittleren Gang, einer der drei möglichen die sich vor ihnen in der Dunkelheit verloren und die Äxpeditionzhordä setzte sich wieder in Bewegung. Etwas in Gitrup fragte sich kurz ob es der richtige weg war, zuckte dann aber mit den Schultern… „Los vorwärtz ihr Gitzä! Oder iah schmäckt mein Stiefäl!“
Und so zog die Äxpeditionzhordä los um in den weiten der Alten Welt den schlechten Ruf der Blaufaustorks weiter zu verbreiten und zu stärken…
So und jetzt zerreißt mich ^^ Kritik erwünscht. Der 2te Teil folgt bald.
schreibe gerade an einer mehrteiligen Story, die meinen Armeeaufbau begleitet und die ersten Spiele mit meiner Ork&Goblins Armee. Vielleicht kennen einige sie ja schon aus einer sehr guten Fanzine bzw. Hobbyzeitschrift. Falls jemand Zeitfehler findet... stehe mit denen auf Kriegsfuß XD denn je öfter man sich was selber durchliest, um so seltener wird man sich derer gewahr -.- Jeden Monat erstelle ich einen weiteren Teil und bis jetzt sind es 3 an der Zahl. Hier erst mal der erste:
Ein Boss geht seinen Weg
By Kassyus
Prolog
Der Stamm der Blaufaustorks
Hintergrund des Stammes:
Die Orks dieses Stammes lebten in den Düsterlanden, an der Nördlichen Spitze der Wetterberge und hatten eine eigene kleine Festung errichtet. Welche als „Da Brock’n“ bekannt war und sie wurde in einem uralten Höhlensystem im inneren des höchsten Berges der Gebirgsformation errichtet. Von dort aus herrschten sie über die umliegenden Gebiete und hatten die dort ansässigen Goblins der Ebenen und Täler unterworfen. Diese wurden entweder in die Minen geschickt oder in die Horden gepresst. Mittlerweile waren schon zahlreiche Generationen an Goblins in der Sklaverei, so das ihnen mittlerweile ein freies Leben gänzlich unbekannt war. Die Abenteuerlustigsten unter ihnen schlossen sich den so genannten Äxpeditionenz an. Diese kleinen Horden zogen aus um andere Stämme oder Siedlungen der verschiedenen Völker zu überfallen, zu Plündern und zu brandschatzen. Es gab schon einige Angriffe anderer Stämme, aber bis jetzt konnten sie ihnen immer noch zeigen wer die Härteren Orkse waren.
Die Unterwelt
Vor vielen Jahren hatte eine dieser Äxpeditionenz einen verborgnen Tunneleingang tief unterhalb des Brock’n entdeckt, welcher in ein riesiges Höhlen- und Kavernenlabyrinth führte. Es musste gigantisch sein den kein Ork der hinab stieg kehrte wieder zurück und so brachen immer wieder kleine Gruppen auf, in Begleitung eines Schamanen der des Zeichnens mächtig war, um dieses unterirdische Reich zu erforschen. Viele gingen allerdings in den Dunklen tiefen verloren und nur wenige fanden den weg zurück… zum ihrem Glück hatten die Blaufaustorks eine hohe Geburtenrate um die so entstandenen Verluste schnell wieder auszugleichen. Die Orks stellten bald fest das man durch dieses Netzwerk an fast jeden beliebigen Ort der Alten Welt gelangen konnte. Bei einem dieser Streifzüge wurde eine Gruppe Dunkelelfen gefangen genommen und der Schamane Borgit Blitzg’scheid, der der Sprache der Spagelz einigermaßen mächtig war, hatte nach einer intensiveren Befragung von ihnen erfahren dass dieses unterirdische Höhlenreich als Unterwelt bekannt war und man in der Tat überall hinreisen konnte. Die Bosse waren hocherfreut gewesen ob dieser neuigkeit, war doch ihre Festung von jeglichen Handelsrouten oder Siedlungen zu weit entfernt gewesen. Nach der Befragung endeten die Elfen schließlich als Hauptgericht bei dem anschließenden Fest zu ehren Morks. Mittlerweile ist es aber den besten und klügsten Schamanen gelungen aus den Bruchstücken der Erzählungen und Aufzeichnungen von Überlebenden einige Halbwecks brauchbare Karten zu erstellen und Horden der Blaufaustorks wurden seitdem überall auf der Alten Welt gesichtet, mehr oder weniger genau an ihrem Zielort ankommend. Eifersüchtig bewachte der Stamm den Eingang unter seinem Berg.
Rangfolge:
Die Rangfolge innerhalb des Klans oder einer Horde wurde durch ein Ritual ermittelt welches als Koppkloppen bekannt war. Wer seinen Kontrahenten mit Koppnüssen zu Boden schickte ist der Gewinner und hat recht oder stirbt der Verlierer dadurch, dann hatte der Gewinner ebend Oberrecht. Dadurch gewann natürlich der Ork mit dem härtesten Dickkopf und nur die Zähesten befanden sich in der Position eines Bosses.
Schamanen:
Der Stamm vertraute seit jeher auf Gewalt als auf magische Tricks und hatte deshalb nur wenige Schamanen in seinen Reihen. Das lag daran, das die Schamanen die kleinen Erkundungstrupps begleiteten um Karten des Tunnellabyrinthes zu erstellen. Da häufig diese Trupps nicht mehr zurückkehrten, ist ihre Zahl gering. Deshalb gab es auch nur wenige hochrangige Schamanen. Diese wenigen hatten deshalb eine besondere Stellung innerhalb des Stammes, weil sie die einzigen waren die des Zeichnens mächtig waren.
Schwarzorks
Als sich der Stamm in den Wetterbergen ansiedelte und sein Nomadisches Leben hinter sich ließ, tauchte einige Monate später eine Gruppe Schwarzorks vor den Toren des Brock’n auf und befahl Einlass. Ihre Erscheinung war zerlumpt und geschunden. Der damalige Obawaaghboss Gruk Stumpenzquetscha ließ die Tore öffnen und schon beim ersten zusammentreffen forderte der Anführer der Neuankömmlinge Gruk um die Herrschaft des Brock’ns heraus. Nach alter Blaufausttradition wurde dies in einem Koppkloppenwettbewerb entschieden und Gruk ging mit zerschmettertem Schädel zu Boden, von wo er auch nicht mehr aufstand. Die umstehenden Orks waren für einen Moment starr vor Ehrfurcht und jubelten schließlich nach einigen Minuten ob ihres neuen Anführers. Auch die Schamanen deuteten die Zeichen im Großen Grün als verheißungsvoll und von Mork begünstigt. Der neue Anführer hatte allerdings nie seinen Namen genannt, doch das war den anderen Grünlingen egal, denn er schickte mehr Äxpeditionenz auf Plünderung aus und, was noch wichtiger war, diese Raubzüge waren erfolgreicher den je. Die Orks waren mit dieser Entwicklung der Geschehnisse mehr als glücklich und zufrieden.
Seitdem herrscht eine kleine Elite von Schwarzorks über den Stamm und zu Ehren des ersten der Ihren wird der jeweilige neue Obawaaghboss nach seiner Ernennung nicht mehr bei seinem ursprünglichen Namen genannt. Sondern hat neben seinem Rang noch folgenden Beinamen: Da dickstä Dickschäd’l von da Brock’n un’ den ganz’n Wettaberg’n… oder einfach nur Obawaaghboss Dickschäd’l. Sie haben eine Art Kriegsrat gebildet um über die Ziele des Stammes zu beraten und planen die jeweiligen Äxpeditionenz und Raubzüge. Im gegensatz zu anderen Schwarzorks begnügen sich die Ratsmitglieder damit zu planen und wenn sie in den Kampf ziehen, dann führen sie nur die großen Horden an. Überlassen daher die kleineren Horden und Kampfmobs ihren Untergebenen, den Orkbossen. Woher die Schwarzorks damals kamen haben sie selbst nie erzählt, aber es wird gemunkelt das sie von ganz weit oben aus dem Norden kommen jenseits des großen Gebirges wo das Land schwarz und rauchig ist…
Glauben der Blaufaustorks:
Sie glauben das, wenn sie ihre Fäuste in blaue Farbe tauchen, sie von ihren Göttern gesehen werden wie gut sie Moschen und würden dann bevorzugt behandelt werden wenn Mork oder Gork ihre Seelen nehmen und in einen neuen Körper packen damit sie wiedergeboren werden und weiter Moschen können. Außerdem begünstigt Blau die Krieger und bringt Glück in der Schlacht und sie glauben außerdem dass sie dann besonders hart und gut kämpfen mit der Farbe. Außerdem färben sich die Bosse bei einem Koppnusswettbewerb ihre Stirn Blau. Sie glauben zwar an die beiden Götterbrüder, doch scheinen sie eher Mork zugetan.
Die Karte
Teil 1
Still lag der Tunnel vor der Äxpeditionzhordä des Blaufauststammes, unter Führung des Ork-Gargbosses Gitrup Koppdrescha, bestehend aus Orks und Goblins. Sie waren schon seit einiger Zeit unterwegs in diesem feuchten, von Leuchtmoosen bewachsenen Labyrinth unter der Oberfläche. Weiter vor ihnen, aus einem der Tunneleingänge welche sich vor ihnen in die Dunkelheit erstreckten, konnte man das Heulen von Wölfen und die schrillen Stimmen ihrer Reiter hören, welche vor der Gruppe herliefen und sich stritten. Gitrup schüttelte seinen massigen Kopf „Elända Mad’n! Alläs muß man selba tun…“ fluchte er und strich über die kantige Scharte seiner großen Axt. Er hatte den Gobbos den Befehl gegeben das nahe Umfeld auszukundschaften und sich dabei möglichst leise zu verhalten „Aba was konnte man auch von da Wolfis an’eres ärwart’n…“ Grummelte er und holte mit der rechten Faust ein zusammengerolltes stück Pergament aus der Gürteltasche, griff sich einen der vorbeilaufenden Goblins, spießte die Karte auf dessen Helmzierde und deutete der kleinen Grünhaut mit der drohenden Faust sich bloß ruhig zu verhalten.
Auf der Karte waren Gänge, Höhlen und verschieden große Kavernen aufgezeichnet. Einer der wenigen Stammesschamanen hatte sie angefertigt nach den Beschreibungen Überlebender anderer Äxpeditionenz, welche in dieses dunkle Labyrinth hinab gestiegen waren und heil wieder heraus kamen, sie hatten Zugänge in alle Länder der Völker entdeckt und benutzten sie seitdem für ihre Raubzüge. Einer der Überlebenden Boyz berichtete, er hatte mehrere kleine mit Widerhaken versehene Bolzen im Hinterteil, von einem schwimmenden Berg auf einem riesigen Meer welches unter dem Erdboden existierte und von diesem aus hätten kreischende Spitzohrenz seinen Mob angegriffen und alle weg gemoscht oder verschleppt bis auf ihn, er war clever und hatte sich tot gestellt. Genützt hatte es ihm nichts, nach dem er das erlebte einem der Schamanen erzählt hatte, wurde er anschließend von einem zufällig anwesenden Schwarzork-Waaghboss zu Brei geprügelt weil er sich wie ein „Faiga Git!“ verhalten hatte…
„Na dann woll’n wia ma guck’n!“ sprach Gitrup zu sich selber und der Gargboss betrachtete das Machwerk Orkischer Zeichenkunst. Der Schamane hatte den weg zu einer der Mänschen-Siedlungen mit roter Farbe gekennzeichnet und mit allerlei Ork-Glyphen und Symbolen reichhaltig verziert, welche Bemerkungen und Gefahren darstellen sollten. Gitrob betrachtete die Karte angestrengt und fuhr die Linie mit dem Finger nach, kniff die Augen zusammen um besser sehen und erkennen zu können in dem bläulichen Lichte der Leuchtmoose, doch verwirrten ihn die ganzen Skizzen und seltsamen Schriftzüge. Als er schließlich aufschaute sah er in die erwartungsvollen Fratzen seiner Boyz, im Hintergrund stritten sich die beiden Gobbomobs wieder mal um irgendeine Kleinigkeit. Gitrup wurde es zuviel und stapfte wütend zu den kleinen Grünlingen herüber, packte sich jeweils die Bosse der beiden Mobs aus der raufenden Masse und schlug ihre Köppe hart gegeneinander „Schnauzä, sonst Roll’n Schäd’l!!“ brüllte er die beiden an und warf sie wieder zurück in die kloppende Gobbomenge wo sie mit gezielten Schlägen und Tritten für Ruhe sorgten. Dann betrachtete er sich noch einmal das Pergament genau an, knurrte und knüllte es anschließend zusammen, stopfte es wieder in die Tasche zurück. Ungeduldig versetzte er dem Goblin zu seinen Füßen einen Tritt in den allerwertesten so das dieser in einem hohen Bogen, mit einem schrillen schrei der Begeisterung, durch die kalte Luft flog und die Höhlendecke streifte bevor er dann schließlich zwischen seinen meckernden Kumpanen unsanft landete „Da geht’z lang…!“ brüllte der Gargboss entschlossen und schritt voran, deutete mit seiner Axt auf den mittleren Gang, einer der drei möglichen die sich vor ihnen in der Dunkelheit verloren und die Äxpeditionzhordä setzte sich wieder in Bewegung. Etwas in Gitrup fragte sich kurz ob es der richtige weg war, zuckte dann aber mit den Schultern… „Los vorwärtz ihr Gitzä! Oder iah schmäckt mein Stiefäl!“
Und so zog die Äxpeditionzhordä los um in den weiten der Alten Welt den schlechten Ruf der Blaufaustorks weiter zu verbreiten und zu stärken…
So und jetzt zerreißt mich ^^ Kritik erwünscht. Der 2te Teil folgt bald.