Er: na, also... und das tut er jedes Jahr 4-5 Meilen.
Nebenbei. es sind 3,8cm pro Jahr. Wenn der Schwachmat etwas ahnung von Physik hätte, wüßte er das es seine "eilen" gar nicht sein können. Denn das ganze ein direkter effekt der Gezeitenkräfte - die müssten immens stark sein für solche distanzen. die Masse der Erde dürfte nicht reichen.
Für die Fruchtfliege werden Mutationswahrscheinlichkeiten von 1:10 hoch 4 bzw hoch 6 angenommen. Also irgendwo zwischen 10.000 und 1.000.000. Die Chance, dass die besprochene Veränderung bei einem Tier innerhalb einer Generation auftritt ist nun mindestens 10.000*10.000 also 100.000.000. Sollte sie innerhalb von mehreren Generationen auftreten, müsste sie so unschädlich sein, dass die Fortpflanzungswahrscheinlichkeit des "Vaters" nicht leidet UND sie muss zwingend dominant sein. Das kannst du nun mal hochrechnen, wie wahrscheinlich die Artenvielfalt wie wir sie heute haben und früher hatten denn nun ist.
Das sind ein paar Denkfehler drin.
1. Mutationswahrscheinlichkeiten werden i.d.R pro Gen, bei Punktmutationen bisweilen auch pro Basenpaar angegeben. Drosophila hat etwa 20.000 Gene und 140 mio. Basenpaare. Je nachdem was man meint darfst du also durch einen der Werte teilen, womit die gesamtchance massiv steigt.
Ich denke generell liegt ein Missverständnis bezüglichMutationen vor: praktisch jedes mehrzellige Lebewesen trägt unzählige Mutationen in sich, das passiert täglich milionenfach in einem Körper,einfach weil Fehlpaarungen derBasen usus sind, wird aber auch meistens (99,999%) korrigert. Relevant für die Vererbung sind denn auch nur Veränderungen in den Keimzellen, die weitergegeben werdenan dne Nachwuchs. Die meisten Mutationen sind auch Belanglos, einfach weil der gencode degeneriert ist: 64 mögliche Basentripletts codieren nur für 20 Aminosäuren. Meistens ist die Dritte stelle "taub", es ist also egal was dort verbaut wird.
Beispielsweise ist es egal ob die Basenfolge GCA, GCC, GCG oder GCU lautet, des wird immer Alanin synthetisiert.
Kurzfassung
😛raktisch jedes Individuum dürfte an der ein oder anderne stelle "mutiert" sein.
2. Komplexere veränderungen die zwei oder mehrere Mutationen benötigen müssen nicht unbedingt zeitnah auftreten. wie gesagt ist die große Mehrheit aller Mutationen für den Organismus vollkommen irrelevant, da sich nix ändert. Die entsprechende Mutation kann sich also langsam über die Population ausbreiten ohne das einer was merkt. erst wenn eine zweite Mutation dazukommt, was Generationen später sein kann, ändert sich was.
3. drosophila hat ne Generationsfolge von 9 Tagen bei 400 Nachkommen pro Weibchen ^^. Da kommt was zusammen, deswegen nimmt man sie ja als forschungsobjekt.
4. Was ist jetzt ein "Gen"? Ein Gen definiert sich heute als Chromosomabschnitt der für die Bildung eines bestimmten funktionellen Produkts (beispielsweise eine tRNA oder ein Polypeptid) codiert.
Sie ist somit nicht nur eine Theorie, sondern eine überprüfte Theorie, und schon lange. Da die Erbsenzüchter-Experimente von Mendel aber langweilig zu lesen sind, kennt die fast keiner.
Klassicher Fall von Kommunikatonsproblem, aus dem auch viele Probleme entstehen. Eine Theorie in der Wissenschaft ist etwas anderes als eine Theorie im allgemeinen Sprachgebrauch. Wenn wir sagen "ich hab da eine Theorie", dann meinen wir ne Vermutung, etwas von dem wir denken das dem so ist aber nicht beweisen können.
Deshalb "denken" die ganze Kreationisten auch das man es angreifen kann "seht her, ihr gebt ja selber zu das es nur ne Theorei ist, also nicht bewiesen".
Das ist aber Humbug. diese Form der umgangssprachlichen Theorie bezeichnet man in der Wissenschaft als Hypothese.
Eine Theorie in der Wissenschaft hingegen ist das beste was man bekommen kann. Mehr geht nicht. einfach weil wissenschaft keine "ewigen Wahrheiten" produziert, sowasüberlässt man den Religionen.
Um in den Status einer Theorie zu kommen muss ein Sachveralt durch zig unabhängige Versuche und beobachtungen gestützt sein. Und man kann mit Fug ud Recht behaupten die Evolution erfüllt das. Ich behaupte mal es ist, allein wegen der religiösen brisanz, die am besten gesicherte theorie der Wissenschaftsgeschichte, in jedem fall aber der Biologie. Es haben schon unzählige versucht die Evolution zu widerlegen, geschafft hats keiner. Nicht an Evolution zu "glauben" (allein das Wort stört mich da schon) ist in etwa so sinnvoll wie die Schwerkraft zu leugnen ...