Ich hab dann auch mal bisschen Hintergrund geschrieben (und mich auch beim vorhandenen Kampagnenhintergrund bedient).
Hat zufällig jemand eine Ahnung warum ich hier im Forum keinen Text formatieren etc. kann? Die Schaltflächen oben in der Eingabemaske sind alle ausgegraut...zumindest hier am Handy...muss ich mal zu Hause am PC ausprobieren.
Ankunft der Salamanders über Ferrus Magna
„Wenn eine Stadt zu leben beginnt, muss das Feuer der Wahrheit sie prüfen.“
— Vulkan He’stan
I. Der Flug durch den gebrochenen Himmel
Die Landungsschiffe der Salamanders stießen durch die Atmosphäre von Pyrrhatis wie Speere aus Adamantium. Um sie herum flackerte der Himmel in kranken Rot- und Messingfarben, die aus keinem natürlichen Spektrum stammten.
Über ihnen standen die drei Sonnen, in deren Schatten selbst Astartes unruhig wurden:
Sol Ferrum – heiß, hart, orange wie flüssiges Metall
Sol Caedis – weiß-glühend, mit Schatten so scharf wie Klingen
Sol Mortis – der rote Stern, der kein Licht, sondern Wahnsinn ausstrahlte
Als das rote Flackern der Dritten Sonne über die Hüllen der Schiffe wanderte, begannen die Sensoren zu zittern. Warnmeldungen flammten auf. Maschinengeister jaulten in panischer Verzerrung.
In der Kommandozelle stand Forgefather Vulkan He’stan, unbewegt wie eine Statue aus Ebenholz und Stahl. Neben ihm Captain Adrax Agatone, dessen Flammenwerfer Drakefire nur schwach glomm – als fürchte selbst die Waffe das Licht von Sol Mortis.
Hinter ihnen wartete die Einsatzgruppe, bestehend aus Infernus Marines, Intercessors, Assault-Intercessors, Eradicators, Ballistus Dreadnoughts, Vindicator, Repulsor, Impulsors und einem Lieutenant in geordneter Formation.
Ein kaum wahrnehmbares Zittern lief über He’stans Unterarm.
Das Gauntlet of the Forge vibrierte – nicht wie ein Ruf oder eine Spur, sondern wie ein Echo, ein Schatten von etwas Vergangenem.
Agatone bemerkte es.
„Ein Zeichen, Forgefather?“
„Ein Flüstern“, sagte He’stan. „Vielleicht Erinnerung. Vielleicht etwas, das war. Nicht mehr.“
Agatone sah hinaus in das rote Licht.
„Selbst der Himmel leidet hier, Forgefather.“
He’stan antwortete ohne den Blick von Sol Mortis zu lösen:
„Nein. Der Himmel warnt.“
II. Pyrrhatis – Die Welt der verstummten Schreie
Die erste Sicht auf Ferrus Magna ließ selbst gestählte Krieger innehaltend verstummen.
Die Makropole breitete sich unter ihnen aus wie ein verknoteter Leichnam aus Stahl und Beton. Türme, die einst wie Speere in den Himmel ragten, waren verdreht, umgefallen, ineinander verschlungen wie ertrunkene Leviathane. Kathedralenspitzen waren geborsten und lagen wie gebrochene Knochen über den Sektoren.
Überall lag die Stadt in einem Zustand, der weder Zerstörung noch Verfall war – sondern etwas anderes.
Etwas … Unnatürliches.
Licht flackerte in Gassen, die längst keine Energie mehr haben sollten. Servitoren krochen wie verlorene Insekten zwischen den Gerippen zerstörter Fabriken. Manche standen still – andere bewegten sich in rhythmischen Mustern, die wie Gebete aussahen.
Agatone knurrte.
„Bei Vulkan… Die Stadt wirkt, als würde sie… sich anspannen.“
„Sie lebt“, sagte He’stan leise.
III. Der Aufklärer kehrt zurück
Als die Salamanders die Hangarplattform erreichten, trat eine Gestalt aus den Schatten eines umgestürzten Aufzugsturms: Lieutenant Tarsus Kael.
Seine Rüstung war bedeckt mit Staub und rötlichen Funken – als hätte Sol Mortis persönlich ihn berührt.
Er schulterte seine Kombi-Waffe und salutierte. Seine Stimme war rau, fremd, angespannt.
„Forgefather… Captain… Ferrus Magna ist nicht tot.“
„Berichtet“, sagte He’stan.
Kael aktivierte seinen Helmprojektor.
Ein holographisches Abbild der Makropole erschien – und gliederte sich in zwölf pulsierende Sektoren, die unter dem roten Licht flackerten.
Er deutete zuerst auf einen geborstenen Turm:
„Spire of Valisar – Schatten laufen in den oberen Ebenen, obwohl sie leer sind. Die Zinnen flackern im Takt von Sol Mortis. Ich glaube… der Turm beobachtet.“
Dann auf eine ausgehöhlte Mondstruktur:
„Der Hohlmond – Gravitation bricht ein und kehrt zurück. Maschinen ohne Energie erwachen. In den tiefsten Schächten… bewegt sich etwas.“
Farbig verzerrte Kathedralenspitzen erschienen:
„Kathedrale der Drei Sonnen – Heiligenbilder sind verdreht. Glasfenster werfen Schatten, die nicht stimmen. Gebete hallen nach – von keiner Stimme, die menschlich wäre.“
Ein chaotisch flackernder Bezirk:
„Tempelviertel Varn – fanatischer Krieg in jeder Straße. Gesänge im Rauch – nicht von Menschen.“
Ein labyrinthischer Komplex:
„Halle der Lügen – Schatten lösen sich von den Wänden. Dokumente schreiben sich selbst um. Daten widersprechen sich im Sekundentakt.“
Ein fester Block aus Beton und Stahl:
„Arbites-Zitadelle – automatische Geschütze feuern ohne Muster. Innen: Schreie, Metall, Kämpfe. Wir wissen nicht, wer dort noch lebt.“
Rauchende Fabrikhallen:
„Distrikt Ferris – Maschinen arbeiten weiter. Manche produzieren Dinge, die nicht möglich sein sollten. Servitoren laufen in endlosen Schleifen.“
Ein flackernder Wall:
„Helios-Bastion – Geschütztürme zielen auf Ziele, die nicht existieren. Über den Mauern: verzerrte Lichtphänomene.“
Ein Trümmerfeld aus Schiffen:
„Raumhafen Soltren – Atmosphäre instabil. Wracks überall. Plünderer, Kultisten, Maschinenrudel – ein Todeslabyrinth.“
Giftige Schächte:
„Die Schwefelgruben – Halluzinationen. Flüstern im Helm. Schatten folgen dir. Ganze Trupps verschwunden.“
Tanks und Rohre, pulsierend im roten Licht:
„Promethium-Schächte – alles explosiv. Schatten zwischen den Tanks ohne Hitzequelle… ich sah ihre Umrisse.“
Schließlich ein gigantischer Krater:
„Chor-Krater – er… singt. Ein Bassschlag im Kopf. Ich spürte ihn im Brustkorb, nicht in den Ohren.“
Kael ließ die Projektion sinken.
„Straßen wechseln Position. Türen erscheinen und verschwinden. Servitoren formieren Muster… Runen vielleicht. Und das Licht von Sol Mortis verbrennt die Gedanken.“
Er atmete schwer.
„Forgefather… die Stadt bewegt sich.“
IV. Das Herz von Ferrus Magna
Kael zoomte die holographische Karte in die tiefsten Ebenen hinab – Subterra-27.
Ein Puls.
Nicht hörbar, sondern fühlbar.
„Das hier“, sagte Kael, „habe ich nicht mit Ausrüstung aufgezeichnet. Ich habe es… gefühlt.“
Ein schlagender Takt.
Langsam.
Stahlhart.
Unheilvoll.
He’stan betrachtete das Gauntlet of the Forge.
Es glühte – nicht wirklich, nicht spürbar, aber mit einer Erinnerung, die an die Haut seiner Gedanken klopfte.
„Ferrus Magna war ein Werk des Imperiums“, sagte er leise. „Doch etwas anderes hat nun seine Hand darauf gelegt.“
V. Die Landung
Die Rampe des Transporters krachte in den Dreck und die Asche der Plattform. Ein Windstoß wehte roten Staub über die Krieger – Staub, der im Licht Sol Mortis schimmerte wie Blut.
Die Salamanders formierten sich.
Kael trat an He’stans Seite.
„Forgefather… die Stadt hat uns bemerkt.“
He’stan nickte.
„Dann erwidern wir ihren Blick.“
VI. Der Schritt in die lebende Makropole
Sie traten hinaus.
In eine Welt ohne Zeit.
Unter einen Himmel aus Wahnsinn.
Auf eine Makropole, die sich selbst gehört.
Das Licht der drei Sonnen legte sich über die Salamanders – und Ferrus Magna antwortete.
Tief unter ihnen begann ein Schlag zu hämmern.
Ein Puls aus Stahl.
Langsam.
Unheilvoll.
Die Stadt atmete.
Und Vulkan He’stan führte seine Krieger hinein
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