Film/Serien Tipps

Es sind trotzdem Plotholes, die in einer D&D Kampagne sicherlich verzeihlich sind, in einer Netflix Serie aber evtl. nicht. Also klar könnte man jetzt jeden Quatsch in der Serie damit erklären dass "der Spielleiter halt keine bessere Idee hatte",
Da sind wir einer Meinung, und ich wollte diese Dinge auch nicht irgendwie rechtfertigen; ich hab ja selber noch Fragen (s.o.). 😉

Es ging mir um was anderes:

Ganz kurz vor Ende wird ja auf ein D&D-Regelbuch rübergeschnitten mit dem Titel der Serie drauf und entsprechendem Artwork. Also nochmal so ein kleiner (halb ernstgemeinter) Witz mE, dass die ganze Handlung auch "nur" ne gespielte Kampagne gewesen sein könnte.
 
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Der Stein der im Koffer in der Höhle liegt, stammt einer einer spezielle Quelle, dazu muß man das Stranger Things Theaterstück kennen, nicht das in der Erinnerung von Henry, sondern das welches in London und glaube ich New York in zwei Theatern läuft, nennt sich "Stranger Things: The First Shadow".
Dort wird erklärt das dieses Stück "Stein" beim Philadelphia Experiment mit dem Schiff zurück kam. Das Schiff soll nicht unsichtbar, sondern beim Mindflayer gelandet sein bzw. in seiner Dimension. Der einzige Überlebende war der Captain, der auch gleichzeitig der Vater des Wissenschaftlers war, der die Kinder 1-11 im Labor den Experimenten unterzogen hat. Dazu kam es im Endeffekt nur, weil der überlebende Captain am Sterbebett seinem Sohn erzählte was genau beim Philadelphia Experiment passiert ist. Der Sohnemann gründete daraufhin in Nevada das Experiment, genauer gesagt in Reachel Nevada, da wo Henry gewohnt hat bevor seine Eltern nach Hawkins gezogen sind. Ein Wissenschaftler sabotierte das Experiment, stahl verschiedene Ausrüstung, darunter den Stein und landete praktisch auf der Flucht in der Höhle.
Das Theaterstück beschreibt primär die Geschichte wie Henry zum Bösewicht wird, aber viel ausführlicher als in der Serie, inklusive der Eltern der Kinder aus der Hauptserie, die damals eine Gruppe/Clique waren und den mysteriösen Tiermorden nachgingen.
 
@Dark Eldar:

WOW, Danke; da soll mal einer drauf kommen! 😵 🥳

Für so ne entscheidende Szene, die den Ursprung des Antagonisten begründet, ist das mE schon ein schräger Unterschied, was man sich da im "Hintergrund" ausgedacht hat, und was man dem Zuschauer dann kommentarlos darbietet.

Dann vermute ich mal blind, dass da auch andere plotholes noch ne Erklärung finden könnten...😉
 
Ich hatte mich immer mal wieder über die sonstigen Hintergründe der Serie informiert,
nur dadurch bin ich auf das Theaterstück gestoßen und andere Aussagen der Duffer Brüder. Ursprünglich sollte die Serie auch nicht in Hawkins spielen, sondern am Ort des Philadelphia Experiment, bzw. in der Nähe des Labors/Stützpunkt das für das Experiment verantwortlich war, da es dazu schon so viele Verschwörungsmythen gibt und die Duffer Brüder wohl von diesen Verschwörungsmythen angetan waren/sind.

Wenn sie wenigstens noch etwas in schriftlicher Form, oder eines Kurzfilms veröffentlicht hätten (von mir auch animiert oder so), der dieses Material beinhaltet. Ich verstehe auch nicht, warum man diese Informationen nur so wenigen Menschen anbietet, nicht jeder kann mal eben nach London oder über den großen Teich.
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht jeder kann mal eben nach London oder über den großen Teich.
Nicht unbedingt, ein paar Infos findet man (lt einem Kollegen) auch in den Spielen/BGs (auch wenn sie sehr altbacken aussehen).
Gab es davon nicht auch schon was fürs SNES/NES?
Habe da so dunkel eine Erinnerung dran.🤔
War nur nicht meine Sparte, hatte also kein Interesse dran.
 
Ich verstehe auch nicht, warum man diese Informationen nur so wenigen Menschen anbietet, nicht jeder kann mal eben nach London oder über den großen Teich.
Vermutlich da sonst nochmal weniger Leute in diese Aufführung gehen würden und eine eventuelle künftige Ambition zur Ausweitung dieser dann deutlich unwahrscheinlicher wäre.

Zu mal ein nicht unerheblicher Teil des Publikums für so eine Aufführung, sicherlich diese sind, die auch die Serie kennen.

Außerdem stehen seit Corona immer noch viele Theater etc. auf wohl eher wackeligen Finanziellen Beinen. 🤷🏼‍♂️

Edit:
Hin zu kommen noch die Gesellschaftlichen, Beruflichen und Finanziellen Ambitionen der Autorin/Autoren, die an der Serie mitgewirkt haben und nun hinter dieser Theater Variante stehen.

Die Frage ist auch, wie die Arbeitsverträge bei Netflix für eine Autorin/Autor aussehen und ob diese Theater Aufführung ein Weg ist um auch außerhalb der rechtlichen Reichweite von Netflix, sein Ding mit seinem schon erfolgreichen und eigentlich eigenen Geistigen Eigentum machen zu können.

Damit dies keine rechtlichen Probleme mit sich bringt, sollten genügend Unterschiede vorhanden sein um argumentieren zu können, das dies zwei unterschiedliche Werke auf Basis des gleichen Themas sind.

So erkläre ich es mir jedenfalls. Da Netflix ein sicherlich nicht verkehrtes Sprungbrett für unbekannte Schauspieler und Autoren ist, aber sicherlich nicht etwas bei dem man einzig und dauerhaft verweilen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fairerweise muss man aber sagen, dass die Duffer Brüder klar gesagt haben, dass es nichts nach dem Motto "Steve und Dustin in New York" geben wird! 😉
Genau das lies mich auf die Eltern schließen, auch weil sie in der Erinnerung des Antagonisten ja ganz dezent angeteasert werden.
edit: Ach und Gott sei dank! "Steve und Dustin in New York" klingt wirklich schlimm! 😉
Eine potenzielle Nachfolgergruppe für ein mögliches Spin Off sah man im Keller am D&D Tisch. Soweit Gerüchte den Umlauf machen, wird es nicht nur ein Spin Off geben.
Auch naheliegend, aber ich hoffe nicht!

Ich las auch was von Anime, was mich dann aber eh kalt lässt.

Aber ein Spin off in der Vergangenheit, welches die ursprüngliche Geschichte untermauert, das würde ich gerne sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Besser auf jeden Fall,was aber auch nicht viel zu sagen hat, denn "Herz aus Stahl " war halt ziemliche Grütze.
Hast du ihn denn schon gesehen und mit welchen anderen Film würdest du ihn dann passender vergleichen ?


Halt tyisches Ami-Hero Klischee.
Wobei mich das weniger stört, da habe ich persönlich größere Probleme wenn ein Film heroische Nazis zeigt.


Zumal so heroisch die Amys in Herz aus Stahl gar nicht dargestellt wurden.
Man bekam soweit ich mich erinnere so einige Szenen gezeigt, in denen diese Sherman Crew ziemliche Konflikte untereinander hatte und sich zeitweise wie Tiere benahmen.

Aber ein jeder achtet halt wohl auf andere Dinge bei Filmen. 🤷🏼‍♂️
 
Hast du ihn denn schon gesehen und mit welchen anderen Film würdest du ihn dann passender vergleichen ?
Trailer & Rezessionen, steht aber auf der "sehen" Liste ganz oben.
"Hacksaw Ridge","Dunkirk","Stalingrad","Die Brücke" uä .

Wobei mich das weniger stört, da habe ich persönlich größere Probleme wenn ein Film heroische Nazis zeigt.
Ich sehe da hauptsächlich Soldaten in einer Ausnahmesituation.🤷
Ende 43 war für viele der Lack schon ab und nicht jeder Soldat war überzeugter Nazi, die saßen eher in der Etappe und haben andere auf solche Missionen geschickt.
"Steiner",Das Boot" ,"Die Gustloff" bringen das schon ganz gut rüber.
Aber ein jeder achtet halt wohl auf andere Dinge bei Filmen. 🤷🏼‍♂️
Ja, denke ich auch.
Fury ist halt technisch und militärisch ziemlich daneben, kommt wie die Ami Version von "T 34" rüber.
Liegt wahrscheinlich auch zum großen Teil an dem tatsächlichen Hintergrund von "Der Tiger", den "Fury" nicht hat.
Militärische/technische Beratung macht in solchen Filmen aber auch eine ganze Menge aus.🤔

Jetzt führst du mich aber echt in Versuchung mal wieder ein Abo abzuschließen.😁👍
 
Zum Amazon Film "Der Tiger" kann ich folgendes sagen..
ich fand den besser umgesetzt als "Herz aus Stahl" mit Brad Pitt.
Wobei man fairerweise sagen muss, dass die Filme vom Ender her betrachtet ne ganz andere Thematik haben Es werden bei beiden die "Erlebnisse" der Besatzung eines Panzers im 2. WK beschrieben, aber die Erzählweise ist halt anders.

Kurz zu "Der Tiger" (sehenswert mE auf jeden Fall):

Ich fand diese Mischung aus "The sixth sense" und "Apokalypse now" durchaus überraschend und interessant. Allerdings muss man dann auch sagen, dass viele Szenen während des FIlmes wie zB die Minen-Entschärfung, das Tauchen und das Massaker an den Zivilisten durch das "Wir-sind-schon-alle-tot"-Ende nur noch einzeln betrachtet packend, aber für die Gesamthandlung eigentlich völlig belanglos sind. Ebenso auch, wenn der bereits tote Funker nochmal sehr dramatisch verblutet. Da hatte ich den Eindruck, dass man diese "realistischen" Szenen immer wieder einbauen musste, damit der Fokus nicht zu sehr auf den sonstigen Hinweisen zur Limbus-Reise liegt. Ob dann die explizite Darstellung eines SS-Kriegsverbrechens wirklich so ein geschmackssicheres Mittel ist, um den plot-twist noch ein wenig besser zu verstecken, weiß ich nicht.
Das Ende ist durchaus interessant, aber mMn stiehlt es der übrigen Handlung dann ziemlich die Show...