7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Also hat jetzt eine Sperrfeuer explosion automatisch eine Reichweite von der Waffe?!

Als Beispiel:

Mehrfachsperrfeuer macht 10 Wunden (im Pool) auf 5 Modellen unterhalb der Schablone, kann sie deiner Meinung nach Modelle außerhalb der Schablone Wunden Zuteilen. denn die Waffe hat ja Reichweite (als Beispeil 24") und vom Mittelpunkt der Explosion gemessen können also alle Modelle innerhalb von 24" verwundungen zugeteilt werden?! Soll das ernsthaft deine Argumentation sein?!

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Es qualifiziert mich aus deiner Wunsch-Anhänger-Liste, aber ich erkenne dich nicht als Oberstes Gremium an und werde es auch nie 😀

Dein Wort ist kein Gesetz und wenn du dir, wie öfter schon, in deiner FAQ (Haus-)Regelung widersprichst, macht dich das mMn nur sehr viel Unglaubwürdiger...

Regeln gelten immer gleich...immer...
Die Regel sagt: Außer Reichweite, keine Wundzuteilung
Sonderregl sagt: Schau im Bezug auf Deckung und Richtung vom Mittelpunkt aus
Wo steht, dass die Reichweite verändert wird?!

Genau...nirgends...

Schuss/Wunden bleiben außerhalb der Reichweite und werden nicht zugeteilt.
Aber Meister-GG reicht das nicht, daher dürfen nur sperrfeuer Waffen darauf verzichten, weil er der meinung ist dass
Modelle AUßER Reichweite können NIEMALS als Verluste entfernt werden!
Bei sperrfeuer Modelle AUßER Reichweite, als Verlust entfernt werden dürfen....wait, what?!
 
Also hat jetzt eine Sperrfeuer explosion automatisch eine Reichweite von der Waffe?!

Als Beispiel:

Mehrfachsperrfeuer macht 10 Wunden (im Pool) auf 5 Modellen unterhalb der Schablone, kann sie deiner Meinung nach Modelle außerhalb der Schablone Wunden Zuteilen. denn die Waffe hat ja Reichweite (als Beispeil 24") und vom Mittelpunkt der Explosion gemessen können also alle Modelle innerhalb von 24" verwundungen zugeteilt werden?! Soll das ernsthaft deine Argumentation sein?!

Das ist nicht meine Argumentation, dies ist das Regelbuchkonsequenz, wenn es ZWINGEND!!! sagt, dass wenn man bei Geschützsperrfeuerwaffen hinsichtlich:

- nächstes Modell
- in Deckung
- in Sicht
- in Reichweite

IMMER!!! vom Schablonenmittelpunkt auszugehen hat!

Die Schablone ist ein abstraktes Mittel, anstatt eines Trefferwurfs gegen BF, eine Anzahl getroffener Modelle zu ermitteln.

Dein Beispiel mit dem Mehrfachsperrfeuer ist gut gewählt, und ja, es können bei Mehrfachsperrfeuer mehr Modelle sterben als unter der einen (1) Peilschussschablone liegen.


Machen wir das doch gleich mal praktisch: 30er Ork-Horde, eine Wyvern. Der Peilschuss landet, Messung vom Schützen, außerhalb seiner Maximalreichweite über 5 Modellen, es folgen noch drei weitere "Hit!"-Symbole, insgesamt werden 20 Wunden verursacht bei 5 Modellen unter der Peilschussschablone.

Und jetzt möchtest Du deinem Mitspieler sagen:

a) Du kannst leider keine Verwundung zuteilen, weil außerhalb der Waffenreichweite des Schützen

und/oder

b) Du kannst leider maximal nur die 5 Modelle unter der Peilschussschablone töten.

BEIDE Argumentationen werden durch die "Allocate wounds" Regelung der Barrage-Sonderregel ausgehoben.


Und warum kenne ich diesen Fall so gut?

Ich war der Orkspieler und durfte gegen einen Imp ran.

Fühlte sich das für mich *falsch* an, fand ich das *unfair*, wollte ich die Regeln gerne irgendwie zu meinen Gunsten auslegen?!?

... sicherlich...

Gab es irgendein regeltechnisches Gegenargument?

NEIN


Warum ist das dann alles so?

Weil ein Spiel oftmals abstrakt sein muss und nicht jede individuelle Vorstellung von "richtig, fair, realistisch" im Einzelfall umsetzen kann.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Ich sage ja auch, dass Explosionen außerhalb der Waffenreichweite Verwundungen zuteilen dürfen...aber Weil die Explosivregel dies doch schon erlaubt und nicht weil die Barrage Regel dies erlaubt.

Es ist KEINE Besonderheit der Barrage, dass man außerhalb von Sicht und Entfernung verwunden kann, sondern eine Besonderheit der Explosiv-Waffen!!!!!!!!

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Denn diese Besonderheit wird schon explizit bei den Explosiv-Waffen aufgeführt, dass es völlig ligitim und okay ist, dass man außerhalb der Waffenreichweite und sichtline trifft und verwundet.

Und daraus folgt letztendlich, dass man Entweder bei allen Explosivwaffen, diese Regelung anwendet...und zwar bei ALLEN!

Und wie schon öfter erwähnt, reichts jetzt langsam....das Thema ist denk ich klar beschrieben.
Lass(t) es doch jetzt nich noch weiter rumkochen.
 
Die Regel sagt: Außer Reichweite, keine Wundzuteilung
Sonderregl sagt: Schau im Bezug auf Deckung und Richtung vom Mittelpunkt aus
Wo steht, dass die Reichweite verändert wird?!

Jetzt lügst Du entweder bewusst oder hast nicht gelesen, was ich bislang gelesen habe! Oder ignorierst es weiter...

Darum wiederhole ich es gerne noch einmal:

Regelbuch Seite 35

"Allocate Wounds
First, allocate a Wound from the Wound pool to the enemy model closest to the firing unit, regardlesse of which model caused that Wound." (Grundfall!)
- Closest Models [...]
- Random Allocation [...]
- Out of Range [...]
- Out of Sight [...]"


(ALLE diese vier Unterpunkte sind Unterpunkte von "(to) Allocate Wounds"!

Anders formuliert, "Wound allocation" ist ein (1) Terminus für die Überprüfung von vier unterschiedlichen Sachverhalten, die unter diesem einen (1) Begriff zusammengefasst worden sind!


Regelbuch Seite 160

"Barrage
[...] To determine whether a unit wounded by a Barrage weapon is allowed a cover save, and when determining Wound allocation, always assume the shot is coming from the centre of the blast marker, instead of the firing model. [...]"

Das heißt, für ALLE vier Unterpunkte von Wound allocation...
- Closest Models [...]
- Random Allocation [...]
- Out of Range [...]
- Out of Sight [...]"

...ist das "firing model" völligst ohne Bedeutung! Man MUSS immer, für alle vier Sachverhalte, (always assume) den Schablonenmittelpunkt als Ausgangspunkt des Schusses betrachten. Der Ausgangspunkt eines Schusses ist normalerweise der Schütze selbst. Hier NICHT!

Es kommt, für all diese vier unter Wound allocation zu prüfenden Punkte, einzig und allein auf den Schablonenmittelpunkt an.


Wieso behauptest Du weiterhin, dass die "Barrage Sonderregel" LEDIGLICH eine Aussage tätigen würde zu

"Sonderregl sagt: Schau im Bezug auf Deckung und Richtung (closest model) vom Mittelpunkt aus"?!?

Die "Barrage" Sonderregel sagt, für die gesamte "Wound allocation" gehe IMMER vom Mittelpunkt der Schablone aus!

- Closest Models (Richtung) [...]
- Random Allocation [...]
- Out of Range [...]
- Out of Sight [...]"

DU behauptest, die Sonderregel gehe nur auf "Closest model" ein und Deckung.

Damit würdest DU also bei Sperrfeuerwaffen niemals Modellen außer Sicht und/oder außer Reichweite des Schützen Wunden zuteilen, OBWOHL der Schütze für ALLE Belange der Wound Allocation der Schablonenmittelpunkt ist?

Siehst Du deinen Fehler bzw. Irrglauben tatsächlich immer noch nicht?!?


Gruß
GeneralGrundmann
 
Kann es sein, dass im deutschen Regelwerk der genaue Text für das, was von der Schablonenmitte aus ermittelt wird, unterschiedlich ist?
Denn ich habe auch im Kopf (ohne Gelegenheit zu prüfen), dass es da nur um die Richtung ging, nicht um die Reichweiten.

Das wäre jetzt natürlich eine erfrischend einfache Lösung für die doch extrem divergierenden Meinungen in diesem Thema. ;-)

Außerdem nagt die Hitze doch auch etwas an mir, bis später, jetzt erst mal Päuschen. 🙂


Gruß
GeneralGrundmann
 
Diese darf ich nur auf Einheiten legen, die ich sehe. Was aber, wenn beispielsweise ein (1) gegnerisches Modell in Sicht vor der Hauswand steht, 9 weitere Modelle außer Sicht hinter der der Hauswand aber unter der Flammenschablone? Kann man jetzt ein (1) Modell töten oder doch alle zehn? Die Regeln bei Flammenschablonen zusammen mit der Wound Allocation sagen, dass nur Modelle in Sicht- und Reichweite sterben können!
Komisch ich dachte immer es wäre der Sinn von Flammenwaffen ziele zu bekämpfen die man nicht sieht....Aber klar abstrackte Regeln, nicht Realismus...
 
Also da ich regeltechnisch eigentlich immer einer Meinung mit GG bin habe ich halt hiermit ein Problem.

Template Weapons / Flammenschablonen MÜSSEN am Base des schießenden Modells bzw. an der Waffenmündung angelegt werden mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Beispielsweise wenn man schräg nach oben schießen will in eine Ruine, dann verringert dies die effektive Reichweite in jeglicher Hinsicht, aber alle wenigstens teilweise unter der Schablone liegenden Modelle werden getroffen.

@Kharnan

und was war die RAW-/ bzw Lösung laut GG
 
Das 40k wenn man genau nach den Regeln spielt, ein scheiß Spiel ist, ist nichts neues.
Darum haben sich ja überall recht viele Hausregeln, Regeländerungen und Modifikationen eingebürgert weil so einen Blödsinn eben keiner macht.

Die Streitpunkte gibt es genau genommen nur dort wo unterschiedliche Regeländerungen aufeinander treffen und beide Seiten sich weigern als Kompromiss streng nach RAW zu spielen.
 
Ah, ich freue mich schon massiv, wenn die offiziellen 40K-FAQs fertig sind und ich drei Viertel des T3-FAQs löschen kann und die Spieler sich dann wieder mit den offiziellen GW-Klarstellungen rumschlagen dürfen. 🙂

Ich sage nur: unpassierbare Wände. ;-)

Interessanterweise würde es das Spiel taktischer und damit auch, aus meiner Sicht zumindest, (wieder) besser machen.

Trotzdem würde bzw. wird bis zur Besinnungslosigkeit darüber geheult werden... :-(


Gruss
GeneralGrundmann
 
Nana Kodos der Henker, ich kenne eine Menge Hausregeln die das Spiel sogar viel mehr verkompliziert haben als das RAW... beim RAW ist einfach nur oft die Problematik, dass es, besonders bei so sanften Übergängen wie von der 6. zur 7., einfach manchmal verwechselt werden kann... und im Prinzip ist die Auslegung des Flammenwerfers an das Base legen ja auch eine Konsequenz der True line of sight, nur ist das einfach manchmal praktisch nicht machbar (wenn die Kollegen z.B. in der Ruine dicht beieinander stehen und man durch nen Fenster schießen möchte... da weicht man dann halt zu dem doch praktischeren Verschiebe-Schablone eine Ebene höher und schaue von direkt oben drüber ob du in etwa an das Base des feuernden Modells herankommst... das nennt man gelebte Regeln und ist kein Indiz dafür, dass die genauen Regeln immer weniger brauchbar sind... Hausregeln können zu viel härteren Diskussionen führen, besonders wenn man vergessen hat warum man sie überhaupt eingeführt hat... und weil man hier eben nicht Wort für Wort eine Begründung in Schriftform vorliegen hat
 
das nennt man gelebte Regeln
Wie du es den nun nennst ist egal, Fakt ist, es ist eine Veränderung des Spiel weil die Regeln solche Situationen nicht abdecken bzw in der Praxis so nicht angewandt werden können.

Spieler haben bei sowas schon immer Gelände ignoriert, egal ob für Schablonen, Bewegung etc.
Das FAQ stellt nur jetzt ganz klar das dies nicht gewollt ist und wenn der Termi nicht durch die Tür passt, muzss er außen rumalufen, genauso killt die Flammenschablone dann eben nur 1 Modell.

Wenn du jetzt sagst du spielst es anders weil....
Hausregel/Regeländerung/Praxistaugliche Anwendung/RAI/Modifikation/Turnierregel/schnelles Spiel

es bleibt alles das selbe, das Originale 40k ist irrsinnig umfangreich, es fehlen aber trotzdem noch Klarstellung bzw klare Regeln für das Spiel in der Praxis außerhalb der idealen Situation im Studio.

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Folgendes, Dämonen haben ja mit CotW ein Update und einen entsprechenden neuen ebook Codex bekommen:
"Codex: Chaos Daemons - Daemonic Incursion Edition (Enhanced Edition)"
https://www.games-workshop.com/de-DE/Codex-Chaos-Daemons-Enhanced-Edition

Der Codex ist aktuell für die 7. und hat das 2014er Errata soweit integriert, bis auf eine Kleinigkeit:
"Pink Horrors generate their powers from the Change discipline"

Im Vergleich dazu hat der Herold folgenden Text:
"A Herald of Tzeentch generates his powers from the Divination and Change and The Daemonology (Malefic) disciplines"

Das widerspricht sich klar mit dem Errata2014 das allen Psionikern (inkl Einheiten) Dämonologie erlaubt.

Gilt das Errata von 2014 noch für den Codex2016, bzw gilt das Errata überhauot noch da ja inzwischen eine neue Version des Codex erhältlich ist?

weil es eventuell untergegangen ist
 
... Hausregeln können zu viel härteren Diskussionen führen, besonders wenn man vergessen hat warum man sie überhaupt eingeführt hat... und weil man hier eben nicht Wort für Wort eine Begründung in Schriftform vorliegen hat
Ausser man macht sich die Mühe und schreibt das für seine Gruppe wirklich nieder. Macht nur kaum einer, da das ja auch Aufwand bedeutet (wir übrigens auch nicht). Dokumentation erspart späteres drüber Nachdenken und unnötige Diskussion.

Deswegen gilt mein Dank auch immer wieder GG für seine unermüdliche Hausregelei, auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin. Aber das haben Hausregeln halt so mal an sich, da sie immer Ansichtsache sind. Auf die endgültigen Fassung der GW-FAQs bin ich mal gespannt. Dass die am Schluss nicht in jedem Punkt allen gefallen werden, liegt in der Sache und jedem recht machen kann man es eh nicht.😴