Lohnt sich der (Wieder-)Einstieg?

Ich habe eine Abneigung gegen diese Antigrav-Panzer (nicht sehr spacemarine-artig) und diese Bladeguard ist auch überall dabei, aber a) warum bei den Templars, wo die doch ihre Sword Brethren haben und warum bei den Dark Angels, sind nicht alle Mitglieder des Deathwing in Terminatorrüstung unterwegs? Nun ja, Ästhetik und ursprüngliche Lore sind mir da wichtig, weshalb ich da manche Auswahlen bei den beiden Armeen komisch finde. Ob das dann einen Blumentopf gewinnt oder nicht, weiß ich aber nicht.
Also laut Codex haben noch alle Mitglieder des Deathwing Terminatorrüstungen. Laut Studiobemalung sind auch die Bladeguard beige, aber die Jungs haben da mittlerweile keine Ahnung mehr.

Veteranen hatten Dark Angels damals auch, dass heißt ich würde die grün und somit als Kompanieveteranen bemalen. Die hatten sogar mal einen Bausatz.

Bei den Spacewolves ist die Studiobemalung auch "irgendwie". Da hat der Packleader dann auf einmal die Farbe der Blutwölfe.

Für die Panzer gäbe es auch einige Anbieter von Ketten als 3D-Druck
 
Ich denke, ich habe insgesamt genügend Rückmeldungen erhalten, vielen Dank dafür!

Mein Plan ist, die Regeln für die Black Templars abzuwarten und dann zu entscheiden, ob ich einsteigen und wenn ja, mit welchem der beiden Orden.

Abhängig würde ich das aber auch davon machen, wie Warhammer 40.000 lokal gespielt wird. Die Fragen haben sich aus den Hinweisen ergeben, die hier kürzlich ebenfalls gegeben worden sind, sehr hilfreich! Je nach dem, wie kompetitiv da gespielt wird (das habe ich bis dato nie erfragt), wäre das vielleicht doch nichts für mich. Es steht jedenfalls alles mit L-förmigen Ruinen voll. 😆
 
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Also kann schon vorkommen, dass man L-Stücke hinstellt, weil sich das Spiel nun mal so spielt, aber am Ende sind es alles keine Powergamer und machen auch nur ihre Anfangsschritte.
Wir haben hier im Verein eine "Liga", da macht man halt einmal im Monat ein Spiel und am Ende gibt es eine Wertung. Sind auch ein paar gute Spieler mit bei, aber am Ende dilettieren sich die meisten auch nur so durch.

Haupthindernis beim 40k-(Wieder-)Einstieg ist vielleicht, dass je nach Lernprofil, man viele Spiele braucht, um sich bei dem ganzen Bloat gut zu orientieren, und vorher dauern die Spiele entweder lange oder man weiß die halbe Zeit nicht, was man tut.
 
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Haupthindernis beim 40k-(Wieder-)Einstieg ist vielleicht, dass je nach Lernprofil, man viele Spiele braucht, um sich bei dem ganzen Bloat gut zu orientieren, und vorher dauern die Spiele entweder lange oder man weiß die halbe Zeit nicht, was man tut.
Ich möchte auch wieder einsteigen (es ist ein Ein- und Aussteigen bei mir) und genau so ergeht es mir! Die Spiele dauern lange oder ich weiß teilweise nicht was ich tue bzw. tun muss. Leider fördert das nicht gerade die Lust. Aber das ist ja bei vielen (komplexen) Dingen so, dass man sie erstmal ggf. etwas länger tun muss um darin versiert zu werden.
 
Mein Wiedereinstieg war Ende der 9. Edition.
Der Vorteil war, dass ein Großteil meiner alten Spielgruppe mit mir zusammen wiedereingestiegen ist.
Und wir alle haben die erste Zeit kaum auf Missionen geachtet sondern einfach auf Vernichtung gespielt.
Macht die Sache nicht nur unkomplizierter (wir spielen eher selten) sondern macht auch tierisch Spaß.
Und wenn ich es mir recht überlege, ist das taktische Missionplay in unserer Runde immer noch eher selten ...
 
Pro Tipp für den (Wieder)Einstieg: Kleine Punkte spielen.

Das Spiel funktioniert super auf 500, 750, 1000, 1250 etc. Punkten.

Am besten dann zusammen die Listen bauen, weil bei kleinen Spielen harte Unwuchten entstehen können.

Aber zum lernen des Spiels gibst nix besseres. Dann langsam größer werden.

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber das ist ja bei vielen (komplexen) Dingen so, dass man sie erstmal ggf. etwas länger tun muss um darin versiert zu werden.

Jain, ist leider auch so, dass GW Spiele/Einheiten oft mit sogar willkürlichen Details vollklatscht, damit sie sich alle besonders und einzigartig lesen. Sonst wäre das ja kein Bloat, sondern der intendierte Detailgrand des Spiels.
Hinzu kommt, dass auch abseits dessen das Spiel schon komplex genug ist.
 
Ich bin in der 9. Edition wieder mit meiner Spielgruppe eingestiegen.
Ein frischer Start auf der "grünen Wiese" tut allen Beteiligten, wenn es um 40k geht, richtig gut.
Das kann ich wirklich nur empfehlen, zumal man dadurch auch langfristig Freude an seinen Modellen hat und nicht die frustrierenden Aspekte der Legacy-Modelle mit sich herumschleppt.

Und wie Naysmith schon sagte: Spielt mit kleineren Punktzahlen – das hat einige Vorteile.
  • Kürzere Spielzeit (uns sehr wichtig)
  • Einfacherer Einstieg
  • Geringerer finanzieller Aufwand
  • Mehr Variabilität (Wenn ich statt 2.000 nur 1.000 Punkte spiele, fällt es leichter, mehrere verschiedene Listen parat zu haben, die sich deutlich unterscheiden.)
Lernt das Spiel erst einmal kennen, aber traut euch ruhig, Dinge zu ändern, die euch stören (Hausregeln).
Gerade die Punktzahl ist so ein Aspekt. Die Armeen mögen auf 2.000 Punkte balanciert sein, aber ich kann versichern, dass sich Armeen mit 1.250 Punkten hervorragend spielen lassen. In dieser Armeegröße kann jedes Volk auf alles eine Antwort finden und die Varianz an Modellen ist schon beachtlich.
40k hatte in Sachen Punkten einfach eine ziemlich starke Inflation, wodurch die Armeen immer größer und größer wurden.

Sprecht vor jedem Spiel miteinander.
Jede Gruppe ist unterschiedlich – bei einigen klappt das Miteinander im Spiel wunderbar, andere brauchen etwas Moderation.
Sprecht darüber, was ihr vom Spiel erwartet, und klärt Differenzen im Voraus.
Diese während des Spiels aufzulösen, ist ungleich schwerer.
 
Ich reihe mich hier mal ein, denn ich möchte nach langjähriger Tabletop-Abstinenz wieder mit 40K einsteigen und es tun sich einige Fragen auf.

Zuletzt gespielt hatte ich hauptsächlich Warmachine (MK2, bis ~2014), 40K bis zur 5. Edition (bis ~2010) und Warhammer Fantasy 7./8. Edition (bis ~2011). Entsprechend alte Armeen besitze ich noch (siehe mein Profil, bzw. Text unten).

Es geht mir hier jetzt um die Aktualisierung zunächst einer (später mglw. mehrerer) 40K-Armee auf die aktuellen Regeln. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Wie zuvor hier schon angesprochen wurde, steht die 11. Edition dieses Jahr an, was mich etwas zögern lässt. Bei welcher Armee (siehe nachstehend, SM, Orks, CSM) ist es absehbar, dass ich meine Truppen (weitgehend) unverändert weiter verwenden kann oder wo ist es besonders schwierig?

Gerade die Themen Primaris und Legends fühlen sich gerade in Bezug auf meine SM doof an. Ich denke nicht, dass Firstborn Zukunft hat, vielleicht kann man da was als Primaris-Proxis spielen? Turniere sind nicht geplant. Nur privat, ggf. Tabletopclub.
Orks, ca. 1500P.
Gargbot, 3 Killabots, 2 Buggies, 1 Trukk, 3 Mek Guns, 10 Sprungmodultruppen, 20 große Infanteristen wie Bosse (40er Base), weitere 70 normale Infanteristen wie Boyz, jeweils inkl. Charaktermodelle gerechnet.
WIP: 50 Infanteristen
Chaos Space Marines (Word Bearers), ca. 1500P.
Dämonenprinz mit Flügeln, Herrscher des Wandels, Land Raider, Predator, 2 Rhinos, 8 Sprungmodultruppen, weitere 45 Servo-Marines, jeweils inkl. Charaktermodelle gerechnet.
WIP: 30 Infanteristen
Space Marines (Vanilla)ca. 2500P.
3 Landspeeder, 2 Rhinos/Razorbacks, Land Raider, Cybot, 6 Bikes, 7 Sprungmodultruppen, 10 Terminatoren, weitere 60 Servo-Marines, jeweils inkl. Charaktermodelle gerechnet.
WIP: 20 Infanteristen, Land Raider, Cybot
 
Welcome back im Hobby!

Was Space Marines angeht bist du zu recht vorsichtig. Ich rechne damit, dass zu Beginn der 11. Edition wieder einige Einheiten in die Legends wandern. Spätestens mit einem neuen SM Codex ... und der kommt in der Regel ziemlich früh in einer neuen Edition.

Was ich aus meinen First Born gemacht habe:

Meine Melter-Dudes umgebased und als Eradicators gespielt.
Meine Plasma-Dudes umgebased und als Hellblasters gespielt.

Die Devastoren habe ich umgebased, sind derzeit aber noch als Devastoren spielbar.

Sprung-Marines können mit neuen Bases als Vanguard Veterans oder als Assault Intercessors mit Sprungmodulen gespielt werden.

Die alten Veteranen Squads (Nahkampf Bewaffung) können mit aktuellen Bases als Assault Intercessors gespielt werden.

Die Standard Bolter Marines geben mit neuen Bases gute Intercessors ab.

Land Raider, Rhino/Razorback sind derzeit auch noch aktuell. Aber gerade Rhino/Razorback können auch nur noch First Born Einheiten transportieren. Das macht eigentlich nur mit Devastoren noch Sinn. Und da rechne ich wh damit, dass Rhino/Razorback mit dem nächsten Codex ebenfalls in die Legends wandern.

Den Rest wirst du vermutlich nur noch als Legends spielen können.

Das sollte am heimischen Tisch oder im Club bzw außerhalb von Turnieren kein Problem sein.

Zum Thema umbasen:
Es gibt mittlerweile Bases sehr günstig auf den üblichen Plattformen, meist kommen die dann aus einem 3D Drucker.
Alternativ gibt es Base-Adapter für verschiedene Basegrößen. Habe ich hauptsächlich für die Modelle mit Schlitz-Bases verwendet.
 
Bei welcher Armee (siehe nachstehend, SM, Orks, CSM) ist es absehbar, dass ich meine Truppen (weitgehend) unverändert weiter verwenden kann oder wo ist es besonders schwierig?

  • Orks.
  • Bei Chaos sind Dämonen nicht zukunftssicher, es könnte passieren, dass du den Herrscher des Wandels ab dem nächsten Codex nur noch in Thousand Sons spielen kannst. Rest sollte aber OK sein.
  • SMs will ich gar nichts zu sagen, macht nur schlechte Laune.
Habe auch ein angefangenes SM-Projekt hier rumstehen (aus der 5.–6. Edi ursprünglich) und aktuell sehe ich ihre Zukunft eher in HH. Müssen dafür zwar auch angepasst werden, aber sind dann dort wenigstens heimisch (auch die Mk-VII für late-heresy) und eher zukunftssicher, und nicht schlicht maßstabsmäßig zu klein fürs aktuelle 40k neben den ganzen Primaris während sie darauf warten, dass ihr Fuhrpark von GW in Legens geschoben wird…

Und um noch etwas mehr out of the box zu antworten, belebe lieber dein Fantasy wieder. 😉
 
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Danke 👋
Ich befürchtete das mit den Space Marines. Das ganze Umbasen und Als-Primaris-Spielen könnte ich mir halt schon vorstellen, da die Space Marines meine am besten bemalte Armee sind - wenn es denn Zukunft hat. Da waren ein paar gute Tipps dabei 👍
Bei den Nicht-Infanterie-Modellen blicke ich noch weniger durch, gibt's da nicht auch Entsprechungen zu neueren Modellen aus der Primaris-Ära?
  • Rhino -> Impulsor: Grav-Platten und ggf. Antriebsturbinen anbringen, Waffen ergänzen (ja, aufwändig, aber cool?!)
  • Cybot -> Redemptor: Bewaffnung ergänzen
  • Land Speeder Tornado -> Storm Speeder Hailstrike
  • Land Speeder Typhoon -> Storm Speeder Hammerstrike
  • Bikes/Trike-> Outrider/ATV
Oder ist das zu einfach gedacht?

@Kuanor HH und WHFB sind erstmal mangels Spielern außen vor, 40K ist gesetzt - vorerst. Ich glaube aber ich teile das Gefühl von schlechter Laune.

Wahrscheinlich muss ich für SM tatsächlich die nächste Edition bzw. den Codex abwarten, also Herbst?!
 
Da Orks wohl auch überholt werden und ich da von meinen aktuellen Modellen auch schon einiges Umfunktionieren und fast alles Umbasen müsste, schätze ich, dass ich da auch bis Sommer/Herbst warte.
Bleibt also Chaos, da ist meine Auswahl aber recht einseitig. Ich frag mal im Themenforum nach Rat wie ich da eine sinnvolle Ergänzung gestalten könnte.
 
Danke 👋
Ich befürchtete das mit den Space Marines. Das ganze Umbasen und Als-Primaris-Spielen könnte ich mir halt schon vorstellen, da die Space Marines meine am besten bemalte Armee sind - wenn es denn Zukunft hat. Da waren ein paar gute Tipps dabei 👍
Bei den Nicht-Infanterie-Modellen blicke ich noch weniger durch, gibt's da nicht auch Entsprechungen zu neueren Modellen aus der Primaris-Ära?
  • Rhino -> Impulsor: Grav-Platten und ggf. Antriebsturbinen anbringen, Waffen ergänzen (ja, aufwändig, aber cool?!)
  • Cybot -> Redemptor: Bewaffnung ergänzen
  • Land Speeder Tornado -> Storm Speeder Hailstrike
  • Land Speeder Typhoon -> Storm Speeder Hammerstrike
  • Bikes/Trike-> Outrider/ATV
Oder ist das zu einfach gedacht?

@Kuanor HH und WHFB sind erstmal mangels Spielern außen vor, 40K ist gesetzt - vorerst. Ich glaube aber ich teile das Gefühl von schlechter Laune.

Wahrscheinlich muss ich für SM tatsächlich die nächste Edition bzw. den Codex abwarten, also Herbst?!
Proxen geht in freundlicher Runde immer, aber teilweise sind die doch schon sehr viel größer geworden.

Ich häng mal n Beispiel an.

Dann sind die Bases beim Speeder zb deutlich anders, der neue steht auf nem kleinen Flugzeugbase.

Geht, sollte man aber Mal vorher kurz absprechen.
Ich glaube zwar nicht dass eine Runde von Freunden da n Thema mit hat, aber ansprechen ist ne gute Idee.
 

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Proxen geht in freundlicher Runde immer, aber teilweise sind die doch schon sehr viel größer geworden.

Ich häng mal n Beispiel an.

Dann sind die Bases beim Speeder zb deutlich anders, der neue steht auf nem kleinen Flugzeugbase.

Geht, sollte man aber Mal vorher kurz absprechen.
Ich glaube zwar nicht dass eine Runde von Freunden da n Thema mit hat, aber ansprechen ist ne gute Idee.
Krasser Größen-Unterschied 🤯
Das letztendlich sämtliche Bases neu müssen, damit kann ich mich wohl abfinden (müssen 😅).
 
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Wahrscheinlich muss ich für SM tatsächlich die nächste Edition bzw. den Codex abwarten, also Herbst?!

Würde ich machen.
Damals hat GW ja auch diese nichts-Halbes-nichts-Ganzes gemacht und Primaris-Einheit gezielt nicht als Ersatz der alten zu gestalten versucht, sondern irgendwie anders, um sich einen Rückweg zu lassen. Da sind sie seit der 9. Edition von weg und machen direkte Updates für den Ersatz. D.h. warte mal ab, was da so kommt und was wegkommt.

Bei den Orks müsstest du wegen der Basegrößen der geupdateten Modelle wohl auch warten, aber da sollte sonst nichts allzu dramatisches passieren, und wer schon neue Bases hat, behält sie wohl auch.
Einzig die Bewaffnung kann sich noch je nach Codex ändern, aber das gilt ja immer.