Metawatch Edition X

@Haakon Der Unterschied zwischen Dir und mir ist die Betrachtungsweise bzw. der Blickwinkel auf das Ganze. Ich gucke mir an was GW tut (und der Kurs ist seit Jahren der Gleiche!) und fälle daran orientiert mein Urteil. Das bekommt GW nicht hin weil sie was anderes wollen als Du.

Du sagst es gibt eine Lösung, wobei ich Dir Recht geben würde(sofern das System eingeschränkt genug und ohne Einflusselemente auskommt), aber das ist dann halt kein (aktuelles) Warhammer mehr, auch wenn wir die Minis nutzen. In die neunziger zurück will ich zumindest nicht auch wenn es mir damals Spaß gemacht hat.

Wenn ich OPR mit meinen GW Minis Spiele ist das ein gutes Spiel(Erlebnis), aber es fühlt sich nicht an wie Warhammer. Ich glaube das Gefühl ist es was die Leute bei Warhammer hält nicht die Balance.

Dazu:
Solange 2000 Punkte Infanterie und 2000 Punkte Panzer sich nicht gegenseitig mit gleicher Effektivität vom Tisch entfernen haben wir ein Ungleichgewicht was durch die Zusammenstellung der Armeen größer oder kleiner ausfällt.

Also muss das weg, was das bedeutet weißt Du.

Solange Panzerlisten Punkte auf dem Tisch weniger effektiv halten als Infanterielisten haben wir ... bla bla bla Du weißt schon.

So lange Modelle andere Modelle unterschiedlicher Art kostenlos Buffen können... Du weißt schon.

So lange Stratgems für den gleichen Ressourcenaufwand unterschiedlich starke Wirkung abhängig von der Einheit auf die sie gespielt werden haben ... Du weißt schon.

So lange Fraktionen stark unterschiedliche Einheitenanzahlen haben ...

Du siehst es ist einiges an dem da zu arbeiten wäre und was dabei rauskommt nimmt dem Spiel u.U. seinen Charakter und das auf dem Altar der Balance. Ob das gut ist darf jeder für sich selber entscheiden. Der Wechsel von der 9 auf die 10 Edition hat einen starken Charakterwechsel gebracht und der wurde von vielen inkl. Dir nicht goutiert und nach meinem Gefühl ist da die Balance nie der Hauptkritikpunkt gewesen(aber wen interessieren schon Gefühle).

Dazu ist fraglich ob Balance tatsächlich das wichtigste Kaufargument ist, in das viele Ressourcen fließen sollten um die Gewinne weiter zu steigern. Ich bezweifle das, auch wenn ich natürlich keinerlei Beweise habe. Nur den Hinweis das die Gewinne seit Jahren konstant steigen und das trotz der bekannten Balancing- und Struktur"Probleme".

Aber ist eigentlich auch egal. GW tut was sie tun unabhängig davon was wir beide davon halten, weil sie es für richtig halten und es in ihrem Interesse liegt, welches sich nicht mit unserem decken muss (und offensichtlich auch nicht tut!). Ich hab mich sehr gut damit abgefunden das ich mal mehr und mal weniger die Zielgruppe bin und das meine Wünsche für das Spiel scheinbar nicht mehrheitsfähig sind. Da mein Hauptaugenmerk eh auf der Schaffung von Gelände (sig) und Armeen liegt ist das Spiel selbst nie das wichtigste für mich gewesen. Evtl. gucke ich deswegen auch ein wenig entspannter drauf. Mein emotionales Spielinvest kann man gut als wellenartig über die Zeit beschreiben. Stark in Edition 2, mehr in 3, null in 4, rückkehrend in 5, verhalten in 6, fast 0 in 7, stark in 8 und etwas mehr in 9 und jetzt sehr niedrig (was stark mit der Peer zu tun hat). Das Spiel kommt und geht und Mal gefällt es mir besser und Mal nicht. So ist es nunmal und es berührt mich eigentlich nicht. Alle paar Jahre wechselt das Spielsystem. Mich da emotional drin zu verstricken kann ich nicht. Warum auch? Es ist ja nicht von Dauer. Was aber von Dauer ist sind meine Kreationen und ob die mehr Auslauf bekommen, oder weniger ist mir nicht so wichtig.

Sorry für den Ritt durch die Gemeinde, war nicht beabsichtigt. Im Kern bleibt's an dem Punkt hängen, dass unterschiedlichste Ansprüche und Wünsche bedient werden wollen und dabei immer einige leer ausgehen werden. Es existieren unterschiedlichste Meinungen was DAS BESTE für "das Spiel" ("das Hobby")ist und bei aller Selbstsicherheit werde ich nicht hingehen und behaupten meine Sichtweise wäre die Ultima Ratio. Dafür kenne ich zu viele Leute zu lange und niemand von denen hat den gleichen Hobbyschwerpunkt wie ich ihn habe.

cya
 
Woher kommt eigentlich die Idee, dass 40k im Moment schlecht gebalanced ist?
In meinen Spielen habe ich das Gefühl, selbst mit nicht optimalen Detachments/Einheiten kann man immer noch mitspielen und bei den Turnierergebnissen gibt es fast mit jeder Armee Spieler, die oben mitspielen. Ich spiele zwar im Moment nicht viel, aber alle meine Spiele in der 10. fühlten sich gut an im Sinne von "ich habe das Spiel gewonnen oder verloren, weil ich besser oder schlechter gespielt habe" bzw. ich hatte das Gefühl, wenn ich oder mein Gegner das Spiel anders gespielt hätten, hätte es auch gerne anders herum ausgehen können. Meiner Einschätzung nach ist das Gelände oft entscheidender für ein Spiel als die Tatsache, dass eine Einheit vielleicht etwas zu günstig ist.

Dazu kommt ja noch, dass Balance nicht der einzige Faktor ist. Jede Einheit/Fraktion soll irgendwie cool sein. Wenn man jetzt alle Sonderregeln streicht und es mathematisch passend macht, ist es halt schnell langweilig und die Spieler beschweren sich, dass sich ihre Lieblingseinheiten/Fraktionen nicht mehr spielen wie gewohnt (Siehe TS oder GK als die Psychic Phase gestrichen wurde...). Weiterhin kommt dazu, dass Einheiten halt nicht für das Spiel designt werden und dann Minis gemacht werden, sondern die Minis sind halt schon da und man muss Regeln finden, die a) die Minis von der Ausrüstung repräsentieren b) den Fluff repräsentieren c) die extern gebalanced sind und d) die intern gebalanced sind e) die sich auf dem Spielfeld flüssig spielen lassen.

Das erscheint mir jetzt nicht gerade trivial bei einem SM Codex mit drölfzigtausend Auswahlen (und wehe, man streicht eine Option, dann heult die nächste Seite wieder rum, dass man ihre Kollektion invalidiert hat :-D)
 
Woher kommt eigentlich die Idee, dass 40k im Moment schlecht gebalanced ist?
Die Vorstellung, dass die 10. Edition von Warhammer 40k momentan schlecht gebalanced ist, stammt vor allem aus drei Punkten, die auch spät in der Edition noch stark wahrgenommen werden:

1. Persistente Dominanz einzelner Armeen

In Foren, auf Reddit, YouTube und in Turnierdiskussionen berichten viele Spieler, dass einige Armeen oder Einheiten deutlich stärker performen als andere. Besonders in den ersten Monaten nach Release gab es viele Beschwerden über extrem starke Codex-ähnliche Indexe (z. B. Custodes, GSC, Aeldari), was den Eindruck eines unausgewogenen Spiels verstärkte.
Auch nach mehreren Balance Dataslates gibt es weiterhin Fraktionen, die überdurchschnittlich stark sind oder durch besonders effiziente Kombos hervorstechen. Wenn dieselben Fraktionen über Monate hinweg oben bleiben, entsteht der Eindruck, das Balancing komme nicht hinterher.

2. Turnierdaten, die Ungleichgewicht zeigen

Aktuelle Turnierergebnisse zeigen oft ein klares Bild: manche Armeen haben konstant hohe Winrates, während andere dauerhaft unter 45 % liegen.
Die Community betrachtet solche statistischen Ausreißer als objektiven Beleg für schlechtes Balance-Design.

3. Regelumfang und Komplexität am Ende einer Edition

Spät in einer Edition ist das Regelvolumen am größten:
  • viele Dataslates
  • mehrere Codizes
  • Sonderregeln und Detachments
  • FAQs und Korrekturen

Diese „Regellawine“ sorgt dafür, dass Synergien immer schwerer zu überblicken und sauber auszubalancieren sind. Die Summe der wechselnden Updates führt bei Spielern zur Wahrnehmung eines instabilen oder unausgereiften Balancings — trotz der zahlreichen Versuche, gegenzusteuern.

TLDR:
Der Eindruck von schlechtem Balancing am Ende der 10. Edition entsteht nicht durch typische Startprobleme, sondern durch die lange anhaltende Dominanz bestimmter Fraktionen, ungleiche Turnierergebnisse und die wachsende Regelkomplexität, die das Ausbalancieren zunehmend erschwert.
 
Spielst du deine Einheiten mit dem Höchstmaß an Loadout. Falls ja, mag dein Gefühl stimmen. Falls nicht, war die Balance nie schlechter.
Kommt auf das Spiel an. Wenn jemand gerne Turniervorbereitung spielen möchte, haben alle meine Panzer eine HKM, auch wenn die nicht am Modell dargestellt ist. Wenn ich mit einem Wiedereinsteiger spiele oder Narrativ haben meine Karsrkin keine Sniper oder Melta Mines, weil ich meine alten Gardistenmodelle verwende. Dann fährt der Panzer auch immer in der richtigen Ausrichtung, Waffen auf den Gegner gerichtet, und ich versuche nicht die Sichtlinien zu minimieren bzw. da mache ich dann auch nicht optimale Plays, weil es halt lustig, thematisch ist ;-)

Ich hatte zum Release des neuen Aeldari Codex ein RTT gespielt mit dem Harlequin Detachment und Wraithblades, weil ich die Modelle halt da hatte. Die Liste war nicht gut, aber bin trotzdem 2:1 gegangen. Wenn ich da an das Turnier vor einigen Jahren denke, wo ich einfach mal spontan hingefahren bin mit den Minis, die ich so rumliegen habe, war das deutlich ernüchternder (Hallo "unsichtbare" Deathstar-Einheiten). Da hatte ich dann tatsächlich das Gefühl, ich kann mit meiner Liste gar nichts ausrichten...(das zum Thema nie schlechter).
 
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@Zeitgeist

1.) Klar gibt es stärkere und schwächere Fraktionen. Auch einige Einheiten sind objektiv zu günstig/zu gut. Allerdings habe ich tatsächlich das Gefühl, das ist eher so ein Internet-Ding bzw. wird relevant, wenn man Turniere auf einem hohen Level spielen möchte.
Denn wenn ich mir meine Spiele aus dem letzten Jahr anschaue, die ich tatsächlich gespielt habe, war das kaum relevant. Entweder war es ein "lockeres Spiel", wo nicht ausgemaxt wurde oder es wurde "Turnierwarhammer" ausgemacht, wobei ich selbst da oft keine ausgemaxten Listen gesehen habe, weil die Leute lieber mit ihren Lieblingspüppies spielen. Und selbst wenn eine harte Liste gespielt wurde, hatte ich nie das Gefühl mit einer nicht-optimierten Liste/Fraktion keine Chance zu haben (und das war zu früheren Editionen schon mal anders, z.B. weil meine Fraktion halt einen Uraltcodex hatte und es keine Updates gab...).
2.) Ich persönlich finde ja, dass die Turnierdaten zeigen, dass individuelle Spielstärke deutlich mehr ins Gewicht fällt als Armeeauswahl, weil die guten Spieler unabhängig von der Fraktion oben stehen ;-)
Wobei gute Spieler natürlich auch gute Listen schreiben und ggf. auch mal auf stärkere Fraktionen switchen können. Trotzdem gewinnen gute Spieler regelmäßig auch mit vermeidlichen schwachen Armeen.
3.) Ja, 40k ist mittlerweile ganz schön komplex. Es gibt inzwischen auch so viel mehr Fraktionen, Detachments und Datasheets als früher, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Und da sieht man imho auch den Unterschied zwischen guten und schlechten Spielern. Die guten wissen einfach mehr und nutzen das, um sich einen Vorteil zu erspielen. Die Balance wird zwar auch schwieriger, aber die Wissensdiskrepanz ist dann oft der Unterschied an der Platte und nicht die fehlende Balance.
Andererseits finde ich, dass die Kommunikation an der Platte deutlich besser geworden ist. Die meisten meiner Gegner und auch ich haben immer versucht Gotchas zu vermeiden, auf Overwatch, Heroic Intervention, besondere Stratagems etc. hinzuweisen. Das war auch schon mal anders in meiner Erinnerung.

Deshalb mein TLDR: Die ganzen "Balancing-Probleme" sind meiner Erfahrung nach eher Internet-Phänome bzw. nur bei ambitionierten (!) Turnierspielern relevant, während diese konkret an der Platte bei meinen ganz eigenen Spielen nie ins Gewicht gefallen sind.
Und von den besagten ambitionierten Turnierspielern scheint es mir eher so, dass diese mit dem Balancing insgesamt im Moment sehr zufrieden sind.
 
Ich hatte zum Release des neuen Aeldari Codex ein RTT gespielt mit dem Harlequin Detachment und Wraithblades, weil ich die Modelle halt da hatte. Die Liste war nicht gut, aber bin trotzdem 2:1 gegangen. Wenn ich da an das Turnier vor einigen Jahren denke, wo ich einfach mal spontan hingefahren bin mit den Minis, die ich so rumliegen habe, war das deutlich ernüchternder (Hallo "unsichtbare" Deathstar-Einheiten).
Nun ist das was individuelles, Fraktionsabhängiges. Aber du sprichst mit den HKM einen wichtigen Punkt an. Wenn du dir manche Fraktionen anschaust, fällst du auf die Fresse, wenn die die kostenlose Ausrüstung liegen lässt. Das Astra ist da glaube ich am schlimmsten. Hast du die ganzen Pistolen an deinen Clowns?
 
Nun ist das was individuelles, Fraktionsabhängiges. Aber du sprichst mit den HKM einen wichtigen Punkt an. Wenn du dir manche Fraktionen anschaust, fällst du auf die Fresse, wenn die die kostenlose Ausrüstung liegen lässt. Das Astra ist da glaube ich am schlimmsten. Hast du die ganzen Pistolen an deinen Clowns?
Auf dem Turnier damals hatte ich nur die Melta-Pistolen und keine der Anti-Infanterie Pistolen, weil ich nur erstere gebaut hatte zu dem Zeitpunkt. War also nicht optimal ;-P
Die Armee war vorher im Zuge einer Crusade-Kampagne entstanden. Die Wraithblades waren in der Liste, weil ich damals Lust hatte die ein wenig harlequinmäßig umzubauen.

Edit: Und früher bist du halt auf die Fresse gefallen, weil du komplett überteuerte Ausrüstung dabei hattest, die nichts gemacht hat und so effektiv mit 200 Punkten weniger gespielt hast, wenn die Modelle entsprechend gebaut waren. Sehe da ehrlich den Unterschied nicht. Klar wäre es besser, wenn alle Optionen korrekt bepreist wären, aber die freien Upgrades sind imho kein großes Problem. Vor allem, wenn du schreibst, die Balance war nie schlechter, frage ich mich ob du in Zeiten unsichtbarer Deathstars und Unmengen an Punkten freien Transporter und Alliance-Suppen gespielt hast...
 
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Deshalb mein TLDR: Die ganzen "Balancing-Probleme" sind meiner Erfahrung nach eher Internet-Phänome bzw. nur bei ambitionierten (!) Turnierspielern relevant, während diese konkret an der Platte bei meinen ganz eigenen Spielen nie ins Gewicht gefallen sind.
Und von den besagten ambitionierten Turnierspielern scheint es mir eher so, dass diese mit dem Balancing insgesamt im Moment sehr zufrieden sind.
Das ist ja der Grund, warum du die Frage gestellt hast, oder?
Jetzt hast du neue Informationen, die sich mit deinen Erfahrungen beißen und du kannst nun entsprechend reflektieren. Wenn du die Frage nur gestellt hast um sagen zu wollen "neee, iss garn icht so".. dann sag doch gleich "neee, iss gar nicht so"?!

...zu sagen "ah ich weiß warum das andere so empfinden, meine Wahrnehmung ist eine andere" find ich völlig legitim
 
Das ist ja der Grund, warum du die Frage gestellt hast, oder?
Jetzt hast du neue Informationen, die sich mit deinen Erfahrungen beißen und du kannst nun entsprechend reflektieren. Wenn du die Frage nur gestellt hast um sagen zu wollen "neee, iss garn icht so".. dann sag doch gleich "neee, iss gar nicht so"?!

...zu sagen "ah ich weiß warum das andere so empfinden, meine Wahrnehmung ist eine andere" find ich völlig legitim
Tatsächlich war die Frage rhetorisch (dachte, das wurde aus dem Rest klar) ;-)
Ich finde deinen Post auch gut, da ich glaube, dass die genannten Punkte tatsächlich für die Wahrnehmung vieler relevant sind. Am Ende stellt sich aber natürlich die Frage, ob die eigene Wahrnehmung korrekt ist bzw. wie gut ist das Balancing tatsächlich bzw. inwiefern betrifft es mich, so dass ich mir eine Änderung wünsche, weil es meine Spiele negativ beeinflusst.

Denn die Frage ist ja, warum ist mir Balance wichtig? Was ist für mich der entscheide Punkt, an dem ich Balancing festmache (Turniersiege sind für mich vermutlich egal, wenn ich nie auf Turniere fahre)

Und für mich heißt Balancing: Ich möchte mit meiner Fraktion/Liste in einem kompetitiven Spiel eine Chance haben, zu gewinnen, wenn ich besser spiele als mein Gegner. Und das ist für mich der Fall, mehr als in früheren Editionen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Diskrepanz zwischen Guten und Schlechten Spieler deutlich größer geworden ist. Ich denke, das liegt an der Komplexität bzw. Masse an Informationen, die man inzwischen braucht und auch daran, dass 40k nun "professioneller" gespielt wird als vor 15 Jahren. Da fühlt sich dann ab und zu auch mal was komplett imba an, was es aber de facto nicht ist, wenn man weiß, wie man dagegen spielen muss. Dieses Wissen ist aber mittlerweile nicht mehr trivial bzw. erfordert eine Menge Wissen über das Spiel, die Geländeregeln sowie die eigenen und gegnerischen Sonderregeln, Stratagems, Einheiten, etc..
 
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Tatsächlich war die Frage rhetorisch (dachte, das wurde aus dem Rest klar) ;-)
Tatsächlich nicht, ich dachte du bist einfach sehr sehr von deiner eigenen anekdotischen-heimischen Sicht überzeugt und hast dich nicht weiter informiert. Dass du das nutzt um dich dreimal deiner Meinung in langen Texten zu versichern konnte ich nicht ahnen!

Deine inhaltlich relativ ähnlichen Texte beantworten eigentlich nur die Frage: Woher kommt eigentlich die Idee, dass 40k im Moment gut gebalanced ist?
,.. die keiner gestellt hat. Nach so vielen Seiten Diskussion mit allen Seiten in einem Boot ist es natürlich dennoch nett eine weitere Meinung so detailliert zu hören.

Ich finde es kann beides gleichzeitig wahr sein:
  • einige Spielgruppen haben keine Probleme mit den unmodifizierten Regeln, oder mit dem altuellen Balance-standard
  • einige Spielgruppen haben Probleme, besonders mit den unmodifizierten Regeln und sogar mit dem altuellen Balance-standard

Das sind die zwei Seiten der WahrnehmungsMünze wie man sie finden kann. Wenn nun keine Seite ihren Standpunkt zu 100% wissenschaftlich geltend machen kann, dann ist das Ergebnis immer noch: es gibt ein Balancing Problem, wie schwer und wie nervig hängt von den einzelnen Personen ab (nicht mal von "ob Turnier oder nicht"). Daher kommt die Idee, dass 40k aktuell Balancing Probleme hat, ganz einfach, das kannst du nicht weg-fühlen und in Nieschen diskutieren, sorry.


TLDR:
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p.s.:😉 just friendly banter😉
 
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Vor allem, wenn du schreibst, die Balance war nie schlechter, frage ich mich ob du in Zeiten unsichtbarer Deathstars und Unmengen an Punkten freien Transporter und Alliance-Suppen gespielt hast...
Denen bist du abseits vom Turnier nicht begegnet. Das war zumindest für mich ein reines Internetgespenst. Deswegen fragte ich dich ja, welches Balancing du meinst. Für Turniere genießt du deine 45-55 %. Für zuhause ist es halt dumm, wenn du die Ausrüstung nicht angebaut hast, dein Gegner aber schon oder eine Fraktion spielt, bei der das kein Thema ist.
 


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Sofern die KI nicht halluziniert ist das die Sieg-Verteilung über die Jahre. Als Quelle wurde Best Coast Pairings und T³ verwendet. Erfasst wurden die Turniersieger der großen Turnier im 14 Tage Intervall.

cya
 
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Denen bist du abseits vom Turnier nicht begegnet.
Sehr richtig. Weil die Spiel-Balance aufgrund der Regeln damals komplett im Arsch war, hat man sich privat geeinigt, nicht diesen absurden Scheiß zu spielen. Warum geht das jetzt nicht mehr? Genau wie damals kann man sich ja heute auch dazu entscheiden, nicht ausgemaxte Listen zu spielen (z.B. wo nicht alle Optionen gewählt werden bzw. schlechtere Auswahlen, falls das nicht möglich ist).

Und bei der Ausrüstung hatteste damals die gleichen Probleme. Wenn der eine seine Marines mit Granatwerfer und Autocannon, dazu noch ein Sergeant mit Energiefaust gebaut hat und der andere mit Laserkanone und Plasmawerfer, waren die von der Effizienz nicht gleich (z.B. 3. Edition). Da hatte halt einer das nachsehen, weil er seine Minis "falsch" gebaut hat. Wie gesagt, fände ich korrekte Extrakosten für zusätzliche Optionen prinzipiell auch besser, aber dein "Früher war alles besser, Balance nie so schlecht" ist halt Quatsch.
 
Interne Balance is schon ein Problem
Man schaue sich einfach mal einen Krieg Squad an.
Vergleiche Bestmögliche Ausrüstung, mit der Schlecht möglichsten.
Dann vergegenwärtigt man sich den Stärke unterschied und das beides die gleichen Punkte Kosten.

Fraktions Interne Balance
Blick auf die Black Templar Turnier Ergebnissen.
Stell man fest das die gar nicht soo übel sind.
Bis man bemerkt das praktisch niemand die BT eigenen Detachements spielt.
Nicht schlimm das Problem haben nicht nur die BT..

Nicht destotrotz is die 10. Edition auf Turnierniveau ziemlich gut Balanciert.
Für den casual Bereich sieht das schon etwas anders aus, einfach weil GW hier drauf praktisch keinen Fokus legt.
Casual aufgestellt ist die DG ein ziemliches Brett, bei Dark Eldar (Beispiel) sieht das schon anders aus.
 
Warum geht das jetzt nicht mehr? Genau wie damals kann man sich ja heute auch dazu entscheiden, nicht ausgemaxte Listen zu spielen (z.B. wo nicht alle Optionen gewählt werden bzw. schlechtere Auswahlen, falls das nicht möglich ist).
Weil ich Fraktionen ohne Optionen bei der Ausrüstung schlecht fragen kann, weniger Ausrüstung anzubauen. Deswegen ist es so herum schlechter als vorher.
 
Interne Balance is schon ein Problem
Man schaue sich einfach mal einen Krieg Squad an.
Vergleiche Bestmögliche Ausrüstung, mit der Schlecht möglichsten.
Dann vergegenwärtigt man sich den Stärke unterschied und das beides die gleichen Punkte Kosten.

Fraktions Interne Balance
Blick auf die Black Templar Turnier Ergebnissen.
Stell man fest das die gar nicht soo übel sind.
Bis man bemerkt das praktisch niemand die BT eigenen Detachements spielt.
Nicht schlimm das Problem haben nicht nur die BT..

Nicht destotrotz is die 10. Edition auf Turnierniveau ziemlich gut Balanciert.
Für den casual Bereich sieht das schon etwas anders aus, einfach weil GW hier drauf praktisch keinen Fokus legt.
Casual aufgestellt ist die DG ein ziemliches Brett, bei Dark Eldar (Beispiel) sieht das schon anders aus.
1) und 2) sind in meinen Augen keine Argumente.

Zu 1) Dieses Argument geistert doch schon seit Anbeginn der Edition rum, also seit die Ausrüstung kostenlos ist. Entweder hat man davor auch schon die bestmögliche Edition gekauft, weil es eben die beste Ausrüstung war. Oder man hat den Trupp ohne Ausrüstung gespielt, um ihn billig zu halten. Dann hat man diesen Trupp aber auch nie mit teurer Ausrüstung gesehen. Und der eine z.B. bewusst gekaufte Flammenwerfer am Marinestrupp hatte dann Fluffgründe und lag doch nicht daran, dass man die gesparten Punkte zum Plasmawerfer anderweitig eingesetzt hat. Wie gesagt, wenn dann gleich ohne Ausrüstung gespielt.
Ja klar, kann man es als Veteran seltsam finden, dass ein nackter und ein voll ausgerüsteter Trupp das gleiche kosten. Aber diese Voraussetzung hat doch jede Armee, also gleicht es sich wieder aus. Und abgesehen davon, früher konnte ich einen Panzer auch mit einem Schuss aus der Laserkanone zerstören. Insofern ist die Vergangenheit doch nicht immer so gut.

Zu 2) Damit magst du jetzt genau worauf hinaus? Es gibt doch mittlerweile 25+ Fraktionen, jede mit 3 Detachments, und schon bist du bei 75 Stück, Braucht es die alle? Absolut nicht. Aber sind bei dieser Menge (die genau auf den Casual Spieler abzielen, was du bei 3) ja verneinst) dann mal bessere und schlechtere dabei? Absolut ja!

Und zu 3, es gibt sehr wohl einen Casual Fokus, wozu sonst gibt es diese Unmengen an Detachments? Doch nur, dass Peter seine weißen Bikes als White Scars, Max seine schwarzen Bikes als Ravenwing und Lars seine grünen Bikes als Death Guard spielen kann.
 
Zu 1) Dieses Argument geistert doch schon seit Anbeginn der Edition rum, also seit die Ausrüstung kostenlos ist. Entweder hat man davor auch schon die bestmögliche Edition gekauft, weil es eben die beste Ausrüstung war. Oder man hat den Trupp ohne Ausrüstung gespielt, um ihn billig zu halten. Dann hat man diesen Trupp aber auch nie mit teurer Ausrüstung gesehen. Und der eine z.B. bewusst gekaufte Flammenwerfer am Marinestrupp hatte dann Fluffgründe und lag doch nicht daran, dass man die gesparten Punkte zum Plasmawerfer anderweitig eingesetzt hat. Wie gesagt, wenn dann gleich ohne Ausrüstung gespielt.
Auf Turnieren vielleicht. Die Argumentation, dass das nun genauso wäre wie die ursprüngliche Abstufung von beispielsweise 5 Pkt. für den Flammenwerfer, 10 für den Melter und und 15 für den Plasmawerfer ist schlichtweg falsch. Es ist jetzt schlechter, weil man das unbeliebte Machtpunktesystem mit festen Truppgrößen übernommen hat.
Nochmal, niemand braucht die 15 Punkte Plasmapistole am Sergeant zurück. Aber Seitenkuppeln am Leman Russ? Wenn man den Multimelter bei den Black Templar separat bezahlt? Das ist lächerlich.