Metawatch Edition X

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Ja, aber auch das ist ein kompetitives Element diese Klarheit zu wollen. Ich habe einen Zug, die Regel ist, zwischen den Wagons und der Lock wird nicht durchgeschossen und du brauchst kein Plexiglas, nur Worte. 😛
Die dann wieder zu Diskussionen führen, weil sie nicht akzeptiert werden.
Wir hatten lange noch in der zehnten Edition Wälder in unserem Turniergelände. Es war abgemacht, sie werden wie Ruinen behandelt. Theoretisch ne einfache Sache. Obscuring, nicht durch Bäume fahren.... Nein! Diskussionen, an jedem Turnier, weil ein Wald ist ja keine Ruine.

Ich verstehe leider auch bis heute nicht, warum es in der dritten und vierten Edition funktioniert hat rechteckige Ruinen zu haben, die die Sichtlinie durch sie blockiert haben, aber in sie hinein nicht und seit der neunten, als obscuring wiederkam, das auf einmal Teufelszeug ist und nur blickdichte Ls, durch die man aber naatüürlich durchlaufen kann das einzig wahre ist.
 
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Diese Missionsflatschen sind einfach eine Krankheit. Am besten noch mit irgendwelchen Logos drauf. Das schlimmste, was ich mal bei einem Youtuber gesehen habe, waren seine Marker, da hatte der seine Visage drauf. Warum benutzt man schöne Matten als Spielunterlage, wenn man dann einen Großteil mit häßlichen Flatschen verdeckt? Kann man doch gleich direkt aufm Holztisch das "Gelände" stellen. Ist genauso wie Matten mit Straßen und dann stellt da jemand quer ein Gebäude drauf. Da krieg ich direkt Herpes am Würfel.


Dieses Thema ist so ein rotes Tuch für mich, ich klinke mich wieder aus, ich krieg schon wieder Blutdruck.
 
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Die Missionszielflatschen sind eigentlich ganz praktisch. Sie müssen sich nur optisch gut einfügen. Es ist jetzt nicht so schwer sich ne gestrichelte Linie auf ne Folie zu drucken und nen passenden Marker in die Mitte zu stellen. Aber die mit Logo drauf mag ich auch nicht. Für AOS hab ich mir auch welche gekauft, als ich welche gesehen hab, die ich optisch gut fand.
Bei Spielmatten bevorzuge ich auch die, die eine möglichst gleichmäßige Oberfläche haben.
 
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Diese Missionsflatschen sind einfach eine Krankheit. Am besten noch mit irgendwelchen Logos drauf. Das schlimmste, was ich mal bei einem Youtuber gesehen habe, waren seine Marker, da hatte der seine Visage drauf. Warum benutzt man schöne Matten als Spielunterlage, wenn man dann einen Großteil mit häßlichen Flatschen verdeckt? Kann man doch gleich direkt aufm Holztisch das "Gelände" stellen. Ist genauso wie Matten mit Straßen und dann stellt da jemand quer ein Gebäude drauf. Da krieg ich direkt Herpes am Würfel.


Dieses Thema ist so ein rotes Tuch für mich, ich klinke mich wieder aus, ich krieg schon wieder Blutdruck.

Da habe ich auch schon die absonderlichsten Dinge gesehen und bin bis zu einem gewissen Grad bei Dir. Ich hab unter Anderem meinen eigenen irregulären Spieltisch zusammen gepfuscht weil ich es es furchtbar fand Gelände auf die Straße meiner gekauften Matte zu stellen.

Oder Missionsmarker mit irgendeinem Logo und Umrandung in Deutschlandfarben - wären mir auch zu extrem.
Einer bei uns hat richtig gute, die haben als Umrandung so einen dunkelroten Kreis, wie Blut geschmiert. Das geht ganz fein insgesamt und ist schön stimmig - aber wieder schwieriger zu sehen.
 
Meine Tische heute (die weißen Basis hab ich inzwischen gegen vernünftige aus durchsichtigen Plastik mit Felsenaufdruck ersetzt)
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Meine Tische früher:

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Nur mal ein paar Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit (weil auch auch schon mit den MZ Flatschen 😅)
 
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Am besten noch mit irgendwelchen Logos drauf.

Die mit Logos drauf finde ich auch furchtbar. Aber ich kann es verstehen, dass Turnier Veranstalter die die Spiele öffentlich streamen diese als Werbefläche oder Giveaways nützen.

Ansonsten gibt es da wirklich für nahezu jeden Untergrund passende Missionszielmarker. Oder auch transparente Marker wodurch der Untergrund sichtbar bleibt (auch für die Ruinen). Und gerade bei den transparenten "Pizza-Scheiben" kann man gerne auch einen gestalteten Marker ins Zentrum stellen.
 
Das ist in meinen Augen weniger eine Frage von kompetetiv oder nicht kompetetiv, sondern auch oder eher eine Frage von persönlicher Präferenz.

Das denke ich auch. Ist keine Frage von Competive/Casual sondern von persönlichen Vorlieben und Spielstil.
Mir ist zb exaktes abmessen/bewegen in meinen Spielen sehr wichtig, egal ob es eine competive oder casual Schlacht ist. Und da sind Areas für Gelände sehr hilfreich. Gibts in allen Styles und auch transparent. Oder man gestaltet die einfach selbst ... so wie früher 😉
 
Die mit Logos drauf finde ich auch furchtbar. Aber ich kann es verstehen, dass Turnier Veranstalter die die Spiele öffentlich streamen diese als Werbefläche oder Giveaways nützen.

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Öffentlich streamen und Werbefläche, vor allem Werbefläche, weist schon in die Richtung ab wann un warum es in der 40K Community schief lief.

40K hat mittlerweile eigentlich zu viel Reichweite erlangt, als es dem Hobby gut tun würde. Als ich das erste mal gesehen habe dass bezahlte 40K Coachings angeboten werden dachte ich ich spinne.
 
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Wenn ich cineastisch spielen will, dann werfe ich die Decks in die Ecke und erfinde mein eigenes Spiel.
Die Dinger sind ja nicht verpflichtend im Bier und Brezel Bereich.
Schon klar. Deswegen auch der Hinweis, dass es immer noch geht. Aber meiner Erfahrung nach wird meist nach Matched Play gefragt.

Das ist in meinen Augen weniger eine Frage von kompetetiv oder nicht kompetetiv, sondern auch oder eher eine Frage von persönlicher Präferenz.
Naja, aber du tust das eben auch aus einem bestimmten Anreiz. Dieser kann einfach sein, dass du keinen Bock auf Diskussionen hast. Aber dahinter verbirgt sich eben auch eine gewisse Verbissenheit. Du kannst dich halt auch mit dem Gegner einigen. Erfordert mehr Kommunikation und klar, ist ggf anstrengender.

Dieses durchdefinierte, klar rechteckige inklusive "nicht mehr 3 Zoll um das Missionziel messen zu müssen" ist eben eine kompetitive Nachfrage.

@Großmeister Uziel das Problem sind vor allem die modernen Regeln. Ins Gelände rein gehen und durch die Ruine zu schauen ist beim modernen Output ein Problem. Dann gab's damals immernoch ein "mein Modell steht da, glaubs". Heißt, man konnte auch in Ruinen angreifen, wo man heute 31 mm von der Wand weg stehen kann, sodass die 32 mm Base nicht hinein passt.
Die Horus Heresy versucht das mit "du kannst 3 Zoll in mittleres Gelände schauen". Gleichzeitig hast du aber Reaktionen. Also kannst du dich als Reaktion auf eine Bewegung, selber bewegen und dafür sorgen, nicht beschossen zu werden. So ein Problem hatten wir in der 9. Edition mit der ersten Version (auf Warcom) für die Kampftrance, wo Eldar ins und aus dem Gelände gehen konnten.
 

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Schon klar. Deswegen auch der Hinweis, dass es immer noch geht. Aber meiner Erfahrung nach wird meist nach Matched Play gefragt.

Matched Play ist ja auch gut. Hat aber nix mit sich an WTC o.ä. zu orientieren zu tun. Das wird mir zu oft vermischt.
Ich bin ein großer Freund von Matched Play. Das lässt dir noch viele Freiräume, auch beim Gelände. Aber sich dann strikt an internationale Turniersysteme zu klammern ist was anderes.
 
Schon klar. Deswegen auch der Hinweis, dass es immer noch geht. Aber meiner Erfahrung nach wird meist nach Matched Play gefragt.
Alles eine Frage der Einigung mit dem Gegner (wie Du ja selbst schreibst).

Naja, aber du tust das eben auch aus einem bestimmten Anreiz. Dieser kann einfach sein, dass du keinen Bock auf Diskussionen hast. Aber dahinter verbirgt sich eben auch eine gewisse Verbissenheit. Du kannst dich halt auch mit dem Gegner einigen. Erfordert mehr Kommunikation und klar, ist ggf anstrengender.
Gewagte Unterstellung. Wie ich ausführte: Ich fühle mich mit klar definierten Dingen insgesamt sicherer. Auch wenn Du das jetzt nicht verstehst, aber das ist für mich ganz ehrlich eine Frage des persönlichen Wohlbefindens. Keine Bequemlichkeit oder "nicht mit dem Gegner reden wollen". Schlicht ein "das lässt mich sicher fühlen".
Ich kann planen, überlegen, vorarbeiten und muss nicht im kritischen Moment hoffen, dass mein Gegner das genauso sieht.
Es ist verlässlich. Greifbar. Klar definiert.
Manche Leute brauchen so etwas mehr als Andere und sind froh, wenn sie das finden.

Dieses durchdefinierte, klar rechteckige inklusive "nicht mehr 3 Zoll um das Missionziel messen zu müssen" ist eben eine kompetitive Nachfrage.
Nein, das ist das Bestreben nicht ein halbes Rudel Marines an die Seite schieben zu müssen um ein Maßband dazwischen zu quetschen. Das ist die Möglichkeit vormessen zu können, ob der Marine in Markerreichweite kommt oder nicht. Das ist ein auf einen Blick sehen können, wer wie viel OC auf dem Marker hat, statt mühselig zu kontrollieren.
Das ist für mich keine Frage von kompetetiv, sondern von Klarheit und Komfort (was ich beides, s.o., schätze).

Ich sage es gern noch mal, auch wenn ich nur für mich selbst spreche:
Das ist persönliche Präferenz. Nix von wegen "kompetetive Nachfrage". Geschmacksfrage (in meinem Fall).
Und ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du das zumindest für mich als eine solche akzeptieren würdest und mir nicht Verbissenheit und kompetetives Spielen nachsagen würdest.
 
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Puh, ich finde, so manches WTC-Gelände sieht mehr nach Bier und Brezel aus als manch einem aufwendig gestalteten cineastischen Board.
Zumindest kommt ersteres besser mit Bier klar. 😅

Ich denke, es ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks und worauf man mehr Wert legt.
Aufwendig gestaltetes Gelände pauschal in die „Bier-und-Brezel“-Kategorie zu verschieben, empfinde ich als etwas Arrogant.
 
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Gewagte Unterstellung. Wie ich ausführte: Ich fühle mich mit klar definierten Dingen insgesamt sicherer. Auch wenn Du das jetzt nicht verstehst, aber das ist für mich ganz ehrlich eine Frage des persönlichen Wohlbefindens. Keine Bequemlichkeit oder "nicht mit dem Gegner reden wollen". Schlicht ein "das lässt mich sicher fühlen".
Das soll dir überhaupt nichts unterstellen. "Kompetitiv" ist in diesem Zusammenhang weder von mir negativ konnotiert, noch als absolute Klassifizierung gedacht. Klar ausdefinierte Regeln gehören eben eher zu einem Wettbewerb und sind damit sicherlich kompetitiver als loszuspielen und es drauf ankommen zu lassen. Vermutlich würdest du meinen Wunsch einer allgemeinen Bepreisung ungleicher Optionen auch eher als "kompetitiv" beschreiben, weil ich da ja auch die eher in einem Wettbewerb verortete Fairness zwischen Modellen mit ungleichen Optionen haben will.
Nein, das ist das Bestreben nicht ein halbes Rudel Marines an die Seite schieben zu müssen um ein Maßband dazwischen zu quetschen. Das ist die Möglichkeit vormessen zu können, ob der Marine in Markerreichweite kommt oder nicht. Das ist ein auf einen Blick sehen können, wer wie viel OC auf dem Marker hat, statt mühselig zu kontrollieren.
Da du Distanzen zwischen Basen wahrscheinlich zuverlässig messen kannst, gelingt es dir vermutlich auch, 3 Zoll auf deine Bewegung zu addieren und die Entfernung bis zum Marker messen. Für den zweiten Punkt wäre es genauso möglich, die vom @Ghostwriter benutzten durchsichtigen Marker einfach über das Missionsziel zu halten und zu zählen. Ja, haben wir mit Schablonen hundertfach geübt. Ich verstehe den Wunsch nach Klarheit durchaus. Aber das ist eben genau das, was sich hinter dem kompetitiveren Gedanken des modernen 40k verbirgt. Bis 2017 haben wir einen Würfel mit Pfeilen geworfen, der uns gesagt hat, in welche Richtung eine Schablone fliegt und wie viele Modelle getroffen werden. Acht Jahre später machen wir das in der Horus Heresy immer noch. Und ja, es ist messy - und viele andere Spiele haben Alternativen in Form von W6, W8 oder W20 als Abweichung auf der Schablone aufgedruckt. Aber es ist eben das, was auf dem Altar der Klarheit geopfert wurde um das Spiel auf ein kompetitiveres Niveau zu heben. Denn was machst du, wenn du döst und deinen Abweichungswürfel 43 Zoll von deiner Schablone auf den Tisch legst und austüfteln musst, wo deine Schablone hingeht 😛
 
Ich hab übrigens gestern Nacht noch zwei Spiele Admech gehabt, hat mich meine Meinung von früher zu meiner Liste von oben erst überdenken lassen, und anschließend war ich total fein damit!

Noch Mal der Übersichtlichkeit halber
Cawl
9 Chicks, 3 Laser, 6 AC
10 Ranger
50 Vanguard
Zwei Boote
3x5 Ruststalker
2x5 Skystalker

Erste Spiel gegen Grey Knights, Hidden Supplies, schrägonale Austellung, GW Layout.
T1, GKs fangen an, verstecken sich, scoren nichts.
Ich lauf mit Skittles auf die Marker und bringe mich in Positionen.
T2, GKs müssen raus, drei NDK erschießen zwei Chicks, paar Skittles fallen.
Mein T2, ich erschieße alle Drei NDK, alle Powerarmor Modelle (interceptors und so Zeug), einen Trupp Termis, insgesamt so 2/3 der GKs...
Spielabbruch, ging so 100:10 aus...

An DER Stelle hatte ich dann meine Liste stark hinterfragt und mich fast auf Punkteerhöhungen gefreut.

Zweite Spiel, spontan gegen ne eher zahme DG Liste, und OH BOY war das zäh.
Mortarions Hammer mit Morty, zwei Dronen, Hauler, Blightlords, meleemarines, 2x20 Poxwalker, 1x3 DS mit LoC.

Ging bis T5, ich habe knapp nach Punkten gewonnen, keine 10 Punkte Abstand, aber ich hatte auch stellenweise VIEL Glück.
DS haben komplett reingeschissen und kein einziges Hühnchen getötet, Cawl oneshottet Morty mit 26 Schaden.
Die bringen alles zum Stinken, und ich treffe plötzlich mit all meinen Key Units nur noch auf 5en, oder ich verzichte auf Mobilität, Meleepunch und den wichtigen Punkt AP

Warum schreibe ich das?
Mir geht's hier noch Mal drum, dass das Balancing anhand der GT Ergebnisse gut fürs B&B Spiel sein sollen, das ist in solchen Szenarien einfach nicht der Fall.
Das war ein ziemlich knappes (und spaßiges!) Spiel, auch, wenn ich die ganze Zeit aufm Hinterfuß war und es sich, wie geschrieben, extrem zäh angefühlt hat.

Geht man nun rein nach GT müssten DG aktuell günstiger, Admech teurer werden, und Zack, das Spiel ist nicht mehr ausgeglichen.

(Disclaimer, Skilllevel von uns beiden ist ähnlich, er würde sagen ich bin besser, lassen wir mal so stehen ^^)
 
Zum Thema Turn 1 Spiele bzw. schnell zu Ende.

Gab es auch früher und das (gefühlsmäßig) häufiger als jetzt, zumindest lese ich darüber aktuell weniger.

In den paar Spielen die ich der Zehnten gemacht habe, ist das bei mir noch nie vorgekommen (ich war auch überrascht), was natürlich nicht viel bedeutet.

Mein Eindruck ist immer, wenn es so schnell vorbei ist, werden grobe Fehler gemacht. Position, keine Ahnung wie die eigene Liste zusammen arbeitet, kein Plan generell usw. Dazu dann neuer Gegner, neue Gegnerzusammenstellung etc. pp.

Was ich früher häufiger erlebt habe war eine ganz andere Partie, wenn man dann mal die Nerven hatte mit den gleichen Listen ein Rückspiel zu machen.

@Gigagnouf wie hättest Du denn den GK gegen Deine Liste gespielt? Würdet ihr ein Rückspiel machen wollen?

cya
 
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