Regeln an W10 anpassen'

Eisenklumpen

Hintergrundstalker
07. Juli 2015
1.297
3
899
10.591
Moin zusammen,

ein Wort vorneweg, ich finde die 8te Edition soweit eigentlich ganz gut, perfekte Balance wird es wohl nur beim Schach geben...

Trotzdem gibt es eine Sache, die mich seit ich seit der dritten Edition 40K spiele immer gestört hat. Die Limitierungen, die durch das verwenden eines W6 zustande kommen.

Was meine ich damit?

Da ich über den Fluff, sprich Bücher, zum Tabletop gekommen bin könnte ich jedesmal weinen, wenn der im Spiel so mit Füßen getreten wird. Damit meine ich noch nicht mal, dass ein Marine eigentlich 10 Gardisten in der Pfeife rauchen sollte oder Terminatoren über Lasergewehre wirklich lachen sollten sondern eher Dinge wie die allgemeine Verteilung von Werten, vor allem von Kampfgeschick und Ballistischer Fertigkeit. Wenn also z.B. ein imperialer Gardist BF3+ hat ist das für seinen Kodex vollkommen in Ordnung, er ist ja auch ein Veteran und besser als ein normaler Soldat. Wenn ein genetisch veränderter Superkrieger nach langem Training endlich in den Scouttrupps seines Ordens dienen kann hat er auch 3+, das finde ich schon grenzwertig. Wenn aber auch ein normaler Marine 3+ hat, genauso wie die absolute Schuss-Elite des Ordens, die Sternguard, dann finde ich das einfach total bescheuert und einfach nicht mehr wirklich passend.

Jetzt ist dieser Mechanismus ganz einfach der Verwendung eines W6 geschuldet, es gibt faktisch eben nur 4 Werte, auf denen sich das gesamte Spektrum an Werten für alle Rassen und Einheiten bewegen muss. Daher meine Frage, hat mal wer versucht, das 40k System auf die Verwendung von W10 zu konvertieren? Mir ist vollkommen klar dass damit auch alle Punkte über den Haufen geworfen werden würden, aber ich würde das gerne mal ausprobieren und wollte wissen, ob es sowas in die Richtung schon gibt.

Mir würde dabei vorschweben, die Werte für BF, KG und Rüstungen auf einer Skala von 1 - 10 abzubilden, da so einfach viel mehr Unterscheidungen berücksichtigt werden könnten.

Z.B. Terminatorrüstung 2+, Meisterhafte Rüstung 3+, Servorüstung 4+, Plattenrüstung 6+, Armaplastrüstung 8+, Orkwesten 10+
oder imperiale Soldaten BF8+, Gardisten 7+, Scouts 5+, Marines 4+, Sternguard 3+

Ich hoffe es ist verständlich, was ich meine.

Also, hat sowas schon mal jemand versucht? Oder ist das ein nicht zu bewerkstelligendes Projekt, weil es einfach viel zu komplex wird?

Viele Grüße,

Der Eisenklumpen
 
Für den Anfang erstmal eine Umrechnung der Augenzahlen in Prozente:
[TABLE="class: MsoTableGrid"]
[TR]
[TD]
Augenzahl
[/TD]
[TD]
W6 - Prozentuale Wahrscheinlichkeit
[/TD]
[TD="width: 131"]
W10 - Prozentuale Wahrscheinlichkeit
[/TD]
[TD="width: 131"]
W20 - Prozentuale Wahrscheinlichkeit
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
1
[/TD]
[TD="width: 132"]
100%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
100%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
100%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
2
[/TD]
[TD="width: 132"]
83,33%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
90%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
95%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
3
[/TD]
[TD="width: 132"]
66,66%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
80%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
90%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
4
[/TD]
[TD="width: 132"]
50%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
70%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
85%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
5
[/TD]
[TD="width: 132"]
33,33%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
60%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
80%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
6
[/TD]
[TD="width: 132"]
16,66%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
50%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
75%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
7
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"]
40%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
70%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
8
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"]
30%​
[/TD]
[TD="width: 131"]
65%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
9
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
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[/TD]
[TD="width: 131"]
60%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
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10
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[TD="width: 132"][/TD]
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[/TD]
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[TR]
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11
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[/TD]
[/TR]
[TR]
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12
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
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[/TD]
[/TR]
[TR]
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13
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[TD="width: 131"][/TD]
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[/TD]
[/TR]
[TR]
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14
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
[TD="width: 131"]
35%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
15
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[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
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30%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
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16
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[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
[TD="width: 131"]
25%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
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17
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
[TD="width: 131"]
20%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
18
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
[TD="width: 131"]
15%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
19
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
[TD="width: 131"]
10%​
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD="width: 78"]
20
[/TD]
[TD="width: 132"][/TD]
[TD="width: 131"][/TD]
[TD="width: 131"]
5%​
[/TD]
[/TR]
[/TABLE]
An Hand dieser einfache Tabellen kann ermittelt werden was was entspricht in mit welchem Würfel:

Hier zwei Beispiele:
- W6 KG 3 --> W10 KG 4 --> W20 KG 8
- W6 KG 5 --> W10 KG 8 --> W20 KG 14



EDIT
Die Punktkoste werden das größte Problem werden, bzw. sie in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen. Zwei aktuelle Beispiele:
- Imps: die selbe Waffen kostet unterschiedlich viel auf KG 3 und KG 4 Modellen
- SM: Sturmschilde kostet unterschiedlich viel für Character- und und Nicht-Character-Modelle
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem W20 hatte ich auch überlegt, allerdings finde ich den zu unpraktisch. Die Zahlen sind viel kleiner, man erkennt nicht auf einen Blick wie viele Würfel zb 4+ zeigen. Darum würde ich mich da dagegen entscheiden.

Punktwerte sind natürlich erstmal nicht ausschlaggebend, wenn dann Machtpunkte und auch die müssten angepasst werden. Mir geht's erstmal darum, ob schon Mal wer 40k auf nem W10 basierend ausprobiert hat...
 
In der Menge, wie bei 40k gewürfelt wird, ist alles über W6 zu unpraktisch und schwer zu lesen. Schon die 7–8 W10, die man häufiger bei WoD werfen muss, waren eine ziemliche bremse, und da würfelt man nur einmal, statt viermal pro Schuss.

Bei 40k mag der Fluff stellenweise mit Füßen getreten werden, wie du sagst, aber ein etwas grobe Profilwerte (eben wegen des W6) sind dafür kein Indikator. Sind halt etwas grob, aber für den Maßstab eines Mass-Skirmish OK.
Es gibt Änderungsbedarf, damit z.B. Termis durch Laserfeuer unbeeindruckt spazieren können, aber den sehe ich an ganz anderer Stelle als beim Würfelsystem.
 
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Ich spiele öfters mit dem Gedanken es zu testen. Deutsche 40k Spieler sind leider Erzkonservativ, kommt es nicht von GW ist es indiskutabel sobald es über die reine Theorie hinaus gehen soll.

Wenn Du oben die Tabellen von mir eingesehen hast geht die Diskussion schon los wie W6 auf W10 umgestellt werden soll. Und in der Folge ob sich auch bei den rerolls was ändern soll. W6 BF 2 zu W10 BF 3 wird keiner mitmachen, da in der Regel 1er rerolls gewährt werden und dann wird über 1er + 2er rerolls diskutiert. Und wie ist es dann mit Überhitzen von Plasmawaffen?
Und immer so weiter...

Bei W6 BF 2 zu W10 BF 3 wird allerdings +1 auf Trefferwürfe sehr interessant. 1er sind rerolls, 2er sind immer Patzer und 3er treffen. Mit dem Bonus werden 2er Patzer zu treffern.
Potenzial ist vorhanden.

Ungefähr ein halbes Jahr vor der 8.Edi hab ich hier eine Diskussion gestartet mit einer alternativen Aufstellungs- und Spielart. Es wurde abgelehnt und ich wurde angegangen.
Mit der 8.Edi kam dann das abwechselnde Aufstellen von Einheiten und alle waren dabei und befanden es für gut.
Genau das habe ich auch vorgeschlagen als Teil meiner Idee, es kam leider nicht von GW...
 
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Threadnekromantie 🙂

Kurz vorab:
Ich habe 7 Armeen, spiele aber seit Jahren nicht mehr, weil ich 40k nicht mehr ernst nehmen kann.
Die Regeln werden mMn immer alberner. Ich gucke mir gelegentlich Battle Reports an und schalte oft schon während der Armeevorstellung wieder aus, wenn mir jemand erklärt "der hier hat 12 Attacken auf 2+ und mit der neuen Detachmentregel darf er 1er wiederholen". Da geht mein Hirn in den Shutdown...
Keine Panzerung mehr für Fahrzeuge. Rein theoretisch kann ein Rudel Grotze mit stumpfen Löffeln einen Executioner zerhacken.
2026: Immer noch IGOYOUGO...
Bewegungsreichweiten wurden erhöht, Spielflächen verkleinert, Gelände hat nur noch Alibifunktion, Punktkosten reduziert und am Ende stehen sich zwei dicht gedrängte Figurenklumpen auf optisch beleidigende Art gegenüber, sind teilweise schon in Runde 1 im Nahkampf, kippen 3 Eimer Würfel auf den Tisch, rerollen 2 Eimer und dann nochmal 1 Eimer...
Etc...

Ich bin ein großer Fan der 2nd Edition und obwohl diese auch zig Schwächen hatte, hat sie mir von allen Editionen den meisten Spaß gemacht.
Ich habe deshalb irgendwann begonnen, Profile für neue Einheiten/Modelle für die 2nd zu basteln.
Man stellt dann leider sehr schnell fest, daß das nicht funktioniert. Die 2nd wurde hauptsächlich für normale Infanterie und "normale" Fahrzeuge geschrieben, niemand hatte damals Dakkajets, Skorpekh Destroyer usw auf dem Radar.

Irgendwann bin ich an dem Punkt gelandet mir eigene Regeln zu basteln, mit dem Ziel, das Spielgefühl der 2nd Edition einzufangen.
Dabei stellt man dann fest, daß man die unzähligen coolen neuen Einheiten mit dem W6 nicht skalieren kann.
Das ist in meinen Augen auch der Hauptgrund dafür, daß 40k so albern geworden ist.
Denn wenn man nicht mehr skalieren kann, muss man Rerolls einbauen, die Anzahl der Attacken erhöhen usw usf, wenn Fahrzeuge keine Panzerung mehr haben müssen Toughness und Strength immer höher geschraubt werden etc, also all das, was 40k immer abgedrehter werden lässt.

Also habe ich auf W10 umgebaut.
1.: Das Argument, der W10 sei schlecht zu handeln stimmt nur dann, wenn man 40, 50, 60 Würfel werfen muss...
Wenn man diese Albernheit rausnimmt und Attacken wieder auf ein geistig normales Maß reduziert, dann ist der W10 genauso gut zu handeln wie der W6.
2.: Ich kann viel besser skalieren, nicht nur bei den Einheitenprofilen, sondern z.B. auch beim Gelände. Es sind dann nämlich Modifikatoren von mehr als 1 möglich, wodurch Gelände spielerisch wieder mehr Sinn macht und nicht mehr nur ein optisches Gimmick ist.

Jetzt aber
3.: Aktuell kämpfe ich mit dem Problem, daß meine Regeln schon relativ gut funktionieren, aber wenig tödlich sind.
Einerseits finde ich es super, daß nicht ständig ganze Einheiten gewiped werden, andererseits passiert aber oft zu wenig.
Das liegt am W10.

Hier meine Verwundungstabelle:

Screenshot 2026-01-12 114744.webp




Kurze Bemerkung dazu:
10+ verwundet immer. Kritischer Treffer, voll ins Auge oder whatever.
Umgekehrt macht eine Laserkanone keine Streifschüsse, da fehlt mindestens ein Arm. Wenn z.B. ein Chaoskultist davon getroffen wird, ist er aus dem Spiel. Aber wer verschwendet eine Lasgun auf nen Kultisten...

S4 gegen T4 ist eine 6+ auf W10.
Soweit so gut, 50% Chance, dasselbe wie 4+ auf W6.

Danach aber macht sich der Unterschied von 6,7% je Punkt aber drastisch bemerkbar...
Warum?
Mit dieser Tabelle skaliert man viel feiner als mit dem W6 bzw den aktuellen 40k Verwundungsregeln.
Wenn man dort mit S4 gegen T3 kämpft, z.B. Marine gegen Gardist, hat man eine 66,8% Chance zu verwunden, also eher rund 70%.
Mit dem W10 ist die Chance glatt 60%.

Das ist tatsächlich ein kleines, aber wesentliches Problem, für das ich noch keine Lösung habe, OHNE ebenfalls eine Spirale der Albernheiten zu starten...

Vielleicht hat ja jemand eine Idee dazu.
Ich berichte mal, sobald mir was dazu eingefallen ist.
 
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Rein mathematisch würde mir dazu nur einfallen, bei S=T schon auf zB 4+ oder 5+ zu verwunden, dafür nicht pro Punkt Unterschied das benötigte Würfelergebnis um eins zu erhöhen/verringern, sondern halt 2-3 Spalten/Zeilen, den selben Wert zu lassen.

Ob das deinem „Feeling“ entspricht, kann ich nicht beurteilen aber das wäre das Einzige was mir auf die Schnelle einfällt und was ohne weitere Parameter (zusätzliche Würfe, Rerolls, etc) auskommt.

Auf jeden Fall eine spannende Idee was du machst 👍
 
Wir haben vor vielen Jahren mal versucht den W10 in Mortheim zu verwenden einfach ganz Stumpf die Treffer und Verwundungstabellen ausgetauscht.
Der unterschied war riesig ob zum Guten oder Schlechten kann ich nicht mehr sagen.

Das Spiel veränderte sich stark weil die Profile von einer Neuen Bande echt Mau sind.
Die Anführer mi KG4 waren die üblen Nahkämpfer geworden gegen KG2 war ein Treffen auf die 4+\W10
Und alle anderen Nahkämpfe waren eher ein ewiges Kniffeln wann fällt wer einfach um bzw der Anführer kommt zu Hilfe.
-> für ein Skirmischer wie Mortheim müsste man mehr verändern als nur die Tabellen.

Ich würde auch in deine Verwundungstabelle Immunitäten einbauen damit ein Eimer Grots mit Stumpfen Löffeln nen Landraider knackt 😉
Einfach 2x die 10+ danach Ende ähnlich wie 40k 3edi.

Durch das ändern des Würfels verändern sich die Wahrscheinlichkeiten einfach.
Man könnte als Anhaltspunkt den Erwartungswert der Würfel nehmen und schauen wieviele Gardisten brauche ich um 1 Space Marine zu töten…

Ich würde dir empfehlen spiel mal ein Mirror Match sehr vergleichbare Armeelisten und selbe Fraktion (das der Normalfall 6+/W10 ist) und vergleiche das Feeling.
Wenn dann raus kommt ja es ist das richtige das der SM Captain sich kommentarlos durchmäht (weil KG+2)
Dann kann man überlegen wie es weitergeht mit anderen Fraktionen.
 
Rein mathematisch würde mir dazu nur einfallen, bei S=T schon auf zB 4+ oder 5+ zu verwunden, dafür nicht pro Punkt Unterschied das benötigte Würfelergebnis um eins zu erhöhen/verringern, sondern halt 2-3 Spalten/Zeilen, den selben Wert zu lassen.


Der Ansatz ist nicht schlecht. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, wenn man sich in seine Tabelle festgebissen hat...

Ich würde auch in deine Verwundungstabelle Immunitäten einbauen damit ein Eimer Grots mit Stumpfen Löffeln nen Landraider knackt 😉
Einfach 2x die 10+ danach Ende ähnlich wie 40k 3edi.
Das Problem ist erledigt. Ich habe wieder Panzerungswerte eingebaut.
Allerdings nicht wie früher z.B. W6+S = Durchschlag, sondern W10 + Durchschlag.

Das ist intuitiv und funktioniert gut. Durchschlag 3 verringert halt eine Rüstung um 3, verringert aber eine Panzerung nicht, sondern man würfelt z.B. W10+3 gegen Panzerung 10. Da ist der W10 wieder ein großer Vorteil.
Wenn ich möchte, daß eine Laserkanone mit DS6 eine 20% Chance hat, die Front eines Landraiders zu knacken, hat dieser eine Frontpanzerung von 14.
Gewürfelte 9 oder 10 gehen durch, 8 macht nen Streifschuss.
Waffen bis DS3 haben frontal keine Chance, etwas auszurichten.
 
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Finde das ist eine super Sache die du da wenn Start hast!
Wenn du wider Panzerung eingebaut hast, haben die Fahrzeuge dann trotzdem sowas wie Lebenspunkte? Und wenn ja wie interagieren Volltreffer und Schreifschüsse damit? Und wir schauts mit dem Schaden der Waffen aus, hat du daran was geändert bzw wie funktionieren die mit den Fahrzeugen?
 
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Finde das ist eine super Sache die du da wenn Start hast!
Wenn du wider Panzerung eingebaut hast, haben die Fahrzeuge dann trotzdem sowas wie Lebenspunkte? Und wenn ja wie interagieren Volltreffer und Schreifschüsse damit? Und wir schauts mit dem Schaden der Waffen aus, hat du daran was geändert bzw wie funktionieren die mit den Fahrzeugen?

Fahrzeuge haben keine Lebenspunkte, sondern Strukturpunkte. Aber nur die fetten Karren haben mehrere, leichte Fahrzeuge eher nicht.

Jedes Fahrzeug hat eine eigene Schaden-/Treffertabelle. Das heißt, man könnte z.B. in der Front auch den Piloten eines Invictor treffen anstelle des Läufers selbst.

Bei einem Durchschlag wird auf der Schadenstabelle der getroffenen Zone gewürfelt, dabei gucke ich mir für die Tabelle jedes Fahrzeug an, damit es sich "richtig anfühlt".
Die Schadenstabelle hat bei einem Durchschlag z.B. einen Wurf von W6.
Eine 1 ist immer leichter Schaden. Zieloptik beschädigt, Trefferwurf -1, Fahrwerk beschädigt, Bewegung -2" oder irgendsowas leichtes.
Eine 6 wäre katastrophaler Treffer, Engine kaputt, Munitionsexplosion oder ähnliches, also meist Fahrzeug zerstört.

Waffen, die besonders verheerenden Schaden gegen Fahrzeuge anrichten, haben einen Bonus, würfeln z.B. W6+1 oder +2 auf der Schadenstabelle.
Streifschüsse würfeln mit einem Malus auf der Schadenstabelle, mindestens -2, damit sie keinen katastrophalen Schaden anrichten.
Dadurch können sie auf 0 oder weniger kommen, damit sind wir bei den Strukturpunkten.

Strukturpunkte:
Jeder Wurf auf der Schadenstabelle bedeutet mindestens 1 Punkt Strukturverlust.
Auch ein Streifschuss mit Wurfergebnis 0.
Das soll verhindern, daß große, komplexe Fahrzeuge zig Treffer überleben, weil unzählige Subsysteme kaputt gewürfelt werden können.
Wenn die Strukturpunkte weg sind, ist das Fahrzeug halt kaputt.
Besonders verheerende Waffe, die z.B. eine Mordsexplosion verursachen, zerstören mit einem Durchschlag auch mehr als 1 Punkt Strukturschaden.
 
Die große Frage ist WARUM?! Warum wieder zwei verschiedene Systeme?! Wer legt fest, was ist Fahrzeug und was Lebewesen?! Gerade bei 40k ist die Frage in meinen Augen oft schwierig zu beantworten, siehe Dämonenmaschinen oder Phantomlords. W10 macht durchaus Sinn aber die Differenzierung zwischen Fahrzeug und Lebewesen ist oft fragwürdig bis willkürlich.
 
Die große Frage ist WARUM?! Warum wieder zwei verschiedene Systeme?! Wer legt fest, was ist Fahrzeug und was Lebewesen?! Gerade bei 40k ist die Frage in meinen Augen oft schwierig zu beantworten, siehe Dämonenmaschinen oder Phantomlords. W10 macht durchaus Sinn aber die Differenzierung zwischen Fahrzeug und Lebewesen ist oft fragwürdig bis willkürlich.

Warum?
Ich habe zuletzt die 9. gespielt und den Affentanz mit der 10. komplett ignoriert, spiele also gar nicht mehr.
40k hat keine Regeln, die Grundregeln sind lächerlich. Es besteht eigentlich nur noch aus aufgeblähten Codizes. Da kann ich also just for fun an eigenen Regeln basteln und nie damit fertig werden 😀

Die Differenzierung ist ein gutes Thema, das merkt man, sobald man selbst versucht Regeln zu verfassen, die sich "richtig" anfühlen.
Ein großes Problem von 40k ist das, was es gleichzeitig so großartig macht:
Die Einheitenvielfalt/-bandbreite.

Ich liebe den Fluff und die Masse an genialen Einheiten und Modellen, sammel, bastel und bemale die auch gerne.
Spielerisch funktioniert das aber nicht wirklich.
40k hat alles vom Grot bis zum Stompa.
Würde man die Regeln so schreiben, daß es sinnvoll ist, müsste der Stompa wahrscheinlich 5.000 Punkte kosten und würde den Tisch leer räumen, weshalb der Gegner ähnlich fette Einheiten stellen würde. Damit wird jedes "normale" Modell wie z.B. Gardisten etc komplett überflüssig.

Weiter oben sagte ich ja bereits, daß man genau deshalb sehr schnell merkt, daß die 2nd Edition nicht für solche Einheiten geschrieben wurde, man kann die nicht integrieren ohne das Spiel zu zerstören.

Die Differenzierung zwischen Fahrzeugen und Lebewesen ist so´n Ding.
Zwischenzeitlich habe ich überlegt, z.B. großen Tyraniden ebenfalls Trefferzonen zu geben, wie Fahrzeugen.
Dann verliert ein Trygon halt nen Arm und damit Attacken, das kann man durchaus machen und ich fände es sehr spaßig.
Aber damit ist man beim nächsten Problem bzw den URSPRÜNGEN von 40k 😉
1st Edition, also Rogue Trader, war ja noch so ein Pseudo RPG/Tabletop Hybrid.
Will ich eine Simulation, ein CoSim, ein RPG?
Oder soll das ganze noch als Tabletop spielbar bleiben?

Ich habe dafür eine simple Lösung gewählt:
Kein einzelnes Modell darf mehr als 10% des Punktwertes der Armee kosten.
Wenn der Executioner 350 Punkte kostet, wird man den nie in einem 2.000 Punkte Spiel haben.
Basta.

Jetzt kommt wahrscheinlich der Aufschrei des Entsetzens 😀
Wofür hab ich den denn dann? Ich will den spielen!
Klar, ich auch. Ich habe aber festgestellt, daß das Spiel wieder mehr Spaß macht, wenn man
a) weniger Modelle auf dem Tisch hat und wieder auf vollen 48x72 spielt, denn dann finden Manöver statt und kein sofortiges kaputtwürfeln.
b) keine riesigen Killermaschinen und Mördercharaktere aufstellt, die alles dominieren, egal wie cool die sind.

Ich habe neben 40k noch zig andere Systeme gespielt. Irgendwann fragt man sich zwangsläufig, warum die meistens viel mehr Spaß machen als 40k, obwohl 40k das geilste Universum und mit Abstand die meisten und schönsten/coolsten Modelle hat.
Weil 40k versucht, ein Large Scale Computerspiel mit Kindergartenregeln auf den Tisch zu bringen und zwar so, daß sie möglichst viel Zeug dafür verkaufen können.


Ich experimentier also einfach weiter an anderen Regeln rum und ignoriere den GW-Firlefanz 🙂
Alleine ist sowas allerdings nicht zu stemmen, Grundregeln ja, aber hunderte von Einheiten anpassen nicht.
Egal, ich verschwende meine Lebenszeit lieber damit als ständig neuen Editionen und Regeln hinterher zu rennen und für hunderte von € Altpapier zu kaufen.
 
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Die große Frage ist WARUM?! Warum wieder zwei verschiedene Systeme?! Wer legt fest, was ist Fahrzeug und was Lebewesen?! Gerade bei 40k ist die Frage in meinen Augen oft schwierig zu beantworten, siehe Dämonenmaschinen oder Phantomlords. W10 macht durchaus Sinn aber die Differenzierung zwischen Fahrzeug und Lebewesen ist oft fragwürdig bis willkürlich.
Weil es ihm so besser gefällt (vermute ich mal) 🤷‍♂️

Die Änderung von Panzerungswerten hin zu Widerständen auch bei Fahrzeugen war sicher gut für den Spielfluss, ist aber halt nicht jedermanns Sache. Ich selbst fand/finde das auch nicht so schön, habe mich aber inzwischen damit arrangiert und wäre für mich aktuell nicht Prio 1 bezogen darauf, was mich an den Regeln stört. Aber wenn jemand wieder mehr „Simulation“ und weniger „schnell schnell“ möchte (keine Wertung, mir fallen nur keine besseren Bezeichnungen ein), warum nicht? 🤷‍♂️
 
Fahrzeuge haben keine Lebenspunkte, sondern Strukturpunkte. Aber nur die fetten Karren haben mehrere, leichte Fahrzeuge eher nicht.

Jedes Fahrzeug hat eine eigene Schaden-/Treffertabelle. Das heißt, man könnte z.B. in der Front auch den Piloten eines Invictor treffen anstelle des Läufers selbst.

Bei einem Durchschlag wird auf der Schadenstabelle der getroffenen Zone gewürfelt, dabei gucke ich mir für die Tabelle jedes Fahrzeug an, damit es sich "richtig anfühlt".
Die Schadenstabelle hat bei einem Durchschlag z.B. einen Wurf von W6.
Eine 1 ist immer leichter Schaden. Zieloptik beschädigt, Trefferwurf -1, Fahrwerk beschädigt, Bewegung -2" oder irgendsowas leichtes.
Eine 6 wäre katastrophaler Treffer, Engine kaputt, Munitionsexplosion oder ähnliches, also meist Fahrzeug zerstört.

Waffen, die besonders verheerenden Schaden gegen Fahrzeuge anrichten, haben einen Bonus, würfeln z.B. W6+1 oder +2 auf der Schadenstabelle.
Streifschüsse würfeln mit einem Malus auf der Schadenstabelle, mindestens -2, damit sie keinen katastrophalen Schaden anrichten.
Dadurch können sie auf 0 oder weniger kommen, damit sind wir bei den Strukturpunkten.

Strukturpunkte:
Jeder Wurf auf der Schadenstabelle bedeutet mindestens 1 Punkt Strukturverlust.
Auch ein Streifschuss mit Wurfergebnis 0.
Das soll verhindern, daß große, komplexe Fahrzeuge zig Treffer überleben, weil unzählige Subsysteme kaputt gewürfelt werden können.
Wenn die Strukturpunkte weg sind, ist das Fahrzeug halt kaputt.
Besonders verheerende Waffe, die z.B. eine Mordsexplosion verursachen, zerstören mit einem Durchschlag auch mehr als 1 Punkt Strukturschaden.
Das mit den Strukturpunkten gab's ja in alten Editionen, finde das auch vom Prinzip her gar nicht schlecht.
Was mach an der Umsetzung aber zumindest damals gestört hat war, dass Fahrzeuge damit so gut wie immer schlechter gefahren sind als Monster, eben weil ich potenziell mit einem Melterschuss einen Landraider verschrotten konnte, ein Phantomlord darüber aber nur gelacht hat.
Vom Gefühl her würde ich glaub ich deswegen versuchen, die Schadenstabelle wegzulassen, und auch bei Fahrzeugen mit normalen Lebenspunkten zu arbeiten. Also Monster im Prinzip normale große Modelle so wie jetzt, Fahrzeuge mit Panzerungswert, der von Waffen durchschlagen werden muss. Idealerweise so gebalanced, dass Fahrzeuge zwar immun gegen Kleinkram sind (ein Bolter kann beim Landraider einfach keine Schwachstelle treffen, weil er keine gegen so poplige kleine Waffen hat), dafür aber anfälliger gegen die wirklich großen Dinger (melter, Laserkanone etc)
 
Wenn man diesen Gedanken weiter führt (was ich grundsätzlich nicht schlecht finde) landet man sehr schnell bei einer weiteren Differenzierung der Waffenprofile ... und damit bei zb Waffen Abilities. Und da finde ich GWs Weg mit Anti-X als Waffen Ability gar nicht schlecht. Könnte man vielleicht sogar noch stärker nützen ...
Also anstatt die Differenzierung aufwendig im Profil umzusetzen relativ simpel über das Waffenprofil bzw Waffen Abilities.

Die Differenzierung ist ein gutes Thema, das merkt man, sobald man selbst versucht Regeln zu verfassen, die sich "richtig" anfühlen.
Ein großes Problem von 40k ist das, was es gleichzeitig so großartig macht:
Die Einheitenvielfalt/-bandbreite.

Absolut richtig. Ich empfehle jedem Kritiker, nicht nur eine Handvoll Änderungswünsche zu präsentieren sondern auch einmal zu versuchen, selbst ein Regelsystem zu entwickeln und auch zu testen.
Speziell die realistische Skalierung der großen Modelle/Fahrzeuge, Monster, Flieger und Primarchen ist imho ein Problem und nur sehr schwierig mit den gleichen Grundregeln und Mechaniken abzudecken.
Imho gehören die teilweise eigentlich gar nicht in ein "normales" 40K Spiel und sind nur ein weiterer Schritt um mehr/teure Modelle zu verkaufen und den Umsatz zu steigern.

Nichts desto trotz mag ich den W10 nicht (auch wenn er eine feinere Skalierung zulassen würde). Aber ich sehe die Einschränkungen in der Skalierung, die der W6 hat und die damit einhergehende steigende Zahl an Sonderregeln oder alberner Situationen auf dem Spielfeld.
Und ich finde die Ideen und Vorschläge hier in diesem Thread äußerst interessant und inspirierend 🙂