Regeln an W10 anpassen'

Warum?
Ich habe zuletzt die 9. gespielt und den Affentanz mit der 10. komplett ignoriert, spiele also gar nicht mehr.
40k hat keine Regeln, die Grundregeln sind lächerlich. Es besteht eigentlich nur noch aus aufgeblähten Codizes. Da kann ich also just for fun an eigenen Regeln basteln und nie damit fertig werden 😀

Die Differenzierung ist ein gutes Thema, das merkt man, sobald man selbst versucht Regeln zu verfassen, die sich "richtig" anfühlen.
Ein großes Problem von 40k ist das, was es gleichzeitig so großartig macht:
Die Einheitenvielfalt/-bandbreite.

Ich liebe den Fluff und die Masse an genialen Einheiten und Modellen, sammel, bastel und bemale die auch gerne.
Spielerisch funktioniert das aber nicht wirklich.
40k hat alles vom Grot bis zum Stompa.
Würde man die Regeln so schreiben, daß es sinnvoll ist, müsste der Stompa wahrscheinlich 5.000 Punkte kosten und würde den Tisch leer räumen, weshalb der Gegner ähnlich fette Einheiten stellen würde. Damit wird jedes "normale" Modell wie z.B. Gardisten etc komplett überflüssig.

Weiter oben sagte ich ja bereits, daß man genau deshalb sehr schnell merkt, daß die 2nd Edition nicht für solche Einheiten geschrieben wurde, man kann die nicht integrieren ohne das Spiel zu zerstören.

Die Differenzierung zwischen Fahrzeugen und Lebewesen ist so´n Ding.
Zwischenzeitlich habe ich überlegt, z.B. großen Tyraniden ebenfalls Trefferzonen zu geben, wie Fahrzeugen.
Dann verliert ein Trygon halt nen Arm und damit Attacken, das kann man durchaus machen und ich fände es sehr spaßig.
Aber damit ist man beim nächsten Problem bzw den URSPRÜNGEN von 40k 😉
1st Edition, also Rogue Trader, war ja noch so ein Pseudo RPG/Tabletop Hybrid.
Will ich eine Simulation, ein CoSim, ein RPG?
Oder soll das ganze noch als Tabletop spielbar bleiben?

Ich habe dafür eine simple Lösung gewählt:
Kein einzelnes Modell darf mehr als 10% des Punktwertes der Armee kosten.
Wenn der Executioner 350 Punkte kostet, wird man den nie in einem 2.000 Punkte Spiel haben.
Basta.

Jetzt kommt wahrscheinlich der Aufschrei des Entsetzens 😀
Wofür hab ich den denn dann? Ich will den spielen!
Klar, ich auch. Ich habe aber festgestellt, daß das Spiel wieder mehr Spaß macht, wenn man
a) weniger Modelle auf dem Tisch hat und wieder auf vollen 48x72 spielt, denn dann finden Manöver statt und kein sofortiges kaputtwürfeln.
b) keine riesigen Killermaschinen und Mördercharaktere aufstellt, die alles dominieren, egal wie cool die sind.

Ich habe neben 40k noch zig andere Systeme gespielt. Irgendwann fragt man sich zwangsläufig, warum die meistens viel mehr Spaß machen als 40k, obwohl 40k das geilste Universum und mit Abstand die meisten und schönsten/coolsten Modelle hat.
Weil 40k versucht, ein Large Scale Computerspiel mit Kindergartenregeln auf den Tisch zu bringen und zwar so, daß sie möglichst viel Zeug dafür verkaufen können.


Ich experimentier also einfach weiter an anderen Regeln rum und ignoriere den GW-Firlefanz 🙂
Alleine ist sowas allerdings nicht zu stemmen, Grundregeln ja, aber hunderte von Einheiten anpassen nicht.
Egal, ich verschwende meine Lebenszeit lieber damit als ständig neuen Editionen und Regeln hinterher zu rennen und für hunderte von € Altpapier zu kaufen.

Ich bin seit ca. 2010 aus dem 40k Game raus. Ich habe damals gut 2 Jahre versucht eine totalconversion von 40k für die Regel von Starship Troopers zu schreiben. Bin aber an der Masse an Einheiten gescheitert. Ich bin allerdings immer noch großer Freund der SST Regeln, die laut Urban Legend ein Pitch von Andy Chambers für die 4. Edition von 40k gewesen sein soll. Diese Regeln haben mir gezeigt, dass man alle Einheiten aus einem Guss von Regeln sehr viel eleganter ist als wenn man versucht Modelle durch unterschiedliche Schadensmodelle zu differenzieren.

Und hinsichtlich der Limitierung des W6 empfehle ich immer wieder gerne die universaltabelle aus AT-43. Die zeigt wie man den W6 voll ausreizen kann ohne andere Limitierungen zu unterliegen.
 
Ich bin seit ca. 2010 aus dem 40k Game raus. Ich habe damals gut 2 Jahre versucht eine totalconversion von 40k für die Regel von Starship Troopers zu schreiben.

War es das Projekt mit Galatea damals, als es 3 Fanprojekte nebeneinander gab?
Und ja, die Masse ein Einheiten ist auch das, was mich von weiteren Hausregelprojekten für 40k abschreckt.
Es braucht schon so ein stillstehendes System, und vielleicht ist die 2. Edition da wirklich ein Kandidat, hat mit den WHFB-Fansystemen ja auch gut funktioniert und ich schreibe jetzt sogar ein paar Kleinigkeiten für eins davon mit.
 
Und ja, die Masse ein Einheiten ist auch das, was mich von weiteren Hausregelprojekten für 40k abschreckt.
Es braucht schon so ein stillstehendes System, und vielleicht ist die 2. Edition da wirklich ein Kandidat, hat mit den WHFB-Fansystemen ja auch gut funktioniert und ich schreibe jetzt sogar ein paar Kleinigkeiten für eins davon mit.

Eine Sache, die ich bei meinen Regeln mache:
Das Spiel wieder schlanker machen.
Das geht bei manchen Fraktionen nicht, aber bei den Marines geht das sehr gut.
Ich möchte meine Regeln ja an die 2nd Edition anlehnen und fand die Primaris von Anfang an absolut albern.
Die Primaris sind in meinen Augen GWs Versuch, allen Leuten, die bereits eine SM Armee besitzen, nochmal eine SM Armee zu verkaufen.

Für mich sind die Primaris in Sachen Modelle das, was Space Marines schon immer hätten sein sollen. Die Alten Marines waren zu klein, verglichen mit anderen Modellen und wenn man die Lore bedenkt.
Wenn ich jetzt einen Intercessor neben einen Gardisten stelle sieht es endlich richtig aus.
Eine andere Sache sind neue Sachen wie z.B. Gravis Rüstung, Reaver usw

Schlanker machen:
Für mich sind das alles Marines, ich unterscheide nicht zwischen Firstborn und Primaris. Dadurch hat man schon einige Einheiten weg.
Wargear entfernt auch Einträge aus dem Codex: Niemand braucht Einträge wie Captain, Captain mit Toaster, Captain mit Rasenmäher und dann nochmal alles als Primaris.
Es gibt nur einen Captain und der hat Ausrüstungsoptionen, fertig.
Es gibt auch keine Desolator, Hellblaster etc, sondern wieder den taktischen Trupp.
Wenn ich einen Hellblaster und einen Desolator zu einem Sergeant und 7 Marines stelle, habe ich einen taktischen Trupp mit Spezialwaffe und schwerer Waffe.

Die Waffenoptionen der Marines sind auch extrem lächerlich geworden, was an der sich ständig weiter drehenden Wertespirale liegt.
Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich meine in der 9. Edition über 30(!) Varianten von Boltern gezählt zu haben.
Lächerlich.
Wenn man eigene Regeln bastelt und damit die Spirale stopt, braucht man keine 30 Bolter mehr.
Back to the roots, 2nd Edition.
Boltpistole, Bolter, Sturmbolter, Schwerer Bolter. Ende.
Etwas doof ist das bei Einheiten wie z.B. Heavy Intercessors, funktioniert aber. Wenn es sich ganz falsch anfühlt kann man immer noch eine weitere Variante einbauen.
 
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Dabei stellt man dann fest, daß man die unzähligen coolen neuen Einheiten mit dem W6 nicht skalieren kann.
Vorneweg, ich finde deinen Ansatz hoch spannend und teile deine Beschreibung der aktuellen Editionen nahezu ausnahmslos. Statt wie der zweiten bei dir, hat mich die Magie der 4. Edition bekommen.

Anders als du, bin ich jedoch nicht der Meinung, dass ein W10 nun besser, oder schlechter zum skalieren sei. Du hast natürlich recht, dass du nominell mehr Optionen für Profilwerte hast. Diese liegen allerdings auch dichter beieinander. Bei Infinity ist das mit einem W20 noch krasser, da waren letztlich vor allem die Kipppunkte wie BF13 interessant, weil die beim Tarnungsmalus von -12 dennoch schießen durften. Die Frage ist dann halt, wie groß der gefühlte Unterschied zwischen zwei einheiten auf der Platte ist, wenn du wenige Würfel würfelst.

Ich meine es erlaubt natürlich:
Soldat BF5+
Veteran BF6+
Spacemarine BF7+
Am Ende ist es im Erwartungswert allerdings auch nur ein zusätzlicher Treffer beim Veteran, was für sich allein ein meiner Meinung nach geringen Unterschied darstellt um Einheiten zu differenzieren.

Am Ende hatten die 3. und die 4. Edition hier meistens subtile Änderungen in der Ausrüstung, die den Unterschied ausgemacht haben und nicht selten waren das eben Waffenoptionen. Das funktioniert bei den Tyraniden wie ich finde beispielsweise auch einigermaßen gut, wenn man den zugrundeliegenden Baukasten benutzt und hier und da paar Besonderheiten (zum Beispiel die Tentakeln vom Toxicrene) umsetzt.
 
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Anders als du, bin ich jedoch nicht der Meinung, dass ein W10 nun besser, oder schlechter zum skalieren sei. Du hast natürlich recht, dass du nominell mehr Optionen für Profilwerte hast. Diese liegen allerdings auch dichter beieinander. Bei Infinity ist das mit einem W20 noch krasser, da waren letztlich vor allem die Kipppunkte wie BF13 interessant, weil die beim Tarnungsmalus von -12 dennoch schießen durften. Die Frage ist dann halt, wie groß der gefühlte Unterschied zwischen zwei einheiten auf der Platte ist, wenn du wenige Würfel würfelst.

Ich meine es erlaubt natürlich:
Soldat BF5+
Veteran BF6+
Spacemarine BF7+
Am Ende ist es im Erwartungswert allerdings auch nur ein zusätzlicher Treffer beim Veteran, was für sich allein ein meiner Meinung nach geringen Unterschied darstellt um Einheiten zu differenzieren.

Am Ende hatten die 3. und die 4. Edition hier meistens subtile Änderungen in der Ausrüstung, die den Unterschied ausgemacht haben und nicht selten waren das eben Waffenoptionen. Das funktioniert bei den Tyraniden wie ich finde beispielsweise auch einigermaßen gut, wenn man den zugrundeliegenden Baukasten benutzt und hier und da paar Besonderheiten (zum Beispiel die Tentakeln vom Toxicrene) umsetzt.

Die Frage ist, was man möchte.
Wie groß muss denn der Unterschied sein?
40k ist regelrecht größenwahnsinnig geworden.
Wer spielt denn z.B. noch normale Intercessoren/taktische Marines? Also den eigentlichen Grundstock jedes Ordens?
Wenn ich mir Battle Reports anschaue, finde ich die eigentlich gar nicht mehr.
Man übertrumpft sich nur noch mit superduper Mördereinheiten.

Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich habe z.B. in der dritten Edition Spiele gewonnen, indem ich einfach nur Taktische Trupps und Devastator gespielt habe, sonst nichts. Keine Dreads, keine Panzer.

Ist ein schwieriger Spagat. Natürlich möchte man seine geilen fetten Modelle spielen, aber müssen die alle gleichzeitig auf der Platte stehen? Also z.B. mehrere Dreads und Panzer, dazu noch Killercharaktere und Eliteinfanterie?
Ich glaube, das macht 40k kaputt.
Ich freue mich über jedes coole neue Modell das kommt.
Aber spielerisch ist es so sehr ausgeartet, daß man es nur noch als albern bezeichnen kann.
Irgendwann hat man Einheiten mit Stärke und Widerstand 50, um das noch handhaben zu können, noch mehr Attacken, Rettungswürfe, ReRolls, Sonderregeln...
Während dem immer noch "normale" Infanterie mit S3 und T3 gegenüber steht.

Ehrlich gesagt habe ich dafür noch keine befriedigende Lösung für mich gefunden bei meinen Testspielen.

Ich habe Stärke und Widerstand auf maximal 10 begrenzt, das reicht völlig und funktioniert, vor allem wenn Fahrzeuge wieder Panzerung haben.
Lebenspunkte und Schadenswerte der Waffen habe ich ebenfalls reduziert.
Auch das funktioniert sehr gut. Back to the roots.
Autokill, wenn Stärke doppelt so hoch oder höher ist als Widerstand. Dann muss nicht jedes zweite Modell xx Lebenspunkte haben und Waffen müssen nicht xx Schaden machen.

Bei meinen Testspielen habe ich mich gefreut, wenn das "2nd Edition Feeling" wieder da war.
Es kommt halt nur EIN Carnifex und nicht eine ganze Monsterhorde.
Der ist dann eine harte Sau und normale Marines zittern, es kommt auf jede einzelne schwere Waffe an, man hat weniger Attacken etc
Das empfinde ich als viel spannender als wenn ich eimerweise Würfel auskippe und denke "ok, ich brauch jetzt acht 5er..."

Es ist wie gesagt immer Geschmackssache, soll jeder machen wie er mag.
Mir macht 40k wieder deutlich mehr Spaß, wenn ich es auf einer ähnlichen Ebene spiele wie es in der 2nd Edition.
Mit entsprechenden Punktkosten.
Ein Dreadnought macht mehr Spaß wenn er ein besonderes Modell ist und nicht 3 Stück auf der Platte stehen.
Hauptsächlich normale Infanterie, 1-2 coole Charaktere und wenige fette Sachen.
Das bedeutet, daß der Großteil einer Figurensammlung nur selten zum Einsatz kommt, spielerisch macht es mir aber wieder mehr Spaß.
 
Wer spielt denn z.B. noch normale Intercessoren/taktische Marines? Also den eigentlichen Grundstock jedes Ordens?
Wenn ich mir Battle Reports anschaue, finde ich die eigentlich gar nicht mehr.
Hier, aber meine Liste in der 10. sieht so aus, wie du sie dir vielleicht für die vergangenen Editionen vorgestellt hast. Ich spiele auf 1000 Pkt. einen Cybot, einmal 5 Terminatoren, 10 Intercessors, 5 Protektoren, einen Ordenspriester mit 3 Begleitern, 5 Scouts. In der Vergangenheit wäre das vielleicht ein Intercessortrupp mehr gewesen. Albern ist, dass das mittlerweile die Hälfte der Punkte sind, mit denen 40k "empfohlen" ist.

Wie groß muss denn der Unterschied sein?
Da scheiden sich wohl die Geister, ne andere Rüstung, Regel und oder Waffe reicht mir persönlich.

Ist ein schwieriger Spagat. Natürlich möchte man seine geilen fetten Modelle spielen, aber müssen die alle gleichzeitig auf der Platte stehen? Also z.B. mehrere Dreads und Panzer, dazu noch Killercharaktere und Eliteinfanterie?
Als Advocatus diaboli muss ich hier natürlich sagen, dass deine Gewinnerliste da oben sich halt auch eines der Probleme der Vergangenheit zu Nutze macht - die AT Bewaffnung der Gegner läuft ins Leere. Das andere extrem waren immer zu viele Monster, Fahrzeuge usw. Besser wäre natürlich, wenn "combined arms" die beste Option wären. Da ist die jetzige Edition aber auch, obwohl ich sie nicht wirklich mag, nicht so desaströs. Ich kenne Editionen wo 35 Punkte für Rhinos ein Nobrainer waren und Marines ohne Rhino praktisch tot.

Während dem immer noch "normale" Infanterie mit S3 und T3 gegenüber steht.
Die dann lethal und devastating und....Sonderregeln braucht.

Meine Analyse sieht, was die Probleme angeht bisschen anders aus.

  • Ich denke, dass zu viele Modelle zu viel können. Damals waren halt Granaten haben oder nicht ein Alleinstellungsmerkmal.
  • Zu wenige Entscheidungen - jeder darf bewegdn, schießen, auf unterschiedliche Ziele schießen und danach angreifen. Da braucht es dann ne neue Runde an Regeln für Einheiten, die sowas konnten oder auch bzw. für Sturmwaffen.
  • Aversion von Zufall und Professionalisierung. 30 Würfel zu werfen heißt eben auch, dass das Ergebnis kalkulierbarer ist. Ein Spiel wegen einiger blöder Würfel zu verlieren ist halt weniger gefragt. Ich erzähle noch heute davon, wie der Landraider meines Gegners durch meinen Razorback explodiert ist, nachdem er sich über die Punktkosten für die Laserkanone lustig gemacht hat. Zumindest GW glaubt, dass die Community das nicht will. Das zeigt eben auch die neue Horus Heresy, wo gezielt sowas wie "über die Kante fliehen" adressiert wurde. Gerade im Rahmen einer Professionalisierung des Hobbies im Turnierbereich willst du sowas halt nicht.
 
@Schmagauke ,@Haakon ....👍👍👍
Bin ja erst wieder mit der 8.ten(Ende) eingestiegen und hatte mich mit der 9.ten schwer getan, die zu mögen und sicher nicht so viele Spiele wie ihr oder wie ich gerne gemacht hätte.
Eins ist mir ggü den Spielen der 3.-5ten stark aufgefallen.
Die Spiele sind beliebig geworden, keins ist wirklich hängen geblieben, wie es in den älteren Edis oft der Fall war.
Kein "...überlebender Havoc Champ schmilzt in R6 doch noch den BT LR mit ner Melterbombe...","...imp Infanterie leuchtet Bossmob mit Taschenlampen heim.." ,Grotz zernagen Elargardisten.." uä epische Momente.Die werden meist schon im Ansatz zer rerollt.
Mit der 10ten ist das Gelände auch noch beliebig geworden und Tische sehen meist total langweilig aus, es gibt haufenweise heroische Intervention aber wenig "heroische Momente" die haften bleiben.
Wenn wir 40k spielen, wählen wir auch meist die 4te weil es sich wie ein Strategiespiel anfühlt und nicht wie ne Runde Fortnite mit Minis.
 
Das mit den heroischen Momenten hängt damit zusammen wie weit das Spiel mit den Modellen auf dem Feld verknüpft ist.
Wenn du re-rolls hast, weil deine Waffen synchronisiert sind, ist es eine Sache.
Wenn du dir die ganze Zeit irgendwelche Rerolls für Gummipunkte aus dem Buch ziehst, die nichts von dem darstellen, was auf dem Feld steht, dann ist es am Ende nicht der Soldat mit der Taschenlampe, der jemandem heimleuchtet, sondern der bessere Regeljonleur, der seinen Gegner sportlich niederringt, und die Figürchen sind dabei kübsch anzugucken oder so.
Das ist so dieses Ding mit der Simulation, wo weanders sagt "dann geh doch Knöpfe zählen, wenn du auf Simulation stehst", aber in Wirklichkeit geht es genau darum. Dass man den Modellen glauben kann, dass sie das tun, was im Spiel mit ihnen dargestellt wird.
 
der seinen Gegner sportlich niederringt,
Eimer voller 1er Rerolls auf den Tisch heben ist Sport?😉😁
Mein persönliches Empfinden bei nahezu allen Spielen die ich in der 9ten und Anfang der 10ten hatte,war eher mit einer Flatline zu vergleichen als mit den Höhen und Tiefen die die meisten anderen Spiele brachten.
Egal ob WHFB,40k,Necromunda,Mortheim usw.
Es gab zwar immer mal wieder ein paar knappe Sachen, aber man hat ja immer noch eine Rettungsleine.
KA ,ob das dem Geist der Zeit geschuldet ist oder anderem,mir fehlt aber einfach die absolute Konsequenz von Entscheidungen,weil gefühlt immer noch ein "Stützräder Protokoll" greift.🤔
 
Tatsächlich ist die 4. Edition auch meine liebste Edition 🙂

... bin ich jedoch nicht der Meinung, dass ein W10 nun besser, oder schlechter zum skalieren sei. Du hast natürlich recht, dass du nominell mehr Optionen für Profilwerte hast. Diese liegen allerdings auch dichter beieinander.

Das ist imho ein valides Argument, dass für den W6 spricht.
Und ich denke, dass nicht nur für mich das eimerweise werfen von Würfeln ein Teil des Spielgefühls von Warhammer 40K darstellt (auch wenn das nicht unbedingt das praktischste ist).

Ich teile aber viele der Kritikpunkte an der Entwicklung, die 40K modelltechnisch genommen hat. Gerade bei den Marines ist die Einheitenschwemme geradezu sprichwörtlich.
Und auch wenn ich das nachvollziehen kann, dass man aufgrund fehlender Kosten für Optionen das Balancing durch getrennte Datasheets besser regulieren kann, schön ist das nicht.
Gerade Hellblasters, Infernus oder auch Eradicators könnten auch einfach nur Veterans mit der Option auf je 4 gleiche Spezialwaffen sein.
Und Gravis? Braucht kein Mensch wenn es doch Terminator-Rüstungen gibt.

Ich verstehe auch den wirtschaftlichen Zwang nach Wachstum (das ist nun mal das System). Und wenn das Wachstum durch neue Kunden nicht ausreicht muss man halt die Bestandskunden dazu bringen, ihre Figurenrange zu erneuern. Auch wenn Truescale gefühlt schon immer ein Kritikpunkt der Spieler war, sehe ich die Einführung der Primaris in erster Linie als wirtschaftliche Maßnahme von GW.
Genauso wie die Absenkungen der Punktekosten und Erhöhung des Standard Punktelimits.
Beides führt zu mehr Modellen auf dem Tisch und damit für viele Spieler zur Vergrößerung ihrer Sammlung.

Zurück zum Thema:
Würde was die Skalierung zb bei KG/BF anstatt W10 nicht auch der W6 reichen ... mit der alten Tabelle? Da war ich damals eigentlich immer zufrieden.
Und da diese Mechanik ja auch beim Verwunden angewendet wird, wäre das eigentlich ja auch konsequentes Streamlining ... 😉

Oder ganz innovativ ... 😉
  • KG mit RW/REW vergleichen
  • BF mit RW/REW/DW vergleichen
  • S mit W vergleichen
Müsste man dann noch auf Rüstung würfeln? Nein ... das würde auch das Spiel etwas beschleunigen.
 
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Und Gravis? Braucht kein Mensch wenn es doch Terminator-Rüstungen gibt.
Da müssen wir alten Männer auch nicht so "anti" sein, wie wir es gerne mal sind. Lass denen doch ihre Rüstung, beim Chaos ist das Mal des Nurgle doch ein schönes Äquivalent.

Es muss nur nicht so sein, dass du die Heavy Intercessors durch 2 Widerstand und einen Lebenspunkt und ne bessere Waffe darstellt. 1 Widerstand und ein Nachteil, wie "nicht rennen" reicht doch völlig um die Story zu erzählen. Wegen der Waffe kann man dann nochmal schauen.

Dann könnte man die noch in die Elite packen, wenn der Anführer keine Gravis trägt, wie es beim Chaos 3.5 der Fall war.

Kleiner Fakt noch zum W20 von Infinity, die meisten Modifikationen sind dort übrigens Modifikationen von 3 und liegen damit bei einem Effekt von 15%, was relativ nah an den 16,67 Prozent beim W6 ist..es ist also da auch nur die Mechanik des gegeneinander würfelns, wofür der W20 eigentlich dient.
 
War es das Projekt mit Galatea damals, als es 3 Fanprojekte nebeneinander gab?
Und ja, die Masse ein Einheiten ist auch das, was mich von weiteren Hausregelprojekten für 40k abschreckt.
Es braucht schon so ein stillstehendes System, und vielleicht ist die 2. Edition da wirklich ein Kandidat, hat mit den WHFB-Fansystemen ja auch gut funktioniert und ich schreibe jetzt sogar ein paar Kleinigkeiten für eins davon mit.

Jupp. Wobei ich das tatsächlich losgetreten hatte noch bevor dieser ganze m41 Cluster losging. Das war vor der 6. Edition, wo erst angebliche Leaks vielversprechend waren aber die 6. dann doch nicht so doll war. Das Problem damals war ja in der Community, die vorherrschende Ablehnung von Fan Regeln. Das hat sich erst durch OPR geändert.

Wenn du re-rolls hast, weil deine Waffen synchronisiert sind, ist es eine Sache.

Die Synchronisation kam durch die 3. Edition und meine Spielpartner waren Hardcore 2nd Edition Fans und haben sich über diesen ReRoll aufgeregt und wollten lieber 2 Schüsse weil das Bike ja 2 Bolter hat. Also egal wann man was ändert, irgendwem passt es nicht in den Kram.

Zurück zum Thema:
Würde was die Skalierung zb bei KG/BF anstatt W10 nicht auch der W6 reichen ... mit der alten Tabelle? Da war ich damals eigentlich immer zufrieden.
Und da diese Mechanik ja auch beim Verwunden angewendet wird, wäre das eigentlich ja auch konsequentes Streamlining ... 😉

Oder ganz innovativ ... 😉
  • KG mit RW/REW vergleichen
  • BF mit RW/REW/DW vergleichen
  • S mit W vergleichen
Müsste man dann noch auf Rüstung würfeln? Nein ... das würde auch das Spiel etwas beschleunigen.

Man könnte ja auch allen Modellen Target Und Killwerte geben und die Waffenstärke und BF werden durch W6 bzw. W10 Würfel ggf. mit Boni ersetzt und einer passender Auswahl an Waffensonderregeln kombiniert... man wird ja nochmal träumen dürfen.

Abseits davon:

Teile ich die Auffassung der meisten hier. Die Einheitenschemme auch schon vor den primaris hat dem System nicht gut getan. Und GWs Strategie über die Regeln Neuerscheinungen zum Must buy zu machen hat natürlich auch ihren Anteil an der Misere.
 
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Es gibt keine Einheitenschwemme. Klingt nun wie eine steile These, doch wenn wir mal überlegen, welche Datasheets einfach Ausrüstungsgegenstände sind oder sein könnten, dann ist die Zahl bei den Marines zwar groß, aber nichts, womit Systeme nicht umgehen könnten. Die Heresy jongliert ja auch mit einigen und muss sich nicht für jedes Datasheet was ausdenken.

Viel wichtiger ist bisschen Disziplin beim Regelschreiben und der nachträgliche Blick. Hier scheitern leider auch einige Fanprojekte.

Für die 3. Edition gibt's beispielsweise Homemade Profile für Sachen wie den Ghostkeel Kampfanzug. Da haben die einfach die Regeln auf Nachsicht zu testen von den Geistern übernommen. Anders als den Geistern hat man dem aber ne Waffe mit 36 Zoll Reichweite gegeben. Und hier wirds halt toxisch, denn die Geister können nur wirken, wenn sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch gesehen werden können. Der Ghostkeel nicht. Die Community ist hier in die Falle getappt, wie es GW auch passiert.
 
Lass denen doch ihre Rüstung, beim Chaos ist das Mal des Nurgle doch ein schönes Äquivalent.

Ich finde es muss nicht jede Fraktion über kurz oder lang ein Äquivalent zu Einheiten der anderen Fraktionen haben.

Es muss nur nicht so sein, dass du die Heavy Intercessors durch 2 Widerstand und einen Lebenspunkt und ne bessere Waffe darstellt. 1 Widerstand und ein Nachteil, wie "nicht rennen" reicht doch völlig um die Story zu erzählen. Wegen der Waffe kann man dann nochmal schauen.
Dann könnte man die noch in die Elite packen,

Heavy Intercessors könnten auch einfach Devastoren mit SchweBos + Assault/Heavy (um die von den normalen Devastoren abzuheben) sein. Dazu noch eine Regel die das alte Stubborn in Verbindung mit besseren Moral-Regeln. Aber gut ... jetzt sind's halt Gravis. Muss man dann halt kaufen ...

Edit: Mir wird gerade bewusst, dass ich mir den Fluff der Heavy Intercessors noch nie durchgelesen habe.
 
Heavy Intercessors könnten auch einfach Devastoren mit SchweBos + Assault/Heavy (um die von den normalen Devastoren abzuheben) sein. Dazu noch eine Regel die das alte Stubborn in Verbindung mit besseren Moral-Regeln. Aber gut ... jetzt sind's halt Gravis. Muss man dann halt kaufen ...

Edit: Mir wird gerade bewusst, dass ich mir den Fluff der Heavy Intercessors noch nie durchgelesen habe.

Da hilft wieder der W10.
Ich fand es immer albern, daß GW bessere Rüstungen dargestellt haben, indem sie LP und Widerstand erhöht haben.
Mit dem W10 hat ne Servorüstung 4+, Gravis 3+ und Terminator 2+. Ansonsten stecken da was LP und Widerstand angeht dieselben Marines drin.
 
...also, im W6-System (wie dann auch in einem W10-System) würde ich für Rüstungswürfe auch nicht vor 1+ Rüstungen (Terminatoren z.B.) zurückschrecken: Gibt ja eh' häufig -1 Modi und bei einer natürlichen 1 könnte man Wiederholungswürfe (mit diversen Abstufungen, wie z.B. 5+, 4+. 3+ etc.) nutzen.
 
Es gibt keine Einheitenschwemme. Klingt nun wie eine steile These, doch wenn wir mal überlegen, welche Datasheets einfach Ausrüstungsgegenstände sind oder sein könnten, dann ist die Zahl bei den Marines zwar groß, aber nichts, womit Systeme nicht umgehen könnten. Die Heresy jongliert ja auch mit einigen und muss sich nicht für jedes Datasheet was ausdenken.

Wie du das Kind nennst, ist ja eigentlich egal. Wäre es Ausrüstungsoptionen hätte man ja trotzdem das Problem, dass man Waffen und Rüstungsoptionen irgendwie in Regeln ummünzen muss auch wenn dann bestimmt Einheitentypen wahrscheinlich 3 bis 4 Seiten Optionen haben.

Das Kernproblem bleibt ja bestehen, man möchte coole Modelle auf den Tisch stellen, die dann im Idealfall auch einen impact im Spiel haben. 40k hat häufig das Problem, dass neue Einheiten ein oder mehrere Bereiche einnehmen und ggf. sogar dominieren obwohl dort bereits Einheiten dafür existieren.

Und abseits von der reinen Regelmechanik sehe ich ja auch das Problem (Was ggf auch dieses Gefühl der Belanglosigkeit hervorruft) , dass 40k nicht mehr wirklich weiß was es auf dem Tisch erzählen möchte. Die Lore selbst ist mittlerweile in Bereiche gekommen wo Gefechte zwischen zwei Parteien eigentlich nur noch eine reine Fußnote sind.

Der Reiz bei SST damals war zum einen die tödlichen des Systems, die große Gesamtmobilität aller Einheiten und das Aufbrechen von IGYG. Was dazu führt, dass man eher Richtung sinnvoller Missionsziele spielen konnte als sich einfach nur abzuschießen.
 
Wie du das Kind nennst, ist ja eigentlich egal. Wäre es Ausrüstungsoptionen hätte man ja trotzdem das Problem, dass man Waffen und Rüstungsoptionen irgendwie in Regeln ummünzen muss auch wenn dann bestimmt Einheitentypen wahrscheinlich 3 bis 4 Seiten Optionen haben.
Bei welcher Einheit befürchtest du das konkret?
Die Horus Heresy kennt im Liber Astartes Buch rund 70 Einheiten fürs reguläre Spiel (keine Lord of War, keine Primarchen), ich habe keine legionsspez. Einheiten berücksichtigt.

Habs im Inhaltsverzeichnis hier nachgezählt:

Spacemarines enthalten laut Angabe beim Codex 93 Datasheets, wovon nach meiner Zählung von den Karten 12 BCM waren, die einem Orden zuzuordnen sind. Zusätzlich sind weit mehr Einheiten getrennt (Predatoren) und das System leistet sich die Redundanz der Primaris und der Oldmarines (Predator/Gladiator). Das sind also am Ende vermutlich sogar relativ vergleichbare Zahlen an Basisprofilen. Das ist eine Menge, keine Frage, aber wenn mehr davon Ausrüstungsoptionen wären, statt durch Ausrüstung UND Sonderregeln zu differenzieren, wird das vermutlich einfacher.

Das Kernproblem bleibt ja bestehen, man möchte coole Modelle auf den Tisch stellen, die dann im Idealfall auch einen impact im Spiel haben. 40k hat häufig das Problem, dass neue Einheiten ein oder mehrere Bereiche einnehmen und ggf. sogar dominieren obwohl dort bereits Einheiten dafür existieren.
Schon, und die gleichzeitige Spielbarkeit von allem. Heavy Intercessors in der Elite, genau wie Phobosmarines, sofern kein Captain in der gleichen Rüstung unterwegs ist, könnte die Gleichzeitigkeit von allem eben unterbinden. Oder ein Doktrinensystem, wie für die imperiale Armee, bei dem du dir immer nur eine bestimmte Zahl "besonderer Einheiten" freischalten kannst. Oder du nutzt für bestimmte Differenzierungen dann halt doch den W10, was mich mit der Rüstung dann doch eher überzeugt.
Die Lore selbst ist mittlerweile in Bereiche gekommen wo Gefechte zwischen zwei Parteien eigentlich nur noch eine reine Fußnote sind.
Wir labern uns damit vom eigentlichen Thema weg, aber ich würde auch hier fast das Gegenteil behaupten - alles muss heute kataklysmisch sein und alle wichtigen Personen des Universums mal mitspielen, während der Ausgang dann die Fußnote sind. Große Konflikte gabs immer. Aber dazu dann halt auch sowas wie Damnos 1 (weniger das Apokalypse-Buch). 😀
 
Eines der Probleme ist imho auch die technische Stagnation bzw Rückentwicklung und Mystifizierung der Technik des Imperiums. Für mich einer der Kernpunkte der Imperialen Identität. Und genau dieser Aspekt läßt dann auch Raum für zb die Identität der Tau, als junges und technisch innovatives Volk.
Imho weicht GW diesen Aspekt der imperialen Identität immer mehr auf, um ingame die wirtschaftlich erwünschte Erneuerung der Space Marines Range mit neuen Einheiten-Typen zu rechtfertigen. Das führt gerade jetzt in der Übergangsphase zu dieser Einheiten-Schwemme.
Und natürlich die Aufteilung der Optionen von Einheiten in seperate Datensheets.

... auch wenn dann bestimmt Einheitentypen wahrscheinlich 3 bis 4 Seiten Optionen haben.

Jep. Das wäre dann auch nicht wirklich schön. Zumindest fände ich dann die Kritik daran - welche mit Sicherheit kommen würde - berechtigt.
War zu Beginn der Edition nicht GW's explizite Absicht, dass alle Optionen auf eine Datenkarte passen sollen?

Eigentlich gehört das ja eher in den "Wünsch dir was" Thread, aber persönlich fände ich spezialisiertere Einheiten grundsätzlich besser. Da lässt sich die Schlachtfeldrolle besser definieren, weniger unterschiedliche Profile machen den Spielfluß einfacher und schneller und die Liste der Optionen wird kürzer. Müßte man halt auch beim Design der Gußrahmen berücksichtigen ...

Als Alternative zu einem W10 und trotzdem mit 10er Werten als Basis könnte man doch auch zb mit explodierenden 6en arbeiten? Ist dann nach oben halt keine einfache linare Wahrscheinlichkeit mehr.