Bei welcher Einheit befürchtest du das konkret?
Die Horus Heresy kennt im Liber Astartes Buch rund 70 Einheiten fürs reguläre Spiel (keine Lord of War, keine Primarchen), ich habe keine legionsspez. Einheiten berücksichtigt.
Habs im Inhaltsverzeichnis hier nachgezählt:
Spacemarines enthalten laut Angabe beim Codex 93 Datasheets, wovon nach meiner Zählung von den Karten 12 BCM waren, die einem Orden zuzuordnen sind. Zusätzlich sind weit mehr Einheiten getrennt (Predatoren) und das System leistet sich die Redundanz der Primaris und der Oldmarines (Predator/Gladiator). Das sind also am Ende vermutlich sogar relativ vergleichbare Zahlen an Basisprofilen. Das ist eine Menge, keine Frage, aber wenn mehr davon Ausrüstungsoptionen wären, statt durch Ausrüstung UND Sonderregeln zu differenzieren, wird das vermutlich einfacher.
Hier wurde ja laut darüber nachgedacht due Trennung zwischen Primaris und Firstborn aufzugeben und dann stellt halt zum Beispiel die Frage welche Optionen ein Devastator-Squad hätte weil er ja dann durchaus alle schweren Waffen Optionen darstellen müsste wie klassisch Firstborn Devastator, Heavy Intercessors, in Aggressor in Gravis Rüstung, in Centrion-Rüstung, etc.
Wir labern uns damit vom eigentlichen Thema weg, aber ich würde auch hier fast das Gegenteil behaupten - alles muss heute kataklysmisch sein und alle wichtigen Personen des Universums mal mitspielen, während der Ausgang dann die Fußnote sind. Große Konflikte gabs immer. Aber dazu dann halt auch sowas wie Damnos 1 (weniger das Apokalypse-Buch). 😀
Es geht mir ja gar nicht um größere Schlacht sondern um die Frage ob die bloße Veränderung von W6 auf W10 wirklich den großen Impact macht und die größere Probleme des Systems ignoriert.
Eines der Probleme ist imho auch die technische Stagnation bzw Rückentwicklung und Mystifizierung der Technik des Imperiums. Für mich einer der Kernpunkte der Imperialen Identität. Und genau dieser Aspekt läßt dann auch Raum für zb die Identität der Tau, als junges und technisch innovatives Volk.
Imho weicht GW diesen Aspekt der imperialen Identität immer mehr auf, um ingame die wirtschaftlich erwünschte Erneuerung der Space Marines Range mit neuen Einheiten-Typen zu rechtfertigen. Das führt gerade jetzt in der Übergangsphase zu dieser Einheiten-Schwemme.
Und natürlich die Aufteilung der Optionen von Einheiten in seperate Datensheets.
Das Problem hatten wir ja auch schon vor den Primaris, dass neue Einheiten immer mit dem Hammer in den Hintergrund geprügelt wurden.
Eigentlich gehört das ja eher in den "Wünsch dir was" Thread, aber persönlich fände ich spezialisiertere Einheiten grundsätzlich besser. Da lässt sich die Schlachtfeldrolle besser definieren, weniger unterschiedliche Profile machen den Spielfluß einfacher und schneller und die Liste der Optionen wird kürzer. Müßte man halt auch beim Design der Gußrahmen berücksichtigen ...
Als Alternative zu einem W10 und trotzdem mit 10er Werten als Basis könnte man doch auch zb mit explodierenden 6en arbeiten? Ist dann nach oben halt keine einfache linare Wahrscheinlichkeit mehr.
Dann doch lieber die Univeraltabelle aus AT-43. Die kann auch höhere Werte von 10 handeln. Muss man dann aber mit Autohit und Automiss klar kommen. Dafür ist halt ein Grot gegen ein Blutdämon einfach auch grüner Matsch ohne zu würfeln.
