40k Shin ye Shen Killteam

. Eine sehr spezifische Frage: Ob römische Zahlen im Imperium immer noch römische Zahlen genannt werden, fände ich interessant zu wissen. In meiner Vorstellung müssten sie zumindest etwas verballhornter klingen, rumanische Zahlen z.B.. Aber der Lesbarkeit halber besteht natürlich immer die Option sie in moderner Terminologie zu beschreiben, das ist vollkomen in Ordnung. 🙂
Da ist die Autokorrektur mir reingekrätscht... Das war eigentlich "Romani" 🙄


Edit: Die grpßen Zeilenabstände machen es etwas anstrengender zu lesen. Bei Raben-Floki ist das meine ich ähnlich, ist das ne Standardeinstellung im Forum?

Scheinbar, ich hatte eigentlich in meiner Vorlage Standartabsätze. Muss ich mal gucken ob das beim nächsten Mal auch so ist.


Aber im Kern, freut mich das es dir gefällt. 😀
 
Edit: Die grpßen Zeilenabstände machen es etwas anstrengender zu lesen. Bei Raben-Floki ist das meine ich ähnlich, ist das ne Standardeinstellung im Forum?
Ich habe die Geschichten immer in einer normalen Datei gespeichert und kopiere sie dann in den Beitrag. Dabei habe ich dann auch immer wieder diese größeren Zeilenabstände. 🤷‍♂️
Das nervt wirklich, aber die Arbeit diese Abstände zu verkleinern nervt noch mehr. 😉😁
Da bin ich dann immer zu bequem für und ich vermute mal, dass das hier so ähnlich ist.

Ansonsten:
Coole Geschichte, die mir tatsächlich mehr Spaß macht, als die "Geschichten" (Beschreibungen?) davor.🥳
Das ist aber auch Geschmackssache. Letztendlich musst Du entscheiden, wie Du Deine Geschichten erzählen möchtest.
 
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Das nervt wirklich, aber die Arbeit diese Abstände zu verkleinern nervt noch mehr. 😉😁
Da bin ich dann immer zu bequem für und ich vermute mal, dass das hier so ähnlich ist.
Ja, solange es nicht am lesen hindert bin ich da ziemlich entspannt.

Ansonsten:
Coole Geschichte, die mir tatsächlich mehr Spaß macht, als die "Geschichten" (Beschreibungen?) davor.🥳
Das ist aber auch Geschmackssache. Letztendlich musst Du entscheiden, wie Du Deine Geschichten erzählen möchtest.


Ich finde Lore schreiben auf beide Arten (ent)spannend. Ich hab es anfangs sehr sachlich gehalten, weil ich dachte das passt auf einen Armeeaufbauthread besser. Ich dachte wenn ich in meinen Beschreibungen was ich gebaut, bemalt, probiert und wenn ich mit euch interargiere etwas flapsig bin, dann ist der ernste Ton passender als Kontrast.

Aber da ihr mir spiegelt das es euch so besser gefällt, es für euch besser lesbar ist, dann werde ich euch durch Oswald und seinen Stab, Niponris, die Shin ye Shen erleben, erkunden lassen. Und Xi zeigt euch wie Niponi das Imperium erleben. Dazwischen kleine Exposés die näher auf das eingehen was die beiden Gruppen erleben.

Natürlich wenn ihr Details braucht, oder ihr einfach noch mal tiefer als tief eintauchen wollt, dann schickt mir eine PN oder kommentiert. Wenn ihr eine Idee habt die das Worldbuilding voran bringt, gerne los! Bin auch offen für eine Zusammenarbeit, wenn wir eure Regimenter, Charakter oder was auch immer mit meinen Niponi aufeinander treffen lassen. Aber bitte, und daran halte ich mich auch, bitte bringt nicht unsere Welten zusammen ohne es mit mir abzusprechen. Baut sie nach, gerne, baut eure eigene Lore, aber bitte lasst meine in Ruhe und verändert sie nicht öffentlich. Ich will euch nicht verbieten wie ihr das Hobby lebt, aber ich bin stolz auf meine Welten und wie ich sie erschaffe! Danke, das ihr darauf Rücksicht nehmt!
 
Ich experimentiere gerade bei Mini Nummer 2 mit Contrast bzw Speed-Paint Farben. Und bin semizufrieden, auch für mich der zwei linke Hände hat, sind sie in vielen Bereichen echt gut... Nun zu meiner Frage: In welchen Verhältnis mische ich das Contrast/Speed-Paint- Medium mit einer neutralen Farbe? Ich hab es jetzt einmal mit mehr Farbe als Medium probiert, da sah ich außer einer besseren Fliesbarkeit keinen Unterschied. Nehme ich zuviel Medium wird es dermaßen blass dass die Farbe nicht mehr mit der ursprünglichen Farbe gemein hat. Falls es von Wichtigkeit ist, ich verwende von Vallejo das Türkis. Ich habe bei anderen Herstellern keinen Farbton gefunden der diesen Ton trifft, bzw eine Speed/Contrast Farbe ist. Daher bitte ich um Hilfe...
Vielen Dank schon einmal!
 
Neues Lesefutter...



Xi führte Oswald zu einer äußerst schicken Limousine. Das Fabrikat war ihm unbekannt, keine imperiale Standardausführung, wahrscheinlich heimische Produktion. Oswald zollte den Niponi innerlich kurz Respekt. Das hatte er von diesen Hinterwäldlern nicht erwartet.

„Xi? Warum nennen Sie mich eigentlich immer Maisa? Mein Vorname ist Harn“, fragte Oswald, während er in der Limousine Platz nahm.
„Verwunderung. Maisa Oswald?“
Xis Stimme blieb ausdruckslos.
„Ich erinnere mich nicht daran, den Begriff im Vokabular oder im Exposé gelesen zu haben. Mit E und I?“
„Fast richtig, Maisa Oswald. Freu, freu. Nipon kennt EI nicht. Versuchen Sie es mit A und I noch einmal.“
Oswald grübelte, fand aber keine Antwort.
„Nein, der Begriff ist unbekannt. Also klären Sie mich auf.“
„Freu. Natürlich gerne, Maisa Oswald. Maisa ist ein Lehnwort aus einer alten Sprache. Ich bitte um Verzeihung... verlegen... aber welche es war, müssen Sie später den Kulturattaché fragen. Mit Maisa bezeichnen wir eine Respektperson, die über uns steht. Man kann Maisa daher mit Herr oder Dame übersetzen. Ich glaube, im Gotischen wäre auch Sir passend. Das ist jedoch zu formell. Das kennt Nipon nicht.“


Xis Hände waren still.


Das war doch ungewöhnlich.

„In Ordnung, Maisa Xi...“
Oswald betonte das Maisa mit hörbarem Stolz.
„Erschrocken... verlegen. Maisa Oswald! Das ist... das ist falsch. Bitte unterlassen Sie das!“
Xis Stimme und Gesicht blieben ausdruckslos, doch ihre linke Hand wurde hektisch, beinahe panisch, während die rechte eine abwehrende Bewegung machte.
„Maisa Oswald, wenn Sie mich formell ansprechen möchten, ist Lai'a die passende Anrede. Maisa wird nur von unten nach oben verwendet. Niemals von oben nach unten. Wir sagen dazu: Es ist leichter, nach oben zu greifen, als es schmerzhaft ist, nach unten zu fallen. Es ist niemals verkehrt, jemanden zu gering einzuordnen. Aber es ist unschicklich, jemanden zu hoch einzuschätzen.“
„Also Lai'a Xi? Ist das richtig? Das finde ich auch nicht.“
Oswalds Blick war verwirrt. Dieses Nipon schien noch nicht vollständig übersetzt worden zu sein. Sein Mem-Implantat stieß immer wieder an seine Grenzen. Allerdings, dachte Oswald mit einem boshaften Lächeln, war das Munitorium dafür bekannt, seine Software sträflich zu vernachlässigen. Gerade die mittleren Ränge bekamen häufig Implantate, die störanfällig waren. Sein eigenes Implantat hatte er von seinem Vater geerbt, der es wiederum von dessen Vater erhalten hatte.


„Freu! Maisa Oswald, das ist richtig!“
Xis linke Hand schien Freude zu zeigen.
„Sind Maisa und Lai'a universell? In jedem sozialen Kontext richtig? Und warum verwenden Sie nicht meinen Rang? Was ist überhaupt Ihr Rang?“
Oswalds Stimme überschlug sich fast, als seine Neugier siegte. Schon in der Schola hatte man ihn getadelt, weil er Theorie schrecklich langweilig fand, in der Praxis jedoch regelrecht aufblühte. Deshalb war Oswald maßlos enttäuscht gewesen, als er als erstgeborener Sohn den Schreibtisch seines Vaters hatte übernehmen sollen, während seine Schwester hinaus durfte, um praktisch zu arbeiten.
Zum Glück hatten sie tauschen dürfen.
Beziehungsweise...


...sie hatten einfach die Geburtsurkunden gefälscht.


Bürokratie war schön, wenn sie für einen arbeitete.


Für den Bruchteil einer Sekunde zeigte Xis Blick etwas, das Neugier nahekam. Für einen winzigen Moment zeichneten sich im Halbdunkel sogar ihre Grübchen ab.
„Freu. Bitte haben Sie einen Moment Geduld, Maisa Oswald. Ich versuche, Ihnen zu erklären, was Sie fragen.“
Ihre Hände begannen wieder zu sprechen. Beide bewegten sich deutlich lebhafter.
„In Nipon kennen wir keine Ränge. Wir verwenden Berufs- oder Rollenbezeichnungen. Diese besitzen jedoch keine Wertung. Das Kollektium lehrt uns, dass jede Arbeit gleich wichtig ist. Sie dürfen daher einfach die jeweilige Bezeichnung verwenden. Maisa benutzen wir nur, wenn eine Weisungsbefugnis besteht oder wenn wir mit... verzeihen Sie... Fremdweltlern sprechen.“

Oswald nickte langsam.

Bedeutete das, wenn Xi ihm Anweisungen geben musste, wäre er Lai'a Oswald und sie Maisa Xi?

„Maisa Oswald, wenn man Ihr imperiales Rangsystem verwendet, dann wäre ich General. Ich bin... verlegen... die ranghöchste Vertreterin der Verbindungsoffiziere. Das ist jedoch nur im Kontext mit Ihnen und dem Imperium wichtig.“

„In Nipon kennen wir drei Formen der... ich bitte um Verzeihung... Anrede. Maisa und Lai'a kennen Sie bereits. Normalerweise sprechen sich Personen mit ihrer Rolle oder Berufsbezeichnung an und setzen ein Kol davor. Kol steht für das Kollektium, also die Gesamtheit Niponris. Unter Freunden ersetzt der Vorname die Rolle. Man sagt dann beispielsweise Kol Xi.“

Xi machte eine kurze Pause.

„Innerhalb der Familie verwenden wir Sir oder Sira zusammen mit dem Vornamen. Das bedeutet ungefähr Bruder oder Schwester. Es ist jedoch eine universelle Anrede für alle Verwandten.“

Auch wenn sich Xis Stimme nicht verändert hatte, wirkten ihre Hände beinahe dozentenhaft, als würde sie ein Orchester dirigieren. Sie hatte die Augen sanft geschlossen. Ihre Lider flatterten leicht und darunter wanderten ihre Augen langsam von links nach rechts und wieder zurück.
Offenbar rief sie gerade Informationen aus ihrem Gedächtnis ab.
Eine typische Implantatnarbe hatte Oswald jedenfalls nicht entdecken können.
„Lernen Sie das alles auswendig, Lai'a Xi?“
Neugierig beugte sich Oswald vor. Das Munitorium hatte ihn einst in der Memotechnik „Lagerhalle der Daten“ unterrichtet. Auch wenn er sie heute kaum noch nutzte, war sie ausgesprochen hilfreich, um Informationen dauerhaft zu speichern.

Xi öffnete die Augen.

„Maisa Oswald? Verwunderung. Nein. Im Rahmen meiner Rolle hat man mir psionisch ein Exposé eingesetzt. Leider lässt es sich nicht immer zuverlässig aufrufen. Ich benötige zur Unterstützung meine Hände, um die Informationen darin zu suchen. Ich glaube, das Imperium bezeichnet so etwas als Holmes-Memo. Falls das falsch ist, bitte ich um Verzeihung. Ich werde mich erkundigen, wie es korrekt heißt.“

Sie erreichten den Raumhafen.
Schnell gingen sie auf die Terminals zu. Xi steuerte zielstrebig eines davon an. Oswald bemerkte, wie die Niponi ihr den Weg freimachten, als wäre sie ein Eisbrecher.

Er dagegen keuchte und schnaufte, während er sein Fett hinterher schleppte.

Doch ihm machte niemand Platz.
Immer wieder stieß er mit Passanten zusammen.

„Ri... ri... ri...“, murmelte er entschuldigend.

Xi zog einen Stein aus ihrer Tasche und legte ihn mit einem lauten Knall auf das Terminal.
Die Körperhaltung des Beamten, eben noch nachlässig, versteifte sich augenblicklich. Sein Blick blieb derselbe, doch sein gesamtes Auftreten hatte sich verändert.

Oswald kannte dieses Verhalten nur zu gut.
Genau so sahen Untergebene aus, wenn sie gerade über ihren Vorgesetzten gelästert hatten und dieser plötzlich hinter ihnen auftauchte.

„Lai'a Xi, was ist das für ein Stein?“
„Das ist ein Siegelstein aus dem Palast der Korrektur. Er weist mich als Trägerin staatlicher Autorität aus.“

„Darf ich mal?“

Oswald betrachtete den Stein.
Prismarinblau, durchzogen von silbernen und goldenen Einsprengseln. Wunderschön.
Unglaublich schwer zu bearbeiten, und doch zeigte seine Oberfläche ein hochkomplexes Muster. Die Herstellung musste unvorstellbar viel Zeit gekostet haben.

„Ich habe gehört, Prismarin bricht sehr leicht und ist gleichzeitig extrem stabil. Stimmt das?“

Xi nahm den Stein zurück.

Mit einer Geschwindigkeit und Wucht, die man ihr niemals zugetraut hätte, schleuderte sie ihn auf die Bodenfliesen.

KRACH!

„Nein!“

Oswald fuhr erschrocken zusammen und bückte sich bereits nach dem Stein.
Doch nicht der Stein war zerbrochen.
Die einzigen Opfer waren die Fliesen.

„Prismarin bricht nach dem Brennen nicht mehr“, erklärte Xi sachlich.
Aus einer Ecke eilten mehrere Sicherheitskräfte herbei. Mit geübten Handgriffen entfernten sie die zerstörten Fliesen und ersetzten sie durch neue.
Anschließend legten sie die linke Hand auf ihr Herz, riefen im Chor:
„Koll Ma!“
Sie deuteten eine kaum wahrnehmbare Verbeugung an...
...und verschwanden wieder.


„HE! FETTARSCH! BIST DU SELBST FÜR DIE WELT HIER ZU SCHWER GEWORDEN? HÄTTEST AUF DER HEROLD MIT MIR TRAINIEREN SOLLEN! HASTE NUN DAVON! HAHAHA!“


Ich hoffe ihr hattet beim heutigen Loreteil genauso viel Spaß wie ich beim Schreiben. Mit diesem kleinen Appetithaben am Ende entlasse ich euch aus der heutigen Lektion. Kommt wieder, gebt am Ausgang Likes ab, schreibt einen Komi ins Gästebuch und wenn Zeit ist macht Werbung...

Mal gucken, ob ihr heute noch einen Malfortschritt bekommt. Wenn nicht...

Dann lesen wir uns demnächst wieder!
 
Heute, liebe Leser, Bilderanklicker und Loreconnaisseure, heute habe ich für euch die Extraladung Hobby!


Ich habe WiP, Urteilen und Lore. Für jeden ist also was dabei!


Ihr könnt einfach nur Bilder anklicken und sie wieder vergessen (Like trotzdem dalassen, danke 😜).


Wem das zu langweilig ist, der kann auch urteilen, ob A) oder B) besser ist, was das Schema betrifft (oder ihr trollt und schreibt in die Kommis C) „Ich hätte es ja komplett anders gemacht!“). Mir egal – Kommis sind Kommis und pushen trotzdem. 😁


Und wem das alles nicht genügt und der sagt: „Ich bin nur hier, weil der Cliffhanger mich gefangen hat.“ Der liest einfach die Lore, freut sich einen Ast ab, likt, kommentiert, schickt mir PNs mit Liebes- oder Drohbriefen (Freundschaftsanfragen sind auch erlaubt).


Ihr seht, ich fahre heute das komplette Programm...


Nur das Beste für meine Besten...


Hier also die Lore (ja, ich bin fies. Ihr müsst erst durch die Lore, bevor ihr Bilder beurteilen dürft! Beschwert euch woanders! 😜)





Lore Teil 7299271 (oder war es Teil 3?)​


Xi suchte den Ursprung der Stimme. Eine Frau, die eher einer sehr muskulösen Tonne glich, näherte sich Oswald und Xi mit schnellen Schritten. Ihre Uniform schien eher für ein Kind geschneidert worden zu sein als für diese Frau. Xi blickte erst die Sprecherin und dann Oswald an.


„Starke Verwunderung, Maisa Oswald. Wer ist diese Frau? Ist dies Ihr... Fleischschild?“


„Haha, nein. Das ist Mööl Werkheiser, meine führende Adepta Recherius. Sie ist für Recherche und Statistiken zuständig.“ Oswald lachte herzlich.


„Ach, mein kleines Spannferkel! Dass ich deine Ehefrau bin, hättest du ruhig dazu sagen können!“ Werkheisers Stimme bekam einen empörten Unterton.


„Lai'a Xi, hören Sie nicht auf Mööl. Ich bin nur mit meiner Arbeit verheiratet. Diese Ehefrau ist anstrengend genug!“, erklärte Oswald hastig.


„Sie müssen sich nicht erklären, Maisa Oswald. Auch uns Niponi ist Humor bekannt. Lai'a Werkheizer, willkommen auf Niponris. Möge Ihr Aufenthalt für Sie lehrreich und schön sein!“ Xi hielt ihre linke Hand über dem Herz. Sie zitterte leicht, während ihre rechte Hand mit der Handfläche nach oben auf Werkheiser zeigte.


„HA! Werkheiser, nicht Heizer! Kleine dünne Dame... Bekommen Sie nichts zu essen? Ich habe gelesen, Niponris sei sehr fortschrittlich und gut versorgt. Das Exposé sagt, dass 83,817 % der Bewohner Niponris ausreichend zu essen haben.“


„Wir konnten die Rate zwischenzeitlich auf 88,61 % steigern und dabei die Rationen beibehalten“, erklärte Xi ruhig.


„Gehörst du dann zu den armen Teufeln, die nichts bekommen? Das Spannferkel hier sollte sich daran ein Beispiel nehmen... Du willst gar nicht wissen, wie gut der noch vor einem Jahr aussah... Richtig fesch... Wie man sich einen General vorstellt... Der Transit tat ihm nicht gut... Fressen, lesen, saufen, schlafen und wieder von vorne...“ Werkheiser lachte wieder laut.


„Sachen Sie mal, Madame? Nervt die Werkheiser schon wieder? Macht sie immer, kann nicht anders, cheht ihr nicht in den Schädel, dass sie nervt... Chlück, wenn Sie das durchhalten. Sercheant-Machor Sebaldus Jorch von den Queen Redjakets, Leibwächter. Sachen Sie einfach Sel zu mir, reicht vollkommen...“


„Verwunderung... Sergeant-Major Jorch? Aber ich habe hier nur einen Sergeant-Major Jorg.“ Xi machte die Augen zu und schien wieder ihr psionisches Exposé abzufragen.


„Chanz richtich, Serchant-Machor Jorch, stimmt chanau!“ Jorg nickte eifrig.


„Aber... Verzeihung... Jorch? Nicht Jorg? Tippfehler?“


„Ne... Madame, einfach Jorch, wie Sie schon Sachen... Alles richtich...“ Jorg schaute verwirrt.


„Soldat Jorg kann kein G aussprechen. Bitte verzeihen Sie ihm. Er hat Gotisch als Fremdsprache gelernt und das ist dabei wohl nicht angekommen“, warf Oswald ein.


„Ja chanau, das Ch cheht mir nicht über die Lippen... Hirntreffer. Kural Kreuzuch... Knappe Kiste, sach ich Ihnen, Madame!“, pflichtete Jorg bei.


„Bedauern... Verstehe, Kol Sel.“ Xis Hände legten sich fast vorsichtig auf Jorgs Brust.


„Hat der Eisenschädel Sie auch drangekriegt?“ Werkheiser lachte laut. „Seit dem Kopfschuss funktioniert bei dem nur das Modul: Wichsen, fressen und pennen...“


Xi entglitt ihre Miene zum ersten Mal vollkommen.


„Mööl!“ Oswalds Stimme nahm einen bedrohlichen Unterton an.


„Entschuldigen Sie... Das war übertrieben, Maisa Xi! Ri an an! Und auch sorry an dich, Eisenschädel!“


„Passt schon, ist ja wahr. Da ist einiches kaputt chanchen damals... Laser ist nicht chut fürs Hirn...“, beschwichtigte Jorg.


„Ähem, gesegnet sei der General, gesegnet sei Niponris. Gesegnet sei Generalin Xi, gesegnet sei all sein Werk! Ähem... hier, auf Terra und in seinem Imperium. Ähem.“ Eine schöne, äußerst melodische weibliche Stimme mischte sich ein.


„Ähem, Kardinalin Quena Martyum, ähem, zu Diensten des Imperators und Ihnen...“


„Seien auch Sie gesegnet, Rey Quena. Der Imperator ist sicher dankbar für eine so talentierte Kardinalin!“ Xis Gestik wurde langsamer, würdevoller.


„Ähem, Generalin, ich danke für ähem Ihr Kompliment. Sie sprechen ein ähem sehr schönes Gotisch. Haben Sie es früh, ähem, vielleicht als... als Muttersprachlerin gelernt?“


„Bescheiden. Haben Sie Dank für Ihre lieben Worte. Aber nein, ich habe es erst in der diplomatischen Ausbildung gelernt.“ Xi legte ihre linke Hand auf ihren Mund und die rechte Hand auf die Brust von Martyum.


Martyums Augen wurden kurz größer, bevor sie sich wieder beherrschte.


„Verzeihung, Kardinalin. Ich habe gerade gesagt, dass meine Worte Ihr Herz erreichen mögen. Auf Nipon zeigen wir so Respekt der Geistlichkeit gegenüber.“


Martyum spiegelte die Geste, nur dass sie ihre rechte Hand auf Xis Stirn legte.


„Dankbarkeit, Kardinalin Martyum.“


„Was hat die Schrille gemacht? Das stand nicht im Exposé!“, mischte sich Werkheiser ein.


„Ähem, ich habe den Gruß erwidert und, ähem, ihr gesagt, dass meine Worte, ähem, ihren Geist erreichen mögen.“


Xi wandte sich an Jorg.


„Kol Sel, sagen Sie mir bitte... Ist Ihr Mantel tatsächlich Original-Queen-Wertarbeit?“


Jorg schaute überrascht und freudig.


„Ja, Madame! Chanz chanau! Seidenröhren chefüllt mit Jakatara-Säure. Wird kühl, wenn die Temperatur steicht, und warm, wenn die Temperatur sinkt!“ Jorg nickte eifrig.


Xi deutete eine Verbeugung an.


„Queen exportiert ja leider keine Jakatara-Säure.“


„Das ist richtich. Nur für Soldaten, nach Dienstende wieder abzucheben. Der Cheneral hat seine Beziehunchen spielen lassen, dass ich es behalten durfte.“





So, durchgehalten?


Oder nur gedacht: „Da sind Bilder, da lass ich mich nieder.“


Auch recht...


Solange du interagierst, sind mir deine Motive egal.


Die Nachtschwalbe will, dass du dienst. Sie fragt nicht warum...


Also: Diese beiden Bilder zeigen euch zwei verschiedene Farbideen.


A) zeigt, wie ich es ursprünglich geplant hatte.
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B) zeigt dagegen, wie ich inzwischen glaube, dass es besser aussieht.

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Abgesehen davon, dass es sehr, sehr rot wirkte und eher an britische Rotröcke im Partydress erinnerte, verschwamm für mich alles ein wenig.


Bei B) denke ich, dass – sobald auf dem Schwarz Akzente sitzen – alles besser voneinander getrennt wird. Das Auge hat dann mehr Möglichkeiten zu erkennen, dass es unterschiedliche Materialien sind.


Aber jetzt kommt ihr ins Spiel.


Gebt mal kurz Laut, was euch besser gefällt. Und wenn ihr mir auch noch begründet, warum, wäre das klasse!

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Denkt aber bitte daran: Es ist noch WiP.

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Ja, da wird noch dran gearbeitet.
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Ja, da ist noch Luft nach oben.

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Seid einfach fair.


Ja, ich will Feedback.


Aber ich brauche niemanden, der mir erklärt, dass die Welt rund ist! 😜


Und zu guter Letzt...


Ich würde mir ja irgendwas aus dem Arsch ziehen, um euch zum Liken und Kommentieren zu motivieren.


Aber ich lerne dazu (auch wenn Mama immer sagt: „Was Nachtschwälbchen nicht lernt, lernt die Nachtschwalbe nimmermehr.“) und habe das bereits weiter oben im Text eingebaut.


Daher bleibt mir nur zu schreiben:


Wir lesen uns!



 
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...ich hab euch gestern zwei verschiedene Minis gezeigt und gefragt, ob ihr Rot oder Schwarz besser findet. Allerdings war ich immer noch nicht zufrieden. Nennt mich nicht Perfektionist – bin ich nicht. Imperator bewahre, echt nicht... Tatsächlich hab ich nicht mal ein visuelles Vorstellungsvermögen. Weder kann ich mir Farben vorstellen noch, wie sie zusammen wirken. Daher muss ich viel mehr experimentieren.

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Blöd nur, dass Minis es nicht mögen, wenn man zig Farben draufklatscht, nur weil man unzufrieden ist...


Also gut, was hab ich nun schon wieder geändert?


Eigentlich nicht viel. Ich hab nur beschlossen, dass die Scherpe rot wird und nur das Leder türkis. So wird das Rot wieder dominanter, ohne dass ich die ganze Rüstung damit überfrachte. Es ist also jetzt so: Rot für Stoff, Türkis für Leder, Gold für die Schuppen und Schwarz für die Rüstungselemente.
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Mal gucken, ob ich morgen früh aufwache und mir einbilde, ich muss noch mehr ändern... (Okay, vielleicht ein ganz kleiner Perfektionist... Aber wirklich nur ganz klein... Mini... ehrlich!)


Ich hab die Base nun mit Pigmenten und Weathering versaut, hab etwas gegärtnert und die Stiefel sowie den unteren Teil des Körpers leicht mit Pigment eingestaubt, damit er nicht aussieht, als käme er gerade von der Modenschau.


Vielleicht nimmt man es wahr...


Viele neue Techniken... Keine Ahnung, ob ich mich verbessert habe... Das Gesicht... immer noch scheiße... Der Rest? Nein, bitte nicht als Selbstmitleid verstehen. Nein, auch kein "Bitte, bitte tröstet mich und schenkt mir Aufmerksamkeit". Nur die Verzweiflung von jemandem, der mehr will... und es nie schafft...
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Genug gejammert.


Ich versuche jeden Tag ein Kapitel für die Lore zu schreiben. Das geht mir ziemlich locker von der Hand, das kann ich. Worte sind meine Welt.


Telzo hat gestern gemeint, er würde gerne mehr beschreibende Szenen lesen. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits mein Manuskript für heute fertig. Aber ich hab die Weichen gelegt, sodass das morgige Kapitel nun etwas mehr Beschreibung enthält und nicht nur Dialoge.


Frage: Soll ich einen Post verfassen, in dem ich alle bislang aufgetretenen Personen zusammen mit ihrem Rang bzw. ihrer Rolle aufführe? Den würde ich dann immer aktualisieren, wenn neue Charaktere auftauchen, damit ihr den Überblick behalten könnt. Gute Idee oder unnötig?


Gebt mir da einfach mal kurz Feedback.


So, jetzt dürft ihr das heutige Kapitel lesen.





"Mööl, wo ist der Rest meines Stabes?" Oswald schaute sich leicht panisch um. Er wusste, dass man Menschen nicht alleine lassen durfte, und dachte dabei an jemanden ganz Bestimmtes.


"Was? Der Rest? Bei der Pflichtimpfung in Schleußenzone Q-7. Ich hatte es dort nicht mehr ausgehalten und bin abgehauen. Eisenkopf ist mir einfach gefolgt und die Sirene unterliegt offenbar anderen Regeln..." Werkheiser zuckte mit den Achseln.


"Herr Cheneral, als Leibwächter unterlieche ich anderen Recheln und durfte daher einfach raus. Bin Mööl chefolcht, konnte sie ja nicht mit Ihnen alleine lassen, Sir!", meldete sich Jorg zu Wort.


Oswald beruhigte sich etwas, aber sein Blick ging immer noch unruhig umher.


"Maisa Oswald?" Xis Stimme ging fast im Gemurmel der Masse unter. Mit einer äußerst herrischen Bewegung schickte sie einen Soldaten weg und winkte einen anderen heran. "Das ist Shin Ho Ra. Er ist mein Sicherheitschef."


Ho Ra schlug die Hacken zusammen und salutierte imperial und präzise. Oswald staunte, denn im Exposé stand ausdrücklich, dass die Shin anderen Grußregeln folgten als in der Imperialen Armee üblich.


Ho Ra bemerkte den Blick.


"Sir! 35 Dienstjahre in der Imperialen Armee, anschließend drei Jahre auf Mordian Ausbildung zum Drillsergeant. Sir!"


Er grinste ein freundliches Lächeln, das so gar nicht zu den Niponi passte.


"Ah? Na dann hallo, Lai'a Ho Ra. Auf gute Zusammenarbeit."


"Shin Ho Ra wird hier auf Ihren Stab warten. Er bringt ihn dann zu Ihnen. Und Shin Ho Ra? Sie melden sich später beim Sija Hii Ihrer Abteilung zur Korrektur!"


"Ri an an, Maisa Xi! Diese Korrektur ist gerechtfertigt. Ich bin dankbar, dass Sie mir ermöglichen, meinen Fehler auszugleichen!"


Ho Ras Stimme wurde monoton und seine Augen sowie seine Mimik starben einen schnellen Tod.


"Verzeihen Sie, Maisa Oswald. Shin Ho Ra hat sich gehen lassen! Er wird sich korrigieren lassen und dieses Fehlverhalten dann nicht mehr an den Tag legen."


Die Gestik von Xis Händen wirkte steif, herrisch und irgendwo enttäuscht. Auch wenn Xi äußerlich weiterhin absolut beherrscht war, zeigten ihre Hände, dass sie wütend war.


"Ah... Lai'a Xi..." Oswald setzte an zu sprechen.


"Stopp! Harn, sag jetzt ausnahmsweise mal nix. Hattest du das Exposé gelesen und behalten, wüsstest du, was gerade passiert ist! Mach es für Shin Ho Ra nicht schlimmer! Ri, Maisa Xi!", mischte sich Werkheiser schnell ein.


"Wir sollten aufbrechen, Cheneralin Xi. Haben Sie ein Fahrzeuch orchanisiert? Ich halte es hier für nicht sicher chenuch, um interna zu besprechen."


Jorgs Stimme hatte etwas Drängendes.


"Dankbarkeit, Kol Sel. Sie haben Recht. Ich habe eine Limosine bereitstehen. Unser Ziel ist die Villa Muniterium im Diplomatenviertel. Eure Geistlichkeit Marytum? Wir setzen Sie bei Kardinal Primus Makabär in der Kathedrale Erlöser Unser ab. Ich vermute, Sie müssen ihm eine Aufwartung machen und er ist auch für Ihre Unterbringung zuständig?"


"Ähem... Das ist richtig... ähem... ich muss mich erst mit Dieter... ähem... Entschuldigung, ich meinte Kardinal Primus Makabär... ähem... treffen.", nickte Marytum.





Heute war es insgesamt etwas ernster, sorry... Clown aus Freilandhaltung war aus und veganer Narr schmeckt scheußlich!


Also denkt daran: Feedback hilft mir – und damit auch euch, weil die Story besser wird, wenn ihr mir sagt, was ihr denkt. Und Kommis pushen den Algo und damit ja auch irgendwo mein Ego. Und das kann ja nur gut sein!


Ich verbleibe wie immer:


Wir lesen uns!
 

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