40k Soldaten alleine in der Makropole - Das Astra Militarum auf Ferrus Magna

Piet81

Blisterschnorrer
17. März 2021
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Kassel
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Hallo Forum,
Nach langen hin und her überlegen, habe ich beschlossen, doch noch einen eigenen Armeeaufbau für die diesjährige Kampagne zu starten. Ihr dürft euch über mehr Storytelling und verschiedene Modelle freuen.
Ziel ist es die noch knapp 3000 Punkte fertig zu stellen um mit den restlichen Truppen die 20.000 Punkte bemaltes Astra Militarum inkl. kleinem Inquisitions-Anhang voll zu kriegen.

Der Armeeaufbau wird dann in den nächsten Tagen und Wochen weiter ausgebaut.
 
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Kapitel 0 - die Ausgangslage

Schon mal ein erstes Bild:
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Das Foto zeigt die Kamgagnen-Armee 2026 oder auch, dass was noch zu bemalen ist oder war.

Hier der Überblick der Truppe zum 31.12.25 und damit auch meine Abgabe von Kapitel 0:

2x Catachan Leman Russ: gebaut, grundiert & fertig bemalt
3x Highland Sentinel: gebaut, grundiert
4x Highland Infantrie Trupp: gebaut, grundiert
6x Highland Waffenteam: gebaut, grundiert
4x Cadia Infantrie Trupp: gebaut, grundierr
6x Cadia Waffenteam: gebaut, grundiert
1x Cadia Kasrkin Trupp: gebaut, grundiert
4x Liberte Infantrie Trupp: gebaut, grundiert
6x Liberte Waffenteam: gebaut, grundiert
1x Liberte Kommando Trupp: gebaut, grundiert
3x Cadia (kassisch) Infantrie Trupp: gebaut, grundiert
1x Cadia (klassisch) Infantrie Trupp: gebaut, grundiert & fertig bemalt
1x Cadia (klassisch) Kommando Trupp: gebaut, grundiert & fertig bemalt
1x Halblinge: gebaut, grundiert
1x Agenten d. Imperiums: gebaut, grundiert und fertig bemalt
1x Killteam der Deathwatch: gebaut, grundiert & fertig bemalt
1x Eversor, Inquisitor und 5 weiterr Charaktere: gebaut, grundiert und fertig bemalt

Außerdem habe ich mal einen ersten Aufschlag zum Hintergrund als pdf angehängt...
 
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Die Story dazu....

Kampagne GW-Fanworld 2026

Kapitel 0

I. Ferrus Magna - Prolog​

Jerry Butterbloom hatte es satt. Seit einer gefühlten Ewigkeit saß er nun auf der "Ewiger Zorn" fest. Überall stank es nach Maschinenöl, Menschen und Pferdemist. Warum ausgerechnet er den Truppentransporter mit Elementen eines Prätorianer-Kavallerie-Regimentes erwischen musste, weiß der Gott-Imperator. Und wo die Reise nun hingehen sollte - weiß wohl auch nur er allein... Anfangs hieß es nur, dass sie innerhalb des Epharion-Kreuzzuges wieder mal zum nächsten Planeten verlegt werden sollten, doch dann war der Kreuzzug vorbei und sie saßen erst im Orbit eines unbedeutenden Planeten auf diesem Schiff fest und warteten...und warteten und warteten.

Die Stimmung auf dem Schiff war mies. Aus irgendwelchen Gründen hatte man die Kommandostruktur der anwesenden Regimenter auf andere Schiffe verteilt, so dass nun Cadianer und Highlander nur Unteroffiziere an Bord haben und die Prätorianer einen Kommandotrupp mit einem Lieutenant an der Spitze. Ein eingebildeter junger Mann mit adligen Wurzen, aber ohne Anstand und Einsatzerfahrung vermutete Jerry.

Die Jungs und Mädels vom 87. Cadia und 42. Highland schätzte Jerry dagegen sehr. Sie waren in den zurückliegenden Kämpfen immer für ihn und seine Jungs da und hatten ihnen mehr als einmal den Kochtopf - äh natürlich das Leben gerettet. Das war zwar ihre Pflicht - Nicht erst seit seiner Beförderung zum Captain durch General Miller. Auch schon vorher achteten die Soldaten sehr darauf das die Logistik-Truppe von Jerry Butterbloom gut geschützt war. Captain Butterbloom war nun also hier an Bord der ranghöchste Offizier und wusste dies zu seinen Gunsten zu nutzen. Nicht egoistisch oder nur auf seinen Vorteil bedacht - das war nicht Jerrys Art. Aber so, dass es der Stimmung und der Versorgung diente. Die Cadianer und Highlander unterstützten ihn nach Kräften. Die Prätorianer hatten keine andere Wahl als den Befehlen von Captain Butterbloom zu folgen und die Halblinge und Zwerge aus den Scharfschützentrupps feierten ihn: Captain Jerry Butterbloom, Halbling Küchenchef und Herr der … Töpfe.




II. Etwas später irgendwo im Pyrrhatis – System:​

Sebastian Malkowitsch war sichtbar angespannt. Seit mehreren Standardmonaten verfolgten er und seine Begleiter diese Gerüchte und inzwischen war er sich sicher, dass es nicht nur Gerüchte waren: Eine orkische Gestalt, die sich „Da grosze Profäht“ nennt und im ganzen Sektor für Unruhe sorgte, ist nun auf dem Hauptplaneten des Systems - Pyrrhatis – lokalisiert worden. Allerdings nicht irgendwo in der Wildnis sondern anscheinend in den Rändern der unteren Ebene der Makropole Ferrus Magna.

Wäre der Ork irgendwo in der Wildnis gewesen, hätte Malkowitsch einen lokalen Kommandanten des Astra Militarum mit Hinweis auf seine Position um Unterstützung „gebeten“. Aber in einer vom Chaos verseuchten Makropole auf einer vom Licht des Imperators verlassenen Welt sah das alles etwas anders aus. Aber er hatte einen Auftrag und er wollte seinem Auftraggeber nicht enttäuschen. Schließlich hing auch viel persönlich am Erfolg der Mission. Der Waffenservitor, der ihm in seinem Team diente und in einem vorigen Leben sein Vorgänger als Interrogator Agent war, war ihm Mahnung genug. Die Inquisition duldete kein Versagen. Über seine Informationskanäle wusste er, dass auch verschiedene Orden des Adeptus Astartes auf dem Weg hierher waren. Diese waren aber erfahrungsgemäß mit ihrer eigenen Agenda beschäftigt. Er brauchte andere Unterstützung… unkompliziertere ...die einfach Befehle befolgt … Soldaten des Astra Militarum. Aber woher nehmen. Offiziell war er gar nicht hier. Ihr Raumschiff, eine Fregatte der Gladius-Klasse war äußerlich zu einem Frachter umgebaut worden, um unauffällig zwischen den Sternen reisen zu können. Er konnte nicht einfach zum Oberbefehlshaber der imperialen Streitkräfte gehen. Insbesondere da die anderen beiden großen Orden der Inquisition schon um die Hoheit bei der Befreiung der Makropole stritten. Da wollte der Ordo Xenos lieber ganz still und unauffällig seinen Job machen ohne dass die Neider aus den anderen Orden etwas von seiner Anwesenheit mitbekamen. Er dürfe zwar auch ein Kill-Team der Deathwatch anfordern, aber dies war eher die Lösung, wenn es nicht unauffälliger möglich war, das Problem mit dem Ork aus der Welt zu schaffen. Außerdem wollte er es ohne die Deathwatch schaffen. Das wollte er Inquisitor XXX beweisen. So wollte er seinen Weg zum eigenen Inquisitor-Sein ebnen.

Er wurde vom eingehenden Funkspruch jäh aus seinen Gedankengerissen: „Hier Imperialer Truppentransporter „Ewiger Zorn“ – Frachter T67H789 können Sie uns hören. Wir benötigen Nachschub.“
Das passt ausgezeichnet grinste Malkowitsch in sich rein – dieser Nachschub wird seinen ganz eigenen Preis haben. Er machte sich auf zu den Luftschleusen, wo der Truppentransporter gleich andocken würde.
Jerry Butterbloom wartete ungeduldig darauf, dass sich die Luftschleuse öffnete. Im Imperium hatten und Rang und Hierarchie eine große Bedeutung. Er würde den Kapitän dieses heruntergekommenen Frachters schon überzeugen, dass ER hier was zu sagen hat und es für den Kapitän und seine Crew besser wäre, wenn sie die gewünschten Vorräte liefern. Natürlich nur, wenn sie an Bord vorhanden wären. Aber ein Blick in das elektronische Logbuch des Frachters hatten ihn optimistisch gestimmt.

Endlich öffnete sich die Luke mit einem lauten Zischen. Aus dem Nebel trat ein Mann, gekleidet in eine dunkle Robe, seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen, und in Begleitung eines Skript-Servitors. Das passt doch wunderbar, dachte Jerry. Genau die Art von Servitor, um meine Wünsche akkurat zu notieren.
"Im Namen des Imperasstors" , begann Jerry selbstbewusst, "ich bin Captain Butterbloom und befehle dir, mir die Vorräte, die meine Küchenhilfe, äh Assistenz, ich, meine Adjutant überreichen wird, zu übergeben. Wir sind auf einer wichtigen Mission für die ... auf einer wichtigen Mission auf jeden Fall..."
Jerry fühlte sich leicht unsicher, aber sehr gut. Egal, wo sie dieser Truppentransporter noch hinbringen würde, sie würden nicht hungrig in den Kampfziehen...
Der Mann in der Robe hatte sich die Befehle regungslos angehört. Aber es passierte -nichts....
Jerry schaute sich etwas irritiert zu den ihn begleitenden Soldaten um. Aufmunternde Blicke gab ihn genug Sicherheit, nochmal seine Befehle zu wiederholen.

Aber auch jetzt passierte nichts. Doch dann trat der Mann in der Robe einige Schritte vor und schlug die Kapuze mit einem Lächeln zurück. "Auf was für einer Mission seit ihr nochmal unterwegs, fragte er überraschend scharf Jerry. Ich denke ihr seid jetzt auf meiner Mission unterwegs, Captain Butterbloom." Und mit einer fließenden Bewegung holte er eine Pistole und einen Anhänger an einer stabilen Kette unter seiner Robe hervor. Der Anhänger war geformt als ein ein Zeichen, das er gut kannte. Das Zeichen der Inquisition. Und bevor er und seine Begleiter ihre Waffen ebenfalls heben konnten, blitzten ein Dutzend Laserzielgeräte im Dunkeln vor ihnen auf. "Es heißt im ‚Namen des Imperators‘, Winzling. Wer hat hier das Sagen auf diesem Schrotthaufen?"

Einige Zeit später saß Sebastian Malkowitsch in seiner Kabine seiner Fregatte und plante die nächsten Schritte. Groß-Inquisitor Rektus Hex hatte ihn vorgeschlagen sich für die geplante Mission auf Ferrus Magna Truppen aus dem Zuständigkeitsbereich von General Miller zu akquirieren. Miller und Hex kannten sich von gemeinsamen Operationen und Miller würde Malkowitsch, schon die Truppen geben, die er bräuchte, auch ohne, dass es groß für Wirbel sorgen würde. Allerdings war der größte Teil von Millers Truppen inklusive des Generals und seines Stabes noch im Warp unterwegs. Und hier am Sammelpunkt der imperialen Flotte, die Schiffe zu finden, die Truppen vom Miller an Bord hatten, war nahezu unmöglich. Zu mindestens, wenn man nicht unnötig Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte. Das die anderen beiden großen Orden der Inquisition hier sind, hatte Malkowitsch bereits von seinen Spionen erfahren, dass aber das Ordo Xenos hier auch operiert, sollte gerne ein Geheimnis bleiben.
Aber Malkowitsch hatte eine Spur: Hex hatte Malkowitsch öfters von Millers genialen Halbling-Koch berichtet. Miller würde ihn so schätzen, dass er ihm sogar einen Rang in der imperialen Armee gegeben hatte. Dieser Koch war immer auf einem der ersten Schiffe, die ein System erreichten, in dem Millers Truppen kämpfen würden. Also machte sich Malkowitsch auf die Suche nach dem Koch. Würde er diesen finden, so hätte er auch Zugriff auf die den Koch begleitenden Truppen.
Der Zufall hatte ihm nun geholfen, na ja zu mindestens etwas... den Koch hatte er, aber die begleitenden Truppen bestanden aus etwas Infanterie und Kavallerie.
Auf einem weiteren Transporter des kleinen Konvois befanden sich zu mindestens einige Scoutläufer und ein paar schwere Unterstützungswaffen und auf einem dritten Transporter einige beschädigte Leman Russ Panzer. Das war nicht viel. Aber Zweifel am erfolgreichen Abschluss seiner Mission gestatte sich Sebastian Malkowitsch nicht mal hier in seiner Kabine. Er würde Groß-Inquisitor Hex nicht enttäuschen.



Zeitgleich saß ein deprimierter Jerry Blutterbloom in seiner Küche und drehte seine von zwei unübersehbaren Durchschuss Löchern und jeder Menge Blut gezeichneten Kochmütze in den Händen.
Ein schöner Captain ist er... anstatt auf seine anvertrauten Männer zu achten, war nun einer tot statt guten Proviants, gab es Panzerkekse, Büchsenproviant und eine Mission unter Kontrolle der Inquisition. General Miller wäre bestimmt enttäuscht von ihm. Aber was muss dieser Idiot von Prätorianer auch sein Lasergewehr in Anschlag bringen, als der Agent der Inquistion eine Pistole zog. Ein Boltgeschoss oder etwas ähnliches aus dem Dunkeln kommend durchschlug daraufhin Butterblooms Kochmütze und ließ den Prätorianer hinter ihm förmlich explodieren. Seine Ohren dröhnen immer noch von dem Knall in der Enge des Luftschleusenbereiches.
Immerhin kannte sie nun das Ziel ihrer Reise. Eine Makropolwelt. Aber wieso, weshalb und warum der Agent der Inquisition, der sich als Sebastian Malkowitsch vom Ordo was auch immer vorgestellt hat dort will und wofür sie als Truppe braucht, war weiter unklar.

Fortsetzung Kapitel 1
 
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Da freue ich mich schon richtig drauf! 🥳
Viel Spaß und viel Erfolg mit Deinem Projekt! 🥳
Vielen Dank, freue mich auch auf die weitere Kampagne. Insbesondere weil wohl etwas richtig Großes im Lauf der Kampagne dazu stoßen wird.

Doch jetzt erstmal zur Monatsaufgabe:

Die ersten Einheiten sind zur Erkundung rund um den Raumhafen aufgebrochen...
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Außerdem wurde weiterer Nachschub bestätigt....
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Hintergrund Kapitel 0

Kapitel 1

III. Landezone Charlie 56-578 Tango Lima, vor den Äußeren Sektoren von Ferrus Magna​


Jerry Butterbloom und die restlichen Truppen aus "ihrem" Schiff waren seit mittlerweile drei Standardwochen in diesem Auffanglager für Truppen ohne vorhandene Befehlskette. Der leitende Kommissar hatte ihnen bei ihrer Ankunft einen schnellstmöglichen Fronteinsatz in einem zusammengewürfelten Kampfverband in Aussicht gestellt, sollte ihr eigenes Oberkommando nicht innerhalb einer Frist, die wohl nur der Kommissar kannte, sich melden und die Truppen unter das eigene Kommando stellen würde. Der Fronteinsatz konnte also schon morgen für Jerrys Jungs losgehen. Wobei - waren es überhaupt noch seine Jungs? Der Kommissar hat Jerry in die Feldküche verbannt und die aus seiner Sicht "ordentliche" Befehlsstruktur wieder eingeführt. Dumm nur, dass es mit den Leutnants vom Prätoria, Catachan und Cadia gleich drei ranggleiche Offiziere gab. Der Sergeant der Kasrkin gab schließlich mit Verweis auf seinen ebenfalls gleichwertigen Rang den Ausschlag, indem er seinen cadianischen Regiments-Kameraden unterstützte. Jede Unterstützung kostet was und so erging die Bitte an Jerry nach etwas zu suchen, was die Unterstützung der Kasrkin belohnen würde. Das 87. Cadia hatte noch Unmengen synthetisches Bier im Lager. Jerry würde die Kasrkin dss Bier der eigenen Einheit bringen. Damit es niemanden auffiel hatte er bei allen Kisten die 87 durch eine 89 überschrieben... sollen die Dummköpfe doch denken, dass sie anderer Leute Bier bekommen.
Und so hatte sich Jerry nun gutgelaunt mit ein paar starken Jungs vom 87. Cadia auf dem Weg zum Lagerbereich des Regiments gemacht, um den Kasrkin des 87. ihre Belohnung zu bringen.
Doch als sie um die letzte Ecke der Lagerhalle bogen, traf Jerry fast der Schlag. Bis auf wenige Kisten war ihr Lagerbereich leer. Ein paar Soldaten in komischen Uniformen mit noch seltsameren Kopfbedeckungen waren gerade dabei die letzten Kisten wegzuräumen. Nicht nur das Bier fehlte... es fehlte alles. Waffen, Ausrüstung ... und das Bier...


Sergeant Matereè war zufrieden. Nach langer Suche in diesem verzweigten Lagerbereich hatte er endlich den Bereich mit ihrer Ausrüstung gefunden. Zwar war die Tafel mit der Einheiten-Beschriftung kaum zu Lesen, die 89 aber war eindeutig. Da ein kurzer Blick auf seine Datentafel bestätigt hatte, das es in der Landezone kein anders Reginent mit der Ordnungsnummer 89 gab, konnte das nur seine angeforderte Ausrüstung sein. Es war zwar nicht das, was sie von ihren Heimatplaneten Liberte gewohnt waren, aber Melter bleibt Melter und Boltpistole Boltpistole, egal wo die Waffe hergestellt. Die Soldaten würden sich mit den Ausrüstungsgegenständen schon arrangieren. Irgendjemand hatte auch noch synthetisches Bier und einige ihm unbekannte Sorten imperialer Nahrungsmittelkonserven in den Lagerbereich gestellt. Bestimmt irgendein Fehler in der Administration. Egal, dann ist es ein Fehler zu seinen Gunsten. Hier herrscht Krieg und jede Einheit musste schauen, wo sie bleibt. Seine Einheit war gerade mit dem Abtransport der letzten Güter beschäftigt, als dieser Zwerg mit einigen menschlichen Begleitern um die Ecke kam und ihn groß anschaute, aber nichts sagte. Matereè wollte schon fragen, ob er ihm helfen kann, Freundlichkeit gilt auf Liberte als große Tugend, da machte der Zwerg aber auch schon auf dem Absatz kehrt und verschwand wieder im Wirrwarr der Gänge. Seine menschlichen Begleiter folgten ihm sichtlich irritiert. Komische Typen, aber den Zwerg habe ich in der Landezone schon mal gesehen, dachte Matereè und trug die letzte Kiste mit Ausrüstung zu seiner Einheit.

Wenig später bekam Matereès Einheit den Befehl sich auf Landeplattform 37-6ECHO einzufinden, um weitere Befehle zu bekommen. Matereè ahnte nichts Gutes. Ihr Regiments- als auch Kompanie HQ war noch nicht eingetroffen und der leitende Kommissar hatte wiederholt damit gedroht Einheiten ohne Befehlskette zusammenzulegen und dann an die Front zu schicken. Und hier in der Landezone wimmelte es nur so von Zügen, Trupps oder gar einzelnen Individuen, deren Einheiten noch nicht aufgetaucht waren. Denn diese Landezone war das Sammelbecken für Truppen wie sie.


Matereès Zug vom 89. Liberte war die erste Einheit, die auf der Landeplattform Aufstellung nahm. Kurze Zeit später nahmen weitere, ihm unbekannte Einheiten, ebenfalls Aufstellung. Ein Kommissar trat vor sie und fragte verschiedene Einheiten mit Blick auf Anwesenheit ab. Es waren Cadianer, Catachaner, Highlander, Prätorianer und Libertes anwesend. Die Cadianer stellten mit das größte Kontingent, gefolgt von den Libertes, den Highlander und den Prätorianern. Die Catachaner waren ganz untypisch für ihre Heimatwelt nur mit einigen wenigen Panzerbesatzungen vertreten.
Der Kommissar verkündete mit übertriebenem Stolz in der Stimme, dass die Anwesenden Truppen ab sofort das 658. Combat Detachment bilden werden.
Matereè schnaubte... mit diesen Fremdweltlern sollte er also auf diesem verfluchten Planeten Kämpfen und Sterben. Ohne Anstand und Ehre an der Seite seiner Waffenbrüder. Widerlich. Ein Blick zur Seite verriet ihm, dass es den Soldaten der anderen Regimenter ähnlich ging... wobei ... einige schienen zu Grinsen...merkwürdig. Der Kommissar sprach immer noch vom Ruhm und das der Gottimperator beschützt... Die üblichen Plattitüden vor der Schlacht, dachte Matereè. „Der Oberbefehl geht an Major John Smith, vom 53. Prätoria Rifle Regiment“, verkündete der Kommissar. Totenstille. Soldaten schauten sich fragend um. Major wer? Hörte man erste leise Fragen.

Aus der Gruppe des 27. Prätoria trat ein Mann vor, salutierte und meldete Major Smith anwesend und bereit das Kommando zu übernehmen. Der Soldat neben Matereè flüsterte Matereè zu: „Der hat doch nur seine zwei Adjutanten und sonst niemanden hier. Warum wird nicht unser Lieutenant oder zumindest der Cadianer zum Chef ernannt. Die hätten wenigstens Männer hinter sich.“
Der Kommissar setzte seine Ansprach fort, während Major Smith mit Stolz geschwollener Brust neben ihm stand. „Major Smith ist für die internen Abläufe verantwortlich. Männer ihr habt Glück. Ihr steht ab sofort unter dem Befehl der Inquisition. Wenn ihr die Geschichte überlebt, könnt ihr wieder zurück zu euren Einheiten, wenn sie noch existieren sollten. Alles weitere wird euch nun Interrogator Malkovitsch erklären.“
Matereè war angespannt. Inquisition ist nie gut. Das konnte ein sicheres Todesurteil sein. Er spürte deutlich die Anspannung in seiner Einheit. Die restlichen Anwesenden wirkten dagegen fast schon entspannt. Wissen die was, was er nicht weiß? Eine hagere Gestalt in Kutte trat vor. Das muss dieser Interrogator sein. Mal schauen, ob er uns was zu sagen hat.


Jerry Butterbloom beobachtete das Schauspiel von der Rampe des Truppenshuttles im Rücken der anwesenden Soldaten. Er und sein Küchenteam, alles hervorragende Scharfschützen und Köche, waren auf Befehl von Malkowitsch bereits mit der gesamten Ausrüstung verladen worden. Widerstand dagegen wäre auch sinnfrei gewesen, daran erinnerte ihn die Löcher in seiner Mütze und die dunklen Flecken...
Mit Interesse hatte er die Vorgänge auf der Landeplattform verfolgt. Die Vorratsdiebe scheinen wohl in Zukunft ein wichtiger Teil dieser Kampfeinheit zu sein. Die Nummer mit der geänderten Zahl im Lager sollte er daher besser vergessen. Er könnte ja einfach behaupten, dass er den Lagerplatz nicht mehr gefunden hat. Passiert. Bier für die Kasrkin hat er noch organisieren können. Die Soldaten vom 89. Liberte bevorzugen eher Almasek als Bier. Also wurde fleißig gehandelt und die Kasrkin bekamen ihr Bier. Er bemerkte etwas Bewegung in der Truppe. Einige Libertes wollten die Landezone einfach verlassen und nicht zum Truppenshuttle gehen. Doch sie kamen nicht weit. Ein deutlich hörbares Knallen eines abgeschossenen Boltgeschosses und das dumpfe Schmatzen als der Kopf eines der sich entfernenden Soldaten von der Schulter löste und sich gleichmäßig auf der Landeplattform verteilte. Seine Begleiter hielten inne, drehten um und wetteiferten darum möglichst schnell ins Shutte zukommen. Doch soweit kamen sie nicht. Dem ersten der Zweien zerriss ein Boltgeschoss die Wirbelsäule und der andere rannte in ein Boltgeschoss des Kommissars, das seinen Kopf ebenfalls auf der Landeplattform verteilte.
In gleichen Moment traten hünenhafte Gestalten aus den Schatten. Schwarzgerüstete Engel des Todes, von denen zwei rauchende Boltwaffen trugen. Deathwatch Space Marines, wie Jerry später von den Soldaten erfahren sollte.
Der Waffeneinsatz verfehlte seine Wirkung nicht. Die restlichen Soldaten beeilten sich noch mehr, schnell in das Truppenshuttle zu kommen. Den Halbling Jerry nahm kaum einer wahr. Nur Malkowitach lächelte ihn beim Betreten der Rampe zufrieden an: Das ging besser als erwartet. Der Inquisitor wird zufrieden sein. Die Rampe schloss sich hinter ihm und schon bald würde sie ins Einsatzgebiet starten...


Groß-Inquisitor Hex hatte die ganze Szene ebenfalls beobachtet. Sein neuer Interrogator machte sich bisher nicht schlecht. Ok, dass bis auf die Libertes alle bereits über die kommende Mission informiert waren, ohne dass Malkowitsch das wusste, machte es selbigen natürlich sehr leicht. Sein ihm eigener Stolz würde ihn diese kleine Trickserei auch nicht sehen lassen. Die Libertes waren schließlich sehr authentisch. Gute Jungs im Feld, sonst etwas eingebildet. Daher auch den nicht minder eingebildeten Smith als Oberbefehlshaber. Das war Malkowitschs Idee. Hex musste bei diesem Gedanken grinsen. Sein Interrogator hatte manchmal sowas wie Sinn für Humor. Diese Gabe war im Kreise der Inquisition nur sehr wenigen gegeben.

Smith war ein typischer Stabsoffizier aus prätorianischer Militärtradition. Viel Wissen, aber keine Felderfahrung. Letzteres würde sich bald ändern. Aber er würde gehorchen und ohne Rücksicht auf den Preis die Befehle durchsetzen. Und hier hatte er keinerlei Bindungen und Beziehung zu anderen Soldaten, die ihn Zögern lassen könnten. Das Zögern kann den sicheren Sieg zur Niederlage werden lassen. Und für den Notfall gab es noch Jeff Black. Black war Hexs Joker. Er würde im Außenlager dazustoßen. Als Catachaner hatte er von Kindesbeinen an Gefahren gesehen, die mancher erst nach vielen Dienstjahren kennenlernen durfte. Er gehörte zu Hex Team, spielte aber im Auftritt den eigenwilligen Externen. Selbst Malkowitsch kannte nur Blacks offizielle Rolle: Oberst Jeff Black, 998th Catachan Rifle Regiment, wobei der Rang je nach Rolle variieren konnte Wenn Smith nicht funktionierte, würde Black auftauchen und übernehmen. Und sollte im unwahrscheinlichen Fall auch Black nicht funktionieren, so war Black auch nur eine ersetzbarere Figur in Hexs Spiel. Das Ziel der Mission hatte immer Vorrang. Das Zünden der Triebwerke des Shuttles riss Hex aus den Gedanken. Es geht los, sagte er sich und ging zu seiner Walküre.
 
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Hier nun meine Monatsabgabe:

Zu ersten ein weiterer Abschnitt zum Hintergrund der sich hier findet:

IV. Imperiales Außenlager Charlie 2865-Gamma 9​

Sebastian Malkowitsch genoss das Gefühl von Macht. Er hatte eine beeindruckende Streitmacht unter seinem Kommando und Hex schien mit anderen Dingen beschäftigt zu sein, jedenfalls ließ er sich bislang nicht blicken. Malkowitsch sah darin eine riesige Chance für seine eigene Karriere bei der Inquisition. Und seine Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der Operation standen gut. Das Zielobjekt war in einem Gebiet vor der Makropole gesichtet worden. Mit den zur Verfügung stehenden Truppen sollte das Orklager schnell dem Erdboden gleich gemacht und der selbsternannte Ork-Prophet ausgeschaltet werden. Für einen Einsatz des Killteams der Deathwatch war das Lager zu groß. Außerdem bräuchte er dafür die Erlaubnis von Hex. Ohne das Killteam hatte er alles alleine im Griff. Nun galt es nur noch schnell und hart zuzuschlagen und sie könnten den Planeten wieder verlassen bevor der Sturm, der sich zeigte, so richtig Fahrt aufnimmt.

Kurze Zeit später stand die Truppe abmarschbereit im Lager. Die Handvoll Offiziere kannten ihren Auftrag und schon bald würde das Orklager verschwunden sein. Malkowitsch wollte gerade den Befehl zum Ausrücken geben, als plötzlich eine Walküre in den Farben der Inquisition herbei geflogen kam und im so Lager landete, dass ein geordnetes Abrücken nicht möglich war. Malkowitsch schäumte innerlich. Gleichzeitig wollte er sich aber nichts anmerken lassen. Die Heckrampe öffnete sich und eine Gestalt in einem grünen Mantel, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, kam in Begleitung einiger Handlanger auf ihn zu. Direkt vor Malkowitsch blieb die Gestalt stehen, schlug die Kapuze zurück und begrüßte Malkowitsch mit seinem Rang: "Interrogator, wie ich sehe, komme ich gerade rechtzeitig, um eine weitere ihrer Dummheiten zu verhindern. Diese Soldaten werden ihr Leben noch schnell genug für den Imperator geben. Aber nicht heute. Groß-Inquisitor Hex wünscht sie und ihr Team wieder an Bord seines Schiffes zu sehen. Der Auftrag ist bereits erfüllt und sie werden hier nicht mehr gebraucht. Steigen sie in die Walküre und danken sie dem Imperator für seine Gnade."

"Inquisitor Jackmann, ich bin hier, weil der Groß-Inquisitor es so will. Ich unterstehe nur seinem Befehl." Malkowitsch hoffte damit durchzukommen. Jackmann wurde erst vor kurzem in die Reihen der Inquisitoren aufgenommen und hatte lange als Interrogator für Hex gearbeitet, genau wie Malkowitsch. Man kannte sich und das wollte Malkowitsch zu seinen Gunsten nutzen. "Ihr Auftrag ist Geschichte", erwiderte Jackmann ohne sich im geringsten von Malkowitsch beeindruckt zu zeigen. "Steigen sie ein, der Ork bzw. Was von ihm noch übrig ist, liegt auch schon drinnen." Malkowitsch wollte protestieren, doch wenn er seine Karriere nicht vollends ruinieren wollte, sollte er jetzt gehorchen. Er befahl seinem Team ein zusteigen und Jackmann und dessen Gefolgschaft stiegen ebenfalls ein. Die Soldaten des Astra Militarum standen immer noch, so wie sie angetreten waren. Keine wagte es sich zu rühren. Auf der Rampe drehte sich Jackmann nochmal um und rief in Richtung der Soldaten: "Major Smith, lassen sie wegtreten. Sie bekommen in Kürze neue Befehle."

Zwei Wochen waren vergangen und Jerry Butterbloom schimpfte wie ein Rohrspatz als Major Smith ihm darüber informierte, das es für das Ausbleiben der Versorgung eine ganz einfache Erklärung gab: ihre Kampfeinheit gab es nicht in den Akten und Papieren des Munitorum. Anscheinend hatte die Inquisition es nicht für nötig erachtet, die von ihnen requirierten Truppe zu melden, daher galten alle Einheiten, die im Außenposten stationiert waren inzwischen als MIA -Missing in Action, da sie seit der Landung im Raumhafen nicht mehr auffindbar waren. Dass die Inquisition jetzt weg war, war ja schön, aber keine Lebensmittel und andere Versorgungsgüter zur Verfügung zu haben, war für Jerry keine Alternative.

Und statt Nachschub hatte Smith nur Befehle bekommen: Aufklären und Feindkontakt vermeiden. Und das auf einer Welt, wo es neben marodierenden Orks und Ketzern angeblich auch noch weitere Xenos geben soll. Smith hat sogar Gerüchte über Tyranniden auf dem Planeten gehört.

Die leichten Einheiten der Highlander würden mit ihren Sentinels die Aufklärung übernehmen, während der Rest das Lager so ausbauen und sichern würde, dass es einem Außenposten ansatzweise entsprechen würde, wenn er denn nun hoffentlich bald aktenkundig werden würde. Bis dahin würde Jerry mit dem auskommen müssen, was noch da war oder was seine Jungs noch so organisieren könnten. Die Halblinge würde die Highlander begleiten und neben der Sicherung ihrer Kameraden mit ihren Scharfschützengewehren, auch ein Auge auf nutzbare Ressourcen haben, die so rumliegen. Einen Truck mit Promethium und einem Hänger voller Rohstoffe haben sie wohl schon gesichtet laut Funkmeldung. Für Jerry ein echter Glücksfund, auch wenn er sich fragt, wieso der Truck über die Straße zum Raumhafen kommen soll, während die Streifen in der entgegengesetzten Richtung aufklären sollen. Aber Jerry hatte nicht den Anspruch alles verstehen zu müssen. Er war ja nur ein Halbling, und das Imperium ist eine sehr komplexe Angelegenheit.

Einige Tage und mehrere Zufälle später hatte der Außenposten genug Rohstoffe, um einen ordentlichen Lagerbetrieb am Laufen zu halten. Die Aufklärung der umliegenden Aschewüste verliefen vergleichsweise ruhig.

Einzelne Gruppen von Kultisten wurden schnell eliminiert. Aber rund um den Raumhafen braute sich was zusammen. Der Raumhafen war der zentrale Brückenkopf des Imperiums. Die anwesenden Space Marines würden bestimmt von ihren Schiffen direkt versorgt werden. Aber sie brauchten den Raumhafen, sonst würden es ein echtes Problem geben. Der Raumhafen war nach der Landung gut gesichert worden. Aber viele Kräfte sind danach zu ihren eigenen Missionen aufgebrochen. Smith hoffte, dass genug Truppen den Raumhafen sichern würden.



Der Außenposten wuchs auch personell mit einer der offiziellen Nachschubladungen waren auch nochmal Truppenteile der Anwesenden Regimenter eingetroffen, unter anderen drei Trupps Kasrkin vom 87th Cadia und 42nd Highland. Das gab ihm nochmal ein paar mehr Handlungaoptionen. Leider waren deren Chimären bei einer Bruchlandumg unter Feindfeuer beschädigt worden. Die Reparatur im Raumhafen zog sich noch hin. Solange würde die Kasrkin die Lagersicherung unterstützen und als schnelle Eingreiftruppe fungieren. Smith war dem Imperator dankbar, dass seine Truppe zu mindestens momentan eher größer wurde als kleiner.

Ein Neuankömmling irritierte ihn allerdings schon: Ein Tech-Priester des Admech. Ein komischer Zeitgenosse. Mehr Maschine als Mensch der seine eigene Agenda zu haben scheint.

Dominus Gaius Elektrus vom Adeptus Titanicus war auf seiner eigenen Erkundungsmission. Nachdem mehrere Regimenter Skitari beim Anflug auf den Raumhafen abgeschossen und zerstört wurden, fehlten ihm eigene Truppen. Die Konkurrenz unter den Dienern des Maschinengottes war groß. Die anderem Magi würden ihm niemals Truppen überlassen. Die Makropole hatte noch viele Schätze, die es noch zu bergen galt. Doch dafür brauchte er Truppen. Also sah er sich im Raumhafen und den Außenposten mach geeigneten Material um. Mit dem Charme einer Maschine würde er nichts erreichen, er brauchte handfeste Argumente. Die Datenanalyse ergab, das diese Gruppe auf Fahrzeuge wartete. Er könnte die Wartezeit verkürzen, wenn sie ihm im Gegenzug helfen würden, das STK aus dem Herzen der Makropole zu bergen. Er machte sich auf, um Major Smith ein Angebot zu unterbreiten.

Des Weiteren die fertigen Truppen, die die Sicherung des Raumhafen und die Aufklärung der umliegenden Aschewüsten übernehmen:
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sowie die frisch eingetroffenen Kasrkin:
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Nachschub für die nächste Zeit ist da:

Neben den bereits gezeigten neuen GW Modellen, sind nun auch die von meinem Bruder gedruckten Rad-Chimären eingetroffen. Da gleich mal ein paar Bilder.

Zunächst nochmal die erste Lieferung:
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Hier fehlen ein Russ und der dritte Valdor auf dem Bild...

Dann die Chimären:
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Eine erste habe ich schon mal gebaut und mit einem Höllenhund zusammen fotografiert um einen Eindruck von den Maßen zu bekommen.
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Reaktionen: Raben-Floki
Hier nun die Ausbeute aus dem laufenden Monat. Aufgrund von Dienstreisen und Familienurlaub wird da auch nichts mehr dazu kommen:
Einmal der Überblick:
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Ubd dann nochmal Bilder der einzelnen Einheiten:

Waffenteam 89th Liberte
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Chimäre der Inquisition und der 87th Cadia Kasrkin
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Hydras 90th Praetoria
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Kavallerie (Kommando-) Trupp 27th Praetoria
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Und zum Schluss: Panzerjäger und Panzer-Commander 367th Krieg
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Die Monatsmitte ist erreicht und es wird Zeit für ein kleines Update, insbesondere da ich berufsbedingt nicht mehr wirklich Zeit habe für weitere Modelle.

Monatsthema waren Anführer und so bekommt meine Combat-Group einen neuen Befehlhaber:
Colonel Frank Benjamin Goldmann-Smith vom 90th Peaetoria Armoured Regiment.
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Seine Ankunft kann man hier nachlesen:
Eine Fahrzeugkolonne bahnte sich einen Weg von den Entladeplätzen der Raumschiffe zu dem Bereich, wo Major John Smith mit der noch ihm unterstellten XXXth Combat Group Quartier bezogen hatte.
Mit lauten Motoren kam die Kolonne zum stehen. An der Spitze ein in Dschungeltarn lackierter Salamander Scout mit wie es aussah Catchanischer Besatzung. Dahinter zwei Leman Russ im gleicher Lackierung. Hiernach folgte ein Rogal Dorn in Steppentarnung sowie zwei Chimären in der schon bekannten Rad-Variante...
Dahinter laden am Lagerrand einfache Transporter jede Menge Truppen unterschiedlichster Regimenter. Er sah rote, graue, beige und schwarze Uniformen...

Ein augenscheinlich schon älterer Kommissar machte den Jungs Beine und ließ sie geordnet Aufstellung nehmen. Er würde die Neuen ordnungsgemäß begrüßen und dan in die Quartiere schicken. Solange der neue Befehlhaber sich nicht blicken ließ, hatte ja noch ein Kommando wahrzunehmen. Bei dem Salamander und den Russ war quasi sofort nach der Ankunft ein großes Hallo ausgebrochen. Die Jungs von der Todeswelt scheinen sich alle unabhängig von Rang und Funktion zu kennen. Sollen sie mal, dachte sich Smith. Solange sie am Ende ihren Job taten. Und das machten sie.

In diesem Moment sah er aus den Chimären ebenfalls Soldaten entsteigen und Banner ausrollen. Diese positionierten sich ebenfalls bei den antretenden Männern. Wahrscheinlich die Kommando-Trupps zu dem ein oder anderen Regiment. Aufgrund der Banner schloß er auf Kompanie-Chefs samt Stab, also Captain odwr was vergleichbares vom Rang. Definitiv aber ihm untergeordnet. Vom neuen Befehlshaber auch hier keine Spur. Smith kam am Dorn vorbei und inspizierte ihn gründlich. Ein gut gepflegtes Exemplar imperialer Waffenkunst, aber keinerlei Anzeichen zu welcher Einheit der Panzer gehört. Die Lucken waren auch noch geschlossen. Er würde sich darum kümmern, wenn die Infantrie, die immer noch dastand versorgt hätte.

Während er sich gerade auf dem Weg dorthin ein paar passende Worte für die Begrüßung zurechtlegte, vernahm er hinter sich einen Knall und eine laute Stimme fragte: "Das ist also Ferrus Magma? Ein häßlicher Platz zum Sterben." Smith drehte sich um, und wollte gerade antworten, als der Mann, der aus der Kommandantenluke des Dorn rausrief fortsetzte. "Major Smith nehme ich an? Nehmen sie Haltung an. Ihr kommandierender Offizier spricht zu Ihnen."

In Smith sträubte sich alles, aber der jahrelang verinnerlichte Drill, ließ ihn dann doch Haltung annehmen. Und er traute seinen Augen nicht: die Person, von der er bisher nur einen Kopf gesehen hatte entpuppte sich beim Aussteigen als praetorianischer Offizier, der anschließend breitgrinsend zu ihm kam, die Hand reichte und meinte "Rühren, Soldat. Mein Name ist Colonel Frank Benjamin Goldmann-Smith vom 90th Praetoria Panzer-Regiment. Ihr Vater ist ein Cousin vierten Grades meiner Schwägerin. Wir sind quasi verwandt, aber das tut nichts zur Sache. Gibt es hier einen trinkbaren Recaf?"



Etwas später saß Goldmann-Smith mit Smith im "Offizierskasino", einem einfachen Bau aus imperialen Standard-Containern und Plaststahl Elementen, der mehr eine optische und akkustische Rückzugsmöglichkeit denn einen Wohlfühlort darstellte. Goldmann-Smith genoß irgendein Rauchkraut in einer traditionell-terranisch gearbeiteten Pfeife. Smith hasste diese von vielen praetorianischen Offizieren gepflegte Tradition. Aber das wollte er seinem neuen Vorgesetzten nicht gleich in der ersten Besprechung kundtun, auch wenn ihn die rauchgeschwängerte Luft stark missfiel.

Goldmann-Smith breitete imperiale Dokumente und scheinbar eigene handschriftliche Notizen vor Smith aus. "Also, John, mein erster Befehl war sie zu degradieren und ggf. lequidieren, falls sie nicht kooperiert hätten. Ein paar sehr fähige Scharfschützen hatten sie während unserer ersten Begegnung die ganze Zeit im Auge. Aber das können wir jetzt ja als nicht notwendig abharken. Sie werden die Jungs später kennenlernen. Sie gehören zukünftig auch zu dieser Combat Group." In der Folge legte Goldmann-Smith seine Ideen zur Strukturierung der Combat Group da. Er selbst hätte als ranghöchster Offizier das Gesamtkommando und würde auch das Panzerbattalion führen. Dieses würde aus einer catachanischen Panzer-Kompanie und einer Panzerjäger-Kompanie von Krieg bestehen; alle weiteren Einheiten würden direkt von Goldmann-Smith geführt werden. Smith würde das neuorganisierte Infantrie-Battalion führen. Neben einer starken, zusammengelegten cadianischen Kompanie würde es eine praetorianisch-highlandische Kompanie geben, da sie ähnliche Traditionen pflegen, die beide ihre Wurzeln im britischen Empire des frühen Terra haben. Smith selbst würde diese Kompanie führen. Und die dritte Kompanie würden die Truppen aus Libertè bilden - auch weil es in der Vergangenheit immer wieder Ärger mit den Jungs gab.
Eine vierte, unabhängige Einheit bildeten die bereits gut zusammenarbeitenden Kasrkin aus Cadia und Highland. Diese würden schwerpunktmäsig auch die wenigen Chimären nutzen, um als Eingreiftruppe zu agieren. Die restlichen Catachaner und Scharfschützen würden als Aufklärer und Spezialisten da eingesetzt, wo sie gebraucht wurden. Der catachaniache Captain Black würde da ein Auge drauf haben.

Aus Smits Sicht waren das alles vernünftige Entscheidungen und er dankte dem Imperator, dass er die vermeindliche Kröte geschluckt und dafür das Projektil ausgespart hatte zu schlucken. In den ganzen Überlegungen fehlte nur eins. Genauer gesagt einer: Magos Elektrus. Früher oder später würde Goldmann-Smith über den Maschinenpriester und dessen "kleines" Projekt stolpern. Smith beschloss der Sache proaktiv zu begegnen und hatte schon eine Idee, wie er es machen würde.
Außerdem sind noch ein paar Kommando-Trupps fertig geworden:
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Sowie ein paar weitere Einheiten, die sich auch in der Geschichte wiederfinden:
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