Welche Edition war die Beste?

Welche Edition war die Beste?

  • 1. Edition

    Stimmen: 3 2,0%
  • 2. Edition

    Stimmen: 14 9,5%
  • 3. Edition

    Stimmen: 17 11,6%
  • 4. Edition

    Stimmen: 11 7,5%
  • 5. Edition

    Stimmen: 20 13,6%
  • 6. Edition

    Stimmen: 2 1,4%
  • 7. Edition

    Stimmen: 13 8,8%
  • 8. Edition

    Stimmen: 10 6,8%
  • 9. Edition

    Stimmen: 39 26,5%
  • alle waren ambivalent

    Stimmen: 11 7,5%
  • alle waren gleich toll/schlecht

    Stimmen: 7 4,8%

  • Umfrageteilnehmer
    147
Spiele seit der 2., So ca ab 1995 regelmäßig, alle editionen, Mal mehr, Mal weniger intensiv.
9 Edi ist mMn definitiv mit die beste bisher. Man kann jede Armee mehr oder weniger fluffig darstellen. Der Spieler macht sehr viel mehr aus als die Armee, bzw die Combo. Es ist alles drin, von super Elite bis Horde.
Danach kommt die 3. Weil: easy 2 learn, hard 2 master. Und weil der Avatar für lächerliche 80 Punkte alles Feuer auf sich gezogen hat. Und die CSM mit den Ikonen Dämonen beschwören könnten. Und weil die 100 lächerliche Tabellen der 2. Wegfielen (rhino, Bikes, Charaktermodellausrüstung kg Tabelle etc.) Und weil man da eine Armee hatte. Nicht 50 % Charaktermodelle und irgendwas als Anhang.
4. War auch ok, wenn auch Wundgruppen irgendwie sehr abstrakt und übelst nervig waren. Sehr wenig Erinnerung irgendwie.
5. Doble lash und 8 kyborgs. Alles andere hab ich vergessen. Ach ja, rhino in der letzten Runde aus der Reserve aufs Missionsziel jagen. Und versteckte Marines mit 3 x apothekarius...und unkaputtbare necrons...und Grey Knights, die jeden gefrühstückt haben.
6. Deathstrars überall. 9 chaoshexer...in einer Einheit...so ein Rotz. Und der Drache der CSM. Allgemein viel pay 2 win. Gefühlt war jede neue Einheit besser als die letzte. Formationen haben es auf die Spitze getrieben (oder war das 7?), Spielspaß war komplett dahin...
7. Leichtes streamlining. PSI Phase (in der 6. Hab ich regelmäßig 50% der Sprüche vergessen). Anfang der Suppenlisten, taudar und Konsorten.
Anfang 8.: Sehr geil, Spielgefühl wie bei der 3. Die codizes teilweise auch gut. Dann kam der Power creep. Und die Suppen..hat's irgendwie cool gemacht, aber auch irgendwie das Gefühl der Armee zerstört...ohne Cherrypicking hast gefühlt wenige Chancen gehabt. (Beispiel: Iron Hands, allgemein sm.)
9. Jede Armee ist irgendwie spielbar.. außer die ohne aktuellen Codex. Regelirrsinn, den wir aber selbst wollen..ich kann endlich ts richtig pur spielen. Marines sind gut, ohne völlig imba zu sein. Viel Auswahl, ohne dass jeder exakt gleich spielen muss...das finde ich gut.
 
Ich habe mit der 3. Edition begonnen und bin in der 7. Edition ausgestiegen. Mit der 8. habe ich wieder Spaß am Spiel gefunden und bin grundsätzlich mit der Entwicklung des Spiels in der 9. Edi glücklich. Die Powerspirale ist natürlich nervig, aber nie war das Missionspiel, Standardtruppen und Nahkampf so gut umgesetzt wie in dieser Edition. Das einfache sich gegenseitig von der Platte ballern ist so gar nicht mein Fall.
 
Freut mich tatsächlich dass viele hier die 9. angeben. Also macht GW das soweit schon richtig. Ich finde es regeltechnisch eigentlich auch die Beste. Der Rest ist Nostalgie 🙂
Ja, aber - mit der Ausnahme der Simulation von Schlachtfeldereignissen. Da ist die 9. dann eher abstrakt. Du musst dir halt vorstellen, dass der Würfelwurf nun deine Explosion bedeutet und dein Panzer aus dem Kettenkasten schießt. Was das anging scheint ja die 5. bei vielen beliebt zu sein. Da feiere ich dann die Horus Heresy 2.0 doch sehr, die die positiven Elemente verbindet.
 
Explosionen wurden doch schon immer gewürfelt, nur immer etwas anders. In der neunten sind wenigstens Monster und Fahrzeuge mal regeltechnisch gleichgestellt. Und bei den Monstern hats früher auch keinen gestört, dass die die Laserlanze aus dem großen Zeh gefeuert haben, oder nur mit einen Lebenspunkt (also eigentlich total zerschossen) da standen, aber weder geschüttelt, noch gerührt waren.
 
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Explosionen wurden doch schon immer gewürfelt, nur immer etwas anders. In der neunten sind wenigstens Monster und Fahrzeuge mal regeltechnisch gleichgestellt. Und bei den Monstern hats früher auch keinen gestört, dass die die Laserlanze aus dem großen Zeh gefeuert haben, oder nur mit einen Lebenspunkt (also eigentlich total zerschossen) da standen, aber weder geschüttelt, noch gerührt waren.
Njein, früher mussteste nen 4+ Würfeln für Modelle die nicht ganz von der Schablone erfasst wurden um zu ermitteln ob die auch vom Effekt der Schablone betroffen sind oder eben nicht.
Was die Schablonen angeht bin ich total unschlüssig ob Sie mir fehlen.
Sie hatten schon was, konnte aber mit Gelände und großen Einheiten dazwischen schon richtig frickelig in der Anwendung sein.
Denke man kann hier nun Punkt für beide Systeme machen.

Lediglich die Flammenschablone fehlt mir.
Weiß einfach nicht was es war, aber in nen feindlichen Squad ne Flammenschablone zu legen hatte in meinen Augen immer etwas.
 
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Explosionen wurden doch schon immer gewürfelt, nur immer etwas anders. In der neunten sind wenigstens Monster und Fahrzeuge mal regeltechnisch gleichgestellt. Und bei den Monstern hats früher auch keinen gestört, dass die die Laserlanze aus dem großen Zeh gefeuert haben, oder nur mit einen Lebenspunkt (also eigentlich total zerschossen) da standen, aber weder geschüttelt, noch gerührt waren.
Ich meinte die Explosionsschablonen, die heute die "Explosiv-Regel" sind. Das mit den Monstern ist so eine Ambivalenz, die man aushalten muss. Die Heresy 2.0 hat es da schon "richtig" gemacht, die Cybots eben wie Monster zu behandeln. Der Grundgedanke ist halt, dass sich bestimmte Kreaturen und Konstrukte eben agiler bewegen als Panzer. Das Problem war auch deutlich kleiner, als es neben den Dämonen ohne großartige Schusswaffen nur den Carnifex und den Phantomlord gab.
 
Ich bin unheimlich froh, dass die Schablonen in der 8ten weggefallen und bis jetzt nicht wiedergekommen sind. Das Anlegen war umständlich und je nachdem wo es auf dem Tisch war, war es für mich auch schwer zu prüfen was drunter ist und was nicht (für lange Kerls vermutlich einfacher ?). Die Vereinheitlichung bei Monstern und Fahrzeugen finde ich auch super, weil ich es mag wenn etwas einheitlich abgehandelt wird, ich finde das fließt dann besser.

cya
 
Für mich persönlich die Dritte.

Von der Zweiten habe ich nur noch das Ende mitbekommen. Aber Helden waren so dermaßen übermächtig wie heute Morty räusper
Die dritte habe ich dann komplett von Anfang bis Ende gespielt, gut ein halbes Dutzend Fraktionen. Damals musste man nicht mindestens 5 mal pro Spiel ins Regelbuch schauen. Im Zweifelsfall haben wir das Ladenexemplar benutzt und deswegen erst gar kein Eigenes mitgeschleppt. Armee, Liste und Codex reichten. Apropos Codex, da hatte die Dritte einige Leckerbissen zu bieten. Inklusive des wohl besten Chaos Codex aller Zeiten (Boni wenn die Khornies 8 oder die Seuchenmarines 7 Modelle stark waren, etc. - auch Legionen wie IW oder Night Lords hatten schön fluffige Regeln). Auch die Necrons wurden erst mit ihrem Codex der dritten Edition das, was sie heute mehr oder weniger immer noch sind.

Ein paar Punkte zu den Regeln:
  • Panzer hatten noch Panzerung (mit einer 9mm Handfeuerwaffe kann man den ganzen Tag auf ein Abrams schießen, da geht eher die Pistole kaputt bevor der Abrams explodiert)
  • Abweichungswürfe waren zwar auch random, aber oft ungemein spaßig (Tja schade, deine 10 Termis schocken ins Nichts 🤣)
  • Es gab nicht so viele absurde Möglichkeiten Regeln zu missbrauchen (Conga-Lines oder Achtung Sir durch Wände anyone?)
  • Feel no Pain / Wiederauferstehung der Necrons ging eben nicht, wenn man von einem Cybot die S10 Powerfist ins Gesicht bekommen hatte
Natürlich war auch damals nicht Alles perfekt. Es wurden kaum Szenarien gespielt, selbst auf den Grand Tournaments ging es einfach nur um Tischviertel besetzen und wie viele Punkte vom Gegner abgeräumt wurden. Und GW brachte die Tau raus ?

Die Änderungen waren zwar erstmal gar nicht so gravierend, aber die improvisierte Edition 3.5 ging für mich schon leicht in die falsche Richtung. Als die Qualität einer Space Marine Liste in der vierten Edition dann daran gemessen wurde, wie viele Sturmkanonen (Rending) man in das Punktelimit bekam, ging der Reiz für mich komplett verloren.

In der Neunten gab es Anfangs eine riesige Euphorie im Verein, sodass ich auch nochmal mit 40k anfing. Was soll ich sagen? Hat leider nur ein paar Monate gehalten. Übrig blieben bloß die hardcore Turnierspieler. Gegen deren "Stratagem-Aura-Doktrin-Sonstwas-Stacking-Gewichse" (sorry für den Ausdruck, aber ihr wisst wohl was ich meine ?) zu spielen macht einfach keinen Spaß. Deswegen führe ich meine Necrons mittlerweile nur noch bei OPR Grimdark ins Feld.
 
Die Vereinheitlichung bei Monstern und Fahrzeugen finde ich auch super, weil ich es mag wenn etwas einheitlich abgehandelt wird, ich finde das fließt dann besser.
Prinzipiell ist das richtig - es kommt eben mit dem Preis, dass sich halt auch vieles "gleich" anfühlt.
Generell finde ich die Abschaffung der Schablonen auch gut, auch wenn ich es schade finde dass es daraus folgend die Abweichung nicht mehr gibt. Fand es immer total lustig mit Mörser etc zu schießen und danach zu schauen wo die Schablone landet und was man eigentlich trifft.
Ich habe die Vereinheitlichung auch mögen gelernt und finde die 9. sehr gut. Nur kommt eben vieles auch mit Nachteilen - wenn Dinge vereinheitlicht werden, muss eben irgendwas erfunden werden, damit die Waffen sich unterschiedlich anfühlen. Und das gelingt manchmal, manchmal eben nicht. Die Sturmkanone ist eines der traurigen Beispiele.
 
Das mit dem gleich anfühlen hab ich tatsächlich nicht. Dafür ballern mir Fahrzeuge zu heftig und Monster hauen zu heftig im Nahkampf zu (jedenfalls meistens).

Das mit den Vor- und Nachteilen, gilt vermutlich für jede Lösung die man finden kann. Am Ende geht's um persönliche Vorlieben und die sind sehr individuell. Hier kann jeder nur sagen was ihm persönlich am ehesten gefällt ?.

cya
 
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Weiß einfach nicht was es war, aber in nen feindlichen Squad ne Flammenschablone zu legen hatte in meinen Augen immer etwas.

Haptik, Haptik, Haptik! 😉

Ich hab die Schablonen persönlich auch nur noch recht kurz am Ende der 7.ten kennenlernen dürfen. Auch wenn so Dinge wie "Abweichungswürfe(l)" im konkreten Spiel eher nervig waren, hatten doch diese Teile selbst für mich nen ganz besonderen und eigenen Reiz.

Ausmessen, Draufsicht usw., dieses "Etwas-in-der-Hand-halten"? fand ich schon nen Effekt, welcher eine Partie "greifbarer" und entgegen dem aktuellen Trend zur Abstraktion seit ein paar Editionen lebendiger machte.

Ob man sie in heutigen/zukünfitgen Spielen nochmal sinnvoll einbauen könnte, weiß ich nicht. Mir sind sie jedenfalls als seltene Ausnahmen positiv im Gedächtnis geblieben!
 
Haptik, Haptik, Haptik! 😉

Ich hab die Schablonen persönlich auch nur noch recht kurz am Ende der 7.ten kennenlernen dürfen. Auch wenn so Dinge wie "Abweichungswürfe(l)" im konkreten Spiel eher nervig waren, hatten doch diese Teile selbst für mich nen ganz besonderen und eigenen Reiz.

Ausmessen, Draufsicht usw., dieses "Etwas-in-der-Hand-halten"? fand ich schon nen Effekt, welcher eine Partie "greifbarer" und entgegen dem aktuellen Trend zur Abstraktion seit ein paar Editionen lebendiger machte.

Ob man sie in heutigen/zukünfitgen Spielen nochmal sinnvoll einbauen könnte, weiß ich nicht. Mir sind sie jedenfalls als seltene Ausnahmen positiv im Gedächtnis geblieben!

Ja, ich glaube die Haptik ist auch ein Punkt. Ehrlich gesagt gingen mir Schablonen oft auf die Nerven, wegen des 4+ Wurf bei angrenzenden Modellen. Trotzdem war es immer schön wenn die Geschützschablone genau AUF dem Ziel landete. Das hieß nämlich DS1 = kein Rüstungswurf [in meiner favorisierten dritten Edition].

Ich erinnere mich noch an ein Match auf einem GT in den frühen 2000ern (glaube 2002 oder 2003): Erste Runde gegen IW mit Demonprince Chef. Meine erste Aktion war ein Schuss meines Vindicator Geschütz', Zentrum der Schablone auf dem Modell (d.h. DS1 = damals kein Rüstungswurf). Er macht seinen 5+ Rettungswurf und verkackt. S10 DS1 heißt dann also Autokill (doppelte Stärke). Dann kommt die Durchsage "Jetzt dürft ihr starten" ?
Gegner besteht (überraschend) darauf, dass wir neu anfangen. Ich treffe sogar wieder sein DP (Dämonenprinz) voll, aber er schafft den Rettungswurf ?

So, nach dem kurzen nostalgischen Ausflug zurück zur Haptik. Ich glaube da ist vielleicht mehr dran, als mir vorher bewusst war. Nehmen wir jetzt mal den Vergleich zu Schach räusper :
Zwei wirklich gute Schachspieler können ein Match komplett ohne Figuren und Brett austragen (weil die das eben komplett im Kopf können, mit Bauer A2 zu x ...). Aber ist das noch Spaß? Macht es nicht vielleicht mehr Spaß mit Sachen rumzuhantieren?
Wenn ich ehrlich bin mochte ich, vielleicht aufgrund mangelnden Erfolgs bei 4+ Würfen, hauptsächlich die Geschützschablone. Aber gerade die war oft entscheidend, siehe Oben. Wichtiger kleiner Einwurf für neuere Spieler: Man musste vor dem Abweichungswurf erstmal die Entfernung schätzen. Jederzeit messen wie heute gab es damals nicht!
Es fühlte sich einfach extrem gut an richtig zu schätzen. Wenn das Teil dann nicht mal abgewichen ist (Glücksfaktor) und man das gewünschte Ziel wirklich voll erwischt hat, war einfach jedes mal eine ungemeine Freude 😎

Also zusammenfassend, ja. Die Haptik spielt eine wichtige Rolle, sonst könnten wir auch einfach Würfel werfen ohne Minis. Und ja, die Haptik macht Spaß (oder eben nicht, genau wie Würfelergebnisse ? ).


PS: Jetzt noch ein wilder Ausflug. Bevor ich die Neunte versuchte, habe ich Kill Team Second Edition (also KT 2018 - die Edition vor der Jetzigen) gespielt. Das fühlte sich mMn als das "bessere 40k" an. Ja, es war random (Verletzungs-/Verwundungswürfe). Trotzdem machte es (mir) enorm Spaß. Und ich würde es deswegen als "zweitbeste Edition" nach der Dritten wählen, obwohl es streng genommen gar keine war ?


PS2: Horus Heresy 2nd Edition hat doch wieder Schablonen. Ich möchte dem Spiel zumindest eine Chance geben, bevor die AoD Minis auch zu OPR Grimdark wandern ?
 
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Hab in mit der dritten Edi angefangen und spiele auch heute noch aktiv die 9. Edition...

Es gab immer irgendwelche Punkte, die nicht ganz optimal / transparent geregelt waren. Inzwischen wünsche ich mir die 8. Edi / Index Zeiten ein bisschen zurück, was aber einfach daran liegt, dass mir ganz persönlich aktuell die Zeit fehlt, mich in die schnelle Entwicklung des Regelwerks einzuarbeiten.
Prinzipiell find ich's aber sehr positiv, dass GW das Regelwerk recht lebendig gestaltet und mit neuen Seasons auch ordentlich Abwechslung bietet - der Preis zu dem sie das anbieten ist dann halt die andere Seite der Medaille.
Vermutlich kommt es da aber auch stark auf die persönliche Priorisierung und Situation an, ob man in der Lage / gewillt ist diese Entwicklung mitzugehen...

Für mich persönlich bleibt immer weniger Zeit für's Hobby und so sucht man sich dann Systeme, die weniger komplex sind (OPR, SW:Legion, tatsächlich auch ein bisschen AoS).